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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend und spannend.
Er ist sechzehn und wechselt ständig seine Identität. Eiskalt pirscht er sich an seine Zielobjekte heran, erschleicht sich ihr Vertrauen und führt dann seinen Auftrag aus: Mord.

Doch sein neuester Job ist anders, denn es handelt sich nicht nur um eine sehr prominente Person, sondern plötzlich ist Benjamin - so seine neueste Identität -...
Vor 14 Monaten von fantasticbooks veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unrealistisch und zu nüchtern für die Thematik
Irgendwie habe ich bei diesem Buch mehr erwartet. Der Klappentext hat sehr viel Spannung und innere Konflikte versprochen – etwas was den Charme eines Buches für mich erst wirklich ausmacht. Aber gefunden habe ich leider eine platte Geschichte die nur hier und da einen Moment spannendes Lesevergnügen beschert hat.
Die Figuren wirken auf mich recht...
Vor 8 Monaten von Verena M.E. veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unrealistisch und zu nüchtern für die Thematik, 31. März 2014
Von 
Verena M.E. (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Irgendwie habe ich bei diesem Buch mehr erwartet. Der Klappentext hat sehr viel Spannung und innere Konflikte versprochen – etwas was den Charme eines Buches für mich erst wirklich ausmacht. Aber gefunden habe ich leider eine platte Geschichte die nur hier und da einen Moment spannendes Lesevergnügen beschert hat.
Die Figuren wirken auf mich recht unrealistisch gestaltet, nicht authentisch genug. Auch kann ich viele Handlungen einfach nicht nachvollziehen, wodurch es mir sehr schwer fällt, mich mit einzelnen Figuren zu identifizieren. Zumal auch Gedankengänge nicht zu Ende gedacht werden.
Den großen Konflikt den ich erwartet hatte, war als Sam in das Leben des Nobody trifft. Erst ausgebildet zu töten, keine Gefühle zu spüren und dennoch plötzlich von den eigenen Gedanken und Empfindungen überrumpelt zu werden… das ist eine wahre Bühne für gute und empathische Autoren. Eine Bühne die hierbei leider nicht genutzt wurde. Daher wirken das Buch und die Geschichte sehr oberflächlich und prägt sich nicht ein.
Der doch recht wache und nüchterne, nicht verschnörkelte Schreibstil wirkte mit der Zeit auch flach, nicht mehr stilvoll sondern zum großen Teil einfach lustlos. Sehr schade … hier und da kleine Spannungselementen, durchdachte Witze, klare Charaktere und Authentizität hätten dem Buch wirklich gut getan.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend und spannend., 15. Oktober 2013
Von 
fantasticbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Er ist sechzehn und wechselt ständig seine Identität. Eiskalt pirscht er sich an seine Zielobjekte heran, erschleicht sich ihr Vertrauen und führt dann seinen Auftrag aus: Mord.

Doch sein neuester Job ist anders, denn es handelt sich nicht nur um eine sehr prominente Person, sondern plötzlich ist Benjamin - so seine neueste Identität - auch nicht mehr in der Lage, seine Gefühle zu unterdrücken, denn der einzige Weg um an die Zielperson heranzukommen, ist dessen Tochter Samara und die macht ihm seinen Job so gar nicht leicht...

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, ich bin ohne jede Erwartung an dieses Buch herangetreten, voller Neugier aufgrund des interessanten Klappentextes und der Leseprobe. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. "Boy nobody" ist wirklich mal etwas ganz Neues, was ich in dieser Form bisher noch nicht gelesen habe.

Dabei finde ich es vor allem gut gelungen, wie der Autor mit seinem Schreibstil den Gemütszustand seines Protagonisten umgesetzt hat. Kurze und prägnante Sätze stehen für die sachliche Effektivität, mit der er handelt. Sie vermitteln den Eindruck als agiere Benjamin wie ein Roboter. Aufkommende Gefühle empfindet er als störend und sie werden gleich unterdrückt. Doch als er sich zwecks Erledigung seines Jobs an Samara heranmacht, fällt ihm das immer schwerer. Gleichzeitig kommt seine Vergangenheit wieder hoch und er hinterfragt die Entscheidungen der letzten Jahre seines Lebens.

