Kundenrezensionen


82 Rezensionen
5 Sterne:
 (48)
4 Sterne:
 (23)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sich der Alkohol in ein Leben schleicht
Es ist letzendlich durchaus ein Fußballbuch geworden, aber auch eines über Alkoholmissbrauch. Dieser "schleicht" sich jedoch fast unbemerkt, erst in den letzten Kapiteln, in die Wahrnehmung des Lesers. So unauffällig, wie er es wohl auch in das Leben von Uli Borowka getan hat...

Aber zuerst zum Fußball. Natürlich will Ulli...
Vor 23 Monaten von Falk Müller veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch Fußballer sind nur Menschen
Habe lange im Suchtbereich gearbeitet und kann - ohne Das individuelle Schicksal abwerten zu wollen- nur sagen: eine "typische Suchtkarriere". Jahrelang vollzogen hin zum persönlichen Untergang, vom Umfeld unbemerk bzw. erfolgreich vertuscht und verdrängt. Warum sollte es im Profifußball anders sein als in der "normalen" Welt? Trotzdem...
Vor 5 Monaten von Heike L veröffentlicht


‹ Zurück | 1 29 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sich der Alkohol in ein Leben schleicht, 11. Oktober 2012
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Es ist letzendlich durchaus ein Fußballbuch geworden, aber auch eines über Alkoholmissbrauch. Dieser "schleicht" sich jedoch fast unbemerkt, erst in den letzten Kapiteln, in die Wahrnehmung des Lesers. So unauffällig, wie er es wohl auch in das Leben von Uli Borowka getan hat...

Aber zuerst zum Fußball. Natürlich will Ulli Borowka mit dem Buch auch zeigen, was er alles erreicht hat als Fußballer: Deutscher Meister, Pokalsieger,Europacupsieger, sogar Nationalspieler. Darauf kann er stolz sein. Aber das war eben nur die eine Seite seiner Karriere. Die dunklere Seite war, dass er glaubte, auch abseits des Platzes immer "volle Pulle" geben zu müssen. Wo andere Erfolge mit 3-4 Bier feierten, waren es bei ihm doppelt so viele, und es wurden immer mehr... Zitat: "Ich war süchtig. Egal ob Fußball oder Alkohol. Die Abhängigkeit kommt schleichend, und dann frisst sie dich genüsslich auf."

Hinzu kamen familiäre Probleme. Man merkt beim Lesen, dass Uli Borowka ein sehr ehrlicher, aber auch emotionaler Typ ist, den recht schnell was aus der Bahn werfen konnte. Bei der Geburt seines zweiten Kindes z.B. wollte seine Frau unbedingt, dass er dabei ist, und er selbst auch. Aber der Trainer Rehagel bestand darauf, dass er mit zum Auswärtsspiel fahren musste. Letztlich hat er dann gar nicht gespielt, weil Rehagel auf einmal befand, dass er sich sowieso nicht auf Fußball konzentrieren würde. Seine Frau war hinterher jedenfalls sauer und machte ihm Vorwürfe. Und er selbst sich auch, nämlich warum er nicht eine Verletzung vorgetäuscht hatte, wie das wohl die meisten gemacht hätten. So was belastete ihn, und im Alkohol suchte er einen Tröster...

Es werden so einige private Eskapaden im Buch geschildert, die durch den Alkohol ausgelöst wurden, etwa als er im Rausch einen Porsche an einen Baum gesetzt hat. Zum Glück hatte er einen Schutzengel - sonst wäre das Buch ungeschrieben geblieben...Der negative Höhepunkt war aber dann, als er im Streit mit seiner Frau ihren Kopf mit voller Wucht an die Wand schlug und die Polizei geholt werden musste. Der private Abstieg ging mit dem sportlichen einher. Bei Werder Bremen wollte man ihn los werden. Er hatte sich immerhin noch auf einen würdigen Abschied gefreut, sich schon eine kleine Rede überlegt, die er vor den Fans im Stadion halten wollte. Aber auch dass gönnte man ihm nicht. Und wieder wurde der Frust im Alkohol ertränkt...Die Bundesliga tauschte er letzlich gegen die 6. Liga aus, bis er gar nicht mehr spielen konnte.

