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Kundenrezensionen

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am 21. Dezember 2014
Dieses Buch ist einfach nur ärgerlich - da wird eine Handlung zusammengeschustert, die in sich nicht schlüssig ist. Sie spielt 1993 in Paris und die Verbrechen gründen wiederum auf jenen der Deutschen während der Besetzung von Paris im 2. Weltkrieg. Und da fängt das Problem an: Cara Black kann offenbar nicht rechnen, schon das einfache Subtrahieren überfordert sie. Eine der Hauptpersonen ist ein Deutscher, der 1993 als Regierungsunterhändler zu EU-Vetragsverhandlungen in Paris ist. Er ist - laut buch - 68 Jahre alt und war 50 Jahre zuvor angeblich für die Organisation der Judendeportation in Paris verantwortlich. Rechne: Der Knabe wäre 1943 also 18 gewesen. Dieses Alter wird auch im Zusammenhang mit seiner Liebe zu einer 14jährigen Jüdin genannt. Als 18-Jähriger verantwortlich.... Die Nazis boten zwar gegen Ende des Krieges auch Hitlerjungen auf, aber nicht in verantwortliche Positionen. Dazu kommt, dass die Judendeportation aus Paris ein Jahr früher stattfand (1942). Dann wurde dieser Junge auch noch vor Kriegsbeginn in Hamburg verlobt - also mit 14! Da sträuben sich bei mir alle Haare.
1993 schliesslich hantiert die Ermittlerin mit dem Internet, als ob es kein Morgen gäbe. Zur Erinnerung: 1993 war gerade der erste grafikfähige Internetbrowser herausgekommen. Aber Mademoiselle Leduc bearbeitet Fotos, druckt aus, knackt jeden Code, hackt sich in jede Datenbank.... Frankreich wiederum befindet sich zwischen Bananenrepublik und bröckelnder Grandezza: Im Elysee-Palast biegen sich die Decken morsch nach unten! Cara Black lässt zwar den Deutschen Ex/(Noch-Nazi darüber sinnieren, dass er die Franzosen wohl nie verstehen werde, aber vermutlich spricht sie da von sich selbst. Frankreich lässt zwar seine Banlieus verlottern, aber niemals die Sinnbilder seiner nationalen Grösse! Und die EU verhandelt in dem Roman 1993 über ein Abkommen zur engeren Zusammenarbeit. Auch hier zur Erinnerung: Der Vertrag von Maastricht wurde 1992 unterschrieben und im November 1993 in Kraft gesetzt. Da gab es 1993 nichts mehr zu verhandeln. Zudem wurde erst ab Nov. 1993 aus der Europäischen Gemeinschaft EG die EU. Also entweder verhandelt die EG oder wir sind im falschen Jahr. Zu diesem ganzen Kuddelmuddel - nach dem Motto "was scheren mich Fakten" - gibt's dann 1993 auch immer noch eine aktive Werwolf-Organisation. Nicht genug der Ungereimtheiten, ist auch noch die Sprache (oder vielleicht auch nur die Übersetzung?) alles andere als überzeugend. Also auf der Liste der "Bücher, die die Welt nicht braucht"* steht dieses Buch ziemlich weit oben.
*Ach, fast hätt ich's vergessen: Die Katze der Detektivin "bellt", "wedelt mit dem Schwanz" und frisst Knochen. Dafür "verenden" Menschen und Hombeeren werden von Obsttellern "gepflückt". Falls dieser ganze Quark nicht auf dem Mist der Autorin gewachsen sein sollte, müsste der Verlag mal dringend über die Beschäftigung anderer Übersetzer/innen nachdenken.
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am 14. Mai 2013
Dem Buch fehlt leider die emotionale Bindung. Das Thema ist klasse, die Idee auch, aber die Umsetzung ist ohne Esprit, vieles wirkt konstruiert, als Leser ist man immer irgendwie distanziert, wirklich Schade, weil ich diese Themen ansonsten gerne lese. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass sich eine Amerikanerin an einem französischen Krimi versucht? Pariser Leben war für mich nicht wirklich zu spüren!
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am 29. Juli 2014
