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72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein Leseerlebnis
Bücher und auch Einzelberichte über Nahtoderfahrungen habe ich schon eine ganze Reihe gelesen. Die meisten von ihnen fand ich - mehr oder weniger - beeindruckend. Das Buch von Sabine Mehne geht m.E. darüber hinaus. Auch sie beschreibt ihr bewegendes Nahtoderlebnis, doch vor allem erzählt sie, und das ist das Besondere an diesem Bericht, von ihrem Leben...
Vor 22 Monaten von Sucher veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein fremdes Tagebuch
Gesundheit und Krankheit, Leben und Sterben. Alles geschildert aus einer höchst intimen und besonderen Perspektive von Frau Mehne, die ihre Erfahrungen teilt. Bei der Lektüre habe ich mich nicht wohl gefühlt, weil ich dauernd dachte, ich lese in dem Tagebuch eines Menschen, der so ganz anders ist, als ich, und all das gehe mich nichts an. Auf der Suche nach...
Vor 10 Monaten von HDcologne veröffentlicht


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72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein Leseerlebnis, 18. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
Bücher und auch Einzelberichte über Nahtoderfahrungen habe ich schon eine ganze Reihe gelesen. Die meisten von ihnen fand ich - mehr oder weniger - beeindruckend. Das Buch von Sabine Mehne geht m.E. darüber hinaus. Auch sie beschreibt ihr bewegendes Nahtoderlebnis, doch vor allem erzählt sie, und das ist das Besondere an diesem Bericht, von ihrem Leben mit und nach dieser Erfahrung. Nach ihrem Erlebnis war nichts mehr so, wie es vorher gewesen war. Sie hatte das liebende Licht erlebt, es als Urgrund des Seins erfahren, und seither sehnte sich sich zurück in dieses Licht, was ihr das Alltagsleben unsagbar schwer machte. Sie war verwirrt: Was war es, das sie da erlebt hatte. War sie schizophren? Sie konnte auf einmal fühlen, was andere Menschen bewegte, das führte zu sozialen Irritationen. Aber auch ihre Einstellungen zu anderen änderte sich, es kriselte in vielen Kontakten, sie kam auch nicht mehr mit ihrer Kirche klar. Sie hatte viele außergewöhnliche Erlebnisse, davon eines mit ihrem verstorbenen Onkel. Immer wieder geschah es ihr, dass sie - häufig ungewollt - erlebte, ihren Körper zu verlassen. Sie musste darum kämpfen, Standfestigkeit in dieser Welt zu gewinnen, und von anderen in ihrem Anderssein verstanden zu werden. Manche Menschen begegneten ihr, die ihr dabei halfen, u.a. der bekannte Kardiologe Pim van Lommel ("Endloses Bewusstsein").

Besonders überrascht war ich, wie sehr die Autorin sich engagierte, ein Netzwerk in Deutschland zu gründen. Sie erzählt von der Entstehung und berichtet darüber, wie hilfreich es ist, gemeinsam mit Wissenschaftlern und anderen Menschen mit Nahtoderfahrung im Austausch zu stehen und zu einem besseres Verständnis solcher Erlebnisse beizutragen.

Ich fand dieses Buch von Anfang bis Ende faszinierend und intensiv. Selten haben ich erlebt, dass ich mich so mit einem Autor identifiziert und mit ihm mitgefühlt habe. Es liegt vielleicht auch an der klaren Sprache, bei der sogar die umgangssprachlichen Anklänge passen und die zum Glück nicht hochgestochen und Fachchinesisch ist. Hier wurde mir so richtig klar, wie schwer einerseits das Leben mit einer Nahtoderfahrung sein kann - und wie viel Bereicherung andererseits diese Erfahrung schenken kann, wenn es gelingt, sie in das eigene Leben zu integrieren. Und das kann viele Jahre in Anspruch nehmen.

