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5.0 von 5 Sternen Pro oder Kontra?
Warum polarisiert dieses Büchlein? Die Pro-Stimmen sehen in ihm die Lösung für Commander Data, die Gegenstimmen allenfalls ein amüsantes Lehrbuch a la Watzlawik. Einig scheinen sich Alle zu sein, dass es 'kurzweilig' oder 'amüsant' ist. Bei der Kontra-Partei wird daraus ein Vorwurf, denn wissenschaftliche Darstellung darf anscheinend nicht so...
Vor 23 Monaten von Anne Winter veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr amüsant. Punkt.
Dies ist das perfekte Lehrbuch - allerdings nicht für das vom Autoren gewählte Thema, sondern für Schopenhauer, Wazlawik und Co.

Nach der Lektüre zahlreicher Literatur zum Thema Künstliche Intelligenz" machte mich dieses Buch sehr neugierig: Auf knapp 80 Seiten A5 in großer Schrift sollte eine für Roboter implementierbare...
Veröffentlicht am 7. Juni 2012 von Daniel S.


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr amüsant. Punkt., 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können. (Broschiert)
Dies ist das perfekte Lehrbuch - allerdings nicht für das vom Autoren gewählte Thema, sondern für Schopenhauer, Wazlawik und Co.

Nach der Lektüre zahlreicher Literatur zum Thema Künstliche Intelligenz" machte mich dieses Buch sehr neugierig: Auf knapp 80 Seiten A5 in großer Schrift sollte eine für Roboter implementierbare Form von Bewusstsein erarbeitet werden. Ich war daher sehr gespannt, wie der Autor dieses (laut Umschlagstext) letzte Rätsel gelöst hat.

Und in der Tat ist es eigentlich ganz einfach: Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, hobelt Herr Sedlacek die störenden Details komplexer Sachverhalte so lange ab, bis eine vermeintlich elegante Schlussfolgerung übrig bleibt. So schließt er beispielsweise daraus, dass noch niemand erklären könne, wo und wie im Gehirn das Bewusstsein arbeitet, dass man die Funktionsweise auch einfach ignorieren könne. Und da das Gehirn im Grund genommen ein Input-Output-System sei, habe im Umkehrschluss jedes andere Input-Output-System ein Bewusstsein. So wird aus einer in eine Richtung gültigen Schlussfolgerung mal eben eine Tautologie.

Mit derart mächtigen Werkzeugen in den Händen gelingt es natürlich mühelos, beliebige Zusammenhänge herzuleiten und zahlreiche Probleme zu lösen. Andere Menschen erklären mit diesen Mitteln, dass die Erde nicht älter als ein paar Tausend Jahre sein kann. Herr Sedlacek beweist auf seinem kurzen aber stark verschlungenen Weg zum Roboter-Bewusstsein (sozusagen nebenbei) mit Hilfe des Energieerhaltungssatzes, warum der Mensch keine Seele haben kann, Ratten dafür aber ein Bewusstsein.

Mehr als die Hälfte des Buches besteht aus lose aneinander geflochtenen Beobachtungen von Tieren wie Ratten und Schimpansen über die letzten Jahrhunderte. Zahlreiche der vom Autoren gewählten Beispiele aus dem Bereich der Tierversuche weist er dem Thema "Bewusstseins" zu, obwohl diese von echten Wissenschaftlern eher dem Thema "Intelligenz" zugeschrieben würden. Darüber hinaus scheut sich der Autor nicht, sich fiktiver Personen wie Romeo und Julia und deren Entscheidung zum Freitod als Grundlage für Schlussfolgerungen realistischen Verhaltens und der zu Grunde liegenden Motivation heran zu ziehen.
Der erste Teil des Buches besteht somit aus einer Kette von zahlreichen, fragil an aneinander gereihten Schlussfolgerungen, deren selbst stärkstes Glied keinem Blick mit einem verschlafenen Auge stand hält.

Im zweiten Teil ist es dann natürlich ein Leichtes, einem Lego(!)-Roboter diese selbst definierte Form von Bewusstsein zuzugestehen - und sei das Programm des Roboters noch so simpel.

seinem Heftchen zahlreicher bekannter Persönlichkeiten als Zitat- und Prinzip-Lieferanten bedient, kam mir bei der Lektüre eigentlich nur ein einziges Zitat eines großen Mannes in den Sinn. Albert Einstein - Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher." Möglicherweise erkämpft sich das Werk aber in naher Zukunft den Platz des Standard-Werkes für jedes GwUP-Mitgliedes.

