Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Debütroman des Bestsellerautors in überarbeiteter Neuauflage
Über das Buch:
Carlos Ruiz Zafóns Buch "Der Fürst des Nebels" erschien erstmals 1996 im dtv als Taschenbuchausgabe. Nun liegt der, mit dem spanischen Jugendliteraturpreis ausgezeichnete, Debütroman des Bestsellerautors in neuer Übersetzung als Hardcoverausgabe vor. Vom Coverdesign passend gestaltet zu dem bereits erschienenen "Der dunkle...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von Anette1809

versus
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber ...
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

Raus aus dem Stadtleben und rein in die neue Heimat, ein Fischerdörfchen, in dem absolut tote Hose herrscht. Für Max und seine große Schwester Alicia eine ätzende Vorstellung. Doch unter der Stille des verschlafenen Dörfchens verbirgt sich ein düsteres Geheimnis. Die beiden Geschwister und ihr...
Veröffentlicht am 11. Mai 2010 von S. Leo


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Debütroman des Bestsellerautors in überarbeiteter Neuauflage, 26. März 2010
Von 
Anette1809 "katzemitbuch" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels: Roman (Gebundene Ausgabe)
Über das Buch:
Carlos Ruiz Zafóns Buch "Der Fürst des Nebels" erschien erstmals 1996 im dtv als Taschenbuchausgabe. Nun liegt der, mit dem spanischen Jugendliteraturpreis ausgezeichnete, Debütroman des Bestsellerautors in neuer Übersetzung als Hardcoverausgabe vor. Vom Coverdesign passend gestaltet zu dem bereits erschienenen "Der dunkle Wächter" und das für den Herbst angekündigte Buch "Der Mitternachtspalast".
Die drei Titel - die inhaltlich trotzdem voneinander unabhängig sind - sind auch bekannt unter dem Namen Nebel-Trilogie, die ursprünglich in folgender Reihenfolge erschienen sind:
- El príncipe de la niebla 1993 (dt. Der Fürst des Nebels)
- El palacio de la medianoche 1994 (dt. Der Mitternachtspalast)
- Las luces de septiembre 1995 (dt. Der dunkle Wächter)

Inhalt:
Max und seine Familie ziehen während des Zweiten Weltkrieges von der Stadt in ein verschlafenes Fischerdörfchen. Statt den Schrecken des Krieges erleben sie hier hautnah ein Grauen ganz anderer Art. Das Haus, in das Max mit seiner Familie zieht, hütet ein dunkles Geheimnis: Vor Jahren ist hier unter mysteriösen Umständen ein kleiner Junge ertrunken. Der Leuchtturmwärter des Dorfes erzählt Max eine geheimnisvolle Geschichte. Der Junge soll einem Magier namens Cain zum Opfer gefallen sein, den die Leute auch "Fürst des Nebels" nannten. Max und sein neuer Freund Roland, der Enkel des Leuchtturmwächters, bekommen zu spüren, dass der alte Mann ihnen nicht alles erzählt hat, als ihr eigenes Leben von dem Schrecken aus der Vergangenheit bedroht wird. Kann es sein, dass der Fürst des Nebels, der in der Vergangenheit so viel Unheil angerichtet hat, zurückgekehrt ist?

Eigene Meinung:
Bereits das Debüt des Bestsellerautors Carlos Ruiz Zafón zeugt von seiner Sprachgewalt. Die Geschichte von Max und seiner Familie ist mit Liebe zum Detail erzählt und auch sprachlich passt sie in die gewählte Zeit des Zweiten Weltkrieges ohne dabei angestaubt zu wirken.
Dennoch fasst sich Zafón hier deutlich kürzer als man es zum Beispiel von seinem Werk "Der Schatten des Windes" gewohnt ist. Stellenweise hätte ich mir gewünscht, der Autor hätte die Geschichte vom Fürst des Nebels noch ausgebaut und einige Erzählansätze weiter vertieft. Bei diesem Vergleich muss man allerdings bedenken, dass "Der Fürst des Nebels" im Gegensatz zu "Der Schatten des Windes" ein Jugendbuch ist und vor Zafóns anderen Werken verfasst wurde.
Die rückwärts gehenden Uhren, der geheimnisvolle Steinfigurengarten und besonders das Mausoleum, das jahrelang auf seine Bestimmung wartet, erinnern an Gruselgeschichten des 19. Jahrhundert. Vor allem die Geschichten von Edgar Allan Poe kamen mir beim Lesen immer wieder in den Sinn. Die Leseempfehlung des Verlags empfinde ich als etwas zu niedrig angesetzt, da ich glaube, dass Kinder im Alter von 12 Jahren dieses unterschwellige Grauen in "Der Fürst des Nebels" nicht wirklich verstehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als befürchtet!, 12. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich bin bei der Bewertung dieses Romans ein wenig in der Zwickmühle: Wie kann ich Wilkie Collins' Monddiamant mit vier Sternen bewerten (einen phantastischen 700-Seiten-Schmöker mit überaus komplexer Figurenausgestaltung und grandiosem Handlungsaufbau), und gleichzeitig diesen spannenden, aber simplen Jugend-Grusel-Roman ebenso mit vier Sternen bedenken?
Nun: Ich gab dem ersten der in Deutsch neu aufgelegten Anfangs-Romane Zafons, Der dunkle Wächter, drei Sterne - und dieser hier ist besser. Er ist allerdings nicht halb so gut wie Collins' oben genannter Roman.
Dennoch bleibt festzuhalten: Zafons Erstling (denn das ist "Der Fürst des Nebels"; und es wäre interessant zu wissen, warum der Verlag den ersten Roman als zweiten herausbringt...) ist wirklich ganz schön:
Schön gruselig, schön spannend und schön erzählt. Allerdings ist er noch vergleichsweise schlicht in Aufbau und Erzählkunst, und daher auch nicht wirklich mit Zafons Knüllern Der Schatten des Windes oder Das Spiel des Engels zu vergleichen. Wer also nach letzterem Entzungserscheinungen hat und hofft, mit diesem hier ein ähnlich grandioses Buch zu bekommen, wird enttäuscht werden.
Wer aber weiß, dass es sich um die Anfänge Zafons, um ein Jugendbuch handelt, der kann offen an die Sache herangehen und spannende, zufrieden stellende Schnellkost erwarten.

Die Geschichte dreht sich um den 13-jährigen Max Carver, der mit seinen zwei Schwestern, Mutter und Vater aus der großen Stadt vor dem zweiten Weltkrieg flieht - in ein kleines Fischerdörfchen an der englischen Küste. Was bei der Ankunft mit dem Zug noch wie eine perfekte Idylle am blauen Meer aussieht, wird schon beim Verlassen des Bahnhofs merkwürdig: Eine eigentümliche Katze schließt sich der Familie an - und die Bahnhofsuhr scheint rückwärts zu gehen!
Doch darauf geben die Carvers erst einmal nichts. Im Gegenteil: Als der Vater im Schuppen neben dem neuen Haus zwei Fahrräder und einen Filmprojektor findet, scheint einem herrlichen Sommer voller Sonne und Gemütlichkeit nichts mehr im Wege zu stehen. Doch als sich die Filme, die sich beim Projektor fanden, als überaus merkwürdige Privataufnahmen entpuppen, Max ein Carree voller grusliger Skulpturen entdeckt und wenig später seine kleine Schwester beinahe um Leben kommt, ist es schnell vorbei mit der Gemütlichkeit. Und schon bald müssen Max und seine große Schwester Alicia, die sich inzwischen mit dem Dorfjungen Roland angefreundet haben, den Kampf mit einem schier übermächtigen Gegner aufnehmen...

Klingt spannend, ist spannend - und macht größtenteils Spaß. Warum größtenteils? Erstens, weil sich auch hier wieder - wie schon bei "Der dunkle Wächter" Anschlussfehler und schiefe Bilder eingeschlichen haben, wenn auch nur vereinzelt und nicht gar so extrem. Und zweitens, weil mir Zafon mit dem Namen des Vaters unheimlich auf den Geist ging. Gerade zu Anfang wird jedes Mal, wenn der Vater etwas sagt oder tut, sein voller Name genannt: "Maximilian Carver". Nicht zur Abwechslung mal "Maximilian" oder "Max' Vater" oder weiß der Himmel, IMMER "Maximilian Carver". Teils zählte ich ACHT Wiederholungen des Namens auf nur zwei Seiten!!! Aber glücklicherweise hat der Autor dann irgendwann ein Einsehen gehabt - und es seinem Leser doch zugetraut, sich den Familiennamen gemerkt zu haben...

Aber wie dem auch sei: In kurzer Zeit hat man die 270 extrem dicken und mit großen Buchstaben bedruckten Seiten (was soll dieses Dicke-Schinden? Die schmalsten Bücher sind manchmal die größten, siehe Der große Gatsby), nach kurzer Zeit also hat man die Seiten durchgelesen. Dabei fühlt man sich vielleicht nicht reich beschenkt, aber gut unterhalten. Und das kann im heißen Sommer schon genügen.

Allerdings hoffe ich, dass der nächste neue Zafon für Erwachsene nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, denn erst seit "Der Schatten des Windes" weiß der Autor mich so richtig zu packen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Erstling Zafóns in gelungener Hörbuchausgabe!, 19. Juni 2010
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Max ist entsetzt. Sein Vater hat beschlossen, der Stadt den Rücken zu kehren und dem immer näher rückenden Krieg den Rücken zu kehren. Aber muss es gleich ein winziges Bauernkaff sein. Ein paar Häuser, ein Leuchtturm, die Steilküste und sonst nichts. Und während seine kleine Schwester Irina gleich auf dem Bahnhof eine streunende Katze adoptiert und sich mit dem alten, verfallenen Holzhaus anfreunden kann, ist seine große Schwester Alicia nahezu verstummt. Sie scheint mehr in der Stadt zurückgelassen zu haben, als Max ahnt. Von alledem will Maximilian Carver, ihr Vater, nichts wissen. Er versucht dem Landleben nur positive Seiten abzugewinnen und bemüht sich, seine Familie davon zu überzeugen, dass alles besser wird.
Wären da nur nicht die Träume und unerklärlichen Ängste, die Max heimsuchen. Und der unheimliche Skulpturengarten unweit des Hauses. Denn Max ist sich sicher, dass die dort stehenden Figuren nicht wirklich Statuen sind und sich sogar bewegen können. Auch Alicia scheint von Alpträumen geplagt und sucht fast die Nähe ihres Bruders Max. Als die beiden Roland, den Enkel des Leuchtturmwärters kennen lernen, scheint der Sommer gerettet. Max findet in Roland einen guten Freund, Alicia verliebt sich gar in ihn. Und doch scheint eine unheimliche Macht nach Roland, seinem Großvater, dem Haus der Carvers zu greifen, die auch Max, Alicia und Irina unversehens bedroht. Aber erst ein fast tödlicher Unfall kann den alten Leuchtturmwärter dazu bewegen, seine Vergangenheit preis zugeben und die Gestalt näher zu umreißen, die ihnen allen, vor allem aber Roland, den Tod bringen kann, den "Fürst des Nebels".

1993 erschien "El príncipe de la niebla", der erste Roman von Carlos Ruis Zafón. Mehr als ein Jahrzehnt vergriffen ist es 2010 in neuer deutscher Übersetzung - und im Zuge des weltweiten Erfolgs der Romane des Spaniers - wieder neu herausgebracht worden. Kurz darauf ist es als Hörbuch-Ausgabe, gelesen von Rufus Beck, erschienen.
Zweifellos erreicht die Vorlage nicht die literarische Qualität der neuesten Bücher von Zafón. Doch ist dies kaum ein Vorwurf an diesen Roman, wäre es doch ein Armutszeugnis für den äußerst erfolgreichen Spanier, wenn er in zwanzig Jahren schriftstellerischer Tätigkeit nicht an seinem Stil gearbeitet hätte. "Der Fürst des Nebels" erweist sich jedoch als stringentes, leicht zu lesendes und mit jeder Seite an Spannung zulegendes Stück Literatur, dass einen zum Ende hin, kaum mehr die Zeit zum Atmen lässt.
Ein Glücksfall für diese Erzählung ist Sprecher Rufus Beck. Fern ab seiner Möglichkeiten als Entertainer und Stimmakrobat, nimmt er sich in dieser Lesung sehr weit zurück, schildert ruhig, fast wie ein unbeteiligter Chronist, die Ereignisse. Er lässt lange Zeit kaum Verve und Emotion erkennen, gibt einen geschickten Gegenpart zu der manchmal pathetischen und ausufernden Sprache des Spaniers Zafón.

"Der Fürst des Nebels" wirkt aus heutiger Sicht wie eine Fingerübung des grandiosen Schriftstellers Carlos Ruiz Zafón, ist aber in Wahrheit der erste Schritt hin zu einer Weltkarriere, die unvergessliche Bücher erschaffen hat. Flacher, einfacher, stringenter und kaum philosophisch angehaucht, ist dieser Roman - hier in der Lesung durch den glänzend aufgelegten Rufus Beck - vor allem eines: Eine höchst spannende, Gänsehaut erzeugende Horrorgeschichte, die Jugendliche wie Erwachsene perfekt unterhält.

Sehr gelungen ist das Layout der Hörbuchausgabe. Das Booklet, das Inlaybild und die schön bedruckten CDs machen dieser Produktion alle Ehre, der Preis ist mehr als angemessen für diesen Erstling Zafóns, der es auch heute noch verdient, gelesen und gehört zu werden.

Stefan Erlemann
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schauerlich schön, 18. März 2010
Von 
Sarah Pritzel (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine rückwärts laufende Uhr, ein geheimnisvolles Schiffswrack und ein unheimlicher Clown aus Stein erwarten Max, als er mit seiner Familie in ein kleines Dorf an der Küste zieht um den Wirren des 2. Weltkrieges zu entkommen. Der 13-jährige ist genau so wenig begeistert vom Exil in der Einöde wie seine Schwestern, findet aber in Roland schnell einen neuen Freund.
Als sich jedoch die merkwürdigen Ereignisse in dem Dorf häufen und Max die unheimliche Geschichte der Familie Fleischmann hört, überkommt ihn ein mulmiges Gefühl. Die Fleischmanns lebten vor einigen Jahren in dem Haus, in das Max Familie gerade eingezogen ist. Die zunächst wie ein wunderschöner Traum klingende Geschichte entwickelte sich für die Fleischmanns aber zu einem Albtraum, als ihr erster Sohn Jacob auf mysteriöse Weise in Meer ertrinkt. Bald darauf war nichts mehr wie es einmal war und die Fleischmanns verlassen das Dorf und ihr einst luxuriöses Haus an den Klippen.
Max entdeckt nach und nach eine Verbindung zwischen den merkwürdigen aktuellen Geschehen im Dorf und der Geschichte der Fleischmanns. Zusammen mit seiner Schwester Alicia und seinem Freund Roland kommt er einem düsteren Geheimnis auf die Spur und schwebt bald in größter Gefahr...

"Der Fürst des Nebels" vom spanischen Autor Carlos Ruiz Zafón ist ein kleines Meisterwerk verpackt auf 270 Seiten. Wie auch schon in "Der Schatten des Windes" versteht es der Autor wie kaum ein Anderer eine Atmosphäre zu schaffen, die mich in seinen Bann gezogen hat. Anders, als bei "Der Schatten des Windes" ist es hier eine düstere und gruselige Atmosphäre, die mich beim Lesen beunruhigt und eine Spannung aufgebaut hat, die es unmöglich machte, das Buch aus der Hand zu legen. Liebevoll beschreibt Zafón Details, die normalerweise nichts Gruseliges an sich haben so, dass man gleich ein ungutes Gefühl bekommt: die rückwärts laufende Uhr am Bahnhof, eine seltsam anhängliche Katze und nicht zuletzt das immer wieder auftauchende Symbol des sechszackigen Sternes. Wie ein schauerliches Detektivspiel aufgebaut, gibt der Roman nur stückweise preis was zur Lösung des Rätsels führt und seinen Höhepunkt in einer Gewitternacht auf dem Meer nimmt.
Dieser Jugendroman hat mich absolut überzeugt und mit viel Phantasie, einer schauerlichen Geschichte und sympathischen Charakteren dazu beigetragen, dass ich ein paar sehr vergnügte Lesestunden genießen konnte.
Ich empfehle das Buch jedem, der gerne fantasievolle, traurige und spannende Geschichten liest und Jugendbüchern genau so eine Chance gibt sie zu beeindrucken, wie anderen Büchern auch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber ..., 11. Mai 2010
Von 
S. Leo (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels: Roman (Gebundene Ausgabe)
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

Raus aus dem Stadtleben und rein in die neue Heimat, ein Fischerdörfchen, in dem absolut tote Hose herrscht. Für Max und seine große Schwester Alicia eine ätzende Vorstellung. Doch unter der Stille des verschlafenen Dörfchens verbirgt sich ein düsteres Geheimnis. Die beiden Geschwister und ihr neuer Freund Roland wollen das Geheimnis lüften und begeben sich dabei in große Gefahr.

"Der Fürst des Nebels" hat mir, im Gegensatz zu Zafóns vorherigem Jugendroman ganz gut gefallen, auch wenn mir hier ebenfalls das Seriöse, Verschlüsselte und zum Teil Philosophische gefehlt hat, das mir sonst in Zafóns Romanen immer so gut gefallen hat. Dennoch würde ich sagen, der Roman ist gut, vorausgesetzt man hat vorher nicht Der Schatten des Windes: Roman (suhrkamp taschenbuch) gelesen - geniales Buch, kann ich nur empfehlen - und erwartet daher nicht wieder eine so fantastische Geschichte. Das Geheimnis rund um den Fürsten des Nebels, der in dem Roman im Mittelpunkt steht, ist ganz spannend und man kann sich recht schnell in die drei jungen Protagonisten hineinversetzen. Leider gibt es immer mal Passagen, die so langatmig waren, dass ich sie einfach überschlagen habe. Insgesamt empfehle ich "Der Fürst des Nebels" an alle, die nicht "Schatten des Windes"-verwöhnt sind und somit unvoreingenommen an das Buch herangehen können. Ich vergebe 3 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch - muss man gelesen haben!, 11. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels (Broschiert)
Nachdem mir "Der Schatten des Windes" vom selben Autor sehr gut gefallen hatte, war ich lange Zeit auf der Suche nach dem "Fürst des Nebels". Nach langer Suche im Internet habe ich es dann endlich entdeckt, und obwohl mich der inzwischen doch sehr stark gestiegene Preis zuerst fast abgeschreckt hätte, habe ich es mir dann doch gegönnt, denn im Buchhandel ist es nicht mehr zu kriegen. Als ich wurde für meine Mühe doch sehr belohnt, denn das Buch habe ich an einem Tag verschlungen. Es ist sehr spannend geschrieben, und wem gerne mystische Erzählungen liest, der wird ebenso davon begeistert sein wie ich! Ein wirklich einmaliges Buch, dass eigentlich mehr als 5 Sterne verdient hätte!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr schöne Schauergeschichte aus Zafons Feder, 16. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels (Audio CD)
Nachdem mir Der dunkle Wächter so ausnehmend gut gefallen hat, ließ das nächste Zafon-Hörbuch nicht lange auf sich warten. Und erneut bin ich nicht enttäuscht worden, was sicher daran liegt, dass der Stil der Geschichte sich nicht dramatisch vom Dunklen Wächter unterscheidet. Wieder spielt die Handlung zu Zeiten des Krieges, wieder zieht eine Familie auf der Flucht davor in ein Haus auf dem Lande nahe dem Meer, wo sich dann sehr sachte, sehr leise der Schrecken einschleicht. Dieses Mal steht ein Junge, der 13jährige Max, im Mittelpunkt der Geschichte und er ist es auch, dem die seltsamen Ereignisse und die eigentümlichen Orte in der Umgebung als erstes auffallen. Zafon verzichtet auch in dieser Geschichte auf große Schreckmomente und blutige oder eklige Szenen. Stattdessen verlegt er sich darauf, bestimmte Szenen besonders anschaulich und atmosphärisch zu beschreiben, böse Charaktere durch ihr Wesen erschreckend wirken zu lassen und eine für sich alleine ebenfalls sehr schauerliche Erzählung in die eigentliche Geschichte zu integrieren. Von Grusel oder gar Horror würde ich also auch bei Der Fürst des Nebels nicht sprechen. Es ist vielmehr eine weitere leicht märchenhaft angehauchte Schauergeschichte, die einen deswegen aber nicht weniger für sich einnimmt als die "Kollegen" aus dem Grusel- / Horror-Sektor. Dieses märchenhafte Flair nimmt einen sofort gefangen und lässt einen gespannt Max' Abenteuern lauschen. Für mich hatte Der Fürst des Nebels noch den zusätzlichen Reiz, dass die Handlung direkt mit dem Meer zu tun hat, das mir als Wasser-Angsthase schon von Hause aus recht unheimlich ist. Und die Tatsache, dass mir seit ES Clowns mehr als suspekt sind, war dem Gänsehautfaktor ebenfalls sehr zuträglich.

Auch Der Fürst des Nebels wird von Rufus Beck gelesen, dem es sehr gut gelingt, die Schauergeschichten-Atmosphäre an den Hörer zu bringen. Er liest ruhig, aber sehr eindringlich, so dass man sich den Handlungsort und die Charaktere leicht vorstellen kann. Beim Part des Leuchtturmwärters zeigt er sein Können darin, feine Akzente zu vergeben, ansonsten verzichtet er auf stimmliche Experimente und macht einzig durch Betonungen und markante Sprechweisen deutlich, welchen Charakter er gerade spricht.

Die Untermalung fällt erneut ausgesprochen dezent aus. Neben den französisch und maritim anmutenden lauteren Musiken zu Beginn und zwischen einigen Kapiteln, sind an nur ganz wenigen Stellen Geräusche eingesetzt worden. Aber auch wenn sie noch so leise sind, ihre Wirkung verfehlen sie nie. Mal ist es das Rauschen des Windes, dann das Knarren von Holz auf einem Schiff, eben alles eher leise Geräusche, die aber ganz eindeutig sind und so für eine ebenso eindeutige Stimmung sorgen.

Das Schiffswrack, dahinter das Leuchtturmwärterhaus, die Szene auf dem Cover würde auch ohne das grünliche Leuchten schon stimmungsvoll und unheimlich wirken, das Glühen trägt aber noch mal dazu bei diesen Eindruck zu verstärken. Außerdem macht es das Hörbuch im Regal zu einem Hingucker. Im Booklet findet man neben weiteren Argon-Hörbuch-Empfehlungen noch ein Interview mit einer Sprecherin. Allerdings zu einer ganz anderen Serie. Das habe ich nicht so ganz verstanden.

Fazit: Der Fürst des Nebels hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag diesen Schauergeschichten-Stil, der einen von gleichzeitig verzaubert, aber auch schaudern lässt. Und auch wenn ein 13jähriger die zentrale Person ist, so können hier ruhig auch erwachsene Fans solcher Geschichten reinhören.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


64 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Finger weg von den überzogenen und horrenden Preisen, 18. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels (Broschiert)
Als Fan von "Der Schatten des Windes" - eines meiner absoluten Lieblingsbücher, war auch ich auf der Suche nach weiteren anderen Werken von Carlos Ruiz Zafón. Schon vor langer Zeit wurde ich auch fündig, sein Erstlingswerk "Der Fürst des Nebels" wurde und wird ja von privat angeboten. Allerdings finde ich es eine Frechheit und absolut lächerlich, dafür über 100 Euro, geschweige denn beinahe 200 Euro auszugeben. Eigentlich gehören die Anbieter eingesperrt, denn das ist purer Wucher. Aber nun ja, es soll ja immer Leute geben, die so viel Geld dafür ausgeben.

Um den Leser hier nicht auf einen falschen Pfad zu führen: Das Buch ist gnadenlos gut und äusserst spannend, allerdings sehr kurz und somit sicherlich keine unverschämten 100€ geschweige denn 200€ (!!!) wert. Die Beschreibung der Charaktere fällt sehr knapp aus und genau hatte ich eigentlich erwartet von diesem Buch, nachdem "Der Schatten des Windes" diesbezüglich ein wahres Lesefest ist.

Ich habe das Buch übrigens auf spanisch gelesen und ich empfehle jedem, der der spanischen Sprache halbwegs mächtig ist (schliesslich handelt es sich hierbei um ein Jugendbuch), sich auch die SPANISCHE VERSION über amazon zu bestellen, denn die ist wenigstens BEZAHLBAR!!!

Also liebe Leute, die ihr Grips und Verstand habt, lasst die unverschämten Anbieter des Buches "Der Fürst des Nebels" auf ihren Exemplaren sitzen. Auch wenn ihr Fans von Herrn Zafon seid (so wie ich es bin), mehr als 30 € ist die dt. Ausgabe nicht wert (wenn überhaupt). Denn dazu ist das Buch und auch die Handlung zu dünn. Aber wer hier auf Frechheiten hereinfällt ist leider selber Schuld.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unausgereiftes Debüt in neuem Gewand..., 23. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der erste Roman des spanischen Erfolgsautors liegt in Deutschland nach über zehn Jahren wieder mit dieser überarbeiteten Ausgabe vor. Das Rufón gute Geschichten erzählen kann, ist nunmehr bekannt.

Das dies seine erster veröffentlichter Roman war, merkt man dem Werk leider an. Es ist mehr eine Erzählung als ein Roman, es fehlt den Charakteren etwas an Dialog und Tiefgang. Die Ausdrucksweise der Protagonisten ist hier im Gegensatz zu seinen anderen Romanen auch sehr einfach geraten und wenig zeitgemäß. Die Atmosphäre der Kriegsjahre in denen dieser Roman platziert ist wird leider nicht vermittelt. Die Erlebnisse der Jugendlichen könnten genauso in unserer Zeit spielen. Man erkennt es weder an den Personen, an der Umgebung, noch an der fehlenden Technik, dass dieser Roman im Jahr 1943 angesiedelt ist. Nichtsdestotrotz ist es eine wunderbare und spannende Geschichte die der Autor zu erzählen hat. Wieder geht es wie in Der dunkle Wächter" um das personifizierte Böse, das in seiner Story nach dem Leben der Menschen trachtet. Insgesamt ist es ein sehr kurzer Roman, der nur 270 Seiten umfasst und dessen Schrifttyp sehr groß geraten ist. Für eifrige Leser ist das Abenteuer an einem Abend ohne Probleme zu bewältigen. Und die doch vorhandene Spannung trägt das Übrige zum schnellen Lesen dieser Lektüre bei.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend aber nicht wirklich ein Kinderbuch, 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst des Nebels (Broschiert)
Ich habe dieses Buch lange gesucht, nachdem ich den Schatten des Windes gelesen habe. Es ist von der ersten Seite an spannend geschrieben. Wer die Mystik von Safon liebt, sollte versuchen dieses Buch irgendwo aufzutreiben. Bis zum Schluss bleibt das Buch spannend und der Plot wird nochmals gewendet. Und man sollte sich unbedingt die 3 Stunden Zeit nehmen, um das Buch in einem zu verschlingen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Fürst des Nebels: Roman
Der Fürst des Nebels: Roman von Carlos Ruiz Zafón (Gebundene Ausgabe - 3. März 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 6,19
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen