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TOP 1000 REZENSENTam 15. Oktober 2013
Er ist sechzehn und wechselt ständig seine Identität. Eiskalt pirscht er sich an seine Zielobjekte heran, erschleicht sich ihr Vertrauen und führt dann seinen Auftrag aus: Mord.

Doch sein neuester Job ist anders, denn es handelt sich nicht nur um eine sehr prominente Person, sondern plötzlich ist Benjamin - so seine neueste Identität - auch nicht mehr in der Lage, seine Gefühle zu unterdrücken, denn der einzige Weg um an die Zielperson heranzukommen, ist dessen Tochter Samara und die macht ihm seinen Job so gar nicht leicht...

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, ich bin ohne jede Erwartung an dieses Buch herangetreten, voller Neugier aufgrund des interessanten Klappentextes und der Leseprobe. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. "Boy nobody" ist wirklich mal etwas ganz Neues, was ich in dieser Form bisher noch nicht gelesen habe.

Dabei finde ich es vor allem gut gelungen, wie der Autor mit seinem Schreibstil den Gemütszustand seines Protagonisten umgesetzt hat. Kurze und prägnante Sätze stehen für die sachliche Effektivität, mit der er handelt. Sie vermitteln den Eindruck als agiere Benjamin wie ein Roboter. Aufkommende Gefühle empfindet er als störend und sie werden gleich unterdrückt. Doch als er sich zwecks Erledigung seines Jobs an Samara heranmacht, fällt ihm das immer schwerer. Gleichzeitig kommt seine Vergangenheit wieder hoch und er hinterfragt die Entscheidungen der letzten Jahre seines Lebens.

Obwohl Benjamin mich eigentlich aufgrund seiner Konditionierung abstoßen sollte, geht es mir genau wie seinen Opfern: Ich mag ihn! Und das, obwohl er über mich kein Dossier hatte, um sich auf mich und mein Verhalten einzustellen, um mein Vertrauen zu erschleichen. Auf der einen Seite hat er mir ungeheuer leidgetan, weil er so ganz unverschuldet in dieses Leben gerutscht ist und eigentlich nur zwischen seinem Tod und dem seiner Opfer wählen kann. Denn ein Entkommen gibt es nicht für ihn. Auf der anderen Seite habe ich seine Abgebrühtheit fast bewundert, ebenso wie die Eleganz, die Kraft und die Präzision, mit der er seine Aufträge erledigt. Kurz: er war mir sympathisch, hat mich fasziniert und an sein Leben gefesselt, denn ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Das Ende war nicht so wie ich es erwartet hätte und das war gut so. Die Ereignisse zum Schluss haben mich überrascht und in mir den Wunsch geweckt, dass der Nachfolgeband möglichst schnell herauskommt. Denn ich kann es kaum erwarten, noch mehr über Benjamin und die Fädenziehenden Personen im Hintergrund zu erfahren.

Fazit:

Spannend und atemberaubend war die Reise mit "Boy Nobody", in der ich kaum Luftholen konnte und, die leider auch schon viel zu schnell zu Ende war. Allen Zadoff hat es verstanden, mich konsequent zu fesseln, gut zu unterhalten und neugierig auf die Fortsetzung zurückzulassen.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Da ich einfach mal wieder einen spannenden Jugendthriller lesen wollte, habe ich spontan zu diesem Buch gegriffen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Das Buch war definitiv mal etwas anderes und ich würde so weit gehen, zu sagen, dass es vom Mainstream abweicht - was aber keineswegs schlecht ist.

Wir haben es auf der einen Seite mit dem typischen Leben eines 16jährigen zu tun: Highschool, Handy und Mädchen. Aber Nobody ist einfach anderes als andere in seinem Alter, denn er ist ein eiskalter Killer, der dafür seit 4 Jahren ausgebildet wird. Seine Aufträge löst er mit Bravur und nie hat er gezögert, geschweige denn Mitleid gezeigt. Man könnte ihn auch als Maschine bezeichnen. Seinen neuen Auftrag hinterfragt er allerdings zum ersten Mal und das bekommt ihm gar nicht, denn er macht Fehler, die für ihn mit dem Tod enden könnten.