Und so kam, was kommen musste: der totale Absturz. Und schliesslich im Jahr 2000 ein mehrmonatiger Aufenthalt in einer Entzugsklinik, der ihm letzlich das Leben rettete, wie er selbst sagt. Und den Startschuss gab für ein zweites Leben - eines ohne Alkohol. Ein guter Job, Heirat mit einer neuen Frau, eine kleine Tochter - man freut sich echt zu lesen, wie gut es ihm jetzt wieder geht. Aber lassen wir ihn selbst das Schlusswort halten: "Ich war so gut wie tod. Heute bin ich ein glücklicher Mensch. Wenn ich morgens aufwache, freue ich mich auf den Tag. Mein Leben gehört wieder mir."
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mutig, ehrlich, klar - aber ein Korrektorat täte gut!, 8. Januar 2013
Von 
Kuddl - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Zunächst muss man festhalten, dass das Titelthema, nämlich die Abhängigkeit vom Alkohol, nur ungefähr ein Viertel des Buches ausmacht. Das Thema blitzt zwar immer mal wieder auf, aber im Wesentlichen handelt es sich bei den ersten drei Vierteln fast ausschließlich um Anekdoten aus der Bundesliga der 80er und 90er Jahre - was allerdings wohlgemerkt der Spannung keinerlei Abbruch tut! Was Uli Borowka über Spieler, Trainer, Manager, Medienleute und andere zum Fußballzirkus gehörige Personen der damaligen Zeit schreibt, ist mitunter zum Kaputtlachen amüsant (wie die Geschichte eines Spielers, der zum Orthopäden geschickt wurde und die Praxis nach zwei Stunden, in denen er nicht aufgerufen wurde, wutentbrannt wieder verließ - er hatte nicht gemerkt, dass er sich im Ärztezentrum in der Etage geirrt hatte und im Wartezimmer eines Frauenarztes saß), mitunter stockt einem aber auch der Atem, was in Fußballerkreisen so abging oder abgeht (wenn sich fast komplette Mannschaften volllaufen lassen und sich mit "Bardamen" in Hotels vergnügen).

Und trotz des Erfolges, trotz seiner Beliebtheit, seines zeitweiligen Vermögens und des anfänglich noch guten Ehe- und Familienlebens rutscht Uli Borowka immer tiefer in die Alkoholsucht ab. Dass er heute - nach 12 Jahren als "trockener" Alkoholiker - darüber so offen und auch schonungslos gegen sich selbst schreiben kann, ist beachtlich und verdient höchsten Respekt.
Mitunter wird's zugegebenermaßen für den "Normalleser" ohne eigene Therapieerfahrung argumentativ doch arg abenteuerlich, etwa wenn Borowka seinen damaligen Trainer Otto Rehhagel als "Co-abhängig" bezeichnet, nur weil der nach einem Training, das Borowka aufgrund eines Vollrausches versäumt hat, der Presse erzählte, der Spieler habe wegen eines Magen-Darm-Infektes gefehlt. Aber das ist wohl die Sicht dessen, der eine Therapie absolviert hat - und die soll man ihm lassen.

Der einzige Punkt, der mich ganz massiv gestört hat und für den ich auch einen Stern abziehe, sind die extrem vielen orthographischen und grammatikalischen Fehler in diesem Buch. Bevor weitere Auflagen in den Druck gehen, muss dieser Text unbedingt von einem Korrektor geprüft und verbessert werden. Teilweise fehlt in einem Satz ein entscheidendes Wort ganz, teilweise findet man Vertipper - und mit der Unterscheidung zwischen "das" und "dass" scheint es der Autor Alex Raack nun so gar nicht zu haben.

