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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich 3,5 Sterne
Von Sarah Larks Büchern habe ich bisher keines gelesen, aber da dieses hier das erste Jugendbuch der Autorin ist und dann auch noch alte irische Sagen zum Hintergrund hat, konnte ich mir die Lektüre natürlich nicht entgehen lassen.
Die Geschichte beginnt recht normal und Frau Lark lässt sich Zeit die einzelnen Charaktere, die übrigens nicht...
Veröffentlicht am 29. März 2012 von Literella

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das erste Jugendbuch von Sarah Lark?
"Ruf der Dämmerung" wirbt mit einem fetten Aufkleber auf dem Cover mit der Aufschrift "Das erste Jugendbuch der Bestseller-Autorin". Das halte ich für bewusste Irreführung des Kunden!
Wer es noch nicht wusste: Sarah Lark ist ein Pseudonym einer Autorin, die bereits unter den verschiedensten Namen und in unterschiedlichen Genres veröffentlicht hat...
Veröffentlicht am 18. September 2012 von S.D. vom Blog esdeh


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das erste Jugendbuch von Sarah Lark?, 18. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Taschenbuch)
"Ruf der Dämmerung" wirbt mit einem fetten Aufkleber auf dem Cover mit der Aufschrift "Das erste Jugendbuch der Bestseller-Autorin". Das halte ich für bewusste Irreführung des Kunden!
Wer es noch nicht wusste: Sarah Lark ist ein Pseudonym einer Autorin, die bereits unter den verschiedensten Namen und in unterschiedlichen Genres veröffentlicht hat. Zum einen hat sie unter dem Namen Christiane Gohl schon sehr viele Pferdebücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht und zum anderen wurde genau dieses Buch "Ruf der Dämmerung" schon unter dem gleichen Titel und Cover, aber unter dem Pseudonym Riana O'Donnell zuvor veröffentlicht. Anscheinend waren die Verkaufszahlen nicht hoch genug, so dass hier noch schnell auf den Erfolgszug "Sarah Lark" aufgesprungen werden soll.

Aber kommen wir zum Inhalt zurück.
Viola wohnt eigentlich in Deutschland, aber als ihre Mutter für einige Monate ins Ausland muss, zieht sie zu ihrem von der Familie getrennt lebenden Vater nach Irland. Alan McNamara bewirtschaftet mit seiner neuen Frau Ainné, die ihr erstes gemeinsames Kind erwartet, einen Campingplatz an einem einsamen See und hier soll nun auch Viola leben. Die Umstellung fällt ihr nicht leicht, doch schon bald hat sie Freunde gefunden. Mit Ponys kann Viola aber nicht viel anfangen und so interessiert sie sich auch nicht für die Wildpferde, die immer wieder am See gesichtet werden. Viel interessanter ist da schon dieser gutaussehende Junge, der unerwartet dort erscheint ...

