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14
4,1 von 5 Sternen
Whitney: Die Geschichte einer Mutter über Liebe und Verlust
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2013
ich bin wirklich erstaunt und entsetzt zugleich, wie man sich das Leben schön reden kann. Die Mutter von Whitney hat regelrecht andere beauftragt ihre Tochter zu erziehen da sie selbt nie oder selten zu Hause war! Die Geschwister mussten auf Whitney aufpassen und bekamen einen auf den Deckel wenn sie den Anforderungen ihrer Mutter nicht gerecht wurden und auf "Nippy" nicht aufpassten oder ihr etwas böses zustieß. Dann gab es nie klare verhältnisse zwischen ihrer Mutter und John, der eine zeitlang getrennt von ihr lebte. Sich als Mutter aufzuregen, dass der eigene Ehemann dann mal die Scheidung einreicht, weil er nicht immer auf Abruf bereit steht wenn sie zu irgendwelchen Auftritten geht, verwundert mich doch sehr.
Das Drogenproblem hat ihre Mutter nie ernst genommen, schreibt auch wenig über Whitneys andere Geschwister,die ebenfals Drogen nahmen. Dies war ein offenes Familiengeheimnis! Ihre Mutter sagt zwar immer, sie liebt sie über alles aber hatte nach dem Durchbruch von Whitney kaum oder nur selten telefonischen Kontakt zu ihr. In meinen Augen alles nicht authentisch! Am allerschlimmsten finde ich aber, dass sie Bobby bis heute in Schutz nimmt und schreibt, er sei ja im Grunde genommen ein lieber kerl und ist dann geschockt, als Whitney in einem Interview auspackt, was er wirklich mit ihr gemacht hat!
Ich denke, Whitney hat sich nach einer authentischen Mutter gesehnt, die nicht alles unter Kontrolle haben will und streng ist wenn sie mal keine Lust hat zu singen! Genauso wie die Mutter von Whitney von ihrem vater getrietzt wurde zu singen aht sie auch ihre eigene Tochter erzogen und sagt dann noch, Whitney habe es so gewollt, sie habe sich ja fürs Singen entschieden! Perfektion war erwünscht, über Probleme wurde nie gesprochen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich war (und bin) kein Fan, aber Whitney Houston war mir immer die liebste der Soul-Diven, um die es in den 90ern so einen großen Hype gab und die bis heute jede Menge Nachahmer finden - Beyoncé oder Christina Aguilera oder die vielen DSDS-Kandidaten, die sich an Whitney-Songs versuchen. Whitneys Schicksal war so tragisch wie das vieler Stars, aber bei Whitney tat es einem doch besonders weh, wenn man sie in späteren Jahren singen oder vielmehr krächzen hörte: Die Drogen hatten ihrer Stimme definitiv nicht gut getan.

Wenn man sich das Buch über einen Promi vornimmt, gar noch von der eigenen Mutter geschrieben, würde man wohl spektakulär neue Informationen erwarten. Warum sonst sollte man so ein Buch dann kaufen, wenn man über den betreffenden Promi eh schon alles aus den Medien weiß? Und nach der Lektüre von Cissy Houstons Buch über ihre Tochter stellt sich erstmal Enttäuschung ein, denn Neues über Whitney Houston bringt das Buch nicht. Ich zumindest, die ich mir zwar ein paar Videos auf YouTube angeschaut habe, mich aber der Boulevardpresse ansonsten fern halte, wusste eigentlich schon alles, was in diesem Buch über Whitney zu lesen ist. In einem zweiten Schritt hinterfrage ich aber meine Erwartungshaltung, denn von Voyeurismus kann man sich nicht ganz frei sprechen, wenn man ein solches Buch liest. Das Interessante ist eigentlich das, was zwischen den Zeilen steht.

