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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Fortsetzung
Zoeys Flucht aus dem House of Night ist gelungen!
Zusammen mit ihren Freunden und den roten Jungvampyren rund um Stevie Ray hat sie es geschafft, in die Tunnel von Tulsa zu gelangen.
Hier glauben sie sich in Sicherheit, doch auch hier müssen sie schnell erkennen, dass dies nicht der geeignete Ort ist. Während Zoey von Albträumen von Kalona geplagt...
Veröffentlicht am 11. Februar 2011 von Brina

versus
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zoeys Männer nerven
Da sind sie wieder - Zoey und ihre drei Freunde. Hatten sich im letzten Band noch alle von ihr losgesagt, so sind sie in diesem Band wieder munter dabei. Der durch Lorens Tod freigewordene Platz wird schnell besetzt, so dass Zoey wieder einmal völlig planlos und unentschlossen wirkt. Sobald sie mit einem männlichen Wesen zusammen ist, scheint er unbedingt der...
Veröffentlicht am 12. Juni 2011 von Patricia Twellmann


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zoeys Männer nerven, 12. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
Da sind sie wieder - Zoey und ihre drei Freunde. Hatten sich im letzten Band noch alle von ihr losgesagt, so sind sie in diesem Band wieder munter dabei. Der durch Lorens Tod freigewordene Platz wird schnell besetzt, so dass Zoey wieder einmal völlig planlos und unentschlossen wirkt. Sobald sie mit einem männlichen Wesen zusammen ist, scheint er unbedingt der Richtige für sie zu sein, ist sie allein oder mit einem anderen zusammen, kommt sie unweigerlich ins Grübeln. Offiziell ist sie nun wieder mit Erik Night zusammen, der ihr das Techtelmechtel mit Loren verziehen hat, da er Neferets Absicht dahinter erkannte. Durch eigene Unvorsichtigkeit verletzt muss sie menschliches Blut trinken - wer bietet sich da besser an als Heath, ihr menschlicher Exfreund, der zu dem Zeitpunkt auch gerade ganz zufällig zur Verfügung steht. John Stark vervollständigt dann als dritter im Bunde das Bild, sein Charakter ist sowieso der Interessanteste in diesem Buch. Außerdem kommen noch ein paar rote Jungvampyre hinzu, die Zoey und ihren Freunden mächtig die Show stehlen und die sogenannte Streberclique noch weiter zu Marionetten degradiert.

Nach Kalonas Auferstehung flüchten Zoey und ihre Freunde in die Tunnel zu Stevie Rae und ihren roten Jungvampyren. Das Wetter ist völlig außer Kontrolle, ein Eisturm beherrscht ganz Tulsa. Straßen werden zu Rutschbahnen und Regen zu Eisgeschossen, daher ist es Heath nicht möglich, nach Hause zu seiner Familie zu fahren. Die Rabenspötter, Kalonas Söhne, haben die Macht im House of Night übernommen und sind nun auf der Suche nach den entflohenen Jungvampyren. Denen ist allerdings klar, was Kalona und Neferet wirklich wollen ' die komplette Macht übernehmen. Und dazu steht ihnen Zoey mit ihrer von Nyx gegebenen Macht und ihrer außergewöhnlichen Affinität zu allen Elementen im Weg. Unvorsichtig und ungestüm wie eh und je wird sie von einem Rabenspötter schwer verletzt. Für die Heilung ist sie auf menschliches Blut und die Nähe zu anderen ausgewachsenen Vampyren angewiesen. Das menschliche Blut liefert ihr Heath, mit dem sie ab dann wieder geprägt ist. Mit ihren anderen Freunden, die sie mit ihrer Affinität zu einem Element beschützen können, wagt sie sich in die Höhle des Löwen zurück, wo sie auf ein völlig verändertes Internat stößt. Und auf John Stark, der Jungvampyr, der einst in ihren Armen starb und von Neferet wieder aufgeweckt wurde, um ihren eigenen dunklen Zwecken zu dienen. Zoey sucht nach einem Rest von Menschlichkeit in ihm, denn seine Seele lässt sie nicht los.