Ansonsten aber eine unbedingte Kaufempfehlung, weil man hier ein beeindruckendes (auto-)biographisches Bekenntnis und interessante Blicke hinter die Fassade der glänzenden Fußball-Welt in einer äußerst gelungenen, hochinteressanten Mischung bekommt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Aussagen und keine Rumeierei, 16. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Ich als Werder-Fan der seine ersten Spiele Anfang der 90er live im Stadion verfolgt hat, war natürlich positiv überrascht nach so langer Zeit mal wieder etwas von unserem damaligen - und eigentlich auch noch heutigen - Publikumsliebling ULI zu hören.
Da ich allerdings überhaupt kein Freund von Biographien bin - zuviel Selbstherrlichkeit, zu plakativ, zu reißerisch, ... - habe ich lange gezögert mir das Buch auch zu kaufen. Allerdings habe ich damals die "Nach-Werder-Geschichte" um Uli verfolgt und so siegte doch die Neugier, schließlich konnte man davon ausgehen, dass Uli hier nicht nur beschreibt was für ein toller Fussballer er doch gewesen sei.
Und so war es auch, geradlinig wird sein bisheriges Leben beschrieben, mit allen Höhen und Tiefen, ohne irgendwelche ausschmückenden "Geschichtchen" oder ähnliches, eben nicht so eine typische Biographie, wie es sie sonst zu Hauf gibt.
Außerdem bringt einen das Buch zum Nachdenken - über den eigenen Alkoholgenuss, über den Umgang bei Feiern mit Menschen, die egal aus welchem Grund keinen Alkohol trinken, über den Umgang mit Personen, die mal am Ende waren und es doch wieder geschafft haben, über den Umgang mit Suchtkranken oder Menschen mit anderen psychischen Problemen.

Ich kann das Buch also nur empfehlen - nicht nur für Werder oder Gladbach-Fans. Für die ist es natürlich noch interessanter, schließlich erfährt man so einige Dinge über die damalige Zeit in der Bundesliga mal aus einem anderen Blickwinkel ohne das zuviel Internas ausgeplaudert werden.

Viel Spaß beim Lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Austeilen und Einstecken, 17. Januar 2013
Von 
H. Schwoch "hschwoch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Ulrich ('Uli') Borowka, wurde 1962 als Sohn einfacher Leute im Sauerland geboren. Obwohl er nicht sonderlich talentiert war, schaffte er es mit großem Ehrgeiz und Fleiß, zu einem der bekanntesten Abwehrspieler Deutschlands der 80er- und 90er-Jahre zu werden. Dies hatte er ganz wesentlich einem gewissen Jupp Heynckes zu verdanken, der ihn ab 1980 als damaliger Trainer des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach überraschend unter seine Fittiche nahm und ihn mit Geduld und Härte aufbaute.

Bereits in den Anfangsjahren seiner Profikarriere baute Borowka selbst auch eine recht innige Beziehung zu alkoholischen Getränken auf. Diese wurde im Laufe der Jahre zu einer starken Abhängigkeit, die ihn schließlich, im Verbund mit seiner von Natur aus nicht ganz einfachen Persönlichkeit, um alles brachte, was er sich im Laufe von fünfzehn Jahren aufgebaut hatte: Karriere, Frau, Kinder, Haus, Vermögen und Reputation.

Vollkommen am Ende, unterzog er sich im Jahre 2000 einer monatelangen Entziehungskur und ist seither ein trockener Alkoholiker, der zum Glück längst wieder Grund unter die Füße bekommen hat.

Für das Buch VOLLE PULLE erzählte Borowka dem Journalisten Axel Raack von der Zeitschrift "11Freunde" seine Lebensgeschichte. Der schrieb sie auf und veröffentlichte sie in der Ich-Form als Uli Borowka.

Wer selber in den Achtzigern und Neunzigern in irgendeiner unteren Liga als Fußballer aktiv war, der weiß, wieviel Bier und auch härtere Sachen damals bei jeder sich bietenden Gelegenheit konsumiert wurden. Vollkommen neu war mir allerdings, dass dies in der Bundesliga nicht viel anders war. Die Mär von den angeblich so diszipliniert, gesund und abstinent lebenden Profis war (und ist?) offenbar eine einzige große Lüge. Dieser Eindruck verfestigt sich jedenfalls, wenn man Borowkas spannende Lebensbeichte aufmerksam gelesen hat.

