Kundenrezensionen


76 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (12)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (33)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


37 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Chicgo.Nicht hier.
Worum es geht, kann bei amazon in der Zusammenfassung nachgelesen werden, weshalb ich auf den Inhalt nicht mehr eingehe.
Die Stärken des Buches:
Aufbau (Rückblenden) und sprachliche Mittel (z.T. bewusst sehr kurze oder unvollständige Sätze) sind überzeugend.
Der Inhalt beschreibt Gewalt ohne offensichtliches Motiv, also eine Form,...
Veröffentlicht am 17. April 2002 von Friederike

versus
42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aktuelles Thema-leider miserable Umsetzung.....
Tut mir leid, aber dem allgemein guten Urteil hier kann ich mich gar nicht anschließen. Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm und den Klappentext las, dachte ich mir: Na ja, etwas kurz, hört sich aber gar nicht schlecht an. Nachdem ich es aber gelesen habe, hat sich meine Meinung um 180 Grad gedreht. Das Thema ist zwar gut und sicher nicht aus der...
Veröffentlicht am 18. September 2003 von dotty


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aktuelles Thema-leider miserable Umsetzung....., 18. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier (Gebundene Ausgabe)
Tut mir leid, aber dem allgemein guten Urteil hier kann ich mich gar nicht anschließen. Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm und den Klappentext las, dachte ich mir: Na ja, etwas kurz, hört sich aber gar nicht schlecht an. Nachdem ich es aber gelesen habe, hat sich meine Meinung um 180 Grad gedreht. Das Thema ist zwar gut und sicher nicht aus der Luft gegriffen, aber die Umsetzung ist schlicht und ergreifend MIES. Tut mir leid, aber wenn ich einen Sohn hätte und dieser mir erzählen würde, er sei von einem Klassenkameraden mit einem Messer angefallen worden, würde ich ihm schon Glauben schenken. Welche halbwegs normalen Eltern würden das einfach so ignorieren und ihren Sohn auch noch ohne irgendetwas zu hinterfragen oder nachzuforschen der Lüge bezichtigen? Überhaupt finde ich dieses Buch sehr klischeehaft. Keiner glaubt dem armen, armen Niklas, nicht einmal die Lehrerin, die sich in den Stereotyp vom "armen, unschuldigen Neuen in der Klasse" verbeißt und den psychopatischen Karl bedingungslos in Schutz nimmt. Für keine seiner Aktionen wird irgendwann ein Motiv ersichtlich, die Handlung ist eintönig und langweilig, und man hat den Eindruck, die Autorin hat das Buch nur geschrieben, um ein Werk über ein topaktuelles Thema zu liefern, obwohl sie offensichtlich weder Lösungsvorschläge noch die genauen Gefühle der Mobbingopfer zu kennen scheint. Was mich außerdem gestört hat, ist, dass alle Personen total farblos und fade wirken. Nicht einmal ihr Aussehen wird beschrieben, geschweige denn der Charakter. Man kann sich überhaupt nicht in das Buch hineinfühlen, alles wirkt irgendwie grob hingeworfen, ohne irgendwelche Details und anderen Kleinigkeiten, die solche Geschichten erst realistisch machen.
Und außerdem: Nehmen wir einmal an, ein Mobbingopfer kauft dieses Buch. Was hilft es ihm, außer,dass er nachher noch deprimierter über seine Lage wäre, weil alle Szenen in dem Buch ungemütlich und traurig sind und es keinen einzigen Lichtblick gibt, irgendeine heitere Szene oder wenigstens eine Andeutung davon? Von diesem Buch war ich wirklich enttäuscht. Aus dem Stoff hätte man so viel machen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, 20. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier. (Taschenbuch)
Mir hat das Buch "Nicht Chicago. Nicht hier" nicht gefallen. Das Buch wird für die Klassenstufen 6-8 empfohlen. Natürlich können die Schüler in diesem Alter mit der Sprache des Buches umgehen - der Lerneffekt dürfte jedoch nicht sehr hoch sein. Die Sprache ist so gehalten 'wie man wirklich spricht', das wird jedoch derart übertrieben, so dass die Umgangssprache schon nervig erscheint.
Zum Thema Gewalt: Natürlich sollten sich Schüler damit auseinandersetzen und natürlich sollte auch so Gewalt unter Schülern reduziert werden. Meiner Meinung nach kann dies jedoch nicht in Verbindung mit diesem Buch geschehen. Hier wird Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung ausgedrückt. Die Eltern glauben ihren eigenen Sohn zuerst nicht, was sehr beängstigend wirkt. Dieses Buch soll wohl erkennbar machen, dass auch mal die 'Bösen' gewinnen - wie im wirklichen Leben. Ich halte dies jedoch für maßlos übertrieben. Ich denke, dass gerade gewaltbereite Kinder durch dieses Buch zu noch mehr Gewalt angeregt werden. Das Buch vermittelt den Eindruck, dass egal was ein Kind für Untaten begeht, es ja sowieso nicht wirklich bestraft wird und die meisten an der Nase herumführen kann.
Mein Fazit daher: Ich verstehe nicht, weshalb das Buch von vielen Pädagogen empfohlen wird. Persönlich würde ich von einem Kauf bzw. einer Behandlung abraten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Beklemmung bleibt., 4. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist z.Zt. Gegenstand des Deutschunterrichts (7.Kl.), mein Sohn hat es bereits gelesen, und ich hab es aus Neugier auch eben gelesen. Und ich war lange nicht mehr so verstört nach einem Buch, das kenne ich sonst nur von Kafka! Das liegt zum einen an dem offenen Ende und zum anderen daran, dass alle im Buch handelnden Erwachsenen entweder wie ahnungslos-naive Toren oder wie Komplizen (wider Willen) dargestellt werden. Polizei, Lehrer, Eltern, niemand sieht richtig hin. Ist das wirklich so, Frau Boie? Ist das der Grund für Winnenden, Erfurt und Co?
Was denkt sich ein (fast) Dreizehnjähriger? Aha, der Stärkere setzt sich durch. Kein schöner Gedanke. Den Aufbau mit den beiden Zeitebenen finde ich gut und gebe deshalb trotzdem noch 3 Sterne. Vielleicht ist es die Hauptaufgabe des Buches, Gespräche zum Thema in Gang zu setzen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema. Die Umsetzung hat jedoch mehrfach Kopfschütteln bei mir ausgelöst., 9. Juni 2013
Von 
½ - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago, nicht hier (Broschiert)
Irgendwo in Deutschland wird ein dreizehnjähriger Junge von einem neu hinzugezogenen Klassenkameraden terrorisiert. "Karl ist neu hierher gezogen, in den Ferien. Habt ihr euch noch nicht getroffen, Niklas? Er wohnt bei euch im Ort.", so sprach Frau Römer, die Lehrerin, und hatte gleich noch die herrliche Idee, dass die beiden doch gemeinsam arbeiten könnten. Um die Verwirklichung sicherzustellen, beauftragt sie die Klasse mit einer Partnerarbeit, und ordnet Niklas an, diese Arbeit mit dem Neuen durchzuführen. Auch wenn das Ergebnis dieser gemeinschaftlichen Arbeit eine für Niklas' Verhältnisse gute Note ist, einen Beigeschmack gibt es. Bereits beim ersten Besuch von Karl bei Niklas verschwindet eine CD von Niklas' Schwester. Hat Niklas sie nur verlegt oder steckt Karl dahinter? Dabei bleibt es aber nicht. Die Situation eskaliert.

