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am 15. Dezember 2013
Als Wienerin bin ich natürlich auch an der Geschichte unserer Stadt sehr interessiert.
Das Geschehen rund um diese Morde führte mich in meiner Fantasie an alle Orte, die mir natürlich sehr vertraut sind. Ich konnte feststellen, dass die Szenerien sehr korrekt beschrieben wurden, so dass ich zur Erkenntnis gelangte, nicht einen Krimi zu lesen, sondern direkt dabei zu sein.
Ich habe das Werk in einem Zug durchgelesen, denn ein Aus-der-Hand-legen war schier unmöglich.
Ich hoffe, es gibt noch viel mehr dieser Art.
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Wien im Jahre 1898: Die ganze Stadt ist geschockt von der Meldung, dass Kaiserin Sisi in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet wurde. Die Anteilnahme der Wiener Bevölkerung an der Trauerfeier zu Ehren ihrer Kaiserin ist riesengroß, obwohl die Monarchin in den letzten Jahren kaum noch in Erscheinung getreten war und sich mehr im Ausland als in der Hofburg aufhielt. Noch während der Beerdigung kommt es zu einem Mord. Das Pikante daran: Die Tote wird im Badezimmer der Kaiserin aufgefunden und sah der jungen Sisi zum Verwechseln ähnlich. Oberkommissär Rudi Kasper wird mit der Aufklärung des Mordes betraut. Noch während die Ermittlungen anlaufen, kommt es zu einem weiteren Mord. Dem nicht genug, wird im Park die Halbschwester von Gustav von Karoly überfallen. Der Privatdetektiv wird von seinem Vater, Graf Batheny, mit der Klärung des Falles wie auch mit der Aufklärung der Sisi-Morde beauftragt.

Privatermittler Gustav von Karoly lebt zusammen mit seiner Tante Vera und deren Patenkind, der 25-jährigen Dorothea Palme über den k.k.-Hofstallungen. Das Vermögen der Familie ist zwischenzeitlich verbraucht und so leben die Drei mehr schlecht als recht von den Ermittlungsaufträgen des ehemaligen Soldaten. Durch seinen Jugendfreund Rudi Kasper früh über den ersten Mord informiert, ist das Interesse von Gustav ob der Aufklärung schnell geweckt. Als dann auch noch seine Halbschwester Marie-Luise in einem Park von einem Fremden überfallen wird, ermittelt Gustav mehr oder weniger zusammen mit Rudi an dem Mordfall, dem bald weitere folgen sollen. Schnell werden auch die Rufe in der Bevölkerung zur Aufklärung der Morde immer lauter, die Polizei gerät immer mehr unter Druck und nach und nach werden Parallelen zu den Jack-the-Ripper-Morden gezogen, welcher rund 10 Jahre zuvor in London sein Unwesen trieb. Während Oberkommissär Kasper unter Hochdruck ermittelt, lässt es Gustav etwas ruhiger angehen, doch seine hervorragenden Kontakte zum Hochadel verhelfen ihm zu dem ein oder anderen Hinweis, welche ihn langsam aber sicher auf die Spur des Mörders führen.

Ehe man es sich versieht, fühlt man sich in das Österreich des 19. Jahrhunderts zurückversetzt mit seinem Gaslaternen, den Fiakern, den Kaffeehäusern und der Wiener Schmäh‘ ist auf jeder Seite zu spüren, auch geizt die Autorin nicht mit Anekdoten und Wissenswertes rund um die Stadt Wien. Man hat praktisch sofort die prächtigen Roben der Damen, die glamourösen Salons und die pompösen Villen und Schlösser Wiens vor Augen, aber Edith Kneifl führt ihre Leser auch in die ärmeren Stadtteile von Wien. So abwechslungsreich das Leben in Wien ist, so unterschiedlich und facettenreich sind auch die Mitwirkenden des Krimis.

Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Tante Vera und deren Patentochter Dorothea ermittelt Gustav fortan in den aristokratischen Kreisen Wiens nach dem Mörder, der seinem Morden kein Ende zu setzen scheint. Und immer wieder fallen ihm Frauen zum Opfer, die eine frappierende Ähnlichkeit mit der jungen Kaiserin aufweisen. Edith Kneifl gibt ihren Lesern kaum Anhaltspunkte an die Hand bezüglich der Identität des Täters. Klar ist eigentlich nur, dass der Täter dem Hochadel angehören muss bzw. in diesen Kreisen verkehrt. Und so dauert es auch fast bis zum Ende des Historischen Krimis, bevor man eine Ahnung in Bezug auf den Mörder erhält.

Aber der Schwerpunkt der Geschichte liegt nicht auf der Ermittlungsarbeit von Gustav. Fast mehr Wert legt die Autorin darauf, einem das Privatleben und das gesellschaftliche Umfeld ihres Protagonisten näher zu bringen. Hierdurch lernt man einen Mann kennen, der sich gewandt in den Kreisen der Aristokratie bewegt und ein eher schwieriges Verhältnis zu seinem Vater Baron von Bethany pflegt, obwohl dieser verstärkt Kontakt zu seinem unehelichen Sohn sucht. Sein schwacher Magen kommt ihm gerade bei den Tatortbesichtigungen nicht zugute und zudem ist Gustav sich noch nicht ganz schlüssig darüber, welche Gefühle er nun gegenüber der rebellischen Dorothea hegt, die wahrlich ohne Rücksicht auf Etikette frei ihre Meinung äußert. Deren Traum ist es, Medizin zu studieren, doch dies wird ihr in Wien verwehrt, nun wartet sie ungeduldig auf die Aufnahme an einer Universität in der Schweiz. Hinzu kommt noch die nicht minder resolute und modern denkende Tante von Gustav, welche sich für die Frauenrechte stark macht und von Gustav sehr geschätzt wird.

Der Sprachstil der Autorin ist dem ausgehenden 19. Jahrhundert angepasst, immer wieder durchsetzt mit Wiener-Begrifflichkeiten. Dies, wie auch der bildhafte Erzählstil sorgt für eine atmosphärische Dichte, wodurch man gerne darüber hinwegsieht, dass der Krimi sich lange Zeit wenig spannend entwickelt. Dafür aber äußerst amüsant, unterhaltsam, kurzweilig und informativ. Edith Kneifl vermittelt sehr gut die dekadente, herablassende Lebensart der österreichischen Aristokratie, die sich ihrem Monarchen entsprechend zumeist gegen jegliche Moderne ausspricht. Wogegen gerade Tante Vera und Dorothea Palme immer wieder nur zu gerne rebellieren.

Fazit: Ein faszinierender wie unterhaltsamer Einblick in die aristokratischen Kreise Wiens des ausgehenden 19. Jahrhunderts, gewürzt mit einer Prise Spannung und einer äußerst interessanten wie komplexen Handlung.
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am 1. Oktober 2013
Wien im Jahre 1998. Bei seinem nun schon zweiten Fall hat es Privatdetektiv Gustav von Karoly mit nicht nur einer Toten (wie der Titel vermuten lässt) zu tun. Angefangen mit dem Tode der lieblichen Kaiserin Sis(s)i. Ein Aufschrei geht durch die königlich-kaiserlichen sowie adeligen und nicht-adeligen Kaiser. Alles haben sie gemocht, gar verehrt. Und irgendein irrer Psychopath scheint es auf junge Frauen abgesehen zu haben, die eine Ähnlichkeit mit ihr haben. Gustav steht vor einem Rätsel. Kann ihm sein guter Freund Rudi Kasper, Polizei-Oberkommissär, zur Seite stehn, wie schon bei seinem ersten Fall?

"Erschwerend" zu den schier unlösbaren Morden des sogenannten "Jack the Ripper" von Schönbrunn kommt, dass Gustav's leiblicher Vater sich in sein Leben einzumischen gedenkt, ebenso hat der die Halbschwester Marie Luise mitgebracht. Zudem plant Dorothea, einstige große Liebe von Gustav, die derzeit bei den von Karolys wohnhaft ist, ein Medizinstudium im fernen Zürich aufzunehmen. So hadert der arme Gustav sowohl mit privaten als auch beruflichen Brennpunkten.

