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136
4,5 von 5 Sternen
Verloren: House of Night 10
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zitat:
"Weil ich an die Macht der Liebe glaube. Ich glaube daran, dass man sich aus der Finsternis heraus dem Licht zuwenden kann. Dass Frohsinn über Hass triumphieren kann und Vertrauen über Skepsis."
(S. 82)

Inhalt:
Noch während Zoey und ihr Kreis zum Haus von Grandma Redbird gefahren sind (Band 9), wird Lenobia von Albträumen ihrer Vergangenheit verfolgt.
Indes beschwört Neferet die Finsternis und zwingt so Aurox, Rephaim zu töten, um Stevie Rae den Kreis brechen zu lassen. Der Kollateralschaden der Aktion ist ein Brand im Pferdestall. Travis und Lenobia retten die Tiere - mit Nicoles Hilfe.

Neferet wird aufgrund des Offenbarungsrituals aus der Vampyrwelt verbannt. Weiter auf ihrem Chaos-Feldzug übernimmt sie einen Platz im Stadtrat und hetzt die Menschenwelt gegen das Tulsa House of Night auf. Dieser Plan offenbart sich als nicht ganz so erfolgversprechend wie erhofft und sie wendet sich einem neuen zu: Sie will Zoey brechen - mit dem Tod eines geliebten Menschen.

Meinung:
Als House of Night-Fan, der bis hierhin durchgehalten hat, kann man "Verloren" nicht wirklich objektiv betrachten.
Oftmals lese ich Kritik an der Hauptprotagonistin Zoey Redbird. Mich persönlich stört Zoeys Verhalten, ihre Männergeschichten, ihre naive, jugendliche Art nicht. Wer würde schon über den langweiligen Alltag einer Jungvampyrin lesen wollen?
Ich persönlich hielt ihr bisher die Treue und wurde mit einem fantastischen 10. Band belohnt.

Gleich im ersten Kapitel bemerkt man, dass sich das Autorenduo in diesem Buch Lenobia als Co-Star auserkoren haben. Rückblicke schildern uns Lenobias Erlebnisse aus längst vergessenen Tagen und liefern so die Erklärungen für ihr Tun, insbesondere ihrer Haltung Travis gegenüber. Der Brand im Stall verursacht ihr innere Pein und sie fühlt sich an ihren großen Verlust damals erinnert. Lenobia glaubt an die Liebe und das Versprechen ihres damaligen Gefährten und für den Leser wird ihr Part der Geschichte zu einem großartigen emotionalen Erlebnis.

Zoey selbst gleicht anfangs einem Häufchen Elend. Sie ist total resigniert und spricht sogar aus, ob der Tod und die Anderwelt nicht die bessere Alternative zu diesem ewigen, erfolglosen Kampf gegen die Finsternis wäre. Ihr Kreis gibt ihr die Stärke, ihr inneres Chaos zu überwinden und an mehr zu glauben. Neue göttliche Zeichen bestärken sie in diesem.

Die ehemals blinde Shaylin bekommt mehr und mehr an Bedeutung. Sie offenbart nicht nur die wahren Absichten der Protagonisten, sondern wird während des Buches für Zoey und ihren Kreis immer unverzichtbarer. Auch ist sie der Auslöser, dass auch Eric Night, der Mann mit dem 1000Watt-Lächeln, endlich mehr Tiefe erhält und Charakter zeigt.

Viele Charaktere, wie beispielsweise die rote Jungvampyrin Nicole, machen in diesem Band eine 180° Wendung. Dank Shaylin und ihrem Wahren Blick erkennen Zoey und ihre Clique, dass auch andere nicht mehr wie bisher dem Licht oder der Finsternis zugeordnet werden können. Wenn selbst Kalona die Seiten wechseln konnte, kann oder muss dies auch anderen von der Finsternis berührten Protagonisten gelingen, oder? Vielleicht einem vor Selbsthass triefendem Stierjungen?

Die gravierendste Entwicklung machten die ehemaligen "Zwillinge" Erin und Shaunee durch. Die Spaltung ihrer gemeinsamen Persönlichkeit geht weiter und nimmt sehr fragwürdige Züge an.