Der Protagonist selbst scheiterte aber letztlich nicht nur an Bruder Alkohol, sondern auch immer wieder an sich selbst und seiner landstrichtypischen Sturköpfigkeit und Kompromisslosigkeit. Insofern erinnert er mich an seinen 'Landsmann' Gunter Gabriel, dessen Autobiographie viele vergleichbare Elemente enthält und beim Leser immer wieder für verwundertes bis fassungsloses Kopfschütteln sorgt. Was ihn allerdings von Gabriel unterschied, war seine lebenslange Unfähigkeit, Gefühle zu äußern oder überhaupt nur zuzulassen.

Uli Borowka, der auf dem Spielfeld eindeutig zu den Fiesniks und Miesniks gehörte und gleichsam stellvertetend für den deutschen 'Rumpelfußball' jener Jahre stand, erzählt mit herzerfrischener Offenheit von der damaligen Zeit, nennt auch viele Namen, ist aber ganz bestimmt keine 'Petze', die in ihrem Buch die ganz großen, skandalösen Dinge enthüllen wollte. Man ertappt ihn auch nicht bei undifferenzierten Anklagen oder selbstmitleidiger Larmoyanz. Das ist nicht seine Art.

In Satzbau und bestimmten Formulierungen bricht doch recht häufig der eigentliche Autor hervor, denn dieser elaborierte Stil kommt sicherlich eher weniger von Uli Borowka selbst, den außer Fußball, Frauen und Autos kaum etwas anderes jemals interessiert hat. Kultur? Gesellschaft? Politik? Kommen nicht mal ansatzweise vor.

Manchmal wünscht man sich als Leser, dass man diesem Werk seitens des Verlages eine etwas genauere Schlussredaktion gegönnt hätte, denn da fehlt schon mal das ein oder andere Wort, oder man liest, gleich in der Einleitung, einen Satz wie diesen: 'Der Journalist wollte ... aber vor allem den trockenen Alkoholiker kennenlernen, der davon berichtet, wie man sich in der Nacht dem Suff hingeben und am anderen Morgen ein Bundesligaspiel bestreiten kann'. Ich erinnere mich aus der 50-jährigen Bundesligageschichte irgendwie an kein Spiel, das morgens stattgefunden hätte. ;-)

Aber das sind Nebensächlichkeiten. Insgesamt überzeugt VOLLE PULLE als gut geschriebene, kompakte, vergnügliche, traurige, authentische und oftmals geradezu schmerzhaft ehrliche Geschichte eines Menschen, der ausgeteilt und eingesteckt hat wie nur wenige andere im Elfenbeinturm des Profifußballs.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Pulle - Uli Borowka, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung:

Ich bin Fan eines anderen Bundesliga-Vereins. Doch wenn ich mich an meine Jugend zurück erinnere und das samstägliche Fußball-Schauen mit meinem Vater, kann ich mich noch gut an ihn erinnern: Uli Borowka – die Axt. Der härteste Defensivspieler, den die Bundesliga damals kannte. So habe ich ihn in Erinnerung. Von seinem Image als Bad Boy und den ganzen Eskapaden habe ich nicht so viel mitbekommen. Bis jetzt… Als ich die Inhaltsangabe und einige Auszüge aus diesem Buch gelesen habe, war meine Neugier mehr als geweckt. Und sie wurde nicht enttäuscht.

“Es passierte gleich am Anfang der neuen Saison. Es begann damit, dass ich morgens um kurz vor zehn Uhr in meinem Auto wach wurde und nicht wusste, wo ich war. Ein Blick aus dem Auto klärte zumindest das: Ich stand auf dem Parkplatz der Raststätte Wildeshausen, etwa 30 Kilometer süd-westlich von Bremen. Mein Mund war ganz belegt von zu viel Bier und Schnaps. Mein Schädel schmerzte. Und mein Tank war leer, bis auf den letzten Tropfen.
Wie zum Teufel, war ich hierhergekommen?
Das Gefühl, mit einem Kater aufzuwachen, ja sogar, mit einem Kater Fußball zu spielen, hatte ich hunderte Mal zuvor erlebt.” (Seite 215)

