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5.0 von 5 Sternen Krimiheld der etwas anderen Art!
Mehr Gasperlmaier möchte man spontan nach der Lektüre des ersten Krimis von Herbert Dutzler rufen. Doch der Reihe nach.
Polizeiinspektor Gasperlmaier ist der Hauptprotagonist in dem Krimierstlingswerk von Herbert Dutzler. Das beschauliche Aussee mit dazugehörigem See ist am letzten Kirtag, einem großen Volksfest zur Kirchweih, der Schauplatz...
Veröffentlicht am 10. April 2011 von Laurent Piechaczek

versus
2.0 von 5 Sternen Police Academy Altaussee
Der Roman beginnt damit, dass jemand versucht, die Leiche eines Mordopfers verschwinden zu lassen. Und nein, es ist nicht der Mörder, sondern der Polizist. Die Leiche liegt nämlich am Gelände des Altausseer Kirtags und es wäre eine Katastrophe, wenn dieses aufgrund der Ermittlungen gesperrt würde. Ja, Altausseerr Polizisten haben ihre...
Vor 1 Monat von karinauswien veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimiheld der etwas anderen Art!, 10. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Mehr Gasperlmaier möchte man spontan nach der Lektüre des ersten Krimis von Herbert Dutzler rufen. Doch der Reihe nach.
Polizeiinspektor Gasperlmaier ist der Hauptprotagonist in dem Krimierstlingswerk von Herbert Dutzler. Das beschauliche Aussee mit dazugehörigem See ist am letzten Kirtag, einem großen Volksfest zur Kirchweih, der Schauplatz eines Mordes. Und ausgerechnet unser Gasperlmaier ist als erster am Tatort. Eines ist ihm klar, da, wo er die Leiche vorfindet, kann sie nicht bleiben. Sitzt der Tote doch im Festzelt! Haarscharf schließt Gasperlmaier, daß dadurch der Rest des Festes gefährdet ist und damit natürlich auch seine Gemütlichkeit beim Fest! Man merkt schon, es geht etwas anders zu in Aussee. Franz Gasperlmaier, nicht faul, schleppt die Leiche aus dem Zelt, kommt nicht weit, so dass er die Leiche im Pissoir ablegen und den Fund melden muß. Wie diesem Dilemma entgehen? Am besten gar nicht, also schweigt unser Franz Gasperlmaier und begibt sich mit der attraktiven Frau Dr. Kohlross vom Bezirkspolizeikommando auf die Suche nach dem Mörder.
Herrlich tolpatschig ist er, der Franz Gasperlmaier, dennoch sympathisch. Ein auf den ersten Blick tumber Polizist in einem verschlafenen Ort. Dort passiert nicht viel und jetzt ausgerechnet hier: Morde. Gerade den Beteiligten vor Ort, Franz Gasperlmaier und seinem Vorgesetzten, dem Kahlß, Friedrich, merkt man deutlich an: das alles muß nicht sein in unserem schönen Örtchen. Doch das Böse ist immer und überall! Uns so stellt sich schnell heraus, daß viele Zugereiste im Ort leben. Man ist sich gegenüber nicht ganz grün, nimmt aber den anderen dann doch irgendwie an. Aber unter der Oberfläche brodelt es schon und passen tut es nicht besonders.
Und mittendrin Franz Gasperlmaier. Hinter ihm seine ihn intelligenzmäßig haushoch überlegende Ehefrau. Es verwundert nicht, daß Gaspermaier nach einem harten Tag nach Hause kommt und sich erst einmal stärkt durch Gespräche mit seiner geliebten Ehefrau. Wen wunderts, diese Gespräche und die profunden Kenntnisse der Ehefrau bringen letztendlich den Fall auch voran.
Herbert Dutzler ist mit seinem ersten Krimi etwas gelungen, was wohl recht selten ist. Sein 'Held' schlägt sofort ein. Er ist ein Typ. Gefärbt mit viel Lokalkolorit entwickelt Dutzler eine lesenswerte Geschichte mit herrlich abstrusen Ideen. So zB, wenn Gasperlmaier über die Lederhose an und für sich sinniert. Glauben sie mir, nach diesen Zeilen werden sie dieses Kleidungsstück mit anderen Augen betrachten.
Weiter hat Dutzler ein wunderbares Talent für Situationskomik. Daß Gasperlmaier dann im Mittelpunkt steht, versteht sich von selbst. Eigentlich läßt er kein Fettnäpfchen aus und dennoch ist man als Leser immer auf seiner Seite. Er ist halt ein liebenswerter Tolpatsch, der seinen Weg geht.
Dutzler hat die Latte mit diesem Krimi für sich hochgelegt und ich hoffe, daß er noch mehr Geschichten um Franz Gasperlmaier in der Schreibtischschublade hat. Ich möchte mehr Franz Gasperlmaier
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt kaufen! :-), 12. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Einmal das Buch zur Hand genommen und zu lesen begonnen, fiel es mir nur sehr schwer, dieses wieder wegzulegen.
Über den Inhalt dieses Buches will ich gar nicht viel schreiben bzw. vorwegnehmen, da dies meine Vorrezensenten bereits getan haben.

