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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Protagonistin und eine spannende Story :)
Was hat mir an dem Buch gefallen?

Als ich gelesen habe, dass Jana Oliver sich bei P.C. & Kristin Cast für die Hilfe bei der Jugendsprache bedankt, war ich erst einmal geschockt. Diese Sprache ist in Band 1 der House of Night Serie wirklich furchtbar. Umso erleichterter war ich, dass sich Jana Olivers Art zu Schreiben gänzlich von der des Cast-Gespanns...
Veröffentlicht am 8. September 2011 von Books and Senses

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschichte nicht schlecht, Übesetzung die Hölle!
Generell finde ich die Geschichte spannend und auch flüssig geschrieben doch die Übersetzung hat mich mehr als geschockt und ich war kurz davor dieses Buch auf Grund dessen wegzulegen. Wie bereits meine Vorgänger haben auch mich diese 'haste, biste, etc' extrem gestört doch das immer wieder eingebaute 'tut' versaute mit das Lesevergnügen komplett...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2011 von pez


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Protagonistin und eine spannende Story :), 8. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Was hat mir an dem Buch gefallen?

Als ich gelesen habe, dass Jana Oliver sich bei P.C. & Kristin Cast für die Hilfe bei der Jugendsprache bedankt, war ich erst einmal geschockt. Diese Sprache ist in Band 1 der House of Night Serie wirklich furchtbar. Umso erleichterter war ich, dass sich Jana Olivers Art zu Schreiben gänzlich von der des Cast-Gespanns unterscheidet. Bis auf gelegentliche 'Yeah's und 'Huh's habe ich nichts an ihrem Schreibstil auszusetzen. Man kann das Buch schnell und flüssig lesen.

Die Autorin hat von einer ellenlangen Einführung in Rileys Leben abgesehen, man ist stattdessen mitten im Geschehen und erlebt Riley in Aktion. Das bedeutet hier: Sie zerlegt eine Unibibliothek. Ein toughes Mädchen, dem ab und an auch mal etwas Tollpatschiges passiert? Genau mein Ding :)

Riley ist selbstbewusst, dickköpfig und sehr sympathisch. Als einziges Mädchen in der Zunft von Dämonenfängern muss sie das aber auch sein, denn nicht jeder ist mit ihr als Dämonenfängerin einverstanden. Ihr Vater ist zwar einer der besten in dem Job, doch auch das schützt sie nicht vor Anfeindungen der anderen. Ihre Art damit umzugehen ist wirklich bemerkenswert.
Aufgrund ihrer Art schafft sie es auch, gleich mit 4 potenziellen 'Traumtypen' umzugehen. Ja, ihr habt richtig gesehen, gleich 4 Jungs schleichen um Riley herum. Das bricht alle Rekorde ;) Jeder von ihnen hat einen ganz eigenen Charakter, sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Dennoch findet man jeden von ihnen sympathisch. Es ist jetzt aber nicht so, dass sie für jeden von ihnen etwas empfindet und man einem totalen Hormonchaos ausgeliefert ist. Diese 'Liebeleien' spielen sich eher im Hintergrund ab, außerdem gibt es für Riley nur einen klaren Favoriten.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Riley und Beck erzählt. Beck ist ein Schüler von Rileys Vater Paul. Daher kennen die beiden sich schon etwas länger und sind durch Rileys Vater miteinander verbunden. Als dann auf Riley schwere Zeiten zukommen, ist Beck an ihrer Seite. Meistens nervt er sie dabei, was sie ihm auch deutlich sagt. Die Dialoge zwischen den beiden haben es manchmal wirklich in sich. Die Lachmuskeln kommen also nicht zu kurz.

Wie oben schon erwähnt, startet das Buch mit einem Paukenschlag, wird dann etwas ruhiger, bis es zu einem nächsten Höhepunkt kommt. Dieser Wechsel zwischen Höhepunkten und dem 'Dazwischen' sorgt für eine Ausgeglichenheit, durch die das Buch an keiner Stelle langweilig wird. Im Gegenteil, ich konnte es kaum noch aus der Hand legen.

Die Idee des Dämonenfangens ist wirklich gut ausgearbeitet. Die Dämonen die im Buch auftreten sind sehr unterschiedlich. Von kleinen Kleptomanen bis zu Feuerkäfern ist alles dabei. Auch viele Hintergrundinformationen sind sorgfältig ausgearbeitet und verständlich dargestellt.

Das Ende verspricht eine spannende Fortsetzung, die im englischen schon erschienen ist.

Was hat mir an dem Buch nicht so gut gefallen?

Es bleiben noch einige Fragen, die im Buch eine sehr große Rolle gespielt haben, unbeantwortet. So kennen die Dämonen beispielsweise Rileys Namen, was eigentlich nicht der Fall sein dürfte. Warum das so ist, verrät uns die Autorin allerdings nicht. Der erste Band scheint so etwas wie eine Einführung in die Reihe um Riley zu sein. Da ich diese Einführung aber schon toll finde, müssen die Folgebände noch besser sein!

Fazit:

'Die Dämonenfängerin' ist ein spannendes und unterhaltsames Buch, das viele neue Ideen und eine tolle Protagonistin zu bieten hat. Wem 'Flames 'n Roses' und 'Plötzlich Fee Sommernacht' gefallen haben, der sollte sich auch dieses Buch unbedingt zulegen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schöner Auftakt mit Luft nach oben, 16. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:

Die siebzehnjährige Riley, einzige Tochter des legendären Dämonenfängers Paul Blackthorne, hat schon immer davon geträumt, in seine Fußstapfen zu treten. Jetzt ergreift sie die Chance, sich zu beweisen. Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglichl, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat. [Quelle: Amazon]

Bewertung:

Mit der Dämonenfängerin habe ich den Debüt Roman von Jana Oliver in meinen Händen. Ich war von Anfang an sehr gespannt auf das Buch, und musste es nach dem ich es ausgepackt hatte erst einmal befühlen, denn ich gehe gerne mit meinen Fingern über Buchtiteln aus Siebdruck. Mich persönlich konnte die Gestaltung des Buches zu beginn schon einmal begeistern. die Gestaltung mag vielleicht zwar nicht jedermanns Geschmack sein und auf einige zu Kühl wirken, aber mir gefällt das recht schlichte Layout.

Nun aber zum Inhalt des Buches, denn meine Freude über das Layout wurde schnell getrübt durch die ersten Seiten, die mich so gar nicht in die Geschichte rein kommen ließen, denn zu beginn konnte ich mich mit dem Schreibstil nicht anfreunden. Bitte versteht mich nicht falsch, der Schreibstil ist sehr flüssig und gut geschrieben, ich hatte jedoch ein Problem mit den Dialogen, denn die Charaktere besitzen einen ausgezeichneten südstaaten Slang, der locker und leicht und nicht auf den Mund gefallen daher kommt, aber für mich war das Ganze am Anfang ein kleiner Störfaktor, an den ich mich gewöhnen musste. Je mehr ich die Charakter kennen gelernt hatte, um so mehr passte der Stil auch zu Ihnen.

Auf knapp 544 Seiten hat es die Autorin geschafft Ihren Charaktere eine gewisse Tiefe zu geben, so dass ich im laufe der Geschichte eigendlich jeden Charakter lieb gewonnen hatte und mit Ihm mitfühlen konnte. Während das Buch genung Raum bietet seinen Charakteren Leben einzuhauchen, braucht es in meinen Augen auch unendlich lange, um den Handlungsfaden zu spinnen. Zum Teil ging es mir so, dass ich nicht wusste, wohin mich die Story denn hinführen möche. Eigendlich gibt es im gesamten Verlauf des Buches keine Stelle an der nichts passiert. Für Spannung wurde meiner Ansicht nach genug gesorgt, aber das Große dahinter blieb mir verborgen und auch nach dem Ende des Buches warte ich noch immer darauf was denn nun wirklich passiert. Es führt also kein Weg an dem zweiten Teil vorbei, denn anstelle Fragen zu beantworten lässt das Finale des ersten Teils bei mir jedenfalls noch mehr Fragen aufkommen.

Auch wenn die Dämonenfängerin bestimmt für ein ehrer heranwachsendes Publikum gedacht ist, kann ich es auch den erwachsenen Lesern empehlen, denn die Autorin scheut sich nicht einige Szenen auch etwas deutlicher zu beschreiben und verschönt diese Szenen oder auch Missstände, wie sie in Rileys Zeit anzutreffen sind, in keinem Fall .

Fazit:

Ein gelungener Auftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht. Außer ein paar kleinen Schwachstellen ließ sich das Buch gut lesen und ich bin schon gespannt auf den zweiten Band, denn obwohl ich am Anfang ein paar Schwierigkeiten hatte mich ins Buch einzufinden, muss ich unbedingt wissen wie es weiter geht, denn für mich fängt die Geschichte jetzt erst an. Für alle die es dämonisch frech und locker mögen. Ich vergebe 3,5 von 5 Möhrchen mit Luft nach oben, da ich denke, dass der zweite Teil mich noch mehr ansprechen wird.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geschichte nicht schlecht, Übesetzung die Hölle!, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Generell finde ich die Geschichte spannend und auch flüssig geschrieben doch die Übersetzung hat mich mehr als geschockt und ich war kurz davor dieses Buch auf Grund dessen wegzulegen. Wie bereits meine Vorgänger haben auch mich diese 'haste, biste, etc' extrem gestört doch das immer wieder eingebaute 'tut' versaute mit das Lesevergnügen komplett. Besonders schlimm war Seite 514 wo dieser Fehler gleich dreimal auftritt: 'Die Stadt muss sehen, dass es uns noch geben tut...Wenn nicht, tun sie die Jäger rufen,...du tust dich um ihn sorgen...' Also bitte, gibt es nicht auch Lektoren die nocheinmal überalles drüber lesen, dies müsste doch aufgefallen sein, da es im Buch immer wieder vorkommt!

Daher mein Fazit, BITTE beim nächsten Teil einen anderen Übersetzer!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Dämonenfängerin: Aller Anfang ist Hölle: dämonisch gut, 12. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
"'Die Dämonenfängerin: Aller Anfang ist Hölle"' von Jana Oliver ist der erste Teil ihrer "'The Demon Trappers"'-Trilogie und erzählt die Geschichte von Riley Blackthorne, welche in die Fußstapfen ihres Vaters treten möchte, einem bekannten Dämonenfänger. Noch befindet sich Riley in ihrer Ausbildung, aber von Zeit zu Zeit darf sie alleine Aufträge erledigen.

Und bei diesen Aufträgen scheinen es die Dämonen auf sie abgesehen zu haben. Sie kennen ihren Namen und schließen sich zu 'Rudeln' zusammen, obwohl das ein gar untypisches Verhalten für Dämonen ist. Besonders auffälllig ist ein Geo-Dämon, der auch Rileys Vater zum Verhängnis wird. Riley schwört Rache und erhält dabei Unterstützung von dem ihr verhassten Beck (dem Partner ihres Vaters) und dem 'netten katholischen Jungen' Simon, der seinerseits eine Ausbildung zum Dämonenfänger absolviert.

Jana Oliver hat einen überaus angenehmen Schreibstil. Ich persönlich bin kein Fan von 'Ich'-Erzählungen, die im Moment allerdings den Markt zu überfluten scheinen. Umso dankbarer war ich der Autorin für ihren allwissenden Erzählstil, der sich nicht nur auf Riley Sicht beschränkt, sondern auch aus Becks Sicht erzählt.

Riley Blackthorne ist eine großartige Protagonistin. Sie ist nicht perfekt und verkörpert all das, was ich von einer 17-jährigen erwarte: Sie nimmt das Leben ernst, aber auch nicht zu ernst. Sie kann sich vernünftig benehmen, kann aber auch ziemlich nerven und genau diese realistische Darstellung findet man leider viel zu selten in guten Fantasyromanen. Sehr charmant finde ich auch Rileys Art immer wieder zu erwähnen, dass sie auf die Toilette muss. Ich weiß nicht, was sich die Autorin dabei gedacht hat, aber ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so häufig den Vorgang des Toilettegehens erwähnt wird.

Neben Riley gibt es noch die zwei männlichen Protagonisten Simon und Beck. Während Beck ein Draufgänger ist und den Leser mit seiner Wildheit unterhält, ist Simon der Zurückhaltende. Er ist, wie Riley sagt, ein netter katholischer Junge. Zuerst hat mich diese Bezeichnung etwas gestört, aber zu Simon passt sie wie die Faust aufs Auge. Und sobald man ihn etwas besser kennt, weiß man auch, dass ihm sein Glaube zwar wichtig ist, er ihn aber nicht auf eine penetrante Weise ausübt.

Mir hat Beck dennoch besser gefallen als Simon, doch bin ich auch darauf gespannt, was es mit dem geheimnisvollen Dämonenjäger (nicht Fänger) Ori auf sich hat, der ab der Mitte des Buches immer wieder erscheint.

Was an '"Die Dämonenfängerin: Aller Anfang ist Hölle"' auch sehr angenehm war, war, dass die Liebesgeschichte zwischen Riley und Simon im Hintergrund spielt. In beispielsweise "'Angel Eyes"' von Lisa Desrochers wurde einer meiner Meinung nach brillante Idee in Teenagerhormonen ertränkt. Nicht so bei 'Die Dämonenfängerin'. Die Beziehung zwischen den beiden Teenagern ist realistisch und genau im richtigen Verhältnis zu den anderen Inhalten.

Zudem muss ich die tolle optische Aufmachung des Buches betonen. 'Die Dämonenfängerin: Aller Anfang ist Hölle' ist ebenso ansprechend gestaltet wie '"Die Auswahl'" von Ally Condie, ebenfalls Fischer Verlag, denn unter dem eigentlich ohnehin schon hübschen Schutzumschlag befindet sich direkt auf das Buch gedruckt noch einmal ein ähnliches Motiv. Gut gefallen haben mir auch die Muster im Inneren, die sich jeweils zum Kapitelanfang wiederholen.

Wie schon aus meinen vorherigen Worten zu erahnen ist, hat mir "'Die Dämonenfängerin: Aller Anfang ist Hölle"' gut gefallen. Die actionreiche Handlung gepaart mit den humorvollen, manchmal auch ernsten Dialogen, ergibt eine unterhaltsame Mischung, welche mir 5 von 5 Punkten wert ist.

Unbedingt besuchen solltet Ihr auch die Webseite diedaemonenfaengerin.de! Dort gibt es neben dem Buchtrailer auch Infos zum Buch und eine exclusive Vorgeschichte.

Fazit: "'Die Dämonenfängerin: Aller Anfang ist Hölle'" ist ein großartiges Buch! Ich kann es kaum erwarten weiterzulesen und sehe großes Potenzial für die Autorin sich zukünftig in meinen Reigen der Lieblingsschriftsteller einzugliedern.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höllischheißes Lesevergnügen, 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Bücher bei denen ich schon in der ersten Stunde 180 Seiten gelesen habe? Davon habe ich nicht wirklich viele aber "Die Dämonenfängerin" ist ab jetzt eines davon.

Die Sprache des Buches kann ich nur als locker, flockig, jugendlich beschreiben. Kein holpern, stolpern oder durcheinander kommen. Ein einfaches, schnelles Lesevergnügen, dass ich in einem Rutsch runter lesen konnte. Das Einzige was mich etwas störte war der leichte Dialekt den die Autorin mit eingebaut hat, aber tragisch für die Geschichte ist es nicht.

In diesem Buch trifft für mich alles aufeinander: Eine Brise Tragik, eine große Portion Spannung, ein Klecks Liebe, ein Stück Freundschaft und einen großer Schwall Witz und Fantasy. Die Geschichte hat mich wirklich begeistern können und auch die vielen mit einander verstrickten Handlungstränge wurden gut zusammen geführt und haben viele Fragen beantworten können aber zum Schluss auch wieder eine Menge aufgeworfen. Ich wurde auch am Ende mit einem guten Gefühl zurück gelassen und einem Schrei: "Ich will einen zweiten Teil!!!!" In diesem Buch darf getrauert werden, was ich sehr gut finde. Denn Riley wird es ermöglicht um ihren Vater zu trauern der bei einer Jagt nach einem Dämon stirbt und ihre Trauer wird nicht einfach abgetan sondern berücksichtigt und gut eingebunden. Aber neben der Trauer kommt auch die Freundschaft nicht zu kurz und vorallem ihre Freundschaft zu Peter und Simon fand ich wirklich klasse beschrieben. Die Beziehung zu Beck ist für mich etwas ganz besonderes. Er weiß das Riley ihn geliebt hat und es vielleicht auch noch tut aber für ihn ist sie anfangs mehr eine kleine Schwester. Aber als Riley sich dann in Simon verliebt beginnt sich auch in Beck etwas zu verändern und am Ende des Buches, will man einfach nur noch wissen wie es endlich weiter geht zwischen Beck - Riley und Simon - Riley.

Neben den vielen Beziehungenwirrungen gibt es noch so einige andere Widrigkeiten die Riley durchstehen muss. Da wären die Totenwache bei ihrem Dad "ein wirklich interessantes Ritual, muss man einfach gelesen haben", Geldprobleme die sie und ihr Dad haben, seit ihre Mutter gestorben ist, Kämpfe mit Dämonen die nicht immer gut ausgehen, Schule und miese Mitschülerinnen usw. Es gibt so viel was dieses wirklich starke und sehr selbstbewusste Mädchen durchstehen muss und dann noch einen grandiosen Showdown am Ende. Sehr interessant fand ich die vielen verschiedenen Dämonen und Dämonenstufen. Klar wäre es besser gewesen die noch ein bisschen genauer zu beschreiben, aber es hat meinen Lesefluss nicht gestört.

Riley und Beck waren mir in diesem Buch am sympathischsten. Mit Simon konnte ich persönlich nicht viel anfangen, für mich ist er noch etwas undurchsichtig und ich weiß nicht in wie weit er für Riley gut oder schlecht ist. Wie gesagt Riley ist eine Kämpfernatur und Beck ist einfach nur ein knallharter Typ der mir sofort ans Herz gewachsen ist.

Fazit:

Ein Dämonischer Knaller mit einem Hauch von Liebe und Freundschaft. Ich fand es klasse und kann es jedem empfehlen, der schlagfertige Dialoge und spannende Geschichten liebt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Konnte mich leider nicht überzeugen, 27. Februar 2013
Ich habe leider mal wieder ein Buch abgebrochen, bei dem ich es tatsächlich wirklich bedauere, denn eigentlich habe ich geradezu erwartet, dass mir die Reihe gefallen wird, aber leider war ich dann doch eher enttäuscht. Ich habe schon sehr viele positive Rezension zum Auftakt der "Dämonenfängerin"-Reihe gelesen und von daher waren meine Erwartungen relativ hoch, denn eigentlich passt die Thematik genau in mein Beuteschema, aber es sollte anscheinend einfach nicht sein.

Bereits der Schreibstil hat mir Schwierigkeiten bereitet, denn ich kam einfach nicht in die Geschichte hinein. Ich will den Schreibstil nicht unbedingt als schlecht beschreiben, aber flüssig ist für mich was anderes. Die Geschichte beginnt stark, plätschert dann aber immer mehr vor sich hin, sodass weder Spannung, noch ein Lesespaß bei mir aufkam. Dazu sind die Dialoge oftmals noch relativ kindlich gehalten und sehr salopp, manchmal wurde ich dabei sehr an P.C. Cast erinnert, was es nicht unbedingt besser gemacht hat, denn es wirkt alles viel zu aufgesetzt.

Leider konnte mich auch Riley als Protagonistin nicht überzeugen. Ich hatte während der gesamten Lesezeit nicht annähernd das Gefühl, sie kennengelernt zu haben. Sie wirkt blass, oberflächlich und stellenweise schon fast lieblos beschrieben. Hätte sie ein wenig mehr Ecken und Kanten besessen und wäre sie etwas tiefgründiger gewesen, so hätte ich sicherlich mehr Interesse an ihr gehabt. Gleiches gilt leider auch für Denver Beck, der zwar nicht ganz humorlos ist, aber mich dennoch nicht begeistern konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Beck und Riley erzählt - eigentlich eine gute Möglichkeit, um ihre Gefühle und Gedanken kennenzulernen, aber Pustekuchen!

An sich ist die Idee mit den Dämonen nicht schlecht. Wieso sollte es schließlich keine Dämonenfänger geben? Allerdings fehlt mir auch hier das gewisse Etwas, denn die Dämonen werden zwar gut beschrieben und einige davon wirken schon fast niedlich, aber dennoch konnten mich die Szenen, in denen Riley auf die Jagd ging, absolut nicht fesseln.

Ganze 280 Seiten habe ich durchgehalten, danach konnte mich leider nichts mehr an die Geschichte fesseln, sodass ich das Buch enttäuscht zugeklappt habe. Manchmal soll es einfach nicht sein!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Auftakt der Lust auf die Fortsetzungen macht, 6. Februar 2013
Von 
Steffi - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Der Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2018. Die siebzehnjährige Riley lebt mit ihrem Vater zusammen in Atlanta. Ihr Vater ist der legendäre Dämonenfänger Paul Blackthorne und Riley hat schon immer davon geträumt in seine Fußstapfen zu treten. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist ihre Hausaufgaben zu erledigen, ist sie für die Zunft unterwegs um niedrige Dämonen zu fangen und für ihre Ausbildung zur Dämonenfängerin zu lernen. Als ein mächtiger Dämon ihren Auftrag in einer Bibliothek zunichte macht und auch noch ihr Vater bei einer Jagd stirbt, steht Riley plötzlich alleine vor den Trümmern ihrer gefährlichen Zukunft.

Meine Meinung:

Die Dämonenfängerin – Aller Anfang ist die Hölle ist der erste Band einer Trilogie aus der Feder von Jana Oliver. Da dieses Buch schon sehr lange in meinem Bücherregal stand und der zweite Band schon erschienen ist und der dritte demnächst raus kommt, musste ich dieses Buch nun unbedingt lesen.

Riley ist wirklich ein interessanter Charakter. In der Zukunft gibt es nicht mehr allzu viele Jobs und Riley hat sich für ihre Zukunft etwas sehr außergewöhnliches ausgesucht. Sie möchte Dämonenfängerin werden. Damit ist sie die erste Frau in der Zunft, wobei die Männer ihr das Leben und Lernen dort, nicht gerade einfach machen. Trotzdem schlägt sich Riley sehr gut. Sie besitzt sehr viel Selbstvertrauen, ist wissbegierig und weiß was sie will. Ihre teilweise doch recht forsche Art machen sie einfach nur sympatisch und man muss sie einfach gern haben. Aber in Rileys Leben läut nicht alles nach Plan. Nach dem Tod ihrer Mutter leben sie und ihr Vater in einer kleinen Wohnung mit einem riesen Haufen Schulden. Als dann auch noch ihr Vater von einem Dämon umgebracht wird, steht Riley alleine da und muss sich über ihre weitere Zukunft klar werden.

Weitestgehend wird sie dabei von Beck unterstützt. Beck war Lehrling bei Paul womit sich die beiden schon länger kennen. Allerdings ist das Verhältnis zwischen den beiden nicht gerade einfach, den Riley war früher unheimlich in Beck verliebt. Da dieser aber ihre Gefühle nicht erwidert hat, herrschen nun einige Spannungen zwischen den beiden. Diese machen sich meist durch spitze Dialoge zwischen den beiden bemerkbar, die es wirklich in sich haben.

Die Idee zu der Geschichte finde ich sehr gut. Endlich mal ein Buch über Übernatürliche Wesen, dass sich nicht um Vampire dreht. Die Story fängt schon spannend an und man ist mitten drin im geschehen. Danach flaut das ganze allerdings etwas ab und wirkt etwas langatmig. Hier kann ich aber ganz klar sagen, dass sich das weiterlesen lohnt, denn der eigentliche spannende Teil kommt erst noch.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm und trotz der etwas langatmigen Szenen, ließ sich das Buch locker und flüssig lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Abwechselnd wird das ganze aus Rileys oder Becks Sicht erzählt. Somit bekam ich von beiden einen kleinen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle und schloß sie umso schneller in mein Herz.

Da dies der Auftakt einer Trilogie ist bleiben auch hier wieder einige offene Fragen übrig, die wirklich neugierig auf die zwei anderen Bände machen. Auch das Ende, was wirklich sehr überraschend ist, lässt mich die Fortsetzung kaum noch abzuwarten.

Mein Fazit:

Aller Anfang ist die Hölle ist ein gelungener Auftakt einer Trilogie die Lust auf die Fortsetzungen macht. Die charismatischen Charakter, die spannende Handlung und die unvorhergesehenen Wendungen haben mich komplett in ihren Bann gezogen. Ich vergebe 5 Sterne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen etwas besser als die ersten hundert Seiten versprechen..., 7. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch lässt sich meineserachtens in drei Lesephasen einteilen. Das erste Kapitel fand ich sehr witzig. Riley, die Protagonistin, versucht ihren ersten Dämon zu fangen und vermasselt es. Nett geschrieben und man kommt ein bisschen in die Story rein. Auch mit Dämonenpisse wirkt sie sympathisch.

Dann kommt es aber knüppeldick - vor allem für den armen Leser. ACHTUNG SPOILER: Es wird die Situation von Riley beschrieben: Wirtschaftskrise, Geldnot, Mutter gestorben.....total deprimierend. Dann stirbt - natürlich - auch noch der Vater bei der Jagd. Ihr neuer Meister für Ihre Ausbildung ist ein A...loch und will nur, dass sie aufgibt. Sie hat kein Geld für die Miete und möchte das Geld von Beck nicht annehmen. Ihre Schule wird geschlossen und sie wird von ihrem besten Freund getrennt... In ihrer neuen Schule wird sie natürlich drangsaliert und zu allem Übel wollen fiese Nekromanten ihren Vater reanimieren und ihn als Diener verkaufen. Deshalb muss sie ihn jede Nacht bewachen. Ich hatte schon fast keine Lust mehr, weiter zu lesen, da mich das Leiden von Riley lediglich deprimiert hat und trotzdem eigentlich NICHTS geschah. Dann erscheinen noch drei Typen Beck, Simon und Ori aber gerade, wenn sich was entwickelt hat, bricht die Story ab.SPOILER ENDE!

Die Sprache hat tatsächlich ihre Schwächen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass man einfach ein Übersetzungsprogramm über den Originaltext laufen lies, so häufig wie die Akteure "ein Tuhen getan" haben. Leider kann man das "to do" wohl nicht eins zu eins übersetzten. Trotzdem empfand ich es nicht ganz so schlimm, wenn man sein Augenmerk nicht so sehr darauf gerichtet hat.

Zum Schluss gewann das Buch tatsächlich noch einmal ein bisschen an Fahrt. Riley hatte sich mit ihrer Situation abgefunden, war mit Simon zusammen (der mir eine Spur zu heilig war)und scheint eine Verschwörung aufzudecken. Dann kommt es noch zum Showdown und das Buch ist mit Blick auf die Fortsetzung zunächst zu Ende. Drei Sterne für eine mittelprächtige Unterhaltung. Ich werde die Fortsetzung nicht kaufen, aber darauf warten, dass unsere Bücherei das Buch anschafft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Und wo war die Handlung?, 28. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Also ein Buch wie die Dämonenfängerin habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Das Buch hat circa 540 Seiten und es passiert auf diesen doch recht vielen Seiten so gut wie nichts. Weniger als nichts. Die Geschichte um die junge Riley plätschert nur so im seichten Fahrwasser dahin. Sie verliert ihren Vater, ihre Mutter ist auch schon lange tot und so steht sie als Vollwaise da. Damit ihr Vater nicht durch Nekromanten aus dem Grabe geholt wird, muss sie bis zum nächsten Vollmond an seinem Grab wachen, um schlimmeres zu verhindern. Durch den Tod ihres Vaters hat sie auch zugleich ihren Ausbilder verloren, der sie zu einer waschechten Dämonenfängerin ausbilden soll. Sie wird jemand anderem unterstellt, der ein wahrer Tyrann ist.

Irgendwie hatte ich mir von dem ganzen Roman und nach den vielen unglaublich guten Rezensionen ungleich mehr erhofft. Die ersten 50 Seiten liesen sich auch sehr, sehr witzig an und ich war schon geradezu euphorisch- sicher, dies würde ein 5 Sterne Buch. Nachdem die Seiten jedoch verstrichen, Riley von einer langweiligeren Episode in die nächste schlitterte, konnte ich mir das Gähnen nicht mehr verkneifen. Dummerweise war ich auch schon viel zu weit im Buch, um abzubrechen (so was mache ich ja ganz ungern).

Die Charaktere fand ich auch recht fad. Riley wirkt zwar im ersten Moment recht sympathisch, ist im nächsten Moment aber unglaublich naiv und dumm. So marschiert sie alleine los um Dämonen zu fangen und überlebt nur durch ein Wunder. Das hätte man sich irgendwie sparen können, so reagiert doch kein realistischer Mensch? Ich hätte dieses Buch eigentlich nicht lesen sollen, nachdem ich hinten gelesen habe das P.C.Cast es in höchsten Tönen gelobt hatte (der ihre Bücher finde ich nämlich auch ganz, ganz schrecklich). Als dann in der Danksagung eben dieser Autorin noch für wertvolle Tipps bei der Jugendsprache gedankt wurde, war mir eh alles klar.

So hinterlässt bei mir die Dämonenfängerin einen eher sehr faden Nachgeschmack. Es gibt keinen richtigen Spannungsbogen. Man kann nicht mitfiebern- man erkennt nicht das große Ganze (und wie ich das verstanden habe, soll die Geschichte auch noch fortgesetzt werden). Die vielen Kerle die auf einmal auf Riley stehen, nerven nur. Und wichtige Aspekte und Fragen die sich dem Leser während des Schmökerns auftun werden nie beantwortet, ja nicht einmal angerissen. So fischt man irgendwie im Trüben, ist aber eh egal, nach 500 Seiten erwartet man eh nicht mehr viel. Und der lieblos hingeklatschte Cliffhanger, der dann irgendwie doch keine mehr ist, lies mich nur die Achseln zucken. Ich lese definitiv nicht weiter.
3 mittelprächtige Sterne mit Tendenz nach unten also für die langweilige Dämonenfängerin- man kann dieses Buch lesen, wenn man es nicht tut, hat man auch nichts verpasst!
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4.0 von 5 Sternen Go Riley!, 26. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin (Gebundene Ausgabe)
Zur Aufmachung

Viele von euch werden wahrscheinlich das UK Cover kennen, ich hab die US Cover erst vor kurzem gesehen und war erstaunt, dass das deutsche Cover dem so sehr ähnelt. Schade, dass es nicht vollkommen übernommen worden ist. Allein die Chucks und die Skyline... Sieht toll aus und passt super. Die Stiefel da würde doch auch niemand zum Dämonen jagen anziehen, oder? O.o Dafür passt der deutsche Titel viel besser! Denn Riley ist nicht bloß die TOCHTER eines Dämonenfängers, sondern selbst eine! Und Forsaken, also der UK Titel ist auch nicht annähernd so passend wie der deutsche Titel.

Zum Buch

Riley ist einer dieser sehr starken Hauptcharaktere, die sich von niemandem irgendwas sagen lassen.
Was man auf jeden Fall wissen sollte, ist, dass egal wie eine beliebige Kurzbeschreibung dieses Buches klingt, grundsätzlich immer irgendwie Simon, Beck oder sogar Ori mit eingebaut werden. Meistens ersterer oder letzterer, obwohl Beck eigentlich die größte Rolle in Rileys Leben spielt, weil er so viel mit ihrem Vater zu tun hat. Simon wird immer dargestellt, als gehöre er zu den Engeln, ist aber keiner, sondern einfach nur extrem religiös. Was mich persönlich generell an der Geschichte etwas gestört hat. Denn entweder wird Gott so dargestellt als sei er Teil der Fantasygeschichte, was bedeutetn würde, er existiert nicht sondern sei eine Art Fantasyfigur, was dann wiederum die Kirche etwas beleidigen würde, oder aber es wird so dargestellt, als wäre der Mensch selbst der Beweis, dass es einen Gott geben muss. Weil wir ja auch so perfekt sind... -.- Ja. Eher weniger.
Eigentlich mag ich es, wenn es in Büchern auch um Religion geht, aber wenn dann soll man sich doch auch bitte kritisch damit auseinandersetzen und Gott nicht als Fabelwesen präsentieren, während gleichzeitig alle ihn für heilig halten.
Und Ori? Der kommt gerade mal nach 60% des Buches vor. Also eher weniger erwähnenswert. Was Beck angeht, so habe ich alle Beck-Riley Szenen geliebt, weil Riley ihn einfach abgrundtief hasst. Und das ist in diesem Fall sogar durchaus verständlich, denn er hat sie nicht nur wie Dreck behandelt, sondern verbringt auch fast mehr Zeit mit ihrem Vater als sie selbst.
Die Handlung ist sehr spannend, vor allem durch die Actionszenen, wenn einmal einer der mächtigeren Dämonen vorkommt. Die Hauptcharaktere vor allem Beck, Riley, Rileys Vater und Harper haben durchaus Tiefe und sind bei weitem nicht so flach wie man das hier erwarten würde. Die Nebencharaktere konnten meiner Meinung nach allerdings nicht glänzen. Außer vielleicht Mortimer.
Die Gags der Geschichte kommen eigentlich recht gut rüber, lassen aber wie ich finde im Laufe der Geschichte etwas nach, was vermutlich auch an der steigenden Spannung und der ernsthaften Situation gelegen hat, aber trotzdem fehlte mir da etwas dieser unterschwellige Humor, den man zu Beginn noch hatte.

Fazit

Schreibstil: 4 Herzen
Charaktere: 4 Herzen
Spannung: 4,5 Herzen
Emotionale Tiefe: 4 Herzen
Humor: 4 Herzen
Originalität: 3 Herzen

Ein durchaus gutes Buch mit einem sehr starken Hauptcharakter, der für die Rechte der Frauen unter den Dämonenfängern kämpft. It is a maaaaaan's world ^^ Warum hab ich jetzt davon einen Ohrwurm?
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Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin
Aller Anfang ist Hölle: Die Dämonenfängerin von Jana Oliver (Gebundene Ausgabe - 5. September 2011)
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