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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie kann die Kehrtwende in Österreich gelingen?
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Der ehemalige Finanzminister Österreichs Androsch, traditioneller Sozialdemokraten, führt in sieben Thesen eine etwas pessimistische Bilanz Österreichs auf. Die Tendenz gehe ganz klar nach unten, sagt er in seinem neuen Buch und legt ein beeindruckendes Zahlenwerk vor. Österreich ist in den letzten Jahren stark abgerutscht: im...
Vor 11 Monaten von Jouvancourt veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Ende der Bequemlichkeit ist noch in weiter Ferne
Hannes Androsch gehört dem rechten Flügel der österr. Sozialdemokratie an (soweit beides, der Flügel und die Sozialdemokratie, überhaupt noch existieren); von dieser Seite kommt Kritik an der Politik der letzten sozialistischen Regierungen. Was keine Kunst ist, denn zu loben gibt es da nicht viel.
Im Endeffekt kann aber auch ein Hannes...
Vor 3 Monaten von Kritischer Leser veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie kann die Kehrtwende in Österreich gelingen?, 16. Oktober 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs (Gebundene Ausgabe)
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Der ehemalige Finanzminister Österreichs Androsch, traditioneller Sozialdemokraten, führt in sieben Thesen eine etwas pessimistische Bilanz Österreichs auf. Die Tendenz gehe ganz klar nach unten, sagt er in seinem neuen Buch und legt ein beeindruckendes Zahlenwerk vor. Österreich ist in den letzten Jahren stark abgerutscht: im EU-Innovations-Ranking, im Global-Innovation-Index oder im IMD World Competitiveness Report. Die Effizienz von Regierung und Verwaltung stuft er als sehr bedenklich ein- Österreich erinnere in manchen Dingen fast an einen Balkanstaat. Der omnipräsente Wohlfahrtsstaat leide unter den vielen Schlupflöchern, Absurditäten wie die «Hackler-Regelung» haben die Flucht in die Frühpension verstärkt. Damit wird auch die niedrige Arbeitslosenquote ad absurdum geführt. Die Transferquote (Geldwäsche) ist die höchste der Welt, die Subventionsquote ist europaweit an der Spitze. Androsch klagt einen sklerosierten Haushalt, eine reformunwillige Bevölkerung und eine ratlose Politikerkaste an!

Ganz oben am Gipfel seiner sieben Therapie-Empfehlungen stellt Androsch seine Überzeugung, dass Reformen weiterhin den Anstoss von oben benötigen. Es gebe viele Beispiele gelungener wettbewerbspolitischer Neuerungen. Das Land müsse sich endlich vom Erbe der Monarchie lösen («Der Glaube an den Staat, die Liebe zum Landesfürsten und der geschützte Sektor»). Finnland und Schweden würden 1,3% der jährlichen Wirtschaftsleistung für Bürokratie ausgeben, die Schweiz 1,6% – in Österreich dagegen verschlinge die öffentliche Verwaltung 4,1%. Ein besonderes Übel sei der völlig aus dem Ruder gelaufene Länder-Föderalismus. Im Wettbewerb der europäischen Regionen sollte Österreich selbstbewusst die Nähe Deutschlands nutzen; neben der Schweiz empfiehlt Androsch deshalb die Orientierung an den deutschen «Vorbild-Regionen» Bayern und Baden-Württemberg, doch sollten auch die anderen Nachbarschaften gepflegt werden. Also mehr Europabewusstsein und weniger Nationalstolz. Am konkretesten sind die Empfehlungen im Bildungswesen, war doch Androsch Spiritus Rector des von den Regierungsparteien domestizierten und entschärften Bildungs-Volksbegehrens. Österreichs System vereinigt Reform-Unwillen, geringe Effizienz, falsch gesetzte Anreize und klientelistische Selbstbedienungsmentalität («Arbeitsplatz Schule als geschützter Bereich für Pädagogen») in sich. Vieles davon gelte auch für den Bereich Innovation. Österreich habe in den letzten Jahren zwar grosse Erfolge in der Internationalisierung erzielt, dank Exporten, Direktinvestitionen und Tourismus – doch jetzt gelte es, daraus zu lernen, um «das Wunder zu verlängern».