Uli Borowka, geboren 1962 in Hemer (Sauerland). Wohlbehütet wuchs er dort auf. Seine Eltern führten eine Gaststätte, die im Ort auch das Vereins-Stammlokal war. Früh war sein Interesse für Fußball geweckt. Und das auch recht erfolgreich.
Er spielte in der Stadtauswahl von Iserlohn und 1976 wurde er sogar zum Training für die Westfalenauswahl nach Kaiserau eingeladen. Hier traf er auch die damalige Nationalmannschaft, die sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitete. Was für ein Erlebnis, seinen Idolen mal so nah zu sein!
Leider reichte es nicht für die Auwahl damals. Über einige Umwege landete er schließlich bei Borussia Mönchengladbach, wo er unter dem Trainer Jupp Heynckes einen Edelamateur-Vertrag bekam. Jupp Heynckes schrieb übrigens auch in diesem Buch das Vorwort. Gleichzeitig startete er seine Ausbildung als Maschinenschlosser.
Jupp Heynckes war sein großer Förderer, der ihn gleichzeitig aber auch sehr genau im Auge behielt (“big Jupp is watching you”).
Seine nächste Profi-Station war Werder Bremen, nachdem er auch Angebote von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München hatte.
1988 – er hatte gerade seine erste Nationalmannschafts-Erfahrungen gesammelt – sollte er nach Seoul zu Olympia fahren, um dort für Deutschland um Gold zu kämpfen. Doch seine Frau erwartete ein Kind. Er schob eine Pseudo-Verletzung vor und sagte den Tripp ab. Hier tauchte zum ersten Mal das Frust-Saufen auf, obwohl er auch vorher schon regelmäßig – wenn auch noch nicht zu übermäßig – trank. Diese Zeit brachte einen ersten Bruch in sein Leben. Zeitgleich war es leider auch schon das Ende seiner viel zu kurzen Karriere in der deutschen Nationalmannschaft.
Die Geburt des zweiten Kindes brachte den endgültigen Bruch mit seiner Frau. Statt bei ihr im Krankenhaus zu sein, war er beim Auswärtsspiel in Frankfurt – wo er noch nicht mal im Kader war.
Der Alkohol schlich sich immer weiter in sein Leben.

Rückblickend war der große Knackpunkt wohl im Jahr 1995: der Alkohol hatte sein Wesen verändert! Wo er vorher noch Konflikte (im Fußball) mit Kampf, Ehrgeiz und Leistung bewältigte, so ließ er das nun vermissen. Der Trainer hatte ihn geärgert? Nun, statt auf dem Platz die Leistung zu bringen wurde sich nun “gerächt”, mit Worten und Taten.
Mittlerweile war es auch so weit, dass seine Frau mitsamt den Kindern ausgezogen war.
Nach einigen weiteren Eskapaden warfen die Bosse von Werder Bremen ihn schließlich raus.
Ein Wechsel nach England platzte. Die fußballerische Karriere war endgültig vorbei. Über einige unterklassige Vereine ging es kurz ins Ausland (nach Polen). Doch als auch diese kurzen Gastspiele vorbei waren, gab es nur noch Party & Alkohol.
Bis er schließlich Anfang März 2000 in eine Suchtklinik eingeliefert wurde und diese nach erfolgreicher Therapie Ende Juni 2000 als “trockener Alkoholiker” wieder verlassen konnte.

Das Buch ist eine packende Biografie über einen Fußballer, der doch eigentlich alles zu haben schien, doch sich auf falsche Freunde einließ: Bier, Wein, Schnaps.
Als Leser erhält man Einblicke in das Leben eines Profifußballers und die Hintergründe eines solchen Lebens. Und schnell lernt man eins: als Profisportler, der in der Öffentlichkeit steht, muss man stark sein, darf keine Schwächen zeigen.
Es zeigt uns, wie der knallharte Fußballer nicht wusste, wohin mit Emotionen. Der Zufluchtsort war dann der Platz an der Theke. Uli schrieb, erkannt zu haben, schon seit Anfang seiner Profikarriere (Mitte der 80-er), psychisch vom Alkohol abhängig gewesen zu sein.
Er hatte richtige Tiefpunkte, hat “viel Scheiße gefressen” und auch mehrmals Glück im Unglück gehabt, dass er überhaupt noch lebt.
Teilweise war ich über seine Schilderungen leicht erschrocken. Manche Dinge hätte ich in einem Hollywood-Film erwartet, nicht aber im Leben eines Profifußballers!

