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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Terrassenschmöker :)
Jean-Luc Champollion, Galerist aus Paris, liebt die Frauen ' und die Frauen lieben ihn. Und doch hat er sich geschworen: in seinem ganzen Leben wird er unter überhaupt gar keinen Umständen einen weiteren Liebesbrief schreiben als den, den er als Schuljunge seiner Angebeteten schrieb, die sich daraufhin über ihn lustig machte.

Und doch bricht er...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von Heike Sassen

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett...
Als ich das Buch angelesen habe, erwartete ich eine fanatstische Liebesgeschichte der anderen Art. Leider wurden meine Wünsche etwas enttäuscht, womit das Buch nur 3 Sterne von mir bekommt.
Das Buch enthält Witz und Charme, leider wird es zum Ende hin etwas durchsichtig und einem wird immer bewusster, wer sich hinter den mysteriösen Briefen...
Veröffentlicht am 28. September 2010 von Silvana Martinez


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Terrassenschmöker :), 16. Mai 2011
Jean-Luc Champollion, Galerist aus Paris, liebt die Frauen ' und die Frauen lieben ihn. Und doch hat er sich geschworen: in seinem ganzen Leben wird er unter überhaupt gar keinen Umständen einen weiteren Liebesbrief schreiben als den, den er als Schuljunge seiner Angebeteten schrieb, die sich daraufhin über ihn lustig machte.

Und doch bricht er seinen Schwur. Eines Tages nämlich findet er in seinem Briefkasten den Brief einer Frau, die sich die 'Principessa' nennt und deren Zeilen ihn so sehr faszinieren und neugierig machen, dass er sich schon bald in einem Briefwechsel wiederfindet, der immer intensiver und aufregender wird. Ob Jean-Luc am Ende seine Principessa in den Armen halten wird? Manchmal muss man eben ganz genau hinsehen um die Liebe seines Lebens nicht in der alltäglichen Hektik zu verpassen.

Wie auch bei 'Die Frau meines Lebens' erzählt Nicolas Barreau eine leichte und lustige Liebesgeschichte für Sommertage auf der Terrasse. Sprachlich überzeugend ' auch durch eine wirklich sehr gelungene Übersetzung ' schildert Barreau hier zum zweiten Mal das Pariser Leben eines Mannes auf der Suche nach der einen Frau, die sein Leben teilen soll. Leider ist dieser Roman deutlich weniger Briefroman, als ich gehofft hatte und konnte dem oft zitierten Vergleich mit 'Gut gegen Nordwind' von Daniel Glattauer meiner Meinung nach nicht Stand halten. Trotzdem habe ich alle 245 Seiten so gut wie in einem Rutsch durchgelesen weil ich einfach sehr viel Spaß beim Lesen hatte. Unter anderem auch deshalb, weil ich mir schon recht bald sehr sicher war zu wissen, wer sich hinter der Principessa verbirgt und Jean-Luc dabei beobachten konnte, wie er unwissend durch die Gegend läuft und den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Auch wenn ich deshalb am Ende nicht besonders überrascht war, vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen und freue mich schon sehr auf Barreaus drittes Buch 'Das Lächeln der Frauen', das bereits im November 2010 erschienen ist und das ich sicher bald lesen werde.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 5. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss sagen, ich war NIE eine große Leseratte, doch irgendwann hat mich die lust gepackt und ich wollte unbedingt mal wieder ein Buch lesen. Nach längerem stöbern auf Amazon bin ich zu diesem Buch gelangt und es hat mich von Anfang an gefesselt. Es hat mich sozusagen dazu gebracht, endlich mehr zu lesen. Es ist ein wunderschönes Buch. Unbeschreiblich toll, spannend und warmherzig geschrieben. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können und es in einem Tag durchgelesen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitten ins Herz!, 3. April 2009
Von 
Dagmar Pfadenhauer "Dachi" (Langenlois, NÖ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Du findest mich am Ende der Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich kannte den Autor Nicolas Barreau vorher noch nicht, nach dem Lesen von "Du findest mich am Ende der Welt" werde ich mir seinen Namen definitiv merken! Dies ist ein Buch der besonderen Art - ganz anders als viele, die bereits geschrieben wurden und endlich wieder einmal eines, dass den Leser/die Leserin komplett gefangen nimmt.Man taucht ein in das Paris und das Leben von Jean-Luc, einem Galeristen und geht mit ihm auf die Suche nach der unbekannten Principessa, die durch ihre Briefe sein Herz erobert. Und einfach so, hat das Buch auch mein Herz erobert...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön Nr. 2, 10. März 2009
Von 
K. Deptolla (Schaumburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Du findest mich am Ende der Welt (Gebundene Ausgabe)
Auch das 2. Buch von Nicolas Barreau aus dem kleinen Thiele Verlag ist mehr als gelungen und herrlich romantisch. Wieder spielt die Geschichte in Paris: der Galerist Jean-Luc ist ein Charmeur, ein Frauenheld oder wie die Franzosen sagen ein homme à femmes. Eines Tages liegt jedoch ein an ihn, den "Duc" (so nennen ihn seine Freunde), adressierter Liebesbrief in seinem Briefkasten. Ein im Stil des 18. Jahrhunderts gehaltener reizender Liebesbrief, der mit "die Principessa" unterzeichnet ist. Die unbekannte Schreiberin scheint ihn mehr als nur flüchtig zu kennen und Jean-Luc läßt sich auf das Spiel ein und schreibt ihr zurück...ein wunderbarer Briefwechsel entspinnt sich und Jean-Lucs Gedanken kreisen immer mehr um die geheimnisvolle Frau...um am Ende festzustellen, dass das Glück oft ganz nah ist... !
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Sprache!, 17. August 2011
"Du findest mich am Ende der Welt" war der erste Roman den ich von Nicolas Barreau gelesen habe. Die Geschichte finde ich sehr originell und die Figuren sind schön herausgearbeitet. Am allerschönsten aber ist die Sprache, so schön weich und melodisch, einfach "französisch". So ein Roman kann nur aus Frankreich kommen. Mir hat dieses Buch am besten von den bis jetzt erschienen drei Romanen gefallen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verführend poetisch betörend, 27. Juli 2011
KLAPPENTEXT:
Als der Galerist Jean-Luc Champollion eines Morgens den Liebesbrief einer Unbekannten in der Post findet, ahnt er noch nicht , dass sein wohltemperiertes Leben von jetzt an völlig auf den Kopf gestellt werden soll. Denn bald schon hat Jean-Luc nur noch ein Ziel: Er will die kapriziöse Unbekannte finden, die sich 'Principessa' nennt und die verführerischsten Briefe der Welt schreibt. Doch wer ist diese Frau, die ihn mit zarter Hand und spitzer Feder durch turbulente Liebesgeschichte lenkt?