Immer wieder bemüht Androsch in seinem Essay die wechselvolle Geschichte Österreichs, um Eigenheiten und Entwicklungen erklärbar zu machen. Ein nachdenklich machendes Buch, von einem Mann der Praxis geschrieben!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Ende der Bequemlichkeit ist noch in weiter Ferne, 14. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs (Gebundene Ausgabe)
Hannes Androsch gehört dem rechten Flügel der österr. Sozialdemokratie an (soweit beides, der Flügel und die Sozialdemokratie, überhaupt noch existieren); von dieser Seite kommt Kritik an der Politik der letzten sozialistischen Regierungen. Was keine Kunst ist, denn zu loben gibt es da nicht viel.
Im Endeffekt kann aber auch ein Hannes Androsch nicht über seinen ideologischen Schatten springen. Und so enthalten alle seine "7 Thesen zur Zukunft Österreichs" hauptsächlich eine Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen ohne nennenswerten Erkenntnisgewinn. Was auch leicht durch die kürze und Knappheit des Textes erklärbar ist.

Woran es in Österreich wirklich krankt, das liegt auf der Hand und das weiß jeder:
überbordende Bürokratie, feige, reformscheue Politiker, die nichts als den Machterhalt und Privilegien im Sinn haben; das Land ist in den Klauen der Parteien und zwischen diesen aufgeteilt; Proporz- und Parteibuchwirtschaft; Verweigerung des Leistungsprinzips; etc. etc.
Das alles könnte H. Androsch ansprechen; er hätte die Glaubwürdigkeit als ehem. Minister, als Industrieller, als Grand Seigneur seiner Partei. Er tut es nicht und läßt damit eine große Möglichkeit ungenutzt.
Man hätte ihm zugehört. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kluger mann, 14. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs (Gebundene Ausgabe)
dieser androsch. schade, dass er nicht mehr in der aktiven politik ist. mit ihm als bk oder fm stünde die republik weit besser dar, als mit den mediokren typen, die jetzt an der macht sind.
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5.0 von 5 Sternen Gratulation an Dr. Hannes Androsch, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jedem Österreicher der mitdenkt und die sehr gut aufgezeigten Chancen und Notwendigkeit von raschen Umsetzungen erkennt. Es ist an der Zeit, dass wir nicht nur an uns denken sondern an die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Dr. Karl Greyer
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4.0 von 5 Sternen Blick hinein schadet nicht !, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs (Gebundene Ausgabe)
Ich hab vorerst mal nur kurz "hineingeschnuppert" - sehr detailliert und genau beschrieben - würde ich jeden österreichischen Staatsbürger empfehlen, hier mal die Buchdeckeln zu öffnen und einen Blick hinein wagen !
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5.0 von 5 Sternen Notwendigkeiten auf den Punkt gebracht, 11. September 2014
Dr. Hannes Androsch ist bekannt für seinen unermüdlichen Elan Entwicklungen in Österreich voranzutreiben. In diesem Buch bringt er seine Gedanken auf den Punkt.
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5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 8. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs (Gebundene Ausgabe)
Für alle, die sich fragen, unsere Politiker aus der Vergangenheit, die ja immer besser waren als jene, die wir heute haben, zu unserer Situation zu sagen haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen androsch, 13. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs (Gebundene Ausgabe)
die Materie muß einen natürlich interessieren , trockener Lesestoff , ( für mich ) in Kapitel gegliedert , sollte man aber lesen
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Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs
Das Ende der Bequemlichkeit - 7 Thesen zur Zukunft Österreichs von Hannes Androsch (Gebundene Ausgabe - 13. September 2013)
EUR 19,90
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