Ich kann nur soviel sagen, dass der Held" dieser Geschichte - Gasperlmaier - so überaus witzig und lustig ist und man ihn sich bildlich vorstellen kann, wie er von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und das durchaus auf überaus liebenswerte Weise. Ich musste ein paar Mal lauthals beim Lesen des Krimi's lachen, da einfach so derart komische Situationen entstanden und man mit dem armen Gasperlmaier einfach nur Mitleid haben muss. Auch Gasperlmaier's Frau bzw. auch die Frau Doktor sind zwei Figuren, die einem wirklich im Kopf bleiben und über die man nachdenken muss.
Trotzdem ist das Buch auch sehr, sehr spannend und hat mich wirklich sehr gefesselt bzw. dazu bewogen, es in 24 Stunden auszulesen.

Kurz und gut: Ein toller, kurzweiliger Roman, der die letzten 24 Stunden im Flug vergehen ließ. Einfach nur sehr empfehlenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Salzkammergutkrimi!, 19. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Jeder Leser, der das innere Salzkammergut und deren Menschen, vor allem deren Mentalität, etwas näher kennt, wird diesen Kriminalroman in vollen Zügen genießen.
Man erfährt viel von der Tradition und Kultur des Ausseer Landes, vor allem, wie man gegenüber dem Fremden, vor allem dem Wienerischen umgeht. ;-)
Gasperlmaier, ein etwas tolpatschiger Gemeindepolizist, sein Chef und die Abgesandte Frau Kommissar ermitteln in einem Mordfall der am Kirtag am frühen Morgen passiert ist. Das Mordopfer: ein bekannter Wiener Rechtanwalt, der sich in Altaussee niedergelassen hat. Zufällig wird die Leiche im Bierzelt von Gasperlmaier gefunden und was tut er: er schleppt sie ins Männerpissoir, in der Hoffnung, dass somit der Kirtag an den folgenden Tagen nicht abgesagt wird. So bedeutend ist das Fest für die Region. Wie wird er mit seinem polizeilichen Vergehen wohl umgehen?
Tipp: Das Buch besorgen und lesen, überraschender Verlauf und es bleibt nicht nur bei der einen Leiche....
Ich freue mich jetzt schon auf weitere Romane von Herbert Dutzler!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Krimidebüt, 20. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Franz Gasperlmaier ist seit vielen Jahren Polizist, und dennoch begeht er einen großen Fehler, als er im Festzelt einen Toten findet. Frühmorgens entdeckt er auf einer der Bänke im ansonsten leeren Festzelt die Leiche des Anwalts Naglreiter mit einer Stichwunde im Bauch. Weil er sich Sorgen um den Kirtag macht, will er die Leiche aus dem Zelt schaffen und zerrt sie bis zum Toilettenwagen. Dort wird sie dann offiziell gefunden. Gasperlmaier bekommt die Frau Doktor Kohlross vorgesetzt, mit der zusammen er den Fall klären soll. Das erweist sich als gar nicht so einfach, denn bei dem einen Toten bleibt es nicht...

*******
Meine Meinung:

Dieses Buch ist anders als andere Krimis. Allein schon der dümmlich- naiv wirkende Gasperlmaier, der sich manchmal ein wenig zu sehr für andere Frauen zu interessieren scheint, ist alles andere als ein typischer Polizist. Auf seine urige Art ist er etwas Besonderes, ein Unikat.