ZUM AUTOR:
Nicolas Barreau wurde 1980 geboren und Buchhändler an der Rive Gauche in Paris. Nach dem Studium der Romanistik und Geschichte, hat er bereits mehrere Bücher veröffentlicht.

EIGENE MEINUNG:
Ich mag sehr gern Bücher von französischen Autoren. Ich finde, ihnen haftet immer eine gewisse Leichtigkeit an. Dazu ein bisschen der Flair von Rotwein, Eleganz und Genuss. Eine Mischung, die mich fasziniert und mir ein Bild von Frankreich vermittelt, das mit der Realität vermutlich wenig gemeinsam hat (ich war noch nie in Frankreich).
Protagonist Jean-Luc, ein charmanter und äußerst beliebter Galerist, geht seinem Beruf mit tiefer Passion und angemessenem Ernst nach. Er liebt nicht nur seinen Job, sondern kümmert sich auch ausgesprochen gut um seine Künstler. Jeder mag ihn und er hat auch schon die ein oder andere Erfahrung mit Frauen gemacht. Er ist nichts besonderes und dennoch sehr liebenswert. Gemeinsam mit seinem Hund Cezanne lebt er in einer Wohnung, die vor allem dank der Nachbarin Madame Vernier, die nicht nur sehr tierlieb, sondern auch sehr neugierig ist, einen besonderen Charme hat.
Die Liebesbriefe, die er bekommt, sind in einer wundervollen poetischen und spielerischen Schreibe verfasst, die neugierig macht, auf die geheimnisvolle Verehrerin, die geduldig Jean-Lucs Leben begleitet. Sie weiß von seinen Ausrutschern, kennt die ein oder andere Eskapade und kann dennoch nicht von ihm lassen. Ganz einfach kann sie es ihm jedoch auch nicht machen, weshalb sie immer wieder Andeutungen macht, die ihn anlocken, ihm aber nie genau Auskunft darüber geben, wer die geheimnisvolle Fremde ist.
Neben dem Briefwechsel zwischen Jean-Luc und der Principessa erfahren wir einiges aus Jean-Lucs Leben, das er voll und ganz der Kunst widmet. Im Mittelpunkt steht immer wieder die exzentrische Künstlerin Soleil, die ihren Liebsten mit Hilfe eines Voodoo Zaubers dazu kriegen will, sich in sie zu verlieben. Kann sie die geheimnisvolle Briefeschreiberin sein? Oder ist es Jane, die extravagante amerikanische Kunstsammlerin, die zu Jean-Lucs Stammkundinnen zählt?
Einige Frauen säumen seinen Lebensweg, doch welche ist so poetisch, so liebevoll und verführerisch zu gleich, das sie die Briefeschreiberin sein könnte? Und wenn es eine der Damen ist, die er mehr oder weniger gut kennt, warum ist ihm dann noch nie zuvor aufgefallen, wie sehr sie ihn betört? Und so trifft Jean-Luc die Erkenntnis: 'Man muss nicht immer ans Ende der Welt fahren, um sein Glück zu finden...'

