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am 4. Oktober 2011
"Der Leuchtturm am Ende der Welt" ist ein Roman von Jules Verne, dem großen französischen Science-Fiction-und-Abenteuer-Autor des 19. Jahrhunderts. Heute ist er vor allem noch durch seine Romane "20.000 Meilen unter dem Meer", "Die Reise in 80 Tagen im die Erde" und "Der Kurier des Zaren" in Erinnerung bzw. durch deren zahlreichen Verfilmungen. Der "Leuchtturm" entstand in seinen letzten Lebensjahren.

Zum Inhalt:

Am Kap Horn, der Südspitze Südamerikas, ist ein Leuchtturm errichtet worden, welcher Schiffen sicheres Geleit durch diese gefährlichen Meerenge geben soll. Drei Leuchturmwärter müssen im Drei-Monats-Rhytmus auf ihre Ablösung durch die argentinische Flotte warten und in dieser Zeit ein völlig einsames Dasein fristen. Aber ach, als ob das alles wäre: Piraten haben sich bei einem Schiffsunglück Waffen besorgt und wittern nun Morgenluft! Der Leuchtturm soll geentert werden, um weitere Schiffe ins Verderben zu führen. Zwei der drei Leuchturmwärter sterben beim Angriff, der Dritte ist durch Zufall nicht da.
Gemeinsam mit einem Steuermann, der als Einzigster das Schiffunglück überlebt hat, startet er einen Gurillia-Krieg. Gilt es doch nicht nur die eigene Haut zu retten, sondern auch weitere Schiffsunglücke durch die Piraten zu verhindern. Werden dies die Protagonisten schaffen, bis die argentinische Flotte eintrifft?

Verfilmt wurde der "Leuchtturm" bereits 1971 als "Das Licht am Ende der Welt" mit Kirk Douglas und Yul Brunner. Ein Film, wo ich bis heute noch auf eine DVD-Veröffentlichung warten muss und dessen brutalen Szenen mich als Kind im Traum verfolgt haben. Heute ist es schlichtweg ein Klassiker, aber ein klassischer Piratenfilm ist es nicht!

Zu dieser neuen Ausgabe von Projekt Gutenberg.de einige Anmerkungen: Zugrunde liegt die ungekürzte Übersetzung aus dem Hartleben-Verlag, welcher Jules Vernes "Außergewöhnliche Reisen" bis etwa 1910 als Gesamtwerk veröffentlichte. Von einigen zusätzlichen Absatzumbrüchen sind mir zum Original keine wesentlichen Änderungen aufgefallen. Geärgert habe ich mich über Rechtschreibfehler auf der Rückseite des Buches (es fehlen Leerzeichen, eigentlich ein marginaler Schönheitsfehler). Dem broschierten Buch fehlen außerdem sämtliche Illustrationen der Hartleben-Prachtausgabe.

Trotzdem von mir 5 Sterne, wegen des Inhalts und da dieses Buch erstmals seit der Pawlak-Taschenbuchausgabe (1984) wieder preiswert (gedruckt) zu haben ist. Das Doppelte ausgeben für die durchaus vergleichbare Ausgabe des Salzwasser-Verlages, das ist mir ganz einfach zu teuer.

