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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder Mord bei der Amisch-Gemeinde !!!
Wie schon die ersten beiden Bände, spielt auch dieser Roman wieder bei der Amisch-Gemeinde. Die Ermittlerin Kate Burkholder wird zu einem Unfall auf der Slabaughs Farm in Painters Mill gerufen. Drei Mitglieder einer amischen Familie sind in die Jauchegrube gestürzt und darin umgekommen.

Gleichzeitig wird auch John Tomasetti um Amtshilfe von der...
Veröffentlicht am 10. Juni 2012 von Annette Lunau

versus
41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "HASS um des Hasses willen kannte keine Grenzen." (68)
Chief Burkholder hat jede Menge zu tun: nicht nur Hasstaten auf die Amish -wie brutal abgeschlachtete Schafe und ein misshandelter Amish- beschäftigen die Polizei. Denn es geschieht ein Unglück in einer Jauchegrube, bei dem drei Menschen sterben und vier Kinder als Waisen zurücklassen.
Unglück oder Mord? Besteht ein Zusammenhang zwischen...
Veröffentlicht am 25. Mai 2012 von Isabelle Klein


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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "HASS um des Hasses willen kannte keine Grenzen." (68), 25. Mai 2012
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
Chief Burkholder hat jede Menge zu tun: nicht nur Hasstaten auf die Amish -wie brutal abgeschlachtete Schafe und ein misshandelter Amish- beschäftigen die Polizei. Denn es geschieht ein Unglück in einer Jauchegrube, bei dem drei Menschen sterben und vier Kinder als Waisen zurücklassen.
Unglück oder Mord? Besteht ein Zusammenhang zwischen alldem?
Die Hasstaten rufen Tomasetti auf den Plan und gemeinsam klären er und Kate ihren dritten gemeinsamen Fall auf. Da geschehen weitere Anschläge und es gibt noch mehr Tote ...

Zu Beginn war ich noch sehr angetan von der Kulisse und dem Team Burkholder & Tomasetti. Der erste Fall war innovativ, die Einblicke in das Leben der Amish interessant und der Fall spannend. Der zweite ließ schon etwas nach. NUN bei #3 frage ich mich doch, wie REALISTISCH es ist, dass sich innerhalb von 11 Monaten 3 BRUTALE Morde in einem hinterwäldlerischen County ereignen und immer die Amish-Gemeinde betroffen ist. Man könnte doch auch mal ein anderes Umfeld wählen?!

Das Wort brutal bringt mich dann schon zum nächsten Punkt: alle bisherigen Morde sind brutal- oder "echt brutal" (Tomasetti 67). Mir wird das alles langsam etwas zu plakativ und platt. Die aufrechte und viel zu emotionale Kate, die ihre Fälle so sehr erschüttern und die dauernden Verweise auf ihre Kindheit. Diesmal verspürt sie plötzliche Mutteranwandlungen und auch ihr ständiger Alkoholkonsum macht mir Sorgen ;).

Die Charaktere sind gut oder schlecht, wieder recht einfach gestrickt ist der Unterschied in Gut und Böse. Wieder werden zu viele Verdächtige ins Spiel geworfen, die auftauchen und rasch wieder verschwinden.

Die Spannung ist wie gehabt gut, aber wie immer gleich aufgebaut. Erst rätselraten und dann jagt ein Mord/ Anschlag den nächsten. Abgerundet durch einen spektakulär-dramatisch-brutalen Showdown bei dem Kate einmal mehr eins "über die Rübe" bekommt.

Die S/W Malerei, die vielen unangebrachten Vergleiche/ sprachlichen Bilder ("gebrochen wie eine junge Taube" wenn sie die Situation der Tochter der Ermordeten darstellt) sind mir langsam zu viel des Guten. Anderes Beispiel dafür: Kates Wut "Die Wut packt mich, zerrt an meinem Verstand, wie ein Hund, der ein Stofftier rüttelt." (136) Dieser Vergleich ist m.E. nach deplatziert.