Der Hauptcharakter wird vom Autor sehr schön dargestellt. Nobody ist schon auf den ersten Seiten buchstäblich zum Leben erwacht. Ich fand es erfrischend mal zur Abwechslung keinen Helden vor mir zu haben, sondern mit einem Bad Boy unterwegs zu sein. Das hat etwas verruchtes und man fühlt sich trotzdem gleich mit ihm verbunden. Mehr als einmal muss man den Atem anhalten, weil es wirklich spannend wird. Auch als Leser entwickelt man eine kleine Paranoia ;-)

Da der Nicht-Held und seine Aufträge einfach gut geschrieben und spannend sind, möchte ich sehr gerne im zweiten Band weiterlesen und hoffe, dass die Serie fortgesetzt wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Dezember 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Grundsätzlich hat mir Boy Nobody eigentlich ganz gut gefallen, allerdings bleiben mir zu viele Dinge im Unklaren, bzw. werden für mich zu oberflächlich angerissen.
Die Geschichte ist spannend und könnte sehr überzeugend sein, wenn nicht hier und da ein paar, nun ich würde nicht direkt logische Lücken sagen, aber doch Stellen auftauchen, an denen der Leser kurz stutzt und sich fragt, warum das alles?

Zach ist dabei ein durchaus sympathischer Junge, der auf der Suche nach seinem Platz im Leben ist und gerade lernt gewissen Gegebenheiten in seinem nicht ganz alltäglichen Leben zu hinterfragen. Bislang hat der seine Aufträge, das Töten von Menschen, ohne zu überlegen ausgeführt, nun treten Gefühle in sein Leben und er hadert mich sich selbst, hinterfragt den Auftrag und sucht Gründe für den Auftrag.
Durchaus spannend, leider erscheinen mir diese Gründe nach Abschluß des Buches einfach als nicht komplett plausibel, bei mir als erwachsener Leserin bleiben da zu viele Fragen offen, die vermutlich sicherlich im zweiten Teil geklärt werden, die mich aber jetzt einfach unbefriedigt lassen.

Ein wenig erinnert mich das Ganze an die Reihe von Catherine Jinks Teuflisches Genie: Roman, allerdings fand ich die durchaus reizvoller und intensiver vom Schreibstil her. Trotzdem bin ich hier sehr gespannt, auf den Film, der im nächsten Jahr gedreht werden soll und vorallem auf eine Fortsetzung, die mir dann hoffentlich meine Fragezeichen erklärt.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Mit 12 Jahren wurde er zum Soldaten ausgebildet. Zwei Jahre dauerte seine Ausbildung, dann war er bereit für seine Missionen – tödliche Missionen. Mit 16 Jahren zählt er zu den besten seines Fachs. Niemand kennt keinen wahren Namen, ständig wechselt er Identität, Ort und Auftrag.

Doch eine Mission ändert alles. Er, der nie Fehler macht – machen darf, hat einen gemacht. Die Zielperson kommt ihm nahe. Zu nahe. Aber er wird den Auftrag zu Ende bringen, weil er einer der Besten ist und nie einen Fehler macht. Oder ist es dieses Mal etwa anders?

Boy Nobody sieht aus wie ein ganz normaler Junge, etwas gut durchtrainiert, aber das kann auch von seiner Sportbegeisterung kommen. Aber er ist kein normaler Junge. Er ist ein Auftragskiller. Er tötet schnell und unauffällig.

Sein nächster Auftrag führt ihn nach New York an die High School. Dort soll er die Tochter des Bürgermeisters beobachten und über sie an ihren Vater herankommen – sein nächstes Zielobjekt. Normalerweise hat er für einen Auftrag rund 3 Monate Zeit, dieses Mal jedoch sind es nur 5 Tage. Die Zeit drängt und Boy Nobody muss sich sputen. Er macht normalerweise keine Fehler, aber dieses Mal fängt er an, seinen Auftrag zu hinterfragen. Und sein Zögern, ist der größte Fehler, den er machen kann…

Das Buch lockte mich schon vom Einband her und auch die Geschichte klang interessant. Der Schreibstil des Autors ist außergewöhnlich. Kurze, prägnante Sätze, keine langen Verschachtlungen, sondern klar strukturiert und einfach konstruiert. Ein Stil, der sich schnell und flüssig lesen lässt und bei dem man nur schwer unterbrechen mag. Die kurzen Sätze tragen auch dazu bei, dass man beim Lesen nicht so rasch ermüdet. Was auch von Druckbild unterstützt wird. Kurze Kapitel tragen das ihre zum schnellen Lesefluss bei.

