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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Buch...
Da ich ja wirklich pingelig bei Hörbuchsprechern bin, war ich hier bei Robert Stadlober etwas skeptisch, als Schauspieler finde ich ihn nämlich mehr so ähm... semigut.
Als Hörbuchsprecher hat er mich hier jedoch überzeugt. Seine Stimme paßt zu Don Tillman perfekt. Und Don Tillman paßte zu mir, herrlich, wie er sich bemüht...
Vor 9 Monaten von Janie veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutsch ist eine holprige, langatmige und humorlose Sprache
Die deutsche Übersetzung dieses Buchs bekommt von mir nur 2 Sterne, da der gesamte Humor des Buches in der Übersetzung verloren gegangen ist. Ich habe das englishe Original in einem Zug verschlungen und ständig vergnügt vor mich hin gekichert, weil die Geschichte wirklich amüsant beschrieben ist. Jeder der Sheldon Cooper kennt und mag, wird dieses...
Vor 3 Monaten von Barbara veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine alltägliche Liebesgeschichte..., 12. März 2014
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
.....denn Don Tillmann ist auch kein alltäglicher Held.sein Leben ist in festen Strukturen aufgebaut, Abweichungen werden nicht geduldet,alles wissenschaftlich und ohne Emotion gelebt, soziale Interaktion fällt ihm nicht einfach nur schwer,er kann es einfach nicht..Dafür ist er - Professor der Genetik- hochintelligent und mit dem Gedächtnis eines Elefanten gesegnet. Cocktailrezepte, Tanzschritte oder mal eben ein Forschungsprojekt auf mehreren hundert Seiten präsentieren-kein Problem, aber Verabredungen mit Frauen-Riesenproblem...... Ungeachtet dessen: Don möchte nicht mehr allein sein und geht die harsuforderung wisenschaftlich an, nämlich mittels eines Fragebogens, den alle potentiellen Bewerberinnen auszufüllen haen ud der diverse Killerpunkte enthält. Es kommt, wie schon auf dem klappentextangedeutet und wie es natürlich kommen muss: In sein Leben schneit Rosie, absolut inkompatibel aber dennoch atemberaubend für Don, der sich praktisch auf den ersten Blick rettungslos verliebt, das aber nicht erkennt.... Da Rosie seiner Hilfe bei der Suche nach ihrem Vater benötigt und Don nur zu gern hilft , geraten die beiden in haarsträubend komische Situationen. Das Buch hat Tempo und Witz , aber zwischendurch auch Längen. Das On-Off in der Beziehung der beiden wurde mir manchmal etwas zu viel. Aber auch die Nebenfiguren sind teils sehr unterhaltsam, das Buch liest sich flockig, originell und herzerwärmend. von mir fünf Sterne für eine der nettesten Liebesgeschichten des Jahres.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühle haben keine Logik, 7. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Don Tillman hat so seine Schwierigkeiten mit Frauen, obwohl er eigentlich ein ansehlicher Typ ist und als Professor auch ganz gut integriert ist. Wären da seine Ansprüche nicht ... Um unnötigen Zeitverlust durch unpassende Frauen vorzubeugen, erstellt er einen Fragebogen, den jede mögliche Kandidatin ausfüllen muss. Doch dann taucht Rosie auf und widerspricht allen seinen Anforderungen – und doch ist da was, das er nicht einordnen kann ...

Meine Meinung:
Ich und aktuelle Bücher? Das passt eigentlich gar nicht zusammen. Aber als ich das Rosie-Projekt in einem Bücher-Katalog entdeckte, wurde ich einfach neugierig.

Gleich auf den ersten Seiten wurde ich von dem flüssigen, wenn auch sachlichen, Erzählstil gefangengenommen. Don Tillman erzählt dem Leser von seinem Leben, seinen Date-Pleiten und wie er auf die Idee des Ehefrau-Projekts kam.

Man lernt ihn kennen, weiß, dass er sehr penibel in seiner Tagesplanung ist, alles ist auf die Minute genau abgestimmt und wehe, es passiert etwas unvorhergesehenes! Er ist sachlich, neutral, kaum empathisch (daher auch der Schreibstil), einfach etwas anders.
Auf den ersten Seiten hält er einen Vortrag über das Asperger-Syndrom und ihre Schwächen und Stärken – kommt einem schon jetzt ziemlich bekannt vor.

Doch trotz aller „Macken“ schließt man Don schnell ins Herz, denn er ist ein guter Mensch und sympathisch.
So richtig taut er auf, als er Rosie kennenlernt: Sie ist unpünktlich, Raucherin und Vegetarierin (bis auf nachhaltig produzierten Fisch!) – alles das, was er absolut nicht leiden kann.

Die beiden arbeiten für Rosies Projekt „Vatersuche“ zusammen und Don merkt, dass er trotz aller Vorurteile Gründe sucht, um mit ihr zusammen zu sein bzw. das Projekt weiterzuführen. Und der Leser merkt, dass Don dank Rosie auftaut und das Zeug zum Traummann hat.

Rosie erweicht nicht nur Dons Herz, auch als Leser muss man sie einfach mögen. Sie ist nicht perfekt, lustig und passt perfekt zu Don. Sie und Don haben eine Eigendynamik, es ist herrlich, die beiden zu „beobachten“. Natürlich ist nicht alles leicht und manches Mal muss man den Kopf schütteln, aber wie schon der Klappentext verrät: Gefühle haben ihre eigene Logik. Man kann sie nicht anhand äußerer Kriterien festmachen, wie Don es versucht. Und selbst wenn der augenscheinlich perfekte Partner vor einem steht: Ist er es auch?

Das Buch hat alles, was man für so einen Roman braucht: Viel Humor, Romantik (ja, etwas, so in Don’s Rahmen), sympathische Charaktere und vor allem ein schönes Ende, bei dem ich mitfiebern konnte.

Es stimmt einfach alles, von dem Hauptpärchen über die Nebenkonflikte mit der Vatersuche und die Nebencharaktere Gene (kein ganzer Sympathieträger) und Claudia (wach auf, Mädchen!) bis zum Ende, das Herzklopfen verursacht.

Man versinkt im Buch und hat die Seiten in kürzester Zeit durch – und findet es etwas schade, dass die Geschichte von Rosie und Don nun schon vorbei ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam, 28. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich fand das Rosie Projekt sehr unterhaltsam zu lesen. ÜBer den Inhalt brauche ich hier weiter nichts schreiben, wurde alles schon gesagt. 4 Sterne, da das Ende doch sehr "Happy End" Klischee mäßig war. Aber durchaus ein Lesenswerter Roman !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach GENIAL! Liebe vs. Logik - oder umgekehrt?, 27. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Schon nach wenigen Seiten zieht "Das Rosie-Projekt" einen in den Bann. Ich musste mich immer wieder dabei ertappen, dass ich am Schmunzeln war, bis ich das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam :-)

INHALT:

Don Tillmann (40 Jahre, hochintelligent) hat Asperger. D.h., dass er z.B. nur schwer Gefühle, Witze und Sprichwörter richtig deuten kann und dass sein Leben bis ins kleinste Detail durchgeplant ist. Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute!!! Doch was passiert wenn dieser Zeitplan mal durcheinandergeworfen wird??? So kommt es immer wieder zu urkomischen Situationen. Erst recht als er mitten im "Ehefrau-Projekt" (anhand eines perfekt ausgearbeiteten Fragebogens sucht Don eine passende Ehefrau) Rosie kennenlernt...

Fazit:

Ein wunderschöner "Liebes"roman der ganz besonderen Art. Obwohl das Buch nur so mit logischen Aspekten und Zahlen gespickt ist, lässt das Buch sich sehr flüssig lesen. Ein sehr gelungener Schreibstil.

Unterhaltsam (keine - absolut keine langweiligen Stellen), Gefühlvoll!

Neuartig & Außergewöhnlich!!! Mit Sicherheit eines meiner Lieblingsbücher!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deutsch ist eine holprige, langatmige und humorlose Sprache, 26. Juli 2014
Von 
Barbara (Graz, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Kindle Edition)
Die deutsche Übersetzung dieses Buchs bekommt von mir nur 2 Sterne, da der gesamte Humor des Buches in der Übersetzung verloren gegangen ist. Ich habe das englishe Original in einem Zug verschlungen und ständig vergnügt vor mich hin gekichert, weil die Geschichte wirklich amüsant beschrieben ist. Jeder der Sheldon Cooper kennt und mag, wird dieses Buch - im Englishen - lieben. Das Probekapitel auf Deutsch hat mich dermaßen gelangweilt und angewidert, dass ich mir dieses Buch NIEMALS gekauft hätte ...
Bitte, tun Sie sich einen Gefallen, wenn Sie halbwegs English sprechen, kaufen Sie das Buch im Original und genießen Sie einige vergnügte Stunden mit einer kurzweiligen, wenn auch "anderen", Geschichte.
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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das hätte was werden können, 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
mit Don Tillman, Rosie und mir. Die Probe las sich vielversprechend, obwohl das Cover eher fürs Gegenteil spricht. Nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich sagen: das Cover ist aussagekräftiger, als die Leseprobe.

Zu Beginn ging es mir nicht anders, als den anderen Rezensenten. Begeistert vom Schreibstil und mit Unterdrückung meines hyperaktiven Betroffenheitsgens, las ich, nein, verschlang ich, Seite um Seite. Es finden sich einige witzige Stellen. So manche Situation macht nachdenklich und man erkennt sich auch vielleicht selbst wieder. Potential also durchaus vorhanden.

Der Autor hat einige Szenen sehr unterhaltsam verarbeitet. Für die, die es gelesen haben: z.B. der Jackett-Zwischenfall, die Jubiläumsparty mit Dons Cocktailsause und seine "Skelett"-Erfahrungen sind einsame Spitze. Davon hätte ich noch mehr vertragen.

Leider hat der Roman, trotz der geringen Seitenzahl, aber auch einige Längen. Um nicht zu spoilern, werde ich nicht näher darauf eingehen. Nur so viel: die totale Vorhersehbarkeit (damit ist nicht die Liebesgeschichte gemeint) hat mich enttäuscht und das "flauschige" Ende hat mich nur noch geärgert.

Fazit:
Keine Ahnung, wem ich das Buch empfehlen kann. Lesern, die Spannung suchen oder die gerne von ausgeklügelter Handlung überrascht werden, wohl eher nicht. Ein klassischer Liebesroman ist es auch nicht.
Ob es den Wirbel wert ist, der um diesen Weltbestseller veranstaltet wird, muss letztlich jeder Interessierte für sich selbst heraus finden. Ich habe es raus gefunden und würde es nicht mehr kaufen.
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5.0 von 5 Sternen Don Tillman und die Projekte, 8. Oktober 2014
Von 
Catmaniac (Kreis Heidelberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt (Audio CD)
Don Tillman ist ein wandelnder Zeitplan. Ohne Zeitplan geht gar nix und wenn ein Zeitplan ins Rutschen gerät, versucht Don alles, das wieder zu ändern. Die Vorlesung fängt verspätet an und es gibt Fragen, die er nicht eingeplant hatte? Okay, dann erhöht er eben die Redegeschwindigkeit .... als wäre er ein Plattenspieler, bei dem man einfach eine höhere Geschwindigkeit einstellen kann! Don ist urkomisch - und doch muss man ihn mögen! So richtig, so ganz aus tiefstem Herzen. Denn all seine Macken und Eigenheiten machen tatsächlich irgendwo Sinn. Alles, was er sagt und tut, ist vollkommen logisch und vor allem immer effizient! Ja, das grenzt an Zwangshandlungen, es irritiert, es nervt zuweilen, aber irgendwie bekommt man nach einer Weile das Gefühl, dass die eine oder andere Idee gar nicht so falsch ist und man doch glatt einmal darüber nachdenken könnte.

So wundert es dann auch nicht, dass Don, der all das völlig normal findet, nicht merkt, dass Rosie keine Kandidatin für sein Ehefrauenprojekt ist, sondern aus ganz anderem Grund in sein Büro kommt. Da er für Gene immer das Alibi bei dessen Fremdgängeraktionen ist (meist ohne es zu wissen), steht ihm dieser mit Rat und Tat zur Seite bei der Suche nach der perfekten Frau. Rosie wollte zwar eigentlich nur Hilfe bei der Suche nach ihrem genetischen Vater, aber durch irre Verwechslungen und Verwirrungen wird ein großes Projekt aus der Sache.

Und das noch total witzig, ohne platt zu werden, total liebevoll, ohne kitschig zu werden und immer mit dem Finger in der Wunde "Asperger-Syndrom". Don ist eine bessere Version von Sheldon Cooper ("The Big Bang Theory"), denn er merkt, dass er anders ist und er arbeitet an sich selbst, nicht nur an anderen. Aber obwohl er Fachmann für das Asperger-Syndrom ist und Betroffenen erklärt, dass Erwachsene mit diesem Syndrom es meist gar nicht merken, dass sie es haben, bleibt er weiterhin blind dafür. Ja, er weiß, dass er Gefühle anderer in deren Gesicht nicht deuten kann. Auch weiß er, dass niemand außer ihm solche perfekten Pläne hat - aber er weiß nicht, dass er der Vorzeige-Asperger-Syndrom-Patient schlechthin ist. Nein, diese Krankheit ist nicht zum Lachen. Aber sie ist etwas Besonderes. Und Bücher wie dieses zeigen, wie liebenswert diese Menschen doch im Grunde sind.

Die einzelnen Protagonisten sind mehr oder weniger stark ausgearbeitet. Claudia, die eine zentrale Rolle spielt, bleibt nur eine Randfigur, das finde ich schade. Aber Rosie und Don lernt man wirklich gut kennen. Gene taucht immer wieder auf und schleicht sich so nach und nach tatsächlich ins Gedächtnis. Die möglichen Väter und der Stiefvater von Rosie brennen sich nicht unbedingt ins Hirn, aber man "erkennt" sie. Und ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich Daphne!

Vielleicht sollte "Das Rosie-Projekt" einfach nur unterhalten. Für mich ist es aber mehr. Es zeigt mir, dass "Gesunde" oft schlimmer "krank" sind, als Menschen mit dem Asperger-Syndrom und dass wir von diesen Menschen sehr viel lernen könnten!

Ich kenne Robert Stadlober nicht als Schauspieler (ich sehe sehr wenig TV), aber seine Stimme passt hervorragend zu Don Tillman. Er lässt ihn sehr nett herüberkommen, nicht so arrogant, wie es Sheldon Cooper ist. Ich glaube, besser besetzen hätte man diesen Part nicht können. Er hat das Hörbuch zu einem Hochgenuss gemacht und so gelesen, dass ich quasi an seinen Lippen hing.

Herrlich! Wundervoll! Ganz ganz ganz große Klasse! Mein Rat: unbedingt lesen oder hören! Fünf Sterne von mir!
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5.0 von 5 Sternen Das Rosie-Projekt, 8. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wenn ich vorstellen darf? Don Tillmann, 39 Jahre alt und Professor und Dozent an der Universität im Gebiet der Genetik. Don will heiraten. Aber nicht irgendeine Frau. Sondern die perfekte Dame soll es an seine Seite schaffen. Weswegen Don einen 16-seitigen Fragebogen entwirft, der alles berücksichtigt, was wichtig ist. Natürlich auf höchst wissenschaftlicher Basis.
Und dann stolpert Rosie in Dons Leben. Sie ist genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich sucht. Unpünktlich, Raucherin und Barkeeperin.
Dass Rosie Don eigentlich nur für seine Fähigkeiten im Bereich der Genetik benötigt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Rosie will nämlich wissen, wer ihr leiblicher Vater ist. Was sich als ziemlich schwierig erweist, wenn die Betroffenen schweigen bzw. das Geheimnis mit ins Grab genommen haben.
Was passiert, wenn zwei so gegensätzliche Menschen aufeinander treffen? Folgen Gefühle dann noch der Logik oder entwickeln sie ihre eigenen Wege?

Don Tillmann ist ein durchgeplanter und exakt lebender Mensch. Ein wenig sonderbar und vielleicht sogar ein wenig pedantisch. Er hat einen Terminkalender, der bis in die letzte Minute strukturiert ist und alles andere was davon abweicht, lässt ihn, bis zur Findung der Lösung, ein wenig straucheln. Selbst seine Nahrungsaufnahme, wie er es so wunderbar formuliert, weicht niemals von seinem Plan ab. Er ist schon fast schrecklich unflexibel und hat seine eigenen Gedankengänge, obgleich er höchst intelligent ist. Genau das macht ihn alles so liebenswert. Zeitweise erinnerte mich Don ein wenig an Dr. Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory. Auf eine positive Art und Weise. Er war mir direkt sympathisch und wie er durch das Leben geht, hat mich permanent zum Lachen oder Schmunzeln gebracht. Immer darauf bedacht, alles richtig zu machen, ist es genau das, was ihn so wunderbar tollpatschig durch das Leben laufen lässt.
Menschliche Beziehungen sind für Don ein großes Rätsel, weswegen es bisher mit den Frauen auch noch nicht sonderlich gut geklappt hat. Nicht, dass er nicht schon einiges versucht hätte. Gepasst hat es jedoch nie.
Bis Rosie kam. Rosie, die alles verkörpert, was das Gegenteil laut Don von der perfekten Ehefrau ist. Somit für das Ehefrau-Projekt absolut ungeeignet. Sie ist absolut liebenswert und sieht die Welt so bunt, wie sie ist. Ein wenig chaotisch, aber das Herz am rechten Fleck. Alles was sie in ihrem unbeschwerten Leben möchte, ist wissen, wer ihr biologischer Vater ist. Weswegen sie Don aufsucht und ihn um Hilfe bittet.
Genau wie Don hat Rosie es direkt in mein Herz geschafft. Die Beiden zusammen sind ein fabelhaftes Dreamteam, die zusammen super funktionieren und den Leser sagenhaft gut unterhalten.

Erzählt wird aus Dons Sicht. Was das ganze herrlich einfach macht. Man bekommt einen Einblick in seine teilweise doch wirren Gedanken. Manchmal ein wenig sehr wissenschaftlich, eben Don angepasst. Es wirkt absolut authentisch und passend, verpasst es dem Buch so seinen Charme. Aber es war nie zu viel, dass man das Gefühl haben muss nicht mehr folgen zu können.
Graeme Simsion hat einen tollen Humor in das Buch reingeschrieben, der einem zum Lachen bringt. Egal, ob man in einem vollen Zug sitzt (wie ich, als ich es gelesen habe) oder bei sich zu Hause auf dem Sofa. Er fesselte einen an die Seiten und lässt einen neugierig zurück, was Don als nächstes durch den Kopf geht oder für aberwitzige (für den Leser; für ihn natürlich komplett ernstgemeinte) Theorien aufstellt.

Mit „Das Rosie-Projekt“ habt ihr auf jeden Fall unterhaltsame Lesestunden. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Was im Klartext bedeutet, dass ich es während einer 5,5 stündigen Zugfahrt komplett ausgelesen habe. Wenn ihr besondere Protagonisten und eine etwas andere Liebesgeschichte lesen wollt, dann greift zu und lasst euch von Don und Rosie die Logik der Gefühle aufzeigen.
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5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich, skurril aber wunderbar!, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Don Tillman in Genetiker. Er ist hochintelligent und sportlich. Er sucht die Frau fürs Leben. Doch Don möchte die perfekte Frau haben und seine Zeit nicht mit vielen Dates verschwenden. Er entwickelt einen Fragebogen, diese müssen die Frauen ausfüllen, bevor Don sie überhaupt treffen will. Die Trefferquote muss natürlich auch stimmen. Er nennt es "Das Ehefrau-Projekt".

Rosie ist das genaue Gegenteil von Dons Traumfrau. Doch genau diese steht eines Tages vor der Tür. Rosie hat auch ein Projekt, sie möchte ihren Vater finden. Da passt es sich doch gut, dass Don Genetiker ist. Er lernt Rosies Welt kennen, die so ganz anders, als seine Eigene ist.

Meine Meinung:

Ich freue mich wirklich sehr, dass ich dieses Buch als Überraschung bekommen habe. Anfangs war ich noch skeptisch, ob es mir gefallen könnte, doch ich bin froh es gelesen zu haben.

Der Schreibstil ist flüssig aber dennoch eine gehobene Variante, denn Graeme Simsion hat sich seinem Protagonisten komplett angepasst. Was anderes wäre hier auch fehl am Platze. Der Autor hat nicht nur authentische Charaktere erschaffen, einen passenden Schreibstil gewählt, nein er hat ein ganzes Buch geschrieben, das nicht den typischen 08/15 Flair hat. Ich empfand es als was Neues und Heiteres.

Don Tillmann ist so herrlich „anders“. Er überlässt nichts dem Zufall. Seine Tage sind zeitlich abgestimmt, sogar sein Essensplan ist regelrecht organisiert und weicht nicht vom Plan ab. Don hat so gut wie keine Freunde und arbeitet viel. Er nimmt alles sehr genau und ernst. Er ist ein wenig skurril und durchgeplant. Ich musste oft schmunzeln und den Kopf schütteln, wenn man manche Situationen mit Don erlebt hat. Ich persönlich musste mich erst mal auf ihn einlassen, doch dann konnte er mich in seinen Bann ziehen.

Rosie ist das genaue Gegenteil. Sie ist also das, was wir wohl als „normal“ bezeichnen würden. Sie hat Eigenschaften, die Don überhaupt nicht mag und doch fühlt er sich bei ihr wohl. Durch das Vater-Projekt von Rosie verbringen die beiden sehr viel Zeit miteinander. Wir erleben nach und nach einen Don, der das Leben genießt und es etwas lockerer sieht. Ich hatte meine wahre Freude die beiden als Leser beobachten zu dürfen. In was für lustige Situationen sie teilweise gemeinsam geraten, ist einfach herrlich. Ich denke jeder, der das Buch lesen wird, sieht das genauso.

Ich finde, dass „Das Rosie-Projekt“ eine zauberhafte Geschichte ist. Wir haben es hier nicht mit den typischen Charakteren zu tun, denn Don ist wirklich mal ein Protagonist, den man so schnell nicht vergessen wird. Die ganzen Nebencharaktere kommen auch nicht zu kurz. Wir erfahren einiges von Dons besten Freund und deren Leben. Natürlich gibt es einige potenzielle Männer, die als Rosies Vater ausgeschlossen werden müssen. Also lernen wir auch hier einige Personen kennen.

Fazit:

Wer mal einen etwas anderen Protagonisten erleben will, macht mit „Das Rosie-Projekt“ nichts falsch. Wir lernen zwei ganz unterschiedliche Personen kennen, die sich trotzdem anfreunden und in einige lustige Situationen geraten. Eine Geschichte, in der es um Freundschaft, Liebe und das Leben geht. Das Leben einfach mal zu genießen. Jeder sollte „Das Rosie-Projekt“ eine Chance geben und wird es hoffentlich genauso lieben wie ich.
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4.0 von 5 Sternen Sheldon Cooper und die Liebe, 11. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Kindle Edition)
Da die neuen Werke meiner beiden Lieblingsautoren leider noch nicht erschienen sind, war ich gezwungen, mal was Neues auszuprobieren.

Dass ich "Das Rosie-Projekt" gekauft habe, war glücklicherweise keine Fehlentscheidung. Die Einleitung, sprich der Teil, bis der Protagonist endlich diese Rosie kennenlernt, dauert zwar etwas lange, gibt dem Leser aber Zeit, die Figur irgendwie liebzugewinnen, welche meiner Meinung nach eine große Ähnlichkeit mit Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theorie hat". Auch Don Tillman hat Probleme damit, sich "gesellschaftlich kompatibel" zu verhalten, Sarkasmus und andere Gefühlsregungen seiner Umgebung richtig zu deuten und Körperkontakt zuzulassen.

Als er dann endlich Rosie kennenlernt, die so ganz anders ist, als er sich die perfekte Ehefrau vorstellt, und sich in sie verliebt (was der kopfgesteuerte Don anfangs natürlich gar nicht merkt), stellt sich sein Leben auf den Kopf und es ist stellenweise wirklich lustig, ihn dabei zu begleiten.

Diese Liebeskomödie ist zwar im Endeffekt genauso vorhersehbar wie jeder Catherine Heigl-Film, aber ich mag diese Sorte von Geschichten zur leichten Unterhaltung für zwischendurch. Von daher ist auch die Länge genau richtig, neben Vollzeit-Beruf hatte ich das Buch in ca. vier Tagen ausgelesen. Wäre es länger gewesen, wäre es vermutlich etwas zäh geworden, aber, wie gesagt, so ist es genau richtig, und ich kann es für ein paar amüsierte Stunden und ein oder zwei "romantische" Tränen gegen Ende sehr empfehlen.
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Das Rosie-Projekt
Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion (Audio CD - 20. Dezember 2013)
EUR 12,99
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