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am 17. Dezember 2012
aus meiner Sicht ein sehr ehrlich geschriebenes Buch, die gewählte Ich-form bringt den Leser sehr nah an den Menschen Borowka. Auch die Einblicke in den Bundesliga bzw. überhaupt in den Profifußball sind auch für einen Nichtfan (wie mich) sehr aufschlussreich. Habe das Buch relativ flott durchgelesen und gratuliere der Hauptperson und natürlich seinem Autor zu soviel Mut und Offenheit. Alkoholismus ist ja leider immer noch ein großes Tabu als Sucht und wird von vielen einfach nicht als solche erkannt und entsprechend viele Co-abhängige Menschen gibt es.

Den Tip für das Buch habe ich aus dem Kölner Treff, bei dem Herr Borowka zu Gast war.
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am 7. November 2014
Vorneweg: Für Bremen/Gladbach Fans, die in den 80er/90er Jahren schon dabei waren, ist das Buch eine Art Pflichtlektüre. Uli gibt viele nette kleine spannende Annekdoten aus der Zeit zum besten...

Für alle anderen: Die Offen- und Direktheit eines Uli B. in allen Ehren, aber vom eigentlichen Thema (Alkoholsucht und der Alltag damit) ist relativ wenig in dem Buch zu finden. Stattdessen eher eine fast chronologische Biographie von Uli, sprich: Zu einem Großteil geht es um seine rein sportliche Karriere. Als nicht SWV/Gladbacher ist das nicht immer interessant.

Die eintönige Erzählweise in holpriger Umgangssprache fängt eigentlich spätestens ab Mitte des Buches ein wenig an zu nerven.

Bisschen schade.
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am 13. Oktober 2012
Ich finde Uli Borowkas Autobiograhie wirklich unterhaltend, beieindruckend und bewegend zugleich. Zum einen schreibt er offen und unterhaltsam aus seinem Leben als Spitzenfußballer bei Mönchengladbach und natürlich Werder Bremen. Man erfährt zahlreiche Insiderstories aus dem Fußball-Berieb der 80er und 90er Jahre. Man begenet Jupp Heynkes als jungen Trainer, natürlich Otto Rehalgel und zahlreichen anderen großen Namnen des damaligen Fußballs. Das ist wirklich was für jeden Fußballfan.
Und gleichzeitig berichtet Borowka sehr bewegend und schonungslos, wie er schleichend immer tiefer in die Alkoholsucht abrutschte und am Ende den tiefen Fall vom mehrfachen deutschen Meister nach ganz unten erlebte. Frau weg, Geld und Haus weg und schließlich die Einweisung in eine Suchtklinik.
Im Gegensatz zu einigen Fußballern und Spitzensportlern die im Moment Bücher auf den Markt haben, hat Uli Borowka wirklich ein Leben zu erzählen. Das merkt man diesem Buch an.
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am 5. Januar 2013
Die Biographie besteht hauptsächlich aus Borowkas Fussball- und späterer Alkoholkarriere, sowie dem Leben nach dem Alkohol und den steinigen Weg heraus. Dazu zum Einstieg ins Buch eine Brise Kindheit.
Klingt soweit ziemlich schlicht und ein bisschen zu wenig für eine wirkliche Biographie, aber man muss auch nicht mehr aus seinem Leben machen, als da wirklich war. Für mich (23 Jahre als, seit 1995/96 Fussballfan) bietet das Buch wirklich spannende Einblicke in den deutschen Profifussballalltag der 80er und frühen 90er Jahre (Borowka hatte immerhin das Glück, unter Heynkes und Rehagel zu arbeiten und sowohl mit dem starken Gladbach der 80er als auch mit Bremen in seiner stärksten Phase Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre zu arbeiten und jeweils Stammspieler zu sein und sich einen Namen zu machen. Was kann ein Fussballer mäßigen Talents mehr verlangen;)), die dazugehörigen Anekdoten sind interessant bis lustig, der Abschnitt seiner exkalierenden Alkoholkarriere geht teilweise gut unter die Haut. Borowka (bzw. Alex Raack) verstehen es, schonungslos gegenüber sich selbst zu schreiben, ohne einerseits in zu viel Pathos abzugleiten oder auf der anderen Seite zu verharmlosen.
Auch wenn mich das Buch mich nicht komplett umgehauen und fasziniert hat, las ich es (ca 300 Seiten) doch innerhalb von 2 Tagen komplett durch und fühlte mich durchweg unterhalten und hatte nie das Gefühl, meine Zeit zu verschwenden. Das ist in Zeiten des von Dieter Bohlen eingeleiteten Biographie-Wahns durchaus bemerkenswert. Auch wenn Luft nach oben besteht (es gibt aus Lesersicht halt doch noch interessantere Berufsgruppen, als Fussballspieler;)), gebe ich 5 Sterne.
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am 15. November 2012
Rustikal hat er Fussball gespielt und das immer preussisch diszipliniert - offensichtlich hat ihm das letztendlich auch geholfen, eine erfolgreiche Reha zu absolvieren. Dafür gebührt Uli Borowka Respekt und Anerkennung. Anerkennung gebührt ihm auch für die Tatsache, dass er sehr schonungslos mit sich umgeht und nicht ein einziger Halbsatz in diesem Buch auch nur ansatzweise selbstmitleidig oder rührseelig rüberkommt. Lesen!
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am 8. März 2013
Eins vorab:
Man sollte schon ein gewisses Interesse an Bundesligafussball aufbringen, wenn man sich für dieses Buch interessiert. Die Beschreibung einzelner Spiele aus dem letzten Jahrtausend sind für den Interessierten (besonders wenn er Anhänger von Gladbach oder Werder ist) wunderbare Rückblenden, für den weniger Fussballinteressierten aber sicherlich eher langweilig.