Cissy Houston erzählt ihre Geschichte von Anfang an, sie beginnt mit ihrer eigenen Biografie, der anscheinend turbulenten Kindheit, dem frühen Tod der Eltern, der Gesangskarriere. Whitney, ihr letztes Kind, war offenbar ihr ein und alles, zumal sich Cissy Houston nach zwei Söhnen eine Tochter ersehnt hatte. Sie skizziert im Weiteren Whitneys Kindheit, Jugend und Aufstieg zum Superstar. Aber so farblos meine Zusammenfassung klingen mag, sie entspricht eigentlich den Schilderungen im Buch. Whitney erscheint mir irgendwie nur in der Ferne, es geht zu einem Gutteil um Cissy selbst, vor allem um ihre kriselnde Beziehung mit John Houston. Andererseits vermittelt sich einem zwischen den Zeilen der Eindruck, als wolle sich Nippy wie Whitney von klein auf genannt wurde, der strengen Mutter entziehen. Cissy erzählt, wie Nippy in der Grundschule lange Zeit gemobbt wurde, die resolute Cissy nahm sich auf der Stelle den Schulleiter vor, bewirkte bei Nippys Mitschülern aber kaum etwas. Nippy behielt es in Zukunft für sich, wenn die Mitschüler sie ärgerten, und später würde sie auch ihre massiven Drogenprobleme vor Cissy verheimlichen. Als ihre Tochter ihr ihren Wunsch, Sängerin zu werden, mitteilt, triezt Cissy sie mit intensivem Training, wogegen sich Nippy hin und wieder auflehnt, sich aber am Ende doch wieder fügt. In Interviews betonte Nippy stets ihre Dankbarkeit gegenüber ihrer Mutter, in Wahrheit schienen sich die beiden aber nicht sehr nahe gestanden zu haben. Einmal ist davon die Rede, Whitney habe in den ersten Jahren ihrer Karriere herumerzählt, sie sei in einem Ghetto aufgewachsen. Sie feiert offenbar gerne und ausgelassen, nimmt Drogen, und heiratet schließlich den "Badboy" Bobby Brown. Bei alldem entfernt sie sich, hat man den Eindruck, immer weiter von der Mutter, die erbost auf das Ghetto-Märchen ihrer Tochter reagierte. Whitneys Geschichte scheint eine von stummer, schleichender Rebellion zu sein, gegen die Mutter und vielleicht auch gegen ihr Image als "Americas black sweetheart". Von Nippys Drogenproblemen und den Spannungen in der Ehe mit Bobby Brown bekommt Cissy kaum etwas mit, nicht mal aus der Boulevardpresse, der sie (verständlicherweise) keine Beachtung schenkt.

Stilistisch ist das Buch, wie schon angedeutet, eher farblos, keine hohe oder auch nur besonders spannende Literatur. Aber das erwartet ja auch keiner. Gleichzeitig ist es keine zähe Lektüre, wir als Whitney-Houston-Möger oder -fans haben sowieso schon Interesse am Gegenstand.

