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VINE-PRODUKTTESTERam 26. September 2013
Ich habe schon den ersten Teil richtiggehend verschlungen und auch diesen zweiten Teil fand ich einfach nur großartig! Eine so tolle und gleichzeitig fremdartige Welt, die uns die Autorin hier präsentiert und doch etwas, was jeden von uns berührt: Der Wunsch & der Traum vom Frieden.

Zum Inhalt:
"Der Traum vom Frieden, den Karou und Akiva einst teilten, ist vorbei.
Wenn aus Liebe Hass wird, kann uns nur noch die Hoffnung retten…"

Karous Welt ist zerbrochen, denn der Seraph Akiva, in den sie sich nun schon zum zweiten Mal verliebt hat, ist daran schuld, dass ihre Familie nicht mehr lebt. Brimstone, der so etwas wie ihr Vater war und gleichzeitig der Wiedererwecker der Chimären ist nicht mehr. Doch was niemand weiß: Auch Karou beherrscht die Magie der Wiederweckung und so schließt sie sich mit ihrem schlimmsten Feind, dem weißen Wolf, zusammen, damit die Chimären noch eine Chance im grausamen Krieg gegen die Engel haben...
Akiva dagegen ist der festen Überzeugung, dass Karou tot ist. Doch auch er hat diesen grausamen Krieg satt. Mit seinen Geschwistern Liraz und Hazrael sucht er verzweifelt nach einem Ausweg und fasst einen waghalsigen Plan.

Meine Meinung:
Himmel, was für eine tolle gradiose Fortsetzung!!! Ich weiß nicht, woher Laini Taylor ihre Ideen nimmt, aber das ist für mich einfach nur genial!

Dieses Buch ist wesentlich düsterer als der erste Teil, denn der Krieg zwischen Chimären und Engeln, den der Engelsimperator schon beendet glaubt, geht weiter. Karou ist der Schlüssel dazu, denn sie kann die Seelen der gefallenen Chimären wiedererwecken, sofern sie ihr gebracht werden. Doch Akivas Verrat hat sie gezeichnet, ebenso wie das ständige Misstrauen der anderen Chimären ihre gegenüber und ihre Angst vor dem weißen Wolf, der sie einst als sie noch Madrigal war, köpfte. Mir tat Karou so unendlich Leid und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sie wieder zu alter Stärke findet (was sie zum Glück auch tut).

Auch Akiva hat sich sehr verändert, denn er sucht verzweifelt nach einem Ausweg, um diesen grausamen Krieg zu beenden. Es gibt in diesem Band nur wenige Szenen zwischen den beiden und es scheint, als ob ihre Liebe für immer erloschen ist.
Doch durch die Gedankengänge der beiden merkt man, wie sehr sich sich noch lieben, auch wenn sie scheinbar Welten trennen. Auf beiden Seiten scheut sich die Autorin nicht davor, Grausamkeiten des Krieges darzustellen, denn es ist wie in jedem Krieg: Es gibt auf beiden Seiten immer Personen, die für den Frieden oder für den Krieg kämpfen.
Der Leser wechselt immer zwischen Karous und Akivas Erlebnissen und so kann man sowohl die Entwicklungen bei den Seraphen verfolgen als auch bei Karou und den Chimären.
Karou bedeutet "Hoffnung", so hat sie ihr Ziehvater Brimstone genannt. Und auch wenn die Hoffnung in diesem sehr düsteren Band tief begraben ist, blitzt sie doch immer wieder auf. Und dass ist es auch, was Akiva und Karou neben ihrer Liebe immer noch vereint: Die Hoffnung auf ein besseres Leben für ihre Kameraden, die Hoffnung auf Frieden. Der passenste Satz ist letztlich der, mit dem ich diese Rezension begonnen habe:
"Der Traum vom Frieden, den Karou und Akiva einst teilten, ist vorbei.
Wenn aus Liebe Hass wird, kann uns nur noch die Hoffnung retten…"