Borowka beschreibt seine Karriere mit allen Stationen schonungslos und mit einer gehörigen Portion Selbstkritik.
Der Alkohol schleicht sich dabei immer mehr in sein Leben. Ganz selbstverständlich - mit immer dramatischeren Folgen.

Angenehm ist, dass das Buch nicht die große Abrechnung mit Menschen aus der Vergangenheit ist. Einzig Willi Lemke, der nicht namentlich genannt wird, kommt recht schlecht weg.

Es liest sich flüssig, dank des wirklich angenehmen Schreibstils von Alex Raack.

Eine Portion Nachdenklichkeit bleibt am Ende, wenn man sich vergegenwärtigt, welchen Einfluss Alkohol in unserer Gesellschaft hat und wie schwer es Menschen gesellschaftlich haben, die keinen Alkohol trinken möchten.

Ich wünsche Uli Borowka auf diesem Weg, der noch viel weiter geht, alles Gute und zolle Respekt für dieses Buch!
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am 8. Januar 2013
Das Buch gewährt recht tiefe Einblicke in die Fußball Bundesliga der 80er und 90er Jahre und in das Leben des Fußballspielers und Alkoholikers Uli Borowka.
Dabei erhält der Leser zunächst einen Einblick in den Aufstieg des jungen Uli Borowka. Wie er sich mit seinem eisernen Willen durchsetzt und es so bis in die Bundesliga und sogar in die Nationalmannschaft schafft.

Aber es geht nicht nur um sein Leben als Fußballer und seine Weggefährten, sondern auch viel um seine Familie,
und die Probleme die seine Alkoholsucht mit sich bringen. Dabei lässt Uli Borowka sehr tief blicken und legt sein damaliges Befinden sehr offen dar. Durch Therapieberichte aus seiner Zeit in der Entzugsklinik kann sich der Leser immer wieder in die Gedanken des ehemaligen Profis hineinversetzen.