Sabine Mehne spricht ernste Themen an und äußert sich auch zu Kenntnislücken im heutigen Medizinbetrieb oder zu der umstrittenen Organspende. Trotzdem musste ich oft lachen, weil immer wieder humorvolle Beschreibungen kommen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch vielen Menschen mit Nahtoderfahrungen helfen kann, diese besser zu verstehen und in ihr Leben einzuordnen. Vielleicht wird auch mancher im sozialen Umfeld ein besseres Verständnis entwickeln und anders mit dem Anderssein der Betroffenen/Beschenkten umgehen können. Und vielleicht stellt sich bei manchem Mediziner, Psychologen, Seelsorger die Erkenntnis ein, dass sie Nahtoderfahrenen nicht gerecht werden, wenn sie deren Erlebnisse ignorieren oder sie vorschnell als psychische Störungen bewerten, statt sie als eine intensive Erfahrung der Betroffenen anzuerkennen, die auch Millionen anderer Menschen schon gemacht haben.
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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein intimer, schutzloser und offenherziger Bericht über lange Jahre des Heimwehs, der Einsamkeit und der Traurigkeit, 21. Februar 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
Über das Thema Nahtoderfahrung gibt es eine Menge wenig ernsthafter, meist sehr stark esoterisch angehauchter Literatur. Der vorliegende persönliche Bericht der Physiotherapeutin und systemischen Familientherapeutin Sabine Mehne gehört nicht dazu, sondern ist, nicht nur wegen des Nachwortes des renommierten Wissenschaftlers Piet van Lommel, der ernsthafte und über viele Jahre reflektierte Bericht einer Frau, die nach einem Nahtoderlebnis wieder ins Leben zurückkam und sehr lange brauchte, bis sie diese dramatische Erfahrung verarbeitet und in ihr Leben integriert hatte.

Als sie 1995 an Krebs erkrankt, erlebt sie während eines lebensbedrohlichen Zustandes eine Nahtoderfahrung. Sehr lange danach, nach einer Zeit intensivster Auseinandersetzung beschreibt sie in diesem sehr persönlichen und zutiefst spirituellen Buch die Phasen dieser Auseinandersetzung:

* Die Zeit der Verwirrung: 1996 bis 1999
* Die Zeit der Erkenntnis: 1999 bis 2002
* Die Zeit der Vertiefung: 2003 bis 2007
* Die Zeit inneren Friedens: 2008 bis 2012

In einem Vortrag berichtet sie von einem Satz von Paul Watzlawick, der sie getroffen und all die Jahre begleitet hat:
„Die so genannte mystische Erfahrung ist etwas gänzlich Unbeschreibliches. Schon das Etikett Mystik wird dieser Dimension von Erfahrungen nicht gerecht. Man tritt aus dem Gegebenen und Vorhanden völlig heraus und hat ein Erlebnis der Ruhe und Erfüllung und des Stimmens, das man nur nachträglich in die Sprache einer Ideologie oder Religion übersetzen kann. In diesem Augenblick, indem man beginnt, diese Erfahrung zu beschreiben, zu klassifizieren und zu begründen, hat man sie zerstört.“

Und dann sagt sie etwas, was man auch den Lesern dieses Buches ans Herz legen möchte:
„Trotzdem meine Bitte: Seien Sie sich immer wieder bewusst, dass es eigentlich keine Worte dafür gibt, ich also auch nur so tue, als hätte ich die richtigen. Deshalb kann ich auch nicht behaupten, im Besitz der alleingültigen Wahrheit zu sein. Ich habe nur einen Teil der absoluten Ganzheit schauen dürfen, doch das war es, was mir auch die Kraft gab, meine Krankheit und deren Behandlung heil zu überstehen.“
Sabine Mehne hat einen intimen, schutzlosen und sehr offenherzigen Bericht geschrieben über eine Erfahrung, von der manche esoterisch angehauchte Menschen geradezu sehnsüchtig sprechen, die aber ein einschneidendes Erlebnis ist, das Jahre braucht um verarbeitet zu werden. Lange Jahre des Heimwehs, der Einsamkeit und der Traurigkeit.