"Ruf der Dämmerung" bedient sämtliche Stereotypen. Wir haben da die böse Stiefmutter, die Viola immer nur ungerecht behandelt und einen verschusselten Vater, der seine neue Familie auf einen Sockel hebt. Dazu eine pferdeverrückte Freundin und die typischen Sportler-Hinterwäldler in der Schule, die auch in keinem Highschoolroman fehlen dürfen. Den Gegensatz dazu bildet der empfindsame, geheimnisvolle Junge, den Viola am See trifft. Er erfüllt alle ihre Idealvorstellungen von einem Freund.
Die Grundidee des Buchs gefällt mir gut. Vor dem Hintergrund irischer Sagengeschichte wird von der Liebe erzählt, die unerfüllbar bleiben muss, weil die Liebenden nur schwer einen gemeinsamen Ort zum Leben finden können. Die Geschichten von Silkies und Kelpies finde ich dabei besonders faszinierend und durchaus ein Buch wert.
Der Gedanke ein Fabelwesen in eine Liebschaft mit einem Menschen zu verbinden ist nicht neu. Aber was bei anderen Autoren zumindest romantisch gelang, hat für mich Christiane Gohl/Sarah Lark/Riana O'Donnell sehr schwach umgesetzt. Die Dialoge wirken extrem gestelzt und sympathisch wurden mir weder Viola, noch Ahi.
Auch die Nebenfiguren sind leider nicht so ausgearbeitet, dass ich sie mir gut vorstellen könnte. Vieles bleibt an der Oberfläche und hat bei mir nur wenig Neugier erweckt.
Unmöglich finde ich, dass hier eine Hauptfigur mit einem Namen ausgestattet wurde, von dem ich bis jetzt noch nicht weiß, wie ich ihn aussprechen soll (Ainné). Auch eine Recherche im Internet brachte hier keinen Erfolg, so selten ist der Name anscheinend.
Gut gelungen ist dagegen das Cover, das sehr gut die Atmosphäre wiedergibt.
Empfehlen kann ich "Ruf der Dämmerung" weniger an Fantasy-Leser, sondern eher an die Leserinnen von Pferdegeschichten, die auch nichts gegen ein wenig Fantasy haben. Als Zielgruppe sehe ich hier daher die Leserinnen von Christiane Gohl, die sich schon ein wenig zu alt für reine Pferdebücher fühlen (Mädchen von 12 - 14 Jahren) und weniger die Leser der Bücher von Sarah Lark.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Twilight meets Pony, 20. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Taschenbuch)
ACHTUNG: Bei diesem Buch handelt es sich NICHT um das neuerste Buch von von Sarah Lark!
Durch Zufall bin ich darauf gestoßen, dass dieses Buch hier ident ist (selbst Titel, selbes Cover, SELBER INHALT) mit Ruf der Dämmerung von Rianna O'Donnell. - Ein weiteres Psyeudonym von Sarah Lark. Dass sich hinter dem Namen Sarah Lark eine Person verbirgt, die unter mehreren Pseudonymen schreibt, ist kein Geheimnis, dennoch fühle ich mich wirklich zum Narren gehalten, wenn man ein Buch, dass schon vor gut drei Jahren erschienen ist, als neustes Buch herausgibt! Ärgert mich, sehr sogar!
Unter dem anderen Pseudonym wurde sogar damit geworben, dass es Twilight Fans mögen werden ... nur so viel dazu.

Dass es sich bei diesem Buch um ein Jugendbuch handelt, wissen wir ja nun bereits!
Wenn man es weiß, dann liest sich das auch eindeutig aus dem Klapptext heraus, wenn man es nicht weiß, dann lässt der Klapptext nicht unbedingt darauf schließen ... der Klapptext nicht, aber der riesige Sticker, der auf dem Buch ist (den man aber hier nicht sieht!). Und ja, ich gehöre auch zu denen, die davon überrascht wurden, dass es ein Jugendbuch ist.

Violas Eltern haben sich scheiden lassen und da ihre Mutter, bei der sie lebt, für einige Zeit wegen dem Job in die USA geht, zieht Viola vorübergehend zu ihrem Vater nach Irland. Die Sprache ist kein Problem, immerhin ist sie selbst Halbirin, und deshalb findet sie auch bald Anschluss an die neue Klasse. Die "neue" Familie nervt natürlich, aber wen wundert das? Bald kehrt jedoch auch in Violas Leben so etwas wie Alltag ein ... solange, bis sie "Alistair" kennen lernt. Der Rest ist Geschichte ... verbotene Liebe und so.

