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370 von 402 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unser Leben im Spiegel betrachtet
Während Jojo Moyes erster Bestseller Ein ganzes halbes Jahr die Leserschaft teilweise polarisiert hat (einige fühlten sich von der Geschichte kaum berührt, zu stark an Ziemlich beste Freunde erinnert oder waren "geschockt", weil sie etwas anderes erwartet haben), eröffnet uns die Autorin mit ihrem "Zweitlingswerk" Eine Handvoll Worte einen weitaus...
Vor 21 Monaten von Mephitidas veröffentlicht

versus
93 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppender Anfang, versöhnliches Finale
Inhalt

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth einen jahrzentealten Brief im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet.
In diesem Brief bittet ein Mann eine Frau, ihren Ehemann zu verlassen, für ihn alles aufzugeben und mit ihm nach New York zu gehen.

Ellie fühlt sich davon sofort angesprochen, denn auch sie liebt einen...
Vor 20 Monaten von GlamourGirl80 veröffentlicht


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370 von 402 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unser Leben im Spiegel betrachtet, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Während Jojo Moyes erster Bestseller Ein ganzes halbes Jahr die Leserschaft teilweise polarisiert hat (einige fühlten sich von der Geschichte kaum berührt, zu stark an Ziemlich beste Freunde erinnert oder waren "geschockt", weil sie etwas anderes erwartet haben), eröffnet uns die Autorin mit ihrem "Zweitlingswerk" Eine Handvoll Worte einen weitaus philosophischeren Horizont, der zweifelsohne von jeder Leserin und jedem Leser erblickt werden sollte!

Inhalt:
Das Buch handelt von zwei Geschichten: Ellie (in der Gegenwart) ist Journalistin und findet bei der Räumung des Archivs einen heimlichen Briefverkehr aus den 60er Jahren, der von der wohlhabenden Jenny mit einem liebevollen Unbekannten stammt. Jenny ist (so erfahren wir aus einem Zeitsprung in die Vergangenheit) bei einem Autounfall am Kopf schwer verletzt worden und beginnt sich nach und nach, wieder an ihre "Rolle" als vermögende Gattin und "perfekte Hausfrau" zu erinnern. Obwohl ihr alle Freundinnen versichern, dass sie vor dem Unfall "die glücklichste Ehefrau" und die "beste Gastgeberin" gewesen sei, fällt Jenny erstmals auf, wie oberflächlich ihr Leben in all dem Prunk doch eigentlich ist. Gekettet an die Seite eines besitzergreifenden Gatten und gefangen im goldenen Käfig der Ehe sehnt sich Jenny nach der Liebe zu einem Mann, der sie auf Händen trägt und sie so liebt, wie sie es verdient hat. Und findet irgendwann, in einem ihrer geheimen Verstecke, den Brief eines liebevollen Unbekannten, der zwar einst an sie adressiert war, an welchen sie sich aber nicht mehr erinnern kann ...
Da Ellie (die Journalistin) unter Zugzwang ihrer Chefin auf der Suche nach der "schnellen Story" ist, beschliesst sie kurzerhand, über diesen Briefverkehr zwischen Jenny und dem unbekannten Liebhaber zu recherchieren. Doch je tiefer Ellie gräbt, desto mehr wird sie ergriffen von der Intensität der romantischen Liebe, die diese zwei Menschen einst verband. Und so erkennt Ellie, dass ihre aussichtslose Affäre mit einem verheirateten Mann vielleicht doch nicht die wahre Liebe ist, an der sie in ihrem Leben festhalten soll. Obwohl sie das immer geglaubt hat.

Meine Gedanken dazu:
Das Buch wirft viele Fragen nach der Natur der Liebe, der Partnerschaft und der Freundschaft auf, die uns die Autorin mit viel Gefühl vor Augen führt. Wie lange kann man einen Menschen lieben? Wie verlässlich ist die Liebe? Und was tun wir, wenn wir jemanden plötzlich nicht mehr lieben? Wie lange lassen wir uns demütigen oder schlecht behandeln, ehe wir uns eingestehen, dass es keine Liebe sein kann? Und wie befreien wir uns davon? Gibt es wirklich Menschen, die ein Leben lang eine "romantische Liebe" leben, oder scheint das Gras auf der anderen Seite nur immer grüner? Was wiegt eine Freundschaft auf? Und was, wenn eine langjährige Beziehung für eine flüchtige Bekanntschaft auf's Spiel gesetzt wird? Fataler Fehler oder ein erster Schritt in die richtige Richtung? Als Zweites beleuchtet die Geschichte den Aspekt, dass wir die Suche nach unserer grossen Liebe selbst in der Hand haben und keiner von uns im Voraus weiss, ob sie es auch tatsächlich sein und bleiben wird.

Die bildgewaltige Sprache, die guten Dialoge und die vielen Gedankengänge zur Liebe und zur Partnerschaft machen das Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis. Einfach wunderschön geschrieben, man kann es gar nicht in Worte fassen! Auch der verzwickte aber clever ausgedachte Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Es unterhält den Leser und schafft Spannung, ohne aber kompliziert oder konstruiert zu wirken. Durch die unterschiedlichen Zeitbezüge und Zeitsprünge zwischen den beiden Geschichten schafft Jojo Moyes ein sehr metaphorisches Abbild unserer Handlungsmöglichkeiten: Wenn wir die Chance in der Gegenwart nicht ergreifen, werden wir in Zukunft auf unsere Vergangenheit zurück blicken und vielleicht bedauern, nichts daran geändert zu haben. Die verwobenen Erzählstränge der beiden Schicksale laden dazu ein, Überlegungen von der einen auf die andere Geschichte zu übertragen und verleihen dem Ganzen einen zeitlosen und überdauernden Charakter. Sehr schön ausgedacht!
Auch eine zweite Gegenüberstellung gelingt Jojo Moyes: Der tragische Gegensatz der beiden Geschichten nämlich. Auf der einen Seite haben wir Jenny (1960), gefangen im goldenen Käfig der Ehe. Auf der anderen Seite Ellie (in der Gegenwart), die noch alles vor sich hat. Und obwohl beide Frauen dasjenige haben, was sich die jeweils andere wünschen würde, scheinen dennoch beide unglücklich. Wie kann so etwas sein? Und was ist das Geheimnis einer erfüllten Liebe?

Fazit:
Gerade im Vergleich zu Jojo Moyes erstem Roman bietet Eine Handvoll Worte enorm viel Spielraum für eigene Lebensereignisse, Gedanken und Überlegungen, weshalb jeder von uns die Geschichte auf persönliche Art und Weise "erleben" und "mitschreiben" wird. Liebevoll, schmerzhaft und noch bewegender als der Vorgänger. Egal ob alleinstehend, geschieden, in Partnerschaft, verheiratet, frisch verliebt oder von der Liebe enttäuscht: Das Buch betrifft und berührt uns alle! Eine sehr inspirierende Erfahrung mit vielen schönen, aber auch vielen traurigen Momenten sowie einem großen Finale! Unbedingt lesen!

*******************************

Nachtrag vom 21.10.2013:
Ich möchte (angeregt durch den Leserkommentar von Lisa Stagen) ergänzend vielleicht noch erwähnen, dass ich im Unterschied zu vielen anderen Lesern und Leserinnen kein so grosser Fan von Ein ganzes halbes Jahr war und stand mit meiner Drei-Sterne-Rezension damals ziemlich im Regen. Macht ja aber nix, da steh' ich auch zu. Schlussendlich lag es aber wohl einfach an der Natur der Thematik: Entweder man mochte die Story oder eben nicht. Die Fans z.B. konnten kaum genug kriegen von Lou & Will, fanden die Liebesgeschichte eine der Besten seit Langem und lobten die Autorin für das Aufgreifen der totgeschwiegenen Themen "Sterbehilfe" und "Freier Wille." Die stirnrunzelnden Kritiker hingegen fanden die Story zu eindimensional, rügten Moyes dafür, sich absichtlich eines heiklen Themas bedient zu haben und warfen ihr weiter Anlehnungen an Ziemlich beste Freunde vor. Nun denn, über Geschmack lässt sich streiten und das ist auch ganz ok so.

Mich persönlich hat deshalb tierisch gefreut, dass Eine Handvoll Worte so viel "losgelöster" und "themenungebundener" daher kam als der Vorgänger. Die Geschichte polarisiert viel weniger und verleitet die Leserin oder den Leser viel mehr dazu, in sich selbst zu gehen und über sich selbst nachzudenken, anstatt sich über etwas eine Meinung bilden zu müssen. Das mochte ich ganz speziell. Selbstverständlich gibt es auch hier Protagonisten, die einem u.U. missfallen können oder die man nicht so gerne mag. Das macht aber weiter nichts aus, da es über die Handlung hinaus so viele weitere Überlegungen gibt, denen Protagonisten, Sprache, Übersetzung oder Handlungsaufbau recht wenig anhaben können. Man könnte jetzt zwar argumentieren, dass das auch bei Ein ganzes halbes Jahr so war. Im Unterschied dazu wird man dort aber stärker zu einer Stellungsnahme gedrängt: Entweder, man anerkennt und akzeptiert Wills Entscheidung oder eben nicht. Dementsprechend fielen halt auch die Meinungen über das Buch aus, was eigentlich sehr schade ist, da die Kritik am Buch dann irgendwie ungerechtfertigt und politisch wird.

Bei Eine Handvoll Worte gibt es in diesem Sinne also kein "richtig" oder "falsch", oder ein "find ich auch" oder "find ich nicht." Es gibt höchstens ein "Stimmt, das ist bei mir auch so!" oder ein "Wie wahr! Diese Erfahrung musste ich auch machen!" Die einzige Kritik, die man hier also anbringen kann, ist dann wohl die Kritik an seinem eigenen Leben, wenn einem etwas aus der Geschichte bekannt vorkommt oder man etwas anders gemacht hätte.

Ich persönlich mag das.
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93 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppender Anfang, versöhnliches Finale, 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Inhalt

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth einen jahrzentealten Brief im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet.
In diesem Brief bittet ein Mann eine Frau, ihren Ehemann zu verlassen, für ihn alles aufzugeben und mit ihm nach New York zu gehen.

Ellie fühlt sich davon sofort angesprochen, denn auch sie liebt einen verheirateten Mann. Also begibt sie sich auf die Suche nach der Empfängerin des Briefes und natürlich auch nach dem Schreiber. Sie möchte herausfinden wie es mit der Liebe der Beiden weitergegangen ist.

Dabei erfährt sie so einiges über eine tragische Liebesgeschichte, die sie tief berührt.

Meine Meinung

"Eine Handvoll Worte" stand schon auf meiner Wunschliste, seit ich "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen habe.
Im Gegensatz zu der ziemlich gängigen Annahme, ist dieser Roman nicht nach "Ein ganzes halbes Jahr" entstanden und im englischsprachigen Raum veröffentlicht worden, sondern davor und zwar schon 2010.

Natürlich sind die Erwartungen an einen Roman wie diesen hoch, wenn man von dem davor so begeistert war wie ich. Voller Freude habe ich das Buch vorbestellt und auch zügig mit dem Lesen begonnen und mich erstmal unglaublich enttäuscht durch das erste Drittel gequält. Die Story war zäh, irgendwie nichtssagend und konnte nicht fesseln oder begeistern.

Ich hatte schon fast mit dem Roman abgeschlossen, als sich das Blatt endlich gewendet hat. Es ist mir nicht mal möglich zu benennen was sich verändert hat, aber auf einmal wurde die Story interessanter, das Lesen fiel leichter und ich konnte ihr endlich etwas abgewinnen.

Dieser Roman ist generell nicht zu vergleichen mit "Ein ganzes halbes Jahr". Mir fehlte das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem macht und habe hier nur eine "normale" Liebesgeschichte vorgefunden, die sich nicht wirklich von anderen abhebt.
Dennoch hat die Autorin sehr interessante Charaktere geschaffen, die es vermögen zu berühren und in dieser Geschichte lebendig zu werden und genau das ist es, was diese Story für mich "gerettet" hat.
Das Ende mag ich wirklich sehr. Es ist ausgesprochen hoffnungsvoll und menschlich und hinterlässt beim Leser ein gutes Gefühl.

Insgesamt war "Eine Handvoll Worte" enttäuschend, was nicht zuletzt auf meine Erwartungen zurückzuführen ist, aber dennoch auch gelungen. Wer über den schleppenden Einstieg hinwegkommt, der wird so manche kleine Überraschung erleben und die ihn doch noch mit der Story versöhnt.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig, 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Hatte das Buch aufgrund der guten Rezensionen gekauft . Habe direkt ein weiteres Exemplar für meine Schwester mitbestellt.
Es liest sich seeeehr schleppend. Zeitweise vergeht einem wirklich die Lust am Lesen, da es so langatmig ist.
Für gewöhnlich verschlingen meine Schwester und ich so einen Roman in maximal 1 Woche.
An diesem sitzen wir schon 4 Wochen .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller zweiter Roman! Eine herzzerreißende Liebesgeschichte, die mich tief im Inneren berührt hat., 6. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Nach „Ein ganzes halbes Jahr“ musste ich unbedingt auch den nächsten Roman „Eine Handvoll Worte“ lesen, denn die Leseprobe und auch der Klappentext haben mich bereits sehr gefesselt.
Und ich wurde nicht enttäuscht: Wieder einmal ein wundervoller Roman von Jojo Moyes!
Ich habe ein bisschen gebraucht, um in diese neue Erzählweise rein zu finden, da sie doch sehr viel zwischen den Zeiten springt, aber auch das ist es, was das Buch ausmacht. Es sind so viele Geschehnisse miteinander verwoben, dass man den Überblick behalten muss und gleichzeitig baut sie so auch viel Spannung auf, in dem sie uns immer nur häppchenweise einen Blick in die Vergangenheit gewährt.
Doch immer schafft sie es, dass ich mich mit den beiden Hauptcharakteren Jennifer und Ellie identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen kann.
Die Einführung jedes Kapitels mit den Briefen ist ebenfalls eine gelungene Idee. Die wenigen Zeilen habe ich gerne gelesen und mich oft gefragt, was wohl der Hintergrund dazu sein mag. Und die Liebesbriefe in der Geschichte stachen einem mitten ins Herz.
Wieder mal ein Buch, das zum Nachdenken anregt und doch eine sehr schöne und herzzerreißende Liebesgeschichte erzählt, die ich unbedingt verfolgen musste.
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85 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Nach dem Bestseller "Ein ganzes halbes Jahr" lag die Messlatte für Jojo Moyes bei mir sehr hoch. Sie hat es voll erfüllt!!
Das Buch "Eine handvoll Worte" ist wieder ein sehr schönes, einfach zu lesendes Buch! Es erzählt mehrere Lebensphasen verschiedener Personen in verschiedenen Zeiten, was anfänglich vielleicht etwas irritierend, jedoch nach kurzer Einlesphase alles stimmig ist. In Jojo Moyes Buch geht es im Grunde um die geschriebene Sprache der Liebe - wie schön sie sein kann, jedoch auch falsch gedeutet werden kann. Dies packt sie in eine bzw. zwei wunderschöne schicksalhafte Liebesgeschichten!
Sehr zu empfehlen!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider verstehe ich den Hype um das Buch nicht., 26. Juni 2015
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Elli arbeitet bei der Zeitung Nation und liebt ihren Job. In der letzten Zeit ist ihre Motivation etwas eingeschränkt, denn sie ist verliebt. John ist jedoch verheiratet und gedenkt nicht sich zu trennen. Zumindest vertröstet er sie immer wieder. Entweder träumt sie wie ein verliebter Teenager von ihm und wartet auf eine Email, oder sie springt, sobald er auch nur eine Minute Zeit hat. Darunter leidet ihre Arbeitsqualität, sodass ihre Chefin Melissa, sie schon von den Redaktionstreffen ausgeschlossen hat. Ihre letzte Chance ist in den Archiven eine Idee für das Thema „Vor 50 Jahren“ zu finden. So stößt sie auf einen Liebesbrief, der einfach nur wunderschön ist. Er weckt in ihr den Wunsch die Geschichte hinter dem Brief zu erfahren. Unterstützt wird sie von Rory, einem Archiv-Mitarbeiter, den sie bald mehr als nur schätzen lernt. Doch kann sie sich von John trennen, obwohl sie ihn liebt und auf eine gemeinsame Zukunft hofft?

In den 60er Jahren geht es um den Liebesbrief und um Jennifer. Sie ist mit Laurence verheiratet, einem reichen Geschäftsmann, und ist dafür zuständig an seiner Seite schön auszusehen. Was Liebe und Glück bedeute erfährt sie erst, als sie Anthony, einen recht munteren Journalisten, kennen lernt. Sie beginnt eine Affäre mit ihm und ist zum ersten Mal wirklich sie selbst und glücklich. Ein Autounfall mit Gedächtnisverlust lässt sie Anthony jedoch vergessen, bis sie seine Briefe findet. Schafft sie es, sich von Laurence zu trennen, um mit ihrer großen Liebe nach New York zu gehen?

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
Ich habe noch nicht „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen, da ich es mir aufsparen wollte. In so vielen Buchblogs wird das Buch in den Himmel gelobt, dass ich einfach warten wollte. „Eine handvoll Worte“ klingt genauso viel versprechend und die Kritiken sind ebenfalls sehr positiv. Die Idee hinter dem Werk ist einfach großartig, denn ich liebe Werke, die in der Gegenwart und Vergangenheit spielen und sich erst nach und nach aufklären. Als Ansatz dafür eine Liebesgeschichte und einen romantischen Liebesbrief zu nutzen, ist für mich als Romantikerin perfekt. Ich glaube deswegen waren meine Erwartungen an das Buch recht hoch.

Leider kann ich den Hype um das Buch nicht ganz nachvollziehen, und habe es sogar nach 250 Seiten eigentlich abbrechen wollen, hätte ich nicht eine Abneigung gegen Abbrüche aus Angst etwas zu verpassen. Bis zum bitteren Schluss war es für mich eher ein Kampf mit einigen schönen Momenten. Warum ich so empfinde, möchte ich euch versuchen zu erklären, damit ihr selbst entscheiden könnt, ob das auf euch ebenfalls zutrifft oder ob das Buch unter diesem Aspekt überhaupt für euch etwas ist.

Der Hauptkritikpunkt ist einfach der verworrene Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Normalerweise mag ich solche Wechsel gerne, sofern sie klar sind. Obwohl die Autorin es versucht, wirkt die Geschichte durch ihre Umsetzung sehr verworren. Zwar wird klar, dass die Autorin versucht einen Spiegel aufzubauen, der zeigt, dass sich Schicksale wiederholen, aber eine klarere Linie hätte mir an einigen Stellen zumindest mehr Lesegenuss verschafft. Vielleicht wäre das Lesen einfacherer gewesen, wenn mehr Zeiten genannt worden wären, die zwei Perspektiven eine andere Schrift gehabt hätten. Ich konnte zumindest viele der Sprünge erst später erkennen. Das liegt daran, dass die Autorin zu den vielen weiblichen Figuren gerne „sie“ schreibt. Stilistisch einwandfrei, bekommt man nur so nicht immer mit, wer denn eigentlich gemeint ist. Gerade bei einem Wechsel zwischen Jennifer und Elli dauert es oftmals einige Sätze, bis ein Stichwort den Wechsel erkennen lässt. Ich weiß, dass die zum Spiegel gehört und zeigen soll, wie ähnlich die Situationen irgendwo sind und an sich ist diese Idee der Umsetzung wirklich reizvoll, aber eben unglaublich schwer.

Damit hätte ich mich vielleicht noch anfreunden können, denn ich bin für solche ungewöhnlichen Mittel zu begeistern, auch wenn diese ihre Eingewöhnungszeit benötigen. Allerdings bleibt es nicht bei diesem Kritikpunkt. Mit Ellie ist Jojo Moyes keine Figur gelungen, die ich beeindruckend oder bindend fand. Wie es ihr bester Freund auf den Punkt bringt, sie wirkt wie ein unreifer Teenager, wie sie auf eine SMS oder Email wartet, diese stundenlang mit Freundinnen analysiert und sofort springt, wenn ihr Liebster „jetzt“ ruft. Das Bild passt zu einer jugendlichen Figur, aber nicht zu Ellie, die schließlich auf der anderen Seite als reif und erwachsen geschildert wird. Bei Jennifer hingegen fiel es mir leichter mich auf sie einzulassen, wenn auch nur bedingt, denn mir fehlte von Anfang an die Beteiligung am Unfall. Was passierte genau, wie musste sie um ihr Leben kämpfen.

Emotionen sind das Stichwort hierfür. Ich für meinen Teil empfand den Stil der Autorin zwar als detailliert, aber fremd. Sie schafft es nicht die Emotionen der Hauptfiguren präsent zu schildern. Ich empfand die Situationen stets wie eine Fremde und sehr distanziert. Bei einem solchen Werk erwarte ich jedoch Nähe.

Wie gesagt, ich hatte bis zum Schluss immer die wage Hoffnung zu verstehen warum viele das Buch so genial finden. Im Ansatz kann ich es nachvollziehen und die Grundidee und viele weitere Ansätze sind wirklich einmalig. Nur mangelt es mir leider Gottes an der Umsetzung der Figuren und dem wirren Springen der Autorin.

Wäre für mich die Nähe zu den Figuren vorhanden gewesen, ich hätte das Buch wirklich genial gefunden, aber so war ich froh, als ich es endlich ruhigen Gewissens beendet aus der Hand legen konnte.

ICH FREUE MICH ÜBER EHRLICHES FEEDBACK ZUR REZENSION.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte, 17. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Kindle Edition)
Jojo Moyes hat ein Händchen für schöne Worte, also ich lese diese Bücher einfach gerne.
Die Geschichte ist wirklich anrührend, aber zwei Dinge haben mich beim Lesen wirklich gestört. Zum einen, dass die Geschichte in den Zeiten hin und her springt. Man muß immer erst ein paar Zeilen lesen, um rauszukreigen, in welcher Zeit wir gerade sind und teilweise auch bei welcher Person. Wenn dann wenigstens die Zeit drüber gestanden hätte...und dann am jeden Kapitelanfang die ja "Handvoll Worte" - eben die kleinen Liebesbriefe, -mails oder auch Klagewörter von irgendwelchen Personen. Die haben mich mehr irrettiert, als dass ich sie nett fand...
Ansonsten sehr lesenswert, wenn man es ein wenig kitschig mag...:-)

Nun noch zum Thema Kindle-Edition, wobei ich jetzt gar nicht weiß, ob diese Kritik hier bei diesem Buch berechtigt ist, oder ob es eine Kindle-Kritik sein müßte.
Mich stört es grundsätzlich, dass man beim Öffnen eines Buches direkt am Anfang der Geschichte landet, ich möchte erstmal das Cover sehen. Ich komme da ja auch schnell hin, aber ich würde es schöner finden, wenn es automatisch passieren würde.
Ich hatte mal ein Kindlebuch, dass mir unten immer angezeigt hat, auf welcher Seite ich bin und wieviel Prozent ich noch zu Lesen habe. Das finde ich nett. Dort wurde mir sogar angzeigt, wieviele Minuten ich noch ca. für das Kapitel brauche.
Bei diesem Buch und auch den meisten anderen Kindle-Büchern habe ich keine Möglichkeit zu checken, wo ich genau bin. Manchmal hört man auf zu lesen und stellt beim nächsten mal fest, dass es nur noch 3 Seiten gewesen wären bis zum Kapitelende. Das hätte amn den Tag vorher auch noch lesen können.....
Vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit, diese Infos in Voreinstellungen des Kindles einzustellen? Gefunden habe ich es nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwacher Start, aber dran bleiben lohnt sich, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Dieses Buch startet leider sehr langweilig.
Es geht hier in erster Linie um Jennifer, die bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat und nur schwer wieder in ihr Leben zurückfindet. Parallel dazu wird Jennifers Affäre mit Antony beschrieben, die einige Zeit vor dem Unfall begann. Dies geschieht recht gleichmässig immer im Wechsel, ein Kapitel nach dem Unfall, dann wieder eins, das vor dem Unfall spielt. Warum hier einige Leser mit den "Zeitsprüngen" überfordert sind, kann ich nicht verstehen. Teilweise weiß man auf der ersten halben Seite eines Kapitels auch nicht unbedingt, aus wessen Sicht die Ereignisse grade beschrieben werden, aber grade das fand ich eigentlich ganz spannend. Und ein bisschen Anspruch darf doch selbst eine Liebensgeschichte haben, oder nicht? Leider ziehen sich diese Ereignisse aber über 200 Seiten hinweg und es ist wirklich sehr langatmig beschrieben, so dass ich das Buch schon fast abbrechen wollte.
Dann aber kommt plötzlich Schwung in die Geschichte, die Story gewinnt an Tempo und baut auch eine Gewisse Spannung auf, die den Leser immer mal wieder mit überraschenden Entwicklungen konfrontiert.
Nun werden auch größere Zeitsprünge gemacht, die Handlung ein paar Jahre nach hinten verlegt. Etwa im letzten Drittel des Buches taucht dann auch die zweite Protagonistin, Ellie wieder auf, die ganz am Amfamg des Buches einen kurzen Auftritt hatte. Auch bei ihr dreht sich alles um die Liebe und die beiden Liebesgeschichten werden schließlich miteinander verbunden.
Rückblickend hat mir das Buch ganz gut gefallen, dennoch kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben weil:
- die Story bis Seite 200 sehr langweilig ist (und das ist immerhin mehr als ein Drittel des Buches)
- die Liebesbriefe auf mich nicht sehr einfallsreich und wenig berührend wirken
- beide Geschichten letztlich doch nur einfache und nicht sehr außergewöhnliche Liebesgeschichten sind
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich hatte oft keine Lust weiterzulesen - zu langatmig..., 1. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Kindle Edition)
Ich hatte vor diesem Buch schon zwei Bücher von Jojo Moyes gelesen (Ein ganzes halbes Jahr und Weit weg und
ganz nah), die mir sehr gut gefallen haben. Aufgrund der auch für dieses Buch guten Rezensionen habe ich es gekauft. Es las sich für mich leider sehr schleppend, oft hatte ich gar keine Lust weiterzulesen. Zum Ende hin wurde es besser, aber die ersten beiden Drittel waren eher enttäuschend. Ich habe den Kauf (12,99 als E-Book) bereut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu viele Sprünge und unglaubwürdige Wendungen, 3. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Ich habe das Buch zwar begierig gelesen, wurde aber zunehmend unzufriedener mit der Geschichte je weiter ich kam. Immer mehr hatte ich das Gefühl es würden Wendungen und Vorfälle eingebaut, nur um wieder Stoff zu haben um die Geschichte noch zu verlängern.
Während sich der Anfang zwar hinzog, aber doch für mich nachvollziehbar entwickelte, empfand ich später in der Geschichte jede der Wendungen und das Verhalten der Personen unlogisch und nicht nachvollziehbar.
Die Entwicklung der Hauptdarstellerin von der Luxusfrau, die allerhöchstens Abwechslung oder ein Abenteuer sucht, zu einer Frau, die ihr Leben und die Rolle, die sie darin spielt zu hinterfragen beginnt, da konnte mich das Buch noch mit auf die Reise nehmen. Später habe ich des öfteren nur noch gedacht "wie bitte? Wer um Himmels Willen würde sich in einer solchen Situation so verhalten?" Das bezog sich dann allerdings nicht mehr nur auf die Hauptdarsteller sondern genauso auf das Verhalten von "Nebendarstellern" und sowohl auf die Story in den 60er Jahren wie derjenigen in der aktuellen Zeit.
Ausgerechnet die 60er Jahre werden dargestellt als eine Zeit wo Frauen nur Dekorationsstücke waren und weder Bildung noch etwas zu sagen hatten. Ich kann mich selber noch an die 60er Jahre erinnern und diese Beschreibung hat mich einfach nur ärgerlich gemacht.
Das war mein erstes Buch dieser Autorin. Nach dieser Erfahrung bin ich nicht sicher, ob ich noch weitere lesen möchte.
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Eine Handvoll Worte
Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes (Audio CD - 18. Oktober 2013)
EUR 12,99
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