FAZIT:
Nicolas Barreau verführt, betört und umschmeichelt den Leser mit Hilfe wunderschöner Worte, verpackt in eine Liebesgeschichte, die sowohl sanft, als auch schön und geheimnisvoll ist, umgeben von einem wunderbaren französischen Flair.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stadt der Liebe, aus der man gar nicht mehr hinaus will!, 29. Mai 2012
Nicolas Barreau ist der neueste Eintrag auf meiner Liste von Lieblingsautoren. So wie mich erst vor kurzem "Das Lächeln der Frauen" vollkommen um den Finger gewickelt hatte, genauso haben mich Charaktere und Geschichte in diesem Roman aufsaugen können! Allen voran ist das Barreaus einzigartigem und unglaublich schönen Schreibstil zu verdanken. Seine Geschichten zu lesen ist einfach ein Genuss, dem ich mich gern über tausend Seiten hinaus hingegeben hätte. Dies ist wohl der erste Autor, dem ich begegne, bei dem der eigentliche Inhalt zweitrangig erscheint. Viel mehr freut man sich darüber, wie er die Dinge schreibt. Selbst die langweiligsten Vorgänge des Alltags schafft er charmant und interessant darzustellen und man fühlt sich die kompletten Seiten hindurch in die schönsten Pariser Straßen versetzt.

Aber auch dieses Mal hat Barreau es geschafft seinen schönen Schreibstil mit einer herzerweichenden Liebesgeschichte zu kombinieren. Der Leser findet zu Beginn des Buches zusammen mit Jean-Luc, der uns seine persönliche Geschichte auf 240 Seiten erzählt, einen Liebesbrief von einer Unbekannten, die sich 'Principessa' nennt und mit Ihren Worten den überaus sympathischen Protagonist direkt verzaubert. Von da an ist es sein Ziel, herauszufinden wer die Frau mit den betörenden Worten bloß sein könnte. Der Hinweis 'Du kennst mich und kennst mich doch nicht' bringt ihn während seiner Suche fast um den Verstand, ganz besonders in den Momenten, in denen er sie nur um Haaresbreite verpasst. Die Principessa weiß anscheinend ganz genau, wie sie ihn perfekt an der Nase herumführen kann, ohne dabei arrogant oder unsympathisch zu wirken. Ganz im Gegenteil: man möchte zusammen mit Jean-Luc endlich wissen, wer die liebevolle Briefeschreiberin ist, die zudem einen erfrischenden Sinn für Humor hat. Sie schafft es tatsächlich den Weiberheld Jean-Luc den Kopf derart zu verdrehen, dass er an anderen Frauen vollkommen das Interesse verliert.

Die vielen Nebencharaktere im Buch peppen die Liebesgeschichte mit erheiternden Dialogen zusätzlich auf und das Rätselraten über die geheimnisvolle Frau weitet sich in Jean-Lucs Freundeskreis aus. Vielen Frauen, denen er in der Vergangenheit begegnet ist, wirken plötzlich allesamt verdächtig, egal wie unwahrscheinlich es bei so mancher Dame auch sein mag. Leider blieb mir das Rätselraten während dem Lesen zum Großteil aus, denn ich wusste schon so ziemlich zu Beginn wer die Briefeschreiberin war. M.E. hatte der erste Hinweis in dieser Richtung bereits zu viel verraten und nicht nur einmal hatte ich das Gefühl, dass Jean-Luc vor lauter Aufregung die offensichtlichsten Dinge übersah. Doch das tat dem Lesespaß überhaupt keinen Einbruch! Wie gesagt: Nicolas Barreau hat eine solch gefühlvolle und charmante Art zu erzählen, dass es schon fast egal ist, über was er schreibt. Einfach schön!

