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Nachdem sie Kalona und Neferet aus dem House of Night vertrieben haben, wird es etwas ruhiger um Zoey und ihre Freunde. Im Kloster, an ihrem letzten Schauplatz gönnen sie sich eine kurze Auszeit, um ihre Wunden zu lecken und sich neu zu ordnen. Gefallene Rabenspötter müssen beseitigt werden, damit kein Mensch auch nur eine Feder von diesen bösartigen Kreaturen zu sehen bekommt. Denn Kalonas Söhne sind durch und durch böse, die Lebenden sind mit ihm geflohen. Bis auf einen, der schwer verletzt von Stevie Rae gefunden wird. Anstatt ihn zu töten, bringt er eine Seite in ihrem Herzen zum Klingen, sie kann sich der morbiden Anziehungskraft nicht entziehen. Völlig auf sich alleine gestellt, bringt sie Rephaim in angebliche Sicherheit und hilft ihm, seine Verletzungen zu versorgen. Gleichzeitig schlägt sich Zoe immer noch mit ihren drei Verehrern herum, wobei Erik durch seine Art mächtig an Boden verliert. Stark indes mausert sich zu einem wahren Krieger und Beschützer, der ihr Wohl immer an erster Stelle stellt, egal, was er dabei empfindet. Außerdem gibt es immer noch etwas Böses, was in den Tunneln lauert und wovon Stevie Rae Kenntnis hat. Was verschweigt sie ihrer ABF, ihrer allerbesten Freundin?

Unmerklich hat sich der Schreibstil geändert, das Autorenduo erweitert den Horizont der Leser. War es bisher ausnahmslos Zoey, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, so kommen diesmal mehrere Charaktere zu Wort. Zwar bestreiten Zoey und Stevie Rae den Hauptteil, aber neben ihnen erzählen auch Stark, Heath, Aphrodite und Rephaim ihre Sicht der Dinge. Sie bleiben allerdings in der dritten Person, während bei Zoey weiterhin der Ich- Erzählstil genommen wird. Dadurch wird das Gesamtbild sehr erweitert und wesentlich interessanter, denn so langsam splittet sich die Handlung in mehrere Stränge. Stevie Rae und Zoey sind beides Hohepriesterinnen ihrer Vampire, wobei es über die roten Vampire kaum Erkenntnisse gibt. Wächst Stevie Rae aber mit dem richtigen Wissen und der nötigen Energie neugierig in die Sache hinein, so fragt man sich wieder unwillkürlich, wieso Zoey überhaupt angeblich so viele Gaben hat. Sie wird mühelos von ihren Freunden an die Wand gespielt, reagiert eigentlich nur auf das, was man ihr sagt, was sie tun sollte und bemüht sich offenkundig noch nicht einmal, sich das nötige Wissen anzueignen. Der Hinweis auf ihre Schulbücher wird zum Running Gag, wobei Damian aus ihrem Schatten tritt und sich als würdigerer Anführer erweist als Zoey. Als sie in das Internat zurückkehren, werden sie nicht überall mit offenen Armen empfangen. Schnell ist klar, dass die Mitschüler von Kalona infiltriert wurden, obwohl sie nicht mehr anwesend sind, stellen Kalona und Neferet immer noch eine große Gefahr dar. Deshalb müssen Zoey und ihre Freund vor den großen Rat treten, der in Italien seinen Sitz hat.

Ein bisschen ruhiger ist es schon geworden, aber das ist auch gut so. Alle müssen sich erst einmal sammeln und ein paar Rollen werden neu verteilt. Äußerst positiv wirkt Stark in seiner Rolle als Zoeys Krieger, womit er schnell in der Gunst der Leser steigt. Erik zeigt sein wahres Ich und Heath ist ständig um Zoey besorgt und brüstet sich mit seiner Einzigartigkeit, der menschliche Lebensspender für Zoey zu sein. Aphrodite verliert nie den Überblick, ihre Sicht der Dinge ist äußerst spritzig und sorgt für so manches Schmunzelelement. Auch die Beziehung zwischen Stevie Rae und Rephaim ist tückisch, der Rabenspötter ist geheimnisumwittert, sein wahres Ich kann man noch nicht einordnen. Die neuen Charaktere bringen viel Abwechslung in die Geschichte, es wird einfach nicht langweilig. Der Knaller schlechthin ist diesmal das Ende, das Autorenduo reißt den Leser regelrecht vom Sofa und scheut sich nicht, unbequeme Wege zu gehen, die aber für absolute Überraschung und Verwirrung sorgen. Genauso konfus wie Zoey schließt man das Buch und wartet nägelkauend auf die Fortsetzung, die jetzt schon eine Menge an Unerwartetem verspricht.

Fazit

Zoey gibt wieder einmal die Hauptrolle ab, ihre Gefährten Stevie Rae, Stark, Aphrodite und Damian treten eindeutig in den Vordergrund. Mit neuen Charakteren und einem absolut unerwarteten und ungewöhnlichen Ende zeigen die Autoren einmal mehr, zu welch ungewöhnlichen Wegen sie die Leser mitnehmen, die sich ständig auf neue Situationen und Konstellationen einstellen müssen.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Juli 2011
Inhalt:
Neferet ist vertrieben und mit ihr Kalona. Und so sind auch alle Rabenspötter entweder im Kampf umgekommen oder geflohen. Zoey und ihre Freunde kehren zurück ins Internat, doch sie stoßen trotzdem auf großen Widerstand. Zu tief sitzt bei allen die Folgschaft Neferets. Doch nicht nur dort stößt Zoey auf Widerstand. Sie hat auch das Gefühl, das Stevie Rae ihr etwas wichtiges verschweigt. Und Zweifel machen sich in ihr breit, ob sie der Freundin wirklich vertrauen kann.

Meine Meinung:

Auch in diesem Teil bin ich wieder etwas angenervt von Zoeys ständigem Gefühlswechsel zwischen den Männern. Sicher, man kann bestimmt für mehr als einen Mann etwas empfinden .. aber der Wechsel zwischen 4 ist doch etwas heftig. Jedoch ist es nicht mehr ganz so schlimm wie im letzten Teil. Ein Typ wird gänzlich abgeschossen, bei einem wird es so hingestellt, als wäre das einfach so und sie könnte nichts dafür.

Sehr gut fand ich die Geschichten rund um Stark und Zoey, aber auch, daß einmal ein bißchen mehr über die anderen Charaktäre erzählt wurde, bzw. Teile der Geschichte von Ihnen handelte. So fand ich es interessant, Zeit mit Stevie Rae zu verbringen, und bin sehr gespannt, wie die Geschichte mit dem Rabenspötter weitergeht. Genau so fesselnd finde ich das, was in den Tunneln geschieht und sehe da doch noch eine große Bedrohung heranwachsen.

Ich werde den nächsten Teil bestimmt auch wieder lesen und hoffe, daß dann endlich einmal Schluß ist mit den Männergeschichten, das nervt mich kolossal :(

Fazit:
Der 6. Band gefiel mir wieder besser als der 5., jedoch bin ich immer noch von Zoeys Männergeschichten genervt.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Mai 2011
Bereits im 5. Teil der House of Night-Reihe geschieht unterm Strich nicht viel. In Band 6 passiert sogar noch weniger.
Die Geschichte lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen:
Zoey rennt plan- und kopflos durch die Story, mit 3,5 Jungs an der Backe, denn in Sachen Beziehung hat die Hohepriesterin in spe nichts dazugelernt. Neben Eric, Heath und Stark, gesellt sich nun auch noch Kalona zu ihrem Fanclub. Eben den haben Zoey und ihr engster Freundeskreis samt Neferet im letzten Band aus dem House of Night geworfen. Dennoch leben Zoey & Co. weiterhin im Benediktiner Kloster, wo sie sich gegenseitig auf den Zeiger gehen. Zwischendurch besucht Kalona Zoey in ihren Träumen, um sie für seine Sache zu gewinnen. Im Großen und Ganzen war's das an Inhalt.

Insgesamt wird eine zusammenhanglose Geschichte erzählt, in der sich sinnfreie Szenen aneinanderreihen. Einen Spannungsbogen sucht man vergeblich, genauso wie einen Plot. Gleichzeitig werden die Charaktere immer flacher. Entwicklung? Fehlanzeige. Diese Serie beißt sich nur noch in den Schwanz, inhaltlich tut sich nichts.

Stevie Rae macht irgendeine Art von Krise durch, was sie ausgelöst hat, das Warum, Wieso, Weshalb erfährt man als Zuhörer nicht, denn gezeigt wird nichts, nur viel erzählt.
Entsprechend konfus handeln die Charaktere: Zoey hat keinen Plan was sie tun soll, und diese Planlosigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Hörbuch. Statt dass das Ganze auf einen Höhepunkt zuläuft, verzettelt sich die Geschichte in Nebenhandlungen. Hier mal ein Beispiel (*Vorsicht, Spoiler*):
1. Zoey macht sich Sorgen um Stark, der noch immer aus dem letzten Teil geschwächt ist; Sprung zur nächsten Szene: 2. Stevie Rae zickt mit Eric herum. Was sie für ein Problem mit ihm hat, erfährt man als Zuhörer nicht; 3. Zoey träumt irgendeinen Stuss von Kalonas A-ya, ein Traum, der weder die Story, noch die Charaktere weiterbringt; 4. Stevie Rae rettet einen Rabenspötter, und verheimlicht das vor Zoey - warum sie das macht, weiß man nicht; Sprung zurück zu 1. Zoey kapiert, dass sie mit Stark eine Prägung eingegangen ist, etwas, dass dem aufmerksamen Zuhörer bereits aus dem Vorgängerband bekannt ist. Dennoch haut Zoey diese Neuigkeit komplett aus den Socken; 5. Sprung zu Eric und Zoey: Die beiden blaffen sich gegenseitig an, weil Eric (das ist ja mal was ganz Neues) eifersüchtig auf Heath ist. Drei Sätze später versöhnen sich die beiden, fünf Sätze weiter streiten sie sich wegen Stark. Zwei Minuten später liegen sie sich wegen Kalona in den Haaren.
Als nächstes träumt Zoey wieder von Kalona. Die Traumszene zieht und zieht sich wie Kaugummi und dauert gefühlte Stunden. Am Ende erzählt Kalona ihr, dass er vorhat die Weltherrschaft an sich zu reissen (wie originell, das hatten wir ja noch nie), und eine Selektion unter den Menschen vornehmen will. Wie er das machen möchte und wer dabei die Spreu-, wer der Weizen ist, bleibt unklar. Am Ende dieser Szene besteht Zoeys großer Sieg darin, dass sie Kalona die Wahrheit sagt, in diesem Fall dass sie müde ist und schlafen will - Spannung pur!
Mittlerweile habe ich das halbe Hörbuch hinter mir und weiß noch immer nicht, worum es geht.

Inhaltlich wird es nach der vierten CD etwas besser, zumindest bekommt man als Zuhörer das Gefühl, dass die Geschichte auf etwas hinausläuft.
Doch gerade als man denkt, dass zumindest Kolonas Rolle interessanter wird, enttäuscht eine völlig naive Zoey mit einer nicht nachvollziehbaren Einfältigkeit: In weiteren Traumsequenzen zeigt Kolona ihr Teile aus seiner Vergangenheit, die ihn als armes Wauzi darstellen, der Opfer seiner eigenen Liebe wurde. Statt weiter den verschlagenen Diplom-Verführer zu spielen, gibt er sich plötzlich als reuiges Unschuldslamm. Eine steile Kehrtwende, vor dem Hintergrund, dass man als Hörer keine Ahnung hat, wie es zu diesem zweifelhaften Wandel kommt. Als Zuhörer hat man jedoch die Rechnung ohne Zoey gemacht, die Mitleid mit dem vielfachen Mörder und Vergewaltiger bekommt, und ihm seine traurige Geschichte abkauft.

Und wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer, kommt das Ende. Teil 6 hört unabgeschlossen, praktisch mitten in der Handlung auf. Wer sich als Autor so etwas einfallen lässt kann meiner Ansicht nach nicht viel für seine Leser übrig haben.

Zum Schluss noch ein Wort zur Sprache. Redewendungen wie "Als sie schon am Gehen war", ist hier noch die geringste der sprachlichen Verrenkungen. Zum Beispiel überkamen, Zoey, die am Gehen dran am sein ist, starke Gefühle. Wörtlich heißt es: "und dann merkte ich, dass ich gerade heftige Gefühle über heftige Gefühle hatte ..."
Meine Herren!

Fazit:
Der 6. House of Night Teil ist nicht einfach nur schlecht, er ist unterirdisch, denn er besitzt keine nachvollziehbare Handlung, die auf einer verständlichen Logik basiert. Dafür eine zusammengeklempnerte Story ohne Spannung, Entwicklung oder Gefühl.
Band 7, Verbrannt, erscheint im August diesen Jahres, für mich ist dies allerdings der letzte Teil der Serie.
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am 14. Mai 2011
Auch in diesem Buch ist es den Autoren gelungen, eine spannende und interessante Geschichte zu schreiben. Wieder steigt die Geschichte direkt am Ende des letzten Buches ein. Den Anfang fand ich etwas schleppend, es war das erste Mal, dass es mir in dieser Reihe so erging. Danach wurde es aber zunehmends spannender, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und las die zweite Hälfte in einem Rutsch. Zum Inhalt möchte ich nicht viel schreiben, um euch die Spannung nicht zu nehmen, nur so viel: Alle Personen aus den vorherigen Büchern tauchen wieder auf und werden zum Teil sehr viel differenzierter in ihren Handlungen. Durch eine interessante Neuheit bekommt der Leser Einblicke in Geheimnisse der einzelnen Protagonisten: Einzelne Kapitel werden aus der Sicht von Zoeys Freunden geschrieben, so dass der Leser mehr weiß als Zoey selbst. Gemeinerweise endet das Buch wieder mit einem Cliffhanger!
Mein Fazit: Unbedingt lesen!
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Der 6. Band der House of Night-Reihe knüpft nahtlos an seinen Vorgänger "Ungezähmt" an und beginnt abermals Ende Dezember, wobei das winterlich-dunkle Tulsa vorwiegend als Schauplatz dient und eine dunkle Atmosphäre mitbringt.

ZUM INHALT:
Zoey und ihre Freunde haben es geschafft, Hohepriesterin Neferet und ihren unsterblichen Gefährten Kalona aus dem winterlichen Tulsa zu vertreiben und schön langsam kehrt etwas Ruhe in das Benediktinerkloster (Schauplatz des Kampfes und derzeitiger Aufenthaltsort der Truppe) ein. Beim Beseitigen der toten Rabenspötter (die Söhne Kalonas) findet Stevie Rae den verletzten Rabenspötter Rephaim, den sie aus unerfindlichen Gründen (denn eigentlich sind die Rabenspötter durch und durch böse) im Gartenhaus versteckt und aufpäppelt. Und was genau in den unterirdischen Tunneln lauert, verschweigert Stevie Rae ihrer besten Freundin Zoey ebenfalls , die jedoch mit ihren eigenen Problemen beschäftigt ist. Denn neben einer Prägung mit ihrem menschlichen Freund Heath pflegt sie eine Beziehung zum Vampyr Erik und ist stark an ihren persönlichen Krieger Stark gebunden. Und dann möchte die zukünftige Hohepriesterin auch noch ins Vampyrinternat zurück kehren...

MEINE MEINUNG:
Auch diesmal überzeugt mich die Hauptperson Zoey Redbird nicht ganz. Noch immer kann sich die 17-jährige nicht zwischen mehreren männlichen Wesen entscheiden und das nervt inzwischen schon gewaltig. Diese Unschlüssigkeit kann ich mit der starken zukünftigen Hohepriesterin, die die Welt vor dem Bösen retten soll, nicht wirklich in Einklang bringen... Dagegen habe ich Aphrodite ins Herz geschlossen. Ihre bemerkenswerte Wandlung von der Zicke zur netten Person ist den Autorinnen sehr gut gelungen. Im 6. Band wird Zoeys Freunden wieder eine größere Rolle zuteil, was mir sehr gut gefällt. Neben den bewährten Nebencharakteren erfahren wir abermals mehr über die roten Jungvampyre und ihre Fähigkeiten.

Insgesamt wirken die jugendlichen Protagonisten erwachsener als in den ersten Bänden, obwohl ich vor allem Zoeys Handlungen manchmal nicht ganz nachvollziehen kann. Die reizvollen Protagonisten wurden abermals facettenreich ausgearbeitet. "Versucht" startet allerdings nicht ganz so rasant wie seine Vorgänger, baut dann aber im Handlungsverlauf Spannung auf und erfreut die Leser mit rasanten Szenarien und überraschenden Wendungen. Allerdings gibt es noch immer einige unnötige Längen und den obligatorischen Cliffhanger am Romanende.

Dieses Mal berichtet nicht nur Ich-Erzählerin Zoey über die Geschehnisse, sondern auch Stevie Rae und ein paar Nebenfiguren, wie z.B. Stark, Heath, Aphrodite und Rephaim schildern die ereignisreichen Begebenheiten aus ihrer Sicht (in der 3. Person), wobei allerdings Zoey und Stevie Rae den Großteil erzählen. Durch die wechselnden Perspektiven und die verschiedenen Handlungssträngen wirkt die Story abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Schreibweise von P.C. und Kristin Cast finde ich nach wie vor spannungsgeladen und flüssig. Außerdem hat sich die plumpe Umgangssprache gottseidank etwas gebessert und nun gehen mir nur noch die unzähligen "Oh Göttin" und "Oh Himmel", sowie verschiedene Dialoge, auf den Geist. ;-)

FAZIT:
"Versucht" ist nicht der beste Band der House of Night-Reihe, bietet aber dennoch unterhaltsame Lesestunden. Da mich allerdings die Hauptperson Zoey teilweise gewaltig genervt hat und die Handlung etwas zu ausführlich geraten ist, vergebe ich für den 6. Band 4 STERNE.
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am 1. September 2011
Ich bin von dieser Serie schlichtweg begeistert: die Charaktere, vor allem Stark, Kalona und Rephaim schlagen mich immer wieder in ihren Bann, was man aber von Zoey nicht gerade behaupten kann, obwohl ich froh bin, dass sie in diesem Teil nur noch zwei Typen an der Angel hat (Kalona nicht mitgerechnet). Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Was mich wider Erwarten gefreut hat, war der Wechsel der Perspektiven, sodass man auch mal in die Gedanken anderer wie Stevie Rae hineinblicken konnte.

Fazit: Ein gelungener sechster Teil der HON-Reihe! 5 Sterne für "versucht"!
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am 16. November 2015
Der Rückkehr ins House of Night steht nichts mehr entgegen und so machen sich Zoey und ihre Freunde auf den Weg. Dort erwartet sie jedoch das Chaos. Hörige Vampyre, die immer noch glauben, dass Kalona der wiedergeborene Erebos ist, tote Vampyre und Vampyre, die trauern. Keiner sieht die Gefahr, die von Kalona und Neferet ausgeht. Die Rettung wäre der Vampyrrat in Venedig. Dort könnte Zoey vorsprechen und Kalonas wahre Absichten offenlegen. Doch hat sie wieder Träume von ihm, in denen er seine Vergangenheit mit ihr teilt. Nun ist Zoey sich nicht mehr sicher, ob Kalona wirklich so böse ist, wie alle glauben… bis es zur Katastrophe kommt.

Was am Anfang noch vor sich hinplätschert, steigert sich bis zum Ende zu einem Schockmoment, der mich schwer schlucken ließ. Und wieder eine Überraschung seitens der Autorinnen, die mit einem gekonnten Wechsel und einem steigenden Unterhaltungsniveau sehr wohl einen Suchtfaktor auslösen.

Diesmal kommen neben Zoey und Stevie Rae auch der Rabenspötter Rephaim sowie der Rote Vampyr Stark und Zoeys Highschool-Freund Heath zu Wort. In gekonnten Szenenwechseln bekommt man von jedem einen Einblick in seine Sicht gewährt.
Zwischen Rephaim in Stevie Rae scheint sich eine Art Freundschaft aufzubauen. Ob diese jedoch gut für alle ist, bleibt abzuwarten. In dieser Hinsicht bin ich schon sehr gespannt, wie sich dies entwickelt.

Der mir sympathischste Charakter im Buch war mal wieder Aphrodite, auch wenn sie keinen allzu große Rolle spielt. Wie immer nimmt sie kein Blatt vor den Mund, was dazu führt, dass ehrliche Aussprachen innerhalb der Clique vorgenommen werden. Dies führt allerdings auch zu einem Bruch zwischen zwei Personen, was ich persönlich jedoch gar nicht so schlimm finde, denn es „ent“kompliziert einiges.
So können sich die entsprechenden Personen auf wichtigere Dinge konzentrieren, zumindest eine davon.

Sehr schade finde ich, dass Damon, Shaunee und Erin immer mehr in den Hintergrund rücken. Sie tauchen mehrmals nur als Randfiguren auf, geben ihre Kommentare ab und versinken dann wieder im Schatten, während andere Personen mehr in den Vordergrund rücken und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Im Gegensatz zu den anderen Büchern kam es mir vor, als wäre der Schreibstil nicht mehr so locker, sondern zieht etwas an. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele nunmehr nicht mehr wie Teenager, sondern wie Erwachsene handeln und entscheiden müssen, allen voran Zoey.

Das von mir bereits angesprochene Ende lässt einem mit offenem Mund zurück. Die Lösung der Autorinnen hat mich noch nicht ganz überzeugt, wird aber sicherlich nötig für die nächsten Bände sein. Ich lasse mich überraschen.

Nun habe ich die Hälfte der Reihe gelesen, freue mich auf weitere Abenteuer mit Zoey und ihren Freunden und frage mich wirklich, wo alles hinführt und vor allem, ob alles auch gut ausgeht. Da hilft nur eins: Weiterlesen.

Fazit:
Eine Steigerung zu den Vorbänden.
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am 19. November 2013
Klappentext:

Geheimnisse und unausgesprochene Verdächtigungen überschatten die Freundschaft zwischen Zoey und Stevie Rae und bringen so nicht nur die beiden, sondern das gesamte House of Night in Gefahr. Stevie Rae glaubt, mit ihren außergewöhnlichen Kräften gut allein all das regeln zu können, was sie vor ihren Freunden verheimlicht. Doch eine mysteriöse und beängstigende Macht bereitet sich in den Tunneln unter Tulsa aus. Aber Stevie Rae will nicht sagen, was dort vor sich geht und was sie dort gemacht hat. Allmählich beginnt Zoey sich zu fragen, wie sehr sie ihr noch vertraun kann. Werden sie die richtigen Entscheidungen treffen oder werde dunkle Mächte das House of Night zerstören?

Der erste Satz:

“Die schmale Sichel des Mondes strahlte wie verzaubert am Nachthimmel über Tulsa.”

Inhalt:

Nachdem Kalona und Neferet in die Flucht geschlagen wurden, verbringen Zoey und ihre Freunde die Nacht im Kloster. Vorab beschließen Stevie Rae und ein paar männliche Jungvampyre noch einen Streifzug durch die Nähere Umgebung zu machen und zu kontrollieren ob noch irgendwo Rabenspötter zurückgeblieben sind. Lediglich Stevie Rae wird auf ihrer Streife fündig und findet einen Rabenspötter mehr tod als lebendig und obwohl dieser sie bittet ihn zu töten schleppt Stevie Rae ihn zum Kloster und versteckt ihn in einem Schuppen und pflegt seine Wunden bis dieser am nächsten Tag in die Tunnel flüchten kann. Als wäre das nicht schon genug Geheimniskrämerei versteckt sie neben dem Rabenspötter auch noch eine Gruppe böser roter Jungvampyre in den Tunneln die sie nach wie vor versucht zum guten zu bekehren. Währenddessen ist Zoey wieder mit ihren Männergeschichten und Sorgen beschäftigt. Doch bereits am nächsten Abend beschließen Zoey und ihre Freunde gemeinsam ins House of Night zurück zu kehren wo sie mit den Nachwirkungen von Neferets und Kalonas Anwesenheit konfrontiert werden.

Fazit:

Ich fand diesen Teil wieder deutlich besser als den vorherigen. Zoey räumt allmählich mit ihren Männern und Stevie Rae macht Zoey langsam die Protagonisten Position streitig. Das erste was mir jedoch auffiel war das die Geschichte jetzt nicht mehr nur aus Zoeys Sicht erzählt wird, sondern eben auch aus beispielsweise Stevie Raes aber lediglich Zoeys Sicht wird in der Ich Perspektive Erzählt, die anderen Erzählstränge werden in einer Erzählerpersektive erzählt. Das Buch endet mit einem ziemlichen Cliffhanger weshalb ich schon gespannt bin wie der siebte Band weitergeht.
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am 6. Juli 2013
Zoey ahnt schon länger, dass Stevie Rae, ihre beste Freundin, etwas vor ihr verheimlicht. Als Stevie Rae Zoey dann beichtet, was sich wirklich unter den Tunneln von Tulsa verbirgt staunt Zoey nicht schlecht. Doch kann sie ihrer Freundin weiterhin vertrauen? Sie spürt, dass Stevie Rae ihr nicht die ganze Wahrheit gesagt hat.

Stevie Rae findet einen Rabenspötter. Er ist schwer verletzt aber nicht tot. Als dieser anfängt mit ihr zu reden staunt sie nicht schlecht. Dieser Rabenspötter klingt menschlich. Stevie Rae bringt es nicht über ihr Herz ihn zu töten und versteckt ihn vor ihren Freunden. Ihre Sorge ist zu groß, dass ihre Freunde ihre Handlung nicht verstehen und diesen wehrlosen, verletzten Rabenspötter töten. Doch schonbald merkt Stevie Rae, dass die beiden mehr verbindet, als sie geahnt hat.

Da Neferet, Kalona und dessen Söhne, die Rabenspötter geflüchtet sind, begeben sich Zoey und ihre Freunde zurück ins House of Night. Doch ihr vertrautes Zuhause hat sich verändert und einige sind noch immer im Bann von Kalona gefangen.

Zoey und ihre Freunde sind der Meinung, dass sie Kalona und Neferet sofort beseitigen müssen, bevor sie noch schlimmeres Anrichten. Sie finden schnell heraus wo diese sich aufhalten und machen sich auf den Weg dorthin. Dort muss sich Zoey dem Hohenrat der Vampiere stellen. Doch auch Neferet und Kalona tauchen dort auf und geben sich nicht ganz so schnell geschlagen.

Der sechste Band der House of Night Reihe rund um Zoey und ihre Freunde. Dieser Band hat mir leider nur mittelmäßig gefallen.

Zoey benimmt sich sehr unreif und nerving. Ständig hat sie Sachen auszusetzen und wird zickig, wenn es nicht nach ihrer Nase geht. Auch ihre Männer Sache geht mir langsam auf die Nerven. Jede halbe Stunde liebt sie einen anderen und ist dann tatsächlich der Meinung, das sei nicht schlampig.

Ich kann mich leider überhaupt nicht in die Hauptprotagonistin, Zoey, hineinversetzen, sodass das Buch etwas langweilig wird. Da ich in so gut wie jeder Situation anders gehandelt hätte als Zoey und ihr Handeln nicht nachvollziehen konnte.

Trotzallem hat die House of Night Reihe viele interessante Charaktere. So bin ich hin und weg von Darius, dem Krieger und natürlich von Lenobia, der Pferdeherrin. Auch Aphrodite wird mir von Band zu Band immer sympathischer.

Ebenfalls positiv an diesem Band ist, dass die nervtötenden Wiederholungen, die in den vorherigen Bändern vorhanden waren, hier kaum vorhanden sind. Auch war dieses Buch nicht ganz so spannend wie seine Vorgänger.

Ansonsten lässt sich das Buch schnell lesen, auch wenn man sich zuerst mit der Jugendsprache anfreunden muss.
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am 13. Dezember 2012
Zoey und ihren Freunden ist es gelungen Kalona und Neferet aus Tulsa und dem House of Night zu vertreiben - allerdings sind die beiden nicht besiegt. Während alle noch dabei sind die Wunden des großen Kampfs zu verdauen und sich wieder zu erholen, zeichnen sich bereits neue Probleme ab. Zoey hat immer noch mit ihren Männerproblemen zu kämpfen - reduziert dieses jedoch zumindest um einen Akteur. Stevie Rae verheimlicht ihren Freunden nicht nur, dass es in den Tunneln unter Tulsa noch rote Jungvampyre gibt, die sich weiterhin dem Bösen verschrieben haben, sondern auch dass sie den Rabenspötter Rephaim, Kalonas Lieblingssohn, gerettet hat und dort versteckt hält.

Schließlich melden sich auch Neferet und und Kalona wieder zurück: Sie sind in Venedig und wollen den Hohen Rat der Vampyre davon überzeugen, dass Kalona Erebos ist und Neferet die Verkörperung der Göttin Nyx. Also müssen auch Zoey und ihre Freunde dorthin, um den Plan zu vereiteln. Doch Zoey kommen mittlerweile Zweifel an Kalonas Bösartigkeit: Er war einmal der Krieger von Nyx, bevor er aus ihrem Reich verbannt wurde. Könnte er sich nicht wieder für das Gute entscheiden? Doch dann tut Kalona etwas, was eindeutig deutlich macht auf wessen Seite er steht...

Schade irgendwie. Nachdem es im letzten Band der Reihe endlich besser wurde und mal was passierte, haben wir hier wieder das alte Problem: Viel Text und Gerede und nur wenig passiert. Zwar wird die Haupthandlung weiter entwickelt und es deutet sich an, dass da noch eine Menge passieren wird, aber ob dafür wirklich so viele Seiten notwendig waren? Jack und die Zwillinge treten als Figuren immer mehr in den Hintergrund und beschränken sich aufs Losheulen, was schade ist, aus den Figuren hätte man mehr machen können. Das Ende allerdings ist mal wieder ein echter Cliffhanger, so man dann doch gezwungen ist, weiterzulesen.
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