Zu viele Klischees, zu viele unglaubwürdige Situationen, zu viele Handlungsstränge, eingestreute französische Wörter, die noch nicht mal korrekt lektoriert sind ( "qui" anstatt "oui"...), die Personen passen altersmäßig nicht zu ihren Rollen (einen 50jährigen als "Jungen" zu bezeichnen mutet merkwürdig an), ein armer Hund, der nie vor die Tür kommt und den man auch hätte weglassen können, eine Hauptperson, die nicht wirklich sympathisch 'rüberkommt, weil sie einfach alles kann ... nöö, mehr als den einen Roman muss ich davon nicht gelesen haben und ich bin froh, dass ich ihn nur ausgeliehen hatte.
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am 5. Juni 2016
Eine echte grobe Häckelfleißarbeit. Ein Buch, dessen Autorin nie einen eigenen, echten Ton findet, vollgestopft mit Klischees, ein bisschen Dashiell Hammett, ein wenig Atmo a la Die Tage des Condor etc. - ein echtes Ersatzteillager an stilistischen Vorbildern, mühsam zusammengehalten von Black, die offenbar gerade ein Sommerseminar Creative Writing hinter sich gebracht hat. Also: besser Finger weg. Das Leben ist zu kurz für dumme ärgerliche Bücher!
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am 13. April 2013
Ich kann hier leider keine positive Rezension abgeben. Dazu hat mich dieses Erstlingswerk zu sehr an das 'Alphabethaus' von Adler Olsen erinnert, wo sich die Unglaubwürdigkeiten häufen und der etwas anspruchsvollere Leser stark auf Distanz gehalten wird. Historischer Hintergrund ist hier die Zeit der deutschen Besetzung Frankreichs. Hier wimmelt es nur so von Gestapo, SS-Soldaten und SD-Leuten, die alle das leibhaftige Böse verkörpern. Dies setzt sich im Gegenwarts-Frankreich fort in Gestalt von französischen Neonazis, die sich mit Armgruß und 'Sieg Heil! begrüßen und 'Mein Kampf' lesen und Auschwitz leugnen. Zu allem Übel werden sie noch finanziell unterstützt von den deutschen Rechtaradikalen (DVU) und einer Nazi-Seilschaft, die sich 'Werwölfe' nennt und deren Codewort 'Unter den Linden' ist. Die Deutschen, in ihrer ausschließlichen Verkörperung des Bösen, erinnern schon fast an die Verteufelung der Juden in 'Mein Kampf'. Daran ändert auch die Liebesromanze des 18-jährigen Gestapo-Mannes mit einer 14-jährigen französischen Jüdin nichts, die ebenfalls sehr unglaubwürdig und konstruiert wirkt.
Die Heldin, Aimée Leduc, entkommt jeder lebensbedrohlichen Situation durch Schüsse oder Tritte in den Schritt ihrer männlichen Kontrahenten oder in anderer, an james Bond erinnernden Manier. Aimée Leduc kommt an alle Informationen heran, die sie als Beweismittel benötigt,, da sie sich mühelos in alle Netzwerke einhacken kann und Passwörter so leicht knackt wie Haselnüsse. Ich möchte Frau Black und ihren Lesern wünschen, dass die nachfolgende Romane besser sind - so wie das bei Adler Olsen der Fall war.
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2013
Endlich auch in deutscher Sprache: Die Abenteuer der Pariser Privatermittlerin Aimée Leduc. Im amerikanischen Original wurden bereits 13 Bände dieser Serie herausgegeben. Aufstellung siehe unten. Jeder spielt in einem anderem Viertel von Paris, was oberflächlich an den Romanhelden Nestor Burma erinnert. Ansonsten ähnelt die Figur der Aimée Leduc jedoch eher anderen weiblichen Spürnasen wie Annika Bengtzon (Liza Marklund) oder Ava Lee (Ian Hamilton). Damit meine ich vor allem die Art wie das Tempo bis zum Schluss hin gesteigert wird, wo die Heldin dann selbst einen lebensgefährlichen Showdown übersteht. Zuvor ist sie in einem eleganten Kostüm eines japanischen Designers über die Dächer von Paris geklettert, mitsamt Abstecher in einer Mülltonne, den das Kostüm unbeschadet überstanden hat. Das Ganze erinnert ein wenig an die Überlebenskünste eines James Bond. Spannend, aber mit einem normalen Privatermittler-Leben hat das wohl nicht viel zu tun. Leser, denen Realitätsnähe wichtig ist, sollten also lieber zu einem anderen Krimi greifen.

