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66 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die eigene Welt aus den Fugen gerät
Als Sibylle Aurich aus dem Koma erwacht, in das sie nach einem nächtlichen Überfall gefallen ist, scheint nichts mehr, wie es war. Ihr Mann erkennt sie nicht, ihre Freundin wendet sich von ihr ab und von einem Sohn will niemand etwas wissen. Sibylle, deren bis dato heiles Weltbild nun in Trümmern liegt, macht sich auf die Suche nach sich selbst. Doch...
Veröffentlicht am 10. April 2010 von Bouquineur

versus
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer ist Sibylle?
Wem kannst du noch trauen, wenn sich dein ganzes Leben als eine Lüge heraus stellt?
Sibylle ist 34, verheiratet und Mutter. Sie führt ein ganz normales Leben, bis sie eines Tages mit ansehen muss, wie ihr kleiner Sohn Lukas entführt wird. Sie versucht ihm zu helfen und wird dabei nieder geschlagen. Sie erwacht in einem merkwürdigen Kellerraum, dem...
Veröffentlicht am 11. April 2010 von Dark Rose


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66 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die eigene Welt aus den Fugen gerät, 10. April 2010
Von 
Bouquineur (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Als Sibylle Aurich aus dem Koma erwacht, in das sie nach einem nächtlichen Überfall gefallen ist, scheint nichts mehr, wie es war. Ihr Mann erkennt sie nicht, ihre Freundin wendet sich von ihr ab und von einem Sohn will niemand etwas wissen. Sibylle, deren bis dato heiles Weltbild nun in Trümmern liegt, macht sich auf die Suche nach sich selbst. Doch welchem ihrer Helfer, die ihr auf ihrem Weg so scheinbar zufällig begegnen, kann sie trauen?

Arno Strobel, der sich für seine beiden ersten Romane das Feld der Kirchenthriller ausgesucht hatte, wagt sich in seinem neusten Buch auf ein völlig anderes Parkett: Psychothriller. Bis vor wenigen Jahren hätte man wohl nicht geglaubt, dass deutsche Autoren auf diesem Markt erfolgreich sein können. Spätestens seit Sebastian Fitzek weiß man - manchen gelingt es doch. Knapp ein Jahr nach dessen Roman Splitter kommt nun Arno Strobel mit einer zunächst ähnlich scheinenden Thematik. Beim Lesen des Romans passiert es denn auch, dass man Parallelen sucht. Allen, die sich nun die brennende Frage stellen: "Gibt es welche?" kann ich zur Beruhigung mit auf den Weg geben: Es gibt keine. Arno Strobel entwickelt seine Geschichte in eine andere Richtung. Kurze Kapitel mit raschen Szenewechseln und ein angenehmer Schreibstil sorgen für einen zügigen Lesefluss und halten die Spannung permanent aufrecht.

Sibylle Aurich stolpert quasi aus dem Koma zurück ins Leben und somit auch ins Leben des Lesers, der nun, ebenso wie Sibylle auf über 300 Seiten versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist. Von Beginn an kristallisieren sich zwei Möglichkeiten heraus, von denen eine im Lauf der Geschichte immer wahrscheinlicher wird. Vielleicht ein bisschen voraussehbar, nimmt der Spannung aber keinen Abbruch, weil bis zum Ende immer noch die Frage nach dem Warum bleibt. Obendrein weiß man eigentlich genau wie die Protagonistin nie, wer nun zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Es ist ein Katz- und Mausspiel, das sich bis auf die letzten Seiten des Buches hält. Ich kann jedem Leser nur raten, viel Zeit einzuplanen, um das Buch möglichst in einem Zug durchlesen zu können. Garantiert, lieber Leser, Sie werden sich schwarz ärgern, wenn Sie aufgrund so banaler Verpflichtungen wie Hausarbeit oder Sport diese Lektüre unterbrechen müssen! Sollten Sie es gar auf dem Weg zur Arbeit lesen, machen Sie an diesem Tag nur Dinge, bei denen sie sich nicht konzentrieren müssen, sie bleiben mit den Gedanken garantiert an diesem Buch hängen.

