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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasanter Thriller mit überraschendem Ende
Ein neu gegründeter Bundesstaat in den USA verspricht in nicht allzu ferner Zukunft absolute Sicherheit für alle Bürger in einer Zeit, in der Gewalt alltäglich ist. Doch dann geschieht in der versprochenen Idylle ein grausamer Mord an einer jungen Frau, und die Staatssicherheit sieht sich gezwungen Jeffrey Clayton - ein bekannter Psychologieprofessor...
Veröffentlicht am 24. Februar 2010 von Karin Schneeberger

versus
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überfrachtet mit Ideenballast
Katzenbachs Grundidee, die Szenerie in die Zukunft zu bauen, mag zwar ganz interessant anmuten. Allerdings sind seine Beschreibungen hinsichtlich der Gewaltextase, welche die USA überkam und die fast "logische" Schaffung eines Staates, frei von Verbrechen und von totaler Überwachung geprägt, etwas lapidar und nicht selten irgendwie unvollkommen. Dazu der...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 von o_ton


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überfrachtet mit Ideenballast, 7. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Katzenbachs Grundidee, die Szenerie in die Zukunft zu bauen, mag zwar ganz interessant anmuten. Allerdings sind seine Beschreibungen hinsichtlich der Gewaltextase, welche die USA überkam und die fast "logische" Schaffung eines Staates, frei von Verbrechen und von totaler Überwachung geprägt, etwas lapidar und nicht selten irgendwie unvollkommen. Dazu der Kontext, nämlich der Psychothriller als solches, die Katz-und Mausjagd nach einem intelligenten Serienmörder....es ist dann doch zu viel des Guten.

Katzenbach hat es gut gemeint, sicher. Allerdings gerät angesichts der ganzen Fülle von Handlungssträngen der eigentliche Thrill außer Acht. Jeffrey Clayton vs. Vater, Susan Clayton feat. Jeffrey vs. Vater, usw., man wird regelrecht erdrückt, wenn alle Protagonisten sich erst mit sich selbst und dann mit der drohenden Lebensgefahr beschäftigen. Dazu die stetigen Beschreibungen, wie diese neue perfekte Welt in Form eines zusätzlichen Bundesstaates zu funktionieren hat, um dann zu lesen, dass Papa Clayton sich eine neue Identität aufgebaut hat, mit derer er nun scheinbar mühelos auch in diese perfekt kontrollierte Welt eindringt und Morde begeht.....der Handlungsablauf wirkt eindeutig überfrachtet.
Dieser Big-Brother Ansatz wirkte auf mich eher verspielt als durchdacht. Auch ohne diese ganzen Nebenkriegsschauplätze hätte ein guter Thriller gelingen können.
Katzenbachs Schreibstil wirkt routiniert aber auch manchmal ideenlos. Seine Bemühungen, Spannung zu erzeugen, wirken in einigen Momenten deplatziert (ich erinnere da an Susan Claytons Bootsausfahrt, die, seltsam anmutend, ohne jegliche Not fast in einer Tragödie endet).

Die Charaktere wirken bisweilen seelenlos und bedienen, es ist ja ein US-Thriller, auch wieder typische Klischees (denn so darf der brutale Big-Brother-Cop nicht fehlen, warum nur?!).

Fazit: "Das Rätsel" ist ein allenfalls mäßiger Psycho-Thriller, in dem sich der Autor zu viel zumutet und seine Geschichte mit Ideenballast überfrachtet. Die Spannung muss angesichts vieler Nebenhandlungen und erzwungener Ideen weichen, so dass nur im letzten Drittel der Thrill garantiert ist. Es gibt viele bessere Thriller auf dem Markt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nervige Dialoge á la Katzenbach, 16. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Ich habe jetzt einen guten Teil gelesen und so langsam kann ich diese Dialoge nicht mehr hören. Ich habe von Katzenbach schon soviel gelesen, der Patient, die Anstalt, das Opfer, jetzt das Rätsel - und ich glaube es ist das letzte Buch. Wenn man eines der Bücher liest, dann passt das noch, aber nach dem 2. und 3. Buch wiederholen sich dann die Sprachstile, bzw. der Sprachstil. Ich erinnere mich an die Verhörgespräche aus der Anstalt, aus den Patientengesprächen von dem Patient.
Es ist IMMER das gleiche: Aber das wars denn auch schon, was? passiert doch alle tage, nicht wahr, professor?
richtig, professor? das ist gar nicht mal ungewöhnlich, stimmts? hab ich recht, professor? das wissen sie natürlich alles, nicht wahr, professor? ich glaube nicht, dass wir freunde werden, aber das muss ja nicht sein, professor, oder? der groschen ist noch nicht gefallen, professor, oder? jetzt hats bei ihnen klick gemacht professor. nicht wahr, professor?