Der Inhalt in etwas ausführlicherer Form:

Paris im November 1993*. Aimée Leduc kennt sich mit allen Tricks aus, die es erlauben Sicherheitssysteme zu durchbrechen, um an Daten zu gelangen. Zusammen mit ihrem kleinwüchsigen Partner René Friant berät sie Unternehmen in Fragen der EDV-Sicherheit. Auch der Auftrag von Soli Hecht scheint zunächst nur Routine zu sein. Sie soll ein Passwort knacken und die dahinter liegenden Daten einer alten Damen bringen. Dumm nur, dass diese tot ist, ein Hakenkreuz in die Stirn geritzt, als Aimée sie aufsucht. Prompt erweitert Soli Hecht ihren Auftrag und unversehens findet sich Aimée in einem Fall wieder, der in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurückreicht. Ein vor fünfzig Jahren stattgefundener Mord, die Judenverfolgung, Werwölfe und Neonazis. Das volle Programm eben.

"Lass die Geister in Ruhe, sonst bist du selbst bald einer." (67)

Das ist natürlich keine Option für Aimée. Insbesondere als ein Anschlag auf ihren Auftraggeber verübt wird, und dieser ins Koma fällt. Wer steckt nur hinter all dem? Inspektor Morbier, ein früherer Kollege ihres Vaters, leitet die polizeilichen Ermittlungen. Aber kann sie ihm vertrauen? Undercover-Ermittlungen, ein Anschlagsversuch auf Aimée, unaufhörlich steigt die Spannung bis hin zum überraschenden Schluss, denn diesen Täter hatte ich wahrlich nicht im Blickfeld! Und so nebenbei wird noch in einem Mordfall, der vor fünfzig Jahren stattgefunden hat, recherchiert, unter Einsatz modernster Technologien, welche die Blutspuren von anno dazumal sichtbar machen. Parallel zu diesem Geschehen entführt die Autorin ihre Leser in die Vergangenheit, genauer gesagt in eine Liebesgeschichte zwischen einem Angehörigen der deutschen Besatzungsmacht und einem untergetauchten jüdischen Mädchen. Den roten Faden habe ich bei diesen unterschiedlichen Handlungssträngen nie verloren. Die Personen sind überschaubar.

Kurz und gut:

Ein gelungener Auftakt für eine neue Krimiserie. Manchmal etwas unrealistisch, aber spannend mit überraschenden Wendungen und einem Showdown zum Schluss. Der zweite Band wird im Herbst in deutscher Sprache veröffentlicht. Darauf freue ich mich schon und warte neugierig auf die nächsten Folgen.

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* Kein Gegenwartsfrankreich! Dass es sich um das Jahr 1993 handelt, kann nur ein aufmerksamer, detailorientierter Leser feststellen. Es steht nämlich nur an zwei Stellen. Auf S. 142 findet man das Datum als Aufschrift auf einer der Videokassetten, die Aimée hat mitgehen lassen. Auf den Seiten 199ff wird erwähnt, dass fünfzig Jahre seit dem Verbrechen an der Concièrge vergangen sind (1943+50=1993).
=>> Nachtrag 6. Mai: Stimmt! Gleich zu Beginn steht ganz groß PARIS NOVEMBER 1993 MITTWOCH über dem Text. Wie konnte ich DAS nur übersehen? Mein Dank geht an den Kommentator, der darauf hingewiesen hat. Noch überraschender ist jedoch, dass ein anderer Rezensent dies ebenso nicht beachtet hat, und die Handlung des Buches ins Gegenwartsfrankreich verlegt hat.

Die bisherigen Originalfolgen:
1. Murder in the Marais (1998) -> Übersetzt: Die dunklen Lichter von Paris
2. Murder in Belleville (2000) -> ab September 2013: Die langen Schatten der Bastille: Aimée Leduc tappt im Dunkeln Möglicherweise handelt es sich bei dieser Übersetzung aber auch um den vierten Band der Serie.
3. Murder in the Sentier (2002)
4. Murder in the Bastille (2003)
5. Murder in Clichy (2004)
6. Murder in Montmartre (2005)
7. Murder on the Ile Saint-Louis (2007)
8. Murder in the Rue de Paradis (2008)
9. Murder in the Latin Quarter (2009)
10. Murder in the Palais Royal (2010)
11. Murder in Passy (2011)
12. Murder at the Lanterne Rouge (2011)
13. Murder below Montparnasse (2013)
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am 2. März 2013
Eigentlich lese ich ja gar keine Krimis, es sei denn es sind historische Romane oder ich bekomme einen geschenkt. Dann lese ich ihn, weil der Schenker sich schon etwas dabei gedacht haben wird. Einzige Ausnahme (bisher) für diese Regel: Donna Leon. Und, das möchte ich vorweg nehmen, ab jetzt: Cara Black!