"Der Leuchtturm am Ende der Welt" ist ein packender Abenteueroman, dessen Wiederentdeckung sich auch nach über einhundert Jahren lohnt!
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am 2. Januar 2015
Zum Inhalt:
Wer Jules Verne kennt wird sein volles Vergnügen haben!
Wer keine Leseerfahrung mit ihm hat, sei ermutigt, die ersten beiden Kapitel "durchzustehen" und dann das Geschehen zu geniessen! Denn die genau Kenntnis der Örtlichkeit ist für den Spaß an der Lektüre unumgänglich.
Jules Verne, der Erfinder des Science Fiction und des Action-Genres, ein visionärer Autor des mittleren bis späten 19. Jahrhunderts und Autor von über vierzig Romanen, die als Fortsetzungsfolgen in der damaligen Tagespresse erschienen,
Jules Verne ist ein Autor, der dem Leser eine immer außergewöhnliche, actionreiche, oft rätselhafte und bis ans Ende spannende Geschichte ohne Umschweife, ohne langwierige Umwege, Selbstbespiegelungen, Betrachtungen und Traktate gerade heruntererzählt.
Geschult durch die harte Hand der Redakteure ist sein Stil knapp, sehr klar, sehr effizient und manchmal etwas schablonenhaft in der Psychologie.
Und so ist die scheinbar breit angelegte Exposition im Zusammenhang mit der ganzen Seeräubergeschichte eben überhaupt nicht umständlich und detailverliebt, wie bei Balzac, sondern das mindestens zu wissende, um die Geschichte zu verstehen und zu geniessen.
Alle seine Romane sind anders, als das heute üblich ist, in der dritten Person erzählt. Das erzählende Ich hält sich mit seinen Beurteilungen der Personen völlig zurück und berichtet die Geschichte "nur".
Alle Romane spielen immer an, auch heute noch, exotischen Plätzen. In diesem Falle auf der Isla de los Estados, wie sie heute heißt, der letzten Insel Südamerikas vor der Antarktis, östlich des Kap Horn gelegen und durch diese Abseitslage für die Schiffahrt in dieser Region extrem gefährlich.
Und es geht um eine Bande Outlaws der Meere, um Seeräuber, die sich diesen Platz ausgesucht haben, ihren Raubzügen nachzugehen.
Spannend der Gedanke, daß auch das, in unserem Rückblick so idyllische 19.Jh., mit genau dem selben Problem zu tun hatte, wie die Schifffahrt heute!
Zur Ausgabe:
Schöne Schrift, saubere Seitenaufteilung, genaue Kapiteleditierung. Zoomfunktion ok und beeinträchtigt den Gesamteindruck nicht. Lesezeichenfunktion, Marker alles ok, wie man das von einem Kindle erwarten kann.
Die Übersetzung korrekt, wenn auch manchmal etwas zu wenig elegant. Kommt aber ohne Modernismen, holpernde Satzkonstruktionen, oder (leider übliche) Simplifizierungen aus.
Die Groß-Kleinschreibung korrekt!
Interpunktionsfehler (Kommata- und Punkt-Vertauschungen) halten sich in Grenzen.
Einziger Wermutstropfen: die bei uns übliche Interpunktion bei wörtlicher Rede komplett abwesend, willkürlich und stellenweise sinnverstellend. Das macht die betreffenden Stellen schwerer lesbar, was um so trauriger ist, als Jules Verne die Sprechanteile seiner Figuren wie wenige andere Autoren zum Vorantreiben der Handlung zu nutzen weiß.
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am 23. August 2013
Die Inhaltsangabe verspricht zwar Spannung, die Erzählung ist jedoch sehr langatmig - vor allem die Beschreibungen der Landschaft bis ins kleinste Detail - und wird teilweise (aus anderer Sichtweise mit anderer Satzstellung ) auch wiederholt. Dadurch kommt keine wirkliche Spannung auf und die Erzählung plätschert vor sich hin.
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am 13. März 2013
Anstrengend, ohne wirkliche highlights. Ausufernde Beschreibungen und Wiederholungen nerven. Die Handlung ist vorhersehbar. War enttäuscht von der dünnen Geschichte im dicken Buch.
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am 17. Juni 2013
Dieser Roman versteht es gekonnt die geographische Lage des Leuchtturms, seiner Bauphase, Hintergründe des Baus und die Natur.- und Umweltbedingungen mit einer spannenden Seeräuber-Geschichte zu kombinieren. Gelungen fand ich auch den Umstand das die Handlung aus mehr oder weniger zwei verschiedenen Sichtweisen geschildert wurde, nämlich einmal aus der Sicht des überlebenden Leuchtturmwärters Vasques und einmal aus der Sicht der Seeräuber.
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am 9. November 2012
Klassische Abenteuergeschichte an der südargentinischen Küste. Eine Piratenbande bemächtigt sich eines frisch erbauten Leuchtturms, bringt 2 der 3 Wärter um, kapert ein Schiff und will sich aus dem Staub machen.
Linear erzählt, sprachlich der Zeit angemessen, kann man dieses Buch wunderbar vor dem Einschlafen lesen. Und Jules Verne sollte man ohnehin einmal gelsen haben.
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am 21. März 2012
Da ich in meiner Kinder- und Jugendzeit die Bücher von Jules Verne regelrecht verschlungen habe, freue ich mich, das ich jetzt, dank des Kindle, mir noch unbekannte Werke des Autors lesen kann.
Die Geschichte ist spannend erzählt und wenn man sich an den doch etwas altertümlichen Schreibstil gewöhnt hat, liest sie sich auch recht flüssig.
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am 25. April 2015
Wer wieder einmal Lust auf einen klassischen Abenteuerroman verspürt, kann mit Jules Verne nichts falsch machen. Ich habe fast alle seine Werke gelesen, den "Leuchtturm" hatte ich mir aufgehoben. Zwar ist das Buch sprachlich nicht auf dem heutigen Stand, büßt dadurch aber nichts von seiner Spannung ein. Ein Leuchtturm am "Ende der Welt", eine ziemlich menschenfeindliche Umwelt und Seeräuber werden in eine aufregende Geschichte verpackt und heraus kommt ein Buch, welches den Leser in eine komplett andere Welt eintauchen lässt. Die Detailverliebtheit ist nicht öde, sondern erfrischend. Ein wirklich tolles Buch, man sollte es gelesen haben!
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am 19. Februar 2012
Der Roman ist spannend vom Anfang bis zum Ende, wirklich kurzweilig, wenig vorhersehbarer Verlauf der Handlung, die überraschende Wendungen nimmt.
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am 7. Mai 2013
Was mir bei Jules Verne immer schon gefallen hat ist seine Art zu erzählen. Bisher kannte ich nur seine drei berühmtesten Werke und wagte mich ohne irgendeine Vorkenntnis an dieses Buch. Ich habe es nicht bereut. Anders als bei den anderen drei Bücher ging es dieses mal nicht um irgendeine Reise. Dennoch war es sehr schön zu lesen und immer sehr interessant. Im altmodischen Stil geschrieben, liest man über eine Art Partisanen-Krieg, was mich doch etwas überrascht hat. Dennoch war es sehr schön zu lesen und immer sehr interessant.
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