Nachtrag vom 22.07. In meinem Urlaub habe ich mir nochmal zwei neue Bücher bestellt (selbstverständlich nicht von Katzenbach) und habe mir nochmal das Rätsel vorgenommen. Ich bin mitlerweile im letzten drittel und als der erste Kontakt zwischen Detektiv und Mörder kommt, geht die Problematik mit den immergleichen Dialogen von vorne los. Diesmal ist es nicht "nicht wahr, professor?" sondern "nicht wahr, detektiv?".

Einige Beispiele aus nur einem Gespräch ca. 10-11 Seiten:
So eilig, Detective?
Und, möchten Sie das, Detective?
Meinen Sie.. so weit gekommen, Detective?
Jedenfalls, Detective, ist das..
Aber wie Sie sehen, haben sie geirrt, Detective
Sie würden gerne.., nicht wahr?
Nicht umdrehen, Detective
Mit der Veränderung war ja zu rechnen, oder?
Ihre Neugier geht noch in eine andere Richung, nicht wahr?
Sie glauben..., habe ich recht?
Haben Sie Angst davor, zu sterben, Detective?
Schon seltsam, finden sie nicht?
Merkwürdig oder?
Wir hassen das, was unabwendbar ist, nicht wahr?
Wissen Sie wie.., Detective?
Die Welt ist ein seltsamer Ort, Detective
Sie würden .. gerne.., nicht wahr, Detective?
Das war ja auch von Anfang an der Plan, nicht wahr, Detective?
Es war nie .. geplant, nicht wahr?
ein für alle Male, richtig?
Richtig? Wiederholte der Killer
Das war eine ehrliche Antwort, Detective
Strenggenommen sind sie kein..., Detective
sind jemand, der..., nicht wahr?
Naja, Detective, zumindest...
Wieso haben sie das nicht gemacht, Detective
Jetzt nicht mehr, oder?
Sie haben es noch nicht verstanden, Detective, oder?
Aber sie sagen mir eins, Detective
und so solltest du es schaffen ihn zu finden, nicht wahr?
haben sie daran schonmal gedacht, Detective?
aber hier.. nicht ganz das selbe, nicht wahr?
und genau darum geht es, stimmt's?
lassen sie es mich erklären, Detective
..sind philosophischer Natur, nicht wahr?
haben wir den Beweis dafür, Detective
Gut, Detective, dann...
Oh, das schaffe ich, Detective
Aus dem Grund.., Detective
Was ich von ihnen will, Detective?
Meinen sie, dass sie das tun können, Detective?
sie sind der einzigste.., Detective
halten sie die linke hand hoch, Detective
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nervtötend statt aufregend, 16. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Am Anfang stand vermutlich eine zweifellos pfiffig-fiese Idee, aus der man einen guten Psychothriller hätte machen können. Doch so ziemlich alles, was Katzenbach dann auf das Gerippe drumrum konstruierte, wirkte aufgesetzt, merkwürdig oder misslang einfach nur. Spannende, durchaus gute Passagen leiden an inhaltlichen Fehlern und haarsträubenden Seiten, durch die man sich zum Ausgleich quälen muss. Nur mal drei Punkte, die nerven:

1. Der Hintergrund der Geschichte | Man muss Katzenbach zugute halten, dass er die Geschichte Ende in den 90ern geschrieben hat. Wenn ich richtig gerechnet habe - die Geschichte enthält nur ein, zwei vage Hinweise, spielt die Geschichte 2008. Und seine Prognosen für diese Zeit waren doch etwas zu duster. Amerika versinkt in der Gewalt der Straße und das mutet einfach unglaubwürdig an, nervt und selbst die sich daraus ergebenden ethischen Diskussionen wirken aufgesetzt.