Ihr seht, es passiert einiges im House of Night und ich war gezwungen, durch die Seiten zu rasen. Ich war begeistert von der Entwicklung, neuen Herausforderungen und Ideen, die die Autorinnen immer wieder aus ihrem Ärmel schütteln.

Was mir aber negativ auffiel, war der Schreibstil - dies jedoch nur eingeschränkt. Denn der Schreibstil der Kapitel aus Zoeys Ich-Perspektive unterscheidet sich dermaßen von den restlichen, die im auktorialen Erzählstil verfasst wurden. In Zoeys Perspektive dominiert ein absolut jugendlicher, sehr einfacher und sehr umgangssprachlicher Ton, die Beschreibungen beschränken sich auf wenige Adjektive wie cool, peinlich, krass..., wogegen der Rest sprachlich nicht gerade anspruchsvoll, aber dennoch abwechslungsreich und wunderbar beschrieben ist und die ganze Bandbreite des Thesaurus ausgenutzt wurde.

Mit steigender Seitenzahl bemerkte ich diesen Unterschied weniger, was entweder der Verbesserung des Stils oder der Gewohnheit geschuldet war, ich kann es nicht sagen.

Man kann dem Stil und dem Autorenduo nachsagen, was man will: Aber ihnen gehen die Ideen nie aus, sie sind nicht verlegen darin, neue Wendungen herbeizuführen, die Seiten der Protagonisten kurzerhand zu wechseln, neue Darsteller einzubauen und neue Beziehungen zu knüpfen. Gekonnt halten sie die Spannung während des gesamten Buches auf hohem Niveau, Längen entstehen höchstens aufgrund "unnötiger" wörtlicher Rede, die wieder einmal in großer Zahl vorhanden ist.

Urteil:
"House of Night" und seine Hauptprotagonistin Zoey muss man mögen oder die gesamte Serie links liegen lassen. Ich zähle mich zu den Vampyrfans und genoss dieses neue Abenteuer der Clique. Die sehr emotionale "Nebengeschichte" um Lenobia begleitete den spannenden Hauptplot mit seinen neuen Verstrickungen und überraschenden Wendungen. Mein Vampyrherz würde glatt volle Punktzahl vergeben, aber die Rezensentin in mir gibt Punktabzug für den auffälligen Schreibstil von Zoeys Perspektive. Herz und Verstand einigen sich auf sehr gute 4 Bücher.

Wer den Kampf gegen Neferat gemeinsam mit Zoey begonnen hat und erlebt hat, wie selbst Kalona die Seiten wechselte, muss diesen Band unbedingt lesen! Es war für mich definitiv ein Highlight unter der mittlerweile 10 Bänden!

