Kundenrezensionen

93
3,9 von 5 Sternen
Vorsicht vor Leuten (Hörbestseller)
Format: Audio CDÄndern
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Ralf Husmann hat die erste Staffel von Stromberg erschaffen - dafür gehört er gelobt! Die späteren Staffeln mochte ich immer weniger, zu nah am echten tristen Büroalltag. Dieses Hörbuch gehört zur lächerlich geringen Auswahl an Hörbüchern bei simfy, so kam ich dazu, es zu hören.

Herbst macht immer gute Arbeit als Sprecher, das ist hier nicht anders als bei Er ist wieder da oder Ein Traum von einem Schiff.

Wie schon Nicht mein Tag erinnert mich auch dieses Buch stellenweise an den meist viel zu brachialen Haudraufkomiker Tommy Jaud. Aber Husmann schafft es seinen Figur etwas mehr Realismus und Tiefe zu geben.

Der Antiheld als Hauptfigur ist ziemlich abgedroschen. Anfang 40, trister Job bei der Stadt, Ehekrise. Nun taucht ein zwielichtiger Investor auf, der ein Großprojekt im Ruhrgebiet realisieren will.

Die Geschichte ist solide und durchaus spannend und unterhaltsam. Gelacht habe ich überhaupt nicht und nochmal hören möchte ich das Hörbuch nicht unbedingt. Marc-Uwe Klings Känguru-Hörbücher gefallen mir ungefähr 1.000 Mal besser und auch Er ist wieder da und Ein Traum von einem Schiff sind gelungener.

Das Ende kommt arg abrupt, ist aber clever. Anschließend könnte man ja mal Felix Krull von Thomas Mann hören.

Lustiger als Mario Barth und solche Billigcomedy, aber auch echt kein Muss!
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am 14. Februar 2014
("vorsicht vor leuten", lokal gekauft um ca. e12,9). Lese sonst keine Romane, habe aber die Vorliebe fürs Hörbuch entdeckt. Danke für die Empfehlungen hier, habe mich köstlich amüsiert und höre es gerade zum zweiten mal (je eine CD (a` ca. 70 minuten) zum frühstück). Der autor hat nicht nur zukunft und witz, sondern auch menschenkenntnis: der türkische schneider, der lorenz tee anbietet; der polnische hausarbeiter, der ihn mit der realität konfrontiert, oder der stromer, der gerne im krankenhaus bleiben moechte. die gemeinsamkeiten von hunden und neonazis werden hier beschrieben, wie auch die sprüche einer gruppe deutscher männer, die im flieger gen süden unterwegs sind. auch erfaehrst du hier (CD 2), was "funghi al tonno" wirklich heisst...

ja, und der sprecher wäre schon alleine grund genug, sich das zuzulegen. die einzelnen personen werden so plastisch zum leben erweckt, dass man meinen koennte, man hoerte das mit verteilten rollen. nicht selten kommen da auch gekonnter akzent oder nebengeraeusche (wie husten) zum einsatz, individuell fuer die jeweilige person.

schönen dank noch an autor und sprecher - so gehts dann schon. teile die begeisterung meiner vorschreiber, und wünsche euch erfreulichen hoergenuss! lG
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2011
Wenn dieser Autor der "lustigste Mann Deutschlands (SZ)" sein soll, dann ist es um den Humor in diesem Land sehr, sehr schlimm bestellt. Der Humor in diesem Buch ist so platt und vorhersehbar, wie man das von den einschlägigen deutschen Komödien kennt, die jede Woche als Tagestipp bei Sat1 oder RTL mit immer denselben Schauspielern rauf und runter laufen. Jetzt weiß ich aber endlich, welche Typen die Drehbücher dazu schreiben. An ein, zwei Stellen entlockte mir das Buch ein müdes Schmunzeln. Stellenweise findet man dann auch noch schwülstige Männerphantasien, z.B. als der Protagonist in der Dusche bei einem Wildfremden dessen halbnackte Frau trifft, der dann auch noch prompt die Brust aus dem Kimono hüpft. Haha. So was von realitätsnah...
Ich habe mich lediglich durch gequält, weil mir das Buch von einem Kollegen geliehen wurde, der dann auch fragt, wie es war. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich das ja gleich hier noch schriftlich festhalten.