Zu viel auch die permanenten Wiederholungen/ Verweise auf frühere Fälle und Kates Vergangenheit als auch Beziehungsunfähigkeit. Somit kann Man mit diesem 3. Teil problemlos in die Serie einsteigen- denn alles wird wiederholt erklärt. Für mich eher langweilig ... .

FAZIT: Der dritte Teil ist deutlich schwächer als die beiden Vorgänger. Langsam wird es langweilig, zudem unrealistisch.
Wo bleiben innovativen Ansätze und Ideen? Sicherlich hat Castillo Erzähltalent und kann eingängig schreiben. So lässt sich dieser 3. Teil problemlos innerhalb eines Tages weglesen und genau so wenig bleibt es im Gedächtnis haften oder berührend!
Deswegen glatte ***

P.S. #4 erscheint die Tage

1. Die Zahlen der Toten
2. Blutige Stille
3. Wenn die Nacht verstummt
4. Gone Missing (Kate Burkholder 4)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wer will noch nach Ohio?, 21. August 2013
Von 
DieBuchpiraten - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
Die Reizkurve der Thriller von Linda Castillo um Chief Kate Burkholder ist für mich im Abstieg begriffen. Vielleicht sollte sich die Autorin etwas mehr Zeit zur Entwicklung ihrer Story geben - sie produziert derzeit in einer Geschwindigkeit, wie normale Menschen backen. Auch im dritten Fall in Painters Mill/Ohio, stapeln sich die Leichen und ich frage mich, welchen Wettbewerb Frau Castillo damit gewinnen möchte. Weniger wäre möglicherweise mehr?

Nur wer noch keinen der vorangegangenen Bände dieser Reihe gelesen hat, wird Gefallen am Plot finden. Die, die den ersten und zweiten Fall kennen, werden mit Wiederholungen verärgert. Rückblenden, identische Abläufe, Wetter- und Szenenbeschreibungen, das Amisch-Leben, alles wurde so oder ähnlich von ihr schon geschrieben. Auch sprachlich wiederholen sich Wendungen wie "... Blut gefriert in den Adern ..." oder "... sieht aus, als würde er/sie sich gleich übergeben" (was dann auch oft geschieht). Kate Burkholder und ihr Dauerfreund Tomasetti trinken sich noch immer den harten Alltag schön und zählen dabei die unglaubwürdig vielen Opfer in dieser Gemeinde. Alles wirkt oberflächlich, hektisch und unausgereift.

Für mich ist hier eine deutliche Stagnation in der Entwicklung (sofern sie je vorhanden war) erkennbar, als hätte die Autorin keinen "Plan", wie sich Menschen noch verhalten könnten, was das Leben der Amisch im Kern noch ausmacht, außer dem, was wir Leser auch über Suchmaschinen im Internet herausfinden können. Nach meinem Geschmack könnten ihre Figuren eine gute Dosis mehr psychische Tiefe und Dichte erfahren und der Thrill subtiler ausfallen.

(T)
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder Mord bei der Amisch-Gemeinde !!!, 10. Juni 2012
Von 
Annette Lunau "die-rezensentin" (Frechen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
Wie schon die ersten beiden Bände, spielt auch dieser Roman wieder bei der Amisch-Gemeinde. Die Ermittlerin Kate Burkholder wird zu einem Unfall auf der Slabaughs Farm in Painters Mill gerufen. Drei Mitglieder einer amischen Familie sind in die Jauchegrube gestürzt und darin umgekommen.

Gleichzeitig wird auch John Tomasetti um Amtshilfe von der Polizei aus Painters Mill ersucht, denn die sogenannten " Hassdelikte" gegen Amische nehmen rasant zu.

Bei der Obduktion der Jauche-Opfer kommt heraus: Das war kein Unfall, sondern Mord.

Kate ermittelt nun zusammen mit Tomasetti, denn es ist nicht klar, ob die Morde auch ein Hassedelikt waren oder ob ein anderes Motiv dahinter steckt. Niemand der Kollegen weiß, dass Kate und John ein Paar sind.