Die Serie:
1. Gezeichnet
2. Betrogen
3. Erwählt
4. Ungezähmt
5. Gejagt
6. Versucht
7. Verbrannt
8. Geweckt
9. Bestimmt
10. Verloren
11. englischer Titel: Revealed
(voraussichtliches Erscheinungsdatum 2013)
12. englischer Titel noch unbekannt
(voraussichtliches Erscheinungsdatum 2014)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2013
Wenn ich "House Of Night - Verloren" in drei Worten beschreiben müsste würde ich sagen: melodramatisch, kitschig, overacted.
Also mal ehrlich Frau Cast, nach 10 Teilen könnte auch langsam mal Schluss sein. Ich hatte gedacht, dass der 10. Teil von House Of Night den Schluss der Serie bilden würde, aber da habe ich mich gewaltig getäuscht. Angeblich soll es sogar noch bis zum 15. Teil so weiter gehen. (Oh, Oh...)
Auch im 10. Teil von House Of Night erwarten Zoey und ihre "Streberclique" wieder haufenweise Probleme. Zwar wurde Neferet nun endlich als "böse" geoutet und Tanatos hat die Leitung des House Of Night in Tulsa übernommen, doch Neferet lässt sich davon natürlich noch lange nicht kleinkriegen. Während sie die Menschen in Tulsa praktisch einer Gehirnwäsche unterzieht und nebenbei auch noch Zoeys Großmutter kidnapped, entdeckt Aurox eine ganz neue Seite von sich selbst. Das Gefäß, das ursprünglich eigens für Neferet erschaffen wurde, zeigt nämlich auf einmal Reue und Schuld für seine Taten...
Der 10. Teil knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an. Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt noch weiter lesen soll. Bereits nach Teil 9 hatte ich die Nase eigentlich schon gestrichen voll von der Serie, denn der war eindeutig ein Flop.
Es zieht sich alles so dermaßen in die Länge und das auch noch ohne wirklich viel Inhalt. Manchmal musste ich mich sogar ermutigen weiter zu lesen.
Was ich aber durchaus loben möchte, sind die vielen, und außergewöhnlich vielseitigen Protagonisten im Buch. Besonders Nebencharaktere, wie Aphrodite oder auch Kramisha, haben es mir besonders angetan. Dass das Buch aus vielen verschiedenen Perspektiven, unter anderem auch Aphrodites, geschrieben ist, mischt die ganze Geschichte ein wenig auf und gibt dem Ganzen erheblich mehr Pepp.
Ich wäre den Autoren aber durchaus dankbar, wenn dafür ein bisschen weniger Zoey in dem Buch vorkäme. Zoey ist die Hauptprotagonistin in "House Of Night" und nervt mich einfach nur noch. Am Anfang fand ich sie noch ganz ok, aber im Laufe der Bücher, fällt es mir persönlich immer schwerer, mich in sie hinein zu versetzen. Es gab selten eine Hauptprotagonistin, die mich so sehr gestört hat wie sie. Zoey ist launisch, melodramatisch und mir einfach ganz und gar unsympathisch.
Nebencharaktere wie Damien, Kalona oder Rephaim sollten stattdessen viel mehr hervorgehoben werden. Trotzdem gefiel mir, dass ich auch über sie, wieder eine Menge erfahren konnte. Während sich nämlich viele der Charaktere im Buch sichtbar weiterentwickeln, bleibt zum Beispiel Zoey scheinbar ganz und gar in ihrer Entwicklung stehen.
Trotz der vielen Mängel, die an dem Buch sehe, ist es alles in allem doch eine gute Fortsetzung geworden. Durch die wunderschöne Kulisse Tulsas und die kreativen Protagonisten, wurde eine magische und spannende Atmosphäre geschaffen.

Schreibstil:
Auch der zehnte Teil von House Of Night wurde wieder aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Zwar ist Zoey ganz offensichtlich die Hauptprotagonistin, doch es gab auch noch viele andere Perspektiven von anderen Charakteren aus denen die Handlungen geschildert wurden. Das Buch ist nicht sehr anspruchsvoll geschrieben und lässt sich meist flüssig lesen. Mein einziger Mängel am Schreibstil: Es gab ein paar Stellen an denen ich nicht wusste wer jetzt gerade spricht und diese musste ich auch mehrmals lesen.