Fazit:
Dieses wundervolle bildgewaltige zweite Band hat mich total mit gerissen. Ich habe so mit Karou und Akiva mitgelitten, die beide ihre innere Stärke suchen, um für den Frieden zwischen ihren Völkern zu kämpfen, wo es für alle anderen nur noch den Krieg zu geben scheint. Und auch wenn ihre Liebe verloren scheint, so schimmert sie doch immer wieder durch. Dieses Buch ist ein Schatz, den ich am liebsten sofort noch einmal lesen will!
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am 4. September 2015
So märchenhaft die Handlung ist, so realistisch ist der Schreibstil, denn man kann nicht anders, als sich auf diese ungewöhnlichen Wesen einzulassen.
Durch den sehr spannenden Einstieg ist man sofort wieder in der Story. (Zu Beginn erzählen nur Akiva und Zuze und man weiß nicht, was mit Karu ist.)
Bemerkenswert ist auch, wie die Autorin mit ihrem Schreibstil zwischen Karou und Madrigal switchen kann.
Auch der Kontrast zwischen Zuze in Prag und Karou wird dadurch sichtbar. Sie passt ihre Worte perfekt der Zeit und Situation an, die sie gerade beschreibt. Das empfand ich beim Lesen als absolut erstaunlich.

Besonders durch die Anwesenheit von Thiago wird die Story allerdings auch beängstigender,
alles scheint irgendwie hoffnungslos und trotzdem schafft es Laini Taylor dies faszinierend zu beschreiben. Sie lässt wieder ihren tollen Humor einfließen und wechselt in der Erzählweise, was die Story noch interessanter macht, zum Beispiel mit der Email-Form.
Durch die wechselnde Perspektive zwischen Akiva und Karou, die nun auch räumlich getrennt sind, hat man das Gefühl, zwei Geschichten zu verfolgen, die sich zu einem großen Ganzen zusammensetzen.

Ein weiterer ausgezeichneter Band einer besonderen und wunderbaren Reihe.
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am 17. Oktober 2013
Dieser Fortsetzung habe ich wirklich entgegen gefiebert. Nachdem der erste Band damit endete, dass Karou in die Welt der Chimären verschwand und eine Allianz mit dem gefallenen Engel Razgul eingegangen ist, greift Laini Taylor im zweiten Band zur Einführung erst mal zum Charakter von Karous bester Freundin Zuze – die im Übrigen wirklich lustig und sympathisch ist.
Allerdings war es das dann auch fürs erste mit dem „lustig“, denn als Karous Part beginnt, schwebt Melancholie und Trauer in der Luft. Karou ist fast schon depressiv und selbstzerstörerisch. Ich persönlich finde, dass sie sich etwas zu sehr hat hängen lassen, weswegen ich auch „nur“ 4,5 Sterne vergeben habe. Dafür ist die Entwicklung von Karou umso fantastischer – von depressiv und traurig kämpft sie sich zurück zu ihrem alten Ich.

Die Handlungssträng von Karou, Akiva und Zuze werden parallel erzählt.

Akivas fand ich unerwartet spannend, man erfährt mehr über die Engel und das Regime. Außerdem gibt Akiva seinen Traum nicht auf, dass Engel und Chimären eines Tages zusammen leben könnten. Leider sind da nur wenige seiner Meinung.
Die Handlungsstränge laufen unaufhaltsam aufeinander zu. Zuze ist dabei quasi die Heiterkeit. Denn Akiva und Karou sind anfangs beide trübe Säcke. Anders kann man das gar nicht sagen.

Die Spannungskurve von Days of Blood and Starlight wächst stetig, man bekommt Hinweise, die sich später als völlig falsch herausstellen und so wird man immer wieder aufs Neue überrascht.

Die Handlung vertieft sich, wird immer komplexer und greift die Stimmung von Band eins wunderbar auf. Auf jeder Seite sprüht einem die Magie quasi entgegen. Das Buch hat einfach diese gewisse „Atmosphäre“, die einen irgendwann einfach packt und wie ein schwarzes Loch verschluckt.

Laini Taylors Schreibstil – hachja, bildgewaltig kann ich da nur sagen. Obwohl es nicht in der Ich Form geschrieben ist, kommen die Gefühle aller Charaktere ungeschönt beim Leser an.

Und das Ende erst. Das kann sie doch nicht tun! Und noch sooooo lange bis zu Band 2…
Alles in allem hat es mir super gefallen, kommt aber nicht ganz an Band 1 heran. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, Karous Geschichte weiterzuverfolgen.
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am 28. Juni 2015
*Worum geht's?*
„Es war einmal, da zogen ein Engel und ein Teufel an einem Wunschknochen,
und als er brach, brach die ganze Welt entzwei.“

Seit Karou wieder im Besitz all ihrer Erinnerungen ist, ist nichts mehr so, wie es war. Akiva, der Seraphim, mit dem sie es gewagt hat von einer neuen, friedlichen Welt zu träumen, trägt die Schuld am Tod ihrer Familie – und damit auch am Tod ihrer Liebe und Hoffnungen. Um den Krieg zwischen den Chimären und den Seraphim endgültig zu beenden, verbündet sich Karou nun sogar mit ihrem Feind Thiago. In der Wüste Marokkos schafft sie eine Armee von Monstern, eines größer und stärker als das andere. Doch Thiagos Kriegsabsichten sind nicht so ehrlich, wie er es Karou zunächst glauben lassen will. Währenddessen schmiedet Akiva seine eigenen Pläne. Im Glauben, Karou sei tot, wagt er ein Manöver, das ihn sein Leben kosten könnte. Aber was ist sein Leben ohne Karou, ohne Hoffnung, schon wert?

*Meine Meinung:*
Mit „Days of Blood and Starlight“ setzt Autorin Laini Taylor ihre Geschichte um das Chimärenmädchen Karou und den Seraphim Akiva fort. Vieles hat sich verändert, seit die zwei Liebenden den Wunschknochen entzwei brachen – und damit auch ihre Gefühle. Laini Taylor überrumpelt ihre Leser allerdings nicht mit all diesen Veränderungen. Sie erzählt die Geschichte nach einem kleinen Zeitsprung ohne große Erklärungen weiter und lässt alle wichtigen Informationen nach und nach durch Karous Gedanken einfließen. „Days of Blood and Starlight“ ist ebenso komplex wie der erste Band, ab der ersten Seite spannend und mitreißend und durch die Entwicklungen und Überraschungen ein wahrer Pageturner. Obwohl das Buch so viel zu erzählen hat, wird es niemals zu viel. Laini Taylor ist eine Wortkünstlerin, deren Geschichte man unbedingt selbst erleben sollte.

Im zweiten Band der „Zwischen den Welten“-Trilogie herrscht eine völlig andere Atmosphäre. Karou hat das romantische Prag hinter sich gelassen und damit einen Schlussstrich unter ihr bisheriges Leben gezogen. Vorbei ist es mit ihrer Ausbildung an der Kunstakademie, vergessen sind die Probleme mit ihrem selbstverliebten Ex-Freund Kaz. Im Gegensatz zu der Last, die Karou nun auf ihren Schultern zu tragen hat, scheinen all ihre bisherigen Sorgen und Ängste lächerlich gewesen zu sein. Das Leben, das sie jetzt führt, ist düster, grausam und schmerzhaft. Gewalt, Trauer und eine stetig wachsende Hoffnungslosigkeit bestimmen nun Karous Alltag und sorgen für eine bittere und niedergeschlagene Stimmung, die kaum besser zur Geschichte des zweiten Buches passen könnte.

Auch Karou hat sich extrem verändert und ist mit der Protagonistin des ersten Bandes kaum noch zu vergleichen. Die Antworten auf all ihre Fragen, die sie so lange beschäftigt haben, haben ihr nicht die erhoffte Ruhe und Gewissheit beschert, sondern sie in ein großes Loch geworfen, aus dem sie sich allein nicht zu befreien vermag. Überzeugte Karou im ersten Band noch mit einer außergewöhnlichen starken und facettenreichen Persönlichkeit, so ist sie in „Days of Blood and Starlight“ nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ihrem Namen, der Hoffnung bedeutet, macht sie damit keine Ehre. Diese schwächelnde macht Karou allerdings nur noch authentischer und ehrlicher. Kein Mensch – und auch keine Chimäre! – hätte all die Geschehnisse, die in letzter Zeit auf sie eingestürmt sind, mühelos und ohne Konsequenzen wegstecken können. Bis Karou zu ihrer alten Stärke zurückfindet, dauert es lange, aber jeder einzelne Moment macht sie mehr zu einem Charakter, der vor Komplexität und Facettenreichtum strotzt und damit zu begeistern weiß.

Dass Laini Taylor wahrlich ein Händchen für durchdachte Figuren hat und jeden einzelnen Charakter mit Herzblut und Leidenschaft konzipiert, beweist die Autorin nicht nur durch Karou. Auch Akiva vollzieht eine enorme Entwicklung, die zwar nicht so niedergeschlagen verläuft wie die seines geliebten Chimärenmädchens, von dem Seraphim aber mindestens ebenso viel Stärke, Mut und Willenskraft abverlangt. Sogar Charaktere wie Thiago, Liraz oder Hazael bekommen in diesem zweiten Band die Chance zu zeigen, was in ihnen steckt, und nutzen sie überzeugend aus. Besonders beeindruckend und ergreifend ist Liraz‘ Geschichte. Hinter der eiskalten Seraphim, die ihren Gegner ohne mit der Wimper zu zucken den Garaus machen kann, steckt in Wahrheit eine Persönlichkeit, die man sicherlich nicht erwartet hätte.

Zuzana, Karous beste Freundin, und Mik, Zuzes Freund, bringen ein paar Sonnenstrahlen in die sonst so düstere Geschichte. Zuze, die schon im ersten Band bewies, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist und vor keinem Abenteuer zurückschreckt, macht sich gemeinsam mit Mik auf die Suche nach Karou. Sie reisen nach Marokko, durchqueren die Wüste und finden Zuzes Freundin tatsächlich auch – umgeben von einer Meute Chimären, die Zuzana mit ihrer quirligen Art natürlich sofort um den Finger wickelt. Immer einen frechen, aufmunternden oder berührenden Spruch auf den Lippen, zaubern Zuze und Mik nicht nur Karou trotz der grausigen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht. Wer das Paar bereits in „Daughter of Smoke and Bone“ ins Herz geschlossen hat, wird sie nach diesem Band mit zu seinen Highlights der Reihe zählen.

Auf den letzten Seiten findet sich nun übrigens ein kleines Personenregister, das die wichtigsten Charaktere zusammenfasst und kurz vorstellt. Wer zwischen den Bänden eine größere Lesepause einlegen musste, findet hier also eine kleine Stütze, die den Wiedereinstieg in die Serie erleichtert.

*Fazit:*
„Days of Blood and Starlight“ von Laini Taylor, der zweite Band der „Zwischen den Welten“-Trilogie, schlägt eine ganz andere Richtung als sein Vorgänger ein. Ließ man sich in „Daughter of Smoke and Bone“ noch von dem romantischen Prag und der Magie der Geschichte verzaubern, wird man nun fast ausschließlich mit dem grausamen und blutigen Krieg konfrontiert. Sowohl die Seraphim als auch die Chimären müssen Opfer bringen und Verluste erleiden, die für eine mehr als bedrückende Atmosphäre sorgen. Die Spannung kommt dabei allerdings nicht zu kurz! Ob es für Karou, Akiva und ihren Traum einer neuen Welt noch Hoffnung gibt? „Days of Blood and Starlight“ liefert die perfekten Voraussetzungen für ein grandioses Finale einer einzigartigen Trilogie. Für „Days of Blood and Starlight vergebe ich gute 4 Lurche.
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am 28. Oktober 2013
Auch der zweite Teil dieser Geschichte hat mich wieder mit auf eine emotionale Reise genommen, der ich
wie gebannt folgen musste. Die Zeiten sind düster und hoffnungslos und werden so hervorragend von der
Schriftstellerin geschildert, dass man manchmal als Leser das Gefühl hat, den Schmerz nicht mehr ertragen
zu können. Die einzelnen Schicksale sind großartig und bildgewaltig beschrieben. Krieg und Verrat, aber auch
Mut, Freundschaft und nicht zuletzt verloren geglaubte Liebe geben diesem Roman die nötige Würze um ihn nicht
mehr aus der Hand zu legen. Ich konnte es jedenfalls nicht, und habe ihn innerhalb zweier viel zu kurzer Nächte
ausgelesen - leider.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
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am 30. September 2013
Das Buch steht seinem Vorgänger in nichts nach. Laini Taylor hat eine einzigartige und sehr eindrückliche Sprache, die für mich einen ganz besonderen Lesegenuß dargestellt hat. Bildhaft und ausformuliert. Die fantastische Welt um Karou und Akiva stellt sich sehr plastisch dar. Man kann sich die Landschaften und Figuren sehr gut vorstellen und hat das Gefühl, irgendwie dabei zu sein. Wer hat nicht selbst die Luft angehalten, um kein Geräusch zu machen, als sich die Chimären am Bach unter einem Felsvorsprung versteckt hielten und die Engel derweil die Aries abschlachteten? Ich habe mir für dieses Buch Zeit genommen, weil es jede Seite wert war und ich viel zu schnell das Ende auf mich zukommen sah. Zum Inhalt haben meine Vorredner schon jede Menge in aller Ausführlichkeit geschrieben. Es herrscht Krieg und dieser wird in seiner ganzen Brutalität und Sinnlosigkeit (das Abschlachtn der wehrlosen Chimären Bevölkerung) geschildert. Es wird Stellung bezogen und die eigenen Motive werden hinterfragt. Mehr und mehr suchen Karou und Akiva (die sich als Feinde gegenüberstehen) nach einem Ausweg, um der Hoffnungslosigkeit zu entrinnen und dem Sterben ein Ende zu bereiten. Obwohl das Thema sehr düster ist, lässt das Buch den Leser nicht deprimiert zurück. Im Gegenteil - es macht Hoffnung. Die außergewöhnliche Serie wird immer einen besonderen Platz in meinem Regal haben und bestimmt weitere Male gelesen werden. Den letzten Teil werde ich wohl auf Englisch lesen müssen, da ich es einfach nicht erwarten kann, bis die Übersetzung erscheinen wird. Absolute Leseempfehlung. Man hätte wirklich etwas verpasst, wenn man die Welt von Karou und Akiva nicht entdeckt hätte.
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am 20. August 2015
Wie schon Band 1 war auch dieser Band absolut lesenswert!
Karou ist ja als neue Wiedererweckerin tätig, und ist in den fängen des weißen Wolfes!
Immer wieder wird sie auch daran erinnert das sie eine Verräterin ist, weil sie es gewagt hat einen Engel zu Lieben! Sie verändert sich sehr magert ab, hat keine Freunde ist eigentlich ganz alleine traurig und einsam!!! Der weiße Wolf spielt ein hinterhältiges Spiel-doch das erkennt sie erst spät!
Da sie dank des Wunschknochens von Brimstone endlich über ihre Vergangenheit bescheid weiß, sind auch diese neuen Erkenntnisse quälend für sie.
Wo sind Akiva,Zuzanna und Mik-keine Angst auch sie kommen nicht zu kurz:-)
Wie der erste Band war auch dieser einfach ein Traum, und ich komme richtig ins schwärmen wenn ich am diese Trilogie denke. Laini Taylor hat es geschafft mich aus meinen Alltag zu reißen, und in eine Geschichte einzutauchen die mein Herz berührt hat.
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am 6. April 2016
Ich liebe dieses Buch, nicht nur die Charaktere konnten mich sowas von überzeugen, auch den Schreibstil habe ich abgöttisch geliebt. Man ist einfach so in der Geschichte verschwunden und erst beim umblättern der aller letzten Seite wieder aufgetaucht. Man konnte mit den Charakteren so richtig schön mit leiden oder sich freuen wenn sie sich gefreut haben, hat gezweifelt wenn sie gezweifelt haben und hat rotz und Wasser geheult als eine der Hauptcharaktere starb. ( Wer wird allerdings nicht verraten.)
Ich kann nur sagen wer diese Reihe nicht gelesen hat verpasst was.
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am 24. April 2016
Karou ist am Boden zerstört. Die Welt der 17-jährigen liegt in Trümmern. Zwar weiß sie jetzt, warum sie bei Chimären aufgewachsen ist, wer Brimstone wirklich für sie war und wer sie selbst einst war, doch wiegt das nicht den Verrat auf, den Akiva begangen hat, denn er war es, der ihre Familie tötete. Auch das die Menschheit jetzt um die Engel weiß, ist nicht unbedingt hilfreich, vor allem dann nicht, wenn in diesem Zusammenhang das Mädchen mit den blauen Haaren bzw. sogar ihre Identität bekannt wurde.

Früher, vor 18 Jahren, als sie noch Madrigal war, träumt sie mit Akiva zusammen den Traum von Frieden zwischen den Völkern der Seraphim und Chimären. Nun weiß sie, dass es diesen Frieden nur geben kann, wenn eine der Seiten gewinnt. Doch sie kann nicht mit ansehen, wie immer mehr ihres Volkes getötet werden, ja schlimmer noch, tot bleiben, denn Brimstone, der Wiedererwecker, ist selbst endgültig gestorben. Nun ist es Karous Aufgabe als seine Schülerin, sein Werk fortzusetzen.

In der Wüste Marokkos haben sie sich Chimären zurückgezogen, in eine alte, verlassene Burg. Dort setzt Karou nun Brimstones Werk fort, doch ihre Kreationen unterscheiden sich von denen ihres Ziehvaters, denn alle Schöpfungen Karous haben Flügel, um es mit den Engel aufnehmen zu können. Doch kann sie Thiago, dem weißen Wolf und Anführer der Chimären-Armee, wirklich trauen oder wird er sie nur so lange am Leben lassen, bis sie ihm nicht mehr von Nutzen ist und wie werden die übrigen Chimären auf sie reagieren - gilt sie doch als Engelfreundin und Verräterin ihres eigenen Volkes und schlimmer noch - Thiago war es, der sie als Madrigal hinrichten ließ, weil sie sich seinerzeit für Akiva und nicht ihn entschied. Wird es Karou gelingen, sich ihrem eigenen Volk wieder anzunähern und ihnen zum Sieg zu verhelfen?

Der 2. Band der Zwischen-den-Welten-Trilogie! Der Plot beginnt kurz nach Ende des 1. Bandes und wurde wieder phantastisch und abwechslungsreich erarbeitet. Im Besonderen hat mir hier gefallen, dass Karou erfährt, was sich wirklich damals hinter ihrem Tod verbarg und wie sich die Situation gegenwärtig wirklich darstellt. Auch Akiva erkennt langsam, welchen Weg er gehen muss, um vielleicht doch noch Frieden zwischen den Völkern zu stiften. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders ans Herz gewachsen ist mir hier die Figur der Karou, die trotz aller Feindseligkeiten, die ihr von ihrem eigenen Volk entgegengebracht werden, bereit ist, alles dafür zu geben, dass das Überleben der Chimären gesichert ist. Auch finde ich, macht sie in diesem Band eine starke Entwicklung ihrer Persönlichkeit durch und erkennt, was wirklich zählt im Leben. Den Schreibstil kann ich nur als bildgewaltig beschreiben, ich hatte jederzeit das Gefühl, direkt vor Ort zu sein und alles mitzuerleben, was in bestimmten Situationen einen leichten Grusel bei mir verursacht hat. Leider konnte ich dem Abschlussband der Trilogie noch nicht habhaft werden, dieser war bisher immer verliehen, aber ich bleibe am Ball, denn ich möchte zu gerne wissen, wie es mit Karou und Akiva ausgeht.
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am 4. Oktober 2013
Selten ist es mir so schwer gefallen, meine Meinung über ein Buch zu äußern. DAYS OF BLOOD AND STARLIGHT hat mir gefallen, aber es hat mich auch sehr bedrückt und deswegen bin ich etwas zwiegespalten. Der Vorgänger, DAUGHTER OF SMOKE AND BONE, hat mir sehr gut gefallen und eine Wertung von 4/5 Pancakes bekommen. Karou ist mir von diesem ersten Band als ein sehr interessanter, aber auch undurchschaubarer Charakter in Erinnerung geblieben. Ich mochte sie, ich mochte Akiva und ich mochte die beiden zusammen, so wie ihre gemeinsame, herzzerreißende Vergangenheit. Aber allen voran mochte ich den Schauplatz Prag, der so eine geheimnivolle, romantische Atmosphäre zu bieten hatte.

Hier beginnt nun mein kleines Dilemma mit dem Nachfolger. Das Buch spielt kaum noch in Prag, sondern in einer Wüste und in der erfundenen Welt Eretz. Gerade aber der Schauplatz Prag war es, der dem ganzen einen gewissen Charme verliehen hat und der nun leider nicht mehr verwendet wurde. Dadurch war schon einmal die Grundatmosphäre des Buches eine ganz andere. Sie war viel dunkler und bedrohlicher als die des ersten Teils. Ebeneso düster wie die Atmosphäre des Buches war auch seine Handlung, die mich oft hat Schlucken lassen. Müsste ich das Buch mit einem Wort beschreiben, so wäre es wohl "Trauerkloß". Es ist voll von Trauer, Bitterkeit, Gewalt und hoffnungslosen Versuchen, irgendwas zum besseren zu ändern. Normalerweise haben Bücher Hochs und Tiefs, aber in diesem Buch war es mir ganz so, als würde es sich dauerhaft auf einem tiefen Niveau befinden. In Bezug auf die Geschichte und die Grundidee ist dieser Verlauf der Geschichte auch ideal, aber für jemanden wie mich, der auch mal was zum Lachen und zum Freuen braucht, war es leider nicht ganz so passend. Ich bin kaum aus dem Erschauern über eine schlimme Wendung herausgekommen, da ist steht auch schon die nächste in den Startlöchern. Teilweise war ich so frustriert, dass ich gar nicht mehr weiterlesen wollte.

Band 1 und Band 2 waren für mich wie Tag und Nacht, so unterschiedlich sind die beiden von ihrem Charakter her. Auch Karou und Akiva sind kaum wiederzuerkennen, nach allem, was sie durchgemacht haben und was ihnen noch bevorsteht. Beide müssen sich in ein Leben einfügen, dass einfach nicht mehr zu ihren Charakteren zu passen scheint. Ich konnte mir Karou einfach nicht als eine Gehilfin des Bösen vorstellen, welches in diesem Buch eine Gestalt in Form von unterschiedlichen "Personen" bekommt. Es gibt nicht wirklich gut und böse, weil meiner Meinung nach eigentlich fast alle in DAYS OF BLOOD AND STARLIGHT einfach von Grund auf verbittert, rachesüchtig und böse sind - mit ein paar Ausnahmen. Aber auf eine gute Seele kommen leider an die 1000 schlechten.

Aber Karou wäre nicht Karou, wenn sie nicht das vertreten würde, was ihr Name bedeutet: Nämlich Hoffnung. Leider nur hatte sie in diesem Band noch nicht so ganz den Dreh raus, wie das geht. Oft wollte ich sie zur Seite nehmen und sie fragen, was sie da eigentlich macht und wieso. Ich war schon fast am verzweifeln, da tauchte ein anderer Lichtblick auf, nämlich Zuzana und Mik. Die beiden haben mir dabei geholfen, nicht den Verstand zu verlieren und Karou ebenfalls. Sie haben die Geschichte aufgelockert und ein Lachen hineingebracht, welches das Buch auch bitter nötig hatte.

Versteht mich nicht falsch: Ich wollte natürlich die ganze Zeit wissen, wie es ausgeht, habe immer gebangt und mitgezittert, aber für meine Nerven war das Buch an manchen Stellen einach zu bedrückend. Krieg ist nie ein schönes Thema, aber hier, wo gewissenlose und gewaltbereite Chimären und Seraphim aufeinander treffen und keinerlei Weise scheuen, den jeweils anderen umzubringen, war es noch mal eine Spur schlimmer. Es gibt so viele Schlachten, hinterlistige Aktionen und Tode, das einem der Mund manchmal offen stehen bleiben kann. Beide Seiten aber sind nicht so eintönig wie sie scheinen. Sowohl unter den Chimären, als auch unter den Seraphim gibt es einige, die mit dem Verlauf nicht einverstanden sind. Es sind schwache Lichtblicke, die leider meistens vom Schatten der mächtigere, skrupellosen Individuen verschluckt werden. Aber die Hoffnung bleibt...

Ich fand das Buch insofern gut, als dass die Handlung spannend ist und in das Gesamtbild des Hintergundes der Reihe passt. Man erfährt mehr über Eretz und seine Geschichte und Gestalten, auch wenn die meisten von ihnen leider keine Sympathieträger sondern eher elende Kotzbrocken sind. Karou und Akiva haben Zeit sich zu entwickeln und auf ihre Art den Lauf der Dinge zu ändern. Ab und an wird dabei aber auf der Stelle getreten und es scheint hoffnungslos. Für meinen Geschmack hat es viel zu lange gedauert, bis die beiden sich endlich wiedersehen und die Geschichte in eine bestimmte Richtung vorantreiben. Das Ende, oh dieses gemeine Ende, verspricht einen spannenden dritten Teil, in dem hoffentlich alles gut aus geht (alles andere würde ich nicht verkraften :D).

Hätte man DAUGHTER OF SMOKE AND BONE noch als "Urban Fantasy" bezeichnen können, so trifft diese Bezeichnung nicht mehr auf DAYS OF BLOOD AND STARLIGHT zu.

Also ja, es hat mir gefallen und ich fand das Buch wirklich mitreißend, aber für meine Gemütszustand war DAYS OF BLOOD AND STARLIGHT leider überhaupt nicht gut. Nach langem hin und her habe ich mich für eine Wertung von 3/5 entschieden, mit einer Tendenz zu 4/5. Ich denke aber, der letzte Teil reißt das Ruder noch mal rum. Denn wenn die Protagonistin schon nach der Hoffnung benannt ist, dann muss es doch einfach gut ausgehen.
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