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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Finale der Morbus Dei-Trilogie
INHALT:
Österreich im Jahre 1704: Elisabeth wurde von General Gamelin, einem Sondergesandten der französischen Armee, gefangen genommen und weggebracht, um in Turin sein finsteres Vorhaben in die Tat umzusetzen. Unterdessen hat sich Johann List (gemeinsam mit dem Preußen und einigen Freunden) auf den Weg gemacht, um seine geliebte Elisabeth aus den...
Vor 14 Monaten von Büchersüchtig veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen spannend und fesselnd
Den letzten Teil der Trilogie muss man gelesen haben. Insgesamt ein sehr spannendes Werk, an dem man nicht aufhören kann.
Vor 10 Monaten von Kornelia Huppertz veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Finale der Morbus Dei-Trilogie, 14. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman (Taschenbuch)
INHALT:
Österreich im Jahre 1704: Elisabeth wurde von General Gamelin, einem Sondergesandten der französischen Armee, gefangen genommen und weggebracht, um in Turin sein finsteres Vorhaben in die Tat umzusetzen. Unterdessen hat sich Johann List (gemeinsam mit dem Preußen und einigen Freunden) auf den Weg gemacht, um seine geliebte Elisabeth aus den Fängen des Franzosen zu befreien und die Ausgestoßenen in Tyrol vor einem Unglück zu bewahren, das ihnen in Form eines geistlichen Abgeordneten aus Rom droht, weshalb sich bald die Wege der Gefährten trennen. Johann und Leutnant Wolf begeben sich nach Turin, während sich der Preuße und seine Kameraden auf den Weg in die Tyroler Berge machen...

MEINE MEINUNG:
Auch wenn ich eigentlich gar keine historischen Romane lese, hat die Morbus Dei-Trilogie etwas an sich, das mich diese "Abneigung" vergessen lässt, weshalb ich natürlich wissen wollte, wie die Morbus Dei-Trilogie endet. "Im Zeichen des Aries" knüpft an seinen Vorgänger "Inferno" nahtlos an, führt uns von Wien nach Turin bzw. nach Tyrol und wartet ein weiteres Mal mit überaus lebendigen Handlungsschauplätze auf, die mein Kopfkino zum Laufen bringen. Die Handlungsdauer umfasst ein paar Wochen im Jahre 1704, nach dem Prolog gliedert sich die Geschichte in 3 namens Persecutio, Morbus und Aries.

Die junge Elisabeth Karrer wurde von dem grausamen Maréchal Gamelin verschleppt, der mit der mit der Kranken seine eigenen Pläne hat, die schreckliche Auswirkungen für das gesamte Reich haben könnte. Inzwischen weiß Elisabeth auch, dass sie ein Kind erwartet und so drehen sich ihre Gedanken ständig um Johann und ihr ungeborenes Kind sowie um ihre Krankheit, die immer schlimmer wird und eine Flucht schier unmöglich macht. Gleichzeitig schmiedet der ehemalige Soldat und Deserteur Johann List Pläne, wie er seine geliebte Elisabeth retten kann und wird dabei von seinem Freund, dem "Preußen" Heinz Wilhelm Kramer tatkräftig unterstützt. Unerwartete Hilfe bekommen sie von Leutnant Wolf, der vom Wiener Bürgermeister den Auftrag erhalten hat, Gamelin zu stoppen.

Die Hauptpersonen Johann und Elisabeth sind facettenreiche, authentisch wirkende Persönlichkeiten, die mit vielen Ecken & Kanten versehen wurden und durchwegs glaubwürdig agieren. Ganz toll finde ich, dass Elisabeth eine starke Frau ist, die ihre eigene Meinung hat und diese auch vertritt, was zu Beginn des 18. Jahrhunderts sicher nicht üblich war. Auch die Nebencharaktere, wie z.B. Johanns Freund "der Preuße" Heinz Wilhelm Kramer, Leutnant Georg Maria Wolf, Jesuitenpater Konstantin von Freising sowie ihre Widersacher Francois Antoine Gamelin und der Vatikan-Abgesandte Antonio Sovino wurden reizvoll gestaltet und fügen sich wunderbar in die Handlung ein.

Abwechselnd berichten Elisabeth und Johann die packenden Begebenheiten aus ihrer Sicht, zwischendurch schildern einige Nebencharaktere wie General Gamelin, Wiens Bürgermeister Jakob Tesper und Leutnant Wolf (alle in der 3. Person) die Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel. Man fühlt sich sofort nach Österreich bzw. in das Jahr 1704 zurückversetzt, fühlt, leidet & fiebert mit dem sympathischen Paar Johann & Elisabeth mit.