Mir war der österreichische Gasperlmaier aber durchaus sympathisch, und auch die übrigen Figuren sind vom Autoren gut herausgearbeitet worden.

Der Schreibstil ist auch anders als üblich, da nach meinem Empfinden weniger direkte Rede im Roman vorkommt. Trotzdem hat es der Autor aber geschafft, die Geschichte durchweg spannend zu halten. Das Buch läßt sich sehr leicht und flüssig lesen, und bis zum Ende bleibt offen, wer der Täter ist. Man kann das Buch somit kaum aus der Hand legen, weil einfach diese Neugier immer da ist, was da nun wohl passiert sein mag...

Ich kann diesen Roman allen Krimifans wärmstens empfehlen und würde mich freuen, wenn es vielleicht bald einen weiteren Krimi mit dem Franz Gasperlmaier geben sollte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herbert Dutzler - Letzter Kirtag, 8. Juni 2011
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
So etwas hatte selbst Gasperlmaier noch nie gesehen. Dabei hat er schon viel gesehen, der Gasperlmaier, schließlich ist er seit mehr als zwanzig Jahren Polizist in Altaussee. Aber ein Erstochener am Montag in der Früh im Festzelt vom Altausseer Kirtag, das ist auch für ein gestandenes Mannsbild wie ihn zu viel. Und so trifft er eine falsche Entscheidung - nicht die letzte an diesem Tag, und auch der Tote im Festzelt wird nicht das einzige Opfer bleiben.

Zum Autor:
Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt in Schwanenstadt. Diplomarbeit zum Thema Kriminalroman, Letzter Kirtag ist sein Debüt als Krimiautor.

Rezension:
Der Polizist Franz Gasperlmaier entdeckt am Montagmorgen des Altausseer Kirtags eine Leiche im Festzelt. Da bei Entdeckung dieser aber das ganze Fest in Gefahr ist, beschließt er, dass sie schnellstmöglich verschwinden muss und verbringt sie in den nahegelegenen Toilettenwagen. Schon bald muss Gasperlmaier feststellen, dass diese Idee nicht besonders gut war. Zur Aufklärung dieses Falles wird er Frau Doktor Kohlross unterstellt, die er bei den Ermittlungen unterstützen soll und ihr wird schnell klar, dass der Tote nicht im Toilettenwagen umgebracht wurde.

Doch soll dies nicht der einzige Tote bleiben und Gasperlmaier tritt während der Ermittlungen in seiner Tollpatschigkeit von einem Fettnäpfchen in das nächste...

Der Charakter des Franz Gasperlmaier war mir von Beginn an sympathisch. Herbert Dutzler schildert ihn als relativ schüchternen, in manchen Situationen auch verklemmten Mann, der sich aber in Situationen, in denen es durchzugreifen heißt, immer zu helfen weiß. Frau Doktor Kohlross empfand ich als eine kompetente Vorgesetzte, die sich jederzeit durchzusetzen vermag und auch mit gewissen Vorurteilen ihrer männlichen Kollegen gut umgehen kann und immer ein offenes Ohr für ihre Untergebenen hat.

Der Fall selbst gerät ein wenig ob der sehr hohen Präsenz Gasperlmaiers ins Hintertreffen, doch bleibt er generell spannend, denn es ist sehr lange Zeit nicht klar, wer der Mörder ist und es kommen auch noch einige Morde während der Handlung hinzu. Zwar bleiben die Verdächtigen in einem übersichtlichen Rahmen, doch das Motiv wird erst zum Ende hin sichtbar.

Mit "Letzter Kirtag" ist Herbert Dutzler ein wunderbares Debüt im Bereich Regionalkrimi gelungen, das nur so vor Lokalkolorit schäumt und dessen Protagonist Gasperlmaier in einigen Situationen kein Auge trocken lässt. Ich hoffe, dass noch einige Fälle auf den durchaus sympathischen Polizisten warten.

Zur Gestaltung des Buchs: Auf dem dunklen Untergrund des Covers ist ein Ausschnitt einer Altausseer Lederhose zu sehen, die am Bein von Blut durchtränkt ist. Gut gefallen hat mir die Idee, die Ecken des Taschenbuchs abzurunden.

