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am 22. Juli 2015
Im Gegensatz zu einigen anderen Werken von Jules Verne verzichtet der Autor hier auf langweilige Rechenbeispiele und seitenlange Aufzählungen von Pflanzenarten, Tiergattungen, Städten, berühmten Luftfahrern usw. Der Autor liefert mit diesem Werk eine spannende Abenteuergeschichte rund um die Diamentensuche in Afrika ab, welche gelungen mit einer Liebesgeschichte, wissenschaftlichen Erforschungen, einer Verfolgung eines Verdächtigen quer durch Afrika und einen Einblick in eine Safari kombiniert wurde. Die Handlung wurde zu keiner Zeit langweilig und konnte mich als Leser die gesamte Zeit über fesseln.
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am 16. März 2009
Südafrika zur Zeit der ersten Diamantenfunde: der junge französische Bergbauingenieur Cyprien Mèrè hält beim Farmer John Watkins um die Hand von dessen Tochter Alice an. Leider hat er beim Vater keine Chancen, denn er will seine Tochter nur Jemanden geben, der mindestens so reich ist, wie er und es gibt drei weitere Bewerber, die dem ziemlich nahe kommen. Da er zufällig auch eine große Diamantenmine, die Vandergaart- Kopje, besitzt, sucht sich Cyprien unter seinen alten Reisegefährten einen Teilhaber und pachtet einen Claim. Nebenbei unterrichtet er Alice in Chemie und die bringt ihn auf die Idee zu versuchen, Diamanten künstlich herzustellen. Da erreicht ihn die Nachricht, das es in der Mine einen Erdrutsch gegeben hat und einer seiner Arbeiter, der junge Kaffer Matakit verschüttet ist. Cyprien setzt alles in Bewegung, Matakit zu befreien und er holt ihn auch in das Leben zurück. Nun beginnt er seine Versuche. Mit Hilfe eines alten Kanonenrohrs, Sumpfgas, Erde aus der Mine und Feuer will er einen Diamanten herstellen. Matakit wird mit der Unterhaltung des Brennofens beauftragt. Nach fast 4 Wochen wollte man das Ergebnis des Experiments sehen, aber das Kanonenrohr war geplatzt. In der Meinung, der Versuch sei schief gegangen, sah Cyprien doch nach und fand einen Diamanten in seinem Gangstein, der nach dem Schliff unglaubliche 432 Karat wog. Dazu ist er von einer ganz seltenen schwarzen Farbe.

Bei der Feier zu Ehren des nun Südstern genannten Steines verschwindet dieser Spurlos. Der Verdacht fällt auf Matakit, der auch noch aus der Kopje geflohen ist. John Watkins lobt seine Tochter als Preis für Denjenigen aus, der ihm den Südstern zurück bringt. Wohl oder Übel tun sich die vier Rivalen zusammen und nehmen die Verfolgung von Matakit auf.

Unterwegs versuchen sie, den unerfahrenen Cyprien zu übertölpeln, der oft nur Dank seiner mitgenommenen Diener Bardik und Li davonkommt.

Matakit baut seinen Vorsprung immer weiter aus und eine gefahrvolle Reise mitten durch Transvaal beginnt.

Nachdem mich der Autor vorher bei "Reise um den Mond" mit sehr vielen Zahlen und Rechenbeispielen nicht eben gut unterhalten hatte, las ich hier wieder ein sehr spannendes Buch im Stil der geheimnisvollen Insel. Die Reise durch Südafrika gibt der Geschichte viele Möglichkeiten für Wendungen und unvorhersehbare Dinge, das die Spannung eigentlich nie verloren geht. Und auch das Ende ist nicht unbedingt so, wie man es beim Lesen vielleicht erwartet hätte.

Mein Fazit: absolut lesbar!
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am 18. Januar 2015
Wie bei Verne üblich spannend, kurzweilig und unterhaltsam. Beschreibungen der Landschaft, Menschen und der Arbeit in den Mienen sind zu dem ein Gewinn
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