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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!
Zunächst einmal herzlichen Dank dem Boje-Verlag dafür, dass mir "Opus. Das verbotene Buch" von Andreas Gößling zur Beurteilung zur Verfügung gestellt wurde.

Zum Inhalt des Buches:

Schauplatz der Handlung: Das Fichtelgebirge im Fränkischen im ausgehenden 15. Jahrhundert. Eine heikle, aber auch sehr interessante Zeit des...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2010 von Hedwig

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für geschichtlich interessierte Leser ab 13 besonders gut geeignet
Meinung aus der Jugend-Redaktion (Carolina, 17 J.):

Amos ist ein 15-jähriger Junge, dessen Eltern umgebracht wurden. Deshalb wohnt er bei seinem Onkel, einem Raubritter und die einzige Freude, die er hat, ist es, den alten Kronus zu besuchen. Dieser hat das "Buch der Geister" verfasst. Doch die Inquisition ist hinter diesem Schriftwerk her und entlarvt...
Veröffentlicht am 18. Juni 2010 von S. Leo


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 22. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Zunächst einmal herzlichen Dank dem Boje-Verlag dafür, dass mir "Opus. Das verbotene Buch" von Andreas Gößling zur Beurteilung zur Verfügung gestellt wurde.

Zum Inhalt des Buches:

Schauplatz der Handlung: Das Fichtelgebirge im Fränkischen im ausgehenden 15. Jahrhundert. Eine heikle, aber auch sehr interessante Zeit des Umbruchs, die der Autor in einem phantastischen fiktiven historischen Roman für Jugendliche umgesetzt hat.
Der 15jährige Amos von Hohenstein lebt, seit seine Eltern umgebracht wurden als er 7 Jahre alt war, auf der Burg seines Onkels, der sich mit seinen Leuten als Raubritter mehr schlecht als recht betätigt. Das Leben auf dem Land ist schwieriger geworden, denn die Menschen zieht es in die Städte, wo das Geld zu verdienen ist. Die rauhen Sitten seines Onkels sind nicht Amos Fall und so zieht es ihn, wann immer es ihm möglich ist, zu dem alten Gelehrten Valentin Kronos, der alleine auf einem nahegelegen, stillgelegten Mühlengut wohnt, eine wertvolle Bibliothek sein eigen nennt und an einem ungewöhnlichen Buch, dem "Buch der Geister" arbeitet, hinter dem die Inquisition her ist wie buchstäblich der Teufel hinter den armen Seelen.
Denn dieses Buch, so man es denn richtig zu lesen und sich darauf einzulassen versteht, ruft bei dem Lesenden Veränderungen hervor und weckt phantastische Fähigkeiten und Einsichten.

Als die Zensurbehörde und deren eifrigster Fanatiker, übereifrig bemüht, alles, was der knebelnden kirchlichen Lehre widerspricht und die Menschen zum eigenen Denken, Haneln und Fühlen bringt, mit Stumpf und Stiel auszurotten, auf das Buch und eine Gruppe gelehrter, aufgeschlossener Menschen, die sich Opus Spiritus nennt, aufmerksam wird, wird Amos von Valentin beauftragt, das Buch in Sicherheit zu bringen. Kein einfaches Unterfangen, sondern eine gefährliche Hetzjagd, bei der das Leben von Amos und allen seinen Helfern auf dem Spiel steht.

Mehr soll zum Inhalt selbst nicht verraten werden, denn die Hintergründe und Zusammenhänge dieser rasanten Geschichte erschließen sich durch die ausgefeilte Erzählkunst von Andreas Gössling dem Leser erst nach und nach, machen das Buch dadurch erst richtig spannend und da sollte man dem eigenen Leseerlebnis nicht vorgreifen.

Meine Meinung:

Gerade diese Zusammenhänge, die dem Leser über die eigentliche Abenteuergeschichte hinaus faszinierende Einblicke und Erkenntnisse in die Welt des ausgehenden Mittelalters mit ihrem allgemeinen Umbruch in der Gesellschaft bieten, machen dieses Buch wertvoll.
Es ist fast so, als läse man ein Kapitel im "Buch der Geister" selbst, sei danach ein wenig schlauer und tauche daraus verändert wieder auf. Am Schluß des Buches gibt uns der Autor selbst noch einige sehr interessante Hinweise, die den Leser diese interessante Epoche noch besser verstehen lassen und mich zumindest dankbar sein lassen, in einer Gesellschaft und einer Zeit leben zu dürfen, die die Freiheit des Geistes und den freien Willen als unabdingbares Gut jedes Menschen manifestiert hat...nicht zuletzt durch die verbrecherischen Exzesse, die die Kirche aus Machtgier und Angst vor der Fantasie und den Gefühlen von Menschen immer wieder vernichten wollte.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besonders wertvoll, 6. April 2010
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Prädikat: Besonders wertvoll