Heath, Erik und Stark schwirren in gewohnter Manier um Zoey herum, was langsam nur noch nervt. Zoey benimmt sich völlig unreif, einerseits wird ihre große Macht ständig hoch gelobt, ihr Verhalten erinnert lediglich an einen triebgesteuerten Teenager, in Krisensituationen verliert sie den Überblick und ihre Handlungsfähigkeit. Je nachdem, wer von ihren Freunden gerade bei ihr ist, mit dem fühlt sie sich verbunden und unsterblich verliebt, mit ihrem Verhalten erreicht sie aber eher das Gegenteil. Sie verletzt die Jungen, die allerdings auch bis auf Stark sehr eindimensional gehalten werden, sie wirken wie Puppen, mit denen Zoey nach Belieben spielen kann. Viel zu leicht lassen sie sich wieder umgarnen und überzeugen, eine eigene Meinung sucht man bei ihnen vergeblich. Ihr einziges Ziel ist es, Zoey zu Diensten zu sein ' und das ist unglaublich langweilig und unverständlich. Nur Stark beweist Charakterstärke, wahrscheinlich fühlt sich Zoey deshalb von ihm besonders angezogen. Auch ihre weiteren Freunde, Damian, Jack und die Zwillinge handeln wie Marionetten, ihre Charaktere sind einseitig und einfältig geworden, wie Sprechpuppen plappern sie Zoey nach dem Mund und verstehen manchmal die einfachsten Anspielungen nicht. Besonders Jack ist zu einem weinerlichen Etwas degradiert worden, schade, dass die Autorinnen soviel Potential verschenken und die Personen so lieblos behandeln. Dafür führen sie aber einige neue Charaktere ein, die roten Vampyre, die zwar augenscheinlich ihre Menschlichkeit wieder gefunden haben, aber trotzdem noch Geheimnisse bewahren. Lediglich Aphrodite, Stark, Darius, Stevie Rae und Schwester Mary Angela beleben die Geschichte, sie sind immer für Überraschungen gut und zeigen eine ständige Wandelbarkeit, die noch lange nicht ausgeschöpft scheint. Der Fokus dieses Bandes liegt eindeutig bei Zoey und ihrer Beziehung zu ihren männlichen Freunden, das Aufeinandertreffen mit Neferet passiert eher nebensächlich. Denn auch Kalona ist von ihr fasziniert, er sieht in ihr die Aya, die Frau, die einst für ihn geschaffen wurde. Immer wieder schleicht er sich in ihre Träume ein und umgarnt sie, er paralysiert sie und Zoey braucht viel Kraft und Unterstützung, um sich dagegen wehren zu können. Wie gewohnt kommt das Buch in einer opulenten Aufmachung daher - inklusive einem interessanten Bild in der Schutzumschlaginnenseite.

Fazit:

Interessante Wendungen in der Geschichte sorgen für konstante Spannung, allerdings lebt sie mehr und mehr durch ihre Nebencharaktere. Zoey verkümmert zu einem Charakter, den man nicht mehr wirklich ernst nehmen kann. Dafür gibt es aber unerwartete Verläufe, ein interessantes Setting und einen gelungenen Schluß, der erst einmal ein Kapitel abschließt. Man darf auf die nächsten Bände gespannt sein, denn die Zeit für neue Ereignisse ist gekommen. Spannend und fesselnd geschrieben merkt man nicht wirklich, wie die Seiten vorüber fliegen, die Anfangsschwierigkeiten sind nicht mehr gravierend, lediglich die Stagnation einiger Charaktere ist störend und hinderlich, hier ist dringender Handlungsbedarf erforderlich.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 5. Teil mit Schwächen [Hörbuch Rezi], 6. März 2011
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: House of Night - Gejagt: 5. Teil. (Audio CD)
Zoey und ihre Freunde mussten im letzten Teil aus dem House of Night fliehen, nachdem der gefallene Engel Kalona auferstanden, und die gesamte Schule in seinen Bann gezogen hat. Zoey, die sich mit ihren wenigen Verbündeten in den Tunneln von Tulsa versteckt, sucht nach einer Möglichkeit Kalona zu besiegen, oder ihn zumindest aus der Stadt zu vertreiben.
Dann wird Zoey von einem Rabenspötter so schwer verletzt, dass sie zurück ins House of Night muss, um dort behandelt zu werden. Begleitet von ihren Freunden und Darius, einem Sohn des Erebos, begibt sie sich in die Höhle des Löwen, wo sie erkennen muss, dass Kalona nicht nur die gesamte Schülerschaft, sondern auch die Lehrer zu willenlosen Sklaven gemacht hat.
Zoey und ihre kleine Gruppe hat also alle Hände voll zu tun, Kalona das Fürchten zu lehren und die Schule aus den Klauen des gefallenen Engels zu befreien. Keine leichte Aufgabe, zumal Zoey in diesem Teil jede Menge Beziehungsstress hat.