Erzählt wird die Geschichte in zwei parallel verlaufenden Zeitsträngen. Der eine spielt im hier und jetzt als die Lage sich bereits zugespitzt hat, und sogar das Kaninchen von Niklas verschwunden ist. Der andere rollt die Vergangenheit auf, beginnend ab dem Tag als Niklas und Karl das erste Mal aufeinander treffen. Klar unterscheidbar sind die jeweiligen Fragmente durch unterschiedliche Schrifttypen, wobei die Vergangenheit etwas fetter gedruckt ist.

Die Geschichte gewinnt durch diesen Kunstgriff, dass Vergangenheit und Gegenwart sich abwechseln. Ansonsten wäre noch offensichtlicher wie einspurig die Handlung aufgebaut ist. Mit überschaubarem Personal. Die Eltern, die Schwester, die Lehrerin, Niklas, Karl, ein Kumpel namens Rocky und ein paar Randfiguren. Hat Niklas denn keine anderen Verwandten oder Freunde? Was ist mit den anderen Jungen und Mädchen in seiner Klasse? Kein Verein? Kein Nachbar? Wirklich niemand sonst, an den er sich wenden kann? Und dann Rocky mit seiner Tasche voller Waffen. Das ist doch völlig weltfremd, dass so ein junger Mensch an eine Pistole kommt.

