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TOP 100 REZENSENTam 6. Januar 2014
Ich "entschuldige" mich schon mal im Voraus, dass meine Rezension etwas länger geworden ist. Aber schließlich gab es ja auch noch nie so ein umfassendes Buch über Kraftwerk, und bei über 40 Jahren Bandgeschichte gibt es ja auch so einiges zu berichten. Der Übersichtlichkeit halber habe ich meine Rezension in 5 Teile gegliedert, wobei jeder Teil einen bestimmten Aspekt der Biografie behandeln soll.

DER AUTOR
Warum schreibt eigentlich ein Engländer die Biografie über die vielleicht wichtigste deutsche Band - und kein Deutscher? Hier sind wir schon bei dem Phänomen, dass Kraftwerk im Ausland (gerade in England) viel mehr geschätzt wird als bei uns. Autor David Buckley wundert sich über das deutsche Publikum, dass in einer ZDF-Abstimmung 2003 Grönemeyer, Campino oder Nicole unter die 200 bekanntesten Deutschen wählte, aber nicht ein Mitglied von Kraftwerk. Zitat: "Eine wirre Ansammlung von Eurovisions-Unterhaltungskünstlern, Liedermachern und Hardrockern, die außerhalb des deutschsprachigen Raumes praktisch unbekannt waren, hielt man für bedeutender als jene, die für den mit Abstand wichtigsten musikalischen Export der letzten 50 Jahre verantwortlich gewesen waren." Tja lieber Autor, auch hier in Deutschland wundern sich einige darüber... Durch seine Außensicht als Engländer, schafft es Buckley vielleicht sogar besser, dass Gesamtkunstwerk Kraftwerk sozial- und kulturhistorisch einzuordnen, als es ein Deutscher vermocht hätte. Und ja klar, Buckley schreibt auch als Fan. Das merkt man daran, wenn er etwa schreibt, wie nervös er war, als er erstmals ein Mitglied von Kraftwerk traf oder wenn er im Anhang seine ganz persönliche Hitliste von Kraftwerk-Titeln zusammenstellt.

DAS BUCH
Warum wählt der Autor für den Titel die Bezeichnung: "Die unautorisierte Biografie"? Denn "unautorisiert", heißt ja eigentlich, dass die Band die Biografie nicht unbedingt wollte oder gar Lust gehabt hätte, daran mitzuarbeiten. So etwas wenig Schmeichelhaftes "versteckt" man ja sonst wohl eher auf Seite 3 oder 4 oder im Abspann. Buckley hat das nicht gemacht und für diese Ehrlichkeit gebührt ihm Anerkennung, wie ich finde. Vielleicht wollte er mit dem Buchtitel auch ein wenig seine leichte Enttäuschung zum Ausdruck bringen, dass er es trotz Versuch nicht geschafft hat, die Haupt-Protagonisten Ralf Hütter und Florian Schneider vors Mikro zu bekommen. Dieses "Manko" macht er aber im Buch mehr als wett, wie ich finde. Und zwar mit einem Mosaik an Interviews mit langjährigen ehemaligen Bandmitgliedern, mit Fans und vor allem mit gut recherchierten, fleißig zusammengetragenen Fakten. Ich fand z.B. Im Anhang die Auflistung gut, welche Platz die einzelnen Alben und Singles jeweils in Deutschland, GB oder Frankreich erreicht haben.

DIE MUSIK
Buckley schreibt, dass Kraftwerk als Pioniere der elektronischen Musik Geschichte geschrieben haben. Und das ist sicher nicht übertrieben. Denn er erinnert daran, dass Anfang der 70iger Jahre, als Musik vor allem durch E-Gitarren geprägt war, Kraftwerk mit Synthesizern , Flöten, Keybordklängen und Kinderlied-artigen Texten einen völlig neuen Sound kreierten. Und dabei den Kanon der zeitgenössischen Tanzmusik schufen und verschiedensten Musikrichtungen wie Elektro, House oder Techno den Weg geebnet haben. Buckley beschreibt, wie die Popmusik dann weiterzog und aus dem Ausdruck einer Gegenkultur die emotionale Berieselungsindustrie der MTV - und You-Tube - Generation wurde. Kraftwerk blieb dagegen immer Kraftwerk - auch wenn sich die Band natürlich auch von Platte zu Platte musikalisch weiterentwickelte. Und das arbeitet der Autor auch gut raus.

DER MYTHOS
Kraftwerk war nie eine normale Band, Kraftwerk war immer anders, irgendwie besonders. Öffentlichkeitswirksame Auftritte in Talkshows? - Fehlanzeige. Zusammenarbeit mit anderen Künstlern? - kein Bedarf (obwohl sich Superstars wie David Bowie oder Michael Jackson sehr darum bemüht hatten) Und dann diese Verschwiegenheit! Oben wurde ja schon erwähnt, dass die beiden Hauptprotagonisten Ralf Hütter und Florian Schneider Interviews für das Buch freundlich aber bestimmt ablehnten. Steckt dahinter gar Methode, arbeitet man mit diesem Sich-rar-machen an der eigenen Mystifizierung mit? Der Autor kann diese Frage natürlich auch nicht befriedigend beantworten, aber er beschreibt, dass der Mythos Kraftwerk wirklich lebt. Und wie! Als die Band Anfang 2013 die Karten für zwei Konzerte im Londoner Museum Tate Modern herausgab, waren sie innerhalb von Minuten ausverkauft.

