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3,6 von 5 Sternen
Cassia & Ky - Die Ankunft. Band 3
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am 12. Mai 2014
Vorabinfo:
Es handelt sich um den dritten und somit letzten Band der Trilogie um Cassia & Ky.

Rückentext:
Wen jemand stirbt, den du liebst - würdest du den retten, der ihn getötet hat?

Stell dir vor, du konntest fliehen - vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden - eine Liebe, die das System töten wollte.

Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist.

Es wird alles verändern.
Dein Leben.
Deine Liebe.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover zeigt eine Frau in einem roten Kleid welche aus einer zerbrochenen Glaskugel steigt.
Das Cover ist schlicht, aber auffällig und spiegelt den Inhalt wieder - die Gesellschaft zerbricht und die Leute steigen aus, raus aus der "Gefangenschaft" in welcher sie aufgewachsen sind. Mir gefällt das Cover recht gut, ich mag es wenn ein Cover schlicht aber dennoch aussagekräftig ist.

Meine Meinung zum Inhalt:
Wie schon in der Überschrift erwähnt war ich von Band 1 sehr begeistert und von Band 2 schwer enttäuscht. Meine Erwartungen in Band 3 waren daher nicht allzu hoch - glücklicherweise.
Der Schreibstil ist gut und leicht verständlich, die Geschichte allerdings ist mäßig. An manchen Stellen ist das Buch recht spannend, an den Meisten allerdings plätschert die Geschichte nur so vor sich hin. Interessant finde ich wie sich die einzelnen Figuren im Laufe der Geschichte verändern und auch wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen ändern. Sehr schade finde ich, dass zwischendrin viele - meiner Meinung nach - unnötige und für die Geschichte unrelevante Sachen erzählt werden, aber das Ende einfach "unfertig" wirkt.
Ich hätte mir am Ende einfach noch ein paar mehr Seiten und mehr Hintergrundinformationen über die Gesellschaft(en), einzelne Nebendarsteller und ein paar Orte gewünscht.

Mein Fazit:
Wer Band 2 mochte, kommt in Band 3 voll auf seine Kosten. Ansonsten ist die Geschichte ok und wer die ersten 2 Bände gelesen hat, sollte hier auf jeden Fall weiterlesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2013
Um der Erhebung am besten dienen zu können, werden Cassia und Ky erneut getrennt: Cassia wird erneut als Sortiererin in einer Stadt eingesetzt, während Ky zum Piloten ausgebildet wird. Xander, der sich ebenfalls der Erhebung angeschlossen hat, ist unterdessen Arzt geworden und arbeitet als Funktionär. Schließlich ist es endlich so weit: Nachdem eine Seuche ausgebrochen ist, tritt die Erhebung mit einem Heilmittel aus den Schatten und der Steuermann gibt sich zu erkennen. Werden die Menschen nun endlich frei sein?

Im dritten Teil der Trilogie erzählt Ally Condie abwechselnd aus der Sicht von Cassia, Ky und Xander, welche aus verschiedenen Rollen heraus das Geschehen beobachten: Während Xander unermüdlich die an der Seuche Erkrankten heilt und Ky beständig das Heilmittel in die Provinzen fliegt, ist Cassia von beiden getrennt auf sich allein gestellt und wird zu einer Händlerin für die Archivisten. Doch dann mutiert das Virus und alles gerät in Gefahr…

Meinung

Wie gern hätte ich mich auch von diesem Teil gefangen nehmen lassen. Doch meine Befürchtungen, welche vor allem den Erzählstil betrafen, ließen mich lange zögern “Die Ankunft” in die Hand zu nehmen. Als ich es dann nun endlich tat, bestätigten sie sich: Vor allem Cassia verliert sich in endlosen lyrischen Betrachtungen, während die Handlung sich mühsam voran schleppt. Da passiert nun endlich die lang ersehnte Revolution, die Erhebung tritt aus den Schatten – und Ally Condie verliert sich im Mühsal des Alltags. Und trotz der Liebe zum überflüssigen Detail werden wichtige Fakten aus den ersten beiden Teilen nicht mal in einem Nebensatz erläutert, sondern die Erinnerung daran vorausgesetzt. Viel zu spät, erst nach der ersten Hälfte des Buches, kommt dann nach endlosen Reflexionen über die Situation etwas Bewegung rein. Doch leider ergibt sich auch hier kaum Spannung, sondern nur die Frage, wie das Ganze erzählerisch aufgelöst werden wird. Aber auch hier bleiben nur viel zu viele Worte, die vor Pathos triefen, ohne echte Emotionen zu transportieren.

