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450 Rezensionen
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128 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Thriller
'Vertraue Ben nicht!'
Das ist der erste Satz im Tagebuch Christines. Ein Satz, den sie jeden Tag wie neu liest (sobald sie ihr Tagebuch überhaupt gefunden hat). Ein Satz, der sie allerdings in noch größere Verwirrung jeweils stürzt, als sie an sich bereits im Raume steht.
Denn jeden Morgen wacht Christine eben neben besagtem Ben auf. Ihrem...
Veröffentlicht am 21. September 2011 von M. Lehmann-Pape

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das soll ein Thriller sein !?
......das kann doch wirklich nicht ernst gemeint sein. Normalerweise lese ich jedes Buch zu Ende, aber bei dem war mir meine Zeit zu schade. Ich hatte eigentlich eine Story wie bei "lauf Jane lauf" erwartet, aber es war die reinste Quälerei. Ich habe es bis Seite 150 geschafft, dann habe ich mir das Ende durchgelesen und war eigentlich froh, das ich mir die Zeit...
Vor 16 Monaten von einmüller veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger als mittelmäßig, 21. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was der Hype um diesen Roman soll, verstehe wer mag - ich nicht! Dieser Roman ist absolut mittelmäßig geschrieben, sowohl im Aufbau der Story, bei der Entwicklung der Figuren als auch im Schreibstil selst. Sicher, bei einer Geschichte um eine Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat, bleiben Wiederholungen nicht aus, aber hier waren sie dermaßen, dass der komplette Spannungsbogen in sich zusammenfiel wie ein angestochener Luftballon. Jeder nur einigermaßen versierte Leser entwickelt nach spätestens 50 Seiten drei bis vier mögliche Lösungs-Szenarien, von denen am Ende dann auch eine zutrifft. Ich habe mich schlichtweg gelangweilt und mir das Erstlingswerk von Linwood Barclay und andere wirklich spannende Thriller herbeigesehnt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr erwartet, 15. Dezember 2012
Nachdem ich eine Leseprobe von dem Buch in der Hand hatte und die echt nicht schlecht fand, bin ich nach dem Ende des Buches doch eher enttäuscht. Am Anfang fand ich die Idee, eine junge Frau an Amnesie erkranken zu lassen, bei der sie immer wieder alles vergisst wenn sie schläft, nicht schlecht. Nach mehr als 50 Seiten mit detaillierten Ausführungen über die Krankheit und die Therapie, war ich das Thema dann leid. Immer wieder versucht der Autor durch eine ausführliche Beschreibung des Krankheitsbildes, eine vermeindliche Spannung aufzubauen, was ihm leider nicht gelingt. An vereinzeltnen Stellen kann man schon davon sprechen, dass ein kleiner Spannungsbogen aufgebaut wurde, der jedoch durch relativ platte und immer wiederkehrende Beschreibungen einfach abfällt. Außerdem war mir relativ schnell klar, was der Kern der Geschichte war und worauf es hinauslaufen würde. Daher muss ich leider sagen, dass das Buch meinen Erwartungen leider nicht gerecht wurde und die Geschichte nach der Hälfte des Buches einfach durch war.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ganz nett, 27. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Nichts blöderes als wenn man ein Buch fast ganz durchlesen muss bis es endlich auf den letzten 20 Seiten kurz spannend wird und selbst dann noch recht flach endet.... Hätte mehr erwartet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen hatte VIEL mehr erwartet. Recht langweilig und ohne richtiges Ende, 8. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Hab das Buch auf Empfehlung von einer Freundin gelesen die, ebenso wie viele Leute hier, SEHR begeistert waren. Ich fand die Story an und für sich nicht schlecht aber es ist nicht wirklich viel passiert und alles wurde auch ständig wiederholt. Am schlimmsten fand ich, dass man zum Schluss nicht mal rausfindet ob sie ihr Gedächtnis nun wieder hat oder nicht. Kann nicht verstehen, warum das Buch so erfolgreich ist und sogar verfilmt wurde!! Ist halt Geschmacksache, aber mir persönlich war es zu langweilig
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend..., 23. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Als ich die Werbung für dieses Buch sah und las worum es ging, musste ich es mir sofort kaufen. Ich habe ein interessantes und spanndendes Buch erwartet und keinen langweiligen Roman. Die Idee an Sich ist super, aber leider (meiner Meinung nach) nicht gut umgesetzt und eine zu simple Sprache verwendet.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne Erinnerung sind wir nichts, 28. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Cover:
Ich find das Cover jetzt nicht unglaublich gut, aber auch nicht furchtbar schlecht. Es ist in Ordnung. Mir gefällt, dass die Schrift ein wenig verzerrt ist, genau wie Christines Leben. Auch die blaue Farbe passt zum Thema "Schlaf" ganz gut.

