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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Habe etwas mehr erwartet, aber OK
Als würde es nicht längst genügend Bücher und Biographien über Bruce Springsteen geben, hat Peter Ames Carlin nun auch noch eine geschrieben. Um das Fazit vorwegzunehmen: Ich habe mir schon - nach all den Ankündigungen - etwas mehr, vor allem mehr Insiderwissen erwartet. Wer die Bücher insbesondere vom "Haus-Berichterstatter" Dave Marsh...
Vor 21 Monaten von Tramp69 veröffentlicht

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Informativ, interessant aber doch ein bisschen zu viel des Guten
Das Buch gibt dem interessierten Fan viele Einblicke und Informationen über bisher unbekannte Momente aus dem Leben von Bruce Springsteen.
Jedoch sind die Informationen teilweise so sehr detailiert und ausführlich, dass es streckenweise ein wenig langweilig wird.
Klar - das Leben ist nicht immer voller Höhepunkte. Aber ein wenig kürzer...
Vor 16 Monaten von Iris Wittemann veröffentlicht


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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Habe etwas mehr erwartet, aber OK, 7. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Als würde es nicht längst genügend Bücher und Biographien über Bruce Springsteen geben, hat Peter Ames Carlin nun auch noch eine geschrieben. Um das Fazit vorwegzunehmen: Ich habe mir schon - nach all den Ankündigungen - etwas mehr, vor allem mehr Insiderwissen erwartet. Wer die Bücher insbesondere vom "Haus-Berichterstatter" Dave Marsh kennt (Glory Days, Two Hearts), von Rob Kirckpatrick (Magic in the Night), David Masur (Born to Run) oder Racing in the Street von June Skinner Sawyers wird nicht allzu viel Neues erfahren, zumal gerade die jüngsten Alben und insgesamt die Zeit ab 1990 auch bei Carlin nur sehr dürftig abgebildet werden. Natürlich sind die 70er und 80er die kommerziell erfolgreichsten für Springsteen gewesen. Allerdings war Bruce seit der Reunion so produktiv wie nie zuvor, hat mit The Rising sein vielleicht wichtigstes Album gemacht und war politisch aktiv wie nie. Dennoch wird dieses Jahrzehnt auf gerade mal 60 Seiten beschrieben. Wer dagegen noch nichts über Bruce Springsteen gelesen hat, kann gerne auf Carlins Buch zurückgreifen, denn es ist sicherlich - alleine aufgrund des Erscheinungszeitpunkts - das bisher Vollständigste.

Worin unterscheidet sich nun diese Biographie von den vielen anderen? Vor allem darin, dass Carlin Zugang zu allen Bandmitgliedern und weiteren Mitgliedern des Springsteen-Landau-Clans hatte. Und genau hier habe ich mir doch viel mehr erwartet. Die Originalzitate der Bandmitglieder passen insgesamt vielleicht auf zwei, drei Seiten. Wer geglaubt hat, mehr Infos über das Privatleben von BS zu bekommen, sieht sich ebenfalls getäuscht. Vieles bleibt im Vagen, so z. B. auch die seinerzeit ganz große Tratsch-Story über Bruces erste Ehe mit Juliane Philipps. JP hat sich wohl vertraglich verpflichtet, für alle Male nicht Näheres über die kurze Ehe zwischen 1985 und 1987 auszuplaudern (was für sie spricht). Stattdessen nimmt Bruce die ganze Schuld am Scheitern der Ehe auf sich (was für ihn spricht). Ansonsten gibt es auch nicht viel Tratsch. Wer auf solche Dinge Wert legt, sollte sich weiter an Christopher Sandfords "Point Blank" bzw. "Die Rockstimme Amerikas" (deutscher Titel) halten. Bei Carlin bekommt der Leser dafür etwas mehr Einblicke in die Gefühlslage der E Street Band-Member, als sie seinerzeit 1988 gefeuert wurden. Obwohl eigentlich alle den Schritt aus künstlerischer Sicht nachvollziehen konnten, hat das bei dem einen oder anderen doch viel tiefere Wunden hinterlassen als bisher gedacht. Auch die Reunion 1999 war alles andere als harmonisch und es stand bis zuletzt auf der Kippe, ob sie überhaupt zustande kommen würde, zumal Bruce auch nicht so richtig wollte und einige Bandmitglieder trotzig erst mal ihre Gefolgschaft verweigerten, zumal ja auch nicht alle wirklich auf das Geld angewiesen waren.