Man merkt dem Buch an, dass es ein Jugendbuch an. Das ist nicht schlecht, und wie eine Vorrezentin denke ich, dass junge Mädchen begeistert sein werden. Sarah Lark hat auch einen unglaublich packenden Schreibstil und sehr schnell ist man in der Geschichte drinnen. Zumindest im ersten Drittel ... nach und nach verlor sich diese Spannung für mich leider und wich mehr und mehr dem Eindruck, eine etwas misslungene Version von Twilight zu lesen. Die Vampire sind in diesem Fall halt Pferde ... pardon, Kelpies. Das Motiv ist aber dasselbe: Armes Menschenkind verliebt sich in anderes, gefährliches (!) Wesen. Dieses andere Wesen fährt aus irgendeinem besonderen Grund total ab auf dieses arme Menschenkind. Beide verlieben sich in einander. Diese Liebe soll nicht sein, die Familie ist auch dagegen. Einer der beiden gibt etwas auf, versucht sich zu assimilieren und so weiter und so fort. Ich muss sagen, in Twilight (und ich spreche nur vom ersten Band) ist das Motiv besser gestaltet! - Diese Flaute zieht sich leider über einen großen Mittelteil hinweg, gegen Ende wird das Buch aber wieder sehr packend und es gibt ein tolles, etwas actiongeladenes Ende! Und die Liebe ... ja, die siegt immer. Natürlich nicht immer auf dieselbe Weise und hier ist der Schluss, wie ich denke, sehr gut gelungen.

Es gibt in dem Buch viele Personen, die Potential zu Sympathieträgern hätten, jedoch bleiben die meisten Figuren ziemlich farblos. Vielleicht muss das aber so sein, es ist ein Jugendbuch?
Die Sprache ist einfach, aber über weite Teile fesselnd. Die Handlung ist im Großen und Ganzen nachvollziehbar (sofern Liebe, die blind macht, nachvollziehbar ist!).

Alles in allem handelt es sich um ein sehr nettes Buch. Zwar nicht um das, was man von der Autorin gewohnt ist (auch als Jugendbuch könnte sie Besseres schreiben), aber es ist nett zu lesen!
Und junge Mädchen werden sicher bezaubert sein!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich 3,5 Sterne, 29. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Kindle Edition)
Von Sarah Larks Büchern habe ich bisher keines gelesen, aber da dieses hier das erste Jugendbuch der Autorin ist und dann auch noch alte irische Sagen zum Hintergrund hat, konnte ich mir die Lektüre natürlich nicht entgehen lassen.
Die Geschichte beginnt recht normal und Frau Lark lässt sich Zeit die einzelnen Charaktere, die übrigens nicht alle unbedingt sympathisch sind, vorzustellen. Ihr Schreibstil ist sehr bildgewaltig, sodass die Landschaft beim Lesen vor dem inneren Auge Gestalt annimmt.
Nach und nach häufen sich dann die Merkwürdigkeiten und die Geschichte gleitet vom Normalen ins Fantastische hinüber. Der Übergang geschieht nach und nach und ist meiner Meinung nach genau richtig inszeniert. Man wird nicht einfach ins buchstäbliche kalte Wasser geworfen, sondern erfährt nach und nach etwas über Ahi und sein Volk.
Da ich eine echt Märchentante bin, hat mir das Grundgerüst der Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Ich hätte sogar gerne noch mehr über die mystischen Wesen erfahren, leider bleibt die Autorin dort etwas sparsam mit Informationen und stellt die Liebesgeschichte zwischen Ahi und Viola in den Vordergrund.
Nicht so gut gefallen hat mir Ahis Wesen. Ich gehöre ja zu der Kategorie, die sich von "starken und etwas bösen Kerlen" angezogen wird. Ein bisschen düster darf es schon sein. Ahi hingegen ist die Sanftmut selbst und ist zudem auch noch ziemlich hilflos in der realen Welt. Dies sind nicht unbedingt Attribute, die für Herzklopfen sorgen.
Außerdem ist Violas Stiefmutter ziemlich biestig. Beim Lesen dachte ich eigentlich die ganze Zeit, dass es auch mit ihr irgendetwas Übernatürliches auf sich hat, anders konnte ich mir einfach nicht erklären warum Violas Vater seine Frau für diese Person verlassen haben sollte.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Phantasievoller Mädchenroman, 24. Januar 2012
Von 
Christa "Leseratte" (Hessenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Taschenbuch)
Beim Kauf dieses Romans habe ich nur auf die Autorin geachtet, deren Bücher ich schätze und liebe. Dass es sich hierbei um Sarah Larks ersten Mädchenroman handelt, stellte ich leider erst beim Lesen fest. Ich habe trotzdem bis zur Mitte des Romans weitergelesen und dann aufgegeben, da ich nicht nur das Mädchenalter sehr lange hinter mir habe, sondern auch keine Fantasy-Anhängerin bin.

