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Kundenrezensionen

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am 1. November 2013
Zwei große Weltautoren haben sich zusammengeschlossen und eine kleine Geschichte geschrieben: Steven King und Stewart O'Nan. Wobei die Betonung auf "klein" liegt. Klein im Sinne von kurz.

Dean Evers ist ganz allein. Seine Frau ist gestorben, und weil er die gemeinsame Wohnung nicht mehr ertragen hat, ist er nach Florida umgezogen. Er schaut ziemlich bedröhnt Baseball im Fernsehen - und sieht dort im Publikum seinen alten Zahnarzt. Was aber nicht sein kann, denn der ist schon lange tot. Aber der Mann soll nicht der einzige sein, da plötzlich wieder im Stadion auftaucht: Plötzlich ist da auch ganz deutlich seine Frau zu erkennen.

Joa. Nett. Die Geschichte, die King und O'Nan da geschrieben haben, hat ihren Reiz. Sie ist in einem schönen Stil aufgeschrieben, sie liest sich schnell und ist auf ihre eigene Art auch recht spannend. Die Auflösung der ganzen Sache ist eine schöne, wenn auch nicht wirklich überrasche Sache.
Die Geschichte erstreckt sich allerdings nur über 52 Seiten, und warum die in einem ganzen Buch erscheint, wofür der Rowohlt-Verlag immerhin happige 8 Euro verlangt, darf durchaus hinterfragt werden. Sie wäre das richtige für einen Kurzgeschichten-Band gewesen. Hier aber könnte einem das Gefühl beschleichen, dass mit zwei großen Autorennamen Geld gemacht werden soll.
11 Kommentar| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2013
Die Geschichte an sich ist schön und spannend, obwohl man nach der Hälfte des "Buches" erahnt, wie es ausgeht.

Warum aber erscheint diese Kurzgeschichte nicht in einem Sammelband? Es wurden etliche, teils längere Kurzgeschichten in Sammelbändern veröffentlicht. Wieso also für ca. 50 Seiten Geschichte (die restlichen Seiten sind Infos über die Autoren und das Impressum) soviel Geld verlangen?
Klar, als King Fan kauft man sich das Heftchen (vielleicht bauten die Herren auch darauf?), enttäuschend ist es trotzdem...
22 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2013
Dies ist eine Buchbesprechung von chrissies-kleine-welt.de

Im Laufe der Promotour von King ist mir dieses Buch von ihm in Zusammenarbeit mit Stewart O’Nan aufgefallen, welches für King untypischerweise nicht in seinem deutschen Hausverlag erschienen ist. Es steht King drauf, also habe ich es sofort gekauft.
Als ich das Buch dann verspätet bekommen habe, war ich dann doch erstaunt über den Umfang dieses Werkes. Nichtmal 60 Seiten, eine Kurzgeschichte also, die hier in Hardcover für mittlerweile 8€ vermarktet wird. Bedenkt man, dass die Geschichte in Amerika als ebook sehr günstig erschienen ist, kommt einem der deutsche Preis und die Daseinsform schon sehr wucherig vor. Auch das ebook ist im Vergleich sehr teuer, da es gerade mal einen Cent, jawohl, EINEN CENT günstiger ist.
Das ist wirklich der sehr große Minuspunkt, den dieses Büchlein (denn Buch kann man es nun wirklich nicht nennen) hat.

Zur eigentlichen Geschichte:
Seitdem seine Frau gestorben ist führt Dean Evers ein beschauliches Leben, in welchem Sportübertragungen im Fernsehen eine immer größere Rolle einnehmen. Eines Tages erspäht er auf der Tribüne im Stadion eine Person, die er zu kennen glaubt. Als Dean dies recherchiert erkennt er, dass dieser Mann bereits vor Jahren verstorben ist. Zuerst glaubt er an einen Zufall, an eine große Ähnlichkeit, doch als er kurz darauf wieder ein bekanntes Gesicht eines Verstorbenen erblickt, hinterfragt Dean so einiges aus seinem Leben und will dem Grund für diese “Erscheinungen” nachgehen.

Die Geschichte hat mir gut gefallen. Aufgrund des Kurzgeschichtencharakters ist es natürlich nicht möglich eine umfassende Story zu erzählen, trotzdem schaffen es beide Autoren sehr gut Dean Evers sehr viel Leben, Authentizität und Hintergrund zu verleihen. Man fühlt sich als Leser nicht innerhalb einer Kurzgeschichte.
Das Geschehen wird sehr ruhig und dennoch interessant beschrieben. Die Seiten fliegen und das Buch ist daher sehr schnell ausgelesen. Zudem birgt es auch die Moral in sich, dass man Taten aus der Vergangenheit überdenken bzw. solche negativen Dinge zukünftig zu vermeiden lernen sollte.

Viel mehr ist für mich zu diesem Buch sind zu sagen. Ein kurzweiliger, interessanter Lesegenuss, dem es aber etwas an Spannung fehlt. Ein gutes Büchlein, welches man zu einem anderen Preis angeboten bekommen sollte. Für mich etwas unverständlich, warum man diese Geschichte alleine vermarktet hat und nicht in einen der regelmäßig erscheinenden Kurzgeschichtensammlungen aufgenommen hat.
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am 2. November 2013
Habe das Buch in wenigen Minuten durchgelesen. Zum Einen, weil es eben wirklich gut ist, zum Anderen, weil es auch einfach wirklich kurz ist.

Die Geschichte ist top, paar interessante 'Wendungen', übersinnliche Elemente, aber nicht lächerlich... passt soweit alles.

Aber der Preis ist definitiv ein Witz. Ich habe leider den Fehler gemacht und das Buch blind bestellt (ich achte aber auch selten auf die Anzahl der Seiten; passiert mir auch nicht wieder!). Am nächsten Tag hatte ich einen winzigen Umschlag in der Hand. Ich war überzeugt, dass ich da eine BluRay bekommen habe, die ich irgendwann mal verbestellt habe musste... aber nee, da war dann leider doch das Buch drin. Hat aber für einen super Lacher im Büro gesorgt... der neue King-Roman, ja ja :-)

Story 5 Sterne, Preis -3.
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"Hirnfrost?", fragte er. Sie regte sich nicht, saß stocksteif da, das andere Auge starr in die Ferne gerichtet. "El", sagte er und streckte die Hand nach ihrer nackten Schulter aus.

Dean Evers trinkt zu viel und wirft einen Haufen Tabletten ein. Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau ist er nach Florida gezogen, aber besser geht es ihm dort auch nicht. Er sitzt Abend für Abend vor dem TV und schaut Baseball. Auch an besagtem Abend, an dem er im Publikum seinen alten, verhassten Zahnarzt sitzen sieht. Aber der Alte ist doch schon seit Jahren tot, oder...

~ ~ ~

Kurzgeschichten des Meisters können ja auch gerne einmal etwas länger daherkommen, aber "Ein Gesicht in der Menge" ist und bleibt eine Kurze! Wer also kein Jäger und Sammler ist, sollte sich also im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass 8 € für rund 50 Seiten nicht gerade ein Bücherschnäppchen und die englische e-book Version (A face in the crowd) bereits für 1,99 € zu haben ist.

Für einen Fan, der auch mal ruhigeren Töne des Herrn King: Ein Muss!

Ich bin so jemand und habe trotzdem lange überlegt - aber schlussendlich habe ich es nicht bereut. Gezögert habe ich auch größtenteils wegen der Beteiligung von Stewart O`Nan, dessen Bücher mich bislang leider stets gelangweilt haben. Aber ehrlich gesagt, einen O`Nan habe ich hier nicht wirklich entdecken können. Es ist eine rundum gelungene und überzeugende Kurzgeschichte im typischen King-Stil.

Die Aufmachung, im Prinzip ein Hardcover, gefällt mir -trotz der wenigen Seiten- sehr. Macht mehr her, als ein Taschenbuch, das wahrscheinlich vom Preis nicht viel günstiger ausgefallen wäre (s. deutsches e-book: 7,99 € - das ist z.B. etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann).

Fazit: Klasse Geschichte - aber aufgrund des Preises nur etwas für Jäger und Sammler, sprich eingefleischte King-Fans.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Januar 2014
Dieses kleine Büchlein ist so unfassbar typisch King - knallhart auf den Punkt gebracht! Ein Thrill, der tief unter die Haut geht und doch voller Gefühl, Zuneigung, Liebe. King eben!

Dean Evers ist nach dem Tod seiner Frau umgezogen. Er lebt - wie viele Witwer - ziemlich ungesund. Eines Tages sieht er im Fernsehen seinen ehemaligen Zahnarzt im Baseballstadion. Allerdings macht das wenig Sinn, denn dieser Mann ist seit Jahren tot. Dean sieht immer mehr alte Bekannte. Und die sind nicht wirklich gut auf ihn zu sprechen. Sogar seine Frau ruft ihn aus dem Stadion an. Und da weiß er dann: er muss ins Stadion.

King nimmt den Leser auf eine kurze, aber heftige Reise. Diese kleine Story, schön als gebundenes Büchlein, mag etwas teuer erscheinen, aber für wahre Fans ist sie jeden Cent wert. Ich mag Taschenbücher nicht so gern im Regal stehen sehen, da wirkt ein gebundenes Buch doch ganz anders. Auch, wenn es kurz und dünn ist. Und dafür ist der Preis in meinen Augen und für mein Sammlerherz gerechtfertigt. Für alle anderen: warten! Irgendwann wird diese Story auch in einer Kurzgeschichtensammlung erscheinen.
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am 4. Dezember 2013
Dean Evers, ein in die Jahre gekommener Witwer, verbringt den größten Teil seiner einsamen Stunden damit, sich die Fernsehübertragungen der der Baseballspiele anzusehen. Und während einer dieser Übertragungen sieht er plötzlich ein Gesicht in der Zuschauermenge. Das Gesicht eines Menschen, der eigentlich zu diesem Zeitpunkt nicht in den Zuschauerrängen des Stadions sitzen kann. Doch es bleibt nicht bei diesem einen erkannten Gesicht. Die Lage spitzt sich zu, immer öfter fängt die Fernsehkamera Gesichter ein, die nicht in den Zuschauerrängen zu sehen sein sollten, zumal es sich immer um Menschen handelt, die Evers in alten Zeiten nicht besonders gut behandelt hat. Evers ist zunächst irritiert und dann zunehmend geängstigt. Er beginnt, Beruhigungsmittel zu nehmen, um seinen Wahnvorstellungen Herr zu werden - mit fatalen Folgen.

Die Kurzgeschichte ist flott geschrieben und hat stellenweise einen gewissen Reiz. Trotzdem, im Großen und Ganzen wirkt sie ein kleines bisschen lustlos und schnoddrig ausgearbeitet. Man hätte noch viel mehr aus diesem Thema herausholen können. Es scheint eher eine "Fingerübung" der beiden Autoren zu sein.
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am 4. November 2013
Zwei weltbekannte Autoren schreiben eine Geschichte mit knapp über 50 Seiten. In früheren Jahren wären solche kurzen Geschichten in einem Sammelband erschienen....:-/
Die Geschichte selbst nicht mal besonders spannend, da relativ schnell absehbar ist wie die Story enden wird.
Definitiv keine Kaufempfehlung.
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am 20. Dezember 2013
Als das Buch ankam, war ich schon sehr erstaunt. Es ist sehr dünn. Eine Kurzgeschichte würde ich sagen. Aber eine Kurzgeschichte als Buch zu verkaufen, finde ich schon etwas übertrieben. Ja die Geschichte ist gut, konnte man praktisch innerhalb von 15 Minuten durchlesen. In einer Kurzgeschichtensammlung hätte es mir gefallen. So habe ich mich geärgert. Als großer Stephen King Fan werde ich es natürlich trotzdem behalten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. März 2014
Gesichter. Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen. Gut geht es ihm nicht, er nimmt Tabletten und trinkt zu viel. Eines Abends, als er mal wieder einsam Baseball schaut, sieht er im Publikum seinen alten Zahnarzt. Der Mann ist seit Jahren tot. Eine Halluzination? Dean gießt sich vorsichtshalber nach. Weitere Bekannte tauchen auf dem Bildschirm auf: alles Menschen, denen Dean irgendwann im Leben übel mitgespielt hat…579035_638779992813944_432554395_s

Dean ist total daneben, aber ein Wunder: Er trinkt und nimmt Tabletten. Das hatten wir ja schon lange nicht mehr, Herr Autor. Davon abgesehen ist er faul, einsam und herzlich unsympathisch. Ich muss sagen, es gibt wirklich bessere Charaktere und sogar der Zahnarzt, den der Leser nur am Rande kennenlernt, ist netter! 579035_638779992813944_432554395_s

Ich habe mich eben spontan der Kulisse entledigt, denn das Buch gibt einfach keine komplette Rezension her, ohne das ich viel verrate. Ein Stephen King Buch muss der Leser immer selbst erleben, so habe ich bis jetzt nie Rezensionen gelesen. Aber diesmal habe ich mich so aufgeregt über den Preis, dass ich etwas stöbern gegangen bin.

Schlimm genug, dass ich Dean nicht leiden konnte, aber auch die Geschichte ist nicht so mein Ding gewesen. Tatsächlich sitzen wir die ganze Zeit mit ihm vor dem Fernseher und warten darauf ein Gesicht in der Menge zu sehen. Es gibt eine Szene, mit einer besonderen Person, die ich sehr lustig finde.

Alle anderen tauchen auf, weil Dean sie irgendwie kennt und mag oder auch nicht. So schauen wir Sport und hangeln uns an einer dünnen Geschichte entlang, denn viel Hintergrund wissen über die Personen gibt es nicht zu lesen.

Es ist ein Witz. Für dieses Buch 8,00 € zu bezahlen. Ja, es ist ein Stephen King und ja, es ist ein Hardcover. Aber eine Frechheit ist der Preis trotzdem. Die Schrift ist sehr groß, die Seiten nicht immer voll und überhaupt: die Geschichte nicht ganz so gut.

Fast hätte ich mich nur geärgert. Das Lesevergnügen hat nur eine Stunde gedauert. Und die Geschichte lässt nur das erwarten, was wir vom Meister des Horrors schon kennen. Die Aufmachung verärgert mich und “Doctor Sleep” war deutlich besser.
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