"Im Zeichen des Aries" garantiert Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, denn kaum hat man diesen historischen Thriller aufgeschlagen, wird man förmlich in die Geschichte hineingezogen und von der temporeichen Story, die ganz ohne Längen oder unnötige Passagen auskommt, gefangen genommen. Hier kommen Fans von Spannung und Blutvergießen in historischen Romanen voll auf ihre Kosten! Das Finale von "Morbus Dei" beinhaltet neben verschiedenen Erzählperspektiven ebenso viele, miteinander verwebende Handlungsstränge, die am Ende ein schlüssiges Bild ergeben.

Die Atmosphäre ist durchwegs düster, obwohl es leider nicht ganz an die gruselige, unheimliche Grundstimmung des 1. Bandes heranreicht. Mit einer originellen Romanidee samt exzellenter Umsetzung ausgestattet, präsentiert dieser Trilogie-Abschluss eine wirklich gelungene Mischung aus historischem Thriller und Mystery-Elementen, die mit vielen unterschiedlichen Emotionen durchzogen ist.

"Im Zeichen des Aries" wurde mit raffiniert gelegten falschen Fährten und Überraschungen versehen, die in ein atemberaubendes Finale gipfeln, das mich zufrieden zurückgelassen hat. Dank der fesselnden, ausdrucksstarken Schreibweise des sympathischen Autorenduos Matthias Bauer & Bastian Zach, der zeitgemäßen Sprache und der lebendigen Schilderungen fliegt man förmlich durch die 400 Seiten und kann kaum den Ausgang der Geschichte erwarten. Diese Trilogie könnte ich mir auch gut als Verfilmung vorstellen.

FAZIT:
"Morbus Dei: Im Zeichen des Aries" hat es geschafft, mich zu begeistern und verspricht dank des großartigen ausgearbeiteten Plots mit überraschenden Wendungen, der reizvollen Protagonisten sowie der mitreißenden Schreibweise von Bastian Zach und Matthias Bauer spannendes Lesevergnügen vom Anfang bis Ende. Ich liebe die Morbus Dei-Trilogie (weshalb die Rezension auch so lang geworden ist) und bin ein wenig traurig, dass die Abenteuer rund um Elisabeth und Johann nun zu Ende sind. Zu kritisieren gibt es von meiner Seite nichts, weshalb ich nur beindruckende 5 STERNE vergeben kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Finale, 27. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman (Taschenbuch)
Kaum aufgeschlagen, befindet sich der Leser bereits im Österreich des Jahres 1704. Da es schon eine Weile her ist, seit ich den 2. Band der Trilogie gelesen habe, war ich froh über die kurze Einführung in die vorherige Handlung. So ist man sofort mitten im Geschehen und verfolgt voller atemloser Spannung die Suche Johanns nach seiner Elisabeth.
Diese befindet sich in den Händen des französischen Generals Maréchal Gamelin, der perfide Pläne mit der werdenden Mutter hat.

Das Autorenduo Bastian Zach und Matthias Bauer begeisterten mich erneut mit ihrer umfangreichen Recherche und ihrer Fähigkeit, einen durchgehenden Spannungsbogen zu halten. Die Beschreibungen der Menschen und Schauplätze ist so bildhaft, dass man sich in die Zeit hineinversetzt fühlt und voller Spannung dieser temporeichen Geschichte folgt.

Nach einigen Stunden kurzweiligen Lesevergnügens schließe ich den historischen Thriller mit Bedauern, dass die schöne Trilogie nun ein Ende hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach super :-, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch der dritte Teil - klasse. Wer historische Romane und Fantasy mag, ist hier genau an der richtigen Stelle - hier hat man beides.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dunkel und Spannend bis zum Ende, 28. Oktober 2013
Von 
J. Dorn (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman (Taschenbuch)
Österreich im Jahre 1704, Elisabeth wurde von General Gamelin, einem Sondergesandten der französischen Armee, gefangen genommen und weggebracht. In der Zwischenzeit hat sich Johann auf den Weg gemacht, um seine geliebte Elisabeth aus den Fängen des Franzosen zu befreien und die Ausgestoßenen in Tyrol vor einem Unglück zu bewahren, das ihnen durch einen Abgeordneten aus Rom droht. Viele unerwartete Wendungen machen Morbus Dei: Im Zeichen des Aries bis zum Ende ein spannendes mitreißendes Leseerlebnis, leider der letzte Teil der Morbus Dei Trilogie. Empfehlenswert!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss der Trilogie, 11. Oktober 2013
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman (Taschenbuch)
Österreich im Jahre 1704: Elisabeth ist die Gefangene von General Gamelin, der einen perfiden Plan mit ihrer Hilfe verfolgt, der nicht nur tödlich für Elisabeth enden kann, sondern auch für Turin äußerst gefährlich werden könnte. Währenddessen macht sich Johann List zusammen mit dem Preußen und weiteren Freunden von Wien aus auf die Suche nach Elisabeth. Doch ihre Wege trennen sich bald, denn auch das Tyroler Dorf von Elisabeth ist einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt. Während Johann sich zusammen mit Leutnant Wolf an die Fersen von General Gamelin heftet, begeben sich Heinz der Preuße und seine Mitstreiter in die Tyroler Berge.