Ganz interessant und für mich auch neu waren die Beschreibungen der ganz jungen Jahre von Bruce, die allerdings sehr ausführlich beschrieben werden. Z. B. wusste ich bis dato nicht (oder nicht mehr), dass Bruce mehr oder weniger von seinen Großeltern - vaterseits - erzogen wurde, als er noch ein Kleinkind war.

Was lernt man noch Neues? Dass Little Steven immer einen etwas anderen Musikgeschmack hat als Bruce, ist hinlänglich bekannt. Dennoch war und ist Steve van Zandt der zusammen mit Jon Landau wichtigste Berater für Bruce. Ach ja: Der perfekte und für Steve beste Bruce-Song ist ..... The Little Things (My Baby Does)! :-), der es erst auf das Outtake-Album "The Promise" geschafft hat. Interessant auch die Gründe, weshalb Steve 1984 die E Street Band verlassen hat, u.a. weil ihm die Richtung, die Bruce mit dem Album Born in the USA eingeschlagen hat, nicht ganz gepasst hat und er sich nicht hinreichend gewürdigt gefühlt hat. Es war wohl kein richtiger Streit zwischen den beiden, allerdings auch längst nicht so harmonisch wie man bisher vermuten konnte. Die für mich als Fan durchaus interessante Frage, ob es in dem Song "Bobby Jean" wirklich um Steve geht, bleibt dagegen unbeantwortet. Selbst Little Steven kennt die Antwort (bis Sommer 2011) nicht: "We`ve never talked about it, to this day."

Wirklich einzigartig sind dagegen einige Bilder, die zum Teil aus dem Privatarchiv der Familie Springsteen stammen. Hier sieht man Bruce u.a. als Dreijährigen ;-). Dann wiederum gibt es aber auch Bilder, die längst bekannt sind.

Wer, wie ich, einfach alles über Springsteen lesen MUSS, sollte auch "Bruce" lesen. Wer sich davon aber wesentlich Neues erhofft, kann sicher darauf verzichten, vor allem, wenn man zuvor schon andere Bruce-Biographien gelesen hat. Dass Bruce ein Workaholic ist, der mindestens immer ein komplettes Album in der Tasche hat, dass Bruce wie ein Besessener arbeitet, weiß jeder Fan, der Bruce schon mal live gesehen hat. Einblicke in die Arbeitsweise bekommt man auch, allerdings sind die auch nicht sooo neu, wenn man die Filme über die Entstehung von Born to Run und Darkness on the Edge of Town kennt.