Also, kein Buch, das Klatsch-und-Tratsch-Sehnsüchte befriedigt, aber eines, das eine gewisse Erklärung für Whitneys Absturz liefert. Whitneys Tochter, die Enkelin von Cissy Houston, beschwerte sich über das Buch und nannte es respektlos. Dem kann ich mich nicht anschließen, selbst Bobby Brown kommt nicht so übel weg, wie man vielleicht erwarten könnte. Cissy erklärt sogar ausdrücklich, sie mache Bobby nicht für die Drogensucht ihrer Tochter verantwortlich. Nach ihren Schilderungen war er kein Haustyrann, sie sagt vielmehr, dass Nippy gleichfalls gemein und provokativ sein konnte und dass also beide ihren Anteil an der schlimmen Situation gehabt hätten. Auch bestätigt sie, dass Whitney schon lange vorher Drogen nahm, und räumt mit der Legende auf, die schöne Whitney habe sich einem Versager hingegeben, der sie dann zu sich hinabzog. Es ist die Geschichte Whitneys aus den Augen der Mutter, der ihre Tochter entglitten war.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2013
I will always love you-Whitney Houstons Weg war gesäumt von Erfolg und Glamour. Dennoch geriet ihr Leben in der schillernden Pop-Welt aus den Fugen, besonders die letzten Jahre waren von negativen Schlagzeilen überschattet. Am Abend der Verleihung der Grammy Awards 2012 wurde Whitney tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Mit gerade einmal 48 starb sie an langjährigen Drogenmissbrauch, und mit gebrochenem Herzen. Zum ersten Mal spricht Whitneys Mutter, Cissy, selber eine Gospel Legende offen, ehrlich und anrührend über das Leben und Sterben ihrer so begnadeten wie attraktiven Tochter. Niemand kann besser beschreiben, wie Whitney vom Kirchenchormitglied zur gefeierten Soul-Diva aufstieg und eine der erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten wurde. Doch sie berichtet ebenso von den Schattenseiten eines Lebens im Rampenlicht, von Whitneys schwieriger Ehe mit dem Musiker Bobby Brown, den verzweifelten Versuchen, ihre angeschlagene Stimme wiederzuerlangen, und nicht zuletzt von dem aussichtslosen Kampf gegen die Drogensucht. Viele wunderbare Menschen sind schon den Drogen zum Opfer gefallen, Nippy auch. Cissy, nannte ihre Tochter liebevoll Nippy. Es gibt Momente, so sagt Cissy, da meine ich ganz deutlich zu spüren dass sie bei mir ist. Diese verdammte Türklinge, die an dem Tag, als Nippy starb, schon verrückt gespielt hat, klingelt immer noch manchmal, und niemand steht vor der Tür, jedenfalls niemand, den ich sehen kann. Ich bete immer zu Gott, dass er mich von ihr träumen lässt, doch das geschieht nie. Aber es klingelt an der Tür, oder eine Vase wechselt ihren Platz, während ich draußen bin, und frage mich, ob das meine Tochter ist. Ich vermisse sie so sehr. Jeden Tag hadere ich mit der Tatsache, dass ich sie in diesem Leben nicht noch einmal sehen werde. Aber ich glaube daran, dass der Tag kommen wird, an dem wir uns wieder treffen, und deswegen gebe ich nicht auf. Einzig und allein die Überzeugung, dass Gott einen Plan hat und wir wieder vereint sein werden, hält mich davon ab, zusammenzubrechen. Manchmal wache ich mitten in der Nacht weinend auf. und ich brauche einen Moment, bis mir wieder klar wird, wo ich bin und was geschehen ist. Und dann stehe ich einfach auf, wische mir die Tränen weg, wasche mir das Gesicht und lege mich wieder hin. Das ist alles, was ich tun kann. Ich bin so dankbar, dass Gott mir 48 Jahre meine Tochter geschenkt hat. Und ich akzeptiere, dass Er wusste, wann es an der Zeit war, sie zu sich zu nehmen. Und ich stimme mit ein. Wirklich eine rührende Homage an Whitney , die Cissy Houston ihrer Tochter widmet. Zusammen mit bisher unveröffentlichten Familienfotos, und ergänzt durch ein Vorwort von Dionne Warwick, ist Whitney. Die Geschichte einer Mutter über Liebe und Verlust das aufrichtige Porträt einer der populärsten Künstlerinnen unserer Zeit, geschrieben von der Frau, die sie am meisten geliebt hat. Ein wundervolles Buch aus dem Edel Verlag Hamburg. Es gibt einen Einblick in das Leben von Whitney Houston, von der Kindheit bis zu ihrem Tod. Wie schon erwähnt, ein rührendes, und aufrichtiges Buch, sehr gut geschrieben, aber mit Sicherheit keine Biographie, auch wenn es manchmal so erscheint. Ich leihe dir für kurze Zeit mein Kind, sagte er. Um es zu lieben, solange es lebt, und zu trauern, wenn es stirbt. ( Edgar Guest )
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2013
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dieses Buch war eine Entschuldigung der Mutter, da sie Whitney nicht retten konnte. Sie hatte ständig Angst, ihre Tochter würde sie nicht mehr lieben, wenn Sie etwas gegen die Drogensucht unternommen hätte.
Wenn alle 3 Kinder Drogen nehmen, dann kann doch was mit der Erziehung nicht gestimmt haben. Und sie ist doch so gottesgläubig? Hat wohl nichts genützt. Ich fand es sehr befremdlich und ich frage mich die ganze Zeit, warum sie nichts unternommen hat um Ihre Enkelin aus dem Drogensumpf rauszuholen? Darüber hat sie kein bisschen geredet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2013
Ich bin eigentlich keine Leseratte was Bücher angeht, aber sozusagen ein Fan von Whitney Houston. Habe monatelang darauf gewartet dass dieses Buch in Deutsch erscheint. Zwar "nur" als Taschenbuch, aber das war egal.
Nun, in 2 Tagen habe ich dieses Buch gelesen und ich kann es nur weiter empfehlen. Cissy Houston hat mit sehr viel Liebe diese Buch verfasst. Die Höhen und Tiefen ihrer Tochter Whitney beschrieben, ohne etwas beschönigen zu wollen. Es war für mich ebenfalls sehr interessant auch von Ihrer eigenen Geschichte zu erfahren, die Kindheit in Newark, ihre Familie, die Drinkard -Singers und noch so einiges..
Sicher wird der ein oder anderer sagen, dieses Buch wurde des Geldes wegen geschrieben. Ich denke aber wirklich, dass es Mrs. Houston wichtig ist, der Welt zu erzählen dass ihr Kind nicht nur der Superstar Whitney Houston war, sondern auch ein Mensch wie du und ich, mit Gefühlen, Stärken und Schwächen, Höhen und Tiefen ....RIP Whitney.
Danke Mrs. Cissy Houston
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2013
Man kann aus dem Buch sehr gut herauslesen, dass Whitneys Mutter den Glauben hatte, man müsse nur an Gott glauben, jeden Sonntag schön brav in die Kirche gehen und dann macht man alles richtig im Leben. Es sollte ihr zu denken geben, dass jedes ihrer Kinder Drogen und Alkoholprobleme hatte.