Auch im zweiten Buch um den sympathischen Privatdetektiv zeichnet die Autorin ein konkretes Bild des Wiens und seiner Bewohner um 1900. Sowohl geschichtliche als auch persönliche Geschichten runden die kriminell spannende Jagd auf den Frauenmörder von Schönbrunn ab und bilden ein rundum gelungenes Ganzes! Wirklich lesenswert.

Siehe auch Band 1: Der Tod fährt Riesenrad. Ein historischer Wien-Krimi
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am 26. September 2013
Meine hohen Erwartungen an eine bekannte Autorin wurden mit diesem Buch mehr als erfüllt. Ein interessanter und spannender Spaziergang durch das Wien der Jahrhundertwende. Voller Sympathie folgt man als Leser/in gedanklich dem Detektiv auf seiner Suche nach einem Serienfrauenmörder, der immer wieder junge Frauen ermordet, wenn Frau es nicht erwartet. Was kann ein Lokalkrimi mehr bieten, als dass er seine Leser einen Abend/ ein Buch lang einlädt mit seinem Detektiv durch Wien zu flanieren? Mit Charme und Distanz bewegt Gustav von Karoly, sich im Hochadel, in den Kaffeehäusern, dem Hoftheater, im direkten Umfeld des Kaisers, in Schloss Schönbrunn und in den Kneipen der Arbeiter. Er kennt seine Stadt, seine Mitmenschen und nimmt uns mit auf die Phantomsuche. Wir sehen sie vor uns, die Bilder des Sezessionisten Gustav Klimt, die Aufführungen des Sommernachtstraums, die Maiglöckchen im Bad von Kaiserin Sissi und wir erfreuen uns an Krimi und Kultur. Auch wenn ich es eigentlich nicht mag, wenn die Morde genau geschildert werden; hier wird kursiv vorgewarnt - und so folgte ich gebannt der Autorin beim Tathergang, ohne Voyeurismus, ohne Angst und Abscheu. Eine Meisterleistung.
Die offiziellen Ermittlungen führt Rudi Kasper, Polizei- Oberkommisar und verlässlicher Jugendfreund des Detektivs. Wir erleben ein Billardspiel auf Leben und Tod, ein modernisierter Ehrenkodex, ein modernes Duell.
Die Frauen im Krimi sind nicht nur Opfer. Sie sind tatkräftig an der Aufklärung des Falles beteiligt. Sie setzen sich ein für die Frauenrechte und Emanzipation. Sie erkämpfen einen Studienplatz und sind aufgeschlossen für die Lehren von Sigmund Freud. Sie sind gegen Vernunftehen. Sie erkennen den Wahnsinn einiger adliger Männer als Spätfolge der Syphilis und analysieren die Dekadenz des Hochadels, entstanden durch Inzest. Damit tragen sie wesentlich zum Lebensunterhalt (zur Unterhaltung?) und zur Auflösung des Falles bei.
Wir erfahren viel über das Leben und Lieben im Wien der Jahrhundertwende. Wir lernen einen sympathischen Detektiv kennen, der nicht nur an der Schwelle zu einem neuen Jahrhundert steht, mit Elektrizität und ersten Autos, sondern der sich außer mit Mord, auch mit den emanzipatorischen Idealen der Frauen in seinem Haushalt auseinander setzen muss.
Ich freue mich schon auf den nächsten Krimi von Frau Kneifel und bin sehr gespannt, wie Gustav die Trennung von seiner Angebeteten verkraftet und welche Abenteuer ihn in Wien oder der Schweiz erwarten. Damit das Warten nicht so lang wird, werde ich jetzt schnell den ersten Band von Gustav von Karolyn lesen: „Der Tod fährt Riesenrad".
Ich kann diesen kleinen Krimi nur wärmstens weiterempfehlen. Edith Kneifl - für mich die österreichische Ingrid Noll!
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am 31. Oktober 2013
Es gibt diese Ereignisse die scheinbar die Rotation der Erde stoppen. Ein ebensolches Ereignis muss wohl die Ermordung der Kaiserin für die Wiener im September 1898 gewesen sein. Edith Kneifl führt uns in “Die Tote von Schönbrunn” in ein Wien abseits der Romy Schneider Filmromantik, in eine Stadt die gerade gleichzeitig von Persönlichkeiten wie Gustav Klimt und Sigmund Freud beseelt wird (die übrigens auch kurz einmal durchs Bild wandern).

