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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur sauber, sondern . . ., 9. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers (Gebundene Ausgabe)
irgendwie verrückt: Ein Typ, der Menschen mag, sie gerne beobachtet und für uns auf seiner Bühne auftreten lässt - in seinem Waschsalon in Moabit! Nebenbei erzählt er uns noch so Einiges aus seinem schrillen Leben. Das alles liebevoll verpackt in einem Buch, das sich gewaschen hat . . .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ungewöhnliches Leben ergibt zwei ungewöhnliche Biographien :-), 8. Juni 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers (Gebundene Ausgabe)
Fakten:
Einband, Patmos, erschienen 13.02.2014, 200 Seiten, 17,99€

Autor:
“Freddy Leck” ist das Alter Ego bzw. der Künstlername, unter dem der bekannte deutsche Theater-, Film- und TV-Schauspieler Dirk Martens in Berlin-Moabit einen Waschsalon betreibt, der mittlerweile Kult-Status erlangt hat, weil er eben nicht einfach nur ein Waschsalon ist. Dirk Martens wurde am 02.07.1964 in Mülheim an der Ruhr geboren, wuchs aber u. a. auch im hessischen Rodgau auf. Nach dem Schauspielstudium begann er seine Karriere zunächst als Theaterschauspieler, bevor er dann ein gefragter Film- aber vor Allem TV-Schauspieler wurde und in nahezu unzähligen TV-Serien und -Filmen mitwirkte. Seine zweifelsohne bekannteste Rolle spielte er in der Krimi-Serie “SK Kölsch”. Er drehte auch einige Produktionen für das russische Fernsehen. Über die Stadtgrenzen von Berlin hinaus machte er “Freddy Leck” und seinen Waschsalon u. a. durch seine Auftritte in zahlreichen Talk-Shows im deutschen Fernsehen und mittlerweile auch durch seine Lesereisen bekannt. Seine Kult-Figur “Freddy Leck” schaffte es in Sachen Bekanntheit sogar bis nach Japan, wo der Name mit ihm als Werbemaskottchen mittlerweile für eine ganze Reihe Produkte Pate steht, die sich alle ums Thema “Waschen” drehen. Mehr über den Waschsalon findet man auf der wunderbaren Website: [...] umfangreiche Infos über Dirk Martens als Schauspieler erhält man auf seiner Wikipedia-Seite
Handlung:
Um nicht einzig und alleine von der Schauspielerei abhängig zu sein, schuf sich Dirk Martens nach seinem Umzug von Köln nach Berlin und einer gescheiterten Liebe, mit der er bereits in Köln einen außergewöhnlichen Waschsalon betrieben hat, als 2. Standbein “Freddy Leck sein Waschsalon” in Berlin-Moabit, wo er der penible Dienstleister mit Herz und Seele ist. Sowohl aus dem Leben des Waschsalon-Besitzers Freddy und den Kunden und Mitarbeiterin seines Salons als auch aus dem bewegten Leben des Schauspielers Dirk Martens gibt es eine ganze Menge Lesenswertes zu berichten.

Fazit:
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich selten ein Buch in den Händen gehalten habe, das auch außerhalb des Covers mit so viel Liebe zum Detail gestaltet wurde, so hochwertig erscheint und ansprechend wirkt, dass man es gleich in die Hand nehmen will. Angefangen beim Cover, das neben dem matten Portrait-Foto von Freddy Leck auch ein paar Hochglanz-Elemente (Freddy Leck-Logo und Seifenblasen) enthält. Der Innen-Umschlag gibt das Muster der Tapete wieder, welche im Waschsalon selbst die Wände ziert. Weiter geht es über die perfekte Farbauswahl von Schriften und sonstigen Elementen (bordeaux, mintgrün, pink). Die Seitenzahlen stehen in dem Logo, was bei Waschanleitungen in Kleidungsstücken als Temperatur-Angabe gilt, zu Beginn der Kapitel, in denen es sich um Geschichten aus dem Waschsalon dreht ist jedes Mal eine pinkfarbene Waschmaschine sowie ein mintgrünes Schild mit einem kleinen Bügeleisen zu finden. Hier hat sich wirklich jemand ganz viele tolle Gedanken um das Layout gemacht – Daumen hoch dafür! Weiterhin ist das Buch mit wirklich tollen Fotos ausgestattet, die von Dirk Martens himself als auch von den Fotografen Peter Bijl und Anja Lehmann stammen und das ganz besondere Flair und die Einzigartigkeit des Salons ganz toll widerspiegeln.
Während sich im Inhaltsverzeichnis “nur” die 19 Kapitel über Freddy Leck und seinen Waschsalon befinden, muss sich der Leser bewusst sein, dass er hier eigentlich noch eine zweite Biographie mit erworben hat, nämlich die nicht minder interessante des Schauspielers Dirk Martens. Aus dessen Leben wird in jedem 2. Kapitel berichtet (diese tauchen im Inhaltsverzeichnis jedoch nicht auf), was der Leser daran erkennt, dass die Kapitel-Aufmachung und der Schrifttyp anders aussieht.