So bleibt mir am Ende nur, Herrn Sedlacek für dieses Buch zu danken: Seit Jahren habe ich mich nicht mehr für knapp 10 Euro eine gute Stunde lang so köstlich amüsiert!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 91 Seiten, ein logischer Fehlschluss, 31. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können. (Broschiert)
Man muss dem Buch eins lassen: Der Autor versucht mit viel Mühe dein Eindruck einer wissenschaftlichen Abhandlung zu erwecken. Angefangen bei den Fußnoten, über den Cover-Text "Wissenschaftliche Bibliothek" bis hin zum Literaturverzeichnis. Sprachlich liegt der Text zwar manchmal etwas daneben, aber das Ziel ist klar: hier soll eine Idee unter dem Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit verkauft werden.

Das wirklich negative ist aber, dass das ganze Buch auf einem einzigen logischen Fehlschluss basiert, den man auch als "den Fehlschluss von hinreichend auf notwendig" bezeichnet: Der Autor postuliert, dass Bewusstsein in unserem Gehirn ein informationsverarbeitender Prozess ist. Soweit kann man ihm sicherlich noch folgen. Dann stellt er fest, dass es auch noch andere Plattformen gibt, auf denen man informationsverarbeitende Prozesse implementieren kann, nämlich Computer. (Auch hier noch ein Nicken vom Leser). Folglich müssen auch Computer ein Bewusstsein bekommen, wenn man sie nur richtig programmiert. An dieser Stelle, sollte man als kritisch denkender Leser innehalten und merken, dass hier leider eine unerlaubte intellektuelle Abkürzung genommen wurde: nur weil Computer, genauso wie das Gehirn, Informationen verarbeiten können heißt das noch lange nicht, dass sie ein Bewusstsein entwickeln können. Wäre dem so, hätte die Forschung zu künstlicher Intelligenz schon vor Jahrzehnten zum Ziel kommen müssen.

Das zweite Problem besteht darin, dass der Autor Bewusstsein als "informationsverarbeitenden Prozess, in dem [...] nicht determinierte Entscheidungen [...] getroffen werden, die zu zielgerichtetem Verhalten führen" definiert. Er geht nun davon aus, dass jede synthetische Entität (Roboter, Computer), die a) Informationen verarbeitet und b) zielgerichtetes Verhalten zeigt ein Bewusstsein hat. Folgt man diesem Ansatz, hätte auch ein Toaster ein Bewusstsein. Er bekommt die Information, ob das Toast heruntergefahren ist und wirft es zielgerichtet wieder aus, wenn es braun genug ist. Es ist also gerade diese sehr enge Definition von Bewusstsein, die die weitere Argumentation erst möglich macht. Wenn man sich mit dieser Definition, wegen ihrer mangelnden Relevanz, nicht anfreunden kann braucht man das Buch eigentlich nicht zu lesen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich wohl um ein Buch aus dem Bereich der Parawissenschaften handelt und der Erkenntnisgewinn für den Leser sehr gering sein dürfte - ausser er sucht ein Beispiel für logische Kurzschlüsse.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pro oder Kontra?, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können. (Broschiert)
Warum polarisiert dieses Büchlein? Die Pro-Stimmen sehen in ihm die Lösung für Commander Data, die Gegenstimmen allenfalls ein amüsantes Lehrbuch a la Watzlawik. Einig scheinen sich Alle zu sein, dass es 'kurzweilig' oder 'amüsant' ist. Bei der Kontra-Partei wird daraus ein Vorwurf, denn wissenschaftliche Darstellung darf anscheinend nicht so sein. Dann brauchen sich allerdings jene Wissenschaftler, die so einer Meinung anhängen, nicht zu wundern, wenn ihre todernsten, unverständlichen wissenschaftlichen Werke nicht das allgemeine Publikum erreichen.

Wie sieht es aber mit dem Kern der Schrift aus, nämlich dem synthetischen Bewusstsein? Der Kern ist die Definition. Der ganze erste Teil des Büchleins begründet die Definition von Bewusstsein ausführlich. Und wie von den Rezensenten beider Lager bestätigt wird, nicht nur auf eine trockene unverständliche Art, sondern sehr kurzweilig. Da ich an dieser Stelle die Begründungen wegen ihres Umfangs nicht wiedergeben kann, möchte ich nur erwähnen, dass die Definition in etwa dem entspricht, was ein Verhaltenspsychologe bei der Beobachtung von Tieren als tierisches Bewusstsein ansehen würde. Diese in der Tierpsychologie bewährte Bewusstseins-Definition bringt der Autor in eine Form, die für die Informatik und Robotik anwendbar wird. Die Anwendbarkeit zeigt der Autor dann im zweiten Teil des Büchleins in Form einer kleinen Fallstudie.