*Vorsicht, leichte Spoiler*
Der 5. Band der House of Night-Reihe war für mich der bisher schwächste der Serie. Im Großen und Ganzen ist nicht viel passiert, außer dass Zoey sich ein völlig überflüssiges Beziehungsproblem aufgehalst hat, weil sie nicht weiß was, bzw. wen sie eigentlich will. Gerade hat Zoey sich mit Erik versöhnt, taucht wie aus dem Nichts ihr Ex Heath auf, von dem ich als Zuhörerin im Grunde nicht wusste, wo der nun plötzlich wieder herkommt. Kurz darauf muss Zoey von Heath mehr oder weniger gerettet werden, was eine neue Prägung mit ihm zur Folge hat. Als nächstes wendet sich Zoey Stark zu, um ihn von der dunklen Seite der Macht auf ihre Seite zu holen. Dazu geht sie auch mit ihm eine Art Beziehung ein, so eine Hohepriesterin-Krieger-Sache, und bindet den Bogenschützen durch einen Schwur an sich.
Die Action in diesem Band beisst sich ebenso in den Schwanz, wie Zoeys multiple Beziehungskisten: Erst flieht die Gruppe unter großem Aufwand aus dem House of Night, dann müssen sie wieder zurück, um abermals daraus zu flüchten, weil sie anschließend wieder rein wollen.
Mehr Handlung findet im Grunde nicht statt, und das macht eine große Schwäche dieses Teils aus, ist aber nicht die einzige.

Abgesehen von dem Beziehungshickhack und der Frage nach der Sinnhaftigkeit im House of Night ein- und auszugehen, blieb für mich auch die Spannung auf der Strecke. Als die Gruppe nach sorgfältiger Planung endlich wieder in der Schule war, passierte ... nichts. Kalona und seine Handlanger lassen zu, dass Zoey sich erholt, statt ihre Schwäche zu nutzen, sie auf ihre Seite zu ziehen. Wo ist denn da der Sinn? Wozu will Kolona Zoey, in die er die Inkarnation seiner A-ya sieht, an seiner Seite haben, wenn er in dem Moment tatenlos bleibt, als er sie in seinen Bau gelockt hat? Aber genau das geschieht.

Ein weiterer Schwachpunkt des 5. Bands ist meiner Ansicht nach die fehlende Entwicklung der Charaktere. Zoey wird von ihren Leuten als eine Art Lichtgestalt verehrt. Wer allerdings ihren Gedankengängen folgt, muss sich zwangsläufig fragen, woher sie das nehmen. Zoey bewegt sich in ihrer Entwicklung keinen Zentimeter weiter, vielmehr wirkt sie unreifer denn je. So hat sie bei mir in Sachen Beziehung nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch ihre Zurechnungsfähigkeit verloren.
Auch Heath Entwicklung tritt auf der Stelle. Als es nicht so läuft, wie er sich das vorstellt, greift er zur Flasche und betrinkt sich. Das muss er sich von Aphrodite abgeguckt haben, die in der ersten Hälfte des Hörbuchs ebenfalls ordentlich was schluckt. Während Letztere dabei noch eine komische Seite zeigt, begnügt sich Heath damit, sich selbst leid zu tun. Sein Verhalten führt dazu, dass ich ihn mir als Leserin bzw. Zuhörerin ohne Zoey nicht wirklich vorstellen kann, weil er als eigene Persönlichkeit praktisch nicht vorhanden ist.

Zu guter Letzt wäre da noch die Sprache. Salopper Jugendjargon ist eine Sache, aber was den Schreibstil angeht, bewegt sich die House of Night Serie meiner Ansicht nach auf sehr dünnem Eis. Das war schon bei den Vorgängern so, aber da nun auch noch Handlung, Spanung sowie die Weiterentwicklung der Charaktere auf der Strecke bleiben, fällt die schwache Ausdrucksweise umso schmerzhafter auf. Hat mich die Reihe anfangs noch mit neuen Aspekten in der Fantasy neugierig gemacht, baut sie mit diesem Teil für meinen Geschmack spürbar ab.

Ein Lichtblick war für mich die Sprecherin, Marie Bierstedt, die aus der schwachen Story noch etwas gemacht hat, sodass ich mich allen Widrigkeiten zum Trotz ganz gut unterhalten gefühlt habe.

Fazit:
2,5 Punkte für einen schwachen 5. Teil mit wenig Entwicklung, den die Sprecherin, Marie Bierstedt, dennoch hörenswert gemacht hat.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Fortsetzung, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
Zoeys Flucht aus dem House of Night ist gelungen!
Zusammen mit ihren Freunden und den roten Jungvampyren rund um Stevie Ray hat sie es geschafft, in die Tunnel von Tulsa zu gelangen.
Hier glauben sie sich in Sicherheit, doch auch hier müssen sie schnell erkennen, dass dies nicht der geeignete Ort ist. Während Zoey von Albträumen von Kalona geplagt ist, muss sich Stevie Ray mit schrecklichen Schmerzen auseinandersetzen. Und dann taucht auch noch Heath auf, der seine Gefühle für Zoey wieder entdeckt hat - mit ungeahnten Folgen.

Durch eine kleine Unaufmerksamkeit wird Zoey von den Rabenspöttern schwer verletzt und kämpft um ihr Leben. Um zu überleben, gibt es nur eine Chance: Sie muss zurück ins House of Night. Zusammen mit ihren Freunden und dem Krieger Darius macht sie sich auf dem Weg, doch was sie hier erwartet, hätte sie sich niemals vorstellen können...

P.C. und Kristin Cast haben mit "Gejagt" eine unglaublich gute Fortsetzung von "Ungezähmt" geschrieben, die direkt an die Geschichte anknüpft. Schon auf den ersten Seiten war ich wieder mittendrin in den Abenteuern von Zoey, Damien, Aphrodite und Co.
Was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass dieser Band nicht unbedingt nur in Gut und Böse unterteilt ist, sondern immer ein wenig mysteriöser als seine Vorgänger ist, sodass mir nie ganz klar war, welchen Charakteren ich trauen darf und welchen nicht.

Der Schreibstil ist gewohnt lässig und liest sich sehr flüssig und mitreißend. An die saloppe Jugendsprache konnte ich mich schnell wieder gewöhnen und bin nur so durch die Seiten geflogen.

Was die Charaktere angeht, so bin ich ein wenig zwiegespalten.
Viele Charaktere wie Erin und Shaunee haben sich unglaublich gesteigert und wirken in diesem Band sehr reif und weitaus weniger zickig, dafür ist Zoey leider eine totale Katastrophe.

Während Zoey sich besonders im 4. Band "Ungezähmt" gesteigert hat und ich sie endlich ernst nehmen konnte, bricht sie in diesem Band wieder völlg ein und ihr Liebesleben ist verkorkster denn je. Ohne zu viel zu verraten, kann ich hier nur sagen, dass Zoey ein Mädchen ist, mit dem ich mich wohl niemals identifizieren könnte. Ganze 4 (!) Männer an einem einzigen Tag zu küssen, ist einfach zu viel des Guten.

Gut sind dagegen die neuen Charaktere, die man in "Gejagt" kennenlernt.
Einige rote Jungvampyre werden sehr gut dargestellt. Vor allem bei Kamisha sieht man hier den ständigen innerlichen Kampf. Auf der einen Seite will man gut sein, auf der anderen Seite will man seinen Instinkten folgen.

Auch Kalona, ein gefallener Engel und Feind von Zoey wird gut und glaubwürdig dargestellt. Hierbei wird vor allem immer wieder betont, wie sehr man sich durch seine Ausstrahlung täuschen lassen kann. Der innere Kampf in Zoey wird dazu ebenfalls sehr gut dargestellt. Sehr interessant ist es, dass Kalona Zoey als A-ya ansteht, die zu früherer Zeit seine Geliebte war und ihn in sein Unglück stürzte.

Meine Lieblinge sind jedoch weiterhin Aphrodite und Damien, die ich in dieser Buchreihe nicht mehr missen mag. Aphrodite schafft es auch weiterhin, einzelne Charakter wie die Zwillinge und Stevie Ray aus ihrer Reserve zu locken. Schön zu sehen ist auch, dass sie immer glücklicher wird.

Die Covergestaltung ist wie immer sehr gut gelungen, dieses Mal jedoch besonders gut. Nie war ein Coverbild passender als hier. Auch das Poster auf den Innenseiten des Covers konnte mich überzeugen.

"Gejagt" ist bereits der 5. Band der House of Night-Reihe. In den USA ist gerade der 8. Band erschienen.

Insgesamt ist "Gejagt" deutlich düsterer und spannender als seine Vorgänger und ist somit der beste Reihe der bisherigen Reihe. Ich bin schon gespannt, wie die Geschichte mit dem 6. Band weitergeht, der bereits im Mai 2011 erscheint.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zoey und ihre Liebhaber ..., 13. April 2012
Von 
Anett Posner (Bundesland mit den meisten Staus) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Taschenbuch)
Diese dummen Liebhabergeschichten rund um Zoey mit dem Inhalt Er-will-mich-aber-ich-will-ihn-nicht-und-umgedreht gehen im fünften Teil tatsächlich weiter. Warum? Wahrscheinlich hatte niemand diesen Blödsinn im vierten Teil vermisst, aber nun bekommen wir ihn frisch aufgebrüht serviert und natürlich gleich mit drei Liebhabern wieder. Da Loren Blake, der Lehrer und Liebhaber Nr. 3, tot ist, tritt an seine Stelle Stark. Damit aber nicht genug, die Autorinnen setzen noch einen drauf, denn Kalona ist ebenso von Zoey fasziniert. Wie soll es auch anders sein. Schließlich sind alle von ihr fasziniert.

Ich bin ein geduldiger Mensch, aber das übersteigt dann doch mein positiv ausgerichtetes Denken, dass die bereits aufgeführten Mängel (Sprachstil und Wiederholungen und ein Drittel des Buches in Klammern geschriebene Sätze) vielleicht abgestellt werden könnten. Gott sei Dank muss ich die Bücher nicht kaufen, sondern bekomme sie von einer Kollegin ausgeliehen, aber es grenzt schon an Zeitverschwendung, sie zu lesen. Also zwei Sterne sind das höchste der Gefühle. Einen für den Fleiß, es ist immerhin der fünfte Teil und einen für das Cover.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Von Buch zu Buch schlechter, 23. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mich durch 6 Teile gequält und nun hat es ein Ende. Diese Rezension beschreibt meinen Eindruck aller Bücher von HoN. Also bis zum 6ten Teil.

Die Idee ist meiner Meinung nach eigentlich sehr gut. Der erste Teil war sicher nicht berauschend, aber ausbaufähig. Und meist werden Folgebücher besser. Hier habe ich jedoch den Eindruck, dass es immer schlechter wird.

Die Haupffigur ist dermaßen unsympathisch. Alles scheint ihr zuzufliegen. Die anderen Figuren sind im Grunde nur da, um Zoey noch besser da stehen zu lassen. Da erstaunt es einen, dass es problemlos tolleriert wird, dass sie von einem Kerl zum nächsten Hüpft.
Zoey kann alles, darf alles, ist alles, bekommt alles und jeder liebt sie. Sie scheint keine Fehler zu haben oder keine, die andere als Fehler beschreiben. Nicht sehr realistisch.

Die einzige Figur, die authentisch und echt rüber kommt, ist Aphrodite. Aber leider bleibt auch sie im Schatten der Hauptfigur.

Bitte lest euch die Rezension von J. Nolte zum ersten Teil durch. 1:1 mein Eindruck.

Absolut keine Kaufempfehlung von meiner Seite.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langsam steuert alles auf seinen Höhepunkt hin, 9. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
Band fünf der Serie um Zoey und ihre Freunde aus dem Internat für Jung-Vampyre startet direkt nach den Geschehnissen des vierten. Anders als sonst gibt es diesmal keine Verschnaufpause für den Leser, es geht direkt weiter. Obwohl es so scheint, als wäre die Handlung leicht zusammenzufassen, ist das Buch dennoch lesenswert und spannungsgeladen. Es hat zwar rund 500 Seiten, wirkt aber trotzdem nicht langatmig, sondern immer spannend.

Dazu tragen auch die Charaktere bei, die dem Leser von Band zu Band mehr ans Herz wachsen - die meisten zumindest. Die Zwillinge werden langsam etwas erwachsener und weniger überdreht - auch wenn es wirklich nervt, dass immer wieder gesagt wird, dass sie nur seelische Zwillinge sind, keine genetischen. Aphrodite wird immer mehr zur tragenden Figur, sowohl in der Runde der Freunde als auch für den Leser. Ihre Wandlung vom zickigen Biest zur immer noch zickigen, aber herzensguten Freundin ist schön zu beobachten. Unter den roten Jung-Vampyren sind auch einige, die ihren Reiz haben, diese möchte man am Ende des Buchs nicht mehr missen. Wer allerdings nach und nach immer mehr Sympathien verliert, ist Zoey, die Protagonistin. Nachdem man dachte, ihr Rekord von drei Männern innerhalb eines Buches wäre unschlagbar, toppt sie sich selbst. Das zwar immer noch relativ keusch, aber fast wäre ihre Gefühlswirrwarr sympathischer, wenn sie nicht immer wieder betonen würde, dass der Sex mit Loren ein absoluter Ausrutscher war. Moralische Predigten eines Mädchens, das innerhalb kürzester Zeit mit vier Männern rummacht, sind nicht ganz so glaubwürdig. Dann lieber dazu stehen, wie Aphrodite es zu ihren besten Zeiten tat.

Trotz der Kritikpunkte ist auch dieser Band wieder lesenswert und eine gute Weiterführung der Serie, die den Leser gespannt auf den sechsten Band zurücklässt. Dieser wird bereits im Mai 2011 unter dem Namen "Versucht" erscheinen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kleiner Abfall in der Reihe, 30. Juli 2011
Von 
Sandra "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Seit ihrer Flucht verstecken sich Zoey und ihre Freunde in den Tunneln bei Stevie Rae, die sich für das Gute entschieden hat und dadurch zum ersten roten Vampir gewandelt. Im HON herrscht das Böse durch Kolona und Neferet, die sich von Nyx abgewandt hat. Doch als Zoey von einem Rabenspötter schwer verletzt wird, muß sie zurück ins HON, damit ihre Verletzung heilen kann. Die Zustände dort sind noch schlimmer als erwartet, da alle Schüler von Kolona betört wurden. Die Schule wird nicht mehr von den Söhnen Eberos sondern von Rabenspöttern bewacht und zusätzlich verwandelt ein Eissturm alles in klirrende Kälte. Zoey weiß, daß sie Kolona nicht töten kann und versucht alles, um ihn zu vertreiben. Aber wird ihr das gelingen? Und auch Stark taucht wieder auf und Zoey ist hin und her gerissen zwischen Erik, Heath und Stark.

Meine Meinung:

Hmmm, also ehrlich gesagt, finde ich diesen Teil nicht ganz so gut, wie die bisherigen. Weite Teile des Buches beschäftigen sich mit Zoeys Gefühlen zu Erik, Heat und Stark. Ständig wechselnd. Auf Dauer nervt dies doch ein bißchen. Aber auch das drumherum ist ein wenig in die Länge gezogen, die bisher ungebrochene Spannung rund um das HON muß man in diesem Teil ein bißchen suchen. Ich frage mich, ob bei den Autorinnen die Luft raus ist, oder ob mich die Geschichte nicht mehr so fesselt wie bisher.

Was mich halt besonders störte war das ständige hin und her. Gut wird böse und wieder gut und umgekehrt. Als wüßten die Autorinnen selbst nicht so genau, wie ihre Geschichte weitergehen soll.
Versteht mich nicht falsch, wer die ersten 4 Teile gelesen hat, sollte auch diesen lesen, finde ich. Aber man sollte seine Erwartungen nicht zu hoch setzen.

Zum Ende hin wurde das Buch dann wieder einen Tick spannender, das Ende allerdings fand ich dann irgendwie zu überhastet. Trotzdem werde ich den nächsten Teil lesen, denn ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.

Fazit: Ich finde der 5. Teil steht hinter den ersten 4, kann sich mit ihnen nicht mehr messen. Trotzdem war es schön zu erfahren, wie die Geschichte um Zoey weitergeht und ich werde definitiv den 6. Auch lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 5. Band der House of Night-Reihe, 16. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
ZUM INHALT:
In Tulsa wütet ein furchtbarer Schneesturm, als Zoey mit ihren Freunden, den roten Jungvampyren und dem Krieger Darius vor Neferet, ihrem neuen Gefährten Kalona und den Rabenspöttern in die Tunnel unter dem Bahnhof (wo die roten Vampyre leben) flieht. Stevie Rae wurde von Starks Pfeil schwer verletzt und nun von Darius verarztet. Zoey traut den roten Vamypren um Stevie Rae noch immer nicht ganz (haben sie ihre Menschlichkeit wirklich zurück erhalten?) und hat das Gefühl, beobachtet zu werden. Außerdem wird sie von dem gefallenen Engel Kalona in ihren Träumen heimgesucht, der das gesamte House of Night in seinen Bann gezogen hat. Durch verschiedene Vorkommnisse sind Zoey und ihre Freunde gezwungen, wieder in das Vamyprinternat zurückzukehren und den Kampf gegen Kalona und Neferet aufzunehmen...

MEINE MEINUNG:
Der 5. Band der House of Night-Reihe knüpft gleich an seinen Vorgänger "Ungezähmt" an und beginnt Ende Dezember, wobei das winterlich-dunkle Tulsa als Schauplatz eine düstere Atmosphäre mitbringt.

Leider gefällt mir die Hauptperson Zoey Redbird immer weniger. Fortwährend kann sich die 17-jährige nicht zwischen mehreren männlichen Wesen entscheiden und mutiert immer mehr zum Flittchen, obwohl sie sich einredet, dass sie genau das nicht ist. Diese Wankelmütigkeit kann ich mit der starken zukünftigen Hohepriesterin, die die Welt vor dem Bösen retten soll, leider nicht in Einklang bringen. Dagegen mag ich die Figur der Aphrodite immer mehr. Die Wandlung von der Mega-Zicke bis hin zur liebenswerten, hilfsbereiten Person (nach dem Motto: "harte Schale, weicher Kern") mit trockenem Humor ist dem Autorenduo gut gelungen und lässt mich schon auf die Nachfolgebände freuen.

Dagegen treten die restlichen "Streberfreunde" (wie sie Aphrodite nennt) etwas in den Hintergrund, was ich schade finde, denn sie hätten eine größere Rolle verdient. Neben den bewährten Nebencharakteren erfahren wir im 5. Band mehr über die roten Jungvampyre und ihre Fähigkeiten, aber auch über den verführerisch wirkenden Antagonisten Kalona. Insgesamt wirken die jugendlichen Protagonisten etwas erwachsener als in den ersten Bänden, obwohl ich manche Taten (vor allem von Zoey) nicht ganz nachvollziehen kann. Dennoch wurden die Protagonisten vielschichtig und interessant ausgearbeitet und wie schon im 4. Band erwähnt, überrascht vor allem Aphrodite mit ihrer unerwarteten Weiterentwicklung.

Wie gewohnt schildert Ich-Erzählerin Zoey den Lesern die rasanten Geschehnisse und gewährt uns abermals einen Blick auf ihre Gedanken und Gefühle. Kaum schlägt man das Buch auf, wird man auch schon von den Begebenheiten rund um das House of Night gefangen genommen. Auch diesmal wartet die Story mit viel Action, Abwechslung und unerwarteten Wendungen auf. Die wenigen überflüssigen Szenen sowie der Cliffhanger stören mich schon fast nicht mehr. ;-)

Wie ich schon bei "Ungezähmt" erwähnt habe, hat sich die derbe Umgangssprache gottseidank sehr gebessert und nun nerven nur noch diverse Aussagen von Stevie Rae oder den Zwillingen. Der Schreibstil von P.C. und Kristin Cast ist nach wie vor flüssig und fesselnd.

FAZIT:
Leider bleibt der 5. Band "Gejagt" hinter seinem Vorgänger "Ungezähmt" etwas zurück, bietet allerdings ein unterhaltsames Lesevergnügen mit ausbaufähigen Charakteren, einer reizvollen Geschichte sowie einer düsteren Atmosphäre. Wegen der kleinen Mankos gibt es Abzüge und so verleihe ich hiermit 4 STERNE.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine fesselnde Fortsetzung der >>House of Night<< Reihe voll dunkler Geheimnisse., 2. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
Beschreibung:

Zoey hat nun endlich wieder ihre Freunde an ihrer Seite und die roten Jungvampyre sind nicht länger im Verborgenen. Doch es gibt eine andere große Gefahr die sie bedroht - Kalona, Neferets neuer Liebhaber, zieht das ganze House of Night in seinen Bann und es scheint so das niemand bemerkt welche Bedrohung wirklich von Kalona ausgeht.

Wieder einmal liegt es an Zoey und ihren Freunden herauszufinden wie sie gegen Kalona bestehen können und das House of Night von ihm befreien können. Dazu muss Zoey zurück in die Vergangenheit, denn nur dort findet sie den Schlüssel zum Sieg. Auf ihrem Weg kämpft Zoey sich außerdem immer wieder durch ihr Gefühlswirrungen die die Kombination aus Erik - Heath - Stark bewirkt.

Meine Meinung:

Das Autorenduo P. C. und Kristin Cast setzten mit >>Gejagt<<, dem fünften Band ihrer >>House of Night<< Reihe, direkt am Abschluss des vorherigen Titels >>Ungezähmt<< an. Wie auch in den Vorgängern wiederholen die Autorinnen die wichtigsten Vorkomnisse noch einmal, so das man den Roman auch gut ohne Vorkenntnise lesen kann.

Die von Nyx besonders gezeichnete Zoey steht im Mittelpunkt aller Ereignisse und gerät auch diesesmal mit ihren Freunden in ein aufregendes Abenteuer voller Gefahren und Geheimnisse die es zu ergründen gilt. Die Erzählsprache von P. C. und Kristin Cast ist in einer erfrischenden jugendlichen Art gehalten und passt somit perfekt zu Zoey. Durch Zoeys Blickwinkel bekommt man jedoch nicht nur magische Dinge mit auf den Weg sondern vor allem das verstrickte Gefühlschaos in dem sie sich befindet. Denn Zoey ist gleichzeitig in mehrere "Jungs" verliebt, da wäre z. B. der frisch gewandelte Erik mit dem sie schon einmal zusammen war, ihr Menschen-Ex-Freund Heath für den sie immer noch tiefe Gefühle empfindet und Stark der sie wie magisch anzuziehen scheint. Das Chaos ist also perfekt! Leider muss ich gestehen langweilt mich dieses ewige gehadere mit der Zeit nun doch da sich einfach keine Entwicklung bei Zoey zeigt und sich alles auf einem Punkt zu drehen scheint. Immer noch hoffe ich sehnlichst darauf, dass die Autorinnen endlich erbarmen mit Zoey haben und ihr einen Fortschritt gestatten.

Ähnlich wie in Zoeys Liebesleben gestaltet sich die allgemeine Figurenweiterentwicklung, man hat einfach das Gefühl auf der Stelle zu treten und ich warte immer darauf wenn es denn endlich soweit ist dass die Figuren ihr erlebtes verarbeiten und man einen Prozess des erwachsen werdens spürt. Einzig Aphrodite, die sich schon im letzten Band prächtig entwickelt hat, ist ein Lichtblick für mich. Es macht viel Spaß sie mit ihrer neuen Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft zu erleben, sie geht sogar so weit dass sie Stevie Rae in einer gefährlichen Lage ihr Blut gibt und somit eine Prägung mit ihr eingeht.

Zoey nimmt es in >>Gejagt<< mit einem mächtigen gefallenen Engel und der unzurechnugnsfähigen Hochepriesterin Neferet auf. Das und die Spannung die sich um diese ganze präkere Lage windet macht bei mir so einiges wett, denn hier zeigt sich endlich Zoeys Stärke und wie taff sie doch sein kann.

Die düstere Seite des House of Night gefällt mir sehr gut auch wenn die Autorinnen mehr aus ihren Figuren herausholen hätten können. Daher vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Mein Fazit:

Eine fesselnde Fortsetzung der >>House of Night<< Reihe voll dunkler Geheimnisse.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber oft leider zu einfach gelöst, 16. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Gejagt: House of Night 5 (Gebundene Ausgabe)
Kurzinhalt:

Das Buch setzt nahtlos da an, wo der letzte Band aufgehört hat: Die Freunde um Zoey sowie Darius und Erik Night sind in die Tunnel geflohen, in denen sich die roten Jungvampire schon seit einiger Zeit versteckt halten. Stevie Ray steckt noch immer der Pfeil von Stark in der Brust.

Draußen tobt ein Eissturm, der Strom scheint in der ganzen Stadt ausgefallen und es ist niemand auf der Straße zu sehen.
Doch sind die in den Tunneln wirklich sicher? Haben die roten Jungvampire wirklich ihre Menschlichkeit zurück?
Zoey hat das Gefühl einer weiteren Bedrohung, die in den Tunneln versteckt zu sein scheint. Und wird zudem von dem gefallen Engel, Kalona, in ihren Träumen heimgesucht.
Doch die Feder, die auf dem Buchcover zu sehen ist, weist auch auf die Rabenspötter hin, die den Freunden immer noch auf den Fersen sind.

Meine Meinung:
Meine Hoffnungen, dass Zoey gefühlsmäßig etwas erwachsener wird, haben sich leider zerschlagen. Noch immer springt ihr Herz zwischen diversen Jungs herum und ich frage mich langsam, ob dies einfach zeigen soll, dass sie auch nicht perfekt ist (um sie mit all ihren Fähigkeiten nicht völlig zu erhöhen).

Wie Harry Potter, der kein besonders guter Schüler war, ist Zoey scheinbar keine besonders treue Freundin. Nerven tut's trotzdem. Mit 17 erwarte ich irgendwie mehr von einer Jugendlichen.

Andererseits ist sie mit ihren 17 Jahren in der Lage, es gegen gefallene Engel und durchgeknallte Hohenpriesterinnen aufzunehmen. Was auch nicht immer unbedingt glaubwürdig wirkt. Da wird eine Riesenspannung aufgebaut, indem sich seitenweise sich darüber ausgelassen wird, welche Fähigkeiten "der Feind" hat und wie schwer es wird ihm gegenüberzustellen und dann wird doch alles wieder mit dem sprichwörtlichen Fingerschnipsen gelöst.

Aber ich will nicht nur meckern. Das Buch ist spannend, keine Frage. Auch wenn man die Handlung von über 500 Seiten im Prinzip in 3 Sätzen zusammenfassen kann. Dafür bringen die Autorinnen zusätzliche Figuren hinein (etwa werden verschiedene rote Jungvampire vorgestellt, hier besonders zauberhauft Kramisha mit ihrem herrlichen Akzent). Und stellen auch immer mehr die anderen Freunde in den Mittelpunkt der Handlung.

Auch wenn ich mich ernsthaft frage, warum nun zum mittlerweile fünften Mal erklärt werden muss, dass die Zwillinge eigentlich keine sind. Wir haben's begriffen!

Aphrodite wird für mich immer mehr zur Symphatieträgerin und das nicht nur, weil sie mit ihrer herrlich schnoddrigen Art Kalona auch mal als "Geflügelheini" bezeichnet. Ein Lob an die Übersetzerin.

Gut gefallen hat mir auch die düstere Atmosphäre, die jetzt im House of night herrscht, auch wenn das einiges an Potential nicht genutzt wurde. Hier hätte man sicher noch mehr Verwicklungen hineinbringen können.

Weniger gefallen hat mir auch, dass immer häufiger sexuelle Themen mit Gewalt verbunden werden, ich weiß nicht, wie oft das Wort "Vergewaltigung" fällt. Das geht in eine unschöne Richtung.

Fazit:
Spannend, aber oft leider zu einfach gelöst.
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Gejagt: House of Night 5
Gejagt: House of Night 5 von Kristin Cast (Gebundene Ausgabe - 4. Februar 2011)
EUR 16,95
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