Noch ein Wort zum Cover-Photo, das m. W. aus dem Jahr 1992 stammt: Schaue ich auf mein Bruce-Regal mit all den Platten-Covern und Bücherumschlagsphotos frage ich mich doch, ob es auch mal möglich ist, Bruce nicht ganz so nachdenklich und traurig abzubilden. Jeder, der schon mal einen Springsteen auf der Bühne gesehen hat, weiß doch um die Ernsthaftigkeit seiner Songs, kennt aber auch den ausgelassen feiernden Party-Bruce. Solch ein Cover-Photo würde ich mir mal wünschen.;-)
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefe Einblicke in eine fremde Welt..., 5. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Als ich von dem Buch erfuhr,musste ich es sofort lesen! Bruce Springsteen ist ein Künstler,der mich schon lange fasziniert über den ich jedoch wenig wusste! Das Lesen des Buches war von Anfang bis zum Schluss ein Genuss! Hingegen meiner Vorredner,die zum Teil,schon etliches wussten,bzw.über ihn gelesen haben,ging ich sehr unvoreingenommen und frei in diese Lektüre!Ich muss sagen,dass ich von der ersten Seite an gefesselt war und das Buch verschlungen habe!
Ich fand es gut und leicht geschrieben,abwechslungsreich und konnte mich,als Leser,in viele Situationen hinein versetzen!Für alle,die gerne Biographien lesen und eintauchen wollen ,in das Leben anderer,ist dieses Buch sehr zu empfehlen.....ob es für echte Springsteenkenner geeignet ist,kann ich schwer beurteilen!
Jedenfalls bietet es dem Leser die Chance,in eine unbekannte,andere Welt einzutauchen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Menge Musikdetails, ausreichende Infos über das Privatleben, großartige Biographie, 30. April 2013
Von 
fictionmaster (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Bruce Springsteen ist eine Institution. In den Siebzigern wurde er als die Zukunft des Rock'n‘Roll bezeichnet. Spätestens mit seinem dritten Album „Born to run“ wurde er dieser Ehrung gerecht. Was folgten, waren jede Menge schweißtreibende Jahre mit über tausend Live-Shows, weiteren großartigen Alben, aber auch vielen Rückschlägen inklusive gescheiterter Ehe und jahrelangem Rechtsstreit mit seinem Ex-Manager. Etliche Bücher sind bereits über den "Boss" erschienen, ein Großteil allerdings kaum der Rede wert. Ganz anderes diese Biographie. Der Autor sprach nicht nur mit jeder Menge Zeitzeugen, er weiß auch über Springsteens Musik hervorragend Bescheid. So gibts Infos über Studio-Outtakes, alternative Versionen, und selbst von den inoffiziellen Live-Mitschnitten scheint er jede Menge durchgehört zu haben. Natürlich liegt das Hauptaugenmerk auch dieses Buches auf Springsteens frühen Jahren und stellenweise ist es da auch zu detailliert (zum Beispiel die Infos über seine Großeltern oder der Werdegang einzelner Musiker, bevor sie kurzzeitig zur Band stießen). Dennoch ist es eine angenehm lesbare Biographie, die unvoreingenommen an alles herangeht und auch langjährigen Fans etwas Neues erzählt. Vor allem, da das 600 Seiten starke Buch alle Ereignisse bis zur Gegenwart aufgreift (auch den Tod von Clarence Clemons und Danny Federici) und sowohl Bruce Springsteen als auch die E Street Band selbst zu Wort kommen. Zudem geht es vorwiegend um das musikalische Werk, das Privatleben der Musiker wird nicht zu detailliert aufgegriffen. Kurz: Es ist genau die Biographie über den Boss, auf die ich immer gewartet habe. Wirklich gute Arbeit.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Show a little faith, there's magic in the night., 27. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Ich bin seit Langem großer Bruce Springsteen Fan, nicht nur wegen seiner großartigen Musik und Texte, sondern auch wegen seiner Leidenschaft auf der Bühne, seiner Authentizität und seinem Kampf für Gerechtigkeit. Trotzdem war das Buch von Peter Ames Carlin meine erste (aber bestimmt nicht letzte) Biographie über Bruce.

Einen Vergleich zu anderen Büchern über den Boss kann ich also nicht ziehen, jedoch hat Carlin bereits wegen der Aktualität ein Plus. Er porträtiert den Werdegang von Springsteen und der E-Street Band bis zur aktuellen Tour, inkl. den beiden Todesfällen von Clarence Clemons und Danny Federici.

Der Autor beginnt mit der Kindheit Springteens, der lange Zeit bei den Großeltern gelebt hat, und erzählt von seinen Jugendjahren, der schwierigen Vater-Sohn Beziehung und der engen Verbindung zur Schwester. Das Wissen über seine Herkunft und sein Verhältnis zur Familie ist entscheidend, um seine musikalische Entwicklung und Teile seiner Musik besser zu verstehen.