Von einer Buchhändlerin ließ ich mir für meinen dem Lesen eher abgeneigten Enkel ein Jugendbuch empfehlen, das nicht nur gut zu lesen, sondern auch historisch informativ ist.
Der Tipp traf ins Schwarze. Mein Enkel konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Er bedauerte lediglich, dass die Geschichte erst in einem zweiten Band zu Ende erzählt wird, der noch nicht erschienen ist und auf den er jetzt gespannt wartet.
Neugierig, welche Art von Buch meinen Enkel interessiert, habe ich es mir von ihm ausgeliehen.
Und ich muss sagen, dass es mich ebenso fasziniert, wenn auch vielleicht aus anderen Gründen. Das Besondere an OPUS ist, dass es auf sehr unterschiedlichen Ebenen seine Leser findet.
Man kann eine spannende Geschichte lesen. Man kann sich gut in eine weit entfernte Epoche und die Gedanken der Menschen um 1500 hineinversetzen.
Man erfährt viel über die tief greifende kulturelle Bedeutung des Buchdrucks für unsere Zivilisation und über die Gründe, die die Inquisition angetrieben hat.
Nicht zuletzt aber ist dieser Roman auch eine wunderschöne Metapher für die Bedeutung des Lesens und die dadurch geweckten Mächte grenzenloser Phantasie.
Selten findet man solche vielschichtigen, literarischen Bücher, die gleichwohl spannend erzählt sind. OPUS ist meiner Meinung nach ein wertvolles Buch, nicht nur für jugendliche Leser.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für geschichtlich interessierte Leser ab 13 besonders gut geeignet, 18. Juni 2010
Von 
S. Leo (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Meinung aus der Jugend-Redaktion (Carolina, 17 J.):

Amos ist ein 15-jähriger Junge, dessen Eltern umgebracht wurden. Deshalb wohnt er bei seinem Onkel, einem Raubritter und die einzige Freude, die er hat, ist es, den alten Kronus zu besuchen. Dieser hat das "Buch der Geister" verfasst. Doch die Inquisition ist hinter diesem Schriftwerk her und entlarvt schließlich seine einzigartige Kraft. Bei denen, die darin lesen und in die Geschichten eintauchen beginnt sie zu wirken. Also setzen Amos und seine Geliebte Klara alles daran, dieses Buch zu retten.

Andreas Gößling gibt sich Mühe dabei, den Leser in die Welt des Mittelalters zu entführen. Dementsprechend ist die Sprache etwas "altmodisch", aber das nicht im negativen Sinne, gehalten. Insgesamt sind viele historische Informationen enthalten (am Ende des Buches ist ein "geschichtliches Verzeichnis", dort werden sämtliche Begebenheiten etc. des Mittelalters erklärt). Mir persönlich hat das Buch mittelmäßig gefallen. Blieb man eine Weile beim Lesen, begann es spannend zu werden, doch insgesamt gestaltete es sich leider etwas zäh. Zudem war ich von dem plötzlichen Ende etwas überrascht, bis ich auf einer der letzten Seiten gelesen habe, dass es der erste Band einer Reihe ist. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch meiner Meinung nach für geschichtlich interessierte Leser ab ca. 13 Jahre besonders gut geeignet. Ich vergebe 3 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen OPUS- Das verbotene Buch, 5. Mai 2014
Von 
Poldis Hörspielseite - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Kindle Edition)
Der 15-jährige Amos wächst nach dem Tod seiner Eltern auf der Raubritterburg seines Onkels auf, doch er fühlt sich unter den raubeinigen Gesellen alles andere als wohl. Einer der wenigen Lichtblicke in seinem Leben sind die Besuche beim geheimnisvollen Gelehrten Kronos, der das „Buch der Geister“ verfasst und damit den Zorn der Inquisition auf sich zieht. Nun muss das Buch an einen anderen Ort gebracht werden, und Amos macht sich auf eine gefahrvolle Suche…