Fazit:
Insgesamt war der 10. Teil von House Of Night ziemlich durchschnittlich. Es hatte seine Höhen und Tiefen, war nicht übermäßig spannend und es gab auch irgendwie nur eine einzige Handlung. Viel mehr hatte ich allerdings auch nicht erwartet. Empfehlenswert? Für alle House Of Night - Fans: Ja, der 10. Teil gehört einfach dazu und wer von euch möchte bitte nicht wissen wie der Krieg ausgeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2014
Habe die Reihe vor einiger Zeit begonnen und bis Teil 8 war sie auch ein angenemer Zeitvertreib.
Leider hat sich das Blatt nun gewendet. Dieser Teil hat mich ehrlich gesagt ein bisschen genervt. Es gibt keinen Fortschritt mehr, alles kann immer und überall mit dem Kreis und am aller aller besten mit dem Geist - Element bekämpft/geheilt/gerettet/gesehen oder sonst was werden. Unsere lieben Vampiere üben zwar nie ihre Elemente zu beherschen, aber wenn es mal wieder sein muss funktioniert zur Not auch mal Uralte-Magie. Ich kann mich in diese Fantasy-Welt nicht mehr einfinden und ertappe mich die ganze Zeit dabei Fehler in der Logik dieser Welt zu suchen. Leider finde ich Sie auch immer wieder.
Dazu kommt eine recht magere Handlung, die dadurch das sie aus mehreren Perspektiven erzählt wird das Buch künstlich streckt. Alle Erwachsenen sind total dumm, besondert der Hohe - (weiße) Rat der Vampiere, weil sie das mit Neferet nicht durchschauen. Männer sind auch dumm, die hauen einfach mal auf alles drauf und hören erst damit auf wenn es ihnen von einer Frau mindestens 3x gesagt wird.
Ich weiß der vergleich ist HART (hey, da wird auch gezaubert), aber in den Harry Potter Büchern wächst man mit den Charaktären hier entwächst man ihnen leider.
PS. Ja diese Wechsel zwischen Jugendsprache und angeblicher Hochsprache nervt, vor allem weil es nicht nur den Jungen Charaktären passiert, sondern auch zuweilen mal den "Alten". Graus
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2015
P.C. und Kristin Casts "Verloren" ist der zehnte Band ihrer vampyrischen Jugendbuchreihe "House of Night". Das Mutter-Tochter-Autorinnenduo lässt mich von Band zu Band ein Wechselbad der Gefühle durchleben. Eine Achterbahnfahrt mit ihren Höhepunkten und Tiefpunkten ist gar nichts gegen das Lesen der "House of Night" Reihe.
Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass die Autorinnen mich, im zehnten Band, mit ihrem Schreibstil, ihrer Handlung und ihren Charakteren wieder packen konnten. Der zehnte Band startet mit der Lebens(Liebes)geschichte eines bislang eher vernachlässigten Charakters. Irgendwie hat es das Mutter-Tocher-Gespann geschafft, mich gleich mit den ersten paar Seiten zu Tränen zu rühren. Die Geschichte der pferdenärrischen Lehrerin, des House of Night Tulsa, Lenobia, ist wunderschön emotional und hätte ruhig schon viel früher erzählt werden dürfen. Natürlich kommt auch die zehnte House of Night Geschichte nicht ohne Zoey-Aufreger aus. Mittlerweile bin ich allerdings schon zur Phase der Registrierung übergegangen und akzeptiere sie, trotz häftigen Magen- und Kopfschmerzen, so wie sie eben nun einmal ist. Ihre verrückten, abstrusen, sehr utopischen Liebesgeschichten, ihr ewiges Hin und Her, ihr wahnsinnig ausgeprägter Entscheidungssinn - all das versuche ich weitestgehend zu ignorieren. Schließlich gehört all das eben einfach zur "House of Night" Reihe dazu. Einen Zoey-Abschnitt in "Verloren" werde ich allerdings so schnell nicht vergessen können. Denn unsere liebste Protagonistin zeigt hier endlich Einsicht und schwört darauf, sich zu bessern, stärker zu werden und keine furchtbare Heulsuse mehr zu sein. Ich bin wahnsinnig gespannt auf die "neue" Zoey im elften Band. Neben Zoeys Handlungsstrang erwarten uns aber wie altbekannt auch Stevie Raes und Aphrodites Geschichte und auch Zoeys andere Freunde sind natürlich nicht zu vernachlässigen. Die Nebencharaktere gefallen mir immer noch wahnsinnig gut und auch die Antagonistin Neferet hat es in sich. Besonders in "Verloren" kommt es am Ende zu einem gigantischen Show Down, den ich ehrlich gesagt auf diese Weise gar nicht erwartet hätte. Aber ich lasse mich weiterhin gerne von P.C. und Kristin Cast überraschen und hege die Hoffnung, dass Band 11 Handlungtechnisch genauso überzeugen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2013
Inhalt:

Nach dem Ritual, bei man herausgefunden hat, dass Zoeys Mom als Opfer diente, um das Gefäß Aurox zu erschaffen, wird Neferet endlich aus dem House of Night verbannt. Eigentlich ein Grund zu feiern, aber wie so üblich, hindert auch eine Verbannung Neferet nicht daran für Chaos und Zerstörung zu sorgen. Dass Dragon Lankford bei dem Ritual ums Leben kam und Zoey Heath in Aurox gesehen hat, macht die Stimmung nicht gerade besser. Zoeys Kreis bricht auseinander, wenn sie nicht endlich lernen, erwachsen zu werden…

Eigene Meinung:

„House of Night“ ist eine Reihe, die mich vom ersten Band an begeistert hat. Die ersten 8 Bücher habe ich in circa einer Woche verschlungen und ich konnte gar nicht genug von den Vampyren und ihrer Göttin Nyx kriegen. Leider ist schon in Band 9 nicht sonderlich viel passiert und irgendwie hab ich den Anschluss an die Reihe buchstäblich verloren, denn Band 10 konnte mich an keiner Stelle in seinen Bann ziehen.