Fazit: "Letzter Kirtag" möchte ich Lesern empfehlen, die Regionalkrimis mit einem hohen Anteil humorvollen Lokalkolorits mögen. Auf ein Wiedersehen mit Gasperlmaier und seinen Kollegen freue ich mich bereits jetzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super unterhaltsam, 16. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Der Kirtag ist in Altaussee das Fest des Jahres und darf auf gar keinen Fall abgesagt werden. Das denkt sich zumindest Polizist Gasperlmaier als er am frühen Morgen im Festzelt eine Leiche findet. Er muss eine Entscheidung treffen um den Kirtag zu retten und macht damit nicht seinen letzten Fehler in Bezug auf diesen Fall.

Letzter Kirtag erzählt die sehr amüsante Geschichte eines Polizisten, der so großen Wert auf Traditionen legt, dass ihm alles andere egal zu sein scheint. Immer wieder begibt er sich in die unmöglichsten Situationen und scheint nur durch pures Glück immer wieder über hilfreiche Hinweise zu stolpern.
An seiner Seite befindet sich Frau Doktor Kohlross, die im Gegensatz zu ihm Erfahrung in Sachen Mord zu haben scheint, wurde sie schließlich extra dafür auf den Fall angesetzt. Die beiden zusammen ergeben das merkwürdigste, aber auch unterhaltsamste Ermittlerpaar, dem ich je begegnet bin.

Bei den beiden handelt es sich um völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, Gasperlmaier der eher Schüchterne, Kohlmaier dazu das komplette Gegenteil. Dadurch kommt es immer wieder zu Situationen in denen Gasperlmaier sich unmöglich verhält, sich immer wieder verhaspelt, wenn er was zu sagen hat und mit der Gesamtsituation einfach überfordert zu sein scheint, eine attraktive Frau an seiner Seite zu haben.

Die Charaktere haben mir in diesem Buch wirklich sehr gut gefallen. Die beiden zusammen unterhalten ungemein. Es ergeben sich immer wieder die lustigsten Zwischenfälle, die einfach nur unmöglich sind.
Vor allem Gasperlmaier hat es mir angetan. Wie der Name schon den Eindruck vermittlet, man entdeckt schnell die Ähnlichkeit zu Kasperl, ist er ein absoluter Tollpatsch, der den Leser immer wieder zum Lachen bringt. Seine Gedankengänge sind äußerst amüsant, es macht Spaß, diese zu verfolgen.

Der Fall selbst bringt einen gewissen Grad an Spannung mit sich, denn es wird nicht bei dem einen Mord bleiben und man verfolgt gespannt, wie Gasperlmaier und Kohlross, mit ihrer ungewöhnlichen Art und Weise zu ermitteln, dem Täter auf die Spur kommen.
Das Ende, mit der letztlichen Aufdeckung des Täters war dabei sehr überraschend und bietet einen schönen runden Abschluss dieser sehr gelungenen Geschichte.

Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, man konnte sich leicht in die verschiedenen Situationen einfinden und sich die Personen persönlich vorstellen. Ein durchgehend angenehmer Lesefluss ist gegeben, so dass es einem schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen.

Eine wirklich witzig spritzige Geschichte, die mit allerlei Vorurteilen gespickt ist und auf wunderbare Art und Weise unterhält. Gasperlmaier ist ein überaus liebenswerter Charakter über den man gerne noch mehr lesen möchte.
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4.0 von 5 Sternen Kirtag in Aussee, 6. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Dorfpolizist Gasperlmaier findet frühmorgens eine Leiche im Bierzelt und hat die glorreiche Idee, diese ins Pissoir zu zerren, damit der Kirtag nicht unterbrochen wird. Schon bald merkt Gasperlmeier, dass es doch nicht so gescheit war, den Tatort zu verschleiern. Dies lässt ihn Frau Doktor Kohlross auch gleich merken, die eigens aus Liezen angereist kommt, um die Ermittlungen zu leiten.

Protagonist Gasperlmaier ist ein liebenswürdiger Tollpatsch, der kein Fettnäpfchen auslässt und sehr empfänglich für weibliche Reize ist. Sobald er nervös wird, bringt er keinen klaren Satz raus und ärgert sich über sich selbst, dass er nicht so redegewandt ist wie die Frau Doktor oder seine Christine. Überhaupt bringt seine Christine so manchen Tipp in die Ermittlung ein, die für Gasperlmeier sehr hilfreich sind. Anfangs glaubt man, dass Gasperlmeier wirklich nur ein dummer Dorfpolizist ist, der nichts auf die Reihe bekommt, doch man wird zum Glück eines Besseren belehrt.