Obwohl Benjamin mich eigentlich aufgrund seiner Konditionierung abstoßen sollte, geht es mir genau wie seinen Opfern: Ich mag ihn! Und das, obwohl er über mich kein Dossier hatte, um sich auf mich und mein Verhalten einzustellen, um mein Vertrauen zu erschleichen. Auf der einen Seite hat er mir ungeheuer leidgetan, weil er so ganz unverschuldet in dieses Leben gerutscht ist und eigentlich nur zwischen seinem Tod und dem seiner Opfer wählen kann. Denn ein Entkommen gibt es nicht für ihn. Auf der anderen Seite habe ich seine Abgebrühtheit fast bewundert, ebenso wie die Eleganz, die Kraft und die Präzision, mit der er seine Aufträge erledigt. Kurz: er war mir sympathisch, hat mich fasziniert und an sein Leben gefesselt, denn ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Das Ende war nicht so wie ich es erwartet hätte und das war gut so. Die Ereignisse zum Schluss haben mich überrascht und in mir den Wunsch geweckt, dass der Nachfolgeband möglichst schnell herauskommt. Denn ich kann es kaum erwarten, noch mehr über Benjamin und die Fädenziehenden Personen im Hintergrund zu erfahren.

Fazit:

Spannend und atemberaubend war die Reise mit "Boy Nobody", in der ich kaum Luftholen konnte und, die leider auch schon viel zu schnell zu Ende war. Allen Zadoff hat es verstanden, mich konsequent zu fesseln, gut zu unterhalten und neugierig auf die Fortsetzung zurückzulassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannendes Buch für Jugendliche, die sonst eher Actionfilme bevorzugen, 21. März 2014
Von 
Michaela Hoevermann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
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Er ist ein Auftragskiller, namenlos, fühllos, geschichtslos. Angeblich arbeitet er für die amerikanische Regierung. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht. Er weiß, wie man tötet, wie man von einer Identität in die eine andere schlüpft, sich Vertrauen erschleicht und auch, wie man Spuren vermeidet. Seine Zielobjekte werden mitgeteilt; er geht los und erledigt den Job. Dabei ist er gerade einmal 16 Jahre alt. In der High School stellt er Kontakt zu den Kindern her, schleust sich ein, schlägt zu. Etwa drei Monate hat er normalerweise zur Abwicklung eines Auftrags. Das geht so lange gut, bis er sich in die Tochter seines nächsten Opfers verliebt…

Allen Zadoff schreibt knapp und kühl. Nicht nur die Sätze, auch die Kapitel sind kurz. Damit kommt er jungen Menschen entgegen, die sonst eher Actionfilme bevorzugen.

Aus der Ich-Perspektive taucht man ein in die Perspektive des jugendlichen Killers. Der Roman ist im Hier und Jetzt angesiedelt, sodass Jugendliche viele Anknüpfungspunkte finden werden (High School-Atmosphäre, Smartphones usw.). Ein bisschen wie James Bond auf der Schule – und auf der falschen Seite…

Kritisch ist anzumerken, dass Zadoff bei der Beschreibung und Gestaltung der Figuren leider in die Klischeekiste greift. Ein bisschen mehr Hintergrund zu Boy Nobodys Konditionierung wäre ebenfalls nicht schlecht gewesen. Wie ist es gelungen, aus einem 12-Jährigen so erfolgreich eine derartige Killermaschine zu entwickeln? Ähnlich wie bei Actionfilmen sind gewisse Dinge überzogen. Spannend und kurzweilig ist das Buch jedoch allemal, auch wenn gewisse Fragen und Zweifel an der Glaubwürdigkeit mancher Szenen bleiben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vertrau mir - ich bin dein Mörder!, 3. Dezember 2013
Von 
progue - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Boy Nobody, dessen echten Namen wir erst ganz zum Schluss erfahren, ist ein Junge wie jeder andere. Er ist 16, er hat ein Smartphone mit einem Haufen Apps und er geht auf eine High School. Nun gut. Vielleicht nicht ganz so ein Junge wie jeder andere. Es gibt nur wenige Teenager, die Aufträge von einer nicht näher beschriebenen Organisation erhalten, und diese Aufträge haben nur ein Ziel: zu töten. Genau. Nobody - wir wollen mal nichts beschönigen - ist ein Auftragskiller. Anscheinend ist die Organisation, für die er arbeitet, ein Teil der Regierung, denn er tötet "nur" Leute, die es sich in irgendeiner Hinsicht mit der Regierung verscherzt haben. Leute, die Vaterlandsverrat begangen haben. Nobody wird auf irgendeine High School geschickt mit der Anweisung, sich mit dem Sohn oder der Tochter seines zukünftigen Opfers zu befreunden, damit er freien Zutritt zu dessen Elternteil bekommt. Er tötet lautlos und hinterlässt keine Spuren; auch bei den Obduktionen wird nichts gefunden, das auf Mord hinweist.