Meinung:
In dem Buch wird das Leben von Christine thematisiert, die, nachdem sie von einem Auto angefahren wurde, ihr Gedächtnis verloren hat. Sie lebt von Tag zu Tag, vergisst jedoch immer, sobald sie einschläft, was sie am erlebten Tag getan hat und wer sie ist. Sprich: sie fängt jeden Morgen wieder bei null an. Sie muss jeden Tag das Wissen darüber erlangen, dass sie 47 Jahre alt ist, statt 25, wie sie glaubt und mit Ben verheiratet ist. Jeden Tag wird sie von ihrem Psychologen angerufen, der meint, dass er sie betreut, doch Christine erkennt ihn nicht wieder. Dennoch trifft sie sich mit ihm und Dr. Nash berichtet ihr von ihrem Tagebuch, dass sie jeden Tag schreibt, um sich an die verlorenen Tage erinnern zu können.
Das Buch ist einem sehr lockeren Stil geschrieben, dem man problemlos folgen kann. S. J. Watson schreibt schnörkellos und ziemlich gerafft, wodurch keine unnötigen Passagen anhand von Sprache entstehen. Er nennt die Dinge beim Namen, ohne großartig drum herum zu reden und schafft es dennoch, den Leser durch das Zurückhalten von Informationen zu fesseln.
Leider entstehen aber durch das ständige Wiederholen von Christines Tagesablauf inhaltliche Längen. Natürlich ist genau das der Sinn des Buches, es soll verdeutlicht werden, dass sie eben an jedem Morgen erst ihr Tagebuch lesen muss und mit Dr. Nash reden, um zu verstehen, wer sie ist. Aber genau das fand ich manchmal ein wenig zäh. Man freut sich als Leser darauf, dass an irgendeinem Tag doch ENDLICH mal etwas Neues passieren soll, aber...die Handlung dümpelt vor sich hin und es passiert wenig Neues. Es sind nur winzige Details, die einen Tag vom anderen unterscheiden lassen. Die sind zwar sehr wichtig, aber gehen ein wenig in dem restlichen Trott unter.
Es wird zwar nicht langweilig, es ist eben nur eine ständige Wiederholung von dem, was man eigentlich die gesamte Zeit liest.
Doch dann, ein wenig über die Mitte des Buches hinaus, nimmt die Erzählung wieder etwas mehr Tempo auf und das ist die Stelle, an der sich das thrillerhafte entwickelt. Es geschehen neue Dinge, Christine erlangt etwas mehr Selbstständigkeit und trifft Entscheidungen über ihren Mann hinweg. Teilweise wird es auch psychologisch, ohne aber zu anspruchsvoll zu sein. Christine kann sich immer mehr an Dinge erinnern, doch das ist ihr Verhängnis: ihr Gedächtnis stimmt nicht mit dem überein, was ihr tagtäglich von Ben erzählt und als Wahrheit ausgegeben wird.
Ich tat mich etwas schwer daran, mich emotional in Christine einfühlen zu können. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sie selbst nicht wusste, wer sie war und wie ihr Charakter ist, welche Identität sie hat und man sich dadurch als Leser nicht wirklich auf sie einstellen konnte. Ich konnte ihren Gedankengängen nicht immer ganz folgen und das macht es für mich schwierig, einen Protagonisten wirklich zu verstehen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das wirklich gewollt war, oder ob man eben als Leser ein wenig abseits stehen sollte, damit man sich selbst fragt: kann ich eigentlich auch ohne Identität eine emotionale Verbindung zu anderen Leuten aufbauen? Kann ich sie in ihren Handlungsweisen verstehen, wenn ich mich selbst nicht verstehe?
Die Nebencharaktere fand ich etwas flach gehalten und nicht wirklich überzeugend. Sie sind zwar für den Handlungshergang wichtig, aber mir haben einige Details gefehlt, um wirklich verstehen zu können, wer sie waren und was sie genau wollten. Doch auch das kann vielleicht gewollt sein.
Die Auflösung am Ende hat mir leider absolut nicht gefallen. Ich kann es nicht haben, wenn etwas offen gelassen wird. Klar, bietet sich das hier beim Thema an und es wird auch eine Tendenz gegeben, aber wenn man sich die Mühe macht, all das zu lesen, will man doch auch irgendein ein Fazit haben, oder? Fand ich ziemlich schade.