Der Protagonist wird dem Leser nach und nach vertraut. Seine Gedanken sind klar strukturiert, bis er anfängt zu Zweifeln. Für den Leser ist die Unsicherheit von Boy Nobody deutlich spürbar und auch er fängt unbewusst an zu grübeln. Was ist richtig und was ist falsch?

Der offene Schluss machte mir Lust auf einen zweiten Teil, vor allem, da doch noch die eine oder andere Frage nicht abschließend geklärt war. In sich ist der Auftrag aber abgeschlossen.

Fazit:
Ein spannender Auftakt einer neuen Reihe, die fesselt, zum Mit- und Nachdenken anregt und der Lust auf mehr macht.
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TOP 500 REZENSENTam 15. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Er ist 16 Jahre alt, hat schon unzählige Namen gehabt, und wechselt die Orte, wie nicht mal der Nachwuchs eines Militär-Offiziers. Grund dafür ist die Tatsache, dass er im Alter von 12 Jahren rekrutiert wurde, und nach einer guten Ausbildung als Auftragskiller arbeitet. Er freundet sich mit netten Jungs und Mädchen in seinem Alter an, und wenn er sich in ihr Vertrauen geschlichen hat, erledigt er eins oder sogar beide Elternteile. Und er ist gut in seinem Job. Genau ein solcher Auftragskiller hat damals seine Eltern erledigt und dafür gesorgt, dass er rekrutiert, statt beseitigt wird.

Nach einem Auftrag, wo er den Vater perfekt eliminiert, wartet er auf seinen neuen Auftrag. Doch dieser ist nicht ganz so leicht, wie sonst. Hauptgrund dafür ist die Tochter des Opfers. Über sie soll er an die Zielperson gelangen, und schafft es auch problemlos sich mit ihr anzufreunden. Benjamin, wie er sich diesmal nennt, entwickelt nämlich Gefühle, die Samara auslöst, und die ihn daran hindern seinen Auftrag auszuführen. Doch eine Verzögerung oder ein Nichterfüllen kann er sich nicht leisten.

'''o0o MEINE LESEEINDRÜCKE o0o'''
„Boy Nobody“ ist ein Buch, welches anders ist, als alles, was ich bis dato gelesen habe. Einerseits positiv, auf der anderen Seite leider auch negativ.

Der Leser wird in die Welt von „Benjamin“ geworfen, der seit seinem 12 Lebensjahr als Auftragskiller arbeitet. Obwohl die Hauptfigur inzwischen schon 16 Jahre alt ist, ist es doch ungewohnt, einen so jungen Auftragskiller vor sich zu haben. Mit welcher Kälte er seinen Job erfüllt, ist erschrecken. Das wird schon recht früh deutlich, denn sein erstes Opfer lässt nicht lange auf sich warten.

ZITAT S. 12
Jacks Vater beugt sich vor und reicht mit eine Dose Cola. Im selben Moment ramme ich ihm die Kulispitze in den Unterarm. Der winzige Zylinder entleert sich und sofort setzt die Wirkung des Gifts ein. Jacks Vater sieht mich mit großen Augen an. Sein Mund zieht sich zusammen und formt ein W. Vielleicht will er warum fragen.

Obwohl ein so junger Auftragskiller schon ungewöhnlich ist, ist aber genau diese Idee, die mir so gut gefällt, denn die großen Versionen kennt man schon zu Genüge. Allerdings ist eine solche Idee auch viel schwerer umzusetzen. Wie kommt ein Junge dazu, wie wird sein Alltag realisiert und vieles mehr. Der Autor löst all dies sehr einfach und gar nicht schlecht. Via Rückblenden erfährt der Leser etwas über den Tod seiner Eltern, seine Kindheit und Ausbildung. Ausgeklügelte Apps und Geschichten sorgen für ein plausibles Alibi und ermöglichen ihn immer aufzutauchen, aber eben auch ohne Fragen unterzutauchen.