“Ich sank so tief, dass ich meinen ehemaligen Mitspieler Mario Basler auf dem Handy anrief und ihm meine Sorgen auf die Mailbox quatschte. Ob er mir nicht mit 10.000 DM aushelfen könne. Der alten Zeiten wegen. Mario hat sich nie bei mir zurückgemeldet. Ich bin ihm nicht böse, dass er mir kein Geld geliehen hat, aber einen kurzen Rückruf hätte ich in meiner Situation gut gebrauchen können.” (Seite 257)

Er lag am Boden, ist aber wieder aufgestanden. Weil er zu dem zurückfand, was ihn einst stark gemacht hat: Kampf und Wille.
Er zeigt nicht mit dem Finger auf andere, um Schuldige zu suchen. Er zieht nicht mit alten Weggefährten hart ins Gericht oder rechnet nachträglich mit ihnen ab. Er weiß ganz genau, dass es allein an ihm lag.

Nein, er kämpft darum, dass therapierte Süchtige bessere Anerkennung in Deutschland finden. Dass man ihnen Chancen gibt. Und dass sie sich nicht rechtfertigen müssen, weil sie “Wasser statt Wein bestellen” (wie in seinem Fall).
Das macht das Buch wirklich lesenswert und es verdient Respekt! Und nebenbei gibt es hier und da noch die einige Anekdoten, die mich wirklich zum Schmunzeln brachten.
Eine Empfehlung für alle Sport-/Fußballfans oder Leute, die Interesse an gegenwärtigen Personen öffentlichen Lebens haben. Und an Leute, die gerne mal wieder kurz den “alten Helden” der 90-er begegnen möchten (um ein paar Namen zu nennen: Karl-Heinz Riedle, Olaf Thon, Andreas Möller, Mario Basler, und und und). Oder an angehende Profifußballer… Eigentlich an alle.

“Image ist im Fußball immer noch alles – vor allem dann, wenn man nicht vom Talent geküsst ist, sondern sich seinen Platz an der Sonne hart erkämpfen muss.” (Seite 271)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungene Autobiografie über ein turbulentes Leben, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Uli Borowka war nie einer der berühmtesten deutschen Fußballer, aber Fans aus den Achtziger- und Neunzigerjahren kennen den Verteidiger von Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen mit Sicherheit. Für 15 Jahre spielte er in der Bundesliga und brachte es auch zum Nationalspieler. Zum Ende seiner Karriere ging es dann aber rasant bergab. Und nun, da er sein Leben wieder im Griff hat erscheint seine Autobiografie.

Aufgeschrieben hat die Geschichte 11Freunde Redakteur Alex Raack. Dieser traf sich 2011 zum ersten Mal zu einem Interview für sein Magazin mit Borowka. Nachdem der Fußballer ihm dort von seinem turbulenten Leben berichtet hatte, wollte Raack sofort eine Biografie mit ihm verfassen. Es folgten zahlreiche Gespräche zwischen den beiden, und letztlich die vorliegende Autobiografie.

