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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Symbiose von Hobby und Wissenschaft
Dass es heute noch möglich ist, die Entstehungsgeschichte von Buslinien der 20er Jahre zu rekonstruieren, zeigt, dass es kein überflüssiger Luxus ist, den sich die Städte und Kreise mit ihren Archiven erlauben. Wer bereit ist, Akten zu wälzen und daraus seine Schlüsse zu ziehen, kann Dinge rekonstruieren, die sonst längst in...
Vor 23 Monaten von suzette veröffentlicht

versus
10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Echte Informationen sucht man hier vergebens...
Das Buch bietet dem sachkundigen, interessierten Nahverkehrsfreund keine wirklich neuen Informationen. Vieles wird leider nur sehr oberflächlich angekratzt und entsprechend wenig präzise dargestellt. Zudem wird mit dem Buchtitel mehr in Aussicht gestellt als den geneigten Leser letztlich erwartet. So kommt das Thema Eisenbahn, der ja auch ein Teil des...
Vor 23 Monaten von U.Tönniesen veröffentlicht


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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Echte Informationen sucht man hier vergebens..., 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre Verkehrsgeschichte: Nahverkehr in Stadt und Landkreis (Taschenbuch)
Das Buch bietet dem sachkundigen, interessierten Nahverkehrsfreund keine wirklich neuen Informationen. Vieles wird leider nur sehr oberflächlich angekratzt und entsprechend wenig präzise dargestellt. Zudem wird mit dem Buchtitel mehr in Aussicht gestellt als den geneigten Leser letztlich erwartet. So kommt das Thema Eisenbahn, der ja auch ein Teil des Nahverkehrs ist, deutlich zu kurz. Ich hätte mir genauere Informationen und mehr Detailtreue gewünscht. Über dies wird vielfach Bezug genommen auf Quellen aus Internetforen. Folglich dürfte es sich bei den genannten Quellen in den meisten Fällen nicht um Erstquellen, die dem Autoren zur Verfügung standen, handeln. Ebenso wurden Bilder aus anderen Quellen entnommen - die Quellen wurden zwar genannt, jedoch dürften die dazu gehörigen Personen in manchen Fällen kaum um Einwilligung gefragt worden sein.

Das alles läßt den Schluß zu, daß es hier vorrangig darum gegangen sein könnte, schnell etwas zu Papier zu bringen. Die Chance, hier ein wirklich brauchbares, informatives Buch zu präsentieren wurde leider vertan.

Fazit: Wer lediglich oberflächliche Informationen sucht, dürfte mit diesem Buch ganz gut bedient sein. Den Wunsch nach umfassenden, präzisen Informationen zum Nahverkehr in Stadt und Landkreis Lüneburg insgesamt kann dieses Buch jedoch nicht erfüllen. Der Kaufpreis von 17,50 EUR ist angesichts des dürftigen Umfangs der Informationen und der teilweise sehr schlechten Qualität als überhöht anzusehen. Das Buch ist sein Geld nicht wert. Dem nachhaltig interessierten Nahverkehrsfreund kann das Buch nicht empfohlen werden, er dürfte ähnlich wie ich sehr enttäuscht sein.
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Symbiose von Hobby und Wissenschaft, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre Verkehrsgeschichte: Nahverkehr in Stadt und Landkreis (Taschenbuch)
Dass es heute noch möglich ist, die Entstehungsgeschichte von Buslinien der 20er Jahre zu rekonstruieren, zeigt, dass es kein überflüssiger Luxus ist, den sich die Städte und Kreise mit ihren Archiven erlauben. Wer bereit ist, Akten zu wälzen und daraus seine Schlüsse zu ziehen, kann Dinge rekonstruieren, die sonst längst in Vergessenheit geraten sind. Das Thema Busverkehr ist ja oftmals ein Forschungsdesiderat. Dass die Eisenbahn das bessere und vielleicht auch interessantere Verkehrsmittel ist, bestreitet niemand. Und dass Historiker Wichtigeres im Blick haben als den Busverkehr, verwundert auch niemanden.

Trotzdem ist es interessant, auch etwas eher Unspektakuläres wie Stadt-und Regionalbusse zu erforschen. Der Autor hat hier in sehr penibler Kleinarbeit eine nicht lückenlose, aber doch umfassende Verkehrsgeschichte erstellt, die zudem sehr flüssig geschrieben ist. Er hat nicht nur Hobby und Wissenschaft, sondern auch Humor und Ernsthaftigkeit miteinander verbunden. Es ist kein hochgeistiges Thema, aber eben doch eines, das eine rationale Herangehensweise verlangt. Das zeigt sich auch in der Form der Darstellung. Interessant auch die Einordnung in allgemeine historische Prozesse.

Trotz vereinzelter Unklarheiten finde ich es recht präzise durchgearbeitet. Auch werden die verschiedenen Ebenen beachtet: Fahrzeuge, allgemeine Politik, Geographisches und manchmal auch die Arbeitsbedingungen der Fahrer.