Was meiner Ansicht nach das synthetische Bewusstsein von künstlicher Intelligenz unterscheidet, sind einerseits die 'nicht determinierten Entscheidungen', die zum Bewusstsein gehören, wie auch die 'Befriedigung von Bedürfnissen', die ebenfalls in der Definition enthalten ist. Um synthetisches Bewusstsein zu realisieren, bedarf es also zumindest von solchen informationsverarbeitenden Prozessen, die Bedürfnissen entsprechen (emulieren). Warum die Forschung zur künstlichen Intelligenz nicht schon vor Jahrzehnten zum Ziel gekommen ist, liegt meiner Ansicht nach daran, dass sie dem Aspekt der Bedürfnisse wenig oder keine Bedeutung beigemessen hat. Insofern ist es deshalb auch ein Fehlschluss, wenn einer der Rezensenten von der Tatsache, dass die Forschung bisher nicht zum Ziel kam, darauf schließt, der neuartige Ansatz dieses Büchleins sei nichts wert. Ich halte nichts davon, die Definition des synthetischen Bewusstseins durch Unterschlagung ihres wichtigsten Teils abzuqualifizieren und dann zu behaupten, mit der Definition habe auch ein Toaster Bewusstsein.

Abschließend möchte ich bemerken, dass es nicht um pro oder kontra geht, oder um für oder gegen ein synthetisches Bewusstsein, sondern darum, dass in diesem Büchlein offensichtlich ein neuer Ansatz für die festgefahrene künstliche Intelligenz-Forschung geliefert wird, der auch wenn oder gerade, weil er kurzweilig präsentiert wird, volle fünf Sterne verdient.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Roboter und die Maus, 10. Oktober 2011
Interessante kurzweilige Lektüre aus der wissenschaftlichen Bibliothek.
Das Buch besteht aus zwei Teilen, einem theoretischen Grundlagenteil zur Definition von Bewusstsein und
einem darauf aufbauenden Praxisteil für Informatiker, Düsentriebs und Roboter, die dem Autor wohl besonders
am Herzen liegen :). Für mich als "wissenschaftlichen Laien" macht allein der Theorieteil schon Spaß
und es war spannend die eigene Vorstellung von Bewußtsein aus streng wissenschaftlich-analytischer Sicht
unter die Lupe genommen zu sehen. Der Schreibstil bleibt aber angenehm verständlich. Die anschließende Experimentier-
anleitung, um ein unter notwendigen Bedingungen funktionierendes synthetisches Bewußstein mit im Handel
erhältlichen Bestandteilen zu erschaffen ist einfach unerhört, sympathisch und damit genial. Quod erat faciendum!

a ma
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Commander Data lässt grüßen!, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können. (Broschiert)
In der Serie Star Trek war Commander Data (gespielt von Brent Spiner) ein Android, dessen positronisches Gehirn ihm zu einem synthetischen Bewusstsein verhalf. Autor Klaus-Dieter Sedlacek hat sich in seinem neuesten Werk die Frage gestellt, wie Bewusstsein überhaupt funktioniert und ob Roboter damit ausgestattet werden können. Dabei kommt der studierte Mathematiker zu Erkenntnisssen, die als revolutionär zu bezeichnen sind.

Im Gegensatz zum "Mainstream" zeigt er auf, wie ein synthetisches Bewusstsein, das einem natürlichen gleicht,technisch durchaus machbar ist. In diesem Zusammenhang stellt sich gleich die Frage, was man damit in der Praxis anfangen kann. Hierzu Autor Sedlacek: "In Zukunft werden immer mehr Roboter benötigt werden, sei es in der Pflege von Alten und Kranken, beim Empfang von Kunden oder in der Fabrikhalle. Dabei kann es nicht ausbleiben, dass die Roboter immer wieder mit neuen Anforderungen oder geänderten äußeren Umständen konfrontriert werden, auf die sie keine passende Antwort wissen oder für die sie keine passenden Verhaltensweisen parat haben. Hier wäre es nützlich, wenn sie ein synthetisches Bewusstsein besäßen. Dann könnten sie neue Handlungsalternativen finden und sich frei für diejenige entscheiden, welche die Bedürfnisse optimal befriedigt."

Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch, das ich einer breiten Leserschaft uneingeschränkt empfehlen kann.
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Synthetisches Bewusstsein: Wie Bewusstsein funktioniert und Roboter damit ausgestattet werden können.
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