Lange habe ich mit mir gerungen und überlegt, ob ich nicht die Reihe als Ganzes noch mal lesen sollte und ich wünschte, ich hätte es getan. Der Einstieg fiel mir schwer und mein Bezug zur Protagonistin war weg. Ein ziemlich blöder Umstand, denn nachdem Steffi von His-and-Her Books mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Passagen aus Zoeys Sicht sich von den anderen unterscheiden – und das nicht gerade im Positiven – war ich die meiste Zeit nur genervt, denn letztlich hat so eine Protagonistin doch recht viel zu sagen.

Gott sei Dank kam auch mal so ziemlich jeder andere zu Wort und es war doch ziemlich interessant, solch vielfältige Perspektiven zu haben. Wenn ich mich recht erinnere werden auch nur Zoeys Passagen aus der Ich-Perspektive erzählt, den Rest übernimmt ein allwissender Erzähler.

Der jugendliche Sprachgebrauch ging mir auch gehörig auf den Zeiger. Es ist noch nicht lange her, dass ich so alt war und ich habe definitiv nicht so geredet! Natürlich benutze ich auch heute noch seltsame Worte und nicht immer die Nettesten, aber das was die da von sich geben, ist nicht nur der größte Müll, es ist auch teilweise respektlos. Wie die mit ihrer Göttin und Hohepriesterin reden… na ja.

Dass Zoey nicht mehr ganz so im Mittelpunkt steht, finde ich gleichzeitig gut und schlecht. Es ist sehr interessant, die anderen Charaktere besser kennen zu lernen und ihre Entwicklung zu beobachten. Gleichzeitig aber gibt es so Szenen, in denen man das Gefühl hat, Zoey würde nur noch auf den Seherstein reduziert werden. Dass sie eine Hohepriesterin mit x Tattoos, reicher gesegnet als alle anderen und vom Titel her sogar eine Art Vampyrkönigin ist, rückt völlig in den Hintergrund. Im Vergleich zu dem Bramborium, das vorher deswegen veranstaltet wurde, war das irgendwie sinnlos.

Immerhin roch das Buch nach Melone und war vom Design her, wie immer, sehr stilvoll und schön anzusehen.

Fazit:

P. C. und Kristin Casts „House of Night 10 – Verloren“ ist meiner Meinung nach eine sehr durchwachsene Leistung. Der Melonengeruch ist ein Pluspunkt für den Verlag, neue Perspektiven und dass andere Charaktere in den Vordergrund rücken, machen den Roman interessanter. Leider ist der Sprachgebrauch ätzend und erst zum Schluss kommt etwas Spannung auf. Enttäuschte 3/5 Bücher!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Januar 2014
Zum Inhalt wurde, denke ich, schon genug gesagt :D

Ich finde die Reihe hat was Spannung und Einfallsreichtum angeht, seid ein paar Bänden deutlich abgenommen. Der 10. Band ist da meiner Meinung nach der bisherige Höhepunkt. Das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass die Handlung auch in locker 4/5 Bücher weniger gepasst hätte.

Das es so viele Bände gibt, liegt für mich einfach daran, dass mehr Geld in die Kassen kommen soll und nicht daran, dass es zu viel Stoff für ein Buch ist.

Die Story zieht sich einfach unnötig in die Länge und die vielen Perspektiven sind teilweise auch einfach nervig und unnötig.