Zum Inhalt:

Die 15-jährige Viola reist nach Irland zu ihrem Vater, der dort nach der Scheidung von ihrer Mutter mit einer neuen Frau lebt. Sie freut sich zwar auf ihn, sieht das Ganze ansonsten mit sehr gemischten Gefühlen, da die neue Frau auch schwanger ist und sie, wie erwartet, sehr unfreundlich aufnimmt.

Die beiden betreiben an einem See in den Wicklow-Mountains einen Campingplatz mit Bootsverleih, und der Vater der jungen Frau vermietet Reitpferde. Viola lebt sich schnell ein, findet Kontakt, denn sie muss dort auch zur Schule gehen. Da begegnet ihr am See ein fast unwirklich erscheinendes wildes Pferd, das nach einem Sprung über einen Zaun stürzt. Als sie zur Hilfe eilt, findet sie dort einen bildhübschen Jungen mit faszinierenden Augen, der offensichtlich das Bein gebrochen hat. Er will jedoch keine Hilfe, nur die Hand gehalten haben. Danach ist erstaunlicher Weise das Bein geheilt und er wieder verschwunden.

Viola zieht Erkundigungen über ähnliche Ereignisse ein und findet einen Bericht über eine alte irische Legende heraus. Es handelt sich hierbei um Kelpies, die in verwunschenen Seen leben und sich Menschen als Pferde zeigen. Sie sind gefährlich, da sie Menschen töten müssten, um zu überleben. Trotz dieser Informationen sucht sie immer wieder den Kontakt zu dem Jungen und verliebt sich heillos in ihn. Ein gefährliches Spiel beginnt ....