Sie hätten Zuneigung gebraucht, Liebe und Umarmungen.

Das Buch ist überhaupt nicht reflektiert geschrieben. Im Gegenteil. Die Mutter hat große Traumatas in ihrer Kindheit erlebt und hat diese nie aufgearbeitet. Diese hat sie unbewußt an ihre Kinder weiter gegeben, ohne es zu wissen.
Alleine schon, dass sie schreibt, dass sie immer eine sehr enge Beziehung zu Whitney hatte, aber sie nie über ihre Probleme gesprochen hat, spricht Bände. Was denn nun?
Ein eher trauriges Buch, weil man zwischen den Zeilen erkennt, was in Whitney vorgegangen sein muss. Sie wollte ausbrechen, mal nicht das brave Mädchen sein. Das ist auch deutlich geworden, als Sie den wilden Bobby heiratete.
Man verliebt sich immer in einen Spiegel, das was Bobby auslebte, durfte Whitney nicht ausleben.

Ruhe in Frieden!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2013
dieses buch ist eigenentlich ein eitel-spiegel einer mutter eines weltstars , der selbst gerne einer gewesen wäre.
schon in den ersten zeilen erkennt man, das dieses buch sehr viel von cissy houstons leben, ihres traumes vom grossen ruhm , aber auch eine sehr dominante mutter ist.
man erfährt viel über die junge whitney, aber eigentlich sehr viel über cissy, muss man nicht wirklich wissen-kann man ....
viele seiten sind hier über whitney, die eben die tochter und nicht der weltstar ist , aber noch mehr über die "übermutter"cissy und ihre karriere und ehe, ihren ehrgeiz.
cissy schildert viel drum herum um das leben der houstons, aber ich kann jetzt nicht sagen, das dieses buch mit voller Mutterliebe oder doch mehr wegen des Geldes geschrieben wurde.
im großen und ganzen ist dieses buch ganz ok.
leicht zu lesen.
#ganz nett für fans....
schöne privatfotos im buch.
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am 7. Oktober 2013
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen! Es gibt Einblick in das Leben von Whitney. Ist ehrlich. Auch der Schreibstil ist sehr gut.
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am 1. September 2013
Das Buch hat mir super gefallen, obwohl das Ende ja bekannt und traurig ist kann es weiterempfehlen

Die Story ist gut gemacht
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am 18. August 2013
Das Buch war fuer mich sehr traurig. Starke Persoenlichkeit, die leider ihren Kindern nicht helfen konnte.
Sehr interessant und empfehlenswert, aber keine gruendliche Biografie von Whitney Houston.
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