Es gibt jede Menge Verdächtige, falsche Spuren und auch neue Taten.

Ich habe die ersten beiden Bände verschlungen und war begeistert; bei diesem Buch hielt es sich allerdings etwas in Grenzen. Ich finde weiterhin das Leben der Amischen spannend und interessant, aber irgendwie gleicht sich alles inzwischen.

Und auch die Einblicke in Kates wirres Seelenleben mit den ewigen Rückblicken in ihre Kindheit haben mich eher etwas genervt. Diese Beziehung zu John empfinde ich auch als sehr unrealistisch. Beide haben immer noch mit Vergangenheitsbewältigung zu tun, aber sind zufrieden, wenn sie sich alle paar Monate mal für wenigeTage sehen.

Zwischendurch fand ich das Buch sogar tlw. etwas langweilig, doch dann zum Ende hin wurde es extrem spannend und nahm eine Wendung, die man nicht vorhersehen konnte. Ich muß sagen, dass mich das dann wieder entschädigt und begeistert hat.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne, weil es sich trotzdem gut lesen ließ und doch einige Überraschungen parat hielt..
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen '[...] wie es sich anfühlt, in eine Welt gestoßen zu werden, die der eigenen [...] vollkommen fremd ist.', 15. Juni 2013
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
'[...] wie es sich anfühlt, in eine Welt gestoßen zu werden, die der eigenen - und somit einzig bekannten - vollkommen fremd ist.'

Inhalt:
In Painters Mill häufen sich kleinere, eher harmlose Angriffe auf Amische: Briefkästen werden zertrümmert, Fensterscheiben eingeworfen. Doch dann werden drei tote Amische in einer Jauchegrube gefunden. Zuerst wird von einem tragischen Unfall ausgegangen, doch bei der Obduktion zeigt sich, dass eines der Opfer kurz vor dem Tod einen Schlag auf den Kopf bekommen hat und ein paar seiner Finger gebrochen wurden. Während Chief Kate Burkholder nach dem Täter sucht, kommt es zu weiteren Zwischenfällen bei Amischen - sind dies alles Verbrechen aus Hass auf Amische oder steckt noch mehr hinter den einzelnen Ereignissen?

Mein Eindruck:
'Wenn die Nacht verstummt' ist mein dritter Roman aus der Kate Burkholder-Reihe der Autorin, und im Vergleich zu den anderen beiden Büchern hat mir 'Wenn die Nacht verstummt' am besten gefallen.

'Wenn die Nacht verstummt' ist ein Buch, das man an einem Tag locker auslesen kann, das hervorragend unterhält und zudem sehr spannend ist. Gefallen hat mir auch, dass man Einblicke in die Glaubensgemeinschaft der Amische erhält und dass sich der Thriller sehr flüssig liest, ohne anspruchslos zu sein. Die Ermittlerin ist sympathisch, menschlich und überzeugend, der Fall selbst ist gut konstruiert und komplex.

Mein Resümee:
Mir hat 'Wenn die Nacht verstummt' sehr gut gefallen. Wer einen spannenden Roman zum puren Entspannen und als perfekte Unterhaltung sucht, der ist hier richtig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber Wiederholung, 14. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
Nach 'Blutige Stille' ist dies mein 2. Krimi von Linda Castillo....zunächst war ich noch begeistert wegen der sich aufbauenden Spannung,aber dann fielen mir immer mehr Parallelen zum anderen Buch auf... Gut, die Spannung bleibt bis zum überraschenden Ende, aber die Geschehnisse sind doch recht realitätsfern...Außerdem gefällt mir nicht, dass die psychischen Probleme des Chief Burkholder so breit getreten werden, das kenne ich auch schon vom vorigen Band, und es wird langweilig...unglaubwürdig sind auch die Selbstvorwürfe, die Kate sich macht, nachdem sie den Jungen getötet hat....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwächer als "Die Zahlen der Toten", 21. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
"Wenn die Nacht verstummt" von Linda Castillo ist der mittlerweile dritte Teil der Kate-Burkholder-Reihe. Während mich der erste Teil, "Die Zahlen der Toten", vollständig begeistern konnte, fand ich diesen Teil jetzt deutlich schwächer - zwar immer noch spannend, aber das letzte Fünkchen hat einfach gefehlt...