Die Frage, wie man selbst reagiert hätte, wenn die Eltern ermordet worden wären und man von den Mördern selbst als Killer ausgebildet werden soll, hat für mich zumindest eine kleine Bindung zu „Benjamin“ entstehen lassen. Hinterfragt man in diesem Alter solche Dinge? Eigentlich weniger. Möchte man überleben? Ich würde sagen, ja.

Doch irgendwie gelingt es mir trotz, dieser grundlegend spannenden Idee nicht, mit diesem Buch warm zu werden. Sonst bemängle ich stets komplexe und verschachtelte Sätze, aber auch diese Einfachheit kann nerven.

ZITAT S. 25
Ich sehe die Waffe an. Dann sehe ich ihm in die Augen. Eiskalt. Ich bin in Schwierigkeiten. In diesem Moment klingelt es. Das Smartphone in meiner Hand.

Manche Passagen sind auch länger, aber viele Sätze sind am Anfang eben so kurz gehalten. Es bessert sich zwar, sobald der Autor auf den eigentlich, alles verändernden Auftrag kommt, aber immer wieder verfällt er in dieses Staccato.

Abgesehen davon kann ich den plötzlichen Wandel seiner Persönlichkeit bzw. seiner Gefühle nie ganz nachvollziehen. Vier Jahre ist er distanziert, hat Spaß und weiß wann Flirten unangebracht ist, und trotzdem verzaubert ihn ein Mädchen, welches total anders ist als er, binnen weniger Seiten. So was ist alles möglich, aber dann sollten die Emotionen einfach authentisch vermittelt werden. Das gelingt dem Autoren jedoch gar nicht. Die anfängliche Verständnis verblasste recht schnell und ich hab immer wieder nur noch den Kopf geschüttelt. Gerade bei einer Ich-Perspektive sollten die Emotionen und Gedanken einfach greifbarer und plastischer sein. Das Problem ist eben der immer wieder sehr knappe Stil, wenn es um Schilderungen geht. Auch die recht kurzen Kapitel, die manchmal nur 2-3 Seiten lang sind, unterstützen dies. Dabei passiert eigentlich nicht viel. Während der erste Auftrag an dem man teilnimmt, nach nicht mal 10 Seiten erledigt ist, zieht sich dieser über 300 Seiten.

Einerseits ist das nicht schlecht. Ein Auftragskiller, der anfängt nachzudenken, regt ebenfalls zum Nachdenken an. Gerade Jugendliche werden so gefesselt und beschäftigen sich mit der Situation. Als Erwachsener kam bei mir hinzu, dass ich früh wusste, worauf das Buch hinauswill, eigentlich schon mit dem Klappentext. Jüngere Leser werden das vielleicht nicht so empfinden. Dadurch wird noch etwas mehr Spannung gekillt.

Letzten Endes ist es aber der Schluss, der das Buch bei mir persönlich ins Aus befördert. Ich muss mir im Grunde 300 Seiten anhören, wie ein junger Mensch endlich anfängt selbst zu denken und zu handeln, um dann am Ende wieder der Alte zu werden. Sind alte Muster nicht bekanntlich leichter. Das bietet zwar dem Autoren Spielraum für eine Fortsetzung, hat mir aber nicht so gut gefallen. Ehrlich gesagt ist es eins der wenigen Jugendbücher, wo ich sage, hier muss ich den zweiten Band nicht unbedingt lesen.