Carlin schildert Springsteens Aufstieg vom jugendlichen Musiker zum Weltstart von den Anfängen in Schulbands, über die erste Periode mit der E-Street Band, seinen Solo-Projekten bis zur Reunion. Durch Gespräche mit der Band und Zeitzeugen zeichnet der Autor ein authentisches Bild vom Prozess der Zusammensetzung der Band und den ersten Erfolgen bis zur vorläufigen Auflösung. Er geht dabei intensiv auf die Gedanken und Gefühle der Bandmitglieder ein. Dabei beschreibt der Springsteen durchaus realistisch, nicht immer nur sympathisch. Springsteen ist ein Musik-Besessener und Perfektionist. Das zeigt sich nicht nur in den Konzerten, sondern auch während der Studio Sessions, bei welchen er sehr intensiv arbeitet und der Band alles abverlangt. Carlin zeigt alle Höhen und Tiefen seiner Karriere – 1. Plattenvertrag, seine guten (aber weniger verkauften) ersten Alben, die großen Welterfolge, Streitigkeiten und Trennung vom Management und Auflösung der E-Street-Band.

Auf die Entstehung der Alben und Lieder geht der Autor teils sehr detailliert ein und liefert Hintergrundinfos, Bedeutung von Textzeilen und Informationen zu alternativen Versionen. Leider beschreibt er die letzten Alben seit der Reunion nicht mehr so detailliert. Mehr Hintergrundinfos zu diesen Liedern wäre auch interessant und wünschenswert. Generell wäre eine Beschreibung und „Deutung“ von Springsteens Werk sehr spannend und zeitgeschichtlich interessant.

Das ist aus meiner Sicht auch der einzig negative Punkt. Die letzten Jahre werden relativ schnell abgehandelt, dabei ist es eine sehr produktive Zeit von Bruce und der Band.

Das Buch ist sehr empfehlenswert! Es liest sich sehr angenehm und flüssig, teils wie ein Roman, der von der ersten Seite an fesselt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Biografie mit kleinen Schwächen, 26. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Zunächst mal der HIntergrund meines Blickes auf die Biographie:

Ich bin -ich geb's zu- Fan seit 1986, da war ich 14. Ich habe seitdem ich die Sprache verstehe, nicht nur die Musik gehört, sondern auch die Texte aufgesogen. Nach meinem Verständnis gehört das zum Verstehen des Künstlers essentiell dazu! Ich habe bisher noch keine Bio von Ihm gelesen, alles was ich wusste, kam aus Wikipedia, Zeitungsberichten, den Box-sets "BTR" und "Darkness". Gesehen hab ich ihn seit der Tunnel-Tour so rund 15 mal auf allen Touren, mit Ausnahme der Joad-Tour (weil ich keine Tickets ergattern konnte:-(). Und natürlich kenne ich ihn nicht persönlich.

Aus genau dieser Perspektive kann ich sagen, dass ich sehr viele Zusammenhänge, der Split der Band, die befreundeten Musiker aus Asbury-Park Zeit, sein Elternhaus definitiv besser nachvollziehen kann. Auch die "lyrics" werden für mich hiermit noch intensiver erlebbar. Insofern wird zwar mancher "Fan-Boy" sagen: "das hab ich doch alles schon längst gewusst, von meinem Brucie,...!", aber es gibt sehr viele Einblicke auch in das durchaus komplexe -um nicht zu sagen "schwierige" Seelenleben unseres Helden, die mir in dieser Brisanz nicht klar waren. Der nette Onkel Bruce wird hier niemals nur als sympatischer Grußonkel gezeichnet, sondern seine Ecken und Kanten, die auch sehr nahe stehende Kumpane aushalten mussten, kommen hier sehr deutlich raus! Das find ich gut!Ab und an hat es mich geschockt, aber wenn ich Fanboy sein will, dann kann ich ja die Bravo lesen...!

Insofern -und ich betone, ich kann es nicht mit anderen Bios vergleichen- fand ich diese hier gut lesbar, mit Zitaten von Weggefährten gespickt, absolut gelungen! Langweilig war da für mich eigentlich nix!

Was aber wirklich unterirdisch ist, sind die Zitate aus den "lyrics": Also es geht für mich ja gar nicht, dass die Texte falsch zitiert sind!! In den Erläuterungen zu der Entstehung der Alben, wo auch noch das Rohmaterial mit den unzähligen Textvarianten des Künstlers beschrieben wird, da dachte ich noch, dass es möglicherweise um das Ursprungsmaterial geht! Und die "Hoffnung" war schon sehr weit hergeholt....! Wenn ich aber Zitate aus bspw. "one step up" sehe, wo dann "when I look at my face I don't see" gedruckt steht, anstelle von "myself", dann frag ich mich schon, wie das passieren kann, wenn man a) den Künstler schätzt und b) sich den Texten ausgiebig widmet!! Und das ist lediglich ein Beispiel von einigen!!!