Als ich erfuhr, dass beim Thiele Verlag eine Romanreihe startet, die einer amerikanischen Feder entsprungen ist und ähnlich angelegt ist wie die venezianischen Krimigeschichten, aber eben in Paris spielt, musste ich dem Krimi eine Chance geben. (Man darf sich ja die Chance auf eine gute Buchreihe nicht entgehen lassen.)

Nun habe ich das Buch innerhalb einer knappen Woche verschlungen!!!

Die französische Ermittlerin (Tochter einer amerikanischen Mutter) steht logischerweise im Mittelpunkt des Romans. Aber sie ist nicht allein. Die Autorin lässt den Leser die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln erleben: Aimées sowie dem zweier (nach langer Abwesenheit aus Paris zurückgekehrten) anderer Protagonisten Sarah und Helmut.
Weitere Figuren, die eine große Rolle spielen sind Aimées Partner René, ihr Patenonkel Polizeiinspektor Morbier, der Neo-Nazi Thierry Rambuteau u.a. Dabei verleiht Cara Black ihren Figuren allen interessante Profile, die mal mehr und mal weniger sympathisch erscheinen; Rückblenden in die Vergangenheit geben den Figuren eine Geschichte.
Selbst der Hauptdarstellerin kann zumindest ich kein durchgehendes uneingeschränktes Sympathiegefühl entgegenbringen: Aimée trifft durchaus auch Entscheidung, die man als Leser nicht unbedingt gut findet. Aber insgesamt gewinnt sie genau durch diese Ecken und Kanten den Leser für sich, sodass man mit jedem ihrer Ermittlungsschritte mitfiebert und zittert, wenn (mehrfach) ihr Leben in Gefahr ist. Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: Durch ihre Raffinesse gelingt es der jungen Frau natürlich doch ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. (Wie wäre auch sonst eine Krimireihe mit ihr möglich?!)

Ohne Details verraten zu wollen nun aber noch etwas zum Inhalt: Die Ermittlungen finden im ersten Roman der Reihe im Marais, dem jüdischen Viertel von Paris statt. (In jedem weiteren Roman dient ein anderes Viertel der Hauptstadt als Kulisse.) Der beschriebene Handlungszeitraum ist ziemlich kurz (Mittwoch bis Samstag, also 1,5 Wochen). Da das Buch dennoch beinahe 400 Seiten lang ist, bekommt man eine Vorstellung davon, dass Oberflächlichkeit nicht Frau Blacks Schreibstil prägt.
Inhaltlich dreht sich der Roman um den Mord an einer alten jüdischen Frau und spielt deshalb u.a. vor dem Hintergrund der pariser Neo-Nazi-Szene. Letztlich gehen die Geschehnisse die Aimée Leducs Ermittlungen bedingen und begleiten jedoch auf die Besatzungszeit des zweiten Weltkriegs zurück. Bei alldem thematisiert Cara Black ungeschönt auch die brutale Geschichte dieser Zeit. Zugleich wird im Roman auch eine schwierige aber eigentlich wundervolle Liebesgeschichte erzählt.
Zudem kommt es immer wieder zu ironisch-komischen Situationen mit viel Witz. Ich finde, der Autorin ist insgesamt eine explosive Mischung gelungen, die den Leser richtig packt, sodass es gut ist, dass es eine Buchreihe ist ... denn lange vorhalten tut ein einzelner Band dieser Serie nicht...

Mein Fazit: Klare Kaufempfehlung (speziell für Frauen, die dem weiblichen Blickwinkel der attraktiven Ermittlerin Aimée Leduc sicher viel abgewinnen können). Ich bin schon jetzt gespannt auf den zweiten Fall aus Paris!
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