Was mich mittlerweile außerdem sehr stört ist die Darstellung der Jugendlichen. Die meiste Zeit über, reden sie in einer Jugendsprache, bei der man eigentlich nur die Augen verdrehen kann, sind einfach nur total naiv und im nächsten Moment geben sie ach so poetische Sätze von sich, als wären sie die weisesten Menschen auf Erden.
Das passt für mich einfach nicht zusammen und lässt Zoey, die ja eigentlich eine starke Protagonistin sein soll, einfach total kindisch und... ja sogar "blöd" wirken.

Also ich kann dem ganzen hier nur zwei Sterne geben, weil es mit Abstand der schlechteste und langweiligste Band der bisherigen Reihe ist. Ich habe das Buch seid dem es 2012 erschienen ist und habe es immer wieder angefangen, aber immer wieder zur Seite gelegt. Jetzt habe ich aber geschafft!
Band 12 habe ich noch nicht gelesen, hoffe aber auf Besserung :D
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2012
Nach endlosem warten auf diesen Teil, wurde ich dann dafür belohnt.
Ich finde es ist einer der Besten zusammen mit dem vierten.
Zum Inhalt will ich nicht viel sagen, ich will nichts vorweg nehmen.
Es ist sehr schön, dass man mehr über Aurox und das was in ihm steckt erfährt.
Überhaupt ist das ganze Buch von tollen Mono- und Dialogen gefüllt,
die die Handlung noch nachvollziehbarer machen.
Jeder der die Reihe noch nicht gelesen hat, sollte es dringend tun ;)
Top Tipp für jeden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2013
Tja, was soll ich sagen, außer: Hätte ich mal lieber früher aufgehört! Es tut mir wirklich leid so etwas zu sagen, aber irgendwann wird es einem einfach zu viel und wenn die Autorinnen nicht wissen wann Schluss ist, dann muss es der Leser für sich selbst feststellen.
Ich hätte mal lieber nicht auf das Gute am Ende dieser Reihe hoffen sollen, denn das gibt es für mich leider nicht... Mir geht Zoey mit ihrer Art und Weise einfach nur noch auf die Nerven und das -sorry- versaut mir einfach die schönen Lesemomente mit meinen liebsten Figuren aus dieser Reihe: Rephaim und Lenobia. Hätte ich ca. 80% des Buches nur aus ihrer Sichtweise gelesen und wäre Zoey weiter in den Hintergrund gerückt, dann hätte ich mit Sicherheit eine Menge Spaß beim Lesen gehabt und mich nicht gefreut, dass ich die Reihe definitiv nach dem 10. Teil beenden werde und auch keine Zusatzbücher kaufen werde.

Über den Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts sagen. Die Autorinnen treten doch ganz schön auf der Stelle und kommen nicht so wirklich voran. Das ist genau das, wovor ich immer Angst hatte und warum ich überlegt hatte die Reihe nicht zu beginnen, aber dem damaligen Hype konnte ich mich einfach nicht entziehen.^^ Doch es ist doch so gekommen. War eigentlich klar, oder?

Das Cover und auch die gesamte Aufmachung passt wie immer sehr gut zu der Reihe und in einer Buchhandlung würde es mich total ansprechen! Da hat der Verlag wirklich eine gute Arbeit gemacht!

Fazit:

Wer von Fan der Reihe ist sollte natürlich auch dieses Buch lesen und wird mit Sicherheit auch viel Freude dabei haben. Den anderen kann ich dieses Buch ehrlich gesagt nur uneingeschränkt empfehlen, denn überzeugen konnte mich dieses Buch leider nicht.
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am 20. Juli 2014
Meinung
Wie immer ist der neue Teil der House of Night Buchreihe spitze geworden. Zu beginn der Geschichte wird aus Lenobias Sicht erzählt, sozusagen, was im House of Night alles passierte währen Zoey und ihre Freunde auf der Lavendelfarm ihrer Großmutter gewesen sind. Das fand ich anfangs verwirrend aber ein paar Seiten später fand ich es toll, denn so kamen auch langsam wieder die Erinnerungen was in dem Vorgänger Buch alles passierte (Wenn die Zeitspanne zum nächsten Buch groß ist, neige ich leider dazu das ein winzig bisschen zu vergessen). Aber ich kam auch schnell wieder ins Buch hinein und konnte dem Verlauf ohne Probleme folgen. Was ich an diesem Band so toll finde ist, dass ich endlich mal wieder das Gefühl hatte es tut sich was, nach ständigem Hin und her mit Neferet ging mir diese Hinterhältige Art und Handlungsweise des Rates fast schon auf die Nerven. Ich kam mir vor wie ein Kamikaze da ich ständig dachte, warum man Neferet nicht einfach mal zur strecke bringt, dann währen alle Probleme gelöst… ich weiß dann würde das Buch auch all zu schnell ein Ende finden, was wir ja nicht wollen.