Fazit
Obwohl ich i.d.R. kein Fan geschwollener Sprache und poetischen Metaphern bin, stellt Nicolas Barreau eindeutig eine angenehme Ausnahme dar! Er schreibt einfach so liebevoll, dass man ganz leicht in der Stadt der Liebe versinkt und die 240 Seiten viel zu schnell vorbei sind. Selbst ein Weiberheld wird dadurch zu einem sympathischen und charmanten Protagonisten, dem bisher einfach nur nicht die richtige Frau begegnet ist. Oder vielleicht doch? ;-) Wer Nicolas Barreau noch nicht kennt und sich gern mal für einige Stunden im Pariser Liebesleben wieder finden möchte, der sollte diesen Autor unbedingt genauer unter die Lupe nehmen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die charmante Suche nach dem Glück, 12. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Du findest mich am Ende der Welt (Gebundene Ausgabe)
Nach seinem erfolgreichen Debütroman < Die Frau meines Lebens> hat Nicolas Barreau erneut einen Liebesroman der besonderen Art geschrieben. Wie in seinem ersten Roman bildet die Anbahnung einer Liebegeschichte den eigentlichen Plot der Erzählung.
Worum geht es?
Jean - Luc Champollion ist ein Liebling der Frauen!
Nach einer frühen, unglücklichen Erfahrung in der Schule, als er sich unsterblich in die Mitschülerin Lucille verliebte, ihr einen überschwänglichen Liebesbrief schrieb und daraufhin in ihrer Gunst tief gefallen war, hält er sich zurück. Er lässt lieber um sich werben als seinerseits aktiv zu werden. Inzwischen hat er in Paris eine Galerie aufgemacht und lebt vergnügt in den Tag hinein. Charmant, lustig und immer zum Feiern aufgelegt ist er im Kreise seiner Freunde und Künstler sehr beliebt, und die Frauen liegen ihm zu Füßen!
Dass es unter diesen Umständen nicht leicht sein wird, den Helden in die Fänge andauernder Liebe zu zwingen, beweist die vorliegende Geschichte mit Charme, Lust und schmissigen Einfällen.
Eines Tages erreicht den Helden ein umwerfender Brief von einer Unbekannten, der mit < Principessa> unterschrieben ist. Die Dame umschmeichelt ihn, gesteht ihm ihre Zuneigung, bleibt aber anonym. Der Brief ist im Stil des 18.Jahrhunderts verfasst und Jean-Luc, auch Duc genannt, gewinnt zunehmend Interesse für die anonyme Schreiberin.
Er lässt sich auf das Spielchen ein, antwortet ihr und es beginnt eine Verführung in Worten. Alle seine Freundinnen versucht er in der Unbekannten zu erkennen,--doch keine Vermutung erweist sich als gesichert! So erlebt man erst einmal das Künstlerleben in Paris. Jean-Luc verkehrt in den einschlägigen Restaurants und kennt alle besseren Hotels. Zahlreiche mehr oder weniger begehrenswerte Frauen kreuzen seinen Weg! Welche unter den vielen mag nun die Ersehnte sein?
Nur langsam kommt er dem Ziel näher, die Unbekannte zu enträtseln. Eine verhaltene Spannung macht sich breit, seine Neugierde wächst und das Ende bringt eine überraschende Wende.

Nicolas Barreau versteht die Kunst der Verführung durch Worte. Wie in einem Krimi legt er die Spur nach der liebestollen Hoffnung auf Erfüllung. Mit leichter Feder, in fröhlichem Überschwang und in warmherzigen Tönen wird eine Gruppe von Menschen skizziert, die sich wie in einem Liebesreigen um einander schmiegen, denen das Leben Freude macht, und die sich ihren Alltag lebendig und attraktiv gestalten. In ihrem alltäglichen Treiben verbindet sie die Suche nach dem Glück, das den Helden am Ende denn doch erfasst hat und ihm keine Ruhe mehr lässt.
Ein schöner, mitreißender, kleiner und unterhaltsamer Roman kommt aus der Feder des noch jungen Autors. Die Ähnlichkeit mit dem Aufbau seiner ersten Liebesgeschichte im Debütroman vom September 2007 ist unverkennbar. Man darf gespannt sein, ob er zukünftig zu neuen Sujets finden wird.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaft und wunderschön, 29. Juli 2010
Soooo schön! Den Autor dieses Buches möchte ich am liebsten auf der Stelle heiraten.
Angelockt von dem wunderschönen Cover, von dem ansprechenden Klappentext, der Ich-Erzählform (ist mir die liebste) und dem Versprechen eines Rezensenten, das Buch sei ähnlich wie Gut gegen Nordwind, habe ich mich regelrecht darauf gestürzt. Und ich wurde nicht enttäuscht!