Alles in allem hat mich das Werk nicht vom Hocker gehauen, und dementsprechend kann ich dem Buch auch nur zwei drei Sterne geben. Die Idee ist nicht schlecht und hat stellenweise immer wieder dafür gesorgt, dass ich mich unterhalten habe, aber der größte Teil war eher langatmig und in meinen Augen nicht fesselnd genug umgesetzt.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Boy Nobody ist eine Geschichte, die einen unweigerlich in den Bann zieht. Zumindest war es bei mir so. Natürlich hat es wenig mit der Realität zu tun, aber wenn ich so ein Buch lesen will, entscheide ich mich für ein Sachbuch oder einen Tatsachenbericht. Aber ich wollte Belletristik lesen, und ich habe auch Belletristik erhalten. Wobei es nicht auszuschließen ist, dass sich eine derartige Geschichte auch in der realen Welt so hätte abspielen können.
Ich fand das Buch unterhaltsam und sehr spannend. Habe es in kürzester Zeit gelesen. Der flüssige Schreibstil und interessante Charaktere haben dafür gesorgt, dass ich auf meine Kosten gekommen bin. Mir hat besonders gut gefallen, wie sich die Gefühlswelt vom Hauptprotagonisten vor meinem inneren Auge ausgebreitet hat und ich richtig in diese Liebesgeschichte mit hineingezogen wurde. Ja, es hat meine Gefühle ganz schön aufgewirbelt.
Fazit: ein tolles Buch, das ich gerne mal wieder in die Hand nehmen werde. Es hat mich gut unterhalten und für aufregende Lesestunden gesorgt. Gerne vergebe ich daher an dieser Stelle alle 5 Sterne.
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am 18. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Boy Nobody ist ein 16 jähriger Killer. Schon mit 12 hat er kämpfen und töten gelernt und kann mit der Umgebung verschmelzen. Seine Aufträge erledigt er zuverlässig, ohne Fragen zu stellen und ohne Spuren zu hinterlassen. Dazu wird er in Schulen angemeldet, in die auch das Kind seiner Opfer geht und freundet sich mit diesen an. Doch nun soll der New Yorker Bürgermeister aus dem Weg geschafft werden und dessen Tochter Sam weckt Gefühle und Zweifel in ihm…

Der Schreibstil ist erst mal ungewöhnlich, selbst für ein Jugendbuch sind die Sätze sehr kurz und einfach gehalten. Doch wenn man erst mal einige Seiten gelesen hat, merkt man, dass es doch irgendwie zu dem Hauptprotagonisten passt. Obwohl man schon früh merkt, dass er eigentlich aus diesem „Job“ raus möchte, wird man nicht so ganz schlau aus ihm. Mal beginnt er zu hinterfragen, Gefühle zu entwickeln, nur um im nächsten Satz wieder ins alte Muster zu fallen. Er macht mit seinen „Freunden“ das was von einem Jungen erwartet wird, aber man hat das Gefühl, er weiß gar nicht recht, warum sich Kinder und Teenager so verhalten. Emotionslos, ja fast schon roboterhaft wirkt Boy Nobody. Man kann zwar halbwegs nachvollziehen, wie der unnahbare Junge nachdenklicher wird und auch mit Gefühlen kämpft, aber durch den von Gefühlen distanzierten Schreibstil kommt das irgendwie seltsam rüber.
Von seiner Vergangenheit erfährt man für meinen Geschmack etwas zu wenig, immer nur kurze Erinnerungen, da bleiben noch einige Fragen offen, aber dies ist ja nur der erste Band.
Da das Buch in Ich-Form gehalten ist, erfährt man leider nicht allzu viel von den anderen Personen.

Die Geschichte ist schon sehr überzogen, eine realistische Handlung darf man hier nicht erwarten. Der 16jährige Killerjunge ist ja noch ok, aber dann die Verstrickungen, die Verschwörung mit den Ausländern und die geheimen Daten im Blog, dann die Zweifel übers Programm, das fand ich doch etwas zu viel. Sicher muss sich die Geschichte aufbauen, und es sollen neue Hinweise/Fakten hinzu kommen, aber man kanns auch übertreiben. Zudem spielt sich auch die Kontaktaufnahme mit seinen Auftraggebern über Smartphone, Apps, Spiele, und anderem ab, dass ich erst mal gedacht habe, muss dieser ganze Kram in einem Buch auch noch sein? Aber gut, der Zielgruppe dürfte das zumindest teilweise gefallen, aber auch hier sind die Details zu überzogen.

Das Buch ist ja für Jugendliche gedacht und ich habe auch schon viele Jugendbücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Aber hier frage ich mich schon, ob das für die Zielgruppe interessant ist. Ich bezweifle es, meine Tochter hat mal reingelesen und für schlecht befunden. Die Grundidee ist zwar gut, aber die Umsetzung leider nicht so gut gelungen.

Mich konnte das Buch überhaupt nicht fesseln, es liest sich zwar schnell weg, kommt aber nicht so wirklich in Schwung, sondern neigt manchmal dazu langatmig zu werden und dazu die Erzählweise, das nimmt leider den wenigen Stellen, wo die Handlung interessanter wird, auch jegliche aufkommende Spannung. Lediglich den Schluss fand ich etwas besser, da kam endlich Bewegung in die Handlung, auch wenn es doch sehr vorhersehbar ist.

Ich kann das Buch leider nicht empfehlen. Bei den Sternen schwanke ich etwas, aber da das Buch meiner Tochter auch nicht gefallen hat, vergebe ich nur 2.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein Jugendbuch über einen sechzehnjährigen Auftragskiller - starker Tobak, der mich aber neugierig genug gemacht hat, um "Boy Nobody" von Allen Zadoff lesen zu wollen.

Boy Nobody, der sechzehnjährige Ich-Erzähler, dessen wirklichen Namen wir erst viel später erfahren, wurde mit zwölf Jahren von einer geheimen Organisation rekrutiert.
Sein Job: Leute, die dieser offenbar für die Regierung arbeitenden Organisation nicht genehm sind, zu liquidieren.
Seine Methode ist dabei ebenso einfach wie genial:
Mit einer jedes Mal neuen Identität versehen, wird Boy Nobody in eine Schule eingeschleust, die ein Kind seines nächsten Opfers besucht.
Mit diesem freundet er sich an, um Zugang zum Elternhaus zu bekommen und erledigt seinen Job dann mit der kühlen Präzision eines Uhrwerkes.
Diesmal jedoch ist alles anders:
Nobodys nächstes Opfer soll der Bürgermeister von New York sein, und während Nobody sich daran macht, über dessen Tochter Sam an ihn heranzukommen, droht er, der sonst nie irgendwelche Fragen gestellt hat, zum ersten Mal über seine eigenen Gefühle zu stolpern...

Was "Boy Nobody" vor allem auszeichnet, ist natürlich sein ungewöhnlicher Hauptprotagonist:
Eiskalter Profikiller, "ganz normaler" Schüler und vor allem trotz seines Jobs ein echter Sympathieträger - diese ungewöhnliche Mischung ist es, die den Roman, neben seiner zudem spannenden Geschichte, ungemein fesselnd macht.
Sogar Mitgefühl mit Nobody, der seinen ungewöhnlichen Job ungebeten bekommen hat und für den es ebensowenig ein Entkommen gibt wie für seine Opfer, stellt sich ein und so habe selbst ich, die ich dem Alter für Jugendliteratur eigentlich längst entwachsen bin, "Boy Nobody" mit Spannung und sehr gerne gelesen.
Nicht ganz gelungen fand ich teilweise den sehr schlichten Schreibstil, der mit sehr abgehackten Sätzen recht ungeschliffen daherkommt.
Andererseits aber passt das im Grunde gar nicht schlecht zu dem jugendlichen Hauptprotagonisten.
Daß Nobody teilweise ein wenig superheldmäßig daherkommt, alles als Waffe zu benutzen versteht und es sogar mit mehreren Widersachern gleichzeitig aufnehmen kann - geschenkt, das gehört halt ein wenig zum Genre dazu.
Mir hat "Boy Nobody" jedenfalls überraschend gut gefallen und so vergebe ich gute vier Sternchen.
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Seit er 12 Jahre alt ist, ist er im Programm. Er hat gelernt wie man kämpft, wie man tötet, wie man unsichtbar wird. Er ist der perfekte Soldat, selbst den stärksten Erwachsenen weit überlegen. Für das Programm ist er wertvoll, denn er stellt keine Fragen, er erledigt seine Aufträge zuverlässig und ohne Spuren zu hinterlassen. Bis er eines Tages eine ungewöhnliche Aufgabe gestellt bekommt und merkt, dass irgendetwas daran faul ist ...