Für ein Jugendbuch ungewöhnlich verknüpft der Autor Andreas Gößling in seinem Zweiteiler „Opus“ geschichtliche Fakten aus dem deutschen Mittelalter mit einer phantasievollen Geschichte um Magie und ein machtvolles Buch. Der Start in die Handlung gestaltet sich leider etwas schwierig und langwierig, ich habe nicht gleich einen rechten Zugang zu den Figuren gefunden, sodass es mit schwerfiel, mich in diese hineinzuversetzen. Und auch im weiteren Verlauf hat es der Autor leider nicht geschafft, eine durchgängig spannende Atmosphäre zu schaffen. Nach einigen gelungenen Szenen ist oft ein deutlicher Abfall des Spannungsbogens festzustellen. Das reißt den Leser immer wieder aus der Handlung heraus, manchmal fällt einem das Weiterlesen recht schwer. Dabei lohnt es sich eigentlich, die Geschichte weiter zu verfolgen, denn der Grundsatz ist sehr gut und stimmig gewählt. Die Mythologie um das Buch, das magische Kräfte allein durchs Lesen verleihen kann, ist ein interessanter Grundgedanke und wird mit zahlreichen gut gelungenen Nebenästen ausgeschmückt. Zudem kann die mittelalterliche Atmosphäre überzeugen, die mit für ein Jugendbuch anspruchsvoller, aber nicht übertriebener Sprache glaubhaft vermittelt wird und reale Fakten mit der fiktiven Handlung verbindet. Besonders die Hexenverfolgung wird hierbei gekonnt in die Geschichte eingewoben und versetzt den Leser in diese längst vergangene Zeit. Das Ende kommt dann zwar etwas übereilt, kann aber mit einem dramatischen Cliffhanger überzeugen und neugierig auf den zweiten Band machen.

Leider werden die zahlreichen gelungenen und phantasievollen Ansätze durch die teilweise zähe Erzählweise getrübt. Wirkliche Dynamik oder eine durchgehende Spannung kommt leider nicht auf, nur einzelne Szenen wirken stark und können voll überzeugen. Die Mystik hinter dem Ganzen ist gut geschildert und das gesamte Buch stärken, ebenso wie die lebensnahe Darstellung des Mittelalters und der Hexenverbrennung. So bleibt ein eher gemischter Eindruck, wirklich vom Hocker hauen konnte mich das Werk leider nicht.
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5.0 von 5 Sternen Ein toller Roman, 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Als eigentlicher Lesemuffel und sehr wählerischer Leser muss ich zwei Dinge sagen:

Niemals hatte ich so schnell ein Buch gelesen, niemals hat mich ein Buch so gefesselt wie dieses.

Es übertraf meine Erwartungen und ich habe in knapp einer Woche das Buch durch gehabt und bereits das 2. Band bestellt gehabt.

Es ist sehr gut und leicht verständlich geschrieben, die Sprache ist an eine einfache, etwas mittelalterliche Sprache , "wie man sie sich vorstellt", geschrieben. Nicht zu geschwollen, aber auch mit Fremdworten, bzw. alten Sprachgebräuchen besetzt, welche sich aber teils selbst erklären.

Es wird in der Geschichte zwischen verschiedenen Orten und Personen gewechselt, man kommt leicht mit und die Geschichte insgesamt finde ich rund. Auch wenn - wie der Autor im Schlusswort erwähnt - viele Dinge erfunden sind, bzw. teilweise reelle Zusammenhänge mit erfundenen gut gemischt sind.

Es ist eine erfundene Geschichte mit reellen Orten, sehr schön beschrieben, auch teilweise reellen Personen, ebenfalls sehr gut beschrieben.

Alles in Allem hatte ich sehr viel Freude mit dem Buch und würde es sofort weiterempfehlen.
Es bietet vielleicht auch Einsteigern eine gute Grundlage, den Gefallen an Romanen zu finden.

Für den geübten Leser ist es allenfalls zum warm werden ;-)
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aus der (an sich) guten Idee hätte man mehr machen können!, 23. April 2010
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf den ersten Seiten dachte ich: Naja, kann nur besser werden... Auf den nächsten 20 Seiten dachte ich: Schlimmer kann es nicht mehr werden, halte durch! Und als ich bei der Hälfte des Buches ankam lag es erstmal für einige Tage in der Ecke weil mich die Lust am Lesen verlassen hatte. Da das Buch aber seinen stolzen Preis hat, wurde es wieder herausgekramt, und hat tatsächlich nochmal mein Interesse geweckt. Doch als es dann richtig spannend wurde -

war das Buch plötzlich zu Ende! (Ich wusste nicht das es ein Mehrteiler wird...)