Der Zweite Kritikpunkt, wenn man das so nennen kann ist (ich hatte auch nicht sehr viel mehr erwartet, von einem Künstler, der sein Privatleben so gut es geht halt "privat" sein lässt....) es gibt nicht so viel Neues, was der hochinteressierte Fan nicht aus Interviews und Zeitungsartikeln zusammenklauben kann! Aber mal Hand auf's Herz: Wer bitte erwartet denn, dass der Bruce da mal in aller Breite, Details und Fotostrecke seine Privatsphäre auskippt?? Wer mehr erwartet, der muss eigentlich davon ausgehen, dass da entweder ne ganze Menge an netter Prosa von zweifelhaftem inhaltlicher Berechtigung enthalten ist, oder schlicht Paprazzi-artig recherchiert wurde. AUch das von zweifelhaftem Wert. Insofern, als

Fazit: Für mich sehr gut lesbar und interessante Zusammenfassung mit schwacher Texttreue was die Lieder angeht!

Insofern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie erwartet..., 11. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
...eine tolle Biografie. Wenn man seine Musik mag, muss man die Biografie einfach gelesen haben. Spätestens dann versteht man seine Musik, Lieder, Texte nochmal auf einen ganz andere Weise. Auch die damalige Musikbranche wird beleuchtet, nichts kommt zu kurz. Einfach gut!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswerte Biografie, 11. April 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Ein lesenswertes Buch für alle Springsteen-Fans. Sehr Detail-reich werden vor allem die Kindheit des Musikers und die Jahre bis 1975 beschrieben. Nach der Hälfte des Buches befindet man sich noch immer in der Mitte der 70er Jahre. Die Beschreibung der Folgejahre fällt wesentlich knapper aus, was für mich okay war. Gestört hat mich eher das dürftige musikalische Verständnis und Wissen des Autors. Auf die Texte und die Themen, über die Springsteen schreibt, geht er durchaus umfänglich ein. Zur Musik, zum Zusammenspiel und Eigenheiten der Band und eher technischen Aspekten kann er wenig sagen. Wer sich wie ich für solche Dinge interessiert, dürfte eher enttäuscht sein. Dafür ist der Autor sehr nah an Springsteen als Person dran. Insbesondere dessen psychische Probleme sind - so weit ich weiß - bisher noch nirgends so differenziert dargestellt worden. Insgesamt ein interessantes Buch, bei dem übrigens auch die Übersetzung sehr gelungen ist. Dies ist ja bei im Original englischsprachigen Musikbüchern nicht selbstverständlich.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant und überraschend, 7. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Ich habe die Originalversion gelesen und habe nicht viel mehr Neues dazu zu sagen als alle anderen vor mir - vielleicht eins: Carlin scheint ein doch eher realistisches Bild von BS zu zeichnen, das durchaus nicht immer sympathisch ist. Ich habe die beiden Marsh-Biographien gelesen - allerdings nicht komplett, denn ich habe es irgendwann nicht mehr ertragen. Die Art, wie er BS überhöht und als quasi-Gott darstellt, löste in mir nicht nur einmal fremdschämen aus. Carlin aber zeigt einen Menschen, einen Bessenen mit psychischen Problemen und deren Ursprung in seiner Kindheit. Sehr interessant und nicht nur positiv - ein überraschendes Buch!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I'm the president, but he's the Boss!", 26. März 2013
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Bruce Springsteen, seit Jahrzehnten äußerst erfolgreicher Musiker mit mehr als 120 Millionen verkauften Alben sowie unzähligen Preisen und Auszeichnungen. Natürlich gibt es bereits zahlreiche Veröffentlichungen über dessen Person, aber die Biografie des Musikjournalisten Peter Ames Carlin ist insofern etwas Besonderes, als dass sie eine autorisierte Fassung ist und auf Gesprächen des Autors mit dem Künstler, seiner Familie, Bandmitgliedern und Freunden basiert und Informationen verarbeitet, die von diesen gegeben wurden.