Für mich hat sich Arno Strobel mit diesem Buch nun endgültig in die Liga der richtig guten deutschen Thriller-Autoren katapultiert und braucht sich meiner Meinung nach nicht hinter den anderen großen Namen verstecken. Umso erfreuter habe ich die Leseprobe des nächsten Romanes zur Kenntnis genommen. Bedauerlich allerdings, darauf nun wieder lange warten zu müssen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite, 2. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Zum Inhalt des Buches:
Sybille Aurich wacht alleine in einem Zimmer auf, weiß nicht wo sich sich befindet und was geschehen ist.
Was ist passiert während sie im Koma lag und wer ist der komische Arzt der anwesend ist als sie erwacht?
Sie möchte schnellstmöglich zu Ihrem Sohn Lukas, aber laut dem Arzt hat sie gar kein Kind und Sybille versteht die Welt nicht mehr.
Es gelingt ihr die Flucht aus der Klinik und sie begibt sich auf die Suche nach Ihrem Kind.
Doch sie muss mit Erschrecken feststellen, dass niemand sie erkennt. Ihr Mann weiß nicht wer sie ist, auf den Hochzeitsbildern lächelt ihr eine fremde Frau entgegen. Sybille ist total durcheinander.
Eine Frau, Rosie, die sie bei der Flucht kennengelernt hat bietet Ihre Hilfe an. Doch was weiß die Dame und kann sie Ihr helfen?
Bei den Recherchen muss sie auch feststellen, das Ihre beste Freundin Elke anscheinend nicht mehr weiß, wer sie ist. Es reißt ihr den Boden unter den Füssen weg, sie hat keine Vertrauensperson mehr und weiß nicht mehr, was sie tun soll.
Was ist mit ihr passiert als sie im Koma lag? Wer war der komische Arzt der anwesend war als sie daraus erwachte? Wer steht auf Ihrer Seite und wer nicht?
Fragen die auftauchen und geklärt werden müssen.

Meine Meinung:
Das war der erste Strobel den ich gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht.
Er schafft es, von der ersten Seite an eine Spannung aufzubauen und man einfach nicht aufhören kann.
Die Charaktere sind sehr übersichtlich, werden gut erklärt und man kommt nicht durcheinander.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, es lässt sich angenehm lesen. Kapitel sind nicht zu lange gehalten, man kann es also, wenn es sein muss, auch gut mal aus der hand legen und findet trotzdem schnell wieder hinein.
Die Geschichte ist sehr bizarr, oft weiss man nicht was man denken soll. Gefühle und Emotionen von Sybille werden schön dargestellt und oft tut sie einem einfach nur leid, man kann sehr mit ihr mitfühlen. Wem kann sie trauen? Wer spielt ein falsches Spiel? Die Spannung bleibt bis zum letzten Kapiteln gleich hoch.
Das Ende ist gut gehalten, wurde nicht zu lange ausgedehnt. Es waren keine langwierigen Abschnitte in dem Buch vorhanden so dass man nicht das gefühl hatte, es zieht sich hin.
Von diesem Auto werde ich definitiv noch weitere Bücher lesen.