Fazit:
Wenn einen das Thema Gedächtnisverlust interessiert und wie die betroffenen Menschen damit umgehen, ist das Buch sicherlich sehr geeignet, um den Wissensdurst ein wenig stillen zu können. Diejenigen, die jedoch einen ganz spannenden und actionreichen Thriller erwarten, sind hier leider falsch (finde die Einordnung in dieses Genre etwas unglücklich). Dennoch kann ich das Buch trotz einiger Längen empfehlen, denn die Geschichte ist einfach mal etwas anderes und ich finde sie regt stark zum Nachdenken an. Denn wer sind wir eigentlich, wenn wir nichts haben, auf das wir zurückgreifen können?
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs vielversprechend..., 4. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Die Anfangsszene macht einen sehr neugierig. Im Folgenden aber sind für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen, was daran liegen mag, dass die Tagebucheinträge nun mal von einer Amnesiekranken verfasst werden. Doch leider wird man als Leser schnell ungeduldig, da die Handlung durch die Wiederholungen unnötig in die Länge gezogen wird. Das ist fast schon ärgerlich, schließlich würde man gerne wissen was als nächstes passiert.
Etwa nach den ersten 250 Seiten wusste ich bereits wie das Buch ausgehen wird, das ist schade. Ich hätte mir gewünscht am Schluss überrascht zu werden, doch so wurde die Spannung nur durch meinen Wünsch zu erfahren, ob ich richtig liege, aufrecht erhalten. Es waren auch noch so viele "kleine Hinweise" auf den Ausgang enthalten, dass zum Ende hin selbst die letzte Spannung dahin war.
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59 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lauf, Chrissy, lauf!, 13. November 2011
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Ach, warum habe ich mir das denn nicht gleich gedacht: Schon als die Hauptperson morgens aufwacht und ihren Mann nicht erkennt, nicht weiß, wer sie ist oder was in ihrer Vergangenheit geschehen ist, raunt es im Gedächtnis der eifrigen Leserin: Das ist doch wie in Lauf, Jane, lauf! von Joy Fielding. Natürlich kann der arme Mr. Watson nichts dafür, dass ich dieses Buch schon vor Jahren gelesen habe und sicher hat er sich sehr bemüht,einen überraschenden und spannenden Thriller zu schrieben. Aber abgesehen davon dass der Verlauf der Geschichte irgendwie schon sehr früh vorhersehbar ist und mich keine der Pointen so richtig überrascht hat, ist die Geschichte auch noch über weite Strecken furchtbar fad. Daß Christine Tagebuch schreibt und sich nur mit ihrem Tagebuch an die Vergangeheit erinnern kann, ist ja klar. Aber warum schreibt sie fast jeden Tag das Selbe ???? Sie liest ihre alten Aufzeichnungen doch, bevor sie den aktuellen Tag aufzeichnet. Muss sie sich und den Leser da wirklich jeden Tag aufs Neue damit zu Tode langweilen,dass sie aufwachte, nicht wusste, wer sie ist, ins Bad ging, Fotos sah, ihr Leben erklärt bekam und dann mit einem Arzt kommunizierte und was der ihr
( jeden Tag) dann gesagt hat? Wobei sie offenbar manchmal weiß, was ein Handy ist und manchmal nicht. Das war dann doch ein wenig ermüdend. Spannend wird es erst, als die ersten Erinnerungsfetzen an die Oberfläche dringen. Aber auch nur kurz, denn wie gesagt, das macht es sehr vorhersehbar. Und Christines Verhalten am Ende ist einfach nur unfassbar blöd- so schwerfällig und hilflos kann doch kein Mensch sein, auch wenn er an Amnesie leidet? Oder vernichtet Amnesie auch Reflexe wie den Fluchtreflex?
Schade, aber es ist eben nicht die erste Amnesiegeschichte, die ich gelesen habe, deshalb hätte sie mehr Raffinesse gebraucht, um mich persönlich zu überraschen. Es kann aber durchaus sein, dass jemand, der vergleichbare Bücher nicht kennt und insgesamt eher nicht viele Thriller im Regal hat sondern sonst mehr die Romantikschiene bevorzugt oder heitere Frauenromane liest , viel Freude daran hat und ganz baff und begeistert ist, weil er mit so einer Entwicklung ja nun also niemals gerechnet hätte.
Warum ist eigentlich dieser Falter auf dem Cover? Der hat was von "Schweigen der Lämmer" und erscheint mir irgendwie unpassend. Hat das was mit Raupe und Schmetterling zu tun? Mir hätte die Krähe auf der Schreibmaschine als Cover ja besser gefallen, wer das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Funke wollte nicht überspringen, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Dies vorweg: Ich kann mich durchaus für Spannungsliteratur begeistern, in der mal nicht nach einem völlig durchgeknallten Serienkiller gesucht wird und deren Spannung eher latent daherkommt. Von daher sorgten eine ansprechende Kurzbeschreibung sowie überwiegend positive Buchkritiken dafür, dass Watsons Erstlingswerk "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." von mir gekauft wurde und ich mit hohen Erwartungen an die Lektüre heranging. Und ja, das Buch beginnt wirklich sehr vielversprechend und einnehmend. Chris führt den Leser über die Ich-Perspektive - größtenteils via Tagebucheinträge - durch die Handlung, aber hier liegt meines Erachtens das Hauptproblem: Was anfangs noch zu gefallen wusste, führte im weiteren Verlauf zwangsläufig zu Wiederholungen. Während Chris tagtäglich neue Erkenntnisse sammelt, sind diese dem Leser aus dem Vorausgegangenen oftmals bereits bekannt. Versatzstücke, die auch für den Leser neu sind, werden leider nur in recht großen Abständen in die Handlung eingebaut. Dazwischen gibt es, wie gesagt, jede Menge Wiederholungen. Offensichtlich gibt es etliche Leute, denen dieser Stil zusagte, mich jedoch konnte er nicht fesseln, erzeugte über weite Strecken sogar Langeweile. Von Spannung keine Spur. Oftmals stand ich kurz davor, das Buch abzubrechen, aber letztlich führte das typische Thriller-Phänomen, wissen zu wollen, wie sich das Ganze auflöst, dazu, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Immerhin wurde mein Durchhaltevermögen damit belohnt, dass die Story auf den letzten knapp hundert Seiten an Fahrt gewinnt und eine schlüssige Auflösung bietet, die zumindest bei mir keine offenen Fragen hinterließ. Aber insgesamt wollte der Funke einfach nicht überspringen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade. Um. Die. Gute. Idee., 25. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen (Broschiert)
Um einen Thriller handele es sich, heisst es n der Beschreibung.
Nun gut. Vielleicht ist "Thriller" ein eher dehnbarer Begriff.

