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76 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwere aber beeindruckende Kost!
Im letzten Jahr hat mich die britische Autorin Rachel Joyce mit ihrem emotionalen Debüt "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" zu Tränen gerührt. Also war für mich sofort klar, dass ich auch ihren zweiten Roman lesen werde.

Erzählt wird die ungewöhnlich betitelte Geschichte in zwei Zeitebenen und beginnt im Sommer 1972...
Vor 7 Monaten von Lena G. veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lange Sekunden
1972 wurden der Zeit zwei Sekunden hinzugefügt. Diese zwei Sekunden werden Byron zum Verhängnis. In diesem schicksalhaften Augenblick entscheidet sich sein ganzes Leben, als seine Mutter ein kleines Mädchen überfährt, was aber nur Byron bemerkt.

Die Geschichte ist in zwei Erzählstränge unterteilt. Auf der einen Seite...
Vor 4 Monaten von NiWa veröffentlicht


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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 21. November 2013
Von 
Andreas Schröter "Andreas Schröter" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rachel Joyce ist 2012 mit ihrem ersten Roman „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ein Weltbestseller gelungen. Nur ein Jahr später legt die 1962 geborene britische Autorin den nächsten Schmöker vor: „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“. Und auch dieses Buch hat das Zeug dazu, wieder mächtig für Furore zu sorgen.

Es geht um einen kleineren Verkehrsunfall im Nebel – jene titelgebenden zwei Sekunden Unaufmerksamkeit –, der das Leben einer ganzen Familie zerstört oder komplett verändert, obwohl gar nicht viel passiert. Diana, die selbst aus zweifelhaften Familienverhältnissen stammt, ist mit ihrer Rolle als Oberschichtenmutter – mit Luxushaus und Luxuswagen – komplett überfordert. Sie muss Antidepressiva nehmen, um den Anforderungen ihres Mannes und der anderen Mütter, mit denen sie zu tun hat, gerecht zu werden. Als sie in einer Unterschichten-Straße ein Mädchen anfährt, bricht ihre mühsam aufrechterhaltene Contenance wie ein Kartenhaus zusammen.

Rachel Joyce verwebt diese Ereignisse, die im Sommer 1972 spielen, geschickt mit dem Leben eines psychisch kranken Mannes in der Gegenwart. Früh ahnt man, dass es sich bei diesem Mann entweder um Dianas Sohn Byron oder dessen Schulfreund James handeln muss, die beide 40 Jahre zuvor nicht ganz unschuldig an dem Unfall waren. Einer von beiden ist mit dieser Schuld offenbar nicht fertig geworden – und erst gegen Ende des Romans wird aufgeklärt, wer von beiden das ist.

„Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ hat vieles, was einen richtig guten Roman ausmacht und deswegen ohne Einschränkung empfehlenswert ist: Es ist vielschichtig, spannend, emotional berührend, geschickt aufgebaut und überrascht mit unerwarteten Wendungen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiegespaltene Lektüre / 8.12.2013, 21. November 2013
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Während der Erstling von Rachel Joyce ein Roman war, der Mut machte, Lesefreude erzeugte, ja einen regelrechten Sog auf den Leser zu übertragen vermochte, kommt dieses Buch ein einem völlig anderen Gewand daher, auch mit weniger Esprit und weniger begeisternder Lesewirkung. Wir erinnern uns: Jener 65-jährige Harold Fry, pensioniert, macht sich zu Fuss zu seiner an Krebs erkrankten Freundin auf, seine Hymne: Ich werde laufen und sie muss weiterleben. Ein Roman über Vergangenheitsbewältigung, über Beziehungsaufarbeitung und Selbstfindung. Eine Geschichte, die darüber erzählte, wie Glauben Berge versetzen konnte, ich war damals begeistert (2012). Fry war ein Romanheld, der gestärkt aus einer Krisenverarbeitung hervorging.

Ganz anders im neuen Buch von Rachel Joyce: Erzählt wird die Geschichte einer Kindheit und Jugend. Byron steht im Mittelpunkt dieses Romans, der in England spielt, Anfang der siebziger Jahre, er lebt dort mit seiner Mutter Diana und seiner Schwester Lucy. Joyce entfächert hier einen Roman der zwischen einer Kind- und Jugendbiographie wandert, mit vielen poetischen Textstellen versehen ist, und gleichzeitig von einer anhaltenden Schwere und Melancholie durchzogen ist, die immer stärker den ganzen Roman durchzieht. Eine Schwere die nicht zu greifen ist, nicht wirklich zu erklären ist, und doch: Nimmt sie immer mehr Raum ein. Aus meinem Empfinden hätte die Autorin gut daran getan, die Schwere etwas zu reduzieren und der Poesie mehr Raum zu geben. Denn aus meiner Sicht wird dieser Roman von einem melancholischen Gewicht dominiert, sodass die schöne poetische Seite bei Rachel Joyce, zumindest nach meinem Empfinden das Nachsehen hat, was ich persönlich bei dieser jungen talentierten Autorin aus England sehr schade finde. Im Verhältnis zum Erstling konnte ich nicht annähernd eine ähnliche Begeisterung entwickeln, auch wenn dieser Roman gut geschrieben ist. Nachdem man das Buch schliesst, bleibt leider eine gewisse Schwere vorhanden...

Joyce entwickelt einen Plot, der auf zwei Zeitebenen spielt. Das ist zum Einen ist da jene Familie, in der Byron aufwächst, wir sind in den siebziger Jahren. (1. Erzählebene) Gleichzeit beschreibt die Autorin das Leben eines Jim (2.Erzählebene), der etwas sonderbar daher kommt, er redet mit Gegenständen in seinem Wohnmobil: Er sagt: "Hallo Seife, hallo Steckdose. Hallo Teebeutel." Er ist davon überzeugt, nur mit Ritualen durchs Leben zu kommen. Wir sind in einem Ort namens Cranham Village, er macht einen zerbrechlichen und auch irgendwie komischen Eindruck auf einen, denn Joyce deutet hier in Bezug auf einen Charakter nur an, ohne den Leser dabei eine Sicherheit in die Hand zu geben. Jim einzuordnen wird zum Eierlauf, doch deutet alles irgendwie darauf hin, dass er psychische Probleme hat und einem Ort namens Besley Hill lebte, wo Menschen psychiatrisch versorgt werden. Als er eines Tages von Eileen angefahren wird, wird sein Leben ganz schön durcheinander geschüttelt. Doch diese Plotebene scheint vierzig Jahre versetzt, zu der Familie von Byron, und über eine weite Strecke weiss man einfach nicht, was denn nun beide Erzählebenen miteinander zu tun haben sollen.

Als Byron mit seiner Mutter im Auto unterwegs ist, sieht er, wie seine Mutter ein kleines Mädchen auf einem Fahrrad anfährt, ohne dass Diana, seine Mutter davon Kenntnis nimmt. Zudem kommt noch eine mysteriöse Zeitverschiebung ins Spiel, die genau zu diesem Zeitpunkt, als der Unfall passiert, geschieht. Es geht um zwei Sekunden, die die Uhr zurück machte, als der Unfall geschah. Über gut zwei drittel des Buches kreist der Plot nur um diese ominöse Unfallsituation, die z.T. über weite Strecken wie ein fader Familienroman daherkommt, ohne dass wirklich etwas passieren würde. Man weiss nicht um es geht und auch nicht, auf was Joyce hinaus will. Byron ist immer ganz nah an seiner Mutter dran, erlebt und bespricht vieles mit ihr. Der Unfall lässt ihn nicht mehr los, er drängt seiner Mutter dazu, den Unfallort noch mal zu besuchen, und ausfindig zu machen, welches Mädchen verletzt wurde. Letztendlich sind es seine Schuldgefühle, die ihn verfolgen und ein Recherchieren ermöglichen. Er hat einen richtig guten Freund an seiner Seite, James. Gemeinsam erleben und reflektieren sie viel. Eine befruchtende Jungenfreundschaft. Diana lebt jedoch mit ihrer Tochter Lucy und Byron alleine. Ihr Mann lebt und arbeitet in London, und kommt nur am Wochenende zu Besuch. Als er Diana einen Jaguar schenkt, wird schnell deutlich, dass es zwar nicht an Geld mangelt, jedoch an emotionaler Liebe und Geborgenheit. Und obwohl Diana ihre Freundinnen zum Kaffee einlädt, macht sie einen sehr einsamen, fragilen Eindruck. Ähnlich wie Jim, scheint sie psychisch nicht wirklich glücklich zu sein, wenn auch hier vieles viel subtiler als bei Jim geschildert wird. Beide Persönlichkeiten, wenn auch 40 Jahre versetzt, haben irgendwie einen psychischen Mangel, einen Verlust, oder vielleicht Schaden zu verkraften. Und das ist auch das, was dem Buch die erwähnte Schwere verleiht. Denn im Grunde lüftet Joyce erst gegen Ende, die näheren Gründe, führt beide Erzählebenen durch einen kleinen Trick zusammen, den man natürlich hier nicht erzählen sollte. Nur gilt es das auch bei diesem Roman auszuhalten, der bei weitem nicht an die Klasse seines Erstlings heranreicht.

Eine Geschichte, über die Zerbrechlichkeit des Lebens, über Einsamkeit, über die Freundschaft in der Kindheit, über Schuld, über Einbildung, über psychische Einbussen, über das Auseinanderleben und dem Suchen nach Freundschaft, über Verlust, wie Verlust Menschen vielleicht schädigen kann, ein Roman der mit leidenschaftlicher Poesie geschrieben wurde, darüber wie Menschen durch die Tragik im Leben selbst zerbrechlich werden und auch die Fragilität eines Umfeldes wie eine Familie vielleicht weiter gereicht werden kann. Joyce beschreibt ein Leben, bei dem sich trotz aller eingerichteter Perfektion menschliche Abgründe auftun, denen nicht zu entrinnen ist. Ein Roman der mit einer grossen Naturverbundenheit geschrieben wurde, mit wunderbar poetischen Formulierungen, der über lange Strecken nichts verrät und bei dem man eine gewisse Schwere zu ertragen hat, die sicher Geschmacksache ist, für meinen Begriff zu dick aufgetragen wurde. Mit Harold Fry lässt sich dieses Buch nun wirklich nicht vergleichen. Das hier beschriebene Schwere muss auch noch ausgehalten und verdaut werden.

Zitat:
"Hinter der Siedlung liegt die Heide, dunkel und massiv, uralte Schichten aus Erde und Gras, zu Stein gepresst. Ein alter Mond scheint über das Land, und Milliarden Sterne schicken Lichtpunkte durch die Jahre. Wenn das Land sich jetzt zu dehnen begänne, wenn es aufreissen würde und die Häuser, die Strassen, die Strommasten, die Lampen verschlänge, bliebe nichts mehr übrig, was an die Menschen erinnerte. Es gäbe nur die dunklen, schlafenden Hügel und den uralten Himmel." 125

Diese Rezension wurde am 8.12.2013 erstellt und nicht am 21.11.13 wie es hier missverständlich unter amazon gelistet ist.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilige mit sehr blumiger Sprache, 27. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es passiert über Seiten eigentlich nichts im Buch. In zwei parallel Handlungsstränge werden mit sehr blumiger Sprache seitenweise Beschreibungen geliefert, ohne dass die eigentliche Handlung Spannung aufbaut. Es wimmelt von Beschreibungen , wie " ihre Haut war weich wie Vanilleeis ". Wer das mag, findet sicherlich an diesen Buch gefallen, ich habe ews aber nach der Hälfte entnervt zur Seite gelegt.
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5.0 von 5 Sternen wer sich einlässt, wird beschenkt, 3. Juli 2014
„Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt.“ – steht auf dem Umschlag, und obwohl ich den Buchtitel und den sonstigen Text unpassend finde, stimme ich diesem Satz voll zu.

Es sind nämlich nicht die zwei Sekunden, die alles verändern. In dem Erzählstrang der Vergangenheit sind es zwei Jungs, James und Byron, die sich mit ihren Ideen in das große Leben einmischen. „Operation Perfekt“ läuft an, James plant klug und auch Byron notiert sich alles. Doch es kommt alles anders als geplant, gerade die Person, die sie beschützen wollten geriet in ein Geflecht der Lügen und der Manipulation und sie können die Entwicklungen nicht mehr anhalten.

In dem Erzählstrang der Gegenwart treffen wir Jim, einsamer Mann um die 50 und erleben seine Welt hautnah. Für ihn ist der Alltag voller Heimtücke. Einfache Handlungen, wie die Straße zu überqueren oder Tische abzuwischen sind für ihn große Heurausforderungen, denen er versucht mit Ritualen beizukommen. Wer ist er und was ist passiert? Von Kapitel zu Kapitel entsteht die Antwort.

Die Menschen dieses Buches treten ganz klar hervor. Sie sind so greifbar, ihre Beschreibung ist so genau, dass es manchmal kaum auszuhalten ist, besonders wenn es um Personen geht, die die Kehrseite der menschlichen Natur vertreten. Weil wie benimmt sich ein Mensch, der von Gier ergriffen ist und den anderen nicht mehr als fühlendes Wesen wahrnimmt, sondern nur noch als unrechtmäßige Besitzerin von Reichtümern? Wie sieht ein Mensch aus, was für Gesicht macht er und wie ist seine Stimme gefärbt, wenn er einem anderen gerade eine Falle stellt und zufrieden zusieht, wie er da reintappt?`

Es gibt Leute unter uns, die es "nicht gebacken kriegen". Byrons Mutter in der Vergangenheit und Jim selbst in der Gegenwart gehören zu ihnen und Rachel Joyce zeigt uns ihr Leben, ihre Gefühle vollkommen greifbar, aus nächster Nähe. Und sie zeigt uns auch, dass wir meistens mit Abgrenzung reagieren, aber auch, dass es hier und da doch eine gute Tat gibt. Wie auch Jim es weiß am Ende des Buches, müssen ja Myriaden Kleinigkeiten an die richtige Stelle kommen, bis wir Menschen eine gute Tat vollbringen.

Ja, schwere Kost, wie schon einige hier geschrieben haben – aber voller Wahrheit und Intensität.
Wer sich dafür öffnet und es aushält, wird beschenkt.
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4.0 von 5 Sternen Wie im Leben - tragisch und komisch, 23. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwei Handlungsstränge, die am Ende in einem logischen Ganzen münden. Interessante Story über die Irrungen und Wirrungen des Lebens, teils komisch, teils tragisch.
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5.0 von 5 Sternen Das Jahr,das 2 Sekunden brauchte, 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte (Audio CD)
Ein absolut berührendes Hörbuch. Wunderbar vorgelesen von Wanja Mues. Hab am ende noch geweint und das kommt bei mir eher selten vor. Unbedingt anhören oder lesen.
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5.0 von 5 Sternen Schwere Kost, aber sehr empfehlenswert, 13. Juni 2014
Zwei Sekunden, die die Welt verändern. Zumindest für die elfjährigen Freunde Byron und James. In diesen zwei Sekunden geschieht im Nebel ein Unfall und nur Byron sieht das kleine Mädchen auf ihrem roten Fahrrad. In diesem Moment beschließt Byron, dass er niemanden etwas davon erzählen darf…

Rachel Joyce hat dieses Buch in zwei Zeitebenen geschrieben. Zum einen ist die Story im Jahre 1972 angesiedelt und zum anderen spielt sie 40 Jahre später. Es ist fantastisch, wie die Autorin die Psyche der beiden Jungen darstellt. Während des gesamten Buches bleibt es spannend, wie diese beiden Ebenen zusammenhängen. Mit diesem Buch schafft es Rachel Joyce zu zeigen, wie ein kurzer Augenblick das Leben verändern kann. Und das nicht nur von einer Person.

Auch wenn es alles andere als leichte Kost ist, habe ich „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte“ regelrecht verschlungen. Um dieses Buch wirklich genießen zu können, muss man sich komplett darauf einlassen. Eindeutig kein Buch für zwischendurch. Aber wie schon Harold Fry kann ich auch dieses Buch jedem empfehlen. Insbesondere denen, die schon von Harold Fry begeistert waren. Allerdings finde ich, dass bei diesem Buch der englische Titel „Perfect“ viel passender ist. Der englische Titel beschreibt mit einem Wort das ganze Buch.
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5.0 von 5 Sternen Fast schon brutal emotional, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was wird aus Menschen deren Empfindungen nicht wahrgenommen, deren Probleme mit sich und ihrem Leben nicht aufgearbeitet werden? Berührende Geschichte, packend verfasst.
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5.0 von 5 Sternen Zwei Sekunden, die alles verändern! 430 Seiten, die verzaubern...., 11. April 2014
Irgendwie war ich mir schon nach der Leseprobe der Besonderheit und schlichten Magie dieses Buches bewusst!

Inhalt:
Byron ist 11 Jahre alt, als zwei Sekunden zur Zeit hinzugefügt werden sollen; eine Vorstellung, die ihm Angst macht! Denn wie kann etwas existieren, das eigentlich gar nicht da sein sollte?
Und während Byron die Zeiger seiner Uhr rückwärts laufen sieht, passiert der Unfall, der alles verändern wird.
Auf dem Weg zur Schule, Byron sitzt mit seiner Mutter und seiner Schwester im Auto, sieht dieser plötzlich das kleine Mädchen mit dem roten Fahrrad, das seine Mutter anfährt.
Ein Ereignis, das weite Kreise zieht und die Leben aller Beteiligten grundlegend verändert...

Cover:
"Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte" Ein Titel, der Eindruck macht, aus der Masse hervor sticht und es gar unmöglich macht, das Buch nicht zu lesen.
Im Einklang mit dem Titel steht das Cover, das zwar schlicht ist, aber dennoch meine Aufmerksamkeit erregte. Auch hier zeigt sich wieder, dass ein einfaches, passendes Cover viel schöner ist, als ein sehr buntes, das überladen ist.
Insgesamt ein sehr berührendes Cover!

Meine Meinung:
Der Anfang ist anders, herausstechend und hat mich sofort dazu veranlasst, weiterzulesen, in freudiger Erwartung, was aus daraus gemacht wird und voller Neugier!
Es ist nicht leicht, Worte für das zu finden, was das Buch transportiert, was es ausmacht.
Es erzählt so viel mehr, als auf den 430 Seiten steht, es ist ein Buch zum zwischen den Zeilen lesen...
Und ich sitze hier, überlege, wie ich deutlich machen soll, dass man das Buch eigentlich nicht zuschlagen konnte, weil man den Figuren nicht ihr Leben nehmen wollte, dass das Buch ehrlich und echt mit verschiedensten Themen umgeht, dass es mich beschäftigt hat, in meinem gesamten Körper schien alles darauf zu reagieren.
Ich gebe mein bestes und doch kann ich den gesamten Umfang nicht deutlich machen; ich versuche es in einzelnen Schritten.
Die Idee: Super! Zeit scheint für uns so selbstverständlich, aber woher wollen wir wissen, ob sie das ist? Dieser Gedanke ist philosophisch und in gewisser Weise auch wichtig für das Leben des Einzelnen.
Die Umsetzung: Einfühlsam und bezaubernd auf seine eigene Art und Weise, auf die Frage wird eine Antwort gefunden, die sich jeder individuell zurechtlegen kann. Der Schreibstil war passend und auffällig, ohne sich in den Vordergrund zu spielen.
Die Charaktere: Sie konnten einfach nicht einer Feder entsprungen sein, sie waren echt, und damit meine ich nicht perfekt und logisch strukturiert aufgebaut, damit meine ich: Ich musste mich zusammenreisen, um nicht nachzuschauen, ob sie meine Nachbarn sind, ob sie hier irgendwo wohnen...
Die verschiedenen Charaktere, die aus verschiedenen Lebensphasen und in verschiedener Weise erzählen, geben allem eine gewisse Spannung, auf eine andere Art als in einem Krimi allerdings. Es war eher eine Erwartung darauf, wie die Charaktere zusammengehören, keine unerträglich stille Spannung.
Das Ende hat die gesamte Geschichte zusammengeführt und bei mir ein unbeschreibliches Gefühl ausgelöst, unbeschreiblich und so echt. Es war fast unheimlich.

Fazit:
Was machen wir, wenn grundlegende Dinge auf einmal durcheinander geworfen werden? Wie stabil sind die Pfeiler unseres Lebens und was sind die Auswirkungen einer Veränderung?
Das Buch stellt auf seine eigene Art Dinge infrage, die wir für selbstverständlich erachten und berührt uns mit seinem einzigartigen Beispiel.
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5.0 von 5 Sternen andere welt, 9. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wieder ein sehr schönes buch, man gleitet unmerklich hinein und dahin und ist traurig wenn es zu ende ist. empfehlenswert
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Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte von Rachel Joyce (Audio CD - 14. November 2013)
EUR 15,99
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