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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echt „kuhle“ Indienreise oder Oh happy Kuh !
Ostfriesland: Die Kuh Lolle muss mitansehen, wie ihr heißgeliebter Stier Champion sich mit ihrer Kontrahentin Susi verlustiert.

Als sie zudem noch erfährt, dass der Bauer, auf dessen Bauernhof sie lebt, diesen verkaufen will und dann alle Kühe zu Hackfleisch verarbeitet werden sollen, beschließt sie, in ein Land zu wandern, wo Kühe...
Vor 20 Monaten von CabotCove veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht empfehlenswert
Der Roman bleibt weit hinter "Mieses Karma" oder "Plötzlich Shakespeare" zurück. Was mit "Happy Family" angefangen hat, setzt ich hier fort: Bemerkungen, die witzig gemeint sein sollen, verfehlen ihre Wirkung. Die "Botschaft" des Romans wird nicht adäquat vermittelt. Die Protagonistin überzeugt nicht. Eher ein...
Vor 15 Monaten von Kroeml veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht empfehlenswert, 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Kindle Edition)
Der Roman bleibt weit hinter "Mieses Karma" oder "Plötzlich Shakespeare" zurück. Was mit "Happy Family" angefangen hat, setzt ich hier fort: Bemerkungen, die witzig gemeint sein sollen, verfehlen ihre Wirkung. Die "Botschaft" des Romans wird nicht adäquat vermittelt. Die Protagonistin überzeugt nicht. Eher ein verzweifelt wirkender Versuch des Autors, krampfhaft an bisherige Erfolge anzuknüpfen. Habe den Roman nach der Hälfte weggelegt und werde ihn auch nicht fertig lesen - das passiert mir nur selten...
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Kühe machen Mühe, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Gebundene Ausgabe)
Worum geht es:

Der Klappentext des Buches, beschreibt eigentlich schon ziemlich genau worum es in dem Buch geht, so dass ich dem nicht mehr viel hinzuzufügen habe. Lolle und ihre beiden besten Freundinnen Hilde und Radieschen fliehen von ihrem heimatlichem Hof, gemeinsam mit Lolles (Ex-) Stier und der Kuh Susi, die quasi für diesen Zustand verantwortlich ist. Denn auf sie wartet eigentlich nur noch der Schlachter. Wie schön muss es dann in diesem Land sein, Indien, von dem Giacomo der italienische Kater so schwärmt. Für Kühe sei dies ein Paradies, und so weit kann es ja nicht entfernt sein. 3 Tage, vielleicht auch 4, aber definitiv irgendwo hinter dem Wald am Ende der Weide.

Meine Meinung:

Leider muss ich sagen, dass mir dieses Buch sehr viel weniger gefallen hat, als David Safiers erster Roman "Mieses Karma". Der Witz, intelligenter Humor, den man in seinem Debütwerk fand, sucht man hier nämlich leider vergeblich. Ich konnte während des gesamten Buches kein einziges Mal lachen, nicht einmal wirklich schmunzeln. Das höchste der Gefühle war noch ein Zucken meiner Mundwinkel, bei den bissigen Antworten von Hilde, und den Sätzen der unheimlich putzigen Radieschen. Ansonsten allerdings war es mehr eine Aneinanderreihung von flachen Witzen, und ausgelutschten Sprüchen. Das ganze wirkte auf mich mehr gezwungen als durchdacht, ganz so, als ob Herr Safier sich jeden halbwegs amüsanten Spruch von mittelmäßigen Stand-Up-Comedians aufgeschrieben hat, und an den unmöglichsten Stellen eingebaut hat.

Was mir jedoch gut gefallen hat, war die Botschaft der Geschichte. Es geht nicht nur um ein lustiges Geschichten von 5 Kühen, die die Welt erkunden, sondern es geht um die Suche nach dem Glück. Darum was es heißt, glücklich zu sein, und dass es nicht bedeutet seine Träume ohne Abstriche zu erfüllen. Viele Stellen habe ich mehrfach gelesen, weil mir die Sätze so gut gefallen haben. Klar, die könnten so teilweise auch auf Postkarten mit Steinen und Sternen im Hintergrund stehen, aber sie regen zum Nachdenken an. Sehr schön!

