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Kundenrezensionen

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am 21. August 2012
*** Klappentext ***
Du gehörst mir
Für den Londoner Galeristen Donald Ramsey ist Leidenschaft ein Fremdwort. Die Schönheit von Frauen bewundert er nur in Kunstwerken. Sein plötzliches Interesse an Anna, der neuen Assistentin, ist daher ungewohnt für ihn. So ungewohnt, dass Donald jemanden anheuert, um die junge Frau verführen zu lassen: Zeppo ist für diesen Job wie geschaffen - attraktiv, charmant und vollkommen skrupellos. Eine perfekte Intrige nimmt ihren Lauf. Doch Menschen sind keine Gemälde. Und ihr Preis hat nichts mit Geld zu tun ...

*** Meine Meinung ***
Als eine Bekannte mir das Hörbuch anbot, fand ich den Klappentext recht interessant. Doch Beckett und ich passen irgendwie nicht zueinander. Ich hatte bei der Story erwartet, dass perfide Intrigen gesponnen werden und ich als Hörerin eine Überraschung nach der anderen erlebe. Doch durch die Schreibweise in der Ich-Form aus Sicht des Galeristen Donald Ramsay war ich bei der Planung der Intrige direkt live dabei und es kam für mich keine Spannung auf. Meiner Meinung nach plätscherte die Handlung so vor sich hin, frei nach dem Motto: nun tat ich dies, dann tat ich jenes. Für mich war es nur eine Beschreibung der Handlung und es fehlte der Pepp. Es gab keine Cliffhanger am Ende der Kapitel, die mich zum Weiterhören animierten oder Andeutungen, die mich neugierig werden ließen.
*** Spoilerbeginn ***
Erschreckt hat mich, dass ein Mord ohne Folgen blieb. Da kam ein bisschen Spannung für mich auf und ich glaubte, am Ende würden Ramsay und Zeppo doch noch zur Rechenschaft gezogen. Doch dahin gehend geschah nichts.
*** Spoilerende ***
Die Charaktere blieben für mich farblos und eindimensional und ich mochte keinen von ihnen. Geschweige denn konnte mich mit einem von ihnen identifizieren.
Beim Lesen fiebere ich mit und tauche in die Handlung ein. Das ist während der Fahrt mit Bus und Bahn lustig, vor allem wenn ich dann vor mich hin grinse, die Stirn runzele oder vor lauter Spannung beginne zu hibbeln. Doch bei diesem Hörbuch hatte ich einen leeren Blick und hoffte, dass sich noch etwas Spannendes tut. Dieses Hörbuch kann man ohne Probleme in der Öffentlichkeit hören, es wird beim Hören kein Aufsehen erregt.
Johannes Steck hat wieder hervorragend gelesen. Er konnte den einzelnen Charakteren Leben einhauchen und hat das Buch dadurch für mich aufgewertet.
Tja, das war mein letzter Versuch mit Beckett und ich vergebe gerade mal 2 Sterne.
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Im Vorwort dieses Buches schreibt Simon Beckett, dass 'Voyeur' sein erster veröffentlichter Roman ist, den er zwischen 1991 und 1992 mit der Hand (!) schrieb. Deshalb seien auch hier vorab die Stimmen gewarnt, die nach dem Lesen des Buches (wie auch schon bei OBSESSION und FLAMMENBRUT) enttäuscht sein könnten, dass die älteren Werke Becketts 'nicht so gut' sind wie seine heutige David-Hunter-Serie. Sie können meiner Meinung nach auch überhaupt nicht verglichen werden, da sich der Autor erstens weiterentwickelt hat und zweitens seine ersten Bücher ganz einfach nicht im Thriller-Genre schrieb, sondern diese eher dem psychologischen Krimibereich angehören. Wobei ich beim 'Voyeur' nun behaupten möchte, dass das Buch auch nicht ins Genre Krimi gehört, sondern einfach in eine spannende und mitreißende Literaturebene mit einer guten Prise Erotik.

Der Galerist Donald lebt sehr zurückgezogen und ohne Sex auskommend, denn diesen braucht er nicht zum Leben. Doch findet er es äußerst erregend, anderen Menschen genau dabei zuzuschauen. So passiert es eines Tages, dass er seine Assistentin Anna in seiner Galerie heimlich dabei beobachtet, wie sie sich nach ihrem Dienst für ein Date mit ihrem Freund Marty umkleidet. Vor einem Spiegel stehend entblößt sie sich zunächst, um sich dann andere Kleidung anzuziehen.

Von diesem Moment an, wird Anna für Donald zum Objekt seiner obsessiven Begierde. Er möchte Anna für sich, doch stört ihr Freund Marty bei diesem Vorhaben natürlich gewaltig. Um Marty aus dem Weg zu räumen, engagiert er Zeppo, der für Geld alles tun würde und auch über Leichen geht. Dieser soll das Paar auseinanderbringen, indem er mit Anna ein Verhältnis beginnt. Doch leider ist dieser Plan nicht so einfach zu erfüllen, wie er sich vielleicht anfangs anhören mag und so passieren viele Dinge, die nicht vorhersehbar sind. Eines Tages verschwindet Marty tatsächlich und Donald und Zeppo sind nicht ganz unschuldig daran. Als Anna dann die Polizei damit beauftragt, Marty zu finden, geht es Donald und seinem Kompagnon mächtig an den Kragen.

Mich hat dieser Roman von der ersten Seite an gefesselt. Es war zwar etwas ungewöhnlich für mich, Stellen in diesem Buch zu lesen, die (untypisch für Simon Beckett) sehr erotisch bebildert waren, doch hat er es in einer Art und Weise getan, die den Leser mit Sicherheit nicht unberührt lässt. Und obwohl Sex und die Begierde eines Menschen die Hauptrolle in diesem Buch spielt, so kamen diese beiden Bestandteile nie überschwänglich oder penetrant rüber. Auch kam dieser Roman im Gegensatz zu den neueren Beckett-Romanen fast ohne Blutvergießen aus.

Eine sehr spannende, psychologisch gut recherchierte und erotikgeladene Geschichte, die man so in dieser Art von Beckett vielleicht nicht erwartet hätte, die mich aber überaus begeistert hat. Es ist schön, dass mich nun insgesamt drei ältere Werke des Autors die Zeit für mich überbrücken konnten, bis ich endlich den vierten David-Hunter-Fall in den Händen halten darf.
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am 13. September 2010
Man merkt, dass Beckett seinen Stil noch finden musste, als er dieses Buch geschrieben hat. Zwar ist die Story ganz gut konstruiert, aber der Schluss ist dann mehr als dürftig. Die Spannung baut sich auf und erreicht auch ihren "Höhepunkt" (im wahrsten Sinne), aber das Ende des Buches lässt dann zu wünschen übrig. Mir hat das große Finale gefehlt, eine interessante, ganz unerwartete Wendung und nicht einfach das "Auslaufen" der Geschichte ins Nichts. Sein Traum von der Frau, die sich die Haare bürstet, taucht zwar am Ende nochmal auf und scheint sich zu klären, aber es wird dann versäumt, weiter darauf einzugehen. Der Leser muss raten, was der Traum für Donald letztlich bedeutete und was es mit seinen Fantasien/ seiner Besessenheit zu tun hat. Der Autor hätte eindeutig mehr daraus machen können.
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am 29. August 2010
Als Erzählung von vielleicht 100-150 Seiten wäre die Geschichte akzeptabel - aber als Roman und dann unter einem so reißerischen Titel? Nein das ist nicht akzeptabel. Hab die Geschichte zwar zu Ende gelesen als eine Art Pausenfüller - aber das Ganze kommt mir wie eine Art *Übung* des Autors vor. Als Leser sollte man eher die Hände davon lassen. Vieles ist unausgegoren im Roman, die Figuren teils hölzern dargestellt, Handlungsabläufe sind wenig logisch und viel zu sehr in die Länge gezogen und sowas wie Spannung fehlt fast vollständig. Gewisse Erotismen kommen vor, aber auch diese wirken im Zusammenspiel der Figuren unglaubhaft.

Also: Hände weg davon!
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am 28. April 2012
Meiner Meinung nach, lässt sich das Buch ganz gut lesen. Es ist interessant mal alles aus einer anderen Perspektive zu lesen, den - wie von Simon Beckett auch im Vorwort erwähnt - ist das ganze Buch aus Sicht des Galeristen geschrieben. Man kann also seine Schritte und Gefühle nachvollziehen - eigentlich. Ich bin ehrlich gesagt nicht ganz aus Donald Ramsey und dem ganzen Buch schlau geworden. Der Schreibstil, der mir schon aus der David Hunter - Reihe von Simon Beckett bekannt ist, ist angenehm und vor allem die Schlussszenen des Buches sind, wie ich zugeben muss, wirklich gut geschrieben, obwohl sie nicht ganz meinem literarischen Interesse entsprechen. Doch im Endeffekt hört das Buch genau da auf, wo es wirklich spannend wird und es an die Substanz von Donald und seinen Hintergrund geht. Ein sehr abruptes und nicht zufriedenstellendes Ende.

Mein Fazit: Man kann es mal lesen, aber es wird garantiert nicht in die Abteilung "MUSS UNBEDINGT GELESEN WERDEN" aufgenommen...

Text aus meinem Blog
(...)
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am 16. Mai 2016
Donald Ramsey ist ein älterer Herr, dem eine Kunstgalerie in London gehört. Hier verbringt er als Leiter derselben seine Tage und umgibt sich mit dem, was er am liebsten mag - Kunst. Es ist keine wirkliche Leidenschaft, sondern eine Passion, denn Leidenschaft empfindet er an sich nicht. Lediglich seiner Privatsammlung von erotischer Kunst kann er annähernd Leidenschaft entgegen bringen. An sich ist Ramsey mit seinem Leben jedoch nicht unzufrieden. Als er jünger war, hat er die Sache mit der körperlichen Liebe mal ausprobiert, doch auch das konnte keine Leidenschaft in ihm wecken.

Als jedoch Anna als seine neue Assistentin in der Galerie anfängt, verändert sich Ramseys Einstellung. Zwar empfindet er keine glühende Leidenschaft für sie, doch er ist fasziniert von der jungen Frau und hat sie gern in seiner Nähe. Doch Anna ist kein Single, eine Tatsache, die Donald jetzt nicht weiter stört - was ihn jedoch stört ist, dass Anna zusammen mit ihrem Marty aus London weggehen will. Das jedoch kann Donald nicht zulassen, denn Anna fasziniert ihn und er will sie bei sich behalten und nicht nur das, denn er hat große Pläne mit der jungen Frau.

Donald will die junge Frau verführen. Jedoch kommt dieser körperliche Akt für ihn selbst nicht in Frage, doch er hat den richtigen Mann zur Hand. Zeppo, seines Zeichens Model, scheint perfekt für die Verführung der jungen Frau. Zuerst jedoch muss ein kleines Hindernis aus dem Weg geräumt werden - Marty ...

Voyeuristische Leidenschaft! Der Plot wurde detailliert und authentisch erarbeitet, allerdings muss ich sagen, dass er mich wenig angesprochen hat. Es hat sich mir nicht erschlossen, warum ein alter Mann unbedingt eine bestimmte Frau durch einen anderen verführt sehen will. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei mich als einziges die Figur der Anna angesprochen hat. Allerdings ist diese recht naiv und zu vertrauenswürdig, was ihr Umfeld angeht. Den Schreibstil empfand ich teilweise als sehr fad, gefühlt bewegte sich die Story kaum von der Stelle. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch bisher das ist, was mir von dem Autor am wenigsten gefallen hat.
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am 15. August 2011
Zugegebenermaßen, "Voyeur" ist das erste Buch, das ich von Simon Beckett gelesen habe. Ich hatte es innerhalb eines Tages durch und finde es überragend. Der Plot ist interessant, hält die Spannung immer hoch und wirkt nicht konstruiert. Dazu mag auch der krasse Kontrast Ramsey - Zeppo beitragen, obgleich ich mir nicht sicher bin, ob es nur an der berechnenden Kühle Ramseys liegt. Viele der Rezensenten vor mir haben sich bereits ausführlich über den Inhalt geäußert, daher spare ich mir das; dennoch verbleibe ich mit einer eindeutigen Kaufempfehlung!
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am 30. Juli 2014
Ich finde es immer etwas wenig durchdacht, ein solches Cover zu wählen. Den Stil (weißer Hintergrund, rote Schrift) kenn ich bereits von "Flammenbrut" und "Obsession". Wirklich was aussagen tut das Cover nicht. Ich habs lieber, wenn man wenigstens am Cover erahnen kann, um was es geht, oder zumindest, in welches Genre das Buch zu stecken ist.
Ich persönlich finde es auch nicht so hübsch, dass das Wort "Voyeur" einfach in der Mitte getrennt wurde und auf zwei Reihen dargestellt wird.
Wenn nicht der berühmte Name Simon Beckett auf dem Umschlag gestanden hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht mal in die Hand genommen, um den Klappentext zu lesen.
Allerdings hat das Buch dadurch einen guten Wiedererkennungswert als Werk von Simon Beckett.

Die Geschichte wird aus der Perspektive des Besessenen Donald Ramsey erzählt, was mal was anderes ist. Wann bekommt man schon mal die Gelegenheit, in den Kopf eines Psychopathen zu schauen? Das Buch liest sich recht flüssig, da die Sätze nicht übermäßig lang oder kompliziert sind.
Der Großteil des Buches besteht aus Gespräche, die Donald mit Nebencharakteren führt, wobei diese stellenweise ein wenig zu arg in die Länge gezogen wurden.

Bei "Voyeur" handelt es sich um Becketts Erstlingswerk, wie sich dem Vorwort entnehmen lässt. Während des Lesens habe ich mehr als einmal versucht, den Simon Beckett, den ich von der David Hunter Reihe kannte, zu entdecken. Vergeblich... Wenn ich es nicht gewusst hätte, dann hätte ich geschworen, dass die Bücher von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden.
Scheinbar hat sich der Schreibstil im Laufe der Zeit doch noch sehr verändert, aber anders muss ja nicht schlechter heißen.

Die Idee an sich fand ich sehr interessant. Ein Mann, der eigentlich keinerlei Interesse an Frauen hat oder an Menschen im Gesamten, fühlt sich plötzlich zu seiner jungen, attraktiven Assistentin hingezogen. Doch irgendwie rutscht die ganze Sache dann ins Illegale, da ein junges hübsches Mädchen natürlich nicht allein ist, sondern einen Freund an ihrer Seite hat. Allerdings fehlte mir ein wenig die Motivation von Donald, etwas hintergründiges, was ihn antreibt oder warum er so ist, wie er nun mal ist.
Das Buch hat stellenweise so seine Tiefs, bei denen sich die Handlung ein wenig dahin schleppt. Außerdem trifft Donald durch einen Autounfall eine Frau, die Interesse an ihm zu haben scheint und öfters versucht, sich mit ihm zu treffen. Leider hat sich mir der Sinn hinter diesem Handlungsstrang nicht ganz eröffnet, da sie für die Geschichte einfach gar keine Rolle spielt. Wenn ich eines nicht mag, dann ist es ein Buch zuzuschlagen und es sind noch Dinge übrig, die einer Erklärung bedürft hätten.
Und trotz des Mordes an Marty, dem Freund von Anna, den Donald gemeinsam mit dem Macho Zeppo begeht, kann ich nicht sagen, dass es sich bei "Voyeur" um einen klassischen Thriller handelt. Aber man kann das Buch auch keinem anderen Genre zuordnen...

Ich fand das Ende nachher etwas gewöhnungsbedürftig und es passte auch irgendwie nicht zum Charakter von Donald.

Fazit:
Im Großen und Ganzen hab ich mich von dem Buch ganz gut unterhalten gefühlt, aber mir wäre jetzt wahrscheinlich auch nichts entgangen, hätte ich es nicht gelesen. Es fehlte das gewisse Etwas. Das Buch war etwas "seltsam".
Wer Simon Beckett kennt und dieses Buch lesen möchte, darf nicht mit der Erwartung daran gehen, es handele sich um ein ähnliches Werk.
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am 29. April 2012
Spoilerfrei!

Voyeur habe ich vor ein paar Jahren bei jemandem angefangen zu lesen und bin schlagartig auf Seite 60 gelandet. Leider war ich dort nur zu Besuch und habe es nicht zu ende gelesen.
Vor ungefähr 3 Monaten habe ich es dann gekauft und neu begonnen und muss sagen: Mein erster Riecher war richtig, dieses Buch ist klasse.

Ich sehe ein, dass viele Leser enttäuscht sind, aber man kann bekanntlich nur dann enttäuscht werden, wenn man gewisse Erwartungen hat. Die Erwartungen an Becket sind sicherlich, dass es blutrünstig, unglaublich durchdacht und fast nervenzerreißend spannend sein muss. Voyeur ist das nicht.

Es handelt sich "lediglich" um den Protagonisten, der ein Kunststudio hat und seine Angestellte auf eine Art und Weise attraktiv findet, wie nur ein Künstler bzw. Kunstversierter es tut.

Der Roman ist sehr seicht und lässt sich in einem Durch durchlesen. Ich verstehe nicht, was einige mit "viel zu zäh" meinen. Ich kenne kaum einen Roman, der so seicht und Leserfreundlich ist. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Becket sich absolut auf die Handlung des Protagonisten konzentriert, keine Nebenschauplätze erstellt hat und außerdem die Anzahl an Charakteren so gering wie nötig gehalten hat.

Die Charaktere sind erschreckend lebendig und ausgeklügelt. Ich habe den Roman vor ungefähr 3 Monaten an einem Tag ausgelesen und kann mich jetzt immer noch haarscharf an die winzigsten Details erinnern, sodass es mich selbst überrascht.

Weswegen in meiner Bewertung ein Stern fehlt, ist das Ende der Geschichte, was mir tatsächlich zu abrupt und zu unüberlegt vorkam.

Meine Empfehlung an Sie: Kaufen Sie es und überzeugen Sie sich davon, dass auch berühmte Thrillerautoren einen schlichten Roman schreiben können, der an den Nerven des Lesers nur zart kitzelt. Und als Abwechslung im Thrilleralltag ist dieses Werk erst Recht zu empfehlen!
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am 6. Mai 2010
Als Simon Beckett - Fan wollte ich mir auch sein Erstlingswerk nicht entgehen lassen. Gott sei Dank habe ich damals Galerie der Verführung , so der Titel 1994 , nicht gelesen . Ich hätte nie mehr nach SB gegriffen.Das der Titel - vermutlich wegen des schlechten Erfolges - nun in Voyeur geändert wurde ist eine rein marketingmässige Angelegenheit. Macht es sich doch auf dem Cover ähnlich reisserisch wie Obsession und andere. Allerdings verbessert der neue Titel keinesweg den äusserst schwachen Inhalt. Eine , nach wenigen Seiten , durchschaute Story wird auf 380 ermüdenden Seiten ausgedehnt. Wer einen Simon Beckett a la Kalte Asche erwartet sollte die Finger von dem Buch lassen.
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