Die drei Erzählperspektiven hätten sehr interessant sein können. Doch obwohl jeweils die Ich-Perspektive genutzt wird, unterscheiden sich Cassia, Ky und Xander in ihren Gedanken und Überlegungen recht wenig. Ohne die Angabe oben auf der Seite, wer aktuell der Erzähler ist, könnte man sogar stellenweise glatt vergessen, wer jetzt grad der Erzählende ist. Eine Charakterentwicklung findet zudem kaum statt: Xander ist der unermüdliche Arzt, Ky der ewig am Steuermann zweifelnde Pilot und Cassia wünscht sich mehr Poesie. Wobei ich es im Nachhinein ja etwas unglaubwürdig finde, dass dieser ewig in den Wolken schwebende Kopf die beste Sortiererin aller Provinzen sein soll. Natürlich fügt sich zum Schluss alles zusammen, aber dennoch bleiben Lücken.

Auch in anderer Hinsicht kann die Geschichte ihre Versprechungen nicht einlösen. Zwar erfahren wir im Laufe des Handlung einiges zur Erhebung und vor allem zum Ende hin gibt es einige (mehr oder weniger) überraschende Enthüllungen. Einige Konflikte, welche dem Buch wenigstens etwas Spannung verliehen, werden zu abrupt und viel zu leicht aufgelöst. Doch vieles bleibt bis zum Schluss ungeklärt und gänzlich der Fantasie des Lesers des Lesers überlassen. So bleiben zwar einige interessante Betrachtungen über die Dynamiken in Gesellschaften und den Glauben an Erlöserfiguren, die zum Nachdenken anregen – doch ein zufriedenstellender Abschluss sieht für mich anders aus. Was der Klappentext mit der Geschichte zu tun hat, weiß ich übrigens auch nicht.

Fazit

Der Abschluss einer Trilogie, der erstaunlich langatmig daher kommt und zu viele Fragen offen lässt, um wirklich zufriedenstellend zu sein.

3 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Kurzbeschreibung
In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden – sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

Meinung
Leider muß ich diesmal sagen, das mich der letzte Teil dieser Trilogie nicht wirklich überzeugt hat. Wie ja schon gesagt, sind Dystopien nicht mein Lieblingsgenre, und „Die Ankunft“ bestätigt mir dies diesmal leider. Da ich aber als absolute Bücherratte kaum ein Buch abbreche, machte ich mich an die Arbeit, um es fertig zu lesen. Dies ging dann trotz der 600 Seiten ziemlich schnell, was auch daran lag, das der Schreibstil gemäß eines Jugendbuches ziemlich einfach und flüssig war.

Zum Glück hatte dieser Roman kurze Kapitel, somit konnte ich das Buch doch öfters mal zur Seite legen. Die Geschichte selbst wir wieder aus drei Perspektiven in der Ich-Form erzählt.

Jetzt aber das große ABER......Von Anfang an zog sich die weitere Geschichte um Cassie, Ky und Xander so in die Länge, das es teilweise schon langweilig war. Die Charakteren haben sich meiner Meinung nach nicht wirklich entwickelt und hatten auch nicht viel Bezug zueinander. Jeder hat irgendwie sein Ding durchgezogen und es fühlte sich für mich etwas abgehackt an. Ich kann dieses Gefühl auch nicht besser beschreiben, gerade halt so, wie wenn Cassia, Ky und Xander jeder für sich alles allein machen würden. Dabei sollten sie doch wieder zusammen finden. Passiert dann auch zum Schluß, aber dies hätte schon viel früher beschrieben werden können.

Auch die Nebendarsteller wurden nicht so gut dargestellt und beschrieben. Man erfährt ziemlich wenig über sie, nur Oberflächlichkeiten. Auch die poetischen Einschübe der Autorin kamen mir diesmal ziemlich kitschig und völlig fehl am Platz vor. Das Ende war abgedroschen und irgendwie vorhersehbar. Keine Art von Spannung und auch die Romantik kam diesmal sehr zu kurz.

Cover
Das Cover gefällt mir wiederum sehr gut. Diesmal in rot gehalten. Die zerbrochene Kugel spiegelt das Thema gut wieder und im großen und ganzen ist dieser 3. Teil einfach ein Hingucker.