Die Handlung ist okay. Man weiß ja von vornherein, dass das alles andere als real ist und so niemals passieren könnte- mal ganz davon abgesehen, dass die Kühe sprechen und denken (aber wer weiß das schon ^^ ), aber wer tatsächlich kritisiert, dass Kühe nicht aus fahrenden Zügen ins Wasser springen, oder sich in Schiffscontainer schleichen, hat das Buch wohl nicht verstanden. Man muss sich darauf einlassen können, und dann ist es auch ein ganz nettes, kurzweiliges Buch, dass mir jedoch wahrscheinlich nicht sehr lange gut im Gedächtnis bleiben wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Muh, muh, muh und raus bist du !, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Taschenbuch)
Die Geschichte von Lolle und ihren Kuh-Freundinnen: auf der Suche nach dem Glück und der Reise nach Indien... kommt nicht bei weitem an "Mieses Karma" heran. David Safier bemüht sich redlich, aber die Geschichte bleibt langweilig. Keine Kaufempfehlung.
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echt „kuhle“ Indienreise oder Oh happy Kuh !, 10. November 2012
Von 
CabotCove - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Gebundene Ausgabe)
Ostfriesland: Die Kuh Lolle muss mitansehen, wie ihr heißgeliebter Stier Champion sich mit ihrer Kontrahentin Susi verlustiert.

Als sie zudem noch erfährt, dass der Bauer, auf dessen Bauernhof sie lebt, diesen verkaufen will und dann alle Kühe zu Hackfleisch verarbeitet werden sollen, beschließt sie, in ein Land zu wandern, wo Kühe noch einen Wert haben, sogar verehrt werden: Indien. Auf diese Idee bringt sie Giacomo, ein überdrehter italienischer Kater.
Aber sie kann doch nicht alleine gehen und ihre Freundinnen Hilde und Radieschen ihrem Schicksal überlassen. Und so macht sich eine ganze Prozession auf den Weg ins „gelobte Land“...

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Nach „Mieses Karma“ (sein erstes und bisher meiner Meinung nach bestes Buch), „Jesus liebt Dich“, „Plötzlich Shakespeare“ und „Happy family“ legt David Safier mit „Muh“ wieder ein echt „kuhles“ Buch vor. Man muss sich auf diesen Autor einlassen können, denn er hat schon sehr schräge Ideen teilweise, die sicherlich nicht jedermanns Humor treffen.

Bei mir liegt Safier mit seinem Stil absolut goldrichtig und ich habe bislang alle seine Bücher mit viel Spass gelesen. Mit der Kuh Lolle hat er wieder eine abgedrehte Protagonistin geschaffen – auf so eine Idee muss man erstmal kommen... Und bei jedem Buch denke ich immer: “Schräger kann es ja nicht mehr kommen“ und zack, mit dem nächsten Buch legt David Safier noch einen drauf.

Das Cover wurde wieder in dem gelb gestaltet, das alle seine Bücher bisher kennzeichnete und die Zeichnungen sind toll gemacht. Auch die Innenseiten des Umschlages sind klasse und schön bunt gestaltet. Das unterstreicht den lustigen Charakter des Buches noch auf gelungene Art und Weise.

Trotz all des Humors haben seine Bücher auch immer eine Aussage und zumindestens ich betrachte Kühe seitdem mit anderen Augen.
Wer hat sich vorher schon Gedanken um die Kuh auf der Weide gemacht ? Diese zu vermenschlichen und ihr eine spannende, interessante Geschichte „an die Hand zu geben“, hat mir sehr gut gefallen und ich hatte viel Spass, der chaotischen Herde nach Indien zu folgen.