Dennoch: das Buch kann Menschen, die etwas Ähnliches erlebt haben helfen und uns anderen eine Hoffnung vermitteln von dem großen Frieden, der nach dem Tod auf uns wartet.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesenswert, 26. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist für jeden spirituell offenen Menschen eine Schatztruhe. Frau Mehne beschreibt die aufgrund ihrer schweren Krebserkrankung gemachten NTE, ihr spirituelles Einordnen, ihre Heilung.Beeindruckend kann man das tiefe Ringen nachempfinden, das entsteht, wenn tiefe Sehnsucht nach Wiederverschmelzung im Licht in Lebenskraft umgewandelt werden will.Auch eine Posttraumatische Belastungsstörung mußte bewältigt werden.

Als Psychotherapeutin bin ich es gewöhnt andere "auf Berge zu führen." Hier wurde Frau Mehne meine "Bergführerin", da wohl durch ihren gewährenden, selbstreflexiven Ton eigene verschüttete Erlebnisse wachgerufen wurden. In einer Welt wo man mit Häme und Abwertung seiner Zeitgenossen rechnen muß, erinnert die Autorin, daß wir alle nur unserem eigenen innerem Herz-Licht in absoluter Aufrichtigkeit verpflichtet sind. Frau Mehne ich danke Ihnen für ihren Mut.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Licht ohne Schatten" von S. Mehne - lesenswert für alle, die (noch) Angst vor dem Tod haben, 26. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
Sabine Mehnes neues Buch „Licht ohne Schatten“ ist einerseits eine Hommage an das Leben nach einer durchlittenen, schweren Krankheit; andererseits zeigt es die große geistige Dimension, die jeden einzelnen Menschen ausmacht und die wir vermutlich erst nach dem Tod begreifen, wenn wir „der anderen Seite des Lebens“ gewahr werden. Sabine Mehnes Auseinandersetzung mit dem Erlebten, die gesellschaftliche Gradwanderung, der sie sich stellt, ist in jeder Hinsicht intensiv, existentiell, lebendig und wahrhaftig, ihre Sprache bei allem Ernst und der Schwere humorvoll, leicht. Ihre intensive Suche nach Antworten hat durch den wertvollen Austausch mit namhaften Wissenschaftlern auf diesem Gebiet wichtige Impulse geschaffen und kann den Boden für eine weitere ernsthafte, undogmatische Auseinandersetzung mit einem nach wie vor bestehenden Tabuthema bereiten.

So dramatisch der Verlauf der lebensbedrohlichen Krankheit für Sabine Mehne und ihre Familie in den vergangenen Jahren war, so erhellend und zukünftig sind die Konsequenzen, die sich für sie aus all den traumatischen aber vor allem aufgrund der NTE gemachten Erfahrungen ergeben haben und sicher weiterhin ihr Leben gestalten werden. Die Quintessenz, zu sich und zu allem, was den Menschen körperlich, seelisch und geistig ausmacht, zu stehen und seinem innersten Kern treu zu bleiben, vermittelt einen möglichen Weg in eine reale Gesundung auf vielen Ebenen.

Ich wünsche diesem wirklich empfehlenswerten Buch, dass sein bereichernder Inhalt auf eine breite Leserschaft trifft, insbesondere aber von Medizinern, Psychologen, Theologen sowie Pädagogen und natürlich auch von Menschen wahrgenommen, diskutiert und bedacht wird, die in Hospizdiensten und Hospizen tätig sind.

„Licht ohne Schatten“ ist ein sehr berührendes Buch, authentisch, mutig, humorvoll und hell!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Verarbeitung einer Nahtoderfahrung, 7. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
„Verwirrung. Erkenntnis. Vertiefung. Innerer Friede“.

Das sind die Entwicklungsstationen, die den Zeitraum von 1996 bis 2012 im Buch umfassen. Innere Stationen, die Sabine Mehne reflektiert und sehr persönlich, erzählt. Stationen der Verarbeitung der Grenzerfahrung des Todes.