Fazit
Der letzte Teil der Trilogie „ Die Ankunft“ konnte mich nicht so sehr überzeugen. Langatmig und teilweise langweilig geschrieben. Leider kann ich diesfür auch nur 2 von 5 Sternen vergeben. Eine Leseempfehlung gebe ich nicht wirklich, dies muß jeder selbst diesmal für sich entscheiden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. September 2013
Nach ihrer Flucht aus den Canyons haben sich Cassia und Ky jetzt doch der Erhebung angeschlossen. Während Cassia wieder in eine Stadt zurück geschickt wurde, um als Sortiererin zu arbeiten, arbeitet Ky als Pilot. Und auch Zander ist als Funktionär ein Teil der Erhebung. Schließlich bricht ein Virus aus, gegen den die Erhebung genügend Impfstoff vorbereitet hat, um eine schnelle und friedliche Übernahme durchführen zu können. Zuerst können auch alle geheilt werden, als jedoch Mutanten des Ursprungsvirus die Menschen befallen, helfen auch die Impfstoffe der Erhebung nicht mehr und es droht ein Chaos auszubrechen. Ky, Xander und Cassia müssen um ihr Leben und um das Leben vieler Menschen, die ihnen am Herzen liegen kämpfen.

Dieses Buch ist abwechselnd aus der Sicht von sowohl Ky, Cassia, als auch Xander geschrieben, was ich als eine sehr gute Idee empfinde. Nur leider wurde diese Idee nicht gut umgesetzt. Für mich waren die drei Charaktere irgendwie austauschbar und ich musste immer extra nochmal nachschauen, aus welcher Sicht ich denn jetzt gerade lese, da es von den Gedanken her so gut wie keinen Unterschied gab. Alle lieben sich irgendwie und irgendwie müssen sie drei zusammenhalten und insgesamt war mir das alles zu gefühlsduselig. Xander akzeptiert ohne viel Wut oder Verletzungen einfach, dass Cassia und Ky ein Paar sind und natürlich binden die anderen beiden ihn auch immer mit ein.

Davon abgesehen, fand ich die Handlung in diesem Roman noch schwächer, als in Teil 2. War Teil 1 noch wirklich spannend und gut durchsetzt mit den Gedichten, fand ich Teil 2 mit der für mich immer noch nicht nachvollziehbaren sinnfreien Handlung schon anstrengend zu lesen, aber dieser Teil hat mich irgendwann wirklich nur noch ermüdet.

Auch nach Ende der Trilogie weiß ich immer noch nicht, wie es zu der Gesellschaft gekommen ist, was ihr Ziel ist und wie ich mir diese Welt vorzustellen habe. Auch die Erhebung und der ominöse Steuermann sind mir weiterhin ein Rätsel. Irgendwie kann jeder Steuermann sein oder auch nicht. Die seitenlangen Beschreibungen des Virus, seiner Gegenmittel und irgendwelcher Pflanzen haben mich auch nicht wirklich interessiert und irgendwann hatte ich eher das Gefühl, dass ich ein Virologie-Buch in Händen halte, gefolgt von einem Pflanzenbestimmungsbuch, aber keinen spannenden Roman. Schon ab dem ersten Viertel hat mich die Handlung nicht mehr wirklich interessiert und ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, da ich einfach nicht die Hoffnung aufgeben wollte, dass es wirklich so langweilig bleibt.

Ich wurde enttäuscht. Das Buch zieht sich dahin, wird durchsetzt von Gemälden und den wichtigen Gedichten und philosophischen Gedanken der drei Hauptfiguren, die ich oft für sehr unangebracht hielt und die mich irgendwann einfach nur noch genervt haben.

Alles in allem muss ich leider sagen, dass diese Trilogie für mich eine absolute Enttäuschung ist und ich nur froh bin, dass ich sie endlich beendet habe. Gute Ansätze und Ideen waren vorhanden und auch die Sprache der Autorin ist nicht schlecht, aber für einen spannenden Roman hätte ich mir noch mehr Handlung und Hintergrundinformationen gewünscht. Für mich ein absoluter Buchflopp.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. September 2013
Zunächst mal finde ich den Klappentext wenig aussagekräftig. Der erste Satz ist völlig sinnfrei. Ich wüsste nicht, wer gemeint sein soll. Genauso komme ich jetzt nicht drauf, von welchem Geheimnis die Rede ist.
Aber gut, Schwamm drüber. Dieser Teil kann definitiv mehr überzeugen als sein Vorgänger und gibt einen würdigen Abschluss der Trilogie ab. Cassia hat sich der Erhebung angeschlossen, welche sie nach Central schickt. Dort arbeitet sie als Sortiererin, bis sie für die Erhebung von Nutzen wird. Ky und Indie machen eine Ausbildung zum Piloten in Camas, wo auch Xander als Arzt stationiert ist. Mithilfe einer Seuche will die Erhebung die Macht übernehmen. Doch als das Virus mutiert und kein Heilmittel in Sicht ist, wird es für viele Menschen kritisch.
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Cassia, Ky und Xander geschrieben. In dieser Dreiecksbeziehung tut mir vor allem Xander leid, weil ihm immer wieder vor Augen geführt wird, was er nicht haben kann.
In diesem Band gibt es viele Aha-Erlebnisse und offene Fragen werden geklärt. Auch hier gibt es viele innere Monologe der Protagonisten, diese sind aber deutlich interessanter und zielführender, als die aus Die Flucht.
Mit nervenzerreißender Spannung darf man zwar nicht rechnen, aber zum Ende hin kann man schon nervös werden.
Diesen Teil habe ich nicht als langatmig empfunden, obwohl er länger ist als seine Vorgänger. Die Liebesbeziehung zwischen Cassia und Ky fand ich authentischer dargestellt und die Dreiecksbeziehung mit Xander ist wieder in den Vordergrund gerückt.
Das Ende ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich habe den Roman mit einem zufriedenen Gefühl geschlossen.