Sie beschreibt den Alltag – vorrangig der gehobenen Gesellschaft – in einer Stadt die gerade im Aufbruch zu sein schein. Modernisierung, architektonische Veränderungen aber auch Festhalten an liebgewonnenen Traditionen und Altbewährtem und nicht zuletzt konfrontiert mit einem zumindest in der Öffentlichkeit neu auftretenden Phänomen: der aufkeimenden Emanzipation der Frauen die sich nicht mehr nur in ihren angestammten Rollenmustern bewegen wollen.

Die Geschichte begleitet den Privatdetektiv Gustav von Karoly in dieser spannenden Zeit. Dieser stoßt nicht nur bei seinen Ermittlungen, sondern auch im Alltag immer wieder an seine persönlichen Grenzen.

Er hadert mit seinem Rang in der Gesellschaft, ist verunsichert in der Beziehung zu seinem Vater, zeigt plumpes Verhalten im Kontakt mit der Dame für die er schwärmt und stolpert dabei über sein eigenes Ego – so gesehen sehr alltägliche Probleme – offensichtlich egal in welcher Zeit.

Als Leserin haben mich vor allem die Persönlichkeiten und die Beziehungen der handelnden Personen untereinander in ihren Bann gezogen.

Die Krimihandlung die zwar den Verlauf des Romans prägt war für mich daneben eher sekundär.
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am 16. Dezember 2013
Ich freue mich immer wieder, wenn historische "Wien-Krimis" erscheinen. Insbesondere von Andreas Pittler, welchen ich sehr schätze. Leider kann ich das von diesem Krimi nicht behaupten. Für mich ist die Handlung ausgesprochen dünn. Manchmal kam es mir vor, als würde ich seitenlang einen Wien-Reiseführer lesen. Dann wieder einen historischen Abriß über die Geschichte der Stadt Wien von 1898 unter besonderer Berücksichtigung des Mordes an Kaiserin Elisabeth. Natürlich gehören Hintergrundinformationen in eine gute Geschichte, aber nicht - gefühlte - 30% eines Buches. Geschichtliche Hintergrundinformationen geben ja auch oft ein Stimmungsbild wieder, aber auch das ist der Autorin mE nicht gelungen.

Die einzelnen Charaktäre wirken zum Teil sehr dümmlich. Der Hauptdarsteller Gustav von Karoly agiert nicht wie ein Privatdetektiv, obgleich er sich als solcher bezeichnet. Im Gegenteil, er ist mehr an seiner eigenen Familiengeschichte interessiert, als am Fall. Soupees, Dinner oder Bälle sind ihm wichtiger als die Auflösung des Falles.

Verglichen zu skandinavischen Krimiautoren und direkten "Konkurrenten" (zB Andreas Pittler, Gerhard Loibelsberger)zählt dieser Krimi zu den schwächsten, die ich seit langer Zeit gelesen habe.
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am 13. September 2013
Gustav von Karoly, ein verarmter Adeliger in Wien um 1900, hält sich und seine Tante mit gelegentlichen detektivischen Aufträgen über Wasser. Zur Zeit wohnt auch noch die hübsche und intelligente Patentochter seiner Tante bei ihnen, die auf die Zulassung zur medizinischen Fakultät wartet. Da passiert das Undenkbare, Kaiserin Elisabeth wird ermordet und das ganze Land ist paralysiert. Am Tag der Beerdigung der Kaiserin beginnt eine unheimliche Mordserie an schönen adeligen Frauen, die alle seltsamerweise der Kaiserin sehr ähnlich sehen. Als seine Halbschwester nur knapp einem Mordanschlag entkommt, wird Gustav von seinem Vater engagiert, die Sache zu untersuchen. Und auch sein Freund Polizei-Oberkommissär Rudi Kasper weiß nach weiteren Morden alleine nicht mehr weiter. Die Presse zieht Vergleiche mit 'Jack the Ripper' und ruft nach Agenten von Scotland Yard, der Kaiserhof will einen Sündenbock, egal ob schuldig oder nicht. Bald hat Gustav von Karoly einen schrecklichen Verdacht, doch wie soll er den Täter überführen?