Durchaus bereits seit Jahrzehnten ist dieses Phänomen breit dargestellt, in den letzten Jahren hat Piet van Lommel dies zu seinem Schwerpunkt gestaltet und umfassende Literatur zum Thema verfasst. Doch von allen diesen Betrachtungen hebt sich dieses Buch doch ab, denn Sabine Mehne erzählt durchweg von sich, „aus erster Hand“. In einfacher, berichtender Sprache lässt sie den Leser teilhaben an dem, was passiert ist, wie das passiert ist und was das in den Jahren danach für sie selbst an innerer Kraft benötigte,

Wobei das Kerngeschehen im Übrigen einen durchaus hohen Wiedererkennungswert für jene Leser in sich trägt, die sich bereits mit mit anderen Schilderungen dieser Erfahrung auseinandergesetzt haben. Das „helle, warme Licht“, das Gefühl „schwerelos zu sein“.

Als es im Verlauf einer Krebserkrankung um Leben und Tod geht, der Körper dem Tode näher steht als dem Leben, erlebt Mehne, was allen Schilderungen über eine Nahtoderfahrung gleich ist, das „Verlassen des eigenen Körpers“. Ohne Angst oder Panik, mit Frieden in sich. Allein das ist ja schon erstaunlich (und alle, die sich mit diesem Erleben beschäftigen, weisen darauf hin), dass Nahtoderfahrungen an den verschiedensten Orten der Welt und in den verschiedensten Kulturen doch mit sehr, sehr ähnlichen Phänomenen einhergehen.

In diesem Buch aber geht es gar nicht in erster Linie um diese Momente zwischen Leben und Tod und die existentiellen Erlebnisse genau in diesem Moment. Viel eher nimmt Sabine Mehne den Leser mit hinein in die Bedeutung dieses Geschehens (und damit des Todes) für ihr eigenes Leben und die tiefen inneren Veränderungen, die sich im Lauf der Jahre ergaben.

Dass es sein kann, dass sie gesund wird, das Leben weitergeht, das aber dennoch (und ohne depressive Anwandlungen oder suizidale Tendenzen) eine große Sehnsucht bestehen bleibt. Hin zu diesem friedlichen Zustand, in dem sie mit sich ganz im Reinen war.

„Mein Wesen ist sichert verpackt“.
In diesem Satz fasst sie zusammen, was der Tod an Emotion mit sich brachte. Eine innere Sicherheit, die so im „wahren Leben“ nur selten zu erreichen ist. Während der Lektüre beginnt der Leser zu verstehen, warum keine Angst vor dem Tod mehr im Raume steht, das sich der Blick auf den Tod und das Verhältnis zu eigenen Sterblichkeit bei Sabine Mehne so drastisch verändert hat. Und auch zu einem vertieften, traditionelle Dogmen und Haltungen überwindenden, persönlichen Glauben gefunden hat.

„Ich kenne genug christliche Menschen, die beten sich die Stimme aus dem Leib aber sie fangen nicht an, ihr Leben zu ordnen“.
Diese „inner Ordnung“ ist es, welche die Begrenztheit des Lebens fordert und was Sabine Mehne in der Todeserfahrung quasi „geschenkt“ wurde.

Sehr persönlich ist das Buch und das ist sicher nicht jedermanns Sache. Viel erfährt man aus dem Leben und der Biographie Sabine Mehnes, was man aber auch „am Rande der Lektüre“ wahrnehmen kann. Wichtig und emotional intensiv wird es da, wo Sabine Mehne über sich hinaus verweist und die allgemein existentiellen Fragen nach Tod und Leben, Festhalten und Loslassen, Angst und erlebter Freiheit ruhig und sicher schildert.

