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139 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Du musst die Geschichte erzählen, die du vor Augen hast"
Nach ihren ersten beiden schönen Büchern war ich etwas in Sorge, ob Jojo Moyes dieses hohe Niveau wird halten können. Um es gleich zu sagen: sie kann! (zumindest aus meiner Sicht) Jegliche Befürchtungen, dass ihr der kommerzielle Erfolg womöglich zu Kopf gestiegen ist, und dass im neuen Roman vielleicht nicht mehr so viel Herzblut steckt wie in...
Vor 4 Monaten von Falk Müller veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weit weg und ganz nah
Inhalt:

Einmal angenommen, dein Leben läuft alles andere als rund. Dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Aber dir fehlt das Geld, um ihren Traum zu ermöglichen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt,...
Vor 1 Monat von Foxy veröffentlicht


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139 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Du musst die Geschichte erzählen, die du vor Augen hast", 23. Mai 2014
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
Nach ihren ersten beiden schönen Büchern war ich etwas in Sorge, ob Jojo Moyes dieses hohe Niveau wird halten können. Um es gleich zu sagen: sie kann! (zumindest aus meiner Sicht) Jegliche Befürchtungen, dass ihr der kommerzielle Erfolg womöglich zu Kopf gestiegen ist, und dass im neuen Roman vielleicht nicht mehr so viel Herzblut steckt wie in den vorigen, weil sich ihre Bücher ja sowieso verkaufen, all diese Befürchtungen wischt sie mit dem neuen Roman eindrucksvoll vom Tisch. Auch dieser hat für mich wieder alles, was einen guten Roman ausmacht: einen interessanten Plot, Charaktere, die man lieb gewinnen kann, ja muss und eine erfrischende Erzählweise. All das möchte ich nachfolgend zeigen.

DIE HANDLUNG

Um zu verstehen, dass und wie gut der Plot in diesem Roman funktioniert, ist es vielleicht nützlich, sich den englischen Originaltitel des Buches vor Augen zu führen: "One plus one". Aus meiner Sicht könnte man das so deuten: Es werden zunächst zwei Hauptgeschichten im Roman erzählt, die jede für sich eigentlich nicht besonders spektakulär sind, die aber dann, als sie miteinander verschmelzen, ihre eigentliche Wirkung, ihren Zauber entfalten.

Eine alleinerziehende Mutter (Jess), die ihre Kinder mit mehreren Jobs durchbringen muss, aber trotz aller finanziellen Härten das Beste für ihre Kinder will, hat sicher die Sympathie des Lesers. Aber man muss natürlich auch sagen, dass ihre Geschichte (leider) heute oft Alltag ist, dass es Millionen solcher Fälle gibt. Und da ist auf der anderen Seite Ed, der reiche, coole Unternehmer, der wegen Insiderhandels in Gefahr ist, sein ganzes Vermögen zu verlieren. Auch wenn wohl die wenigsten Leser in eine solche Lage kommen werden, so hat wohl schon jeder von unsauberen Börsengeschäften und entsprechenden Pleiten deshalb gehört. Also auch diese zweite Geschichte ist nicht extrem spektakulär.

Der Angelpunkt des ganzen Romans ist, dass sich die beiden Geschichten praktisch vereinigen, als Jess mit ihren Kindern unter ziemlich chaotischen Umständen in Eds Auto steigt. JEDER DER BEIDEN IST IN DEM MOMENT GENAU DAS, WAS DER ANDERE GERADE BRAUCHT - obwohl sie es selbst noch nicht wissen. Aber der Leser kann es ahnen, weil er die Vorgeschichte der beiden zu dem Zeitpunkt ja schon kennt. Aus der Zusammenführung dieser so unterschiedlichen Charaktere, die in dem Moment eigentlich nicht mehr gemeinsam haben als ein Haufen von Problemen, daraus bezieht der Roman seine ganze Dynamik und auch seine Romantik. So dass entsprechend dem englischen Titel 1 + 1 in diesem Fall nicht 2, sondern mindestens 3 ist!

