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5.0 von 5 Sternen Erschreckend.....
Ich hab mir dieses Buch vor allem deswegen gekauft, weil ich selbst dipl. Krankenschwester bin und mich dieses Thema bereits in meiner Zeit als Krankenpflegeschülerin sehr interessiert hat. Dieses Buch zeigt auf sachliche, nüchterne Art, wozu Menschen fähig sind - und zwar jene Menschen, deren Berufsziel eigentlich das Heilen und Pflegen sein sollte...
Veröffentlicht am 7. Juni 2004 von Chaneira

versus
3.0 von 5 Sternen Gut
Ist nicht schlecht.. allerdings wird viel aus Hilde Steppes Krankenpflege im Nationalsozialismus zitiert. Für tatsächliche Interessenten würde ich also gleich das oben genannte empfehlen.
Vor 2 Monaten von Robin veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend....., 7. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich tat nur meinen Dienst: Zur Geschichte der Krankenpflege in Österreich zur Zeit des Nationalsozialismus (Taschenbuch)
Ich hab mir dieses Buch vor allem deswegen gekauft, weil ich selbst dipl. Krankenschwester bin und mich dieses Thema bereits in meiner Zeit als Krankenpflegeschülerin sehr interessiert hat. Dieses Buch zeigt auf sachliche, nüchterne Art, wozu Menschen fähig sind - und zwar jene Menschen, deren Berufsziel eigentlich das Heilen und Pflegen sein sollte.
Im ersten Teil des Buches wird vor allen die Situation der Krankenpflege vor, während und nach NS-Zeit beleuchtet. Im zweiten Teil werden sechs Prozesse als Beispiele herausgegriffen. Was in meinen Augen an erschütterndensten war (neben der vielen "euthanasierten" Menschen): die Ausreden, warum dipl. Pflegepersonal derartige Dinge tun konnte (sagt schon der Titel), und das Mitleid - das die Angeklagten aber nur mit sich selbst hatten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich tat nur meinen Dienst, 13. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich tat nur meinen Dienst: Zur Geschichte der Krankenpflege in Österreich zur Zeit des Nationalsozialismus (Taschenbuch)
Die Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus hat sich bisher auch in Österreich vor allem auf verantwortliche Ärztinnen und Ärzte konzentriert. Aus dem Blick geriet dabei, dass die NS-Medizin ohne die Vor- und Zuarbeit vieler anderer, die im Gesundheitssystem tätig waren, so nicht funktionieren hätte können. Auch Pflegepersonen waren auf vielfältige Weise und in unterschiedlicher Verantwortung an einer Medizin beteiligt, die ganz im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie von der "Verschiedenwertigkeit" der Menschen ausging.
Was dies konkret bedeutete, zeigt sich in der Untersuchung der sechs Nachkriegsprozesse, in denen sich auch beschuldigte Pflegepersonen vor Gericht zu verantworten hatten. Die Prozessmaterialien dokumentieren Anklagen und Urteile und lassen Verantwortungs- und Entlastungsstrategien der vor Gericht gestellten Pflegepersonen erkennen.
Die Darstellung der österreichischen Krankenpflege bis 1945 sowie die Beschreibung der NS-Gesundheitspolitik in ihren Grundzügen stellen die Untersuchung in einen historischen Kontext.
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3.0 von 5 Sternen Gut, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich tat nur meinen Dienst: Zur Geschichte der Krankenpflege in Österreich zur Zeit des Nationalsozialismus (Taschenbuch)
Ist nicht schlecht.. allerdings wird viel aus Hilde Steppes Krankenpflege im Nationalsozialismus zitiert. Für tatsächliche Interessenten würde ich also gleich das oben genannte empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Mut zur Wahrheit, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich tat nur meinen Dienst: Zur Geschichte der Krankenpflege in Österreich zur Zeit des Nationalsozialismus (Taschenbuch)
Wenn man sich mit der Medizingeschichte befasst,gehört auch die Zeit des Nationalsozialismus dazu.
Leider wurde dieses Thema sehr lange totgeschwiegen. Nun in den letzten ca. 10 Jahren haben sich junge Menschen mit diesem Thema beschäftigt und ich kann diese Buch nur allen empfehlen, welche sich mit der Aufarbeitung der dunklen Stunden beschäftigen.Es ist einfach notwendig die Greuel welche damals geschahen allen zugänglich zu machen. ICH TAT NUR MEINEN DIENST, wie die Beschuldigten sagten ist einfach falsch, denn auch Empfehlsempänger wussten was man tun muß und was nicht.
In diesem Buch wird uns deutlich gemacht wie manche sich einer moralischen Verantwortung endzogen und sich aus allen herausredeten.
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