Ich verzichte auf eine Wiedergabe des Inhalts - die findet sich überall. Wer möchte, kann anderswo nachlesen.
Steigen wir lieber gleich ein.

Die ersten 20% des Buches sind gut. Wirklich.
Die Idee ist super. Was könnte man da alles daraus machen: Eine knapp 50-jährige Frau, die sich jeden Morgen erschreckt, weil sie in einem fremden Bett, einem fremden Haus und neben einem fremden Mann erwacht. Die jeden Morgen hören, lesen, lernen und begreifen muss, dass sie keine Erinnerung hat, dass sie jede Nacht, wenn sie schläft, ihr Gedächtnis wieder verliert, alles Wissen des Tages komplett gelöscht wird und sie am nächsten Morgen als vermeintlich 20-Jährige erwacht. Jeden Tag.
Jeden. Einzelnen. Tag.

Was hätte man da alles daraus machen können!!!!

Ich war gespannt. Konnte gar nicht schnell genug weiterlesen, um zu sehen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Ja, die Geschichte entwickelt sich. Man erfährt mehr und mehr aus dem Leben der Frau. Manch überraschende Einzelheit. Das Leben der Frau rollt sich langsam vor dem Leser aus.

Was hätte man daraus machen können!!!!

Stattdessen wartet man Seite um Seite auf die Spannung. Den Kitzel. Den Thrill.
Aber da kommt nichts.
Eine Andeutung von Beunruhigung. Ein Hauch von Bedrohung. Schnell wieder aufgelöst und beruhigt. Wieder eine rätselhafte Situation - wieder erklärt und besänftigt.
So geht das seitenlang. Ach, was sage ich. So geht das fast das komplette Buch hindurch.
Enttäuschend, wie ich finde.
Auf die Dauer langweilig.
Man sitzt mit angehaltenem Atem da, voller Erwartung auf spannende Momente - und es geschieht herzlich wenig.

Erst ganz am Ende, vielleicht die letzten 10 bis 20% des Buches. Erst da geschieht etwas.
Ich will nicht zu viel verraten.
Ein Knalleffekt, der nicht ohne Spannung ist - ich gebe es zu.
Aber da ist das Buch schon zu weit fortgeschritten, der Leser schon eingelullt - und man ahnt den Ausgang der Story.

Schade.
Wirklich sehr schade um den spannenden Ansatz.
Da hätte man deutlich mehr draus machen können.

Fazit:
Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht wäre. Es ist auch nicht unnbedingt langweilig.
Aber ich habe es mit zu hohen Erwartungen gelesen. Zu viel "Psycho-Thrill" erwartet. Eine Art Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Maus jede Nacht vergisst, dass es eine Katze gibt. SO ETWAS hätte ich erwartet. Und damit kann das Buch nicht mithalten.
Sehr schade.
(Ich wiederhole mich. Aber das ist nunmal genau DIE Empfindung, die ich hatte, als ich das Buch endlich beendet hatte: SCHADE.)
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Ich. darf. nicht. schlafen
Ich. darf. nicht. schlafen von Steve Watson (Audio CD - 5. März 2012)
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