Sein neuester Auftrag ist ein wenig anders. Erst einmal hat er viel weniger Zeit als sonst - während er üblicherweise bis zu drei Monaten für die Planung und Umsetzung bekommt, muss er seinen Auftrag dieses Mal innerhalb von 5 Tagen umsetzen. Und sein Opfer ist dieses Mal verdammt bekannt: der Bürgermeister von New York. Nobody wird sich also mit dessen Tochter Sam anfreunden und so in seine Nähe gelangen, wie immer. Oder? Nobody fängt zum ersten Mal an, seine Aufträge zu hinterfragen und er macht Fehler. Er, der eiskalte Killer, beginnt über seine Vergangenheit zu grübeln und zu zögern. Und jedes Zögern in seinem Job ist tödlich ...

Bevor man dieses Buch überhaupt zur Hand nimmt, muss man sich über eines klar werden: Boy Nobody ist keiner von den Guten. Egal, wie die kills gerechtfertigt werden, egal, was ihm in seiner Vergangenheit zugestoßen ist - er ist in allererster Linie eines: ein Auftragskiller. Ganz sicher ist er ein sympathischer Auftragskiller, aber das ändert nichts an den Tatsachen. Das sollte man wissen und akzeptieren, sonst wird man sicherlich Probleme mit diesem Buch bekommen. Wer in der Hinsicht seine Moral und sein Gewissen ausschalten kann, bekommt eine ungeheuer spannende Lektüre. Der Autor schreibt sehr, sehr flüssig, mit kurzen, manchmal fast abgehackten Sätzen, die jedoch gut zu einem jugendlichen Protagonisten passen.

Nobody nutzt die neueste Technik für seine Aufträge wie Smartphones, Apps, präparierte Kugelschreiber mit Gift; er ist ausgebildet, alles als Waffe zu benutzen. Seine Kampffähigkeit ist über alle Maßen entwickelt (wobei ich hier des Öfteren zweifelte: Er kann sich relativ problemlos gegen vier (!) ausgebildete chinesische Soldaten durchsetzen, ebenso gegen mehrere Top-Israelis. Aber gegen einen jungen Mann aus seiner Vergangenheit hat er fast null Chancen und gegen seinen israelischen Gegenspieler ebenso große Probleme. Auch die Tatsache, wie einfach es für ihn immer ist, in die Nähe seiner Opfer zu kommen, lässt gelegentlich skeptisch die Augenbraue hochziehen.

Von daher gibt es von mir 4/5 Punkten und das Bedürfnis, die Nachfolger zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber vorhersehbar, 3. September 2014
Von 
Sven Jacobs (Bornheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Boy Nobody ist wahrlich spannend - die Geschichte von einem Jugendlichen, der als Kind zum Auftragskiller gemacht wurde. Alles erinnert ein wenig an die "Bourne"-Filme (und Bücher), nur halt in Jugendlich. Das ist interessant und spannend, leider ist der Roman aber auch etwas vorhersehbar. Der Charakter um Banjamin ist leider etwas flach, etwas mehr Hintergründe wären nicht schlecht gewesen. Weiter ist der Schreibstil recht einfach gehalten, aber okay, da es sich um ein Jugendbuch handelt. Das Ende ist wahrlich interessant und macht Lust auf mehr.
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3.0 von 5 Sternen Agent 007 für Jugendliche – vor allem für Jungs spannend!, 26. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Klappentext

„Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.

SEIN AUFTRAG: MORD

Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt.

Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe.

Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …?"

Gestaltung

Auf dem Cover sieht man den Titel, über den ein großes Fadenkreuz ragt. Dieses Fadenkreuz symbolisiert sehr gut die actiongeladene Handlung von „Boy Nobody“ und seinen Job als Soldat bzw. Agent des Programms. Im Hintergrund sieht man Hochhäuser(höchstwahrscheinlich die von New York), Bäume (wahrscheinlich im Central Park) und einen laufenden Jungen. Diese Szene findet sich so auch im Buch wieder, was ich sehr schön finde, da sich so Aspekte der Handlung auf dem Cover wiederfinden. Die Farbgebung ist sehr düster gehalten und passt so auch sehr gut zur Handlung.