Ich gehöre eindeutig nicht zur Zielgruppe für diesen Roman, bin aber sicher, dass junge Mädchen bezaubert sein werden davon.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ruf der Dämmerung, 1. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Kindle Edition)
Modernes Märchen! Einfach geschrieben!
Die Story ist für 8 bis 11-jährige Pferde-Närrinnen toll.
Fühle mich ein bißchen auf den Arm genommen.
Von dieser Autorin hätte ich anderes erwartet.
Werde Abstand nehmen . . .
Barbara Dobberkau
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruf der Dämmerung, 22. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Taschenbuch)
Sarah Lark ist eine meiner Lieblingsautorinnen, daher möchte ich auch jedes Buch von ihr lesen.
Bei "Ruf der Dämmerung" handelt es sich zwar um einen Jugendroman, der vor allem Mädchen zwischen 12-17 Jahren begeistern dürfte, aber ich wurde trotzdem Bestens unterhalten.
Frau Lark`s Schreibstil gefällt mir einfach gut und in sehr gefühlvoller Weise beschreibt sie die Liebesgeschichte zwischen Viola und dem Wassergeist Ahi. Die Entwicklung der Charektere hat mir sehr gut gefallen und ich finde auch den Schluß sehr schön und absolut passend.
Auch Frau Lark`s Liebe zu Pferden und Collie Hunden kam sehr deutlich zum Ausdruck.
Auch das schöne Cover möchte ich nicht unerwähnt lassen.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
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4.0 von 5 Sternen Ein Einblick in die irische Sagenwelt..., 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Taschenbuch)
Viola muss aufgrund einer Dienstreise ihrer Mutter von Deutschland für ein halbes Jahr zu ihrem Vater nach Irland ziehen. Prinzipiell freut sich Viola auf die Zeit in Irland, denn sie mag die Landschaft und auch die Menschen dort. Jedoch hat ihr Vater ja eine neue Freundin und die ist auch noch schwanger. Jede Menge Ballast für eine ungestörte Vater-Tochter Zeit. Aber Viola sieht das positiv und geht frohen Mutes nach Irland. In der wunderbaren grünen Idylle der Wicklow Mountains liegt der Camping Platz mit Reiterhof ihres Vaters und seiner neuen Familie. Viola liebt es und packt auch gerne mit an. Jedoch nutzt Violas "Stiefmutter" das etwas zu sehr aus. Viola zieht sich aus diesem Grund immer öfters zurück und geht mit dem Hund spazieren und besucht ihren Lieblingsort. Den See. Hier kann Sie abschalten und genießt Irland in vollen Zügen. Doch dann tut sich merkwürdiges. Viola sieht immer wieder Pferde frei herumlaufen, die nicht zu denen ihres Vaters gehören, und plötzlich sieht sie auch immer diesen merkwürdigen Jungen, mit der dünnen schimmernden Haut und den blonden langen Haaren. Zunächst verschwindet er immer rasch sobald Viola sich nähert, doch dann wird die gegenseitige Anziehungskraft immer stärker. Und so lernt Viola Ahi kennen. Sie denkt erst er sei ein Kind der Zigeunergruppe die sich in den Bergen angesiedelt haben, aber dann beginnt das Konstrukt an Herleitungen immer unlogischer zu werden und Ahi weiht Viola in das Geheimnis der Kelpies ein, der irischen Wassergeister, die seit Jahrhunderten im Einklang der Natur und der Musik leben und sich von der "Kraft" der Menschen ernähren...
So beginnt die Geschichte um die junge Liebe von Viola und Ahi, eine Liebe die nicht sein darf und doch existiert.
Dieses Buch ist ein richtig schöner Herbstschmöker für Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch für Liebhaber von schaurigen Geschichten, Sagen und vor allem der irischen Mythologie. Ich persönlich habe es mir NUR deswegen gekauft. Ich liebe Irland und alles was mit dessen Mythologie zu tun hat. Von den Kelpies hatte ich bis dahin ehrlich gesagt noch nichts gehört und deswegen hat es mich so fasziniert. Die Beschreibungen der Wicklow Mountains sind der Autorin, Sarah Lark die hier nur ein Pseudonym benutzt, sehr gut gelungen. Ich war schon mehrfach dort und habe die ein oder andere Wurzel förmlich vor meinen Augen sehen können, so schön und bildlich hat sie Irland beschrieben. Besonders das erste Drittel ist vollgepackt mit kleinen Liebeserklärungen an dieses Land. Aber auch die restliche Story kann sich sehen lassen. Die Liebesgeschichte, die Familie, die Erlebnisse in der Schule. Es ist rundum so ein richtig schönes Buch um sich hinweg zu träumen.

Ich persönlich fand alles gut so wie es ist, dass Ahi ein unsicherer Junge ist, der sich relativ unbeholfen in der Welt der Menschen bewegt finde ich sogar erfrischend im Gegensatz zu den von anderen verglichenen Werken in denen der männliche Protagonist strahlend schön, stark und unfehlbar ist.
Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, es ist relativ groß geschrieben und alles in allem ist es perfekt dazu geeignet es in einem Rutsch weg zu lesen.