Aber in diesem Teil wird gehandelt, auch wenn es erst ziemlich zum Ende des Buches statt findet so findet es doch statt.
Auch ist Zoey mal nicht all zu sehr mit ihren Männer Problemen beschäftigt, dadurch wie ich finde, hat sie sich weiterentwickelt und ich mochte sie mehr wie sonst.
Natürlich sind auch alle Charaktere vom Vorgänger wieder dabei, was ja auch nicht weiter überraschend ist, so erhält man eben den gekannten „Bunten Haufen“.
Was mich überrascht hat ist das Epilog im Buch… doch will ich nicht weiter darauf eingehen da ihr es natürlich selber Lesen sollt und ich nicht zu viel verraten möchte.

Fazit
Ein weiterer toller Band der House of Night Bücher, der mir sogar nach den anderen mal wieder richtig toll gefallen hat. Endlich scheint Zoey und ihre Freunde auch mal zum Angriff zu starten, auch wenn es mal wieder mehr oder weniger in Notwehr geschieht. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne und ich freue mich schon auf den nächsten Band (der ja schon als Gebundene Ausgabe erhältlich ist).
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am 19. August 2013
Cover:
Mir gefällt das Cover seit langem mal wieder einigermaßen. Es ist zwar nicht sehr originell, hat aber Wiedererkennungswert und zieht sofort eine Verbindung zur Reihe. Die Farben finde ich aber sehr schön. Das Poster auf der Innenseite erinnert stark an das des letzten Bandes. Es zeigt wieder Aurox nur war er dieses mal so freundlich sein Hemd an zu lassen. Ich persönlich hasse es, wenn Buchcover versuchen mir zu sagen, wie die Charaktere aussehen. Da fühle ich mich immer etwas meiner Fantasie beraubt. Das englische Cover ist übrigens der Hammer. Ich liebe die Farben einfach.

Darum geht es:
Nachdem Neferets wahre Gestalt und ihre Schandtaten endlich vor dem Hohenrat bekannt geworden sind, ist sie nicht länger Hohepriesterin des House of Nights. Während Zoey und ihr Kreis noch auf der Lavendelfarm sind, verlässt sie die Schule und setzt dabei die Stallungen in Brand. Das soll jedoch nicht ihr einziger Versuch bleiben, Verwüstung zu stiften. Neferet will den Rat der Vampyre und vor allem das Verhältnis der Vampyre zu den Menschen schwächen und schleicht sich dafür in den Stadtrat der Stadt Tulsa ein. Als sie bemerkt, dass sie nur durch das bloße Verbreiten von Lügen über die Vampyre nicht viel erreichen kann, beschließt sie sich ein neues, besseres Gefäß zu schaffen. Von dieser Schöpfung erhofft sie sich eine bessere Waffe als Aurox, der immer mehr gegen die Finsternis in sich selbst zu kämpfen scheint. Und was würde sich als Opfer für diesen Zweck denn besser eignen, als eine Person die Zoey möglichst nahe steht?

Die Autorinnen:
P.C Cast schreibt zusammen mit ihrer Tochter Kristin Cast an der Reihe um Zoey und ihre Freunde. Sie leben selbst in Tulsa, der Stadt in der der Großteil der Geschichte spielt.
P.C hat außerdem eine unglaublich schon gestaltete Homepage und es lohnt sich mal vorbei zu schauen.