2. Dilettantische Passagen | Nur zwei Beispiele: der Bösewicht muss in einem bestimmten Haus wohnen, fährt ein bestimmtes Auto und hat eine Frau mit einem bestimmten Job. Der Ermittler bekommt - oh wunder - 3 Listen per Computer zur Verfügung gestellt, um die Schnittmenge zu ermitteln. Die Auswertung erfolgt allerdings nicht per Rechner sondern durch mühsames Durchblättern. Oder: die komplette Arbeit lastet auf 2 - 3 Personen, die nicht einmal Polizistene sind. Und das obwohl die Polizei mit allen Mitteln und aller Verzweiflung den fiesen Serienmöder sucht. Alle anderen Sheriffs mutieren also zu Statisten, die dann zum Einsatz kommen, wenn jemand zu spät auftauchen muss. In dem Buch wimmelt es nur so von sinnlosen und/oder unlogischen Stellen.

3. Die unausweichlich brenzlige Situation | Wie in jedem gescheiten Krimi ist Verstärkung allenfalls etwas fürs reale Leben. Fiktion lebt von einsamen Helden, die in großer Eigenverantwortung im entscheidenden Moment alleine losziehen, über keinerlei Kommunikationsmöglichkeiten verfügen und somit zwangsläufig in eine brenzlige Situation geraten. Und obwohl es immer wieder so kommt, lesen wir diesen Unfug und das sogar bisweilen gerne. Aber wenn das alles so unplausibel, so kreuzdämlich und vor allem so absehbar konstruiert ist, möchte man am liebsten selbst in die Falle tappen, um dem Autor eins auszuwischen.

Fazit: eine Handvoll pfiffiger Ideen reicht nicht aus, um einen guten Psychothriller zu konstruieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasanter Thriller mit überraschendem Ende, 24. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Ein neu gegründeter Bundesstaat in den USA verspricht in nicht allzu ferner Zukunft absolute Sicherheit für alle Bürger in einer Zeit, in der Gewalt alltäglich ist. Doch dann geschieht in der versprochenen Idylle ein grausamer Mord an einer jungen Frau, und die Staatssicherheit sieht sich gezwungen Jeffrey Clayton - ein bekannter Psychologieprofessor und Spezialist für Serienmorde - hinzuzuziehen. Doch wie klärt man ein Verbrechen auf, welches es eigentlich nicht geben dürfte? Gleichzeitig erhält die Rätselautorin Susan Clayton verschlüsselte, bedrohliche Botschaften eines Unbekannten. Der Absender scheint intime Details aus ihrem Leben zu wissen, und das, obwohl sie sich seit 25 Jahren versteckt hält. Bruder und Schwester werden beide zu einem tödlichen Spiel gezwungen, aus dem es kein Entrinnen gibt. Fragt sich nur, wer am Schluss gewinnt...

Ein typischer Katzenbach-Roman: Spannend vom ersten bis zum letzten Wort, mit glaubhaften Charakteren und einer fesselnden Erzählweise. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen! Katzenbach überrascht den Leser mit cleveren und überraschenden Wendungen, welche es unmöglich machen, das Buch aus der Hand zu legen. Ein verblüffend glaubwürdiger Thriller, gespickt mit psychologisch geschickten Charakterstudien.
Ich empfehle des Buch jedem nicht zart besaiteten Freund intelligenter Thriller. Daher von mir 5 Sterne.
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43 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung pur, 29. November 2007
Von 
Andreas Wolter "awo256" (Münster, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Zu Beginn des Buches merkt man allmählich, dass die Geschichte in einer nahen Zukunft in einem chaotischen Amerika (USA) spielt. Die Gesellschaft ist in arm und reich aufgeteilt und wird von viel Gewalt geprägt. So kann der arbeitende Teil der Gesellschaft sein Büro nach Dienstschluss nur in Begleitung von bewaffneten Eskorten verlassen. Ansonsten muss er auf offener Straße um sein Leben fürchten.
Vor diesem Hintergrund haben gewisse gesellschaftliche Gruppierungen einen sogenannten 51. Bundesstaat auf dem Territorium der USA errichtet, der kurz vor der Anerkennung durch den Senat steht. Dieser bietet gut betuchten Bürgern die Möglichkeit sich in den neuen Staat einzukaufen und dort quasi ohne Angst vor Verbrechen zu leben. Dafür müssen sie allerdings einige Grundrechte aufgeben und sind für den Staat der gläserne Bürger.
Diese vermeintliche Idylle wird nun allerdings durch einen Serienmörder gestört, der die komplette Idee dieses neuen Staates damit zu Fall bringen möchte. Die Mordserie wird von "sauberen Staat" geheim gehalten und ein bekannter Professor auf ihn angesetzt, der auf Serienmörder spezialisiert ist. Dass dieser dafür in der eigenen dunklen Vergangenheit wühlen muss, bleibt nicht lange ein Geheimnis...