Von mir gibt es satte vier Sterne und eine Empfehlung für alle die noch etwas für einen kuscheligen, verregneten Herbstnachmittag suchen.
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3.0 von 5 Sternen Kulturschock zwischen Pferdejunge und Irin, 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Kindle Edition)
Ich stimme vielen Mit-Lesern zu: die Figuren, besonders die ohne erkennbaren Grund dauernd mies gelaunte Stiefmutter (Was findet der Vater nur an der???) und auch die verhuschte jungendliche Freundin der Heldin sind etwa blass und arm an Facetten. Und der Pferde-Held Ahi ist auch nicht gerade ein typischer Womanizer, kommt aber bei der Damenwelt im Roman dennoch gut an und beim Leser recht sympathisch rüber.
Klar: die Parallelen zu Twilight sind fast schon peinlich zahlreich (neue Stadt, düstere Umgebung, geheimnisvoller Fremder, Mythenfiguren). OK, geschenkt. Aber gut erzählt ist das allemal und im Gegensatz zu Twilight auch mal lustig und selbstironisch im Ton, eine echte Erfrischung also.
Die Stärke liegt aus meiner Sicht vor allem in der spannenden Frage: was tun, wenn man sich in ein Wesen verguckt hat, das nicht nur bei jeder Begegnung (so schön das auch ist) etwas von der eigenen Lebenskraft wegnimmt, sondern auch noch damit leben muss, dass dieses Wesen von Hause aus dazu erzogen wurde, dümmliche Touristen in den nahegelegenen See zu locken und zu ertränken, um von ihnen Kraft zu sammeln. Und dieses Wesen, der Kelpie, findet die Tradition der eigenen Familie zwar schlimm, hängt aber trotzdem am ganzen kulturellen Drumherum mit Musik und gemeinsamem Touristen-Festmahl unter Wasser und hat schlimmes Heimweh, außerhalb der eigenen Teich-Umgebung.
Im Grunde ein Culture-Clash-Problem, ähnlich wie bei einer Liebesgeschichte zwischen Leuten aus ganz unterschiedlichen Kulturen. Nur eben noch einen Tacken schwieriger, weil einer von beiden nicht mal ein Mensch ist und überall aneckt...
Ist doch eine spannende Grundidee und wie gesagt locker und z.T. auch witzig erzählt. Dafür sind 3 Punkte auf jeden Fall gerechtfertigt. Mir als Nicht-mehr-Jugendliche hats auf jeden Fall durchaus Unterhaltung geboten.
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5.0 von 5 Sternen Eine paranormale Romanze, nicht nur für Pferdefreunde, 4. März 2012
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Taschenbuch)
Viola zieht zu ihrem Vater und seiner neuen Frau nach Irland, die dort einen Campingplatz mit Pferdeverleih betreiben. Die Landschaft und die Menschen dort gefallen ihr sehr, bis auf ihre schwangere Stiefmutter und deren Vater, die keine Gelegenheit vergehen lassen, um Viola Arbeit aufzubürden. Eines Tages trifft sie auf den mysteriösen Ahi und verliebt sich in ihn, doch kann die Liebe zwischen einem Menschen und einem Kelpie funktionieren?

Das Herz einer jeden Pferdenärrin muss bei diesem Buch höherschlagen. Wäre es nicht ein Traum, in Irland leben zu dürfen und jeden Tag ausreiten zu können? Leider kann Viola mit Pferden nichts anfangen und es würde ihr nicht im Traum einfallen, reiten zu wollen. Das stellt sich als großes Glück heraus, denn im See leben Kelpies, Fantasiewesen die sowohl die Gestalt eines Menschen als auch eines Pferdes annehmen können und wer sie reitet, wird von ihnen mit ins Wasser genommen, damit sie sich von ihrer Lebensenergie nähren können. Viola verliebt sich ausgerechnet in Ahi, der die Gestalt eines schönen grauen Pferdes annehmen kann. Eine Liebe, die sehr schnell tödlich enden könnte. Man spürt, dass sich die Autorin sehr viele Gedanken gemacht hat, ob diese mystischen Wesen eine Lebensberechtigung haben, oder ob sie an das Töten anderer Lebewesen nicht viel ethischer herangehen, als ein Mensch, der sich gedankenlos einen Burger schmecken lässt.

Das Buch ist keine paranormale Romanze, die sich mit völlig oberflächlichem Herz-Schmerz zufrieden gibt, sondern durchaus stärker in die entstehenden Probleme hineingeht. Gerade Patrick, hat mir in diesem Zusammenhang am Schluss sehr gut gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Jugendbuch, 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ruf der Dämmerung (Taschenbuch)
Nicht nur für Jugendliche spannend.Auch in diesem Buch leitet Sarah Lark ihre Leser durch eine aufregende und fesselnde Geschichte.Mehr davon.
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Ruf der Dämmerung
Ruf der Dämmerung von Sarah Lark (Taschenbuch - 20. Januar 2012)
EUR 8,99
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