Sämtliche Kapitel sind von angenehmer Länge, so dass man immer mal zwischendurch eines lesen kann und auch die Schriftbilder der unterschiedlichen Kapitel-Arten sind gut gewählt. Lediglich ein klein wenig hat mich gestört, dass die Seiten wirklich bis zur letzten bedruckbaren Zeile ausgenutzt wurden und mir einfach der untere “Griff-Rand” zum Umblättern somit ein wenig gefehlt hat.
Während man in den “Freddy Leck”-Kapiteln ganz viel über den Waschsalon an sich, seine Mitarbeiter und Kunden, Moabiter Kiez-Kolorit, Freddy’s dienstleisterische Ambitionen, den Kultstatus bis hin nach Japan und vieles mehr erfährt, befassen sich die Kapitel mit den biographischen Inhalten von Dirk Martens u. a. um seine Anfänge aus Schauspieler, aus Geldnot heraus angenommene Nebenjobs, seine Jugend und sein persönliches Coming-Out, Dreharbeiten in der Ukraine und eine gescheiterte ganz große Liebe in Köln.
Über seine Vergangenheit berichtet Dirk Martens schonungslos und zeigt damit, dass auch ein Waschsalon-Besitzer so manche Fleckchen auf seiner Weste haben darf, wenn sie dafür so eine spannende Lebensgeschichte, wie die seine erzählen dürfen.
Er lässt offen, ob der Waschsalon-Besitzer Freddy Leck nur ein Mythos ist oder er selbst mit diesem Dienstleister aus Überzeugung in der Textilreinigungsbranche, der so viel Herz und Verstand für seine Kunden mitbringt, bereits eine Person geworden ist.
Die Schreibweise ist sehr angenehm, aus dem Leben und mit viel Herz, Persönlichkeit und ein wenig Tiefgang.
Ich hatte im Februar 2014 ja das Glück, bei der Buchvorstellung hier in Berlin dabei sein zu dürfen und habe dadurch einen kleinen Vorgeschmack, was mich beim Lesen dieser tollen Biographie, die in jederlei Hinsicht – eben wie auch Dirk Martens und Freddy Leck – fernab jeglichen Mainstream ist – erwartet. Den Blog-Bericht dazu könnt Ihr unter diesem Link hier nochmal nachlesen: [....]. Außerdem möchte ich Euch noch einen ganz tollen und informativen Bericht aus der Waiblinger Kreiszeitung über Freddy Leck ans Herz legen:[....]
Ich habe diese tolle Biographie wirklich gerne gelesen und bin absolut begeistert. 5*-Leseempfehlung und ich bin sicher, dass alle, die auch eher Ungewöhnliches mögen, eben so viel Lesefreude damit haben, wie ich es hatte :-)
Ganz herzlichen Dank an den PATMOS Verlag, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben :-)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Buchidee, 23. Februar 2014
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers (Gebundene Ausgabe)
Wo findet man heutzutage schon noch einen Ort, an dem man Bundestagsabgeordnete, Hartz IV-Empfänger, Rentner, Studenten, Touristen gleichzeitig antreffen kann? Wohl nicht mal mehr beim Fußball oder im Kino. Dafür aber im Waschsalon. Denn schmutzige Wäsche hat jeder - aber nicht jeder hat eine Waschmaschine. Man kann sich gut vorstellen, dass bei dieser bunten Mischung der menschlichen Spezies manch Kurioses passiert. Über die alltäglichen und skurilen Erlebnisse in seinem Waschsalon hat Freddy Leck ein schönes Buch geschrieben. Eigentlich heißt er gar nicht Freddy Leck, sondern Dirk Martens und eigentlich ist er Schauspieler von Beruf. Weil dabei der Verdienst aber etwas unsicher ist, hat er also als zweites Standbein in Berlin-Moabit seinen Waschsalon aufgemacht. Und kann dabei den ganzen Tag Leute beobachten. Und so bekommt er einen ziemlich realistischen Einblick in den Kiez und das Leben seiner Bewohner.

Man könnte sein Buch fast schon als eine kleine Studie in Soziologie bezeichnen, gerade was alters- und geschlechtsspezifische (Wasch)Verhalten angeht. Männern z.B. würden am liebsten 20 Kilo Wäsche in eine Sechs-Kilo-Maschine stopfen. "Hätte ich hier nur Männer, wäre ich pleite", meint der Autor. Das Geschäft bei ihm machen die Frauen. Die lassen gern mal mehrere Maschinen gleichzeitig laufen, eine für rot, eine für blau usw. - und in jeder Maschine nur eine Handvoll Wäsche. Naja, es gibt auch unter den Frauen etwas speziellere Kunden - bei den älteren Jahrgängen nämlich. Manche stehen schon um sieben vor seiner Tür um Einlass zu finden. Und dann wird immer das Kochwäscheprogramm eingestellt, obwohl sie eigentlich Normalwäsche haben. Dass Kochwäsche länger dauert, stört sie nicht - im Gegenteil. So haben sie nämlich länger Zeit sich mit anderen zu unterhalten - über die Stadt, den Kiez, den Wandel der Zeit und vieles andere mehr.