Wie bereits im 2. Teil fügt sich auch der Abschluss der Trilogie nahtlos an den Vorgängerband an und hierdurch befindet man sich sofort wieder mitten im Geschehen.

Gnadenlos ist Elisabeth der Willkür des grausamen französischen Maréchal Gamelin ausgesetzt, dessen Ziel die mächtige Festung Turin ist. Elisabeths Gedanken kreisen dabei immer wieder um Johann, ihrem ungeborenen Kind und einer möglichen Flucht. Dabei ist ihre Krankheit allgegenwärtig und der Aufenthalt bei Tageslicht wird zusehends schwieriger für sie.

Währenddessen ist Johann nur von einem einzigen Gedanken erfüllt. Er muss um jeden Preis Elisabeth retten. Stellenweise recht kopflos möchte er hier vorgehen und wird von seinem Freund, dem Preußen, immer wieder gezügelt. Unerwartete Unterstützung erhalten die Freunde bald von Georg Maria Wolf, einen Leutnant, der ebenfalls die Spur von Gamelin verfolgt und den Freunden bald tapfer zur Seite steht.

Der dritte Band führt einen quer durch Tyrol bis nach Italien, aber die Autoren führen ihre Leser auch wieder zum Ursprung der Geschichte zurück, in das Dorf von Elisabeth, wo alles begann. Die Ausgestoßenen leiden nicht nur unter ihrer Krankheit und können Arbeiten nur nach Sonnenuntergang verrichten, zudem sind sie auch einer tödlichen Gefahr in Form des kirchlichen Abgesandten Antonio Sovino ausgesetzt, der die Krankheit und somit die Dorfbewohner ein für alle Mal vernichten will.

Und somit wechselt die Story ständig zwischen Elisabeths Erlebnissen, Johanns verzweifelter Suche nach seiner großen Liebe und den Ausgestoßenen, bei denen so langsam so etwas wie Normalität einkehrt. Der Schreibstil des Autorenduos Bauer / Zach ist wieder gewohnt bildhaft, lebhaft und fesselnd. Gebannt verfolgt man die Abenteuer ihrer Protagonisten, die Story wird jederzeit schlüssig erzählt und die Spannung ebbt nur selten ab. Die Stimmung des Romans ist etwas düster, fast schon beklemmend, aber dieser gruselige Hauch des ersten und teilweise auch noch des 2. Bandes fehlt dieses Mal vollkommen. Geschuldet ist dies natürlich durch das Wissen, wer „die Anderen“ sind.

Fazit: „Morbus Dei – Die Stunde des Aries“ ist ein absolut gelungener, atmosphärisch dicht umgesetzter und fesselnd geschriebener Abschluss einer grandiosen Trilogie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend!, 10. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe ausversehen mit Teil 2 angefangen und mich gewewundert, wieso es keinen richtigen Anfang hat, bis mir klar wurde da gibt es noch mehr Teile !! Inzwischen alle 3 gelesen " gefressen ". Spannend Suchtgefar noch mehr davon !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne für alle drei Teile, 8. Oktober 2013
Von 
Beate Mayer (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman (Taschenbuch)
Selbstverständlich habe ich auch den dritten Teil in kürzester Zeit verschlungen, auch wenn diesmals schon ein bisschen klar war, worauf alles hinauslaufen wird. Die Rückblenden auf die beiden ersten Bände waren von angenehmer Kürze und haben durchaus auch für Kenner derselben zum Wiederhineinfinden beigetragen. Fast schade, dass es mit den lieb gewonnenen ProtagonistInnen wohl keine Fortsetzung mehr geben wird. Auf jeden Fall freue ich mich aber auf neue Lektüre aus der Feder der beiden Autoren. Denn ihre gleichzeitig packender und historisch interessanter Erzählstil in prägnantem gutem Deutsch fehlt mir schon seit der letzten Zeile!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Abschluss der Trilogie!!!, 7. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich den 2.Teil ( Morbus Dei - Inferno ) fertig gelesen hatte, das gelesene lies mich nicht mehr los, wartete ich mit Freude auf den letzten und 3. Teil der Morbus Dei Saga. Schon auf den ersten Seiten, nimmt einen die Geschichte wieder in Ihren Bann. Diesesmal jedoch, musste Johann ohne seiner Elisabeth reisen. Mit seinen Freunden startete er eine gnadenlose Jagd auf seinen Erzfeind Gamelin. Bis zum Aufeinandertreffen der beiden in Turin, und dem erreichen ihres Zieles, frisst einem die Geschichte regelrecht auf. Ein mit Spannung erwarteter 3.Teil, der durch sein Mystisches Treiben, der Dunklen und geheimnissvollen Erzählung, diese Trilogie beschliesst. Zach und Bauer haben mir schlaflose Nächte bereitet, und dafür sage ich Danke.! Ich kann diese Trilogie nur weiter empfehlen. Freut Euch drauf...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh schaurig ist’s….., 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman (Taschenbuch)
Oh schaurig ist’s…
Auch dieses 3. Buch der Triologie bietet wieder eine rasante mystische Story. Die Handlung setzt nahtlos an das Ende von Morbus Dei „Inferno“ an. Schon von der ersten Seite an ist man schon wieder mitten in der Handlung. Aber auch Neueinsteiger werden gut eingeführt. So kann auch jemand, der die ersten beiden Bände nicht gelesen hat, die Story verstehen und seine Freude an dem Buch haben.
Im dritten Band werden die Protagonisten getrennt und müssen an verschiedenen Orten bestehen. So laufen mehrere Geschichten parallel, aber doch eng miteinander verwoben.
Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Man spürt förmlich das Böse, Schaurige, das über der ganzen Geschichte schwebt.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie wachsen dem Leser ans Herz, er fiebert in dieser düsteren Zeit mit ihnen. Die Handlung ist stimmig.
Insgesamt ein spannendes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bastian Zach & Matthias Bauer - Morbus Dei. Im Zeichen des Aries, 12. September 2013
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Meinung:
Mit Morbus Dei. Im Zeichen des Aries endet nun die Trilogie um Johann List und Elisabeth Karrer. Handlungsorte sind Wien, Tyrol und Turin im Jahre 1704.