Borowkas Geschichte wird streng chronologisch erzählt. Beginnend mit seiner Kindheit und Jugend und seinen ersten Schritten als Fußballer auf dem Bolzplatz des SG Hemer, erzählt Borowka kurz und knapp von seinem Aufwachsen, seiner Lehre und seinen Erfahrungen als Jugendfußballer. Diese Jahre werden aber schnell auf nur knapp 30 Seiten abgehandelt. So richtig beginnt die Biografie erst mit dem ersten Probetraining Borowkas bei Borussia Mönchengladbach. Die aktive Zeit Borowkas als Fussballer in der Bundesliga nimmt den großen Hauptteil des Buches (rund 200 Seiten) ein. Borowka erzählt von Saison zu Saison, redet über seine persönlichen Highlights und Enttäuschungen der Jahre, von der Entwicklung, die er als Fußballer nahm, und auch über die Entwicklung der Mannschaft, in der er spielte. Dabei erzählt er auch über seine Mit- und Gegenspieler, ohne aber dreckige Wäsche zu waschen. Über die besonderen Spiele seiner Karriere erzählt er auch einmal ausführlicher. Sein Privatleben steht hier eindeutig an zweiter Stelle, wobei er doch immer wieder auf seine Ehe und sein beginnendes Alkoholproblem zu sprechen kommt. Die letzten 70 Seiten des Buches handeln dann von seinem dramatischen und vor allem rasanten Absturz als Sportler, Ehe- und Privatmann, sowie seine Rettung und den Neustart nach seiner erfolgreichen Therapie. Hier rückt der Fußball also in den Hintergrund und es geht um den Menschen Borowka. Und auch wenn dieser Teil ebenfalls relativ knapp behandelt wird, sind die Jahre und Erfahrungen doch intensiv beschrieben.

Langeweile kommt beim Lesen der Autobiografie mit Sicherheit nicht auf. Und das liegt nicht nur daran, dass sie generell sehr knapp gehalten ist, auch wenn die Kürze erwähnt werden sollte. Alle Themen werden relativ kurz und knapp abgehandelt, zu tief wird nicht geschürft. Trotzdem ist das Buch gleich in mehrfacher Hinsicht gelungen. Für Fußball-Fans sind die Beschreibungen der aktiven Jahre mit Sicherheit interessant, liefern sie doch einige Einblicke in die Welt der Bundesliga in den Achtziger- und Neunzigerjahren. Die Beschreibungen der Jahre nach dem Ende seiner Profikarriere sind allein wegen der Turbulenzen interessant, und auch für jeden der sich schon einmal gefragt hat, wie das Leben nach einer erfolgreichen Sportlerkarriere weitergeht. Hier ist Borowka mit Sicherheit kein typischer, aber bestimmt auch kein Einzelfall. Und je höher man einmal stand, umso tiefer kann man fallen. Die Schonungslosigkeit, mit der Borowka über seine absoluten Tiefpunkte spricht, kann bisweilen schon schockieren. Umso schöner ist es dann, wenn das Buch doch noch ein Happy End hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von wegen - nichts von der Person preisgegeben!, 31. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mich (Frau, 69 J.) von Anfang bis Ende gefesselt!
Als Desinteressierte an Fußball hat es mich diesem Metier näher gebracht und gerade dieser Abschnitt der Fußballerlaufbahn ist wichtig, die Hintergründe des Alkoholikerlebens von U. B. zu verstehen.
Das Buch beschreibt den Fußballer und den Alkoholiker - den Klinikaufenthalt näher und umfangreicher zu beschreiben wäre sicher zu
hart gewesen. Ich möchte den Autor aber zu einem neuen Buch über diese Zeit ermuntern!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der tiefe Fall, 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Von Beginn an fesselt dieses Buch. Es fesselt deshalb, weil es tiefe Blicke gewährt - in die Fußballbundesliga und in das Leben eines Alkoholikers. Dabei erhält der Leser zunächst einmal einen Einblick in den Aufstieg des jungen Uli Borowka. Wie er sich mit eisernem Willen durchsetzt und es so bis in die Bundesliga schafft. Er lebt den Traum, den viele Jugendliche haben: er wird Profi. Dies bleibt den meisten verwehrt und gerade deshalb ist es für viele, die als kleiner Junge davon geträumt haben, Fußballprofi zu werden, ein sehr interessanter Einblick in dieses harte Geschäft. Dabei wird auch so manches schmutzige Detail aus den 80ern ans Tageslicht befördert - zugleich aber auch so manche witzige Anekdote ("Müsli-Ewald"). Wenn man an die heutige Spielergeneration denkt, scheint das eine andere Bundesliga gewesen zu sein. Wie sich wohl ein Lahm oder ein Schweinsteiger in diesem rauen Bundeligaalltag zurecht gefunden hätten...Es darf geschmunzelt werden.
Aber es ist nicht nur der Blick durch den Türspalt, der in die Bundesliga eintauchen lässt - es ist vielmehr auch der Blick in die Seele eines bekannten Fußballers, der scheinbar alles hat und doch nicht mit dem Alltag und dem Druck, der auf ihm lastet, fertig wird. Dabei lässt Uli Borowka sehr tief blicken und legt sein damaliges Befinden sehr offen dar. Durch Therapieberichte aus seiner Zeit in der Entzugsklinik kann sich der Leser immer wieder in die Gedanken des ehemaligen Profis hineinversetzen - dabei fragt sich der Leser immer wieder, wie es so weit kommen konnte.
Insgesamt ein v.a. für Fußballfans sehr lesenswertes Buch, das einen tiefen Einblick gewährt in das Leben des ehemaligen Profis. Dabei hat er wirklich etwas zu erzählen im Gegensatz zu manch anderen Fußballspielern, die sich berufen fühlen, Bücher zu veröffentlichen. Natürlich darf hier kein großes literarisches Werk erwartet werden. Die Sprache des Autors Alex Raack passt aber wunderbar zum Wesen von Uli Borowka!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Moin,