Allen Zadoff hat hier mit Boy Nobody einen spannenden Jugendthriller abgeliefert, den ich tatsächlich wirklich gerne gelesen habe.
Zu Beginn habe ich ein wenig gezögert, ob ich dieses Buch wirklich lesen wollte, denn sowohl die Aufmachung, als auch der Klappentext versprachen eher einen Protagonisten, der unnahbar zu sein schien. Das hat mich ein wenig abgeschreckt, denn ich möchte zu den Figuren in meinen Büchern gerne mehr Nähe.

Nachdem dieses Buch also wochenlang hier lag, nahm ich es jetzt endlich zu Hand, fing an zu lesen und hörte nicht mehr auf, bis ich die letzte Seite erreichte.
Glücklicherweise war Ben oder Zach, unsere Hauptfigur in diesem Buch, gar nicht so unnahbar wie ich befürchtete. Ich fand ihn eher ziemlich sympathisch und das obwohl er als harten und emotionslosen Soldaten dargestellt wurde, aber seine Gedanken verrieten etwas anderes. Generell hat der Autor hier ein ziemlich Händchen für die Darstellung seiner Figuren bewiesen, denn ich konnte mir so gut wie alle Personen tatsächlich gut vorstellen.

Der Schreibstil ist recht nüchtern. Überwiegend kurze Sätze, wenig überflüssige Beschreibungen. Ganz klar und deutlich auf den Punkt gebracht. So schreibt Zadoff. Und das hat zur Geschichte gepasst, zum unnahbaren Boy Nobody.

Dieser Band war der Auftakt einer Reihe und schon in diesem Band ist klar, dass es noch viele offene Fragen gibt, auf die ich die Antwort gerne erfahren würde und die weiterhin viel Spannung und Konfliktpotential versprechen. Ich bin also auf den zweiten Band sehr gespannt und diesen werde ich dann wohl eher nicht so lange liegen lassen, bevor ich ihn dann endlich doch einmal lese!
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Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich bin ein ganz normaler, harmloser Sechzehnjähriger.
Zumindest möchte ich, dass das jeder von mir denkt.
Denn es sollte besser niemand wissen, dass ich ein Killer bin…

Mein Name ist Benjamin. Zumindest mein aktueller Name für diesen Auftrag. Sobald ich mein Zielobjekt ausgeschaltet habe, wird dieser Name Vergangenheit sein...

Ben ist ein Auftragskiller. Er arbeitet vorgeblich für die US-amerikanische Regierung und schaltet vermeintliche Staatsfeinde aus. Doch genaues weiß er eigentlich nicht. Er redet sich ein, dass die Menschen, die er tötet, böse und gefährlich sind.
Sein neues Ziel ist der Bürgermeister von New York. Doch der scheint so gar nicht in das Bild des bösen Staatsfeindes zu passen. Können Bens Auftraggeber irren? Darf er Zweifel an seinem Auftrag hegen? Als Ben die Tochter seines Zielobjektes näher kennenlernt, gerät er noch mehr ins Wanken…

Spannend und interessant ist die Geschichte sicher. Aber auch nicht ganz neu. Moralisch fragwürdig? Auf jeden Fall! Doch leider trotzdem nicht fern der Realität - es gibt viel jüngere Killer, Mörder, Soldaten, wie man auch immer diese manipulierten Kinder und Jugendliche nennen mag. Zumindest Ben, Zach, oder welchen Namen auch immer er gerade trägt, erkennt, dass nicht alles schwarz oder weiß ist. Doch er hat auch schon längst realisiert, dass er selbst schnell zum Zielobjekt werden kann, wenn er sich nicht an die Regeln hält.

Für mich waren die Charaktere nicht immer ganz glaubwürdig. Auch nicht immer symphatisch. Die Story ist nicht wirklich neu, trotzdem konnte mich das Buch bis zum Ende fesseln. 3,5 Sterne für den Auftakt der Serie “The Unknown Assassin”.

1. Boy Nobody
2. I Am the Mission
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