Als besondere Ergänzung ist die Frau Doktor Kohlross an der Seite Gasperlmaiers, die mit ihrem forschen Auftreten und den immer passenden Highheels nicht nur ihren Kollegen beeindruckt.

Der Schreibstil ist kurzweilig, humorvoll und leicht zu lesen. Die humorvollen Dialoge lassen die Seiten verfliegen. Leider habe ich relativ bald den Mörder erraten, was den Lesegenuss jetzt nicht wirklich gestört hat.

Fazit: Ein typischer Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit und einer gehörigen Portion Ausseer Eigenheiten. Natürlich gibt es viele, viele Klischees, die ich hier aber nicht unpassend fand.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemütlicher Gendarm ermittelt, 14. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Gasperlmeier ist ein gemütlicher Dorfgendarm dem ein toughe Kommissarin vorgesetzt wird; die beiden kommen aber im Laufe der Zeit gut mit der Konstellation zurecht und für den Leser gibt es einiges zu Schmunzeln.
Für jeden, der schon mal am Ausseer Kirtag war eine Pflichtlektüre, egal ob Ausseer, Gmundner oder gar Wiener....
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kasperletheater, 14. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
Wo soll man da anfangen? Zuerst vielleicht das Wichtigste: Ein wirkliches Lesevergnügen, der "Letzte Kirtag", auch wenn man gar nicht so genau weiß, warum. Denn statt einer professionellen Mordermittlung erwartet den Leser ein rechtes Kasperletheater in dem der Schupo Gasperlmaier durchaus die Rolle des trotteligen Dorfgendarmen einnehmen darf. Dazu hat er offensichtlich ein nahezu krankhaftes Faible für die weibliche Brust. Dürfte doch in einem Pornoroman nicht annähernd so oft der Begriff "Busen" und der entsprechenden Synonyme zu finden sein, wie in diesem "Altaussee-Krimi".

Was mich ansonsten zumindest irritieren würde, amüsiert jedoch in Dutzlers Krimi aufs Feinste. Als Deutschen und bekennenden Österreich-Fan erfreuen mich die heimeligen Szenen in Wirtshäusern und Landschaften. Es wird herzhaft gegessen und getrunken, mitunter auch gesoffen.

Ob die Krimihandlung das Ambiente umrahmt oder umgekehrt, muss der Leser entscheiden. Mir wars letztlich egal, denn Spaß macht dieser Kriminalroman allemal!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen amüsant, 16. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (Taschenbuch)
herrn dutzler ist etwas gelungen, was sonst nur wolf haas und alfred komarek schaffen: ich habe mich bei einem krimi amüsiert (und ihn zu ende gelesen).

ansonsten diesem literaturgenre eher ablehnend gegenüberstehend habe ich doch immer wieder über polizist gasperlmayers tollpatschigkeit schmunzeln müssen, auch wenn manches schon ein bissi sehr klischeehaft herüberkommt. aber warum soll man bei einem buch, das vom ausseerland, sozusagen dem disneyland des salzkammergutes, handelt, nicht klischees bemühen? gerade dort gehören die ja hin, auch wenn gasperlmayers dorf-mitbewohner genau diese ursprünglichkeit erhalten und vor schädlichen einflüssen (die wiener! die wiener in ihren lederhosen!) bewahren wollen. manches ist konstruktiv etwas missglückt: dass gasperlmayer ausgerechnet die mordopfer-familie, die durch ihre ungustiosität ja besonders auffallen müsste (und wiener sind sie obendrein!), dass er gerade diese familie also nicht kennt, klingt eher unwahrscheinlich. und seine fixierung auf die weibliche oberweite wird für meinen geschmack etwas zu sehr herausgearbeitet und bringt die geschichte und auch die beschreibung der person gasperlmayers irgendwann einmal nicht mehr wirklich weiter.

in summe aber: ein netter lesespass mit einer prise polt und einem schuss brenner für sonnige nachmittage auf der terrasse. muss ja nicht mit blick auf altaussee sein.
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Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi
Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi von Herbert Dutzler (Taschenbuch - 23. September 2011)
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