Inhalt: Chief Kate Burkholder hat einen neuen Fall. Drei erwachsene Amish werden in der Jauchegrube ihrer Farm tot aufgefunden und hinterlassen vier Kinder als Waisen. Da es in Painters Mill schon seit einer Weile vermehrt zu gewaltsamen Übergriffen gegen Mitglieder der Amish-Gemeinde kam, liegt der Verdacht nah, dass auch dieses Verbrechen auf das Konto der Amish-Hasser geht. Doch bestehen diese Zusammenhänge wirklich? Wieder unterstützt von ihrem Freund John Tomasetti nimmt Kate die Ermittlungen auf, bei der ihr die verschwiegene Amish-Gemeide nicht gerade eine große Hilfe ist...

Bisher habe ich nur den ersten und diesen dritten Teil der Kate-Burkholder-Reihe gelesen. Den für mich fehlenden zweiten Teil, "Blutige Stille", habe ich beim Lesen allerdings kaum vermisst. Übergreifende Zusammenhänge gibt es kaum und die Beziehungen der Protagonisten werden in kurzen Rückblenden erklärt, sodass es für jeden Interessierten möglich ist, mit jedem Band in die Reihe einzusteigen.
Ich würde allerdings dennoch den ersten Teil, "Die Zahlen der Toten" als Einstieg empfehlen, denn er ist deutlich stärker als Teil Drei, vor allem ist er ein spannenderer Thriller. Zwar hat auch "Wenn die Nacht verstummt" einiges an Spannung zu bieten, für einen packenden Thriller sind die Verbrechen allerdings alle recht platt, tauchen sehr sprunghaft, aber immer vorhersehbar, auf (man kann fast die Uhr danach stellen, wann es zum nächsten Übergriff kommt) und haben, abgesehen vom Ende, das sehr gelungen für Überraschungen sorgt, wenige Gänsehaut-Potential. Gerade was den Nervenkitzel angeht, hat mir der erste Teil deutlich besser gefallen.

In "Wenn die Nacht verstummt" wird dafür noch stärker auf die Gemeinde der Amish eingegangen und die Dynamik dieser Gruppe näher beleuchtet. Ihre Verschwiegenheit und Skepsis gegenüber den "Englischen" nimmt einen hohen Stellenwert in der Geschichte ein und macht diesen Teil in Sachen Interaktion der Figuren und Informationsgehalt wirklich interessant und lesenswert. Die Charaktere und die Atmosphäre des Romans sind wieder einmal sehr gelungen. Kate Burkholder selbst hat zwar als Ich-Erzählerin nicht mehr die gleichen persönlichen Verbindungen zum Verbrechen, was ihr ein wenig die Tiefe nimmt, aber als Ermittlerteam sind sie und Tomasetti, der in diesem Teil deutlich präsenter wird, noch immer schön zu lesen.

Auch der Schreibstil kann nach wie vor überzeugen. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen, auch wenn diese im Vergleich zum ersten Band nicht mehr so mitreißend ist, und ihre Protagonisten eindringlich und glaubhaft zu schildern. Als Leser konnte ich wieder gut mit der sympathischen Kate mitfiebern.