Besonders irritierend fand ich jedoch die Eltern. In der gesamten Geschichte ist immer nur von Thomas und Karin die Rede. Ist das heutzutage so üblich? Aber trotz dieses scheinbar kumpelhaften Verhältnisses von Eltern und Kindern, glauben sie ihrem Jungen zunächst keine seiner Erklärungen. Schlimmer noch, obwohl der Vater zwischenzeitlich selbst seine Erfahrungen mit Karl und dessen Eltern gemacht hat, obwohl er das Verschwinden des Kaninchens miterlebt hat, obwohl er die Belästigungen durch die Telefonanrufe miterlebt hat, obwohl er Anzeige gestellt hat, bringt er es in einem Gespräch mit der Lehrerin nicht fertig, Frau Römer all dies zu erzählen, um sie zu überzeugen, und sich auf die Seite seines Sohnes zu stellen! Da wundert es nicht, dass die Eltern andauernd von einer Fangschaltung reden, aber nichts in Gang setzen. Ob eine Fangschaltung wirklich "Hunderte von Mark" (27) kostet, vermag ich nicht zu beurteilen, aber sie hätten doch wenigstens einen Anrufbeantworter benutzen können, um normale Anrufe von den Belästigungen zu filtern. Ich habe jedenfalls nur den Kopf geschüttelt über diese Eltern, und insbesondere über den Vater, der nicht nur vor der Lehrerin, sondern auch vor anderen Personen sein Rückgrat vergisst und seinen Sohn dadurch verrät. Schlimm, wirklich schlimm.

Daneben hat mich noch eine Kleinigkeit gestört, die mir etwas unlogisch erschien im zeitlichen Ablauf. Der Neuzugang kam nach Ostern (13). Ziemlich am Ende des Buches steht das Gespräch zwischen der Lehrerin und dem Vater, in welchem es neben Karl auch um die schulischen Leistungen von Niklas geht. Diese haben sich so verschlechtert, dass sie dem Vater einen Wechsel zur Realschule nahelegt. Ist das wirklich realistisch, dass ein Leistungsabfall, der innerhalb solch kurzer Zeit passiert, derartig drastische Folgen haben soll? Eigentlich müsste diese Frau Römer ihre Schüler doch besser kennen! Oder ist wirklich schon mehr als ein Jahr vergangen? Dann würde ich mich aber über die Handlungen der Eltern wundern ... um auf das Thema Fangschaltung zurückzukommen.

Ausserdem ist es schade, dass die Neuauflage nicht mit einer ÜBERARBEITUNG verbunden wurde:
Irgendwo in Deutschland ... so beginnt der Klappentext. Irgendwo im HIER UND HEUTE. Das zumindest stimmt schon mal nicht. Dass Kirsten Boie dieses Buch schon vor längerer Zeit geschrieben hat (August 1999), merkt man unter anderem an einem technischen Gerät, das in der Geschichte eine Rolle spielt: ein Quix. Ich musste den Begriff erst einmal googeln, um zu erfahren, dass es sich hierbei um einen Pagerdienst gehandelt hat, der in Deutschland von 1995 bis 2000 betrieben wurde.

Alles in allem wundere ich mich, welche Literatur heutzutage in Schulen gelesen und diskutiert wird. Nicht nur, dass ich einige Punkte unrealistisch fand, zB die Waffen bei einem Minderjährigen. Nicht nur, dass Niklas' Eltern mich nicht beeindrucken konnten. Vor allem ist die Geschichte meiner Meinung nach zu bedrückend, ohne jeglichen Hoffnungsschimmer und mit der völlig falschen Botschaft versehen, dass gewalttätige Kinder sich am Ende dank ihrer Lügen durchsetzen. Keine Leseempfehlung von meiner Seite.

Alternative: Evil - Das Böse: Roman von Jan Guillou
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Endlose Finsternis - erschütternd, aber entmutigend!, 20. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier. (Taschenbuch)
Da meine Nichte den Roman derzeit in ihrer Klasse (Stufe 7) behandelt, habe ich ihn selbst gelesen und bin ziemlich entsetzt. Der Plot lässt sich folgendermaßen umreißen: Niklas, ein schüchterner und ausgegrenzter Junge wird zum Opfer des Mobbers Karl, eines neu in seine Klasse gekommenen Jungen. Karl drangsaliert seinen Mitschüler auf extreme und menschenverachtende Weise, ohne jedoch greifbare Anhaltspunkte zu hinterlassen. So findet Niklas weder bei seinen Eltern noch seinen Lehrern Glauben, sodass er Karls Angriffen schutzlos ausgeliefert ist.