DIE VISION
Der Autor beschäftigt sich natürlich auch mit der Frage, wie lange es Kraftwerk noch geben wird. Und er stellt dabei eine interessante Theorie auf, die man sogar als Vision bezeichnen könnte. Lassen wir ihn also selbst das Schlusswort halten, bzw. den Ausblick wagen: "Kraftwerk könnte vielleicht weniger eine Band als vielmehr eine Idee sein. In 20, 30 Jahren könnte Kraftwerk mit komplett anderen Musikern weitermachen. Sie könnten die erste echte virtuelle Band sein. So könnte es sie weitere 200 Jahre in anderer Besetzung geben. Das ist eine unglaubliche Idee. Das wäre mit Kraftwerk möglich."
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am 22. Februar 2014
Also das Buch ist wirklich nicht so schlecht, wie einige Rezensionen nahelegen. Was man dem Autor lassen muss: er hat sich mit Begeisterung und enormen Fleiß an die Aufgabe begeben, soviel wie möglich über Kraftwerk herauszufinden un dies in einem Buch zusammenzufassen. Das ist auch ganz gut gelungen. Man fühlt sich als Leser mitunter wie bei einem Kumpel auf der Couch, der mit teils beeindruckenden Detailwissen von seiner Lieblingsband erzählt.

Das Problem ist zwiefältig: Einerseits kommt der Autor aus seinem Fan-Sein nie so richtig raus, was eine analytische Distanz, v.a. auch eine kritische Einordnung, bisweilen unmöglich macht. Zudem sind die zeithistorischen Hinweise teils doch recht flach. Es ist für mich schlicht und ergreifend ein Fan-Buch.

Hinzu kommt trotz aller Detailkenntnis: Das Wesentliche von Kraftwerk scheint in Worten nicht zu erfassen. Kraftwerk ist ein eigenes Universum, welches in letzter Konsequenz undurchdringlich ist. Folgerichtig muss jedes Buch über Kraftwerk schlussendlich scheitern. Es sei denn die Herren Hütter und Schneider würden..... aber nein, das würden sie niemals tun.....
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am 23. Oktober 2015
Das Buch ist sehr empfehlenswert, da es interessante Zusammenhänge der damaligen Zeit aufzeigt. Wer hätte gedacht, daß David Bowie ein Fan von Kraftwerk war und von deren Musik beeinflußt wurde ?
Auch der Aspekt, daß man mit Unwillen ein Star zu werden und zu sein und sich dementsprechend verhält (Keine Live-Auftritte, Keine Interviews), trotzdem ein Star wird. Das sollte einigen Managern zu denken geben.

Kraftwerk ist Kult. Ohne sie hätten wir heute eine ganz andere Musikvielfalt.
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am 12. Februar 2014
Das aus dem Englischen ins Deutsche übertragene Buch bedient sich zu einem großen Teil von bereits auf anderen Plattformen veröffentlichten Texten, die zum größten Teil falsch oder zumindest missverständlich formuliert sind. Aus diesen Texten zieht der Autor dann Schlüsse, die so nicht haltbar sind. Das Buch wird ja in der Öffentlichkeit als weiterer Versuch wahrgenommen, mit dem Namen Kraftwerk auf einfachste Weise Geld zu verdienen. Als Referenz für den gutgläubigen Fan taugt es daher nichts. Empfehlung: Finger weg.
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am 17. Februar 2014
Waren die pseudo Biographien von Flür, Bussy und Barr schon schwer zu ertragen, schlägt dieses Machwerk dem Fass den Boden aus.
Konnte man mit der englischen Version wenigstens seine Englisch Kenntnisse aufbessern, bietet die deutsche Übersetzung nur noch eine Ansammlung peinlicher und total langweiliger Geschichten die steinalt sind und selbst Fips Asmussen gut dastehen lassen.
Ein Flickwerk aus Geschichten die der Autor irgendwo mal gelesen oder gehört hat kann doch nicht Grundlage für eine Biographie sein!
Dass der angesehene Metrolit Verlag solchen Schwachsinn als kulturellen Beitrag veröffentlicht ist wirklich schade und traurig.
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am 2. April 2014
hinter die Fassaden geschaut bei der wohl besten Boygroup der Welt - die nach 45 Jahren immer noch alles auf den kopf stellt, von wegen Ton, Licht und Sound, schade, daß anscheinend die Typen immer einen brauchen, der sie antreibt, und schade um conny Plank, und viele sehr gute Ideen Danke düe dieses Buch
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