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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Familie mit den fünf Geschwistern, 10. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Fünf (Gebundene Ausgabe)
Das schönste an dem Buch ist dessen handwerkliche Seite: Einband und Schriftbild sind, wie so oft in "Die Andere Bibliothek" den anderen Büchern überlegen. Das Buch lebt von der Leichtigkeit, mit der Vladimir Jabotinsky die Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts fließen lässt. Die jüdische Familie Milgrom besteht aus skurrilen Figuren, davon haben es zwei dem Autor besonders angetan: Die umwerfende Marussja, die mit ihren zahlreichen Verehrern, den so genannten "Passagieren", ein etwas ungewöhnliches Spiel treibt und ihr Bruder Serjosha, der um keine Pointe verlegenen ist. Beide nehmen das Leben wie es kommt, aber wie so oft bei solchen Charakteren, liegt dahinter eine morbide Melancholie, die am Ende des Buches, bei den beiden und eigentlich allen anderen Angehörigen der Familie, mit Ausnahme des Vaters vielleicht, zum Durchbruch kommt und auf ein bitteres Ende zusteuert.
Das eindrücklichste Kapitel ist das "eingeschobene" Kapitel 14, das gefällt mir besonders gut, in diesem wird die Natur um Odessa auf ungewöhnliche Weise vorgestellt.
Wer sich von der Atmosphäre des Um- und Aufbruchs in Russland und Europa um 1900 einfangen lassen will, der sollte zu diesem Buch greifen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "...aus dem Leben des vergangenen Odessa...", 11. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Fünf (Gebundene Ausgabe)
Die Fünf sind die fünf Kinder - 2 wunderschöne Töchter und 3 Söhne - des in Odessa ansässigen Getreidehändlers Milgrom, die der Erzähler nacheinander kennenlernt, als er mit dem ältesten Sohn Serjosha Freundschaft schließt. Er geht in dem Haus der reichen, jüdischen Familie ein und aus und gehört gewissermaßen dazu. Es sind die unbeschwerten Jahre und unvergesslichen Sommer in einer reichen, polyglotten Hafenstadt im zaristischen Russland, wobei der Zar und St. Petersburg weit entfernt sind und man nationale Ereignisse wie den russisch-japanischen Krieg nicht wirklich wahrnimmt. Der Erzähler arbeitet wie sein Autor als Journalist und schildert die Zeit in Odessa an Hand von einzelnen Begebenheiten im Zusammenhang mit den fünf Geschwistern, die ihm im Gedächtnis geblieben sind. Er verlässt Odessa später irgendwann vor oder nach dem 1. Weltkrieg und trifft auf seinen Reisen in Europa immer wieder Schul- und Studienfreunde aus seiner Heimatstadt und verfolgt die Schicksale der Fünf, die als ein Teil des Lebens in Odessa den Gang der Geschichte und die Entwicklung der Stadt widerspiegeln.
Jabotinsky setzt seiner Heimstadt ein Denkmal und jeder Leser wird darin seine eigene Heimat und seine Jugend- und Studienjahre wiederfinden und das Gefühl, sich vorzustellen, wie es ist, wenn man sich seiner Heimat nach langer Abwesenheit wieder nähert und das Ende der Reise angesichts der vertrauten Umgebung vor Augen hat. Unbedingt lesen. Den Herausgebern der Anderen Bibliothek mag man danken, dass sie dieses Buch veröffentlicht haben, trotzdem sollte man bei den Anmerkungen zum Romantext ein bisschen mehr Sorgfalt walten lassen, viele wichtige Dinge werden nicht erklärt, dafür gibt es dann relativ unnütze Anmerkungen zu Begriffen oder Namen, die keiner Erklärung bedürfen. Aber dafür kann der Autor natürlich nichts.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ode an da alte Odessa, 4. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Fünf (Gebundene Ausgabe)
Empfohlen an alle die Isaak Babel's "Geschichten aus Odessa" gelesen haben.
Odessa, immer ein Staat im Staat, ob das alte Russland, die UdSSR oder die heutige Ukraine.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Fünf, 26. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Fünf (Gebundene Ausgabe)
Liebevoll gestaltetes Buch. Mit Vergnügen zu lesende Erzählung aus und über Odessa aus der Zeit vor der Revolution, als die Hafenstadt ihre internationale Blüte erlebte. Leicht zu lesen, informativ und entspannende Lektüre.
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Die Fünf
Die Fünf von Vladimir Jabotinsky (Gebundene Ausgabe - Februar 2013)
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