Was mich sehr an diesem Buch gestört hat, ist der defätistische Verlauf der Geschichte. Nirgend auch nur der kleinste Hoffnungsschimmer. Zudem sind Karls Attacken maßlos übersteigert, nehmen krankhafte und psychopathische Züge an, werden in Surreale übersteigert. Es scheint fast, als hätte Boie Lust an der Schilderung von ungehemmter Grausamkeit gefunden. Auch der Beschluss des Buches bleibt unsicher und desillusioniert. Sowohl Karl als auch Niklas werden eindimensional und farblos, in einer starren Täter-Opfer-Beziehung, dargestellt.

Mein Fazit: Wer mit den tiefsten Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert werden und in düsteren Klagen über die Bosheit der Welt versinken möchte, möge dieses Buch gerne lesen. Als Schulbuch ist es denkbar ungeignet, weil es niemandem wirklich nützt: Weder den Mobbern, die Karls Grausamkeiten als unrealistisch und maßlos übertrieben abtun und sich somit nicht aufrütteln lassen werden, noch den Gemobbten, die in diesem Roman keine Hilfestellung, noch nicht einmal den geringsten Ansatz eines Trosts finden. Den Motiven des Mobbings wird nur ansatzweise nachgespürt, die Motivation des Täters nicht beleuchtet. Somit eignet sich der Roman nur sehr bedingt als Schullektüre, da er wenige Denkansätze vermittelt und den Leser zwar erschrecken, aber nicht nachdenken lässt.
Es mag sicher Menschen geben, die Lehren aus diesem larmoyanten Buch ziehen können, aber das werden unter Garantie diejenigen sein, die es am wenigsten nötig haben, weil sie sich nicht in einer vergleichbaren Sitaution befinden.

Darüber, ob die Welt oder zumindest die Schule ein derartiges Buch braucht, maße ich mir kein Urteil an. Für mich steht lediglich fest, dass ich es nicht brauche!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein brisantes Thema, das leider etwas unglücklich umgesetzt wurde., 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago, nicht hier (Audio CD)
Inhalt:

Niklas ist 13 Jahre alt und wird von einem Mitschüler dauernd schikaniert. Leider gibt es nie Zeugen, denn Karl ist sehr vorsichtig. Doch was ist sein Motiv? Es gibt keines. Niklas ist verzweifelt, denn er sieht keinen Ausweg mehr und weiß nicht wie er sich wehren soll. Sogar seine Eltern und die Lehrer können ihm nicht helfen, bis zu dem Tag an dem sein Vater sagt "Wir sind doch nicht in Chicago" und Anzeige bei der Polizei stellt.

Meine Meinung:

Gewalt ist in der heutigen Zeit leider ein viel zu großes Thema und auch die Jugend schreckt nicht davor zurück. Als Eltern ist man hier viel zu oft einfach machtlos und Kirsten Boie will mit diesem Buch dieses Problem aufzeigen.
Doch es ist meiner Meinung nach nicht so richtig gelungen. Eine unendliche Geschichte von Vorfällen vom Anfang bis zum Ende, doch ein richtiges Ende gibt es nicht. Wie im richtigen Leben, denn auch dort enden solche Fälle nie.
Ich finde das Thema zwar gut gewählt, aber die Umsetzung etwas unglücklich. Man kann sich als Leser oder wie in meinem Fall als Hörer sehr schwer in den Hauptprotagonisten hineinfühlen.
Was mich auch ziemlich gestört hat war, dass Niklas seine Eltern mit Namen angeredet hat und nicht mit Mama und Papa. Das hat mich am Anfang richtig verwirrt und ich wusste nicht von wem die Rede war.
Sehr positiv sind die beiden Sprecher Philipp Baltus und Bernd Stephan. Mit ihren weichen und sympathischen Stimmen setzten die beiden das Hörbuch richtig gut in Szene.
Ein richtiges Ende würde der Geschichte nicht schaden, oder zumindest so etwas wie eine Zusammenfassung wie es weitergeht und endet.

Mein Fazit:

Ein brisantes Thema, das leider etwas unglücklich umgesetzt wurde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ohne Sinn und Ende, 25. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier. (Taschenbuch)
Das Buch handelt von Niklas, der von dem neuen in seiner Klasse, Karl terrorisiert wird.
Seine Eltern glauben Niklas anfangs nicht, wieso sollten Eltern anderen Kindern mehr glauben als ihren eigenen? Und dann werden sie auch noch als gute Eltern hingestellt?
Als sie im nach einiger Zeit und scheinbarne Beweisen doch glauben, kann wieder die Polizei gar nichts tun? Wozu hat man sie dann? Und wieso schicken seine Eltern Niklas immernoch normal zur Schule und lassen ihn auch sonst wohin gehen, wenn sie doch wissen, was los ist? Es ist doch absolut unrealistisch, dass bei solch einem "Verbrechen" alle Beteiligten ohnmächtig sind!
Außerdem kommt hinzu, dass das Buch in zwei Zeitebenen spielt, von denen eine so lanweilig ist, dass sie wirklich nur dazu da ist, das trotzdem noch zu kurze Buch, etwas länger zu machen.
Alles, wovon dieser Zeitbereich handelt, ist, dass Niklas´ Vater nur wieder und wieder zum Polizeiamt geht und wieder und wieder nichts geschieht.
Dann kommt noch hinzu, dass während dem ganzen Buch immer nur die gleiche Situation geschildert wird, es veändert sich nichts. es beginnt damit, dass Niklas terrorisiert wird, und es hört damit auf. Das einzige, was diese fade Stimmung ändern hätte können, wäre, wenn zumindest am Schluss noch gesagt wird, wie es aufhört, und genau da, ist es plötzlich aus. Der Brief vom Gericht kommt-Ende.
Ich finde es sehr schade, dass solche Bücher dann so oft in der Schule gelesen werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommentare aus der Klasse 7c, Realschule Grünstadt:, 5. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier. (Taschenbuch)
In dem Buch „Nicht Chicago. Nicht hier.“ fanden wir gut, dass die Personen in unserem Alter sind und es leserlich geschrieben ist. Es ist spannend und interessant.
Nicht so gut fanden wir, dass so viel „Fäkalsprache“ enthalten ist. Wir finden, dass das Buch daher Kinder erst ab 12 Jahren lesen sollten. Teilweise sind auch Wörter enthalten, die man nicht versteht.
Insgesamt hat uns das Buch nicht ganz so gut gefallen.
Arndt und Mateusz.
Bei dem Buch „Nicht Chicago. Nicht hier.“ fanden wir sehr gut ,dass es spannend war und gut erzählt wurde. Außerdem ist es vorteilhaft, dass das Buch aus der Sicht eines Kindes geschrieben ist, denn so kann jeder auch mal selbst darüber nachdenken, was er in den verschiedenen Situationen gemacht hätte.
Auch ist es gut, dass man mit den verschieden Schriften die ,,2Geschichten`` auseinander halten kann.
Die Handlung war an manchen Stellen unrealistisch. Auch über manche Personen erfährt man sehr wenig. Das offene Ende fanden wir nicht so passend, da das Buch so „ins Unendliche“ geht .
Alles in Allem war das Buch gut. Besonders für die Altersgruppe von 12-16 Jahren ist das Buch empfehlenswert, weil es um Gewalt unter Jugendlichen geht und dieses Thema auch in der Realität in diesem Alter aktuell wird.
Jan Litkie und Nicolas Böll
Wir fanden im Buch „Nicht Chicago. Nicht Hier.“ gut, dass das, was der Hauptperson wiederfährt, wirklich jedem passieren kann. Wir würden das Buch ab 12 Jahren empfehlen.
Im Buch fanden wir jedoch nicht gut, dass es zwei Handlungen gibt, denn das hat uns sehr verwirrt. Es gibt auch keine Überschriften und das Buch hat wenig Spannung, weil es, wenn es mal spannend ist, mit einem anderen Kapitel weitergeht. Die Handlung ist teilweise unrealistisch.
Insgesamt fanden wir das Buch nicht so gut und würden es nicht unbedingt empfehlen.
Sophie und Süreyya
In „Nicht Chicago Nicht hier „ fanden wir gut, dass es 2 Handlungsstränge gibt, die das Buch noch spannender machen. Auch gut fanden wir, dass es in diesem Buch um Gewalt geht, denn damit schlagen sich viele herum.
Nicht gut gefiel uns der offene Schluss und dass man noch lange Zeit über das Buch nachdenken muss, weil viele Fragen nicht beantwortet werden.
Es werden Schimpfwörter genannt, und zwar ganz viele. Darum würden wir das Buch kleineren Kindern nicht empfehlen. Sie würden es durch den offenen Schluss auch nicht verstehen. Darüber hinaus finden wir, dass der Buchtitel kaum was mit dem Buch selbst zu tun hat.
Insgesamt kann man sagen, dass das Buch uns nicht wirklich gefallen hat, in der Schule kann man es jedoch durchaus lesen. Privat hätten wir es wahrscheinlich eher nicht gelesen.
Mandy Franz und Nathalie Schäfer
Wir finden das Buch “Nicht Chicago Nicht hier“ gut gestaltet. So finden wir z.B., dass es in einer sinnvollen Reihenfolge geschrieben wurde. Allerdings denken wir, dass der Buchtitel nicht passt und wir finden auch nicht gut, dass es keine Überschriften gibt und dass das Buch ein offenes Ende besitzt.
Insgesamt können wir sagen, dass das Buch realistisch ist und für viele Leser und
Leserinnen eine spannende Handlung beinhaltet, auch ohne ein richtiges Ende.
Wir würden das Buch aber insgesamt nicht empfehlen, da am Ende alles offen bleibt und viele Fragen nicht beantwortet werden.
Monica Müller und Tonino Georg
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