Mein Fazit:
uneingeschränkt zu empfehlen!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer ist Sibylle?, 11. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Wem kannst du noch trauen, wenn sich dein ganzes Leben als eine Lüge heraus stellt?
Sibylle ist 34, verheiratet und Mutter. Sie führt ein ganz normales Leben, bis sie eines Tages mit ansehen muss, wie ihr kleiner Sohn Lukas entführt wird. Sie versucht ihm zu helfen und wird dabei nieder geschlagen. Sie erwacht in einem merkwürdigen Kellerraum, dem 'Trakt', wo ihr ein Arzt erzählt, dass sie überfallen worden wäre und im Koma gelegen hätte, aber einen Sohn habe sie nicht. Durch einen glücklichen Zufall kann Sibylle fliehen und findet unerwartet Hilfe bei Rosie, einer ungewöhnlichen Frau, die Sibylle aber sofort alles glaubt, was sie ihr erzählt. Zusammen wollen sie heraus finden, was Sibylle zugestoßen ist und was noch viel wichtiger ist: Wo Lukas ist.
Doch wem kannst du noch trauen, wenn dein eigener Ehemann dich nicht erkennt? Wenn dich Männer verfolgen und sich scheinbar jeder als Verräter entpuppt, der Teil dieser großangelegten Verschwörung ist? Und vor allem: Was hast du getan, um so einen Aufwand zu rechtfertigen? Warum du?
Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich fand die Story sehr interessant, aber leider ein wenig sehr konfus. Dass die eine Figur in der einen Minute noch gut, in der nächsten böse und dann doch wieder gut war, das ist meiner Meinung nach ein bisschen zu viel des Guten. Wäre der wissenschaftliche Aspekt außen vor geblieben, hätte mir die Geschichte besser gefallen, diese krampfhaft logische Erklärung so ganz in allerletzter Minute nimmt dem Roman viel seiner Spannung und Originalität, meiner Meinung nach. Die Story an sich ist gut, die Umsetzung auch, nur das Ende ist dann ein bisschen zu gestelzt, mit der Liebesgeschichte die auch noch hinzugedichtet wird auf der allerletzten Seite. Ich würde nicht sagen, dass das Buch eine Zeitverschwendung war, ich habe es immerhin innerhalb weniger Stunden gelesen, aber ich würde es kein zweites mal lesen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strobel kann auch ohne viel Blut vergießen überzeugen !!, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Es gibt einige Passagen bei denen ich dachte, wow, was hat er hier für einen kapitalen Bock geschossen - das ist ja schon mehr als nur unlogisch und auch körperlich, oder technisch gar nicht umsetzbar - um dann aber viele Seiten später, die Auflösung brühwarm präsentiert zu bekommen. Diese Passagen haben einen sehr großen Anteil daran, dass man den Roman nicht aus der Hand legen kann, denn wenn die Alarmglocken erst einmal angesprungen sind und die Neugier geweckt ist, dann will man natürlich auch herausfinden ob sich wirklich ein solcher Fehler eingeschlichen hat, oder ob früher oder später die Erklärung folgt.

Diese oben genannten Abschnitte, gepaart mit einer überaus fesselnden Geschichte, in der die Suche nach der Wahrheit und der Identität mit Hindernissen und falschen Fährten nur so gepflastert ist, bilden das Dach und das Fundament des Buches. Eine Story die fast ganz ohne Blut auskommt, aber trotzdem keine Defizite in Sachen Nervenkitzel und Intensität aufweist. Das beweist einmal mehr, "thrill" wird nicht durch Blut und brutalste Gewalt erzeugt. Arno Strobel erzeugt mit "Der Trakt" den "thrill" auf eine ganz andere Art und Weise. Man nehme eine Figur (sie muss es verstehen gemocht zu werden, und ein leichtes für den Leser sein, sich mit ihr zu identifizieren), verpasst ihr eine neue Identität, lässt sie damit auf die Menschheit-, sprich Freunde und Verwandte los und spürt kurzerhand ein unglaublich beklemmendes Gefühl, wie es sein muss, sich für jemanden zu halten, der man in Wirklichkeit gar nicht ist. Erschreckend und grausam zugleich, die Reaktionen die einem entgegen purzeln.

Den fehlenden Rest - die Einrichtung sozusagen - füllen die Figuren aus, die aufgrund ihrer Emotionalität, der Führsorge, aber auch wegen ihrer Falschheit - einige sind so glitschig, dass sogar der Aal im Vergleich zu ihnen ein Pelztier ist - dem Roman das gewisse etwas verleihen, und ihn somit außerordentlich bereichern. Sie sind es auch, die aufgrund ihrer unvorhersehbaren Handlungen, einem immer wieder einen Ausruf des Erstaunens über die Lippen kommt lassen.

Alles in allem hat Arno Strobel mit "Der Trakt" einen Roman aus dem Ärmel gezaubert, der alle Facetten an den Tag legt, die ich als Fan der Thriller-, speziell der Psychothriller Literatur erwarte. Er liest sich wie ein Matchboxauto, einmal ganz aufgezogen und dann losgelassen, hält es erst wieder an wenn sämtliche Energie abgegeben, sprich verbraucht ist. Kurz um, dieser Roman ist ein Pageturner in Reinkultur. Ein Psychothriller, dem man ohne wenn und aber das Prädikat "wertvoll" verleihen kann, und somit eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fans und Freunde dieses Genres ist.