Der große Schwachpunkt sind die relativ wenigen Fotos. Die Entwicklung der letzten 20 Jahre wird nur kurz angerissen. Ansonsten aber ein interessantes Buch, das für ein Verkehrswerk auch einen recht hohen wissenschaftlichen Anspruch hat, ohne trocken zu sein. Kurzum: Eine (weitgehend) gelungene Symbiose von Hobby und Wissenschaft.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Vergessenheit entrissen..., 16. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre Verkehrsgeschichte: Nahverkehr in Stadt und Landkreis (Taschenbuch)
Das Buch erinnert an das tragische Schicksal des Unternehmers Röhlsberger, der - wie viele andere auch - von den Nazis wegen seiner angeblich nicht lupenreinen arischen Herkunft angefeindet und wirtschaftlich ruiniert wurde. Hierzu waren umfangreiche Recherchen anhand der Originalquellen im Staatsarchiv Hamburg und im Lüneburger Stadtarchiv erforderlich. So hat der Verfasser bisher nicht ausgewertete Dokumente und historisch interessante Einzelschicksale der Vergessenheit entrissen. Dafür und der äußerst sorgfältigen Detailarbeit bei der Darstellung der Verkehrsgeschichte im Raum Lüneburg gebührt dem Verfasser Dank!
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linien in Lüneburg..., 14. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre Verkehrsgeschichte: Nahverkehr in Stadt und Landkreis (Taschenbuch)
Zugegeben.Hätte mir jemand vor zwei Jahren die Frage gestellt,ob ich etwas langweiligeres wüsste, als Buslinien in Lüneburg, hätte ich geantwortet, Buslinien in Ueulzen.Eine spielerische Arroganz mit dem Hintergedanken an ein anachronistisches Spezialistentum auf der Suche nach Neuschnee.Das ist natürlich nicht haltbar in einer Zeit, in der die Frage, wie Man und Frau am schnellsten und am billigsten von A nach B und zurück kommen, gesellschaftlich so eine hohe Relevanz hat und das Leben der Menschen heute genauso bestimmt, wie ein Smartfhone.Wie immer, wenn ein neues Thema ansteht, gelten drei Kriterien.Zuerst muss ein Buch her.Dann die Frage wo die Linie anfängt ( historischer Ansatz )bzw.wo sie hinführt.Und drittens,am besten vor der Tür.Nach " Stade per Bus " nun " Linien in Lüneburg " von Matthias Bublitz.Sein Beitrag zur Aufarbeitung regionaler Verkehrsgeschichte ist gar nicht hoch genug zu bewerten.Der Verdienst besteht vor allem darin,auch dem Unbedarften, ein Thema der Kategorie Trockenfutter auf sehr informative, humorvolle und spannende Art zu vermitteln.Und genau darin besteht ja auch die Kunst ein Buch zu schreiben.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen NS-Ideologie und Streckenführungder kommunalen Busse, 13. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre Verkehrsgeschichte: Nahverkehr in Stadt und Landkreis (Taschenbuch)
Der Verfasser deckt u.a. erstaunliche Zusammenhänge zwischen der geänderten Linienführung des Stadtbusses und der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten auf. Kranke und Behinderte passten nicht in deren Weltbild.Also wurde die "Heil-und Pflegeanstalt" (Psychiatrie) vom Verkehrsnetz abgekoppelt und das Krankenhaus war nur noch über einen Fußweg zu erreichen. Pointiert spricht der Verfasser hier von einer "sozialdarwinistischen Netzreform". So gewährt der Autor hier und auch an anderen Stellen des Buches Einsichten über den Einfluss einer totalitären Geisteshaltung auf die Lebenswirklichkeit der Menschen. Insoweit gehen die Erkenntnisse des Buches weit über den Rahmen hinaus, den man von seinem Titel erwartet.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mobilität als hohes Gut, 10. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre Verkehrsgeschichte: Nahverkehr in Stadt und Landkreis (Taschenbuch)
Welch hohes Gut für den Einzelnen und für eine Gesellschaft die persönliche Mobilität darstellt, wird in diesem Buch anschaulich dargestellt. Nachvollziehen kann das nur jemand, der in einem kleinen Dorf in der Nachkriegszeit lebte, in dem die Ankunft bzw. Abfahrt in die 10 km entfernte Kreisstadt - dreimal täglich - als großes Ereignis empfunden wurde. Alle späteren Flugreisen waren nicht so aufregend wie diese Fahrten mit dem schlecht gepolsterten Überlandbus!
Auch heute ist längst nicht in allen Ländern eine flächendeckende Verbindung vorhanden. Man denke nur an die USA, wo der oft nur lückenhaft vorhandene Public Transport Ausgrenzung und Isolierung für arme und alte Menschen zur Folge hat.
Ein wichtiges Buch, das den Leser in die Pionierzeit der Verkehrsentwicklung zurückführt, in der die Grundlagen für unsere heutige mobile Gesellschaft gelegt wurden!
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Linien in Lüneburg: Ein Streifzug durch 100 Jahre Verkehrsgeschichte: Nahverkehr in Stadt und Landkreis
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