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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zorn & Schröder
Endlich wieder Zorn ud Schröder...ich war schon vom ersten Fall begeistert und freute mich nun auf den zweiten Fall.
Schön, dass der dicke Schröder etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist und nun auch immer mehr ein Gegenpol zu Claudius Zorn wird. Herrlich komisch fand ich die Bemühungen von Zorn (etwas linkisch und spröde) um...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von Ritja

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langathmiger Anfang
Der Thriller hat Potential zu einer spannenden Geschichte zu werden. Jemand stirbt und es gibt keine Hinweise auf den Täter und die Polizei stochert erstmal im Nebel. Das ist zunächst mal erfrischend, weil es vermutlich das wiederspiegelt, was in der Realität oft vorkommt und unterscheidet sich von den typischen Alles-Easy-Thrillern aus Hollywood. Ja, die...
Vor 10 Monaten von jgifhorn veröffentlicht


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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zorn & Schröder, 14. Oktober 2012
Von 
Ritja - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Endlich wieder Zorn ud Schröder...ich war schon vom ersten Fall begeistert und freute mich nun auf den zweiten Fall.
Schön, dass der dicke Schröder etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist und nun auch immer mehr ein Gegenpol zu Claudius Zorn wird. Herrlich komisch fand ich die Bemühungen von Zorn (etwas linkisch und spröde) um Schröder, nachdem es ihm im ersten Fall doch ziemlich schlimm erwischt hatte. Doch nun kann er endlich wieder raus aus dem Krankenhaus und will auch direkt wieder durchstarten. Und Zorn? Zorn wurde von Malina verlassen und grübelt darüber, während es in der Stadt unerträglich heiß ist. Selbst die Verbrecher haben keine große Lust etwas anzustellen...bei dieser Hitze. Oder doch? Denn es wird ein (fast) geköpfter Junge gefunden. Er war mit dem Rad unterwegs und übersah dabei einen schmalen scharfen Draht. Wer köpft einen Jugendlichen? War es Zufall oder geplant? Die Ermittlungen von Zorn und Schröder drehen sich um eine kleine Gruppe Jugendlicher (vier Jungen und ein Mädchen) und deren Umfeld. Doch die Ermittler bleiben planlos und ohne Ergebnisse…bis ein weiterer Mordversuch geschieht. Der Druck wächst und die Öffentlichkeit will ihre Fragen beantwortet bekommen. Zorn jedoch versucht sich zu drücken und muss sich doch dem Widerstand der Staatsanwältin Frieda Borck beugen und erlebt dabei die peinlichsten Minuten seines Lebens. Der Fall spitzt sich immer mehr zu, das Tempo nimmt zu und es kommt zu weiteren Toten und Einblicken in den Kindesmissbrauch und dessen Folgen.
Stephan Ludwig hat sich für seinen zweiten Zorn-Fall keine leichte Kost ausgesucht. Angst, Hass, falsche Macht und Verluste ziehen sich durch das Leben der Jugendlichen und so langsam sickert es an die Oberfläche – das Grauen, welches sie erlebt haben. Ludwig versucht trotz allem immer wieder auch etwas Humor einfließen zu lassen, so dass der Leser ab und an eine kleine „Verschnaufpause“ bekommt. Insgesamt ist der zweite Band wieder sehr gut zu lesen, phasenweise sehr düster und beklemmend und doch freundet man sich immer mehr mit Zorn und Schröder an. Und am Ende ahnt man, dass es noch nicht vorbei sein kann, denn in Schröder schlummert etwas….ganz tief drin. Ich bin gespannt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langathmiger Anfang, 5. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Thriller hat Potential zu einer spannenden Geschichte zu werden. Jemand stirbt und es gibt keine Hinweise auf den Täter und die Polizei stochert erstmal im Nebel. Das ist zunächst mal erfrischend, weil es vermutlich das wiederspiegelt, was in der Realität oft vorkommt und unterscheidet sich von den typischen Alles-Easy-Thrillern aus Hollywood. Ja, die Geschichte ist ungewöhnlich erzählt und nimmt über die Seiten immer mehr Fahrt auf.

Allerdings kommt bei mir der Kommisar Zorn nicht so ganz an. Er ist ein eitler, fauler Kerl, der immer versucht sich um Aufgaben herumzudrücken und alle Laufarbeiten auf seinem Kollegen Schröder regelrecht abzuwälzen, der sich aber trotzdem in den Erfolgen seines Kollegen sonnt. Sonderlich clever scheint er auch nicht zu sein, weil er oftmals Dinge nicht sieht, die ihm direkt vor der Nase liegen. Auch Schröder ist ein typischer Handlanger, der sich von seinem Chef permanent rumschupsen lässt, irgendein Problem hat, über das er nicht reden will. Überhaupt haben die beiden irgendein Problem, miteinander zu reden, bezeichnen sich aber trotzdem irgendwie als Freunde. Männer eben. Glücklicherweise entwickeln sich die beiden Charaktere im Laufe des Buchs. Schröder wird aufmüpfiger und Zorn muss sich seinen eigenen Aufgaben stellen. Irgendwie kriegt er es am Ende auch hin, die Zeichen richtig zu deuten und auch mal die richtigen Fragen zu stellen. Die beiden raufen sich auf eine sympatische Art zusammen. Vielleicht hätte ich ein früheres Buch lesen müssen, um die beiden zu verstehen und vielleicht wird es in weiteren Büchern noch deutlicher.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich anfangs wirklich Schwierigkeiten mit der Entwicklung Geschichte und mit den Charakteren hatte und es daher länger gedauert hat, um vorwärts zu kommen, es ist aber zum Ende hin immer besser und lesenwerter - ja sogar spannend - geworden. Das Buch wird vielleicht nicht jeden Geschmack treffen, ist aber eine willkommene Abwechslung zu anderen Krimis, wo den Hauptdarstellern alles in den Schoß fällt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zorn - Vom Lieben und Sterben, 26. Oktober 2012
Claudius Zorn ist Polizist. Außerdem ist er eitel, unsicher und vor einiger Zeit aus ihm unerklärlichen Grunde von seiner Freundin Malina verlassen worden. Seine Versuche, den Zigaretten- und Kaffeekonsum zugunsten einer gesunden Ernährung aufzugeben, schlagen täglich auf's Neue fehl, er musste sich vor kurzem der Tatsache beugen, dass er eine Brille benötigt, und die attraktive Staatsanwältin Frieda Brock lacht lieber mit seinem kleinen, dicklichen Untergebenen Schröder als mit ihm. Kurz gesagt: Claudius Zorn steht unter Druck. Und auch wenn er sich noch vor Kurzem gewünscht hatte, dass in die träge Sommerhitze hinein mal wieder ein richtiger Fall statt Schrebergärteneinbrüche platzen möge, so ist doch der Mord an dem achtzehnjährigen Björn Grooth, der von einem Metalldraht beinahe enthauptet wurde, gewiss nicht das Mittel, um Zorns Druck etwas abzubauen. Gut, dass Schröder nicht nur klein und dicklich, sondern auch klug, gewandt und ein ausgesprochen guter Menschenkenner ist. Denn seine Unterstützung wird Zorn ganz sicher benötigen, in einem Fall, der beide an ihre Grenzen bringt - und ein Stück weit darüber hinaus...

Das Duo Zorn und Schröder gab bereits bei ihrem ersten Fall ("Zorn - Tod und Regen") ein äußerst originelles Ermittlergespann ab, und dazu braucht es eigentlich weder besonders ausgefallene Todesarten noch allzuviel Action. Schon allein der Gegensatz zwischen dem gut aussehenden, aufbrausenden und von den Banalitäten des Alltags abgrundtief gelangweilten Zorn und seinem gutmütigen und hochintelligenten Kollegen Schröder, der in seinem Beruf völlig aufgeht, reicht aus, um sich mit dem Buch tiefer im Sessel zu vergraben. Ausgefallene Todesarten und Action bietet Stephan Ludwigs Thriller dann außerdem, und auch, wenn ich Krimis, die ohne diese Zutaten auskommen, ausgesprochen liebe, habe ich "Zorn - Vom Lieben und Sterben" mehr oder minder in einem Rutsch durchgelesen.
Ein intelligenter, spannender und auch ein sehr berührender Thriller, für Liebhaber dieses Genres absolut empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zorn - viele Morde und akute Suchtgefahr, 19. Oktober 2012
Der "zweite Zorn" hat mir insgesamt wieder sehr gut gefallen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne ...es muß ja noch "Luft nach oben" für Teil 3 bleiben! :) Und der Sternabzug ist auch durch die "Sache mit dem Hund" begründet! Sowas mag ich als Tierfreund nicht in Thrillern / Krimis! ;)

Die Hauptfiguren Zorn und Schröder durfte man in diesem Buch noch näher kennenlernen, das gefällt mir immer so an Buchreihen. Es geht nicht nur um den Fall, der zu lösen ist, sondern quasi auch um das Privatleben der Ermittler.

Zur Story an sich: es wird schon auf den ersten Seiten deutlich, mit welcher Art von Verbrechen man es hier zu tun hat. Es geht um Kindesmißbrauch und darum, daß ein Täter am Ende bitter für seine Taten büßen muß.
Doch bis es so weit ist, passiert noch sehr viel. Erst mal bekommen wir es mit grausamen Morden an Jugendlichen zu tun, deren Motiv sehr unergründlich ist. Die einzige scheinbare Gemeinsamkeit der Morde bzw. der Opfer ist, daß sich alle kennen und einer etwas seltsamen Gruppe angehören, die anscheinend ein Geheimnis teilen. Der erste Tatverdächtige ist eine Person, die allen aus dieser Gruppe irgendwie nahe steht: ein Priester.
Doch als die Morde auch nicht aufhören, als dieser "außer Gefecht" ist, stehen die Ermittlungen fast wieder am Anfang. Viele Personen erscheinen irgendwie verdächtig: die anscheinend heile und etwas zu perfekte Familie, der alkoholkranke Ex-Lehrer, einer der Jugendlichen selbst?

Der eigentliche Täter war für mich nicht frühzeitig erkennbar, was unter anderem die Spannung immer aufrecht erhält. Es passieren viele Morde, die auch recht anschaulich beschrieben werden. An Blut und Schmerzen fehlt es nicht in diesem Buch!
Die kleine Nebengeschichte über das Paar in der Kleingartensiedlung fand ich recht amüsant, genauso wie die anderen kleinen lustigen Einlagen, wie die Sache im Supermarkt, an der Bushaltestelle, mit dem Klingelton, dem Kellner usw. Man kann an vielen Stellen herzhaft schmunzeln - einfach toll!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Morde waren einfallsreich, die Erzählweise ist niemals schleppend oder langatmig, die Figuren wurden noch näher vorgestellt, so daß man sich einfach auf den nächsten Teil freuen muß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Ermittlerduo, das man lieb haben muss, 13. Oktober 2012
Was, wenn zwei Morde in einer Woche die Stadt erschüttern? Wenn man im Dunkeln tappt und keine Hinweise auf den Täter findet? Das kam sicher schon genug vor in den Ermittlungen der Polizei, so auch im Roman des Stephan Ludwig.

Die Hauptkommissare Zorn und Schröder schlagen sich mit einer Einbruchsserie auseinander. Die Schuldigen haben sie schnell gefunden, es war eine Clique mit 5 Jugendlichen. Doch dann passiert etwas schreckliches, einer der Jungs wird kaltblütig ermordet. Zorn und Schröder ermitteln weiter in dieser Sache. Dann wird ein weiterer Jugendlicher aus der Clique ermordet und die zwei erkennen, dass es hier einen Zusammenhang geben muss. Einer hat den Plan, alle der Jugendlichen umzubringen, dem ist sich Zorn sicher und Schröder auch. Doch dann verhält sich auch noch Schröder komisch, was Zorn auffällt...

Das erste Positive an dem Buch, was einem auffällt, ist das Cover. Es lädt einen direkt ein, in die Mordgeschichten und Ermittlungen der Hauptkommissare einzutauchen und in eine Welt voller Spannung zu versinken. Auch der Anfang wird einem leicht gemacht, man findet sich schnell hinein und gleitet nur durch das Buch. Die Spannung ist anfangs etwas niedrig, was dem Buch aber keinen Abbruch tut. Ziemlich schnell lernt man die zwei Hauptakteure Zorn und Schröder kennen. Zorn ist ein etwas launischer, eigensinniger Mensch, der gerne flucht und sich über alles und jeden mokiert. Die Arbeit schiebt er gern auf den dicken Schröder, der erst von einer Operation zurück ist und sich auch sogleich schon wieder an die Arbeit macht. Dieser nimmt alles hin, was sein Chef ihm vorlegt und steigt richtig in den Fall ein. Zusammen kommen die beiden richtig wie ein Dreamteam rüber, man merkt, dass sie sich verstehen - wenn auch auf etwas eigentümliche Art und Weise. Zorn ist wirklich nicht der hellste und sehr tolpatschig, aber auch er hat seine guten Seiten und richtig guten Einfälle. Schröder ist hier der Denker, er lenkt den Chef öfters auf die richtige Spur und zeigt ihm auf, welche Möglichkeiten es noch gibt.

So ganz ist mir jedoch nicht klar, wieso Schröder komisch sein soll, wie im Klappentext beschrieben. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich den ersten Teil nicht kenne und er dort anders war. Das ganze Buch über zanken sich die zwei wie eh und je, aber trotzdem sind sie ein Herz und eine Seele. Zusammen arbeiten sie am Fall, der Leser gleich mit - man kann nicht abwarten, bis wieder ein Puzzleteil aufgedeckt wird. Die Spannung bleibt zwar stetig und steigert sich erst gegen Ende, aber sie sinkt nicht, was einen guten Lesefluss ausmacht. Der Autor hat sich den Thriller gut ausgedacht, alles reiht sich aneinander und man kommt bis zum Schluss eigentlich nicht drauf, was hier genau Sache ist und wieso das alles passiert. Nach und nach erfährt man mehr Hintergründe, neben dem Schmunzeln über die beiden Kommissare, sowie Nebencharaktere und viele Situationen.

Das Buch hat eigentlich alles, was einen guten, rasanten Thriller ausmacht. Ich denke, es macht nichts, wenn man den ersten Teil nicht kennt. Es wird auf nichts vorheriges angespielt oder dass man die Handlung daraus kennen müsste, um hier mitzukommen. Das Ermittlerduo würde sich auch gut in einer Fernsehserie machen und hoffentlich auch in weiteren Bänden, die ich nun nicht mehr missen mag, die zwei chaotischenKommissare hat man nämlich schnell liebgewonnen!

Ein Buch, durch das man rasant liest, Puzzleteile aufdeckt und gleichzeitig mit Humor verbundene Szenen - was will man mehr? Nicht ganz für schwache Nerven, aber sehr empfehlenswert für die Thrillerfans unter uns!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung trifft Wortwitz, 22. Dezember 2012
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Dieses Mal ist es Sommer und direkt 2 Morde stören Zorns Langeweile. Ehe er sich versieht, ist er mit seinem Mitarbeiter Schröder in einen Fall involviert, der sie an ihre Grenzen führt.

Ich hatte gar keine Zeit mich beim dem sehr heftigen Prolog zu gruseln, da schlich sich schon wieder ein Schmunzeln in mein Gesicht. Dieses fantastische Duo hat es einfach drauf. Zorns unnachahmlich fiese Art ist geradezu genial. Zorn bringt sich immer wieder in unmögliche Situationen und ist dabei manchmal so unbeholfen, dass es schon fast wieder liebenswert ist.

Und dann der besonnene Schröder als sein entzückender Gegenpart. Seine einzigartige souveräne Art, über den Dingen zu stehen und seine Liebe zu seinem Job zaubern mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Aber auch Schröder hat seine Schwächen …

Die beiden haben es mir echt angetan und in diesem Buch erfahre ich noch ein bisschen mehr aus ihrer Vergangenheit. Man muss dieses skurrile Duo einfach mögen und sie kommen mir immer näher.

Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Der sehr gut konstruierte Fall ließ mich teilweise durch die Seiten fliegen. Zwischendurch wurde es dann immer wieder beschaulich, so wie ich es auch aus dem ersten Teil gewohnt war. Stephan Ludwig hat seine leise Gangart beibehalten. Mir gefällt so etwas sehr gut, aber es gibt natürlich erheblich spannendere Thriller. Ich finde, ihm ist der Spagat zwischen schrägem Humor und Spannung sehr gut gelungen. Der Spannungsbogen konnte bis zu dem nicht vorhersehbaren Ende gehalten werden. Ich hoffe, dass es auch einen dritten Fall für die Beiden geben wird, denn dieses Mal wartete keine entsprechende Leseprobe am Ende des Buches.

Ein sehr emotionaler Thriller, vom schallenden Lachen bis zum dicken Kloß im Hals war für mich alles dabei.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätze niemals (d)einen Zorn Teil 2, 17. Oktober 2012
Da ich den ersten Teil rund um Schröder und Zorn zu lesen genossen habe, war ich sehr, sehr neugierig auf den zweiten Band des wirklich außergewöhnlichen Ermittlerduos, die mich ein klein wenig an Schimanski und Tanner erinnern. Cornelius Zorn ist zwar vom Typ her eher unangenehm auf den ersten Blick, entwickelt sich aber nach und nach weiter. Er, der eher gelangweilt und überfordert wirkt, taut nach und nach auf und läuft zeitweilig tatsächlich zu Höchstformen auf. Wer hätte das gedacht? Schröder, der schon im ersten Teil glänzt, hat sich sehr verändert und nach und nach erkennen wir auch einen Grund für die Schlaflosigkeit und Erschöpfungszustände.
Auch im zweiten Band, der "Zorn - Vom Lieben und Sterben" heißt geschieht ein Mord. Ein Mord, der Zorn daran hindert in Selbstmitleid zu versinken und ihn auch daran hindert Büroklammern zu verbiegen und seinen Fingernägel damit zu säubern. Irgendetwas muss man ja schließlich auch tun um die Langweile zu überbrücken.
Zorn muss sein Köpfchen mächtig anstrengen um den Täter zu überführen, denn in dem ruhigen Städtchen, wo sich Hase und Igel Gute Nacht sagen, passiert etwas unglaublich widerliches: "Ein Radfahrer wird enthauptet" und ganz rasant passiert dann noch ein weiterer Mord. Wie hängt die Gruppe von Jugendlichen damit drin in dieser Mordserie? 2 Tote Freunde und 3 weitere in Gefahr? Ein Geistlicher, der nicht geistlich ist oder ist das nur ein Täuschungsmannöver des wahren Täters?
Wer steckt hinter den Morden und warum? Dies aufzuklären geschieht leider nicht Schlag auf Schlag, denn es ist Köpfchen gefragt und Ermittlerwissen, welches Zorn nicht immer aufweisen kann. Aber er ist lernfähig und das ist natürlich ein weiterer Pluspunkt.
Es ist auch schwer, denn ein Verdächtiger ist schnell gefasst und der Täter ist gerissen und verwirrt auch uns, bis ganz zum Schluss des Buches bleiben wir tatsächlich im Dunklen. Sein Motiv ist grausam und zeigt auf, wie tief vergraben Dinge die in unserer Kindheit geschehen sind ausbrechen können, irgendwann und wir Rache nehmen wollen an dem was uns angetan wurde. Ein Motiv aus Liebe? Mitnichten, denn der Täter ist tatsächlich psychisch krank. Eigentlich tut er mir eher leid, denn das was er erlebt hat ist das allerschlimmste was man einem Kind antun kann. Dies rechtfertigt natürlich keineswegs seine Taten, aber sie sind mir ein klein wenig verständlicher. Ich habe wirklich Mitleid mit dieser tiefverletzten Seele, auch wenn ich Mord grundsätzlich natürlich ablehne. Nicht, das es falsch verstanden wird, aber das Menschen mit solch Taten nicht umgehen und auch nicht vergessen können ist Fakt.
Der Mörder gibt uns Einblicke in sein Denken, aber wirklich schlau wurde ich daraus leider nicht. Es sieht aus wie ein Facebookeintrag oder ein Eintrag in ein Tagebuch. Kleingeschrieben, wie es Jugendliche bevorzugen. Steckt denn tatsächlich ein Jugendlicher hinter den Verbrechen? Oder doch jemand ganz anderes der sich an der Gruppe der 5 Freunde (ein Mädel "Martha" ist auch dabei) rächen will. Welches Geheimnis haben die Freunde? Welches Geheimnis ist so schrecklich, das man dafür sterben muss?

»das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei – langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen.ich bin noch nicht fertig.denkt das bloß nicht.«

Mir hat auch der zweite Band rund um Schröder und Zorn sehr gefallen, schon alleine daher weil man eine Weiterentwicklung feststellen kann an beiden Ermittlern. Der eine, der eher ein Ja-Sager war, lernt auch einfach mal Nein zu sagen und der andere, muss dadurch plötzlich seinen Kopf anstrengen und das tun, was er gelernt hat, nämlich ermitteln und sich dabei nicht immer nur auf Schröder verlassen können.
Der Spannungsbogen ist sehr hoch und bis fast zum Ende lässt uns der Autor im Regen stehen. Hin und wieder kam mir schon der Gedanke auf den wahren Täter, aber ich habe es immer wieder verworfen, denn es wäre zu einfach gewesen. Ein guter Bluff, ein Spiel bis zum bitteren Ende.
Sehr berührt hat mich der vorletzte Satz im Buch und ich hoffe, das Schröder mit seinem eigenen Kampf nicht alleine bleibt, sondern die Hilfe bekommt oder auch die Freundschaft, die er braucht um zu heilen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung, denn ich habe das bekommen, was ich verlangt habe. Hochspannung in einem wirklich brisanten Fall, der mich bis zum Schluss im Dunklen ließ und ein Ermittlerduo, welches mir einfach immer sympathischer wird. Ob ein dritter Band geplant ist, kann ich im Internet leider noch nicht ersehen, aber ich hoffe es ganz stark, denn im Prinzip haben wir hier ein offenes Ende und ich wünsche mir mehr Einsicht in das Leben von Zorn und Schröder, das kann und darf einfach noch nicht alles gewesen sein. Wird Schröder mit dem fertig, was er uns offenbart hat und wie geht es weiter mit Zorn und Malina? Ich bin echt gespannt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender, clever gestrickter Fall, 18. August 2013
Ein jugendlicher Mountainbiker wird nahezu geköpft im Wald gefunden. Der Täter hat eine dünne Metalschnur über den Weg gespannt. War der junge Sportler ein zufälliges Opfer? Oder wusste der Täter genau, wen er töten wollte? Für Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder bringt dieser ungewöhnliche Mordfall grosse Aufregung in den sonst eher öden Alltag. Die beiden machen sich an die Ermittlungen und lernen die Clique des Jungen kennen, alle sind bestürzt von seinem Tod. Wenige Tage später wird einer genau dieser Freunde tod auf dem Sprungturm des Städtischen Freibades gefunden. Er wurde gefesselt und angezündet. Die beiden Kommissare lenken die Ermittlungen in das nahe Umfeld der beiden Toten und kommen so einer furchtbaren Geschichte auf die Spur, in der noch weitere Ihr Leben lassen werden müssen.

Stephan Ludwig ist mit "Zorn - vom Lieben und Sterben" eine grandiose Fortsetzung seiner Krimi Reihe um den Haupt- kommissar Zorn und seinen Gefährten Schröder gelungen. Wenn ich schon nach dem ersten Teil ziemlich begeistert war, muss ich jetzt sagen das ich den dritten Teil, der am 22.08.13 erscheinen wird, kaum erwarten kann.
Der Autor versteht es blenden einen spannenden Fall clever zu stricken, den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu führen und gerade Claudius Zorn auch noch ins Herz zu schliessen. Das "coole Arschloch" ist eine tolle Hauptfigur mit Ecken und Kanten und mal was völlig anderes in der doch grossen Krimi Welt.

Fazit:
Jedem der sich die Spannung gerne bis zum Ende vorbehalten lässt, kann ich die "Zorn"- Reihe nur wärmstens ans Herz legen.

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling
für BookOla.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der gefährlichste Ort für ein Kind ist ... die Familie !, 8. September 2013
Ich habe mich beim Lesen gefragt, wie man sich sowas ausdenken kann. Dieser Satz ist keinesfalls negativ zu verstehen, eher im Sinne von :"Woher weiß der Autor das ?" ( sonst gäbe es ja auch keine fünf Sterne ) Wie kann man sich solche authentischen Fuguren einfach ausdenken? Schon das erste Kapitel lässt einem ja die Haare zu Berge stehen- anspruchsvoll, durchdacht, psychologisch klug. In den Figuren liegt subtiler Horror, fast zu authentisch. Wichtiges Thema.Da wird die Figur des Kommissars Zorn nebensächlich, denn ich habe eine recht zwiespältige Meinung zu ihm. Allerdings mag ich seine Fälle und werde auch das dritte Buch unbedingt lesen.
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4.0 von 5 Sternen Zorn & Schröder, der Zweite, 28. Oktober 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Nach seinem Krankenhausaufenthalt zwar noch nicht so ganz fit, stürzt sich Hauptkommissar Schröder dennoch gleich wieder in die Arbeit. Schließlich gilt es, eine Reihe von Einbrüchen in der städtischen Kleingartenanlage aufzuklären und sein Chef, Hauptkommissar Claudius Zorn, versteht es wieder bestens, sich vor der Arbeit zu drücken. Der Fall ist schnell geklärt, eine Gruppe Jugendliche sind die Täter, doch dann wird einer aus der Clique auf bestialische Weise getötet.

Die Arbeit hat Zorn nach wie vor noch nicht erfunden und überlässt diese gerne großzügig dem dicken Schröder. Allerdings ist dieser nach seiner Verletzung gar nicht mehr so dick und irgendwie wirkt Schröder auch ein wenig anders, irgendwie verschlossener. Doch da Zorn nicht gerade ein Meister im Kommunizieren ist, lässt er das Nachfragen lieber sein. Währenddessen erträgt Schröder die Sticheleien seines Chefs weiterhin mit stoischer Ruhe.

Allerdings ist es mit dem Faulenzen für Zorn schnell vorbei, als ein Jugendlicher beim Mountainbike-Fahren grausam ermordet wird. Der Teenager gehörte einer Clique an, die gerade den Einbrüchen in einer Kleingartenanlage überführt wurden. Und sei dies nicht genug ist kaum eine Woche später noch ein weiteres Mitglied der Clique tot.

Mit einem sehr bedrückenden Prolog beginnt Stephan Ludwig den zweiten Fall seines originellen Ermittlerteams. Problemlos wechselt der Autor während eines Kapitels die verschiedenen Handlungsstränge und so kommt in kurzen Passagen auch immer mal wieder der Mörder zu Wort, wobei dessen Identität lange verborgen bleibt und man erst recht spät einen Verdacht hegen kann. Mit dem Motiv sieht es nicht weniger rätselhaft aus und dies präsentiert einem der Autor schlüssig am Ende seines vielschichtigen Thrillers, der im Verlauf immer mal wieder interessante Wendungen annimmt.

Der Schreibstil von Stephan Ludwig ist seinem Protagonisten angepasst und dementsprechend flapsig, locker, schnodderig, jederzeit flüssig und bald auch richtig fesselnd. Die Thrillerhandlung beginnt anfangs etwas zögerlich, aber schon bald zieht der Autor dann das Tempo an und die Story entwickelt sich packend und fesselnd.

Fazit: Spannender, vielschichtiger Thriller mit einem außergewöhnlichen, liebenswerten Ermittlerpaar.
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Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller
Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller von Stephan Ludwig (Audio CD - 4. Oktober 2012)
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