Einige Kapitel überschlagen sich gerade vor Spannung und Phantasie, die Mehrzahl aber leider ist langweiliges Dahingeplänkel... Das Buch im Buch dagegen liest sich genau so, wie ich mir eine Romanze mit versteckten Zaubereien um 1500 vorstelle...

Am Anfang des Buches bleibt man mit vielem im Unklaren, was sich aber später zum Teil von selbst erklärt... Es wird auch schnell klar: man weiß in vielen Dingen schon vorher was damit passiert. So zb der Geheimgang...

Menschen mit viel Phantasie würde ich diese Buch nicht empfehlen, denn dann ist es zu langweilig.
Für Jugendliche die anfangen sich für deutsche Geschichte zu interessieren denke ich aber, ist es ausreichend.

FAZIT: ich werde den 2. Band aller Vorraussicht nicht kaufen, und ärgere mich das ich bei diesem Buch nicht auf die Taschenbuchausgabe gewartet habe, und fast 20E dafür bezahlt habe... Das Buch ist das Geld nicht wirklich wert...
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender und unterhaltsamer Serienauftakt für ausdauernde Leser!, 18. April 2010
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
"Opus - Das verbotene Buch" ist nur der erste Teil einer mehrteiligen Reihe historischer Jugendromane mit leichtem Fantasy-Einschlag. Das sollte man wissen, wenn man sich an diesen Roman heranwagt, denn das Ende kommt sehr abrupt und stellt einen absoluten Cliffhanger dar; die Geschichte und die vielen Fragen, die sich in ihrem Verlauf ergeben, werden in diesem Teil bei weitem nicht aufgeklärt.

Zu Beginn mutet "Opus" wie ein Roman unter vielen an: ein eigenwilliger Junge ohne Eltern, dafür aber mit seltsamen Talenten; ein alter und gütiger Mentor, der magische Fähigkeiten zu haben scheint; ein kostbares Buch, das bald die Inquisition auf den Plan ruft - alles schon mal dagewesen, und das nicht nur einmal. Lässt man sich aber auf dieses Werk ein und bleibt dabei, dann offenbart der Roman bald seine Stärken und zieht einen unweigerlich in seinen Bann.
Andreas Gößling verknüpft sehr geschickt und vor allem auf hoch spannende Art und Weise tatsächliche Begebenheiten und frei Erfundenes, zudem ist der historische Roman, der im 15. Jahrhundert in Deutschland spielt, mit einem Schuss Magie und Mystik gewürzt, ohne aber ein typischer Fantasyroman zu sein. Hochinteressant ist zum Beispiel die hier beschriebene Arbeit der kirchlichen Zensurbehörde, welche jedes Buch peinlich genau prüft, bevor es in Druck gehen kann - und häufig ein vernichtendes Urteil fällt.
So, wie die Geschichte im Verlauf der Handlung immer mehr dazu gewinnt, so wird auch der sprachliche Stil immer zielsicherer und immer fesselnder - es lohnt sich also, am Ball zu bleiben, auch wenn man meint, eine ähnliche Geschichte bereits gelesen zu haben. Junge Leser ab etwa vierzehn Jahren sollten einigermaßen geduldig und vor allem auch lesebegeistert sein, denn mit über 500 Seiten und vielen für Jüngere relativ komplizierten, teils geradezu philosophischen Themen ist "Opus" kein Roman, den man schnell nebenbei verschlingen kann. Ein gelungenes und unterhaltsames Buch, das zwar nichts wirklich bahnbrechend Neues bietet - dies aber auf sehr gelungene, gut recherchierte und teils extrem spannende Art und Weise. Das plötzliche Ende ist etwas ärgerlich, weil es mehr Fragen aufwirft als beantwortet, aber der zweite Teil ist laut dem Autor bereits in Arbeit.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirklich alles andere als Sprachgewaltig..., 8. April 2010
Von 
U. Hermes "Buchjunkie" (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Zu diesem Buch kann ich nur sagen, dass es nicht wirklich lesenswert ist. Es ist alles andere als "spannend", da der Plot gerade dann wieder an Interesse verliert, wenn man denkt "So, jetzt gehts endlich los".

Der mitleidige Höhepunkt der Geschichte ist eine wahre Enttäuschung, zudem lässt auch der Schreibstil an Originalität und Geschick des Autors mehr als zweifeln. Daran konnte selbst die Stimme meines persönlichen Lieblíngssprechers Joachim Kerzel (denn ich besitze das Buch in Hörfassung) nichts ändern, der wirklich versuchte, aus der mehr als kläglich ausgestalteten Handlung noch etwas herauszuholen.