Sicher, man kann solche Bücher lesen. Das ist auch nicht schwierig, weil man nicht denken muss und es schön groß gedruckt ist. Die Sprache ist entsprechend einfach. Man kann mit seiner Zeit aber auch Sinnvolleres anfangen und, wenn man lachen will, lieber ein "Lustiges Taschenbuch" auf dem Klo lesen, oder gleich was Anspruchsvolles.
Es ist eine Schande, dass man mit so einem Mist einen Haufen Kohle verdienen kann und dann auch noch von der Presse gefeiert wird. Was wiederum einiges über die Presse aussagt.
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am 10. Februar 2013
Absolut unterhaltsam ist dieses Buch geschrieben und gelesen.
Lorenz sitzt auf seinem Posten bem Stadtamt, und alles geht schief! Seine Karriere stagniert, seine Frau ist ausgezogen.
Die witzigen Reime, die er ihr per e-mail schickt, ziehen auch nicht mehr. Und das Lügen ist seine Hauptbeschäftigung. So paßt es gut, dass ihn ein skrupelloser Geschäftsmann in seine dubiosen Geschäfte hineinzieht. LÜGEN und Schwindeln, dass kann er. Und es fällt natürlich nicht nur Bewunderung der Mitstreiter im Amt an, sondern auch finanziell sahnt er ganz interessante Beträge ab. Auf Mallorca setzen sie ihre Spielchen des "KOHLEMACHEN" fort und manchmal regt sich auch das Gewissen bei Lorenz. Nachdem er - eher ungewollt seinen Kumpanen aus dem Meer rettet, übernimmt er dessen Gaunereien. Auch seine Frau kann sich diesem neuen Lorenz nicht entziehen. Nach Hause zurückgekehrt, ist der der "Macher" für ein großes Bauprojekt seine Kumpanen.
Aber dann kommt die Zeit, in der sie ständig fürchten müssen entlarvt zu werden und auf dem Sprung auswandern zu müssen ihre Tage verbringen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2012
wer Stromberg mag und/oder in den 60gern geboren ist wird sich über den Wortwitz kaputt lachen können, denn die Vergleiche, die hier kommen, hat man (zum 'Teil) schon erlebt, bzw. kann sie super nachvollziehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2013
Haben uns mehrere Hörbücher bestellt, die von Christoph-Maria Herbst gelesen werden. Dieses ist vor allem auf Grund er echt coolen Geschichte eines der Besten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ralf Husmann ist aus meiner Sicht ein unterschätzter Schriftsteller. Den meisten ist Husmann als Autor der legendären Figur Bernd Stromberg in der ProSieben-Serie Stromberg bekannnt, die inzwischen vier Staffeln umfasst und die in 2011 ihre fünfte Fortsetzung finden soll.

Darüber hinaus hat Ralf Husmann auch die Drehbücher zu Serien wie Dr. Psycho und "Der kleine Mann" geschrieben. Die wenigsten aber wissen, dass Husmann auch Bestseller wie "Nicht mein Tag" hat, den es sogar als Hörbuch mit Christoph Maria Herbst gibt.

In seinem neuesten Buch dreht sich die Geschichte um Lorenz Brahmkamp, der im fiktiven Osthofen wohnt, einem kleinen Örtchen im Ruhrgebiet, und sich mit kleinen und großen Lügen durch's Leben schlägt. Die Unsitte, die Unwahrheit zu sagen, zieht sich seit der Kindheit wie ein roter Faden durch sein Leben und macht weder vor seinem Privatleben noch vor dem Beruflichen in seiner Funktion als Sachbearbeiter einer Behörde Halt.

Inzwischen hat auch seine Frau Katrin die ständigen Lügen satt und sich von Lorenz getrennt. Also fasst der Protagonist einen Plan: Katrin muss zu ihm zurückkehren. Dazu will er im ersten Schritt abnehmen, im zweiten Schritt seinen Job sichern und als letztes ehrlich werden.

Doch seine Pläne werden durchkreuzt, als Alexander Schönleben in Brahmkamps Leben tritt, der das pure Gegenteil von Lorenz' Lebensentwurf darstellt. Schönleben ist reich, erfolgreich, fit, beliebt und verfügt über ein ausgeprägtes Liebesleben. Durch einen mehr oder weniger dummen Zufall will es das Schicksal, dass sich das Leben der beiden Männer intensiv kreuzt - intensiver, als sich das beide jemals vorgestellt hätten...

Während der gesamten 280 Seiten des Romans habe ich mich öfters beim laut lachen erwischt. Das ist dem Schreibstil von Ralf Husmann und seinem knochentrockenen Humor zu verdanken, der ausgerechnet immer dann zuschlägt, wenn ich es als Leser am wenigsten erwartet hätte.

Die Hauptfiguren des Buches werden lebendig beschrieben und ziehen den Leser von Beginn an in seinen Bann. Es ist mir schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Immer wieder habe ich mir spät in der Nacht gesagt "dieses Kapitel lese ich noch", um dann festzustellen, dass die Uhr in der Zwischenzeit weit nach Mitternacht angezeigt hat.

Insbesondere die literarischen Kleinode sind es, die begeistern. Wenn Lorenz dichtet

Eine Rose ist eine Rose,
auch wenn ihre Lieblingsfarbe Blau ist.
Und es ist doch Quatsch mit Soße,
dass du nicht mehr meine Frau bist.

dann bleibt kein Auge trocken vor Tränen der Rührung.

Das Ende von "Vorsicht vor Leuten" mag den einen oder anderen überraschen - für mich ist es nur die zwangsläufige Folge der Geschehnisse.

Mein Fazit: wer Stromberg liebt, wird auch an diesem Buch seine helle Freude haben. Zwar sind die Dialoge nicht so scharf wie bei dem Leiter der Schadensregulierung in der Capitol-Versicherung. Stattdessen weiß Ralf Husmanns feiner Humor und das Gespür für die Situationskomik zu begeistern. Und alle, die bisher weder Stromberg noch andere Fernsehformate von Husmann kennen, sollten Lorenz Brahmkamp und "Vorsicht vor Leuten" eine Chance geben.

Wem das Lesen des Schmökers zu aufwendig ist, kann auch gern zum hörenswerten Hörbuch greifen, das ebenfalls im Handel erhältlich ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2014
Mal was anderes, lustig gut erzählt. Einfach zu empfehlen. Vorgetragen von C.M. Herbst, einfach mal die beste Stimme zu diesem Hörbuch.
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am 27. August 2014
Der Einstieg in die Geschichte war einige Minuten etwas zäh, doch auf der Autofahrt, auf der wir waren, hatten wir Geduld uns darauf einzulassen - und es hat sich gelohnt!!!
Wir haben einen ganzen Reiseabschnitt von Kroatien bis Norddeutschland damit bestritten und auch meine Söhne (14 und 9) waren so gefesselt von der Geschichte, dass wir die Länge der Fahrt fast nicht bemerkten. Toll! (Dem 9-Jährigen musste ich es zwischendurch nochmal erklären, aber sonst war alles leicht verständlich.)

Danke an den Autor! :) Und danke, dass da jemand eine Hörgeschichte draus gemacht hat!
Toll, dass es so spannende und lustige Hörgeschichten gibt, ohne dass es immer gleich Krimis sein müssen!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2010
Das Buch leidet genauso wie Husmanns "Nicht mein Tag" an einem gravierenden Problem: die Handlung beginnt sehr interessant, verflacht jedoch zusehends. Und am Ende weiß der Autor nicht, wie er die Sache zu Ende bringen soll, und quällt sich einfach nur noch ins Ziel wie ein erschöpfter Marathonläufer.

Dabei hat Husmann ein sehr großes Potential, er ist generell ein Riesentalent. Allerdings ist er zugleich ein gutes Beispiel dafür, dass Talent und Ideenreichtum allein noch nicht ausreichen, um ein gutes Buch zu schreiben. Dem Husmann fehlt offensichtlich die Ausdauer, was ihn z.B. von Tommy Jaud unterscheidet.

Schade!
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