Fazit: Das Buch lebt von der guten Beobachtungsgabe des Autors und der Originalität seiner Kunden. Es ist vielleicht keine hohe Literatur, dafür aber für Leser, die dem "wahren Leben" begegnen wollen, und zwar in unterhaltender Form.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen!, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers (Gebundene Ausgabe)
Da ich den Waschsalon und sein Flair in Berlin-Moabit kenne, habe ich mir natürlich dieses Buch zugelegt und es fast in einem Zug verschlungen! Die Geschichten handeln nicht nur vom Salon selbst (die Anekdoten zu den buntgemischten Stammgästen sind ein Knaller!), wir erfahren auch, wie der Salonbetreiber "Freddy Leck" überhaupt auf die Idee gekommen ist, einen Waschsalon (und dann so einen!) zu eröffnen und welche witzigen, aber auch schicksalhaften Momente es vorher zu überwinden galt. Hinzu kommen sorgsam ausgewählte Anekdoten aus der Jugend und sehr persönliche Einblicke in das Leben vor Waschmittel und Weichspüler. Das Buch ist sehr direkt und ehrlich, oft richtig witzig, manchmal spannend oder traurig und vor allem immer menschlich und bodenständig. Ich würde sofort eine Fortsetzung lesen, genügend gute Geschichten schlummern sicher noch hier und da in und um "Freddy Leck sein Waschsalon".
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar sonderbar., 16. September 2014
Von 
Susanne Preusker "SP" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers (Gebundene Ausgabe)
Ich besitze eine funktionstüchtige Waschmaschine. Eigentlich habe ich schon mein ganzes Leben lang mehr oder weniger funktionstüchtige Waschmaschinen besessen und mich daher nie besonders für Waschsalons interessiert. Zumindest bis zu jenem Tage nicht, als ich den von mir sehr geschätzten Herrn Martens im Fernsehen gar trefflich über "dem Freddy Leck sein Waschsalon" parlieren hörte. Ich habe also tatsächlich ein Buch über einen Waschsalon gelesen, ein Buch, das so wunderschön gestaltet und so liebevoll verfasst ist, dass ich schwören könnte, zwischen den einzelnen Seiten den Geruch frischgeplätteter Bettlaken wahrgenommen zu haben. Ich habe schräge Typen und einen Dienstleister vom alten Schrot und Korn kennengelernt und Einiges über das turbulente, keinesfalls gradlinige Leben des Freddy/Dirk erfahren dürfen. Manchmal musste ich laut lachen, manche Passagen machten mich nachdenklich, andere ein bisschen traurig, emotionale Buntwäsche sozusagen. Am meisten hat mich beeindruckt, wie dieser humorvolle Waschsalon-Chef Kunden im Speziellen, Menschen im Allgemeinen mag und nie in Zynismus oder Respektlosigkeit abgleitet, selbst dann nicht, wenn es vielleicht verständlich und nachvollziehbar wäre. Danke für diese wunderbar sonderbare, äußerst unterhaltsame Geschichte, Freddy! Und danke für die absolut grandiose Idee des Muschi Service - irgendwann werde ich in Berlin sein und dann ist das Angebot so gut wie gebucht.
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5.0 von 5 Sternen Lustig und sehr gut, 28. Juni 2014
Von 
Jens Wolniak (verl) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe viel gelacht beim Lesen. Es ließt sich gut und ist sehr unterhaltsam, weil Herr Leck sich schon von der breiten Masse abhebt.
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5.0 von 5 Sternen Buch zum Zeitvertreib, 26. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers (Gebundene Ausgabe)
Witzig geschrieben und Wer den Schauspieler schon mal gesehen oder in Interviews gehört hat kann sich gut vorstellen wie das so läuft !
Klare Empfehlung !
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5.0 von 5 Sternen Freddy leck, 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers (Gebundene Ausgabe)
Lustiges, witziges Buch. Empfehlenswert.
Jedes Kapitel lädt zum Schmunzeln und Lachen ein. Der Waschsalon ist einzigartig wie Freddy. Wenn man in Berlin ist, ein muss den Inhaber und den Waschsalon zu besuchen.
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Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers
Nicht jeder Fleck muss weg - Aus dem Leben eines Waschsalonbesitzers von Ulrich Beckers (Gebundene Ausgabe - 13. Februar 2014)
EUR 17,99
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