für Menschen die sich auch für die Geschichten hinter dem Fussball interessieren ist dieses Buch ein Geschenk.

Natürlich geht es hauptsächlich um den Autor, jedoch werden hier und dort auch andere kleine Geheimnisse gelüftet.

Borowka schafft es obendrein glaubhaft und schnörkellos die Probleme des Alkoholismus zu beschreiben.

Dieses Buch ist ein MUSS, nicht nur für Fussballfans!

Empfehlung: Kaufen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lehrjahre sind keine Herrenjahre-, 30. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker (Gebundene Ausgabe)
Wer hier eine skandalträchtige, mit Klatschgeschichten gefüllte Lebensbeichte, erwartet, wird zwangsweise enttäuscht. Ebenso wird derjenige enttäuscht, der die Antwort auf die Frage sucht, wieso jemand zum Alkoholiker wird. Ist es genetisch vorbestimmt, liegt es am Lebenswandel, braucht es einiger handfester Krisen bis der Geist nach der Betäubung durch Alkohol giert? Wohl kaum. Uli Borowka, ein erfolgreicher Fussballspieler, schildert eindrucksvoll, wie sich der Alkohol durch die Hintertür in sein Leben schleicht und im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil wird. Hieß es zuerst noch "Hoch die Tassen" nur nach dem Sieg gegen die Bayern oder Stuttgart, wurde später kein Grund mehr gesucht, um in der Kneipe nebenan täglich das wohlverdiente Feierabend Bierchen zu trinken. Hat er in der harten Trainings-Schule bei Jupp Heynckes noch gelernt, hart gegen sich selbst zu sein, schaffte er es beim Alkohol später nicht mehr. Irgendwann liegt dann ein erfolgreicher, gutverdienender Fussballspieler in seinem leeren Wohnzimmer, die Familie ist längst ausgezogen, und spricht mit seinem guten Freund, dem Alkohol..Die Frage nach dem "Warum?Er hatte doch alles!" stellt sich zwar, wird aber nicht beantwortet. Vielleicht, weil er doch nicht alles hatte, vielleicht weil es ihm schwer fiel, menschliche Schwächen zuzugeben und um Hilfe zu bitten, vielleicht weil der Druck in der 1 Fussball-Bundesliga doch unermesslich hoch und schwer zu ertragen ist. Vielleicht aber auch nur, weil Alkohol in unserer Gesellschaft dazu gehört und immer greifbar ist und letztendlich derjenige, der auf der Wies'n, ein Wasser trinkt, komisch angeschaut und gefragt wird, ob er vielleicht krank sei?, während der auf dem Tisch Tanzende einen Party-Held genannt wird, obwohl er sich ohne Bierchen gar nicht auf den Tisch getraut hätte?
Ein lesenswertes Buch, ein lesenswertes Leben, das nach einigen Krisen wieder aus dem Tal herausführt. Nicht nur für Fussball-Fans ein unbedingtes Muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 29 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker
Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker von Uli Borowka (Gebundene Ausgabe - 8. Oktober 2012)
EUR 19,95
Lieferbar ab dem 26. September 2014.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen