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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Alpenkrimi bis zur letzten Seite
Von Jörg Maurers Geschichten hatte ich vor einem halben Jahr erfahren, das war ein guter Tipp, und ich habe inzwischen fast alle als Roman gelesen oder Hörbuch angehört - alle sind sehr individuelle Geschichten, immer mit Kommissar Jännerwein und seiner Ermittlungstruppe.
Bisher habe ich keinen Roman von Jörg Maurer gelesen an dem ich etwas...
Vor 3 Monaten von miso veröffentlicht

versus
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unsinn!!!
Lieber Herr Maurer,

obwohl das Buch ungewöhlich lange brauchte, bis es in Fahrt kam, war ich wirklich erst einmal von der spannenden Geschichte und den mitunter guten Gags angetan. Ich dachte nur, jetzt muss er nur irgendwie die Kurve kriegen und die Story sinnvoll auflösen. Zu meiner großen Enttäuschung ist Ihnen das aber diesmal gar nicht...
Vor 13 Monaten von Ernst Geiner veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoechstes Niveau!, 24. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Kindle Edition)
Hinterfotzig, kennt das bairische Gemuet. Stilles Gaudium ist dem Leser gewiss. Das Ehepaar Grassegger wird Ihnen ans
Herz wachsen. Passt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi, 1. September 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
Die Bücher von Jörg Maurer sind ein echtes muss für alle Fans. Das Buch habe ich verschenkt und kam sehr gut an beim Beschenkten, echt super.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen und wieder ermittelt Jennerwein - schon das sechste Mal und noch genauso spannend wie am Beginn ..., 13. Mai 2014
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
Ich bin FELSENFEST davon überzeugt, dass euch das Buch auch gefallen würde …

Jörg Maurer: schon einige – nein alle – seiner Jennerwein-Krimis habe ich gelesen, so war klar, dass auch der Neue durch meine Finger geht. Zudem geht es im neuen Krimi auch noch um Geocacher, ich selbst cache auch passioniert und da war ich doppelt gespannt, was der Autor aus seiner Idee macht …

Dieses Mal ist Jennerwein ziemlich in die Geiselnahme und den Mord involviert, da er aus der Schulzeit die Opfer und Täter kennt. Eine Wandergruppe wird von einem Mann mit Maske gefangen genommen – er nimmt sie in seine Gewalt und stürzt einen der Wanderer, die zu Jennerweins ehemaliger Schulklasse gehörten – einen Abhang hinuntert.

Wer ist der Täter, kennt Jennerwein ihn auch?
Ein Geocacher wird gejagt und macht forscht in alten Klassenzeitungen nach möglichen Motiven für die Tat. Gleichzeitig sind die Graseggers in Grabgruften unterwegs und einem Geheimnis auf der Spur.

Dieser sechste Fall für den Kommissar Jennerwein hat mich sehr gefesselt. Alles ist verworren und Jennerwein muss so einiges in Frage stellen …

Das Buch ist in 70 Kapitel sowie Vorwurf und Nachwurf gegliedert. Außerdem gibt es doppelseitig ein „Klassenfoto“ verschwommen nur umrisshaft erkennbar mit den Namen des Abiturjahrgangs 82/83 und was aus ihnen geworden ist, so kann man die Charaktere schon gut einschätzen und zuordnen. (eine Arbeitslose, eine Hochschulprofessorin, ein Architekt, eine Biologin, ein Oberforstrat, ein Studiomusiker usw.)

Leseprobe:
========

Mona blickt genervt hinüber zum Rand der Lichtung. Vier Unentwegte spielten dort schon wieder Volleyball, Tom war natürlich dabei. Sie hatten ein kleines Netz zwischen zwei Bäumen gespannt und sprangen nun hoch wie die ersten Spritzer aus einem Feuerwehrschlauch. Das Netz hing schief, der Boden war schräg, wenn der Ball sich in den ästen verfing, wurde gerüttelt und weitergespielt. Bastian Eidenschink saß oben im Baum, auf einem improvisierten Schiedsrichtersitz. Samba! --- …

Sehr anschaulich detailliert bildhaft werden die Schauplätze und Charaktere beschrieben, das typisch Alpenländliche kommt sehr gut zum Ausdruck und Jörg Maurer übertrifft sich in der spannenden und authentischen Umsetzung seiner Idee wieder einmal. Das gesamte Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben, spannend von Beginn bis Ende und man erfährt wieder einiges Hintergründige zum Kommissar, den man ja nun schon das sechste Mal in Aktion erleben darf.

Die Idee, die Vergangenheit Jennerweins einzubauen, fand ich super und die Umsetzung sowie das finale Ende noch mehr. Neben der Handlung bzw. eingebunden die Suche der ehemaligen Bestatter Grasegger in Grundbüchern und Gruften fand ich klasse eingearbeitet und wie das dann in den Zusammenhang gebracht wird – einfach genial – die brisante Entdeckung des Ehepaares …

…. Weiter möchte ich nichts verraten, damit ich die Spannung nicht vorweg nehme.

Eines steht fest, die Schreibweise und die Darstellung der Ermittlungsarbeit sind authentisch glaubhaft, man fühlt sich außerdem von Beginn an in die Handlung involviert. Der Autor hält die Spannung über den gesamten Krimi hinweg und baut sie immer wieder auf und erweitert sie. Die einzelnen ehemaligen Klassenkameraden werden jeweils in den Kapiteln genauer betrachtet.

Hat man den Vorwurf – also das Vorwort – gelesen, dann ist man schon infiziert, möchte weiter lesen …. Der Autor gestaltet das Vorwort recht witzig. Man kann über das Buch verteilt Klassenzeitungsbeiträge der ehemaligen Abiturienten lesen. Ich habe diese Beiträge mit Spannung gelesen – weil man hier ein wenig kombinieren und ermitteln kann, ob sich möglicherweise ein ehemaliger Schüler durch sein Geschriebenes verrät bzw. herauszufiltern ist, welche Schüler als Opfer ausgewählt sein könnten.

Absolute Spannung – geniale Konstruktion – absolut lesenswert !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr spannend, 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste, aber sicher nicht der letzte "J. Maurer", 19. August 2014
Von 
W. Scharfenberger (Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
den zu lesen das reine Vergnügen war beziehungsweise sein wird. OK, die einzelnen Handlungsstränge sind für einen "Jörg Maurer"-Neuling wie mich anfangs schon etwas verwirrend. Was bitte haben die hie und da eingeschobenen Kapitel, die irgendwann im 13ten Jahrhundert spielen, mit der fiktiven Entführung einer Klassentreffen-Gruppe auf der Kramerspitze zu tun? Was sollen eigentlich die dazwischen auftauchenden Kapitel mit dem bayrisch-schlitzohrigen Ehepaar, welches zusammen und gemeinsam das Bürgermeisteramt zum Ziel hat? Wie das Ganze zusammenhängt, wird erst nach und nach deutlich. Und die eigentliche Story hinkt an manchen Stellen schon etwas. Sie mag auch stellenweise von den geschichtlichen Gegebenheiten und damaligen Möglichkeiten mehr oder minder deutlich abweichen. Zumindest was die aktuellen Fakten (Stichwort Kramertunnel und Einsprüche des noch immer dem US-Militär 'gehörenden' Recreation Centers dagegen) ist der Inhalt dem realen Leben entnommen. Bis hin zu den geographischen Daten der Kramerspitze. Anmerkung für nicht Ga-Pa-Kenner: ein knapp 2.000m hoher Berggipfel etwa im Nordwesten des Ortszentrums von Garmisch-Partenkirchen.

Alles in allem aber ein sehr unterhaltsames, locker geschriebenes, teil- und stellenweise sehr humoriges Buch. Welches zu lesen nach meiner Meinung nur Spass macht.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unsinn!!!, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
Lieber Herr Maurer,

obwohl das Buch ungewöhlich lange brauchte, bis es in Fahrt kam, war ich wirklich erst einmal von der spannenden Geschichte und den mitunter guten Gags angetan. Ich dachte nur, jetzt muss er nur irgendwie die Kurve kriegen und die Story sinnvoll auflösen. Zu meiner großen Enttäuschung ist Ihnen das aber diesmal gar nicht gelungen. Die ganze Geschichte ist schon wirklich sehr weit hergeholt und völlig konstruiert.Als dann noch der Geiselnehmer einen Verfolger bewußt auf seine Spur setzt, wird es schon fast lächerlich. Aber das wäre alles noch verkraftbar. Das Problem ist, dass die ganze Geschichte in sich Unsinn ist!!! Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, warum der den Behörden bekannte "Schatz" nicht von den Behörden an einen sicheren Ort gebracht worden ist, sondern noch an der ursprünglichen Stelle verweilt. Mit diesem Fehler steht und fällt aber die ganze Geschichte. Sehr schade.
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5.0 von 5 Sternen Hörvergnügen!, 7. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Audio CD)
Ich habe das Buch nicht gelesen, sondern mir vom Autor vorlesen lassen(Hörbuchfassung) und nur darauf bezieht sich meine 5-Sterne-Bewertung. Eine köstliche Krimi-Satire, klasse vorgetragen, bei der die eigentliche, eher unglaubwürdige Handlung -obwohl nicht ohne Spannung- mehr oder minder zur Nebensache wird. Wie meine Bewertung ausgefallen wäre, hätte ich das Buch selbst gelesen, kann ich natürlich nicht sicher sagen, aber 5 Sterne wären es wahrscheinlich nicht geworden.
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4.0 von 5 Sternen Wer liebt schon Klassentreffen, 29. September 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
... könnte man meinen. Jörg Maurer gehört scheinbar nicht dazu, zumindest nicht sein Held Huberts Jennerwein. Ob es am Thema liegt - ich weiß es nicht - das Buch startet nicht so spritzig wie die Vorgänger steigert sich aber ab der Hälfte auf das gewohnt saugute Niveau von Spannung und Dramatik. Also kein echter Grund zu meckern oder aufzuhören auf den nächsten zu fiebern.
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So a Schmarrn!, 3. August 2014
Von 
Brigitte Hilgner (Vienna Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Gebundene Ausgabe)
Es fängt schon schlecht an: „Vorwurf des Autors“. Anders als der Autor auf der folgenden Seite unterstellt, ist mir dies sofort als merkwürdig aufgefallen, wobei mir spontan drei mögliche Erklärungen durch den Kopf gingen: a) eine vom Autor gewollte Wortwahl (Erklärung wird folgen), b) ein Fachausdruck der Germanisten, den normale Sterbliche nicht kennen/verstehen, c) ein Ausdruck aus dem Werdenfelser Land, den Nicht-Bayern nicht kapieren. Auf den Gedanken, es könne sich um einen Fehler aufgrund von „Autovervollständigen“ handeln, wäre ich nie gekommen - wer einem Software-Hersteller die Hoheit über die eigenen Worte und die eigene Rechtschreibung überlässt, ist selbst schuld.
Die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen. Okay, auch die vorhergehenden Werke des Autors zeichnen sich nicht durch Realismus aus, werden aber von seinem satirischen Humor und den skurrilen Charakteren getragen. Viel Satire und/oder Humor kann ich im vorliegenden Opus nicht erkennen und die skurrilen Personen treten ebenso in den Hintergrund wie das sympathische Ermittlerteam um Kommissar Jennerwein. Im Mittelpunkt stehen ehemalige Schüler des Abiturjahrgangs 82/83, genau der Klasse, in die der Kommissar auch ging. Einige von ihnen treffen sich jährlich zu einem mehrtägigen geselligen Beisammensein, dazu gibt es auch jedes Mal eine eigene „Schülerzeitung“, in der sich die Teilnehmer sowie einige Abwesende kurz präsentieren - diese Darstellungen reichen von trivial bis „aua, das tut weh“ - es ist nur zu verständlich, dass einige Ehemalige (u.a. Kommissar Jennerwein) sich von diesen Treffen fernhalten.
Bei einer Bergwanderung am letzten Tag (12+ Teilnehmer) kommt es zu einer Geiselnahme. Der Geiselnehmer mit Lady-Gaga-Maske, sprachverzerrendem Megaphon und einer Maschinenpistole zwingt die Teilnehmer, sich jeweils mit einer Handschelle an einem im Boden befestigten Ring anzuketten und sich ebenfalls eine Lady-Gaga-Maske überzuziehen. (Die Vorbereitung des Coups soll zwei Jahre gedauert haben - ein äußerst bedauerlicher Fall fehlgeleiteter krimineller Energie.) Gefesselt und maskiert verlieren die Geiseln jegliche Orientierung - sie wissen nicht mehr, wer neben ihnen sitzt, wer in welcher Kleidung steckt, wer wer ist. Wie sich herausstellt, will der Geiselnehmer (halbherzig versucht der Autor zunächst darüber hinwegzutäuschen, dass es sich um einen ehemaligen Klassenkameraden handelt) aus einem Teilnehmer Informationen herauspressen - es gelingt dem Autor nicht, glaubwürdig darzustellen, warum er dazu eine ganze Gruppe als Geiseln nehmen muss. Außerdem wird bis zum Schluss nicht klar, woher der Geiselnehmer überhaupt weiß, dass es diese Information gibt.
Dann sind da noch Kinder der Teilnehmer, die wie ihre Väter/Mütter bei deren jährlichen Klassentreffen zusammenkommen (merkwürdig: wieso sind dann keine Ehepartner/Lebensgefährten dabei?) und dem Kommissar einen entscheidenden Hinweis auf das Ziel der Bergwanderung geben (hätte da nicht ein erfolgreicher Telefonanruf genügt - müssen wirklich ein Volleyballspiel, Eifersüchteleien, ein jugendlicher Computerhacker, ein abendliches Treffen mit Alkohol und Drogen, eine kurze Verfolgungsjagd durch die Polizei sowie eine unvorhergesehene Begegnung mit einer Leiche im Dunkeln eingebaut werden?).
Ein Geocacher auf dem Weg zur gleichen Bergspitze wie Geiseln und Geiselnehmer trägt nichts Positives zur eigentlichen Handlung bei, füllt aber einige Seiten.
Die weibliche Hälfte des aus früheren Büchern des Autors bekannten Ex-Bestatterehepaares (das gemeinsam Bürgermeister werden möchte), entpuppt sich als Hobby-Historikerin (wer’s glaubt!), die mühelos und in kürzester Zeit Jahrhunderte alte Annalen und Dokumente durchforstet (keine Probleme mit Sprache oder Schrift) und zu mitternächtlicher Stunde in der Staatsbibliothek in München von einem Historiker in die Handschriftensammlung geführt wird, wo sie einen entscheidenden Hinweis erhält …
Alles dies soll von einem im Jahr 1294 geschlossenen Vertrag ausgelöst worden sein. Falls es einen ähnlichen Vertrag zwischen dem deutschen König Adolf von Nassau und Emicho, Bischof von Freising, gab, wird er sicherlich von den „Mitarbeitern“ beider Herren, aber nicht von einer Art freiberuflichen Rechtsanwalt aus dem Raum Aachen ausgearbeitet worden sein. Schutzmacht eines solchen Vertrags wird garantiert nicht Frankreich gewesen sein, denn Adolf von Nassau schloss in diesem Jahr ein Bündnis mit dem englischen König Eduard I. gegen Frankreich. Falls sich der „Rechtsanwalt“ mit Wachskerzen aus der Steiermark versorgen ließ (sollen diese besonders gut gewesen sein?), dann wurden sie ihm sicherlich nicht per Kutsche gebracht, weil Kutschen zu dieser Zeit noch gar nicht erfunden waren. Geschichte ist mein Hobby und es nervt mich immer ungemein, wenn Autoren irgendwelchen Blödsinn über die Vergangenheit behaupten.
Der ganze „Kriminalfall“ steht auf tönernen Füßen und das ganze Buch hat eine unverzeihliche Eigenschaft: es ist langweilig.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Maurers schlechtester!, 3. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Felsenfest: Alpenkrimi (Audio CD)
Vorweg: Ich bin großer Fan von Jörg Maurer, nicht nur weil die Krimis solide Kost sind und viele lustige Einfälle und Charaktere bieten, sondern auch weil der Autor, der die Hörbücher persönlich liest, nicht nur über beachtliches schauspielerisches Talent verfügt, sondern weil er die vielen verschiedenen Dialekte perfekt beherrscht.
Echter Hörgenuss!

Leider ist Maurers neuestes Werk "Felsenfest" zu abstrus, die Story zu konstruiert und insgesamt zu unglaubwürdig, um wirklich zu fesseln. Durchaus noch passable Kost, aber die Latte lag bei Maurer eben schon deutlich höher.
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Felsenfest: Alpenkrimi
Felsenfest: Alpenkrimi von Jörg Maurer (Audio CD - 3. März 2014)
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