Ein gut zu lesendes Buch über eine der Grenzerfahrungen, die das menschliche Leben bereit hält und über eine Haltung zum Leben, die den Tod nicht mehr tabuisiert, nicht ausklammert, nicht mehr fürchtet, sondern als Teil des Lebens und Weg zu einem umfassenden, inneren Frieden in das eigene leben zu integrieren versteht. Als auch Kraft zur Liebe.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein fremdes Tagebuch, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
Gesundheit und Krankheit, Leben und Sterben. Alles geschildert aus einer höchst intimen und besonderen Perspektive von Frau Mehne, die ihre Erfahrungen teilt. Bei der Lektüre habe ich mich nicht wohl gefühlt, weil ich dauernd dachte, ich lese in dem Tagebuch eines Menschen, der so ganz anders ist, als ich, und all das gehe mich nichts an. Auf der Suche nach spirituellen Anstößen, Ideen und Botschaften wurde ich in diesem Buch nicht wirklich fündig. Inneren Welten mit Offenheit und Interesse begegnen fällt mir in der Regel leicht. Hier ist es mir nicht ganz gelungen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Offenbarung ..., 10. März 2013
Von 
EM EM (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... in erster Linie für all jene, die so etwas schon einmal selbst erlebt haben und ein solches Erlebnis wortlos - bisweilen über Jahrzehnte - mit sich herumtragen. Wortlos, weil es kaum in Worte zu fassen ist. Angstbesetzt, weil sie fürchten für verrückt erklärt zu werden, wenn sie es dennoch versuchen. Einsam, weil sich niemand in ihrer Umgebung befindet, der ihren Erklärungen folgen könnte. Zurückgelassen, mit tausenden von Fragen, im Vollmodus eines soeben gestrandeten Außerirdischen. Weil sie die Welt plötzlich aus nie gekannten Perspektiven betrachten und Einsichten haben, von denen sie vorher nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Aber nun gibt es Sabine Mehne mit ihrem Buch, die in niemals zuvor beschriebener Offenheit all jenen eine Heimat bietet. Indem sie ihnen Wege aufweist, mit sich selbst und dem Erlebten endlich ins Reine zu kommen. Gleichgesinnte zu finden und eine Antwort auf die Frage, wie gehe ich mit einer solchen Erfahrung um. Wie kann ich mein Wissen positiv nutzen und in den Alltag integrieren. Und gleichzeitig mit der gewaltigen Herausforderung fertig werden, weiterhin ein ganz normales Leben zu führen, obwohl nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Fünf Sterne reichen hier nicht. Ich versuche es mal mit einem schlichten DANKE!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Licht ohne Schatten., 5. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch hat mich sehr berührt, eine interessante Lebensgeschichte mit Erfahrungen, die unglaublich erscheinen. Ein Freund von mir kennt Sabine Mehne persönlich und so kann ich alles glauben, was sie erlebt hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geschenk, 2. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war wunderbar zu lesen. Ich könnte es nicht besser schreiben, als hier bereits verfasste 5 Sterne Rezensionen. Es ist eine Gnade, was ihr passierte. Ich hoffe so sehr, dass es den Himmel gibt. Bei mir stellte sich etwas Ähnliches ein: Verwirrung , Depression, das Geschenk, zum Glauben zu kommen, dass nichts endet und wir ewig sind- am Ende sogar in der Lage sind, das Paradis auf Erden zu holen. Ja, Ordnung in sein Leben geben und Dinge, über die man keine Macht hat oder nicht ändern kann - in Gottes Hände zu legen. Danke für dieses Buch
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfahrung der Integralen Spiritualität, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung (Gebundene Ausgabe)
Die in der Nähe von Darmstadt lebende, Physio- und Familientherapeutin Sabine Mehne, glückliche Mutter von drei Kindern, ist heute 56 Jahre alt. Sie erkrankte im Herbst 1995 an einem hochmalignen Non-Hodgkin-Lymphom, die Ärzte waren ratlos.