Mit Gut gegen Nordwind ist es tatsächlich vergleichbar: Beides sind Briefromane mit einem gewissen Prickeln, da sich zwei Menschen zueinander hingezogen fühlen, die sich ausschließlich über diese Korrespondenz kennen und ansonsten zunächst wenig voneinander wissen. Allerdings erzählen bei Du findest mich am Ende der Welt nicht die Briefe allein für sich die Geschichte, sondern sind von langen Erzählpassagen unterbrochen, in denen der Held Jean-Luc sich den Kopf zerbricht über die Identität der mysteriösen Briefschreiberin "Principessa", die so selbstbewusst und vertraulich auftritt, was sie so interessant und begehrenswert macht.

Jean Luc ' von Freunden "Duc" genannt und somit scheinbar das perfekte Gegenstück zu einer Principessa ' ist kein Kind von Traurigkeit, und somit kommen so einige Frauen infrage als Urheberin der Briefe, in denen die Principessa angibt, dass Jean-Luc sie kennt und doch wenig von ihr weiß. Das macht es natürlich spannend, denn von der Bäckereiverkäuferin bis zur verschmähten Exfreundin kann beinahe jede Frau aus Jean-Lucs direktem Umfeld die Principessa sein. Eine nach der anderen wird gedanklich abgehakt, bis zum Schluss vermeintlich gar keine mehr übrig bleibt. Meine persönliche Wunschkandidatin war leider letztlich nicht die Principessa. Teilweise hatte ich Angst, das Buch zu ende zu lesen und enttäuscht zu werden. Und obwohl der von mir erhoffte Ausgang ausblieb ' der Schluss ist so wie das gesamte Buch: Wunderschön!

Zentraler Punkt dieses wunderbar leichten und geistreichen Romans: Die Macht der Worte. Jean-Luc fühlt sich augenblicklich zu der Frau hingezogen, die ihm solche Briefe schreibt. Ohne etwas von ihr zu wissen. Ohne eine Vorstellung, ein Bild von ihr zu haben. Befürchtet er teils, die Principessa könnte hässlich sein, wird auch dies schlussendlich unwichtig. Schön ist das, was sie ihm schreibt, was sie in ihm auslöst.
Gleichzeitig haben die ausgetauschten Briefe beider auch in mir ein warmes Bauchgefühl ausgelöst, und ich war ganz wehmütig bei dem Gedanken, dass die Geschichte früher oder später zu Ende sein würde. Anders als in Gut gegen Nordwind schleichen die beiden Protagonisten jedoch hier nicht so ewig lange um ein Treffen herum. Die Geschichte ist sehr stringent erzählt und wirkt gut durchdacht, jedoch keinesfalls vorhersehbar. Jean-Luc unternimmt in seiner grenzenlosen Neugierde und Ungeduld so manchen überstürzten Versuch, die Principessa zu treffen und zu enttarnen. Natürlich gelingt es ihm nicht, denn die Principessa ist klug und vor allem: Sie ist die, mit der der "Duc" vielleicht am wenigsten gerechnet hätte'

Mit diesem Buch bin ich augenblicklich zu einem Fan von Nicolas Barreau geworden. Die Frau meines Lebens liegt schon bereit, und ich erwarte mit Spannung seinen im September erscheinenden dritten Roman!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant, 21. Februar 2011
Ich fand das Buch einfach toll ,es ist o super geschrieben. Es wird nicht langweilig und er beschreibt die Dinge immer so schön ,ich fühle immer mit Jean -luc mit. Und es ist total witzig und auch die Dialoge sind clever und auch humorvoll. Ich liebe es ,ich habs für meine Verhältnisse sehr schnell druchgelesen und ich bin ein langsamer Leser. Also trinken sie ein schönen Cafe au lait und genießen sie dieses Buch!
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Du findest mich am Ende der Welt
Du findest mich am Ende der Welt von Nicolas Barreau (Gebundene Ausgabe - 15. September 2008)
EUR 16,00
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