In die von Anfang an spannende Geschichte wird der Leser gut eingeführt und kann sich schnell mit der Hauptperson anfreunden. Ein zweiter Handlungsstrang (Mutter und Schwester des Professors) läuft einige Zeit nebenher und vereint sich schließlich mit der Haupthandlung. Das einzige, was man dem Buch vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass die Vor- und Nachteile des neuen Staates nur oberflächlich diskutiert werden. Aber es handelt sich schließlich auch um einen Thriller, der aufgrund seiner Spannung voll überzeugen kann. Von mir also eine klare Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für Adrenalinjunkies, 31. August 2010
Von 
Lisbeth Salander - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Ich will hier nichts vom Inhalt verraten. Darüber ist ohnehin schon genug geschrieben worden. Aber man muss ganz klar eine Warnung aussprechen:
Auch dieser Katzenbach-Thriller ist nichts für Adrenalinjunkies oder Liebhaber von Action, Tempo und spektakulären Wendungen.

Stattdessen werden ziemlich normale Durchschnittsbürger aus ihrem unspektakulären Alltag gerissen,
und müssen sich unfreiwillig mit einer Extremsituation auseinandersetzen,
die den Leser mit der Frage konfrontiert, wie man selber sich in solchen Konfliktsituationen verhalten würde.
Das sorgt für ein Höchstmass an Identifikation und regt die Phantasie an bis zum Limit.
Und wer an so was Vergnügen findet, ist bei "das Rätsel" bestens aufgehoben.

Die Spannungskurve ist bisweilen flach, die Dramaturgie eher subtil.
Die Story wird langsam und unaufgeregt etabliert, um sich dann umso mehr zuzuspitzen.

Es gibt seitenlange Passsagen, die sich in Nebensächlichkeiten verlieren, die Schauplätze oder Situationen beschreiben,
die scheinbar nicht zur Handlung beitragen, sondern die Grenze von
ausführlich zu ausufernd und die Schwelle von langatmig zu langweilig überschreiten.
Hier hilft entweder beherztes Überblättern in der Gewissheit, nichts zu verpassen,
oder man lässt sich darauf ein und entdeckt im Kopfkino eine fast unerträgliche Spannung.
(Für die einen mit Betonung auf "Spannung", für die anderen auf "unerträglich")

Es gibt also weder Helden, noch fliegen die Fäuste, und es fließt auch kein Blut in Strömen.
Aber dafür bekommt man eine gehörige Portion Menschen geboten, die mit Intelligenz und Raffinesse versuchen,
eine tödliche Bedrohung zu meistern.

Fazit:
Auch dies ist ein Thriller mit Betonung auf Psycho.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen so langatmig und langweilig, dass ich mittendrin abbrach, 11. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
"das rätsel" war bereits mein zweiter thriller von katzenbach; zuvor habe ich "der patient" gelesen. dementsprechend waren meine ansprüche an das buch und vorstellungen von weiteren katzenbach büchern sehr hoch, bisher hatte ich auch nur sehr positives über seine bücher gehört und gelesen. daher wurde ich bei dem buch absolut enttäuscht!

die futuristische darstellung amerikas wirkt sehr überzeugend und die problematik einer solchen zeit stellt katzenbach sehr gut dar. solch ein 51. bundesstaat ist ja nicht ganz unwahrscheinlich, zumal ich aus meiner stadt schon wohnhäuser kenne, die sich mit mauern nach außenhin abschirmen. leider endet hier auch schon das positive an dem buch.
der anfang ist unglaublich langatmig ung ich habe mich die ganze zeit gefragt, wann es denn endlich richtig losgeht. dann kommt susans angelfahrt und ich dachte mir, dass es jetzt endlich mal spannend werden dürfte.....aber fehlanzeige!! nach einer "spektakulären" fahrt durch die dunkelheit ist sie auch schon wieder wohlbehalten zu hause.
die leben der protagonisten spielen nebeneinanderher und komischerweise habe sie keinerlei kontakt miteinander, also auch nix, was das buch spannender macht. nachdem dann im mittelteil absolut absehbar wird, wie es weitergeht und ebenfalls keine spannung aufkommt, habe ich das buch enttäuscht ins regal gestellt. dazu muss ich sagen, dass ich sonst nie ein buch mittendrin abbreche, da mich sonst der ehrgeiz packt es zu ende zu lesen. aber das war hier leider absolut nicht der fall!!

Fazit: als thriller in stil john katzenbachs kann ich das buch nicht weiterempfehlen und eine enttäuschung ist vorprogrammiert. vielleicht ist es für liebhaber des science - fiction ja spannender.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja..., 7. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Auf dem Einband des Taschenbuches steht vorne "Erschreckend glaubhaft" und hinten "Gruselig, Unwiderstehlich, am liebsten würde man die Tür verriegeln und sich die Bettdecke über den Kopf ziehen!".

Wahrscheinlich sind die beiden Kritiker von der "Washington Post" und von "USA Today" gute Kumpels, die beide am Vorabend ihrer Beurteilung gemeinsam in einer Bar zu tief ins Glas geschaut haben, was ihrem Urteilsvermögen nicht gerade zugute kam.

Gut, die Tür verriegeln und die Bettdecke übern Kopf ANSTATT das Buch zu lesen, das wäre ok. Aber mit dem Buch schläft man besser ein, denn es enthält jede Menge langatmige Passagen. Also dann doch weg mit den Baldrian-Pillen und her mit dem Buch.

Spass beiseite, wer solche Thriller mag wie "Diabolous" oder andere Machwerke von Dan Brown, der wird auch diesen Roman lieben.
Alle anderen werden sich über die verlorene Zeit ärgern, in der man einen wirklich guten Roman hätte lesen können.

Die Story ist, typisch amerikanisch, mit jeder Menge Seitenerzählungen aufgebläht. Diese sollen dazu beitragen, die verschiedenen Personen und deren Charaktere kennenzulernen. Doch die damit verbundene Identifikation des Lesers mit den Figuren wird zu keiner Zeit erreicht. Ohne Identifikation kann man als Leser jedoch weder mitleiden noch Mitleid empfinden.

Hätte sich der Autor an die (bessere) Erzählweise wie bei Romanen von Anders Roslund & Börge Hellström oder Simon Beckett gehalten, dann hätte das Buch wohl nur 1/2 bis 2/3 der Seitenstärke erreicht, was meiner Ansicht nach für die Story auch besser gewesen wäre.

Die utopische Rahmenstory könnte von Verschwörungstheoretikern durchaus als "glaubhaft" angesehen werden. Wer weiss, vielleicht straft mich der Autor auch Lügen und es gibt wirklich irgendwann ein solches Szenario... wer hat schon Orwell geglaubt?

Für mich wirkt sie jedoch an den Haaren herbeigezogen und soll einem gewöhnlichen Thriller mehr "Pepp" geben. Auch hier muss ich leider sagen: Setzen, sechs!

Was noch hinzu kommt, wie so oft in amerikanischen Thrillern, ist, dass sämtliche genialen Techniken oder Gehirne ausgerechnet dann versagen, wenn sie wirklich gefordert sind. Verbunden mit den ebenfalls enthaltenen Logikschwächen in der Story kommt man sich als Leser vor, als ob der Autor die Intelligenz des Lesers anzweifelt.

Alles in allem: Ich war begeistert :-)
(als ich endlich fertig gelesen hatte...)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verschenktes Thema, langweiligst aufbereitet, 25. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Nach der Lektüre von "Die Anstalt" und "Der Patient" habe ich mich sehr auf "Das Rätsel" gefreut.

Doch dieser Roman ist derart schwach, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass der Autor derselbe ist:

Die Handlung spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Diese wird sehr stümperhaft beschrieben, phantasie- und einfallslos.
Da die "normale Welt" in Gewalt und Chaos versinkt, wird für überangepasste Reiche ein künstlicher Aufguss des American Dream, der 51. Bundesstaat, geschaffen. Für die Gestaltung dieser "Gegenwelt" ist dem Autor allerdings nichts Besonderes eingefallen. Gerade hier hätte selbst ein durchschnittlich begabter Schüler ein Feuerwerk an Ideen entfachen können, verglichen mit diesem hanebüchernen und farblosen Geschreibe.
Sogar technisch ist die Zukunft einfallslos ausgestattet, dazu fiel dem Autor ebenfalls nichts ein.

Dabei beginnt der Roman recht vielversprechend, die beiden Protagonisten haben ungewöhnliche Berufe, und die ganze Ausgangssituation liest sich anregend. Doch leider musste ich rasch erkennen, dass sich die Handlung sehr absehbar aufbaut, und die Geschichte jeder interessanten Gesellschaftskritik, die man in den Roman leicht hätte einbauen können (und von der vor allem auch "Die Anstalt" profitiert), entbehrt. Eine total verspießerte, kraftlose Welt der Political Correctness zwischen Faschismus und Konsumrausch hätte hier wunderbar gepasst, in der die beiden schillernden Hauptfiguren mit ihrer totkranken Mutter ein herrliches Gegenbild hätten abgeben können.
Doch der Autor scheitert nicht nur im Großen, gerade die "kleinen" Szenen sind es, die aufgesetzt und unglaubwürdig bleiben. Lächerlich z.B. der offensichtlich schon obligate Besuch der Ermittler bei einem inhaftierten gefährlichen Serienmörder, der wertvolle Anregungen für die Fahndung nach seinem "Kollegen" geben soll. Er bringt es nicht einmal zur Karikatur, mahnt dafür aber brav, dass Rauchen schädlich sei.

So erstarrt das Buch in lebensfernen, langatmigen und auch überflüssigen Beschreibungen, man liest sich halt durch bis zum vollkommen absehbaren Ende. Enttäuschend!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zu langatmig, 2. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel: Psychothriller (Taschenbuch)
Zur Story:
Im Amerika einer nicht allzu fernen Zukunft herrscht Gewalt und Chaos. Die Einwohner können sich nur noch schwer bewaffnet und mit Geleitschutz auf die Straßen trauen. Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung. In diesen finsteren Zeiten haben einige mächtige und vermögende Firmen eine Menge Land gekauft und dort den 51. Bundesstaat der USA gegründet. Der Sinn: Absolute Sicherheit seiner Bewohner, durch Beschneidung einiger wichtiger Artikel aus der Verfassung. Überwachung und eingeschränkte Privatsphäre sind nur einige der Mittel, die die Einwohner in Kauf nehmen müssen, um auch Nachts bei unverriegelten Türen schlafen zu können. Kurz vor der Abstimmung des amerikanischen Senats zur offiziellen Aufnahme des 51. Bundesstaates in den Staatenbund ereignet sich ein brutaler Mord an einem jungen Mädchen innerhalb des neu gegründeten Territoriums. Dieses Verbrechen stellt die Existenzberechtigung des 51. Bundesstaates natürlich in Frage. Deshalb wird kurzerhand der Psychologieprofessor und Experte für Serienkiller, Jeffrey Clayton zur Aufklärung hinzugezogen. Dieser wird schon bald mit den Schatten seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Mein Eindruck:
Der Geschichte fängt zwar vielversprechend an, verrennt sich dann jedoch in den langatmigen Ausführungen des Autors. Im Verlauf der 680 Seiten kommt selten wirklich so etwas wie Spannung auf. Das Buch hätte gut und gerne um 300 Seiten gekürzt werden können. So aber plätschert die Story langsam dahin. "Das Rätsel" finde ich bei weitem nicht so spannend und einfallsreich wie "Der Patient". Auch hätte man sich etwas mehr Informationen über den 51. Bundesstaat gewünscht. Die Idee ist nicht konsequent genug umgesetzt worden.

Fazit: Mittelmäßiger Thriller, der keinen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
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