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Kundenrezensionen

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am 1. November 2010
Ist ValMcDermids Krimi Nacht unter Tag vielleicht als Hörbuch nicht geeignet?
Der ständige Wechsel und die vielen Interviews,
dass gefiel mir gar nicht und spannend fand ich
es gar nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich sonst
gerne Rückblenden lese.
Oder war es nicht so gut gelesen? Ich mag Frau Sawatzki
aber gefallen hat mir dieses Hörbuch nicht. Ich bin sehr genervt,
und habe einfach schon nach CD2 - den Schluss gehört.
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am 9. Juli 2009
Misha Prentice meldet ihren Vater als vermisst. Das Erstaunliche allerdings ist, dass er bereits seit mehr als 20 Jahren verschwunden ist. Ihr Sohn leidet an Leukämie und eine Knochenmarkspende ihres Vaters scheint seine einzige Hoffnung zu sein. Sofort werden die Ermittlungen aufgenommen, führen jedoch zu immer mehr Fragen.

Gleichzeitig stößt die Reporterin Bel Richmond in Italien auf ein Indiz zu einem spektakulären Entführungsfall. Im Jahr 1985 verstarb bei der Lösegeldübergabe die Tochter eines der reichsten Männer Schottlands. Ihr kleiner Sohn blieb verschwunden. Sir Brodie setzt alles daran, ihn zu finden und finanziert Bel ihre Recherche.

DI Karen Pirie bekommt am Ende beide Fälle auf den Tisch und stürzt sich sofort in die Suche nach der dramatischen Wahrheit.

In diesem spannenden Kriminalpuzzle begibt sich Val McDermid im Gegensatz zu ihren blutrünstigeren Thrillern auf leisen Sohlen in ihre eigene Vergangenheit. So bekommt der Leser eine Menge Informationen zu den schlimmen Bergarbeiterstreiks der 80iger Jahre in Schottland und die daraus resultierende Armut. Auch mit Kritik an der 'Eisernen Lady', Margaret Thatcher, wird nicht gespart.

Beide Handlungsstränge laufen parallel und werden jeweils durch Rückblenden in die konkrete Vergangenheit lebendig untermalt. Dabei versteht die Autorin es hervorragend, stets die Spannung absolut am Limit zu halten. Wird es gerade so richtig interessant, folgt erneut ein Perspektivenwechsel. Natürlich ahnt der geübte Krimileser schon bald einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen, aber die Aufdeckung der tatsächlichen Hintergründe bleibt bis zum rasanten Schluss offen, da auch meisterhaft immer wieder falsche Spuren gelegt werden.

Insgesamt ein sehr empfehlenswerter Kriminalroman für Leser, denen psychologische Fallstricke wichtiger sind als Serienmörder mit einer Unzahl von Leichen.
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am 16. April 2009
Das neuste Werk von Val McDermid spielt auf zwei Zeitebenen. Im Sommer 2007, überwiegend in Schottland und Italien, sowie 1984, als die Thatcher-Regierung im Clinch mit den Bergarbeitern lag und das Land durch fast einjährige Streiks erschüttert wurde.

Im Sommer 2007 meldet Misha Prentice ihren Vater bei der Polizei in Edinburgh als vermisst. Karen Pirie von der Abteilung für ungelöste Fälle (sogenannte "cold cases") nimmt sich der Sache an, denn Mick Prentice verschwand vor über 22 Jahren, während des Streiks der Bergarbeiter. Kurz darauf bekommt sie einen anderen alten Fall übergeben, in dem neue Indizien aufgetaucht sind. Vor 22 Jahren wurden die Tochter und der Enkelsohn von Sir Brodie Maclennan Grant entführt und die Tochter starb bei der Lösegeldübergabe. Weder der Enkel noch die Entführer wurden jemals entdeckt.

Trotz der zahlreichen Handlungsstränge und der unterschiedlichen Zeitebenen liest sich das Buch sehr flüssig. Das erste Drittel dient eher der Einführung und ist sehr interessant, spannend wird es in den anderen zwei Drittteln. Aufmerksame Leser werden schon lange vor dem Ende den Ausgang vermuten, trotzdem bleibt es bis zum Schluss spannend.

"Nacht unter Tag" besticht nicht nur durch die gut konstruierte Geschichte, sondern auch durch realistische Hauptfiguren und die einfühlsamen Schilderungen der Situation bei den betroffenen Bergarbeitern und deren Familien. Val McDermid kommt selbst aus einer Bergbauregion und kann daher auf eigene Erinnerungen und die ihrer Familie zurückgreifen.

Ein fesselnder Krimi, gut erzählt, mit einer Portion britischem Humor und ohne viel Blutvergießen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. August 2010
Ich habe dieses Buch bereits vor einiger Zeit im englischen Original gelesen, und kann wie immer jeden der Sprache mächtigen nur ermutigen, das auch zu tun. Gerade Krimis sind ja literarisch nicht das Höchste der Gefühle und lassen sich auch für nicht ganz perfekt "native speaker" gut lesen.

Nun habe ich allerdings familiäre Bindungen nach England, und vor allem nach Nord-England, und daher habe ich diesen Krimit mit einer besonderen Erwartung gelesen. M.E. handelt sich um einen atmosphärisch sehr dichten Krimi, wobei Thriller wohl das falsche Wort ist. Die Rückblenden machen den besonderen Reiz des Buches auch, und für mich persönlich sind das auch die stärksten Phasen des Buches.

Auch wenn die "gegenwärtige" Lösung ein wenig an den Haaren herbei gezogen ist, so hat McDermid hier erneut einen alleinstehenden Krimi geschrieben, den man in einem Rutsch durchliest, und von ihren Büchern, die nicht irgendeiner Serie angehören, einer der Besten. Routiniert baut sie die Spannung auf, die sie gekonnt über weite Strecken des Buches hält.

Allerdings habe ich doch langsam ein ganz kleinen wenig das Gefühl, dass sich McDermid mit ihrer eignen Produktivität beginnt im Wege zu stehen. Es wäre natürlich übertrieben zu behaupten, dass sie einen einzigartigen Stil hat, aber ob der Anzahl ihrer Bücher beginnt sie sich selber zu überleben.

Nichtsdestotrotz ist dies ein wirklich solider, kurzweiliger und -wie gesagt- atmosphärischer, echt englischer, Krimi. Zum lesen am Strand und anderswo.
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am 19. Dezember 2010
Langsam scheint es kein Zufall mehr, wenn die Polizei auf 2 völlig unterschiedlichen Baustellen ermittelt, die sich dann aber, wer hätte es gedacht, zu einer Baustelle entwickeln.

Die Tochter eines Reichen wird ermordet, ihr Säugling verschwindet spurlos.
Ein Bergarbeiter flieht in ein besseres Leben, wird aber erst nach vielen Jahren von seiner Familie als vermisst gemeldet.

Zahlreiche Recherchen im Umkreis des Bergarbeiters und seiner Familie sowie in den gut betuchten Kreisen lassen bis zuletzt nicht vermuten, dass die Arbeiterklasse und die Oberschicht hier in starker, leidenschaftlicher Beziehung standen.

Perfekt geschrieben, spannend in jeder Zeile, unterhaltsam, gut ausgemalt und wie fast immer bei Val McDermid ein Lesegenuss!
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am 4. Mai 2009
Ein Bergarbeiter, der 22 Jahre, nachdem er verschwunden ist, als vermisst gemeldet wird und neue Hinweise in einem Entführungsfall, der genauso lange her ist'
Val McDermid in Hochform! Sie schreib wie immer spannend und anschaulich, man hat mehr das Gefühl, dabeizusein, als ein Buch zu lesen. Besonders die Rückblicke sind perfekt geschrieben. Erinnern ein bißchen an die Serie Cold Case ' und die liebe ich auch. Auch Bildungstechnisch nicht verkehrt, denn man lernt gleich noch einiges über das harte Leben der Bergarbeiter im Jahr 1984, während des großen Streiks. Ein Buch, dass man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
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am 12. November 2012
"ein Ort für die Ewigkeit".

Das Buch führt zwei Fälle, die die Abteilung für ungelöste Fälle unter DI Pirie, die ein wenig Barbara Havers in den guten Zeiten von E. George ähnelt, bearbeitet zusammen.

Die Geschichte wird in 2 Zeitebenen 1984 und 2007 (Gegenwart) erzählt und spielt in Schottland und der Toskana. Die Wechsel lassen die Seiten förmlich fliegen. Ich musste sogar eine Stunde "Nachtschicht" einlegen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. ;-)

Viel zum Inhalt kann man fast nicht erzählen, weil man sonst doch den Zusammenhang verraten könnte, aber es geht um einen vor 22 Jahren verschwundenen Bergmann, der jetzt seinen an Leukämie erkrankten Enkel mit einer Knochenmarksspende retten soll, weshalb seine Tochter ihn nach all den Jahren vermisst meldet. Damals hatte es geheißen, er sei als Streikbrecher nach Nottingham gefahren und habe dort gearbeitet. Seiner Frau und seiner Tochter hat das als Stigma angehaftet und die Frau ist verbittert.

Es stellt sich schnell heraus, dass Mike Prentice nicht als Streikbrecher wegging, sondern anderweitig verschwunden ist, aber dann kommt ein zweiter alter ungelöster Fall für die DI hinzu, dem sie eine höhere Priorität einräumen muss. Sie mogelt aber ein wenig, um auch in der Bergarbeitersache weiterzukommen und es gelingt am Ende beide Fälle zusammenzuführen bzw. stellt sich ein Zusammenhang heraus, der sehr spannend erzählt und konstruiert ist.

Ich habe das Buch ähnlich wie "Ein Ort für die Ewigkeit" verschlungen und war absolut gefesselt. Jetzt kommt ja bald der neue Band mit Carol Jordan und Tony Hill und dann hoffe ich, dass Val McDermid vielleicht wieder solche einen singulär stehenden Thriller schreibt, obwohl sie gerne auch aus DI Pirie und DS Parhatka eine Reihe über ungelöste Mordfälle machen könnte.
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am 28. Juli 2012
Nacht unter Tag ist ein spannendes Buch und die Stimme sehr angenehm zu hören. Höre Hörbücher gern zum Einschlafen. Das fällt hier aber schwer, da es spannend ist.
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am 26. Januar 2011
Mir hat dies Buch überhaupt nicht gefallen. Ich musste mich richtig zwingen es fertig zu lesen. Es kommt häufig langeweile auf. Die wenigen spannenden Stellen sind ziemlich kurz und es ist ein ständiges hin und her zwischen Orten und Zeiten. Wenn es interessant wird, wechselt die Zeit oder der Ort, so wird diese wenige Spannung wieder zerstört. Außerdem wurden viel zu viele Geschichten in dieses Buch gepackt ohne die die haupthandlung auch ausgekommen wäre und welche nur Unverständnis schaffen. Dazu kommen noch einige unglaubwürdige Zufälle.
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am 30. Juni 2013
der Gewerkschaften.
Erst 20 Jahre nach seinem Verschwinden und durch die dringend notwendige Typisierung des Opas leitet die Tochter von Mick Prentice eine Vermisstenanzeige ein.
Es beginnen Ermittlungen in 2 Ländern und in verschiedenen Gesellschaftsschichten. Im Bergarbeiter Milieu und in der schottischen Landadelsschicht.
Die Bergarbeiter sind eine verschworene Gemeinschaft und was dann im Zuge des Verschwindens aufgedeckt wird, ist wirklich unglaublich.
Als dann noch Morde in Italien geschehen, werden die Verbindungen zwischen dem Verschwinden des Bergarbeiters und der reichen Tochter von Sir Brodie und ihres Sohnes immer deutlicher und die Menschen, die Licht ins Dunkel bringen könnten, schweigen immer weiter.
Ein sehr spannendes Buch, was man immer im Bezug auf den Bergarbeiterstreik in den 80er Jahren sehen muss.
Sehr düster mit überraschenden Wendungen.
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