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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2013
Heinz-Peter Röhr geht in »Die Kunst, sich wertzuschätzen« dem Mangel an Selbstsicherheit auf den Grund. Ein vielschichtiges Thema, das er vor allem auf drei Grundaussagen (Programme) zurückführt, die in den ersten sechs Lebensjahren gelernt wurden: »Ich bin nicht willkommen«, »ich genüge nicht«, »ich bin nicht satt geworden; ich bin zu kurz gekommen«. Diese Kernthemen begründen häufig Verhaltensweisen bei depressiven, narzisstischen, abhängigen, hysterischen, zwanghaften schizoiden und sexuell traumatisierten Persönlichkeiten. Da drängt sich die Frage auf, ob nicht jeder von diesen Anteilen in sich hat.

Aber es gibt bewältigte Verletzungen und solche, die nie überwunden wurden und bis in die Gegenwart hineinwirken. Sie drücken sich in Leistungsdruck, Versagensängsten, aggressiven oder aber übertrieben zurückhaltendem Verhalten aus oder münden gar in Süchte oder Selbstverletzungen wie bei Borderline-Persönlichkeiten. Die Selbstsicherheit beginnt bei Röhr wie bei Carl Rogers damit, sich seinem belastenden Thema überhaupt zu stellen. Röhr begleitet seine Lesern mit Orientierungen in Tabellen und Selbsttests bis hin zu möglichen Lösungen. Sind die störenden Prägungen nämlich erkannt, und findet man sich in den bisherigen Verhaltensweisen dagegen wieder, dann lassen sich auch neue, nützlichere Programme und Verhaltensweisen gestalten. Damit spricht das Buch zwei Zielgruppen an: Betroffene in der Selbsthilfe und Therapeuten/Coachs als Unterstützer.

Das Bild auf dem Cover des Buchs sagt dazu fast alles: Ein Fremdkörper in der Auster bewirkt, dass am Ende eine Perle entsteht. Wie schön, wenn diese Erkenntnis das Ende von Ängsten und Depressionen einleitet. Was einmal störte, kann im positiven Sinn die Ursache für den wertschätzenden Umgang mit sich selbst sein. Das ist ein großer, häufig sogar der wichtigste Schritt zu mehr Selbstsicherheit.
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am 1. Oktober 2013
Es ist eine Binsenweisheit, dass es für das innere Wohlbefinden und das äußere Vorankommen und Vorangehen des Menschen ein wichtiges Moment ist, wie sehr er mit sich im Reinen ist und wie stabil das je eigene Selbstwertgefühl sich darstellt.
Von der inneren Sicherheit bis hin zur Ausstrahlung auf andere ist dies einer der entscheidenden Faktoren im leben.

Ein Thema, dass Heinz-Peter Röhr seit langem bereits zu „seinem“ Thema gemacht hat und für das er eine eigene Methodik entwickle hat, Störungen des Selbstwertgefühles einerseits auf die Spur zu kommen und andererseits es gelingt, Denkmuster und Verhaltensweisen zu verändern, die dem Gefühl des eigenen Wertes hinderlich gegenüberstehen. Wobei Röhr soweit geht, eine Vielzahl von psychischen Erkrankungen (von Borderline bis zu schizoiden Störungen) ursächlich zumindest mit in einer Störung des Selbstwertgefühles zu verorten. Durch die Lösung dieser Störung durch die „Methode der Selbstwertanalyse“ und damit die Lösung emotionaler Probleme sieht Röhr auch in dieser Hinsicht der klinischen Erkrankungen vielfache Möglichkeiten der Therapie.

Was er im Übrigen im Buch sorgfältig und breit in je einzelnen Kapiteln zu diversen psychischen Erkrankungen auch durchaus überzeugend dem Leser vermittelt.
Narzissmus, Abhängigkeit, Zwangsstörungen, Traumatisierungen, all dies sind Felder, auf denen eine „Selbstvergebung“ gefolgt von einer „Selbstentfaltung“ „heilende Kraft“ entfalten. Was Röhr durchaus an vielfachen Beispielen illustriert.

Grundlage dieses Weges ist die Erkenntnis über der eigenen Person innewohnende „geheime Programm“, für die Röhr im Anhang des Buches „Selbsttests“ anbietet.

„Ich bin nicht willkommen“.
„Ich genüge nicht“.
„Ich bin nicht satt geworden / zu kurz gekommen“.

In diesen verdeckten inneren Haltungen sieht Röhr die zu behandelnden „Grundprogramm“, die der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühles entgegenstehen. Programme und Denkweisen, die sich im Menschen von Kindheit an entwickelt haben, mit oft weitereichenden Folgen im Sinne einer beständigen inneren Unsicherheit. Eine „Diagnose“, die durchaus den Erfahrungen entspricht, denn wirklich in sich ruhende, ihrer „selbst sichere“ Menschen sind in der Regel nicht in Massen, sondern als Ausnahmen anzutreffen.

Gute Leistungen, Statussymbole, Erfolg, entsprechende Kleidung verheißen dabei nur zum Schein eine Besserung, denn letztlich wird es nicht gelingen, wirklich von Außen nach Innen zu leben, sondern der Mensch ist, was er innerlich entfaltet und dann nach Außen wirken lässt.

Nicht jeder nüchterne Leser wird sich mit den spirituellen Elementen im Buch auf Anhieb anfreunden können („An vielen Stellen liest sich das Neue Testament wie eine Anleitung zur Entwicklung eines neuen Selbstwertgefühles“), dennoch aber passt auch dieses „heilsame Kraft der Bilder“ gut in das vorgestellte Programm, dass Röhr ruhig, empathisch und aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Psychotherapeut gut geordnet vermittelt.