Meine Meinung

Die Kapitelüberschriften in „Boy Nobody“ haben keine Nummern oder Zahlen, sondern sie bestehen immer aus dem ersten Satz des jeweiligen Kapitels, der dann großer und mit einer anderen Schrift gedruckt wurde. Hinzu kommt, dass die Kapitel recht kurz sind und man somit schnell beim Lesen vorankommt. So gibt es beispielsweise auch Kapitel, die nur eine halbe Seite lang sind.

Aber nicht nur die wirklich kurzen Kapitel sorgen dafür, dass der Leser diesen Roman wirklich sehr schnell lesen kann, sondern auch der Schreibstil des Autors. Vorrangig nutzt er kurze Sätze, die vor allem in brenzligen Situationen auch beim Leser Hektik und Aufgeregtheit auslösen sowie vermitteln.

Boy Nobody alias Benjamin alias Zach(wie sein richtiger Name lautet und den nur er weiß) ist ein Agent oder eher Soldat von dem „Programm“, eine Organisation, die Kinder ausbildet Soldaten zu sein, damit diese Staatsfeinde ausschalten können. In diesem ersten Band einer Trilogie erfährt man sehr gut, wie das Programm funktioniert und wie gehorsam Zach Mutter und Vater (so werden die Köpfe des Programms genannt) folgt.

Allerdings beginnt(!) der bisher so gehorsame Soldat Zach im Verlauf der Handlung am Programm zu zweifeln, er beginnt Fragen zu stellen. Auslöser hierfür war Sam, das Mädchen, das er auf seiner neusten Mission trifft. Von Gefühlen irrgeleitet lässt er sich von ihr in seiner Mission und seinem Handeln beeinflussen, sodass es zu einigen Schwierigkeiten kommt.

Dieser Wandel von Boy Nobody von einem Soldaten, der stumpf Befehlen folgt, hin zu einem Soldaten, der langsam beginnt, die Missionen zu hinterfragen, hat mir sehr gut gefallen (auch wenn die Zweifel am Romanende wirklich noch recht klein sind und hoffentlich im nächsten Band weiter ausgebaut werden, sodass es dann vielleicht zu einer Auflehnung gegen das Programm kommt). In diesem Zusammenhang war vor allem Sam mit ihren Ansichten eine besonders interessante Figur, die der ganzen Geschichte etwas Pfeffer gegeben hat und durch die der vorher etwas zu perfekte Boy Nobody Risse bekommen hat. Allerdings arten die „politischen Reden“, die Sam oftmals schwingt, an einigen Stellen etwas aus.

Ansonsten blieben mir die Figuren jedoch eher zu flach und unscheinbar. Dadurch dass der Fokus auf die Handlung, die Action und die riskante Mission von Zach gelegt wurde, blieben viele Charaktereigenschaften einfach auf der Strecke. Auch wenn mir die Entwicklung des Protagonisten sehr gefallen hat, habe ich ansonsten jedoch keinen Draht zu irgendjemandem aufbauen können. Einzig Howard, ein Hacker, der in der Schule gemobbt wird, konnte durch seine Art Sympathiepunkte sammeln. Die restlichen Figuren haben durch ihr Handeln und Auftreten jedoch nicht dafür gesorgt, dass ich sie in mein Herz geschlossen hätte.

Fazit

Ein Roman, den man aufgrund der kurzen Kapitel und der kurzen Sätze wirklich sehr schnell lesen kann. Actiongeladene Kampfszenen, Agentenfeeling und Geheimoperationen sorgen dafür, dass die Handlung wirklich sehr rasant ist. Auch die Entwicklung des Protagonisten hin zu jemandem, der anfängt (!) Dinge zu hinterfragen, war ein schönes Extra. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich die Figuren kaum kennen lernen konnte, sie blieben eher anonym und wurden kaum charakterisiert. Sie hätten mehr Raum benötigt.

3 von 5 Sternen!

Reihen-Infos

1. Boy Nobody
2. Fearless
3. I am the Traitor (engl. 9. Juni 2015)
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5.0 von 5 Sternen Bist du Freund oder Feind?, 18. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Aufgrund des spannenden Klappentextes musste ich bei diesem Jugendbuch einfach zugreifen und ich wurde mehr als nur belohnt, denn dieser Roman hat meine Erwartungen gesprengt.

Zach Abram ist Soldat und das seitdem er 12 Jahre alt ist. Er bekommt einen Auftrag und erfüllt diesen gnadenlos, immer und fehlerfrei. Doch dieses Mal ist sein Auftrag härter als gedacht, denn sein Zielobjekt lässt ihn nicht kalt. Der mittlerweile 16 jährige Zach, der hier unter dem Decknamen Benjamin arbeitet, beginnt Fehler zu machen und dieses ihm unbekannte Gefühl namens Liebe steht ihm im Weg. Wird er den Auftrag erfüllen können oder versagt er?