DIE ERZÄHLWEISE / DIE CHARAKTERE

Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte ganz schön weit hergeholt. Also dass Jess mit ihren Kindern zu Ed ins Auto steigt, damit ihre Tochter noch rechtzeitig zu einer Mathe-Olympiade kommt, um dort einen Preis zu gewinnen, mit der dann das Schulgeld bezahlt werden kann - und dass Ed dann auf der anderen Seite nichts Besseres zu tun hat, als ganz spontan als Fast-Fremder die Familie 3 Tage lang durchs Land zu kutschieren. Man fragt sich doch erstmal: Welche Mutter würde das schon machen, sich mitten in der Nacht mit ihren Kindern einem Fremden anzuvertrauen - auch wenn sie noch so verzweifelt ist? Und auf der anderen Seite: wer würde schon für eine fremde Familie 3 Tage lang Taxifahrer spielen - einfach so?

Das Geniale ist: Es wirkt im Roman nicht konstruiert, sondern sehr glaubhaft, ja sogar logisch. Wie die Autorin das schafft? Lassen wir sie es selbst ausdrücken. In einem Interview hat sie mal gesagt: "Meine Charaktere machen unbegreifliche Entscheidungen - solange wie man nicht selbst in deren Haut steckt. " Und das ist der entscheidende Punkt. Frau Moyes zeichnet ihre Charaktere so authentisch, so glaubwürdig, DASS man quasi in deren Haut steckt, mit Ihnen mitleidet, sich mit ihnen freut, in ihnen lebt, ihre eigentlich verrückten Entscheidungen nachvollziehen kann.

Und so nimmt man es der sympathischen, positiv-verrückten Jess einfach ab, dass sie diesen letzten Strohhalm in Form von Ed ergreift, bei all den Widrigkeiten, die sie und vor allem auch ihre Kinder in ihrem Leben erleiden mussten. Und Ed nimmt man es auch ab, dass er, der vor kurzem von seiner Frau verlassen wurde, und jetzt sogar sein Geld und seinen Status verlieren könnte, erstmals über seine materialistische Weltsicht nachzudenken beginnt - und im Moment des Zusammentreffen mit Jess und ihren Kindern geradezu danach lechzt , eine altruistische Tat zu vollbringen - vielleicht die erste in seinem Leben!

FAZIT
Ich möchte nochmal zum ersten Absatz meiner Rezension zurück kommen. Da hatte ich ja festgestellt, dass Jojo Moyes, wieder ein toller Roman gelungen ist, der den ersten beiden in nichts nachsteht. Wie schafft sie das, dass ihr offenbar alles zu gelingen scheint? Lassen wir sie selbst ihr "Erfolgsrezept" erklären , welches sie mal in einem Interview geäußert hat, und dem nichts mehr hinzuzufügen ist: "Du musst die Geschichte erzählen, die du vor Augen hast. Es macht keinen Sinn, für den Markt zu schreiben - es würde nicht echt wirken!"
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weit weg und ganz nah, 1. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
Inhalt:

Einmal angenommen, dein Leben läuft alles andere als rund. Dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Aber dir fehlt das Geld, um ihren Traum zu ermöglichen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher … Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern auf der Straße – und genau der Mann, dem das Geld gehört, steht vor dir und bietet an, euch mitzunehmen? Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast? Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?

Meinung:

Nach “Ein ganzes halbes Jahr” ist dies mein zweiter Moyes. Ihr zweites Werk konnte bislang nicht den Weg in meinen SuB schaffen jedoch war ich von der Idee von “Weit weg und ganz nah” sehr begeistert und nach ihrem Erstlingswerk war mir klar: Mit diesem Buch kann man nichts falsch machen. Dem war dann leider nicht ganz so. Aus dem oben genannten Klappentext ergibt sich ja bereits, dass es neben der Haupthandlung noch einen Strang ala “Ich mache etwas dummes weil ich denjenigen nicht mag und kaum kenne und verliebe mich und bereue und beichte es und nun findet er mich doof aber am Ende wird doch alles gut”. Ich bin überhaupt kein Fan hiervon und hatte gehoff, dass es hier nicht ganz so schlimm werden würde. Wurde es natürlich doch. Nach dem Ausgang von “Ein ganzes halbes Jahr” bin ich davon ausgegangen, dass uns die Autorin auch in den Folgewerken keine klischeehaften Geschichten präsentieren wird aber vielleicht war der Druck nach dem Erfolg des Erstlingswerks von Seiten des Verlages so hoch. Auch erschien mir der Schreibstil sehr einfach und nicht so schön, wie ich es vorher von ihr gewohnt war. Dies kann allerdings auch an der Übersetzung liegen, jedoch hat es ein klein wenig den Lesespaß genommen. Die Figuren konnten mich bis auf eine Ausnahme jedoch sehr überzeugen. Die Charaktere wurden auf einzelne Kapitel unterteilt, wodurch die Geschichte jedes Mal aus einer anderen Sicht erzählt wurde, was den Roman spannender machte. Jess und besonders ihre Kinder fand ich sehr sympathisch und glaubhaft gezeichnet. Die Figur des Ed erschien mir trotz eigener Passagen als zu blass und seine Handlungen waren für mich nicht immer verständlich und erhöhten leider den Kitschfaktor.

Fazit:

Eine lockere Geschicht mit sympathischen Charakteren für Zwischendurch. Literatische Höchstleistungen darf man jedoch nicht erwarten. 3,5 Sterne für “Weit weg und ganz nah”.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Lachen und Weinen, 26. Juni 2014
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
Seit sich Jess Thomas vor 2 Jahren von ihrem Mann getrennt hat, lebt sie mit ihren Kindern Constanza, Tanzie genannt, und Nicky hart am Limit. Nicky ist noch nicht einmal ihre eigenes Kind, es ist der Sohn ihres Mannes, den er einfach da gelassen hat.
Zusammen mit ihrer Freundin Nathalie betreibt Jess eine Reinigungsfirma, aber das große Geld können sie mit der Arbeit nicht verdienen.
Bei einem ihrer Reinigungsaufträge lernt sie kurz Ed Nicholls, einen Unternehmer kennen, der gerade von seiner Arbeit wegen Insiderhandel suspendiert wurde. Er ist geschieden und jagt gerade seine eigenen Dämonen.
Tanzie ist ein absolutes Mathegenie, die mit Zahlen nur so jonglieren kann. Ihr wird ein Platz in einer Privatschule angeboten, mit einem 90%-igen Stipendium. Selbst die aufzubringenden 10 % sind für Jess nicht zu stemmen. Trotz der vielen Arbeit, die sie zusätzlich auf sich nimmt, ist es ihr nicht möglich.
Dann findet sie eine Rolle Geld, die Ed im Suff verloren hat. Sie nimmt sie trotz schlechtem Gewissen an sich, um das Schulgeld bezahlen zu können und von da ab überschlagen sich die Ereignisse...

Jess glaubt, dass sie schon ganz unten ist, aber wie es aussieht, geht es immer noch ein wenig weiter runter.
Als sie mit Tanzie zu einer Matheolympiade nach Schottland fahren will, wird sie von dem altersschwachen, ohne Versicherung fahrenden Auto kläglich im Stich gelassen. Von der Polizei aufgehalten, ist die Fahrt sehr schnell vorbei, das Auto wird abgeschleppt und die Kosten dafür sind aller Voraussicht nicht zu bezahlen.
Als sie nachts auf der Straße steht mit ihren Kindern und kein Land mehr sieht, sammelt Ed sie auf und beschließt, die Familie nach Schottland zu fahren, da ihm sein Anwalt geraten hatte, eine Weile zu verschwinden.
Es wird eine abenteuerliche Fahrt, denn sie wird völlig anders verlaufen als geplant.

Größer können die Unterschiede der beiden Protagonisten Ed und Jess nicht sein. Jess, alleinerziehend, sieht sich gezwungen, jeden Cent mehr als einmal rumzudrehen. Die Kleidung ihrer Tochter näht sie selbst. Für ihre Kinder hat sie so gut wie nie Zeit, weil sie immer am Arbeiten ist.
Sie macht sich mit ihren beiden Kindern und einem stinkenden Riesenhund namens Norman auf den Weg nach Schottland, um Tanzie die Möglichkeit der Teilnahme an einer Olympiade zu ermöglichen.
Ed ahnt nicht einmal im Ansatz, was er sich mit dem Angebot, die Familie nach Schottland zu fahren, aufbürdet. Von den geplanten 8 Stunden für die Anreise werden Tage, da Tanzie nicht schneller als 50, besser sind 40 Meilen die Stunde im Auto fahren kann, sonst wird ihr schlecht.
Ed bekommt mit, wie arm die Familie ist und wie Jess versucht, das Geld zusammenzuhalten. Das war für ihn noch nie ein Thema gewesen, Geld hat man oder auch nicht.

Die Fahrt mit dem Auto nach Schottland verändert alle und alles. Viele Probleme werden aufgezeigt, die es zu bewältigen gilt. Die Menschen verändern sich, ganz langsam.
Selbst Nicky, der immer und überall ein Außenseiter war, da er sich gern die Augen schminkt, findet auf dieser Fahrt mit Eds Hilfe eine Antwort auf seine eigenen Probleme.
Bis auf Norman hat jeder seine Probleme, die er mit sich herumschleppt.

Ich hatte für Jess große Hochachtung empfunden. Sie stemmt das Leben und auch als sie ganz unten angekommen ist und keinen Rat mehr weiß, versucht sie optimistisch zu sein oder zumindest für ihre Kinder Optimismus auszustrahlen. Sie muss ihre Kinder allein großziehen, ohne jegliche Unterstützung ihres Mannes.
Ihre Ängste und Nöte haben mich am meisten berührt und ich habe auf ein gutes Ende für sie gehofft. Für alle anderen natürlich auch, aber Jess lag mir wirklich am Herzen.

Dieses Buch habe ich mit vielen Emotionen gelesen. Ich habe laut gelacht (und war froh, dass ich das nicht gerade in der Bahn gemacht habe) und geweint, weil es mich so berührt hat.

Für mich war es das erste Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe und ich weiß, dass ich auch die anderen irgendwann einmal lesen werde.
Es hat mich berührt, nachdenklich gemacht, zum lachen und zum weinen gebracht.
Die unterschiedlichsten Personen mit ihren Macken und Eigenarten sowie ein stinkender, aber liebenswerter Hund wurden in eine Geschichte gepackt und haben diese zu einer besonderen gemacht.
Ein fantastischer Roman, den ich gern weiterempfehle.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz meine Erwartungen erfüllt, 15. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
Nach "Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine Handvoll Worte", die mir beide wirklich gut gefallen haben, habe ich mich schon sehr auf das neueste Werk von Jojo Moyes gefreut. Allerdings finde ich es bei weitem nicht so gut wie erhofft. Die Geschichte zieht sich ziemlich in die Länge, ist nicht wirklich spannend oder romantisch und wird an einigen Stellen sogar richtig zäh und langweilig. Dennoch ist es schnell und gut zu lesen. Es eignet sich daher gut für den Urlaub oder als Bettlektüre, wenn man mal so nebenbei ein bisschen lesen möchte, ohne sich groß konzentrieren zu müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine rührende Geschichte, die Mut macht, 21. August 2014
Von 
gigunelsa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
Zum Inhalt wurde ja schon alles gesagt, deshalb beschränke ich mich auf meine persönlichen Eindrücke. Zugegeben, die Geschichte hat teilweise schon gewisse Längen,(so ca. in der Mitte des Buches hatte ich eine Art "Hänger"), und was die Vorhersehbarkeit betrifft, kann ich auch nur sagen: Vom ersten Auftritt des Mr. Nicholls, Ed, an wusste ich, wie es letztendlich ausgehen würde.
Dazwischen aber geht keinesfalls alles so glatt und wie erwartet, vor allem die letzten 100 Seiten sind für mich die spannendsten und interessantesten gewesen.
Schön erzählt, sicher macht es mancher alleinerziehenden Mutter mit ebensolchen Sorgen und Problemen Mut und lehrt sie, dass nach einer langen Durststrecke es auch mal wieder anders kommen kann, frau sollte nur nicht aufgeben.
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Moyes!!! Einfach großartig!!!, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
Was verbindet vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, mehr, als eine Reise ins Ungewisse...

Jess Thomas ist alleinerziehende Mutter , hat zwei Jobs und war seit Jahren nicht mehr verliebt.
Sie lebt ausschließlich für ihre kleine Familie und ist der wohl optimistischste Mensch überhaupt.
Ihr Ziehsohn Nicky ist anders, als die anderen Kids und wird deshalb regelmäßig schikaniert.
Und dann gibt es noch Jess' Tochter Tanzie, die ein hoch begabtes Mathegenie ist und endlich die Chance bekommt, richtig gefördert zu werden.
Doch wie soll Jess Tanzie eine teure Privatschule ermöglichen?

Als Retter in der Not erscheint Ed Nicholls, der an einem Wendepunkt in seinem Leben steht und eigentlich im Moment keine chaotische laute Familie gebrauchen kann, die ihn am Selbstmitleid hindert.

Die Vier begeben sich mit Hund Norman auf einen ganz besonderen Roadtrip und finden auf der Reise nicht nur wieder zu ihrem eigenen Selbst, sondern auch neue Freunde und ungeahnte Möglichkeiten.

Jojo Moyes nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise und entführt uns in gewohnt wundervoller und emotionaler Weise in eine Geschichte, die herrlich traurig und gleichzeitig so hoffnungsvoll ist, dass es dem Leser nicht schwer fällt, sich komplett auf sie einzulassen.

Ich habe beim Lesen eine große Sympathie zu Jess aufgebaut. 
Wie eine Löwenmutter versucht sie ihre Kinder zu beschützen und ihnen Werte mitzugeben, die, wie sie leider selbst erleben muss, nicht davor schützen, verletzt und enttäuscht zu werden.

Weit weg und ganz nah lässt den Leser einfach nur zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht zurück.

Und ich bin schon ein wenig traurig, dass ich dieses wunderbare Buch nicht noch einmal zum ersten Mal lesen darf.

Jojo Moyes hat erneut bewiesen, dass ihre Bücher eine ganz besondere Magie begleitet, die einfach verzaubert und begeistert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Buch ist in Ordnung, aber....., 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich den Schreibstill der Autorin sehr mag. Da ich einen Tick habe, jedes Buch von einem Autor zu kaufen, der mir gefällt, habe ich auch dieses Buch lesen müssen. Leider musste ich schon in dem erstem Viertel der Lektüre feststellen, dass das Buch sehr lagatmig ist. Beinehe die Hälfte des Buches beschreibt die Reise in die Schweiz. Ich bin nicht der Mensch, der ein Buch weglegt, aber bei diesem wurde ich ungeduldig. Mir passiert zu wenig in dem Buch. Erst in dem letztem Teil überschlagen sich die Ereignisse, so als ob die Autorin ihre Arbeit sehr schnell beenden wollte. Insgesamt zwar gut geschrieben, aber weit unter dem Niveau der vorherigen Büchern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pretty woman auf Reisen, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Kindle Edition)
Nachdem ich "Ein ganzes halbes Jahr" mit Begeisterung verschlungen hatte, habe ich nun diesen Roman mit ähnlichen Erwartungen gelesen. Nicht jedem Autor ist es gegeben, immer wieder einen Besteller zu schreiben und "Weit weg und ganz nah" ist sicherlich "weit weg" davon ...

Für jemanden, der im Sommer eine leichte Urlaubslektüre sucht, ist das Buch sicherlich eine nette Unterhaltung, und für alle jene, die von "Pretty Woman" noch immer nicht genug haben (wobei der Film unschlagbar ist), ist das Buch sicherlich ein guter Tipp, um sich mit Jojo Moyes und ihren Protagonisten auf diese Reise zu begeben.

Für mehr als *** Sternchen reicht es leider nicht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön!, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Hörbuch-Download)
Wie bei fast allen Lesern, deren Meinung ich kenne, war „Ein ganzes halbes Jahr“ eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe, „Eine Handvoll Worte“ konnte dagegen nur halb überzeugen. Ehrlich gesagt habe ich jetzt, ca. ein halbes Jahr, nachdem ich es gelesen habe, die Story fast schon wieder vergessen, so wenig hat sich mir das Buch eingeprägt. Dementsprechend skeptisch war ich „Weit weg und ganz nah“, das dritte Buch von Jojo Moyes, zu kaufen.

Am Ende habe ich mich für die Hörbuchversion, gelesen von Luise Helm, entschieden. Und ich war SO begeistert. Der Roman ist ganz anders als „Ein ganzes halbes Jahr“, besitzt allerdings auch ernste Untertöne neben dem ganzen Liebesgedöns.

Die junge alleinerziehende Mutter Jess schlägt sich mehr oder weniger gut mit zwei Jobs durch, um ihren Kindern wenigstens etwas zu Essen kaufen zu können. Ihr Mann hat sie verlassen und bezahlt ihr keinen einzigen Penny für die Kinder. Aber Jess ist Optimistin und sieht das Positive im Leben.

Gleichzeitig wird die Geschichte von Ed erzählt, einem stinkreichen Unternehmer, der allerdings wegen eines großen Fehlers des Insiderhandels beschuldigt und wahrscheinlich angeklagt wird.

Durch einen Zufall entdeckt Jess bei ihm 5.000 Pfund. Und nimmt sie an sich. Um ihre Familie zu retten.

Und um ihre Familie zu retten, will sie mit ihrer kleinen Tochter zu einer Matheolympiade fahren, damit diese eine Privatschule besuchen kann und in ihrem Mathetalent gefördert wird. Und durch Zufall landen Jess und die Kinder in Eds Auto und fahren mit ihm nach Schottland zu der Olympiade. 3 Tage und 3 Nächte und dann sogar noch ein bisschen länger und die beiden Geschichten verschmelzen miteinander.

Dieser Roman versprüht so viel Lebensfreude, so viel Optimismus, dass ich teilweise die halbe Nacht durchgehört habe, bis ich endlich an einer Stelle war, an der ich das Hörbuch ausmachen und schlafen konnte.

Es dreht sich nicht bloß alles um die Liebesgeschichte zwischen Jess und Ed, die sich sehr früh andeutet, sondern die Probleme, die beide haben, werden so überzeugend dargestellt, dass es keinen klaren Sympathieträger gibt. Obwohl beide so unterschiedlich sind und sich zunächst überhaupt nicht ausstehen können, findet man beide unglaublich sympathisch und versteht jeden ihrer Gedanken.

Dafür hat Jojo Moyes definitiv ein Talent: Sie nimmt Figuren, die einem selbst zum Großteil fremd sind, aber macht sie zum Teil es einzelnen Lesers, weil sie ein Identifikationspotential schafft, das seinesgleichen sucht.

Der Roman ist einfach großartig, nicht „Ein ganzes halbes Jahr“- großartig, hat zumindest keinen so tragischen Hintergrund oder kein so heikles Thema, aber er legt den Finger in die Wunde, lässt die beiden Hauptpersonen gesellschaftlich und politisch aktuelle Themen diskutieren. Nicht, indem sie wirklich in Dialogen darüber diskutieren, sondern indem Jojo Moyes sie aufeinandertreffen und sich kennenlernen lässt. Man weint und lacht mit ihnen, man drückt ihnen die Daumen und möchte sie in den Arm nehmen, wenn sich ihre Hoffnung nicht erfüllt.

Die Skepsis war also vollkommen unbegründet nach dem zweiten, etwas schwächeren Roman. Roman Nr. 4 wird sehnsüchtig erwartet!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßig, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Weit weg und ganz nah (Broschiert)
Irgendwie nur Mittelmaß...zwar nette Geschichte, die sich gut und schnell lesen kann, jedoch ohne große Spannung und ohne Tiefgang. Kommt an die Vorgänger nicht ran.
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Weit weg und ganz nah
Weit weg und ganz nah von Jojo Moyes (Audio CD - 19. Mai 2014)
EUR 16,99
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