Fazit: Leider nicht so stark, wie der erste Teil, was insbesondere an der hohen Frequenz kleiner Verbrechen liegt, die in ihrer Vorhersehbarkeit kein richtiges Nervenkitzel-Potential hatten. Dennoch sind Linda Castillos Thriller durch das Einbinden der Amish eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Großstadtverbrechen und können durch glaubhafte Protagonisten überzeugen. 4 von 5 Sternen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der schlechteste Teil der "Amish-Reihe", 19. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
Nachdem ich die beiden Vorgängern recht zügig durch hatte, habe ich mich auf diesen Teil gefreut.
Leider war ich extrem enttäuscht von diesem Nachfolger.
Die Story wirkt unausgereift und spitzt sich zum Showdown hin so sehr zu, dass Sie total unglaubwürdig rüberkommt.
Es treten häufig Wiederholungen auf, dass ich manchmal dachte, ich hätte mich beim umblättern vertan.
Schlecht recherchierte Fakten machen das Buch ebenfalls unglaubwürdig.
Möglicherweise lohnt es sich das Buch auf englisch zu lesen, da ich schon fast denke, dass einfach nur die Übersetzung total miserabel ist.

Definitiv der schlechteste Teil der bisher erschienen Werke.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Pageturner, 6. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
Inhalt
Polizeichefin Kate Burkholder wird mitten in der Nacht geweckt und zu einem Fall gerufen. Es geht um einen tragischen Unfall in einer Güllegrube auf einer Farm in Painters Mill. Sie bricht sofort auf. Nicht nur, weil es ihr Job ist, sondern auch, weil sie selbst einmal dort gelebt und ein Teil der Amischen war. Sie versucht durch Reanimation noch was tun zu können, doch es kommt jede Hilfe zu spät. Und die Kinder der Familie, die so tragisch ums Leben kam, stehen schockiert und traurig daneben. Jedes Einzelne von ihnen wird vernommen. Es steht bald fest, dass es sich lediglich um einen Unfall handelt...
Doch das ist nicht alles. Die Amische Gemeinde wird "geärgert". Am Anfang sind es nur "Lausbubenstreiche", doch dann sind auf einmal zig Schafe tot. Abgeschlachtet. Die Vorfälle häufen sich und Kate fragt sich immer mehr, ob der Tod der Familie nicht irgendwie mit den anderen Dingen zusammen hängt...

Meine Meinung
Wow, was für ein Buch! Es hat mir schlaflose Nächte bereitet, was meine Arbeitskollegen nicht sonderlich toll fanden. Ohne Schlaf bin ich nämlich unausstehlich. ;) Ich konnte einfach nicht aufhören und war so in der Geschichte versunken, dass ich dadurch völlig die Zeit vergaß. Gleich von der ersten Seite an, identifizierte ich mich mit Kate, der Polizeichefin. Linda Castillo hat sie so perfekt be-/geschrieben; es war nicht anders möglich. Es ist schier nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen, weil die Geschichte so spannend geschrieben ist. Ich wollte wissen, was nun der Kern des Ganzen ist. Warum sind Vater, Mutter und Onkel in die Grube gefallen? Was hat es mit den anderen Vorfällen auf die Amischen auf sich? Hängt das ganze etwa zusammen? Ich ertappte mich dabei, wie ich immer neue Ideen hatte, was das alles auf sich hat. Von Kapitel zu Kapitel, hatte ich andere Ansichten und wurde schier verrückt, weil ich immer daneben lag und natürlich auch so neugierig war, dass ich das Buch nur ungern und mit viel Überwindung zur Seite gelegt habe, damit ich wenigstens noch an die drei, vier Stunden schlafen konnte.
Es geht nicht nur um die Attacken auf die Gemeinde. Viel wird auch über die Lebensweise der Amischen erzählt. Wie sie leben; was sie für einen Glauben haben, etc. Außerdem wird auch sehr viel über die Zwischenmenschliche Beziehung von Kate und John berichtet. Im Grunde genommen hält man mit "Wenn die Nacht verstummt" ein Buch mit drei Geschichten in den Händen, was ich persönlich einfach großartig fand! An keiner Stelle ist man gelangweilt. Nichts zieht sich in die Länge. Ich hatte bei keiner Person den Gedanken, sie sei überflüssig und an keiner anderen Geschichte im Buch das Gefühl, man hätte es getrost auch weglassen können. "Wenn die Nacht verstummt" hat einfach alles, was ein gutes Buch aus macht! Ich bin jetzt so "angefixt", das ich ihre anderen Bücher unbedingt auch lesen muss!
"Wenn die Nacht verstummt" ist Linda Castillos drittes Buch. Es ist allerdings kein Problem auch mit diesem anzufangen, da alles abgeschlossene Geschichten sind. Wenn die Sprache auf einen älteren Fall kam, wurde dies von Castillo so erzählt, dass man das Gefühl hat, man hätte die anderen Bücher auch gelesen.

Fazit
Mein Fazit fällt hier sehr kurz aus: Uneingeschränkt großartiges Buch. Absoluter "Pageturner". Also: Lesen! :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oder das Schweigen der Lämmer?, 2. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
Ein grausamer mehrfacher Mord wurde verübt.
Es wurden vier Schafe auf brutalste Art und Weise abgeschlachtet.
Nicht irgendwelche Schafe, nein, vier prächtige Mutterschafe.

Und danach ging es richtig rund.

Wie die zwei vorausgehende Romane geradlinig waren, so ist dieses verzweigt und teilweise richtig kompliziert.
So, als ob sich die Autorin fürs Lesen bedanken wollte.

Als Titel hätte ich hier aber "Das große Schweigen" gewählt.

FAZIT:
Man soll nicht mit ::: Wenn die Nacht verstummt ::: anfangen, sonst wird man bei der Lektüre der anderen zwei Romane sehr enttäuscht.
Was mich sehr gestört hat ist die Verherrlichung des Alkohols. Es strömte üppiger als Blut.
Man könnte vermuten, dass die Alkoholindustrie die Bücher gesponsert hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Katie, die Dritte, 3. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Nacht verstummt (Taschenbuch)
"Wenn die Nacht verstummt" ist die fortlaufende Nr. 3 der Geschichten aus Painters Mill. Diesmal geht es um Hass-Delikte gegen die Amisch-Gemeinde. Passt da der (Unfall?)-Tod eines Farmers, seines Bruders sowie seiner Frau mit hinein? Kate Burkholder ermittelt. Diesmal unter großem emotionalen Aufgebot und unter Zuhilfenahme einiger Mengen Alkohol.

Es gelingt der Autorin weitgehend, auch im dritten Band ein gut/schlecht-Bild zu malen, welches in meinen Augen nicht übertrieben platt ist. Ich finde die Charaktere noch gut und die Nebenrollen sind lebendig.

Die Story ist allerdings nicht mehr so fesselnd wie es die ersten beiden Geschichten waren und - klar - es ist naturgemäß nicht mehr so originell. Und die große Überraschung bei der Lösung bleibt ebenfalls aus. Es ist ja auch nicht der Leserschar erstes Buch... Man kann leider viel zu früh hinter die Kulissen schauen.
Dieses Buch ist ein netter Zeitvertreib, nichts weiter. Aber was will man auch erwarten? Man kann ja nicht in einer kleinen Amisch-Gemeinde jede Woche neue Thriller-Schauplätze kreieren. Das klappt eben nicht. Vielleicht sollte die Autorin eine Art "Unsere kleine Farm" daraus machen, dann können auch die Amisch bleiben. Wenn sie aber weiter eine Thriller-Autorin bleiben möchte, sollte sie ihren Wirkungskreis etwas erweitern. In beiden Fällen wäre mit der Serie dann leider Schluß.

Und ich verstehe tatsächlich nicht, warum Chief Katie immer wenn es brenzlig wird, zur Flasche greift! Vor allem auch in Situationen, in welchen sie weiß, dass sie noch zum Einsatz muss. Ist es soweit mit ihr gekommen? Habe ich irgendetwas verpasst?

Fazit: ich würde mich freuen, wenn es keinen 4. Band gäbe, wenn die Serie hiermit beendet wäre. Aber ich würde mich ebenso sehr über etwas neues von Linda Castillo freuen, denn mir gefällt ihr Stil.
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Wenn die Nacht verstummt: Thriller
Wenn die Nacht verstummt: Thriller von Linda Castillo (Audio CD - 15. Mai 2012)
EUR 19,95
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