Ergo: wer Lust auf ein Buch mit schräger Geschichte hat, bei dem die Lachmuskeln nur kurzfristig mal geschont werden, der ist bei David Safier richtig
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig und flach, 28. April 2013
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Gebundene Ausgabe)
Gestern Abend habe ich aufgegeben, mich durch dieses Buch zu quälen und es nach 160 Seiten gelangweilt und entnervt weggelegt. Ich frage mich, wie ich es überhaupt bis zur Hälfte des Buchs geschafft habe, kein einziges Mal habe ich gelacht oder eine Szene spannend gefunden. Manchmal habe ich mich gefragt (ohne dem sonst so talentierten Autor zu nahe treten zu wollen), ob er keine Lust hatte oder beim Schreiben betrunken war. Ich bezweifle nämlich, dass man sonst die Witze und die Unterhaltungen der Kühe unterhaltsam und lustig finden kann. Ständig dieses Gerede über "die Tage" der Kuh / der Frau - platt, klischeetriefend, altbacken und einfach nur peinlich. Diese "Old Dog"- Story hat mich auch ziemlich genervt, sie passt gar nicht zum Rest der Geschichte. Gefahren gibt es für Kühe in der großen weiten Welt genug, da muss nicht noch so eine an den Haaren herbeigezogene "untoter Hund verfolgt liebe, treudoofe Kuh"-Geschichte her.
Leider kann ich mich nicht dazu durchringen, bis zum Ende des Buchs zu lesen, um zu erfahren, ob und wie die Kühe zu ihrem Ziel gelangen und ihr Glück finden. Ich fürchte, ich würde mich stundenlang langweilen und mich wegen den flachen Witzen fremdschämen.
Schade, ich hatte mich nach den Vorgängerbüchern so auf "Muh" gefreut!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu abgedreht und fast aufdringlicher Humor, 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Gebundene Ausgabe)
Nee, das war nicht wirklich das tolle, eigentlich erwartete Buch...
Nach den beiden ersten wundervollen Büchern von David Safier: Mieses Karma und Jesus liebt mich (volle 5 Sterne), oder dann auch noch dem guten Shakespeare Buch (4) hat es etwas nachgelassen (happy Family vielleicht 3).
Aber das ist das erste wo ich mich wirklich durchquälen musste.

Die Beschreibung klang ja gut. Aber mir war es definitiv zu sehr abgedreht und fast aufdringlich in den vielen Muh- und Kuh Abwandlungen von Schlafliedern oder Sprüchen. Anfangs ja noch witzig, aber irgendwann nervig. Und so gar nicht passend immer die old dog Geschichte im Hintergrund (was ist das eigentlich für ein Wesen - ein alter gequälter Hund, ein Monster, ein Geist, der in den Träumen auftaucht, ein gigantischer Superhund..??)
Oder am Anfang noch - für eine Geschichte über sprechende Kühe - glaubwürdig (Ausbruch vom Bauernhof, an der Landstraße lang...), dann aber völlig abgedreht der Schritt zu den Wunderkühen die völlig unbemerkt in Flugzeuge gelangen (und dann an den Haaren herbeigezogene Abstürze überleben), oder von Brücken springen.
Und -sorry - das ewige Schnäuzeln... Nee.
Und so witzig ich den italienisch/deutsch sprechenden Kater teils noch fand, auch hier einfach zu sehr abgedreht (hab nur ich nicht verstanden, warum er Frauchen in New York sucht (mit dem er sich Pilze reingezogen hat ???!!? Und das er irgendwie im Strich gelassen hat ??!?)
Nee, sorry. Das kann David Safier definitiv besser.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider das schlechteste Buch von David Safier, 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Kindle Edition)
Nach "Jesus liebt mich", "Mieses Karma", "Happy Family" und "Plötzlich Shakespeare" (wirklich gelungene Bücher, die ich jedem empfehlen kann!!) hatte ich schon hohe Erwartungen an dieses Buch... Leider wurde keine einzige davon erwartet. Wirklich mit Abstand das schlechteste Buch von David Safier... Die anderen kann ich wirklich absolut empfehlen, dieses aber leider nicht. Sehr schade...:(
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Ansätze, aber schlechte Umsetzung..., 22. November 2013
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
«Kuh sera, sera. Was sein soll, soll sein, soll sein. Die Zukunft, die kennt kein Schwein ...» Dieses Lied singt die ostfriesische Kuh Lolle, deren Traum vom glücklichen Leben wie eine Blase auf der heißen Milch zerplatzt: Nicht nur, dass ihr geliebter Stier Champion sie mit einer anderen betrügt, nein, der Bauer auf ihrem Hof beschließt auch noch, alle Kühe schlachten zu lassen. Die Rettung kommt in Gestalt eines charmanten italienischen Katers. Er verrät Lolle, dass es ein Land auf dieser Welt gibt, in dem Kühe nicht zu Bolognese verarbeitet werden: Indien. Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen, der harten Hilde und dem lieben Radieschen, flieht Lolle von dem Bauernhof. Begleitet werden sie dabei nicht nur von Kater Giacomo, sondern auch von Susi, ausgerechnet jener blöden Kuh, die Lolle den Stier ausgespannt hat. Und auf der Suche nach dem ganz großen Glück erlebt die kleine chaotische Herde jede Menge gefährliche Abenteuer.

Meinung:
David Safier ist ein Name, mit dem ich viel Talent für intelligente Witze und humorvolle Romane verbinde. Auch wenn für mich keines seiner anderen Werke an sein Debüt „mieses Karma“ herankam, fand ich die anderen doch auch wirklich gut gelungen, perfekt zum Lachen und sehr lesenswert.

Demzufolge war ich auch sehr gespannt auf sein neuestes Werk „Muh!“. Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nie ein Buch aus der Sicht von Kühen gelesen habe und fand diesen schmalen Grat, der etwas naiven Weltansicht der Kühe, von Herrn Safier anfangs eigentlich ganz gut gelöst. Auch die Charaktere selbst fand ich zu Beginn zwar schon etwas sehr klischeebeladen, aber ich hatte noch Hoffnung und eigentlich waren sie für den Einstieg ganz liebenswert. Lolle ist zwar sehr naiv und etwas treu-doof, aber dennoch sympathisch und hat einen mutigen Kern. Auch die anderen Kühe und vor allem der Kater Giacomo vertreten jeweils einen stereotypen Charakter, den man so schon mehrmals gelesen hat. Dennoch bringen sie zu Beginn immer wieder etwas Witz in die Geschichte, so dass ich doch ab und an schmunzeln musste. Generell habe ich da noch darauf gewartet, dass es nun endlich richtig mit der erwarteten Geschichte los geht und ich wieder laut lachen kann. Jedoch habe ich irgendwie vergeblich gewartet. Denn weder die Charaktere, noch die Witze haben sich glaubhaft entwickelt und gefestigt.

Dabei ist die Handlung an sich ist relativ ok. Die Reise selbst hat sich für mich zwar etwas zu lang hingezogen und manche Szenen wurden nicht so gut umgesetzt, aber in der Grundidee fand ichs gar nicht so schlecht. Man weiß ja schon vorher, dass die solch eine Geschichte so niemals passieren könnte, deshalb fand ich auch die Tatsache, dass sich die Kühe einfach so in ein Flugzeug schmuggeln, oder aus einem fahrenden Zug springen können, nicht störend oder tragisch. Dennoch sind manche Sachen noch unerklärlicher und vor allem unpassender, als die erwähnten Beispiele. Vor allem die Teilgeschichte rund um den untoten Hund Old Dog, der immer wieder in Lolles Träumen und mitten in der Weltgeschichte auftaucht, fand ich einfach nervig und unnötig, da die Spannung dadurch auch nicht erhöht wurde. Und auch die seitenlangen Erklärungen über die Erschaffung der Welt durch die Gotteskuh, oder die ganzen abgewandelten Lieder habe ich nach dem ersten Einschub nur noch übersprungen, da sie meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen haben.
Zusätzlich ist auch die ein oder andere Frage nach dem Beenden des Romans leider noch offen geblieben.

Das Buch hat natürlich auch zugrundeliegende Hauptthemen, auf die der Autor aufmerksam machen möchte. So geht es vor allem um die Suche nach dem Glück und dass man auch glücklich sein kann und muss, wenn die eigenen Träume nicht vollständig erfüllt werden können. Außerdem kritisiert der Autor milde den extremen Fleischkonsum und die Massentierhaltung, die so in diesem Maße wohl nicht nötig wären. Diese Grundintensionen werden trotz allem sehr deutlich und verleihen dem Buch zumindest sehr unterschwellig einen tieferen Sinn. Lobend muss ich unbedingt noch die Buchgestaltung erwähnen, da es eine Weltkarte mit den markierten Stationen der kleinen Weltreise gibt und diese wirklich schön anzusehen ist.

Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach und flüssig zu lesen. Nur die Anteile des intelligenten Humors sind leider kaum vorhanden. Es gibt viele Witze, die aber dieses Mal fast alle nicht wirklich ankommen und eher sehr platt und bemüht wirken.

Fazit:
„Muh!“ ist ein Roman, der eigentlich mit einer interessanten Grundidee aufwarten kann, jedoch in der Umsetzung einfach nicht gelungen ist. Die Witze sind fast immer platt, bemüht und einfach übertrieben, die Charaktere bleiben trotz kleinerer Entwicklung klischeehaft und viele der eingefügten Nebenhandlung wirken unpassend und einfach nervig. Es ist ohne Zweifel Herr Safiers schlechtester Roman, für den ich, trotz guter Ansätze, nicht mehr als 2 Sterne vergeben kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kuhl :o), 2. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Gebundene Ausgabe)
Allen unkenrufen zum trotz finde ich dieses Buch sehr sehr gut gemacht, man muss evtl. noch dazu erwähnen dass ich Kühe/Tiergeschichten liebe und die anderen Bücher von D.Safier bisher auch mochte. es erinnert ziemlich an "Glennkill"
Finde es schade dass Hr. Safier hier teilweise runtergemacht wird, aber andere Schriftsteller treffen auch nicht immer den geschmack von ALLEN..furchtbar..

ergo: wer Fantasie hat und sich gerne in die Welt der Kühe entführen lassen will, für den ist dieses buch top.
Ich kann nur sagen: beide Daumen hoch!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kühe auf der Suche nach Glück und dem Paradies, 13. März 2013
Rezension bezieht sich auf: MUH! (Gebundene Ausgabe)
Als die Kuh Lolle eines Tages vor Liebeskummer weinend auf den italienischen Weltenbummler-Kater Giacomo trifft, wird ihr ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt: Es gibt nochviele andere Orte neben ihrer Weide auf einem ostfriesischen Bauernhof! Dann erfährt Lolle, dass der Bauer den Hof verkaufen und alle Kühe uns Stiere schlachten lassen will. Kurzerhand wird ein Aufstand probiert und Lolle ist mit ihren besten Freundinnen Hilde und Radieschen auf der Flucht. Ihr Ziel: Indien, denn Giacomo hatte ihr von dem Kuh-Paradies erzählt, in dem Kühe heilig sind. Dort will Lolle ohne ihren untreuen Stier Champion glücklich werden...

Ich war vor zwei Jahren total begeistert von Safiers Vorgängerromanen "Mieses Karma", "Plötzlich Shakespeare" und "Jesus liebt mich". Doch "MUH!" hat mich sehr enttäuscht. Die Hauptprotagonisten sind durchweg naiv und klischeebehaftet. Manches Mal füllten die Gespräche über die Körperausscheidungen der Kühe ganze Seiten. Also im Wahrsten Sinne alles "dumme Kühe". Als ich schon dachte, es kann nicht mehr schlimmer kommen, kam die Szene mit dem Frosch als Schwangerschaftstest und Radieschens "Geständnis".
Das Cover zeigt ja schon, mit welchen Hauptprotagonisten man es zu tun bekommt. Den "unwiderstehlichen" Stier Champion und die treu-doofe und naive Kuh Lolle.
Die Botschaft, die in Safiers Büchern die Hauptrolle spielt, hier nämlich die "Suche nach dem Glück" ist eine gute Idee, die der bisher so talentierte Autor sicherlich besser hingekriegt hätte. Meiner Ansicht nach sollte er bei den Menschen als Hauptcharakteren für seine Bücher bleiben, denn das hier ging gründlich in die Hose. Von seinem köstlichen Humor und witzigen Dialogen fand ich in diesem Buch leider reichlich wenig.
Der Schreibstil ist so einfach, die Sätze größtenteils so kurz dass nicht nur die Gespräche sonder die ganze Geschichte einfach platt wirkt und ich mehrmals mit dem Gedanken gespielt habe abzubrechen. Meine Hoffnung, es würde sich noch etwas bessern, wurde bis zum Schluss hin enttäuscht.
An und für sich finde ich auch den Stolzen Preis doch sehr übertrieben für diese wahrlich dünne Geschichte mit gerade mal etwas über 300 Seiten...

Fazit: Das können Sie doch besser, Herr Safier! Für dieses Buch gibt es von mir keine Leseempfehlung!
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Muh! (Hörbestseller)
Muh! (Hörbestseller) von David Safier (Audio CD - 19. August 2013)
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