In Sachen Inhalt halte ich mich an dieser Stelle dezent zurück, denn der Klappentext verrät mehr als genug.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Idee, mangelhafte Umsetzung, 8. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Teilweise kann ich die Einteilung der Verlage in Psychothriller, Thiller oder Krimi nicht nachvollziehen. Das Buch von Arno Strobl ist meines Erachtens eine neue Kategorie: eine Thriller-Komödie.

Der Anfang ist sehr spannend geschrieben und wirft den Leser sofort in den undurchsichtigen Plot. Leider entwickelt sich dieser spätestens nach dem Besuch bei der Schwiegermutter nicht mehr weiter, sondern lebt von Zufälligkeiten (Maffay-Plakat und TV-Bericht) und unlogischen bzw. konstruierten Sequenzen (z.B. das in einen Hochsichheitstrakt ein Junge ungehindert eindringen kann oder in dem Hintereingang der Schlüssel von innen steckt!). Die Idee hinter dem Buch ist zwar nicht komplett neu, aber hätte viel mehr Potenzial gehabt. Dafür wäre es allerdings notwendig, dass die Hauptperson durch interessante Szenen selbst auf den wahren Grund stößt und das nicht durch eine andere Person einfach platt erzählt wird. Leider reißt auch das langweilige und völlig unlogische Ende im Stile eines B-Movies die zähe und langweilige Story am Ende nicht heraus.

Neben dem Plot liegt der größte Schwachpunkt aber in der Erzählweise und bei den Charakteren. Die Dialoge sind in vielen Fälle zu salop geschrieben und nehmen der Geschichte die notwendige Spannung. Die Hauptdarstellerin nervt den Leser mit ihren ständigen Weinkrämpfen, dem Denken/Sprechen in vollen Namen (Wer spricht oder denkt schon von sich in der Form: "Wein nicht rum Sybille Aurich!") und dem völlig absurden Klammern an ihr völlig unbekannte Personen wie diese Rosie. Gerade eben diese Person trägt mit ihren Kommentaren ("Herr Drecksack") zum abgleiten in eine Komödie im Stile von "Der Bulle von Tölz" bei.

Zu guter Letzte fehlt auch noch ein richtiger Bösewicht. Wieso der Autor die Motivation von diesem Hans durch seinen wirren Gedanken zum Zusammenspiel aller Dinge in der Welt erklärt und ihn dann am Ende auch noch zum Rächer der Hauptperson macht, bleibt wohl sein Rätsel. Auf jeden Fall fehlt diesem "Killer" vollkommen die abschreckende Seite. Von dem eigentlichen Kopf der bösen Machenschaften erfährt man nur in dessem Monolog am Ende etwas, in dem er sich als eine Mischung aus skrupelosem Mediziner, einem Verrückten und einem Terrorist darstellt. Und vollkommen deplaziert ist dessen vollkommen unfähiger Sohn (der seinen Vater auch noch mit dessen Nachnamen anspricht!). Warum erzählt er der Hauptperson ohne Not von den Machenschaften, warum versucht er sie zu küssen, etc.?

Zusammenfassend kann man sagen: Interessante Idee mit gutem Beginn, schwacher Storyline, saloppen Schreibstil und mangelhaften Charakteren! Trotzdem verdient der Autor noch eine zweite Chance von mir: War schließlich sein erster Thriller!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen IDENTITÄTSVERLUST EINMAL ANDERS HERUM, 26. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
DER TRAKT ist ein sehr spannender, leicht Science Fiction mäßiger Thriller, der leider wohl in naher Zukunft nicht all zu unrealistisch ist; also wehret den Anfängen

DIE STORY:

Eine Frau wacht in einem Krankenbett in einem Zimmer mit merkwürdigen Apparaturen und ohne Fenster auf. Sie erinnert sich zwar an ihren Namen: Sibylle Aurich. Sie weiß aber weder, wo sie ist, warum sie dort ist und wie sie dahin gekommen ist. Als es eine „Visite“ von einem Mann, der wie ein Arzt aussieht, gibt, gelingt es ihr, ihn zu übertölpeln und zu fliehen. Sie wird auf der Straße von einer rothaarigen Frau, Rosie, die gerade mit ihrem Auto vorbeigefahren kommt, „aufgegriffen“. Sibylle erzählt ihr, was ihr widerfahren ist und woran sie sich erinnern kann. Insbesondere, dass sie mit Hannes verheiratet ist und einen Sohn hat; Lukas. Als Sibylle zusammen mit Rosie Hannes aufsucht, erkennt er Sibylle nicht wieder, obwohl er einräumt, dass er mit Sibylle Aurich verheiratet sei. Nur: seine Frau sei vor zwei Monaten entführt worden und seit dem verschwunden … und einen Sohn, Lukas, habe er mit seiner Frau nicht … Sibylle ist verzweifelt und macht sich auf die (gefährliche) Suche nach Lukas und ihrem wahren Ich...

FAZIT:

DER TRAKT ist ein Krimi/Thriller, der – trotzdem es erst zum Schluß, im Showdown, - eine Leiche gibt, dennoch durchgängig hochspannend ist. Das Thema „Identitätsverlust“ ist klassisch und erinnert an Hitchcock. Ein Thema, dass den „Master of Suspence“ in einigen Filmen beschäftigt hat. Andererseits hatte ich beim Lesen auch spontan eine Assoziation zu Anthony Burgess „Ludovico-Methode“ in Uhrwerk Orange. Roman.! ARNO STROBEL variiert und kombiniert beide Themen in sehr spannender und wirklich erschreckender Weise. Das Szenario ist so bedrohlich, weil es so „realistisch“ scheint und genau das macht den „Schauer/Grusel“ der nicht alltäglichen Geschichte aus.

Viel Spaß beim Nachlesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für schwache Nerven, 1. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Klappentext

»Und wer bist du wirklich?«
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Meine Rezi

Allein die Rückseite des Buches ist mal wieder der Hammer!

" Man hat ihr alles genommen, nur nicht die Angst.
Stell dir vor,
dein Mann sagt, er hat dich noch nie gesehen, und die Leute sagen, du hast nie ein Kind gehabt.
Wem kannst du trauen, wenn niemand dir glaubt?
Und wer bist du wirklich? "

Ich muss direkt mit der Danksagung anfangen...

" Ich danke allen, die direkt oder indirekt zur Entstehung dieses Romans beigetragen haben. "

Roman ist ein wenig untertrieben, denn dieses Buch ist mal wieder Psychothriller vom feinsten! Am Anfang hatte ich etwas Angst das mich dieses Buch vielleicht nicht so mitnehmen/ mitreißen könnte wie " Der Sarg" ( den ich durch die Bücherfee vorher gelesen hatte), aber meine Angst war total unbegründet. Ich find es auch bei diesem Buch sehr schwierig eine Rezension zu schreiben, ohne zuviel zu verraten. Ich war erstaunt, wieviel Spannung man erzeugen kann, trotz, das die Handlung meistens in Sybille's Anwesenheit geschah. Wenn ich mir vorstelle, meine Familie würde mich nicht mehr erkennen, oder mir erzählen, ich sei nicht ich, ich würde sie für verrückt erklären und nicht mich selber. So ungefähr sieht das auch Sybille, eine mir sehr sympatische, aber in diesem Buch bemittleidenswerte junge Frau. Auch in diesem Buch hatte ich sehr viele Theorien, wer, was, weshalb. Und vorallem hab ich mir über jeden Menschen in diesem Buch mein eigenes Bild gemacht und doch lag ich manchmal ziemlich falsch. Wer dieses Buch lesen wird ( was ich nur empfehlen kann) dem wird es sicherlich genauso ergehen. Vielleicht auf andere Weise und doch ist nichts so, wie es scheint!

Mein Fazit

Ein gelungener Psychothriller für starke nerven, oder für schwache, wenn man es sich zutraut ;)
Bücherfee's Mone P.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pures Lesevergnügen, 24. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Gut, die relativ wenigen Seiten (ich liebe richtig dicke Bücher) haben dazu beigetragen, aber vorrangig lag es an der fesselnden Geschichte und dem - wie ich finde - für die Geschichte genau passendem Schreibstil des Autors.

Das Buch hat keine Längen. Der Leser wird gleich in die Geschichte "hineingeworfen" und in einem ähnlichen Tempo geht es weiter. Gut und böse wechseln ständig hin und her und auch wenn das Ende schon vorhergesehen werden kann, bleibt während des Lesens die Frage, ob man mit seinen Vermutungen richtig liegt oder es doch ganz anders kommt. Die relativ kurzen Kapitel haben dazu verleitet, noch schnell ein paar Seiten weiterzulesen, auch wenn man eigentlich etwas anderes vorhatte...

Zu dem Inhalt wurde meines Erachtens schon mehr als genug gesagt. Sicherlich ist der Grundgedanke des Psychothrillers nicht stark erklärt worden, aber das habe ich nicht als störend empfunden; der wissenschaftliche Hintergedanke wurde lediglich an Ende als Auflösung (die insgesamt etwas stark konstruiert wirkt) benötigt. Aber es handelt sich bei dem Buch ja auch um einen Psychothriller und nicht um einen Wissenschaftsthriller, so dass die Lust am Lesen schon am Anfang im Vordergrund steht.

Innerhalb des Buches sind dem Autoren ein paar kleinere Fehler unterlaufen, die mich ein wenig verwirrt haben ( z. B. der Geburtsname der Hauptperson), aber die entschuldige ich dem Autoren gerne, wenn er weiterhin so spannende Bücher schreibt.

Das Buch hat zwar keinen sonderlichen Tiefgang, aber wer ein paar Stunden spannendes Lesevergnügen sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Mit genau diesem Anspruchsdenken bin ich an das Buch herangegangen, und es hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt, so dass ich es nur empfehlen kann.

P. S. Auch wenn ander Rezensionen das Gegenteil behaupten: Mich hat das Buch auch an Sebastian Fitzek, den ich als Autor sehr schätze, erinnert!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Trakt, 16. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
Sybille erwacht in einem fensterlosen Raum. Sie ist findet sich im einem Krankenhausbett an verschiedene Geräte angeschlossen wieder. Ihre letzte Erinnerung: Die Entführung Ihres Sohnes Lukas.
Der Arzt, welcher Sie kurz darauf aufsucht, erzählt ihr, sie hätte einen Unfall gehabt und 2 Monate im Koma gelegen. Auf ihre Nachfrage nach dem Befinden ihres Sohnes erhält sie die schockierende Nachricht: Frau Aurich, Sie haben keinen Sohn.
Sybille gelingt die Flucht aus Ihrem Kellerverlis und wird auf der Strasse von der netten, etwas schrägen älteren Dame Rosie aufgelesen und nach Hause gefahren. Doch dann kommt der nächste Schock: Ihr eigener Mann erkennt sie nicht und behauptet, sie wäre nicht seine Frau und sie hätten keinen Sohn.
Ab hier beginnt dann eine atemlose Jagd nach der Wahrheit. Ist Sybille verrückt geworden oder will sie jemand reinlegen? Wenn ja, wer und warum? Was hat ihr Mann mit der Sache zu tun? Wem kann sie vertrauen und wem nicht?

Der Trakt ist ein, insgesamt gesehen, recht spannender und sehr temporeicher Thriller. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Auch das Ende ist schlüssig. Alle Ungereihmtheiten, welche einem "unterwegs" ins Auge stechen, werden zufriedenstellend aufgeklärt.
Punktabzug gibt es von mir zu einem für die Figur Sybille. Ich konnte Ihre Handlungsweise teilweise nicht nachvollziehen und fand Sie teilweise sehr naiv und sie war mir einfach unsympathisch. Zum weiteren war mir der Ablauf der Geschichte größtenteils einfach zu hektisch. Ständig gab es Ortswechsel, Situationen veränderten sich, es stellte sich raus, dass eine Person nicht das zu scheinen seid was sie vorgibt zu sein (und dann wieder doch nicht) und man bekommt das Gefühl selbst auf der Flucht zu sein.
Nur um das kurz klar zu stellen, ich mag temporeiche und unvorhersehbare Thriller (wie z.B. die von Jeffrey Deaver) eigentlich sehr sehr gern, aber hier war mir das Ganze einfach too much. Es ist ja nicht so, dass man nicht folgen kann (das ist eigentlich aufgrund des guten Schreibstils von Arno Strobel ohne weiteres möglich) nur wirkte es auf mich einfach ein bischen zu gezwungen, als wollte man die Spannung künstlich durch die vielen sich ständig wechselnden Situationen erhöhen. Schade eigentlich.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Netter Durchschnitt, 12. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Trakt: Psychothriller (Taschenbuch)
"Der Trakt" ist Strobels dritter Roman, für mich ist es der erste dieses Autors und wahrscheinlich auch der letzte. Was nicht heißen soll, dass der Thriller mir überhaupt nicht gefallen hätte - aber er war eben nur ganz nett, nicht mehr.

Der Roman beginnt mit einem Szenario, das wohl zu den schlimmsten gehört, die man sich vorstellen kann. Sybille erwacht in einem kargen Krankenhauszimmer aus dem Koma und hat nur eine Sorge: Wo ist ihr Sohn Lukas? In ihrer letzten Erinnerung an ihn wird er von einem Unbekannten in ein Auto gezerrt. Der Arzt, der kurz nach ihrem Erwachen den Raum betritt, erzählt ihr, dass sie zwei Monate im Koma gelegen und gar keinen Sohn habe. Verzweifelt gelingt ihr die Flucht aus ihrem Zimmer und sie muss feststellen, dass dieser Raum, in dem sie zwei Monate ihres Lebens gelegen haben soll, einsam im Keller eines Krankenhauses liegt. Doch das ist noch nicht alles. Als sie endlich zu Hause angekommen ist und sich ihrem Mann Johannes in die Arme werfen will, erkennt er sie nicht und ruft die Polizei. Sie sei nicht seine Frau Sybille - und tatsächlich: die Frau auf ihrem Hochzeitsfoto sieht nicht aus wie sie. Aber das Schlimmste: auch Johannes weiß nichts von einem Sohn.
Was ist nur los mit ihr und warum erkennt ihr eigener Mann, den sie so gut kennt wie niemanden sonst, sie nicht? Und warum kann niemand sich an Lukas erinnern? Die einzige Verbündete, die sie jetzt noch hat, ist Rosi, die Frau, die sie auf der Straße aufgelesen hatte, als sie in nichts weiter als ihrem kurzen Krankenhaushemdchen durch die Straßen Regensburgs lief. Doch auch das Vertrauen in sie wird schon bald getrübt, als ein Fremder ihre Aufmerksamkeit erregt. Er erzählt ihr, seiner Schwester sei es genauso ergangen wie ihr, auch sie sei kurze Zeit verschwunden und habe nach ihrem Wiederauftauchen von einem Sohn erzählt, den es nie gegeben hat. Er vermutet, Rosi sei eine der Entführer. Wem soll Sybille nun noch trauen?

Eigentlich eine sehr spannende Geschichte, aber in der Umsetzung hapert es dann doch ein bisschen. Mein größtes Problem war wohl, dass ich keine Nähe zur Protagonisten herstellen konnte. Trotz all ihres Leids und ihrer Verzweiflung, wirkt sie unbestimmt konturenlos. Man möchte zwar wissen, was ihr passiert ist und ob sie die Lösung findet, aber man folgt ihrem Weg erstaunlich emotionslos, sie bleibt fremd und distanziert.
Ebenso schwierig ist es mit dem ständigen Gut-Böse-Wechsel der anderen Helden. Es ist sicher wichtig, einen Thriller spannend zu halten, indem man offen lässt, wem die Heldin vertrauen kann und wem nicht, aber in diesem Fall hat der Autor es eindeutig übertrieben.
Das Ende war mir persönlich dann ein bisschen zu abgehoben - wie ein Blick in Victor Frankensteins Labor - und auch zu abrupt. Nach dem ewigen Hin und Her hätte ich mir da ein bisschen mehr Muße für ein richtiges Ende gewünscht, zumal ich diese sehr versöhnliche Stimmung der Heldin für recht unrealistisch halte.
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Der Trakt (Hörbestseller): Psychothriller
Der Trakt (Hörbestseller): Psychothriller von Arno Strobel (Audio CD - 5. September 2011)
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