Neben Mängeln im Plot und einem sehr eintönigen und langweiligem Schreibstil sind auch die Charaktere flach und wenig facettenreich gestaltet. Die meiner Meinung nach einzig interessante Figur (ein junger Mann namens Hannes) wird vom Autor während der Handlung nach einer kurzen, dennoch überaschenderweise sehr detaillierten Vorstellung einfach wieder ignoriert, wobei man hier den Plot hätte interessant werden lassen können.

Alles in allem kann ich dieses Buch wirklich nicht empfehlen. Wer sich für im Mittelalter spielende Literatur begeistert sollte lieber auf andere Autoren ausweichen...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schöne Geschichte, 28. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Inhaltlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Duch detailreiche Beschreibungen konnte ich gut in die fantasievolle Umgebung und Geschichte eintauchen.
Einen Stern Abzug gibt es aber für das Ende. Von Fernsehserien ist man es gewohnt, dass genau an der spannenden Stelle unterbrochen wird, aber an Bücher habe ich andere Erwartungen. Es sollte in sich abgeschlossen sein und nicht mitten in der Geschichte abbrechen - zweiteres Gefühl hatte ich am Ende des Buches.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne, 30. August 2012
Rezension bezieht sich auf: OPUS - Das verbotene Buch (Gebundene Ausgabe)
Inhalt
Seit dem Tod seiner Eltern vor drei Jahren lebt der 15 jährige Amos bei seinem Onkel auf der Burg. Man schreibt das Jahr 1499. Obwohl sich dieser ziemlich gut um ihn kümmert, zieht es Amos aber lieber zu dem Gelehrten Valentin Kronus, der viele Bücher schreibt und über ein immenses Wissen verfügt. Nach und nach weiht der Gelehrte Amos in das Geheimnis um das Buch „Buch der Geister“ ein. Der Junge merkt schnell, dass es mit dem Buch etwas mystisches und zauberhaftes auf sich hat. Leider ist zu dieser Zeit die Zensurbehörde hinter allem her, was nicht der kirchlichen Lehre entspricht. Somit beschließt Valentin, Amos das Buch in Sicherheit bringen zu lassen. Leider ist das aber nicht so einfach, und eine abenteuerliche Reise beginnt, in der sich Amos und seine Helfer immer mehr in Gefahr begeben und von der Zensurbehörde gehetzt werden.

Meinung
Austragungsort ist Deutschland, und es ist die Zeit der Hexenverbrennungen. Eigentlich ein etwas grausames Thema, aber wen dies nicht abschreckt, wird es bestimmt gefallen. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Man muß sich erst an die ganzen Personen und Namen gewöhnen und es zieht sich einige Seiten lang richtig in die Länge. Aber ungefähr nach einem drittel der Geschichte, nimmt die Spannung zu und man kann sich ganz toll in das Geschehnis hineinversetzen. Der Autor gewährt faszinierende Einblicke und Erkenntisse über die Zeit des Mittelalters. Sehr detailgerecht beschreibt er Umgebungen, die Charakteren der einzelnen Personen und alles andere drum herum. Ganz gut finde ich auch die am Schluß des Buches hinzugefügten interessanten Informationen über das Mittelalter. So konnte man nach dem Buch noch einiges wissenswertes über diese Zeitepoche erfahren. Der Schreibstil war am Anfang für mich etwas schwerfällig, aber nach längerem Lesen wurde er flüssig und man kam ziemlich gut in der Geschichte voran. Der Unterschied zwischen Gut und Böse wurde vom Autor sehr gut ausgearbeitet. Meiner Meinung nach, könnte ich mir das Buch auch gut als Verfilmung vorstellen.

Cover
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Weinroter Hintergrund und goldene Schrift. Die Kettenglieder und das Schloß darauf, sind etwas erhöht herrausgesprägt. Noch zu erwähnen wären die einzelnen Kapitel, welche durch jeweils ein Bild mit Kettenzeichnungen verschönert werden.

Fazit
Alles in allem ein gelungenes Buch, mit einigen Abstrichen. Am Anfang etwas zäh, aber ab der Mitte hin sehr spannend und gut geschrieben. Ich würde es weiterempfehlen und werde mir auf jeden Fall den 2. Teil besorgen. Es bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.
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OPUS - Das verbotene Buch
OPUS - Das verbotene Buch von Andreas Gößling (Taschenbuch - 25. November 2011)
EUR 8,99
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