„Ich beschäftigte mich heimlich intensiv mit dem Tod und bereitete mich auf das Sterben vor. Im Herbst wurden meine Symptome so schlimm, dass ich Dauermorphium bekam. Ich hatte irre Bauchschmerzen und wurde künstlich ernährt. Dann passierte es während einer Untersuchung, bei der sich herausstellte, dass ich eine Blasen- und Darmlähmung hatte. Aber ich war nicht klinisch tot. Ganz plötzlich bin ich aus meinem Körper ausgetreten und befand mich über meinem Kopf. Ich hatte das Gefühl, mit einem unglaublichen Licht zu verschmelzen. Ich machte eine wahnsinnige Lichterfahrung und hatte das Gefühl, Teil des Lichts zu sein. Alles war Licht und ich war mittendrin. Ein unsagbar schönes Gefühl. Es gibt dafür eigentlich keine Worte. Man versucht nur, Beschreibungen zu finden“. Sabine Mehne beschreibt sehr eindrücklich die Stadien ihrer Erkrankung und Genesung. Der 70-jährige holländische Kardiologe und Wissenschaftler Willem van Lommel kommentiert: „Dieses wundervolle Buch ist der intimste, schutzloseste und offenherzigste Bericht über die Verarbeitung einer Nahtod-Erfahrung!“ Im Herbst 2008 besucht Sabine Mehne ein Symposium „Schritte auf dem Weg zur Heilung“ im spirituellen Zentrum Benediktushof, das von dem Benediktiner Mönch und ZEN-Meister Willigis Jäger (im März 2013 wird er 88 Jahre alt) geleitet wird. Schon oft hatte sie von ihm gehört und war gespannt, ihn kennenzulernen. Nach Ende des Symposiums bleibt sie zwei weitere Tage. „Es wird mir erlaubt, in einer kleinen Gruppe von Hausgästen zu meditieren. Meine Gedanken ziehen durch mich hindurch. Beim Sitzen entdecke ich eine neue Empfindung, eine Form der absoluten Erschöpfung. Es ist, als säße meine Hülle zwar hier und als sehnte sich alles in mir nach Stille und Bewusstheit, gleichzeitig aber fühle ich mich zu müde, diesen Zustand auch zu erreichen... Auch ohne Sprechen bei Tisch herrscht eine gruselige Geräuschkulisse. Einige der Anwesenden müssen doch Monate, wenn nicht Jahre an Achtsamkeitstraining hinter sich haben. Erstaunlich, dass sie ihr Ego bei Tisch nicht ablegen können...Von Willigis Jäger und seinem Team möchte ich mehr erfahren. Ich melde mich noch einmal an. In vier Tagen lerne ich jeden Gedanken, der kommt, durch mich hindurchziehen zu lassen und ihn nicht zu bewerten, am besten mit der Atmung kombiniert. Das ist eine interessante Aufgabe. Fast wie der Lebensfilm, nur dass ich jetzt nichts dazu fühlen und empfinden muss. Es wird eng in mir, die Masse der Menschen bedrängt mich. Ich fühle wieder alle Schwingungen der anderen. Mich quält meine physische Schwäche. Beim Teetrinken dämmert mir, dass Disziplin wichtig ist. In einem Vortrag spricht Willigis Jäger von der integralen Spiritualität. Für ihn gibt es nur den Urgrund des Seins. Diese Worte haben einen wunderbaren Klang, sie vergehen mir fast auf der Zunge, hauchdünn, zart und trotzdem gefühlvoll. Der Urgrund des Seins, das klingt für mich tausendmal schöner als der Begriff GOTT. Müde und beseelt fahre ich am Silvestermorgen nach Hause und begrüße das neue Jahr 2009 mit meiner Familie...“
Es beginnt eine innere Gipfelbesteigung eines 8.000m hohen Berges. Nach einer Zeit der anfänglichen Verwirrung folgt eine Phase der meditativen Vertiefung und Erkenntnis und schließlich die Zeit inneren Friedens. Im Jahr 2009 schreibt die Autorin: „Mein Leben ist ein Fest und jeder Tag mein liebster Gast“, 2010: „Licht, ich spüre dich, leise durchdringst du mich, öffnest mein Seelentor, lockst meine Heilung hervor..., 2010: „Neu in den Füßen stehn, das Sein bis in die Spitzen spüren. Dort und überall quillt die Lebensfreude und strahlt sonnengleich aus mir. Lebenskraft ist erwacht, Schöpferkraft soll walten, Liebe mein Leben gestalten“.
Ein großartiger Beitrag, das Leben in seiner Fülle zu erfahren.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
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Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung
Licht ohne Schatten - Leben mit einer Nahtoderfahrung von Sabine Mehne (Gebundene Ausgabe - 13. Februar 2013)
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