Ein für Fußballfans sehr lesenswertes Buch.Im Gegensatz zu manch anderem Fußballspieler, der ein Buch veröffentlicht, hat Borowka wirklich vieles erlebt und zu erzählen.
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am 19. Oktober 2012
„Volle Pulle“: ein doppeldeutiger Titel über ein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker, das „Uli“ Borowka über Jahre hinweg geführt hat. Konnte er als Fußballer immer wieder nur „volle Pulle“ geben, weil ihm die „volle Pulle“ danach half, emotional wieder auf Standgas zurückzufahren? Das ist eine zentrale Frage in der Biografie des mittlerweile 50jährigen früheren Bad Boys in Deutschlands Lieblingsliga.
Doch die Biografie ist weitaus mehr als der Rückblick auf ein vom Alkohol bestimmtes Fußballer-Leben in den 80er und 90er Jahren. Schnörkellos wie seine Art mit dem Ball umzugehen, beschreibt Borowka den Kick einmal anders: Reiz und Kitzel vor zigtausend aufgedrehter Menschen – teilweisen Fan(atikern) – als Gladiator in der Arena aufzutreten, den Anstieg des Adrinalinspiegels beim Kampf Mann gegen Mann, Euphorie, Endorphin-Schub und emotionales Abheben beim Erfolg sowie Enttäuschung, Aggressionen und innere Leere bei einer Niederlage.
So kompromisslos wie die „Axt“- dieses Markenzeichen stellte Borowka auch gerne mit einer entsprechenden Krawattennadel bei Fernsehauftritten zur Schau - mit sich und seinen Mitspielern umging, so schonungslos offen berichtet er über Rituale, Umgangsformen und Miteinander in der Fußballbundesliga - dem so oft verhätschelten Lieblingskind der Deutschen.
Offen im Buch präsentiert sich der Mensch Uli Borowka: Als Zögling, Sohn, Vater, Gewalttäter und Patient. Und am Ende bleibt nur dem in der Biografie zitierten Gedicht zuzustimmen:
Wenn Du einem
geretteten Trinker begegnest,
dann begegnest Du einem Helden.
Es lauert in ihm schlafend der Todfeind.
Er bleibt behaftet mit seiner Schwäche
und setzt seinen Weg fort
durch eine Welt der Trinkunsitten,
in einer Umgebung,
die ihn nicht versteht,
in einer Gesellschaft,
die sich berechtigt hält,
in jämmerlicher Unwissenheit
auf ihn herabzuschauen,
als auf einen Menschen zweiter Klasse,
weil er es wagt,
gegen den Alkoholstrom
zu schwimmen.
Du sollst wissen:
Er ist ein Mensch erster Klasse!
Friedrich von Bodelschwingh
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am 6. Dezember 2012
Ich bin seit meinem ersten Besuch im Weserstadion 1986 Werderfan, und habe darum auch in meiner Schulzeit oft das Stadion besucht; und oft habe ich Uli spielen sehen. Manchmal traf ich ihn sogar in der Stadt.
Das war der eine Grund, das Buch zu kaufen: Die Erlebnisse mit Werder Bremen, der Blick hinter die Kulissen der 80er-Bundesliga mit Lothar Matthäus, Kohler, Klinsmann und Augenthaler.

Das ist auch ein toller, lohnender Teil des Buches. Wirklich einzigartig wird dieses Buch allerdings durch die privaten Erlebnisse; durch die Alkoholkrankheit, die Reaktionen seines Umfelds und natürlich seinen eigenen Umgang damit. Sein Kampf gegen sich selbst, gegen die Sucht - beeindruckend geschildert.
Sehr lesenswertes Buch; auch für Nicht-Fußballfans.
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am 6. Dezember 2012
Ich finde Borowkas ehrliche Art mit seiner Krankheit umzugehen klasse und wünsche ihm viel Glück in der Zukunft. Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben, ich habe es geradezu verschlungen.
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