Dieser Jugendroman las sich für mich so spannend wie ein Actionstreifen mit Hollywoodgrößen, fühlte ich mich beim Protagonisten doch häufig an James Bond oder ähnliche erinnert. Obwohl einem Zach als Soldat unsympathisch sein müsste, ist er dies keineswegs und man kann sich sehr gut in ihn hineinversetzen. Seine Handlungen sind stets nachvollziehbar und schlüssig.

Die Geschichte wird uns aus der Ich- Perspektive näher gebracht, so dass wir auch Einblicke in Zachs Innenleben und Gefühle bekommen, was ich als sehr gelungen empfand. Wir sind als Leser am aktuellen Auftrag beteiligt und erfahren in Rückblenden wie Zachs bisheriges Leben verlaufen ist.

Auch die Nebencharaktere sind gut besetzt und stellen ein realistisches Ebenbild der heutigen Jugend dar.

Der Schreibstil des Autors lässt sich flüssig und leicht lesen und trotz der kurzen Sätze bleibt das Niveau erhalten.

Fazit: Selten habe ich so einen spannenden Jugendroman gelesen. Ich kann nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen und freue mich schon sehr auf Band zwei. Für mich ein Must- Read!

Tipp: Man sollte sich an die Altersempfehlung des Verlages halten, da das Buch wirklich eher etwas für ältere Jugendliche ist aufgrund der Handlung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erschreckend ungeeignet für die Zielgruppe, 1. April 2014
Von 
viatila - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Um es ganz klar zu sagen: Ich finde es erschreckend, dass ein solches Werk als Jugendbuch verkauft wird. Abgesehen vom Stil - Ich-Erzählung in kurzen Sätzen, meistens nur ein Hauptsatz, selten mal ein oder zwei Nebensätze, extrem nüchtern und sachlich -, von der für meine Begriffe weder stimmigen noch auch nur ansatzweise nachvollziehbaren Darstellung der Charaktere sowie ihrer Handlungsweise und der fehlenden Möglichkeit, Sympathien oder gar Verständnis für einen der Protagonisten zu entwickeln, stört mich vor allem das Weltbild, das in diesem Buch vermittelt wird.

Achtung, Spoiler!

Das abrupte Ende lässt vermuten, dass weitere Bände um den "Helden" Boy Nobody folgen sollen, und möglicherweise soll er sich noch anders entwickeln, nachdenklicher und reifer werden, zu anderen Erkenntnissen kommen. Möglicherweise. Nur leider ist die Schlussfolgerung, die er in diesem ersten Band zieht und zum Ausdruck bringt, ebenso hochgefährlich wie grundfalsch, und sie wird kein bisschen hinterfragt. Das macht dieses Buch in meinen Augen für Jugendliche ungeeignet, jedenfalls dann, wenn man sie mit dieser Lektüre allein lässt. Hier besteht nämlich eine Menge Gesprächs- und Klärungsbedarf. Immerhin lautet das Fazit der Hauptperson am Ende des Buches: "Ich sollte lieber nicht selbst denken. Ich hätte lieber den Unschuldigen töten sollen, auch wenn mir nicht klar war, warum und wozu; auch wenn mir mein (Rest-) Gewissen das verboten hat. Denn damit hätte ich den Schuldigen gerettet und gleichzeitig unschädlich gemacht. Für künftige Fälle: Mein Auftraggeber weiß besser, was richtig ist, und ich sollte tun, was er will."

Nein, das ist kein Buch, das ich einem Jugendlichen in die Hand drücken würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht überzeugend., 18. März 2014
Von 
Heike M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Man braucht die Suchmaschinen nicht lange bemühen, um festzustellen, dass Allen Zadoff für seinen Roman ein Thema gewählt hat, das nicht so realitätsfern ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Auch für ein Jugendbuch ist es aus meiner Sicht durchaus geeignet. Nobody wurde als Protagonist etwas eindimensional dargestellt. Seine Emotionslosigkeit trug besonders dazu bei, dass zumindest ich ihn sehr distanziert betrachtete. Er war mir jedoch nicht unsympathisch, eher empfand ich Mitleid mit dem intelligenten Jungen, der von „Mutter und Vater“ auf solch kaltblütige Art missbraucht wurde. Dass er zu Gefühlen fähig ist, wurde schließlich im Verlauf der Handlung zumindest ansatzweise deutlich, auch wenn er dies für sich nicht richtig einordnen konnte.