37 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Chicgo.Nicht hier., 17. April 2002
Von 
Friederike (Kassel, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier. (Taschenbuch)
Worum es geht, kann bei amazon in der Zusammenfassung nachgelesen werden, weshalb ich auf den Inhalt nicht mehr eingehe.
Die Stärken des Buches:
Aufbau (Rückblenden) und sprachliche Mittel (z.T. bewusst sehr kurze oder unvollständige Sätze) sind überzeugend.
Der Inhalt beschreibt Gewalt ohne offensichtliches Motiv, also eine Form, die immer häufiger begegnet, aber in der Jugendliteratur bisher kaum thematisiert wurde. Von Anfang an wird man in die Gefühlswelt der Hauptperson Niklas unmittelbar einbezogen, wie bei ihm wächst die Wut beim Leser. Gleichzeitig mit dem Gefühl der Ohnmacht. Dabei entwicklet die Spannung einen eindringlichen Sog, weil das Geschehen zugleich so unglaublich und doch unweigerlich ist.
Der Titel bringt dies auf den Punkt. Die beschriebene Gewalt würde doch eher in unsere Klischees von Chicago passen. Aber Niklas lebt hier. Und weil sie nicht HIERhin passt, glaubt ihm so lange auch keiner.
Als Jugendbuch ist "Nicht Chicago. Nicht hier" auch insofern gelungen, als es bis in Details die Lebenswelt der Jugendlichen stimmig aufgreift. Bei der Lektüre des Buches mit einer 8.Jahrgangsstufe wurde das deutlich.
Allerdings auch eine Schwäche. Durch die verschiedenen Zeitebenen ist das Buch vor allem zu Beginn für viele nicht verständlich gewesen.Hier muss viel erklärt werden.
Zum Schluss noch ein Detail: Die oft formulierte Aussage des Vaters von Niklas, eine Fangschaltung sei zu teuer, entspricht so nicht den Tatsachen. Das irritiert die, die hier Erfahrung haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo leben wir eigentlich???, 28. Januar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nicht Chicago. Nicht hier. (Taschenbuch)
Ich fand das Buch deprimierend. In einem so hilflosen Zusand , in dem Niklas steckt, möchte ich mich nicht befinden! Karls Mutter verhält sich wie eine Marrionette ihres Sohnes, was ich sehr unnormal finde. Wenn man dieses Buch liest wundert man sich, warum Niklas am Ende keine depressionen bekommt! Der Polizist erzählt von einem Überfall auf einen Grundschulhausmeister, und interressiert sich für rein garnichts. Da fragt man sich : Welcher Kleistadt-Polizist kann das schon nachvollziehen???das offene Ende passt an dieser stelle überhaupt nicht.
PS: Dieser Rocky versteckt Pistolen in seiner Bettwäsche; da fragt man sich wirklich: WO LEBEN WIR EIGENTLICH??
(Annika Klose,12Jahre)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nicht Chicago, nicht hier
Nicht Chicago, nicht hier von Kirsten Boie (Broschiert - 1. Februar 2013)
EUR 5,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen