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Kundenrezensionen

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am 13. Februar 2015
Meine positiven Vorredner haben bereits alles gesagt und es fällt mir sehr, sehr schwer eine Steigerung zu finden. Dieser Erstling "lechzt" nach einer "Zugabe". Mein tief empfundenes Kompliment an die Autorin, der es in einer warmherzigen, humorvollen Weise gelungen ist, den Protagonisten ein Bild zu geben: psychisch, wie physisch. Frei von jedem Klischee, von jeder kitschigen Darstellung - eine genussvolle Ansammlung z.T. skurriler Menschen ... die man wahrlich in Person vor Augen haben kann. Feinfühlig, spritzig, temperamentvoll, liebenswert, sinnlich - zum Zeitpunkt des Lesens war ich .... weit, weit weg! Danke dafür und der Wunsch, es mögen viele, viele Menschen den Zauber ebenfalls finden ... Ich bin ihm jedenfalls verfallen und sehr, sehr dankbar für die Stunden mit ihm .... ;-)))
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am 22. Dezember 2014
Seit dem Tod seiner Frau sucht Ernest Pettigrew die Ruhe und hält sich an das, was ihm im Leben schon immer weitergeholfen hat: Höflichkeit, Pflichterfüllung und eine richtig zubereitete Tasse Tee. Seinem aufgeblasenen Sohn, der ihm fremd geworden ist und für dessen Verhalten er sich ständig schämt, geht er, wo er nur kann, aus dem Weg. Und auch von der aufgeregten Fürsorge seiner Nachbarinnen hält er sich fern. Früher war alles besser, seufzt Ernest sich daher in den Bart. Jeder kannte seinen Platz und stellte die Ordnung nicht in Frage. Ausgerechnet die beherzte Jasmina, Besitzerin eines Lebensmittelladens, bringt die starren Ansichten des Eigenbrötlers ins Wanken. Als die beiden sich näherkommen, löst diese ungewöhnliche Leidenschaft großes Unverständnis in ihrer Umgebung aus. (Klappentext)

Major Ernest Pettigrew hat es nicht leicht. Zuerst stirbt seine Frau und nun auch noch sein Bruder. Neben dem Kummer muss er sich zudem mit einigen familiären Konflikten auseinandersetzen. Seine Angehörigen haben nämlich ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie sich ein Witwer seines Alters zu verhalten habe…

Ein ähnliches Schicksal teilt Mrs. Ali. Auch sie ist Witwe. Seit dem Tod ihres Mannes bemüht sie sich alleine, den kleinen Lebensmittelladen des Ortes – und damit auch sich selbst und ihren Lebensunterhalt – über die Runden zu bringen. Und auch ihre Familie ist der Ansicht, dass ihr Platz nun ganz woanders sein sollte…

Als die beiden merken, dass sie nicht nur die Liebe zu einer guten Tasse Tee und guten Büchern miteinander teilen, wird es kompliziert. Wenn man schon den größten Teil seines Lebens hinter sich gebracht hat, schleppt man so einiges an emotionalem Ballast mit sich rum. Und dann die Familie! Beide möchten ihren Angehörigen nicht vor den Kopf stoßen. Schließlich sind sie beide auch konservativ – und bestimmte Dinge waren halt schon immer so. Und andere Dinge gehören sich einfach nicht…

Aber andererseits sind da auch die eigenen Gefühle. Wünsche und Träume, die man noch hat. Und auch eine Portion Trotz: Man will sich doch nicht sein eigenes Leben von den Kindern diktieren lassen!

Beide Charaktere gefielen mir großartig! Beide haben sie Ecken und Kanten, der Major sogar eine ganze Menge. Aber das macht sie so menschlich. Die Liebesgeschichte zwischen ihnen gehört zu einer der schönsten, die ich bisher gelesen habe. Und wenn die beiden zusammen „durchbrennen“, kann es kaum noch romantischer werden.

Aber dieses Buch kann viel mehr als nur Romantik. Es regt an zum Nachdenken:

Was erwartet man von älteren Menschen, gleich welchen Kulturkreises? Hat man nicht auch gewisse Vorstellungen, wie sie sich wohl verhalten sollten?

Wie oft wurden wohl schon die neuen Partner der Eltern von den erwachsenen Kindern abgelehnt?

Wie häufig erwarten erwachsene Kinder wie selbstverständlich von den Eltern, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen, um Babysitterdienste auszuüben?

Wie oft passiert das alles nicht mal böswillig, sondern aus der festen Überzeugung der jüngeren heraus, dass es bei älteren Menschen gar keine anderen Interessen mehr geben könnte?

Und nicht nur das Verhalten älteren Menschen gegenüber sollte überdacht werden. Mrs. Ali ist eine Pakistani und hat deswegen gegen reichlich Vorurteile zu kämpfen. Daher auch noch die Frage: Wie steht es mit dem Respekt gegenüber anderen Kulturen?

„Er erträumt sich das Leben, das er nicht führen kann?“ “Genau. Wir dagegen, wir können alles machen, und trotzdem behaupten wir, unsere Träume seien nicht mit dem ganz normalen Leben vereinbar, und weigern uns, sie zu leben. Und jetzt sagen Sie mir: Wer ist mehr zu bedauern?“ (S. 424/425)
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am 9. Oktober 2015
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich das Hörbuch gehört hatte (gelockt vom Cover und dem Titel).
Vom Hörbuch war ich schon begeistert gewesen, hatte aber Rezensionen des Buchs entnommen, dass dieses noch mehr schöne Sprüche von Major Pettigrew enthält - und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Titel ist irreführend. Das Original "Major Pettigrews last stand" (sein letztes Gefecht also) ist treffender, da die Hauptperson besagter Major ist.
Der Major, englische Oberschicht (sympatisch aber steif und konservativ wie nur was) kommt in einer schwierigen familären (und seelischen) Situation der pakistanischen Ladenbesitzerin Mrs Ali näher. Sie ist ebenfalls Witwe und hat mit einem gläubigen, missmutigen Neffen und der Familie ihres Mannes (die gerne hätte, dass sie zu ihnen zieht) ebenfalls genug familiäre Probleme am Hals.
Diese zwei Menschen kommen sich näher und müssen sich nicht nur mit ihren Familienmitgliedern auseinandersetzen, sondern auch mit der missgünstigen, klatschenden Dorfgemeinschaft.
Als Würze gibt es noch so einige andere Begebenheiten und Hindernisse, die die Sache nicht einfacher machen.
Ich fand das Buch einfach herzerwärmend und wunderschön. Die Sprache (besonders die trockenen Bemerkungen des Majors) ist schön und wie diese zwei ruhigen, zurückhaltenden Menschen es schaffen, den Widrigkeiten ihres Umfelds zu trotzen, war wunderbar beschrieben.
Ein herrliches Buch für gemütliche Abende auf der Couch mit einer schönen Kanne Tee dazu.
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am 2. April 2012
...wenn sich ein Buch verkaufen soll. "Major Pettigrew's" last stand zu "Mrs Alis unpassender Leidenschaft" zu machen,
halte ich für völlig verfehlt. Aka: Bescheuert.
Es ist - abgesehen davon, dass es ein fantastischer Roman ist - ein wundervoll ausgewogenes Werk, in dem wir allerdings von des Majors reichem, stillem Innenleben
deutlich mehr erfahren als von dem seiner Geliebten. Aber das ist klassische deutsche Verlags-PR, warum denn differenziert, wenn's ein Klischee auch tut?
Es geht nicht, wie suggeriert, um versponnene Engländer mit Tasse Tee, stiff upper lip etc.
Und Mrs Ali ist auch nicht "beherzt", im Gegenteil, deswegen aber nicht minder faszinierend.
Wir dürfen in diesem Buch eine Liebesgeschichte der reifen Art ( nein, nicht auf das Alter bezogen) erleben. Es geht hier nicht um das übliche narzisstische Gehampel zweier junger, starker, schöner, leidenschaftlicher, blaaaaa Strichmännchen, sondern um die berührende Annäherung zweier Menschen, deren Lebenslager eigentlich zu fest gesteckt sind, eine solche Erneuerung zu erlauben. Das Buch erzählt langsam, witzig und detailreich und belohnt die aufmerksame Vorsicht, niemanden zu schnell einzutüten.
Trotz des blöden deutschen Titels: wirklich schön! Unbedingt lesen.
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am 24. Oktober 2012
Ein Buch wie man es selten findet.. Ruhig, sanft und doch spannend. Sehr sauber und mit Charakteren die sehr tief und ehrlich wirken. Man fühlt mit einer Selbstverständlichkeit mit ihnen, ganz so als gäbe es keine schlecht geschriebenen Bücher. Ja ich würde sagen.. Dieses Buch ist eine Zuflucht vor schlecht Geschriebenem!
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am 10. März 2014
Das Buch ist nicht nur eine rührende Liebesgeschichte sondern auch eine Auseinandersetzung mit dem Verständnis von Ehre und Würde über Kulturen und Generationen hinweg. Es hat mich gefesselt und zum Nachdenken angeregt.
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am 17. Oktober 2012
Es gibt den frueheren Rezensionen nichts mehr hinzuzufuegen. Ein wunderbares Buch das ich nur aus vollem Herzen empfehlen kann. Hier auch ein Kompliment an die Uebersetzerin. Fabelhaft!
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am 25. Juli 2014
Er trank seinen Tee aus, stand auf und wandte sich zum Gehen. „Aber eines muss ich Sie noch fragen: Können Sie überhaupt ermessen, was es bedeutet, in eine unpassende Frau verliebt zu sein?“
„Mein lieber Junge“, antwortete der Major, „ andere gibt es doch gar nicht.“

„Ich glaube, jeder von uns wacht jeden Morgen mit den besten Absichten auf, und wenn es dunkel wird, haben wir alle doch wieder versagt. Manchmal glaube ich, dass Gott die Dunkelheit nur deshalb erschaffen hat, damit er uns nicht ständig sehen muss.“

Schöne Urlaubslektüre - heiter, ironisch und dennoch mit einer essentiellen Kernfrage: Wen lieben wir, wen dürfen wir lieben?
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am 4. Juni 2015
Eine amüsante und kurzweilige, aber auch nachdenklich machende Geschichte, die den British Way of Life und einem die dortigen Umgangsformen näher bringt, welche aber wohl heutzutage nur noch in den gehobenen Schichten zu finden sind. Das Buch hilft auch sehr, die Haltung und Eigenarten der Engländer besser zu verstehen. Ich habe es verschlungen und kann sagen, ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen.
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am 13. April 2014
Ich höre Hörbücher nur im Auto - dieses Hörbuch war so wunderbar humorvoll und warm gelesen, dass ich häufiger am Ende meiner Fahrt noch sitzengeblieben bin, um noch ein wenig mehr zu hören.
Von der ersten bis zur letzten Minute - ein Genuß! Die Personen sind einfühlsam beschrieben, die Geschichte mal witzig, mal traurig, mal zum Nachdenken ..... nicht kitschig, nicht überzogen sondern einfach toll!
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