Nicht mit unbedingt „ganz Neuen“ Ansätzen und Methoden, durchaus aber überlegenswert und in anderer als gewohnter Form methodisch einander zugeordnet und eingesetzt.
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Dieses Buch ist eine von vielen Möglichkeiten, sich mit dem Thema "Selbstsicherheit und Wertschätzung" näher zu befassen und hier einige bedeutsame Hinweise zu erhalten.
Es liest sich flüssig und befasst sich vor allem mit den vielen inneren Antreibern und Hemmern, den nciht gesagten Sätzen, die sich unweigerlich in alltägliches Denken hineinmanövrieren.
Diesen Denkmustern etwas anderes entgegenzusetzen, gelingt in dem Buch sehr gut. Hier zeigt der Autor Heinz-Peter Döhr, wie man sich mehr akzeptieren kann und so zu größerer Zufriedenheit gelangt.
So ist das Buch auch in die Kapitel "Wie entwickelt sich das Selbstwertgefühl?" - Geheime Programme - Gegenprogramme - Neue Programme - Neues Verhalten eingeteilt; ehe im zweiten großen Buchteil die Selbstwertanalyse und verschiedene Persönlichkeitsstrukturen (depressiv, narzisstisch, abhängig, hysterisch, zwanghaft, schizoid) genauso zum Thema werden wie auch die Borderline-Persönlihckeitsstörung und sexuelle Traumatisierung.
Der dritte große Buchteil befasst sich mit der Selbstwertanalyse und - entwicklung in der Praxis. Hier wird der spirituelle Charakter des Buches noch einmal besonders deutlich, wenn von der "heilenden Kraft der Selbstvergebung" und "Auf dem Weg der Selbstentfaltung" die Rede ist.
Die Fragebögen am Ende des Buches hätte man sich präziser und ansprechender layoutiert gewünscht.
Alles in allem ein Buch, das ein guter Begleiter hin zu mehr Selbstvertrauen werden kann.
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am 25. Februar 2014
Für mich ist dieses Buch sehr hilfreich gewesen, weil ich endlich verstanden habe, dass meine Eltern mich nicht geliebt, sondern nur benutzt haben, welche Mechanismen sie benutzt haben und welche Auswirkungen es auf mich hatte. Es ist schon so, dass mich das Buch retraumatisiert hat, aber letztlich kann man sich aus dem Trauma nur lösen, wenn man es in aller Breite verstanden und gefühlt hat. Daher schreibe ich die Rezension jetzt auch 3 Monate nachdem ich es das erste Mal gelesen habe.

Jetzt, wo ich es "emotionsloser" ein zweites Mal gelesen habe, ist es eine wichtige Informationsquelle, welche Persönlichkeitsanteile es gibt, welche ich habe, welches die Ursachen sind und warum andere Menschen so sind wie sie sind und welche Bedürfnisse dahinter stecken.

Die Programmierungen der verschiedenen Persönlichkeitsanteile werden in einer sehr übersichtlichen und treffenden Tabelle am Ende der Beschreibung eines jeden Typus aufgelistet. Ich weiss, dass man diese Programmierungen alleine nicht ändern kann. Dafür braucht man einen wirklich guten Therapeuten und die richtige Methode. Leider erwähnt Herr Röhr diese Methode nur ein einziges Mal in diesem Buch. Es ist EMDR. Bei mir funktioniert es sehr gut.

Wenn jemand nachhaltig seine Mustern ändern möchte, dann ist das mit diesem Buch meiner Meinung nach viel einfacher und schneller möglich.

Im übrigen habe ich sehr viele Bücher von H.-P. Röhr gelesen und finde dieses, am besten weil am klarsten und systematischen. Es ist sehr sehr gut verständlich. Ich habe es in 4 Tagen ausgelesen vor lauter Faszination - aber auch heulend.
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am 8. November 2014
Ein sehr gutes Buch. Es gibt praktische Ratschläge für die Arbeit an sich selbst. Sehr empfehlenswert. Klar und konkret formuliert.
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am 17. Juli 2014
Ich habe das Buch als guten Denkanstoß mit hilfreichen Erklärungen zum Verständnis und zur persönlichen Umsetzung empfunden. Gut und fachkundig geschrieben.
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am 26. Mai 2014
Ich liebe alle Bücher von Heinz-Peter Röhr. " Die Kunst sich wertzuschätzen" gehört definitiv dazu. Ich habs in einem Rutsch durchgelesen wie alle anderen Bücher von ihm auch! Kann ich nur weiterempfehlen.
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am 11. Juli 2014
Ich habe fast alle Bücher von Heinz-Peter Röhr gelesen und kann dieses Buch auch wieder nur loben. Es ist gut verständlich geschrieben, gute Fallbeispiele und sehr hilfreich. Sehr empfehlenswertes Buch.
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am 10. Dezember 2014
Das Buch ist sehr gut geschrieben, kann jeder Einsichten geben in eigenem Verhalten und helfen Tägliche Problemen zu lösen.
Ich kann es jeder anraten die sich selbst kennen lernen will.
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am 3. Mai 2015
...schafft es einfach immer wieder auf's Neue, interessante Persönlichkeitsstrukturen zu veranschaulichen. Dabei wird er nie zynisch, setzt aber manchmal eine gewisse Selbstkritik voraus. Wer aber gezielt ein Buch kauft, um sich selbst besser zu verstehen, ist vermutlich bereits an einem Punkt, der die Auseinandersetzung hiermit ermöglicht.
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