Stellenweise empfand ich den Roman auch als etwas überzogen. Besonders an den Action-Szenen störte ich mich ein wenig. Gerne hätte ich aber noch mehr aus Nobodys Vergangenheit erfahren, vielleicht hätte ich dann besser verstanden, weshalb er die Anweisungen seiner Auftraggeber nicht mehr hinterfragt. So wirkte der Roman auf mich oberflächlich und ohne eigentliche Aussage. Vielleicht erschließt sich diese jedoch, wenn man die in Aussicht gestellte Fortsetzung kennt. Potential für eine Entwicklung des Jungen sehe ich deutlich vor mir. Der Zielgruppe entsprechend war die sprachliche Gestaltung, dialoglastig, kurze Kapitel, eine etwas holprige Sprache.

„Boy Nobody“ ist vom Anspruch her eher ein literarisches Leichtgewicht, trotzdem war dieses Jugendbuch durchaus spannend und unterhaltsam zu lesen und ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Protagonisten in der Fortsetzung weitergehen wird und ob er gegen seine „Familie“ doch irgendwann aufbegehrt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ganz gutes Buch mit ein paar Mängeln!, 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:

Sie wollten den perfekten Soldaten:
Einen, der in jeder Situation zuschlagen kann,
einen, der keine Gefühle kennt.
Einen, der sein Zielobjekt jederzeit schnell
und effektiv aus dem Weg räumen kann.

Sie bekamen mich – Boy Nobody.
Ich bin 16, habe keinen Namen
und keine Geschichte.

Ich bin gut, ich bin der Beste.
Bis mir ein Fehler passiert,
ein unverzeihlicher Fehler;
Ich habe begonnen, mich zu verlieben…

Erster Satz:

“Ich nehme mir einen Baseballschläger.” (Seite 5)

Meinung:

Er ist ein Auftragskiller und hat keinen Namen und das mit 16 Jahren. Seine Aufträge bekommt er von einem geheimen Programm, er nennt diese Menschen Mutter, Vater und hat diese seit ewige Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen. Er führt seine Befehle aus, zögert nicht und stellt auch keine Fragen er ist ein meister von Killer. Doch eines Tages geht etwas schief er verliebt sich in die Tochter seines nächsten Zielobjektes.

Der Autor Allen Zadoff bringt seine Leser sofort in das Geschehen unseres unbekannten Protagonisten. Wir lernen ihn nach und nach kennen. So wissen wir von Anfang bis Ende nicht seinen Namen, aber was sein Job ist und wie lange er diesen schon ausführt.

Die Ersten paar Kapiteln waren schnell gelesen durch den spannenden Schreibstil des Autors und den tollen Einblicke in den Protagonisten. Doch dann passierte es sozusagen schlag artig. Ich hatte meine Probleme mit dem Buch.

Ich konnte der Handlung nicht mehr so richtig folgen, es war für mich dann nur noch verwirrend. Das Buch wurde dadurch dann auch nicht mehr so interessant für mich, da ich meine Schwierigkeiten hatte mit der Handlung. So stockte ich beim Lesen oder musste sogar ganz aufhören. So lag das Buch dann mindestens 1 Woche neben meinem Nachttisch. Kein Mut mehr es zu lesen doch ich gab dem Buch meine Chance.

Also las ich das Buch weiter. Manche Stellen waren wieder sehr schwer für mich zu verstehen aber es legte sich dann zum Glück beim letzten Viertel wieder.

Der Autor beschreibt das letzte Viertel im Buch sehr interessant und so konnte es mich dann doch wieder packen. Die Gedankenstränge des Protagonisten wurden wieder klarer für mich und konnten es nachvollziehen. Ich wollte wissen, ob er seinen Auftrag durchzieht oder nicht. Ob er es doch geschaffen ist. Die letzten paar Kapitel waren dann sehr Action Reich und spannend und konnte mich so dann wieder etwas begeistern für das Buch.

Fazit:

Am Anfang und dem Schluss brachte mir der Autor Allen Zadoff sehr viele spannende Lesestunden zu „Boy Nobody“. Es war ein regelrechter Pageturner. Aber ich hatte auch meine sehr großen Schwierigkeiten damit. So war im Mittelteil für mich die Handlung sehr verwirrend und entzog mir die Spannung im Buch.
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Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder.
Boy Nobody: Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder. von Allen Zadoff (Gebundene Ausgabe - 3. September 2013)
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