Johann und Elisabeth wurden nach den Vorkommnissen in Morbus Dei. Inferno voneinander getrennt. Während Johann zusammen mit Heinz dem Preußen und weiteren Mitstreitern auf der Suche nach ihr ist, findet sich Elisabeth in den Fängen des französischen Maréchal François Antoine Gamelin wieder, der seine ganz eigenen, dunklen Pläne mit ihr hat.

Aber auch mit dem Dorf in Tyrol, in dem sich Johann und Elisabeth einst kennenlernten, gibt es ein Wiedersehen. Hier haben sich die Ausgestoßenen nun ihr eigenes kleines Reich erschaffen und leben dort so gut es ihnen mit ihrer Krankheit möglich ist. Doch auch hier ziehen dunkle Wolken in Form des geistlichen Abgesandten Antonio Sovino auf...

Johann und Elisabeth sind erneut die Protagonisten des Romans. Mit seiner verzweifelten Suche nach ihr wird Johann zum Helden der Leserherzen, denn er scheut vor keiner noch so gefährlichen Aktion und Situation zurück, um seine große Liebe aus den Fängen des bösartigen Maréchal Gamelin zu befreien. Auch Elisabeth erweist sich als mutige Frau, indem sie versucht, zu fliehen. Doch hier wird ihr ein vermeintlicher Verbündeter zum Fallensteller, und sie muss einiges an Erniedrigungen und gefährlichen Situationen ertragen.

Die beiden Bösewichte Maréchal und Sovino suchen ihresgleichen. Beide sind auf ihre Weise perfide und eiskalt, beim Lesen wünscht man ihnen nichts Gutes. Ob ihnen eine gerechte Strafe zuteil wird, erfährt man im Laufe der Geschichte. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Heinz dem Preußen und Pater von Freising, aber es werden auch neue Charaktere stimmig in die Geschichte mit eingebaut.

Die Handlung selbst setzt lückenlos an die Ereignisse in Morbus Dei. Inferno an, sodass diese Trilogie auf jeden Fall chronologisch gelesen werden sollte, um alle Zusammenhänge und Handlungsstränge zu verstehen. Bastian Zach und Matthias Bauer verstehen es erneut, dem Leser ein wunderbares Kopfkino zu präsentieren. Allein die Schilderung der verschiedenen Gegenden und der rauen, unwirtlichen Landschaften gelingt den beiden Autoren wunderbar. Auch die Spannung kann von Anfang bis Ende gehalten werden, da man abwechselnd die Geschehnisse aus der Sicht Johanns und Elisabeths erfährt.

Ich kann die Morbus Dei-Trilogie nur wärmstens an interessierte Leser von historischen Romanen empfehlen, denn hier kommt weder Spannung, noch (ein wenig) Romantik zu kurz. Unbedingte Leseempfehlung!

Reihenfolge:
1. Morbus Dei: Die Ankunft
2. Morbus Dei: Inferno
3. Morbus Dei: Im Zeichen des Aries
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Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman
Morbus Dei: Im Zeichen des Aries. Roman von Matthias Bauer (Taschenbuch - 8. September 2013)
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