Carlin betrachtet nicht nur dem Musiker Bruce Springsteen, sondern auch den Menschen, und das ist das Besondere an dieser Biografie. Gerade über dessen Kinder- und Jugendjahre hat man bisher noch nichts gelesen. Aber auch heikle Themen wie beispielsweise das problematische Vater-Sohn-Verhältnis, seine missglückte erste Ehe, seine Depressionen und nicht zuletzt die Gefühle seiner Weggefährten aus der E-Street Band, nachdem er sie quasi entlassen hatte. Dabei verbreitet der Autor aber nie Klatsch und Tratsch, sondern geht behutsam und mit viel Fingerspitzengefühl vor und lässt die Beteiligten ihre Sicht der Dinge schildern.

Und dann gibt es noch einen weiteren Punkt, den ich sehr bemerkenswert finde, denn die Schilderungen lassen uns Leser begreifen, wie das politische Bewusstsein des Musikers entstanden ist. Aufgewachsen bei seinen Großeltern in eher ärmlichen Verhältnissen, kennt er die Lebensumstände und die Menschen, über die er seine Lieder schreibt aus eigenem Erleben und wir Zuhörer verstehen, warum die Menschen in seinen Liedern manchmal so und nicht anders handeln.

Springsteen ergreift Partei für die kleinen Leute, er versteht, was sie umtreibt und wie sie ticken und wenn es gilt, in Ausnahmesituationen Gelder zu sammeln und Bedürftigen zu helfen (wie zuletzt nach Sandys Wüten in New Jersey) , geht er immer als Organisator voran. Seine Lieder sind authentisch und wir nehmen ihm seine Texte ab, weil er offen, ehrlich und klar in seiner Aussage ist. Gerade auch deshalb war er eine einflussreiche Stimme im Wahlkampf Barack Obamas, den er mit vielen öffentlichen Auftritten unterstützt hat.

Und wie sagte dieser doch so treffend: "I'm the president, but he's the Boss."

Ein toller Musiker und beeindruckender Mensch, einfühlsam beschrieben von Peter Ames Carlin.

Dafür vergebe ich 5 von 5 Gitarren!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Ames Carlin: Bruce. Die Springsteen-Biografie, 9. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Bruce (Gebundene Ausgabe)
Eine weitere Biographie über Bruce Springsteen. Auf über 600 Seiten. Braucht man das? - Die Antwort ist ein klares JA". Das Buch ist in Kooperation mit Bruce Springsteen entstanden, so dass der Autor Zugang zu ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der E-Street-Band sowie Mitgliedern der Familie Springsteen hatte. Daraus entstehen einzigartige psychologische Bilder aus dem Leben Springsteens - hervorzuheben sind die tiefen Einblicke in seine Kindheit und in die Beziehung zwischen ihm und den E-Street-Band-Musikern im Lauf der Jahre.

Die Biographie wertet nicht - das ist eine ihrer angenehmen Seiten. Sie stellt Tatsachen dar und überlässt es dem Leser, Entscheidungen oder Entwicklungen selbst zu beurteilen. Vielleicht hätte sich mancher Leser mehr Details aus dem Privat- bzw. Gefühlsleben Springsteens gewünscht. Andererseits ist es mehr als verständlich bzw. konsequent, dass er über diesen Bereich nur sehr sparsam Auskunft gibt - die Bewunderung für Musik und Kreativität eines Menschen geben nicht das Recht auf bedingungslosen Zugang zu privaten Informationen.

Herausragend sind das Detail-Wissen und die Ausführlichkeit der Berichte über die kreative, geschäftliche und politische Entwicklung Springsteens vor allem in den jungen Jahren seiner Karriere. Dies mag auf einige Leser überladen oder langweilig wirken, für den Fan ist es eine Fundgrube an Informationen. Zudem ist die Biographie klar strukturiert und unterhaltsam geschrieben - ein Sachbuch, das fesselt.
Bruce
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Bruce
Bruce von Peter Ames Carlin (Gebundene Ausgabe - 11. März 2013)
EUR 24,95
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