Fazit:

Ein guter Abschluss der Trilogie. Der Roman regt zum Nachdenken darüber an, was wir heutzutage alles haben und zu schätzen wissen sollten.
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am 27. Juni 2013
Inhalt:
Cassia und Ky haben sich endlich wiedergefunden. Doch das Wiedersehen dauert nicht lange, denn die Erhebung hat große Pläne für die beiden. Wieder einmal trennen sich die Wege der beiden Liebenden. Wie sie das wohl überstehen? Cassia kommt als Sortiererin vorerst nach Central, Ky soll als Pilot ausgebildet werden. Xander hat nun auch eine größere Rolle und hilft maßgeblich als Medic, die Gesellschaft zu stoppen. Doch was keiner ahnen konnte: das Virus mutiert.

Wie hat's mir gefallen:
Das Buch hat im Vergleich zu Band 2 nun noch eine Erzählperspektive mehr: Xander. Man mag denken: oh je, Cassia, Ky UND Xander berichten nun? Tatsächlich sind diese verschiedenen Wechsel nicht schädlich für den Lesefluss. Im Gegenteil erfährt man so aus drei unterschiedlichen Sichtweisen von drei unterchiedlichen Personen, die an drei Orten jeweils etwas anderes unternehmen.
Kurz zum Aufbau: Das Buch ist in fünf Abschnitte unterteilt. Sehr strukturiert, wie ihr merkt.
Ansonsten merkt man: das Buch ist deutlich länger als die Vorgänger oder kam es einem nur so vor, da die Handlung etwas zäher wirkte? Der Inhalt ist keineswegs schlecht oder langweilig, aber man erwartete im Abschluss dieser grandiosen Triologie doch etwas mehr. Doch nach der Hälfte des Buches wird es sehr spannend, denn das Virus mutiert. Man hat Angst um die Menschen. Gegen Ende erkrankt auch noch Ky und einem wird ganz Bange, was wohl mit dem Liebespaar geschehen wird.
Was der Inhalt nicht rausholen mag, verschafft Ally Condie durch den Schreibstil wettzumachen. Unglaublich, wie sie es schafft, durch Wortspiele den Inhalt doppelt zu verpacken. Man wird dermaßen angeregt zwischen den Zeilen zu lesen, zu interpretieren und zu hinterfragen, dass es richtig Spaß macht, über dieses Buch zu diskutieren.
Besonders gefallen mir auch hier wieder die Gedichte und Kunstwerke, die in das Geschehen eingebaut sind. Cassia lernt derweil auch zu schreiben und lernt es anderen. Sie regt andere Menschen an, etwas Neues zu schaffen. Als Leser fühlt man sich selbst aufgefordert, auch etwas neues zu schaffen oder ein Gedicht zu schreiben.
Die Gedichte sind wirklich lesenswert!
Was mir ebenfalls sehr gut gefiel, waren die Geheimnisse des Buches. Cassia hat im Verlaufe des dritten bandes eine wiederkehrende Erinnerung, die ihr immer zu entgleiten scheint. Sie selbst ist nicht immun gegen die rote Tablette und hat eine entscheidende Erinnerung vergessen. Sie weiß nur: ihr Großvater spielt bei allem eine entscheidende Rolle. Immer wieder erinnert sie sich ein Stück mehr und man ist so neugierig, wie die endgültige Erinnerung aussieht - Kompliment an die Autorin, ich hätte beinahe durchgeblättert, nur um das heruszufinden.
Auch die Charaktere entwickeln sich weiter. Cassia wird immer stärker und sie muss auch eingies durchhalten. Sie kämpft sich förmlich allein durch das Leben. Xander merkt, dass Cassia wirklich Ky liebt und nicht mehr mit ihm zusammen kommen wird. Er scheint in sich gekehrt und resigniert, aber die Autorin hat auch für ihn eine gute Überraschung parat.
Sehr interessant fand ich auch Brams Veränderung. Der jüngere Bruder von Cassia muss Schlag auf Schlag Verantwortung übernehmen und scheint über Nacht sehr gealtert. Trotz allem scheint er den Tod seines Vaters gut verkraftet zu haben und kümmert sich nun um seine Mutter.

Alles in allem war das Buch ein guter Abschluss, sprachlich super, aber es war zeitweise leider etwas zäh und langwierig. Dennoch ein Must Have für Dystopie-Fans.

Cover:
Viele haben an dem Cover gemäkelt, dass der Buchrücken mit seinem Hauch von rosa nicht mehr in die Reihe passt. Mich selbst stört das nicht so, aber tatsächlich hebt sich das dritte Cover von den anderen beiden ab. Die Frontgestaltung finde ich super, vor allem das rot und die zerbrochene Kugel.

Fazit:
Das Buch gefiel mir insgesamt gut, aber leider nicht sehr gut. Es kommt tatsächlich nicht an Band 1 heran, obwohl es sprachlich sehr besonders ist, mir die Charakterentwicklungen gefallen und ich auch die Gedichte sehr liebe. Dennoch: lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2013
Cassia & Ky haben sich in denn Schluchten der Canyons endlich wieder gefunden , beide sind heilfroh das sie sich endlich wieder in die Arme schließen können , doch die Freude hält nicht von langer Dauer. Die Erhebung trennt die beiden & CassiaŽs & KyŽs Stärken werden ausgebildet Ky als Pilot & Cassia als Sortiererin . Ebenso sind Indie & Xander dazu verpflichtet ihre Aufgaben zu erfüllen , in der Erhebung . Die Erhebung wird bald ein starkes Virus verbreiten , ein Virus mit schrecklichen Folgen . Das Ziel der Erhebung ist die Mitbewohner der Gesellschaft sollen sich der Erhebung anschließen & all das was einmal war vergessen & bei der Erhebung ein neues Leben anfangen , denn die Erhebung besitzt das Heilmittel . Doch dann gerät der Virus außer Kontrolle ...

Meine Meinung :

Der Schreibstil der Autorin Ally Condie war auch im dritten und letzten Band hervorragend , wenn ich mich an die Geschichte erinnern möchte , dann kann ich das und habe die ganze Geschichte bildlich vor meinen Augen .

Auch Xander hat nun eine eigene Sicht in denn lezten beiden Bänden , Die Auswahl & Die Flucht wurden aus CassiaŽs & aus KyŽs Perspektive erzählt doch nun auch aus XanderŽs , dies steht nun auch am Rand der Seite . Ich mag das mit denn Perspektiven sehr gerne denn vielleicht stecken alle drei grade in einen & der selben Situation aber jeder empfindet etwas anderen & das hat es zusätzlich nochmal interessant gemacht .

Wie Cassia & Ky sich dann endlich wieder gefunden haben hat mich sehr gefreut & die Spannung wurde sehr schnell aufgebaut , Cassia & Ky wurden dann auch relativ schnell wieder getrennt & haben nicht viel mit einander erlebt . Beide erlernen sie ihre Berufe , scheinen ganz Glücklich und ich als Leser habe diese Wendung von Glück , Erschrecken , Liebe , Traurigkeit all diese Wendung , die Geschichte hat , hat so viele Emotionen gezeigt und genau diese Emotionen konnte man nicht vorhersehen alles geschieh so unerwartet (die Seuche , die Trennung) das hat mir sehr gut gefallen , ich habe die Ankunft verschlungen weil ich unbedingt wissen wollte wie es endet .

Die Seuche ist das Hauptthema in die Geschichte , denn die Seuche zerstört alles , denn sie geriet außer Kontrolle , viele Figuren müssen schon bald um ihr Leben kämpfen , viele meiner Lieblingscharaktere haben die Seuche nicht überlebt sondern sind ums Leben gekommen . Hauptfiguren , Nebencharakter viele von den man gedacht hätte " die müssen am Leben bleiben , denn engwi machen sie die Geschichte doch aus " sind gestorben .

Noch ein springender & sehr wichtiger Punkt ist ein großes Rätsel ... das Heilmittel , Wo ist es ? Wer hat es ? Was ist es ? Das Heilmittel muss gefunden werden & das hat ausgereicht um mich in Sorge um die Charaktere zu bringen , denn Gefahrenlos ist das ganze nicht . Spannung na klar Gefahren , unbekannte Orte & Menschen denn sie noch nie begegnet sind , die ganze Suche hat die Spannung an einen "Höhepunkt" gebracht . Die Leser werden mitfiebern das , dass Gegenmittel endlich gefunden werden soll ... denn jeder Zeit kann es zu spät sein ...

Der letzte Band der Cassia & Ky Reihe , ich hatte hohe Erwartungen da es der letzte Band war & da Band 1 & 2 so gut waren , Band 3 sollte alles übertreffen & für mich ... hat die Ankunft das auch ganz gut gemacht , vom Ende hätte ich mir vielleicht noch mehr Power gewünscht . Cassia & Ky waren in denn letzten beiden Bänden ein als ein so schönes & liebevolles Paar beschrieben worden , die beiden haben so viel durch gemacht , es hat leider nach gelassen ein bisschen mehr Cassia & Ky dann wäre das Ende für mich sehr gelungen , trozdessen hat die Autorin ein für mich , gelungenes Ende geschrieben , auch wenn die Romance zwischen denn beiden nachgelassen hat ( hat für mich dazu gehört ) .

Die Autorin hat mir leider nicht alle Fragen beantworten können & lässt die Leser mit eigenen Glauben an Cassia & Ky fantasieren .

Eine Trilogie mit Höhen & Tiefen , typisch Cassia & Ky !

Cover :

Ich fand die Cover schon immer schön & am besten die Farben Pink , Grün & zu guter Letzt Blau alles 3 sehr knallige Farben . Auf jeden dieser Cover kann man Cassia erkennen , in verschiedenen Positionen & diese Positionen passen perfekt zur Geschichte . Ich war sehr enttäuscht als ich die 3 Bände zusammen im Regal stehen hatte denn die Farbe von Band 3 zu 1 & 2 unterscheiden sich total 1 & 2 haben einen leichten Blauton währen die Ankunft die Farbe besch,-grau hat . Die Geschichte hatŽs dann aber wieder gut gemacht .

Kaufgrund :

Band 1 & 2 stehen gelesen in meinem Regal , der 3 Band darf natürlich nicht fehlen !

Fazit :

Die Dystopie würde es mit Panem aufnehmen können , ob sie gewinnt weiß ich nicht aber die Geschichte & die ganzen Charaktere haben einen großen Platz in meinem Herzen gewonnen . Schade das die Reihe jetzt schon um ist & so ... enden musste
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am 18. März 2013
Gut, aber mehr auch nicht.

Ich war sehr gespannt auf das Buch und zum Glück hat sich meine schlimmste Befürchtung nicht erfüllt – die einer „Ich-schieße-und-töte-wie-wild-Revolution“ a la Panem 3.

Was mich dann hier erwartet, war dann fast schon zu unspektakulär. Das ganze Buch über wartete ich, auf eine überraschende Wende, auf die Antwort von ungelösten Fragen. Antworten gab es überhaupt keine. Was ist denn nun Andersland? Wer waren die Personen, die Cassia vor Jahren ansprachen und erpressten? Was ist mit Kys Cousin passiert? Was hat es denn nun mit dem Steuermann (der übrigens einfach nur lächerlich rüber kommt) auf sich?

Ich könnte diese Liste unendlich fortsetzen. Natürlich muss sich nicht immer alles auflösen, aber dieses Buch hat ein so offenes Ende, dass man glatt Teil 4 schreiben könnte.

Der Schreibstil ist wie immer Klasse und ich hatte das Buch in wenigen Tagen durch. Aber auch nur, weil die Geschichten um Xander und Cy spannend geschrieben waren und man wissen wollte wie es weiter geht.
Aber bei Cassia? Da quält man sich teilweise durch langweilige Psychoanalysen und noch langweiligere Gedichte. Für mich waren die Gedichte nur ein Lückenfüller und dabei hatten sie nicht einmal eine besondere Wirkungskraft.

Die einzige Geschichte um Cassia, die mich in irgendeiner Form interessiert hat, war die verlorene Erinnerung. Und selbst die wurde sehr unspektakulär aufgelöst. Nachdem ich das Geheimnis gelesen hatte, dachte ich, da müsste doch noch etwas kommen. Aber nein, die Autorin hat sich wohl gedacht, gut jetzt wissen wir es, lassen wir es dabei beruhen.

Fazit: Das Buch liest sich flüssig und verzichtet auf enorme Brutalität, die in anderen Jugendbüchern ja gang und gebe ist. Allerdings fährt sich die Story früh auf eine Schiene ein und wichtige Handlungen und Charaktere, werden zu Randfiguren herabgesetzt. Meiner Meinung hätte ein weniger offenes Ende der Story gut getan, aber wenigstens sind die groben Fäden zusammengeführt wurden.
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am 20. Februar 2013
Worum geht es:

Cassia, Ky und Xander wurden getrennt und müssen ihr Leben nun, gedeckt und gestüzt durch die Erhebung, unabhängig von einander bestreiten. Kontakt ist ihnen wegen der sich immer verschlimmernden Lebensunstände der Menschen in den Provinzen nur selten möglich und auch der Preis dafür ist hoch. Cassia wird nach wie vor als Sortiererin eingesetzt, Ky arbeitet als Pilot der Erhebung und Xander ist als Medic im Krankenhaus tätig. Das ist auch bitter nötig, denn die von der Gesellschaft entwickelte und verbreitete Seuche greift immer stärker um sich, und trotz des vorhandenen Heilmittels haben die Ärzte alle Hände voll zu tun, die Erkrankten zu behandeln... Bis das Virus mutiert, und es keine Heilung mehr für die Kranken gibt. Der neue Virus rafft die Menschen dahin, versetzt sie in einen Komaartigen Zustand und macht vor niemanden Halt. Auch nicht vor Ky.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mir leider wirklich den letzten Nerv geraubt. Nach einem ganz gutem ersten Band und einem schwächeren aber auch noch guten zweiten Teil, war ich sehr auf das Ende der Trilogie gespannt. Voller Vorfreude habe ich mich vor über einem Monat ans Lesen gemacht, und wurde sehr sehr schnell ernüchtert. Normalerweise lese ich gute 8-9 Bücher im Monat, aber für dieses eine, 600 Seiten lange Buch habe ich jetzt sage und schreibe 5 Wochen gebraucht. Noch nie hatte ich so eine "Leseflaute", ausgelöst durch ein einziges Buch.

Der Grund dafür war der, dass es so so viele Punkte gab, die mich störten, dass ich einfach überhaupt kein Interesse am Weiterlesen hatte. Zum einen ist da der Punkt, dass bis ca. Seite 250 absolut überhaupt keine Spannung aufkommt, und die Geschichte vor sich hindümpelt ohne dass der Leser eine Ahnung hat, wohin die Reise führt. Aber das könnte ich noch verkraften, viele Bücher mit so hoher Seitenzahl haben manchmal etwas langatmige Anlaufphasen. Jedoch ist da ja noch der Schreibstil, und der ist leider unterirdisch.

Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber selten habe ich so ein schlecht geschriebenes Buch gelesen. Die Sätze sind hauptsächlich sehr einfach, bestehen aus vielen vielen Hauptsätzen mit immer den gleichen Floskeln. Viel schlimmer ist aber die wechselnde Zeitform, die mich einfach irre gemacht hat.

Teilweise innerhalb von einer Seite wechselt die Erzählzeit von Präteritum zu Präsens und wieder zurück. Beispielsweise "Ky sagte:..." Nächster Satz: "Ich setze mich zu ihm, sehe ihn an". Nächster Satz "Er stand auf, und ging davon." Einfach furchtbar.

Außerdem nicht gefallen hat mir, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Wendungen kamen völlig aus der Luft gegriffen, passten nicht zum vorherigen oder späteren Verlauf, waren völlig konstruiert oder aber so einfach, dass es fast schon lächerlich war, wie leicht sich schwerwiegende Probleme der Menschenheit lösen lassen.

Viel positives kann ich leider nicht sagen. Mir gefiel, wie die Geschichte zum Schluss wirklich beendet war und kaum Fragen offen ließ. Selbst unbeantwortete Fragen aus dem 2. Band wurden aufgelöst, und mehr oder weniger kommt alles zu einem Happy End.

Lesen muss man es aber definitiv nicht. Es ist absolut kein gutes Buch.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2013
Inhalt:
Nachdem Cassia und Ky sich der Erhebung angeschlossen haben, warten auf beide verschiedene Aufgaben. Während Ky in den Äußeren Provinzen zum Piloten ausgebildet wird, muss Cassia als Sortiererin in der Stadt arbeiten, wo sie auch auf Xander trifft. Doch plötzlich bricht eine Seuche aus, die die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht und es beginnt ein Kampf gegen die Epidemie...

Meine Meinung:
Ich liebe liebe liebe "Cassia und Ky: die Auswahl". Ich liebe die Charaktere, den eindringlichen Schreibstil, der von vielen als emotionslos wahrgenommen wird, meiner Meinung nach aber wie Faust auf's Auge passt und natürlich liebe ich die Geschichte an sich. Von mir gab es volle Punktzahl mit Extra-Sternchen für den ersten Teil. Die Flucht hingegen war eine herbe Enttäuschung und meine Cassia und Ky-Traumblase, auf der ich schwebte, ist geplatzt. Meine Erwartungen an den finalen Band waren also nicht besonders hoch, obwohl ich mir insgeheim natürlich ein großartiges Werk erhofft habe. Zum Glück hat Ally Condie mit "Die Ankunft" erneut einen wunderschönen Roman der leisen Töne geschrieben.

Die Ausganssituation ist beinahe dieselbe wie in "Die Flucht". Cassia und Ky sind getrennt, doch diesmal begibt Cassia sich nicht auf die Suche nach ihrem Freund, denn sie wurde von der Erhebung in die Stadt beordert und muss dort sortieren. Ky macht zusammen mit Indie eine Ausbildung zum Piloten, Xander arbeitet als Arzt.
Was mir gut gefallen hat, war, dass es diese Mal drei Perspektiven gibt. Wir verfolgen sowohl Cassia und Ky als auch Xander auf ihrer Reise und so wird jeder Blickwinkel beleuchtet. Als die Epidemie dann schließlich ausbricht, dreht sich alles um die Suche nach dem Heilmittel. Ich liebe alle Protagonisten (wie ich eben schon sagte ;)). Cassia handelt immer klug und überlegt, typisch Sortiererin eben. Vor allem im Kampf gegen die Seuche wägt sie immer ihre Möglichkeiten ab und tut für ihre Freunde und Familie alles in ihrer Macht stehende. Xander tat mir in diesem Band etwas Leid. Dadurch, dass es Kapitel aus seiner Perspektive gibt, bekommen wir erstmalig einen Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Man erfährt, wie sehr er darunter leidet, dass Cassia Ky und nicht ihn erwählt hat. Trotz allem bleibt er stets freundlich, zeigt seine Eifersucht nicht und lässt Cassia die Wahl, ohne sie in irgendeiner Weise zu bedrängen. Stillschweigend hofft er, dass sie sich doch für ihn entscheidet.
Ky nimmt seine Aufgabe als Pilot sehr ernst. Alles, was er tut, tut er für Cassia und aus Liebe zu ihr, schließlich war es ursprünglich ihre Idee, sich der Erhebung anzuschließen.

Wie in den Teilen davor, begeistert mich auch bei "Die Ankunft" neben der Story, die dieses Mal wirklich sehr spannend ist, der Schreibstil. Ich liebe ihn einfach! Er ist so schön, so poetisch, voller Bilder und Emotionen, die einen davontragen. Es gibt viele Metaphern und viele Bezüge zu realen Gedichten.

"Schreiben, Malen, Singen - damit kann man nicht alles heilen. Den Tod nicht aufhalten. Aber vielleicht kann es dabei helfen, die Zeitspanne zwischen den Schritten des Todes zu verschönern, das Warten auszufüllen und es auzuhalten, ohne in ständiger Angst zu leben. Denn wir alle begleiten einander auf unserem Weg dem Tod entgegen, und die Reise zwischen den Schritten macht unser Leben aus." (S. 592)

Durch den Schreibstil versinke ich in ihre Welt und vergesse meine eigene für ein paar Stunden; ich habe es tatsächlich geschafft, "Die Ankunft" an einem Tag durchzulesen!
Ally Condie hat den Schwerpunkt zwar nicht auf Action und großartige Kämpfe gelegt, aber gerade das macht diese Buchreihe zu etwas ganz Besonderem für mich. Es sind nun mal Bücher der leisen Töne, in denen Worte und Literatur eine große Rolle spielen.

So gut mir der letzte Teil auch gefiel, ein paar Kritikpunkte gibt es dann leider doch.
Mir fehlte ein wenig die Romantik, die mich im ersten Teil zum schmelzen und träumen brachte. Es dreht sich größtenteils um die Seuche und Cassia und Ky kommen ein wenig zu kurz. Auch hätte ich gerne etwas mehr über die Erhebung und ihre Entstehung erfahren.

Fazit:
"Die Ankunft" war um eniges besser als "Die Flucht". Für mich hat diese Trilogie trotz des langweiligen zweiten Teils einen besonderen Platz in meinem Herzen und in meinem Regal. Vor allem "Die Auswahl" ist ein kleines Meisterwerk und ich bin wirklich traurig bei dem Gedanken, dass jetzt alles vorbei ist.
"Die Ankunft" bekommt von mir sehr sehr gute 4 von 5 Sterne!
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