Meine Meinung:
Da wären wir also bei Band 10. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem mein 15-jähriges Ich entgeistert festgestellt hatte, dass es sich gerade den ersten Band einer Reihe ins Haus geholt hatte, die irgendwann mal ganze 12 Bände umfassen sollte. („Über 10 Bände? Da bin ich dann ja steinalt, bis die komplett erschienen ist! ) Das ist jetzt über drei Jahre her und ich muss sagen: Na, endlich! Nicht weil das Ende, bald in Sicht zu seien scheint, sondern weil mir Band 10 (glaubt es oder nicht!) mal wieder richtig gut gefallen hat. Die Geschichte war dieses mal von Anfang an spannend, hatte nur wenige ereignislose Streckenabschnitte und dafür einige tolle Charakterentwicklungen.

Besonders Lenobia spielt seit dem letzten Band eine immer größer werdende Rolle und auch in diesem war es wie immer toll über sie zu lesen. Man erfährt einiges über ihre Vergangenheit und ich überlege jetzt sogar ernsthaft, mir den Zusatzband über sie doch noch einmal zu besorgen.

Shaylin, der rote Jungvampyr der im letzten Band zu Zoeys Kreis gestoßen ist, bringt mit ihrer Gabe etwas frischen Wind in die Gruppe und man bekommt durch sie einen ganz neuen Blick auf alle Vampyre. Vor allem wie sie Nicole sieht fand ich sehr interessant. Ich bin gespannt ob das Mädchen noch eine größere Rolle für Zoeys Kreis spielen wird. Hier ist meiner Meinung aber auch Kritik angebracht. Shaylin entwickelt noch eine weitere Fähigkeit und das finde ich jetzt tatsächlich zu einfach gelöst. Da hätten sich die Autorinnen ruhig mehr einfallen lassen können.

Ähnlich ging es mir mit der Entwicklung von Aphrodites Fähigkeit. Das die Prophezeiungen zwar immer nützlich, für sie selbst jedoch mehr Fluch als Geschenk sind, war ja bekannt, aber ich habe sie so wenigstens verstanden. Jetzt wirkt sie manchmal fast allwissend und ich kann oft kaum sagen, ob das jetzt was mit der Gabe zu tun hat oder nicht. Ihr Charakter war in diesem Buch aber angenehmer. Die spitzen Sprüche gehören einfach zu ihr und das ist auch gut so, aber gerade nach Dragons Tod war sie einfach toll. Durch den Stadtrat kamen auch seit langem wieder ihre Eltern ins Spiel. Ich bin gespannt was da noch so alles passiert.

Zoey beschäftigt sich ENDLICH mal richtig mit ihrem Seherstein und macht charakterlich einen großen Schritt in die richtige Richtung. Sie arbeitet zumindest daran erwachsener zu handeln. Außerdem kommen wir so zumindest dem großen (offenen) Geheimnis über Aurox ein Stück näher, der inzwischen übrigens so etwas wie einen schizophrenen Kampf gegen sich selbst führt. (Also nicht, wie die meisten Frauen während einer Diät, sondern mehr „Mr. Jekyll und Mr. Hyde“-mäßig)

Erins Entwicklung halte ich dagegen für unrealistisch und ziemlich traurig, wo gegen mir Shaunee inzwischen wirklich um einiges besser gefällt. Ich würde auch gerne sagen, dass alle Menschen, die mal mit mir befreundet waren und es jetzt nicht mehr sind, abgrundtief böse und daneben sind, aber deshalb wird es doch auch nicht mehr wahr.

Das Kalona nun der Krieger des Todes sein soll und Dragon als Schwertmeister ersetzt, halte ich dafür für einen schlechten Witz. Ernsthaft? Nach all seinen Schandtaten soll er plötzlich einfach „gut“ sein. Na schönen Dank auch. Und was zur Hölle will Erebos plötzlich von ihm? Ich hatte kurz das Gefühl, die Autorinnen haben ausversehen die Namen der beiden vertauscht.

Alles in allem war die Geschichte um einiges spannender, als die letzten vier Bände zusammen. Es passiert viel, gibt viele traurige und lustige, spannende und bedrückende Szenen und Ich hatte einfach mal wieder Spaß beim lesen. Wegen kleineren Mängel (insbesondere Kalona) vergebe ich 4 von 5 Sternen. Wer die anderen neun bereits gelesen hat und mochte oder erst nach Band 9 beschlossen hat aufzugeben, könnte seine Freude daran haben.
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