Fast in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte ist fesselnd von Anfang an. Zügig und locker geschrieben. Das Lokalkolorit um 1900 wurde hervorragend eingefangen, man fühlt sich in das historische Wien versetzt. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und griffig. Es hat Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen. Super!
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am 11. Oktober 2013
Mit diesem historischen Krimi versetzt die Autorin den Leser zurück in die Zeit der Kaiserin Elisabeth, als kurz nach deren Ermordung eine Mordserie an schönen adeligen Frauen beginnt, die alle der Kaiserin ähnlich sehen.
Der Privatdetektiv Gustav von Karoly, selbst aus verarmten Adelskreisen stammend, hilft seinem besten Freund, Polizei-Oberkommissär Rudi Kasper bei der Aufklärung dieser Serienmorde und kann wesentliche Hinweise beisteuern. Dabei gibt es einen Mord der so gar nicht in das Schema passt und einige Tatverdächtige. Doch der wahre Mörder bewegt sich in den allerhöchsten Adelskreisen und es ist fraglich, ob er überhaupt verurteilt werden kann! Gustav ahnt nicht, dass er mit dem Täter bereits Umgang pflegt.

Der Leser lernt in dieser spannenden Geschichte so ganz nebenbei kultur-historische und politische Gegebenheiten des alten Wien kennen. Durch die originalen Schauplätze und die nostalgischen Begriffe kommt eine typisch wienerische Atmosphäre beim Lesen auf. Einzig den Detektiv fand ich ein wenig zu passiv im Agieren, doch das ungewöhnliche Ende des Buches versöhnte mich wieder damit. Ein Krimi mit echter Nonchalance.
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am 10. Dezember 2013
Ich bin ein Krimi-Fan und habe Krimis von den verschiedensten Autoren gelesen. Die Tote von Schönbrunn ist ein langatmiger und ein wirklich "historischer" Roman. Den Schluss habe ich nicht mehr gelesen, das war mir dann zu langweilig.
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am 10. Dezember 2013
Dieses Buch ist so langweilig, dass ich gegen Ende Passagen nur noch überflogen habe weil auch irgendwie nichts Außerordentliches passiert. Wenn etwas passiert( kursiv gedruckt, wahrscheinlich als Hilfe für Leser wie mich) ist es meist auch schon sehr schnell vorbei. Das Ganze liest sich wie eine Klatsch und Tratsch-Zeitschrift, welcher Adelige mit wem wann was hatte und hat mich überhaupt nicht an einen Krimi erinnert. Der Hauptcharakter „Gustav von Karoly“ ist nichts weiter als ein sehr naiver, gebildet aber vollkommen weltfremder, arroganter, verwöhnter Schnösel der bisher nur überlebt hat und in diesen adeligen Kreisen verkehren kann, weil seine Familie reich war und es gerade so eben schafft, Geld für seine komplett dilettantische „Detektivearbeit“ zu bekommen(nicht verdient). Er stolpert von einer Dinnerveranstaltung zum nächsten Ball und weiß eigentlich nicht viel mit sich anzufangen. Der gegen Ende beschriebene „verwegene“ Plan um den Mörder zu stellen ist so unvorstellbar dumm, dass ich mir als Leser direkt gewünscht habe, dass das NICHT klappt. Sämtliche Frauen um ihn herum wirken selbstständiger und sogar fast männlicher als er. Er wirkt wie der Arbeitskollege, bei dem man froh ist, dass er drei Wochen Urlaub hat und man nichts mit ihm zu tun haben muss. Keine Ahnung was die Autorin dazu bewogen hat diesen verzogenen Bengel als Detektiv zu beschreiben aber noch so einen „Fall“ möchte ich nicht lesen.
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