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5.0 von 5 Sternen Spannung pur!
Hier passt alles - Spannung pur!
Heute möchte ich endlich meine Rezension zum aktuellen Buch von Petra Hammesfahr abgeben. Ihr neustes Werk ist der Roman Der Frauenjäger". Auch mit diesem Buch wird die Kölner Bestsellerautorin sicherlich viel Erfolg haben. Besonders habe ich mich gefreut diese Neuerscheinung zu lesen, da ich bisher noch gar kein Buch...
Veröffentlicht am 13. März 2011 von maryrichards

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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspiriertes und enttäuschendes Ende
Dass es bei einem Werk wie "Krieg und Frieden" hilfreich sein kann, sich einen Notizzettel mit den Namen und charakteristischen Eigenschaften der Figuren zu machen, ist verständlich. Warum ich dies bei Frauenjäger auch machen musste, um die Damen und ihre vielfältigen Probleme auseinander zu halten, liegt einzig daran, dass sich die Atorin keine besondere...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von Amazon Customer


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspiriertes und enttäuschendes Ende, 16. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Dass es bei einem Werk wie "Krieg und Frieden" hilfreich sein kann, sich einen Notizzettel mit den Namen und charakteristischen Eigenschaften der Figuren zu machen, ist verständlich. Warum ich dies bei Frauenjäger auch machen musste, um die Damen und ihre vielfältigen Probleme auseinander zu halten, liegt einzig daran, dass sich die Atorin keine besondere Mühe bei der Einführung ihrer Figuren gegeben hat.
Die größte Schwäche dieses Romans liegt jedoch in der, man möchte schon fast sagen Lieblosigkeit, mit der Frau Hammesfahr diese spannend und interessant beginnende Geschichte zu Ende bringt. Der Schluss ist unkreativ, uninspiriert und schlichtweg enttäuschend. Ob der anstehende Abgabetermin oder ein Mangel an besseren Ideen zu dieser Katastrophe geführt hat, kann natürlich nur die Autorin beantworten. Als Leser macht man sich allerdings schon so seine Gedanken...
Eine Kaufempfehlung kann ich daher leider nicht geben. Schade
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade!, 25. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Taschenbuch)
Das Cover des Buches hat mich im Buchladen sehr angesprochen,ist toll und spannend formuliert, was man von dem Inhalt aber leider nicht behaupten kann.
Die ersten Seiten sind noch relativ spannend, dann wird des Buch zum Flop.
Es wird viel unnötiges Zeug erzählt, das sich in den Tagen vor der Entführung abgespielt hat. Wie auch Mimi bin ich der Meinung, dass die Autorin auf ihre Seitenzahl kommen wollte. Man fragt sich permanent, für was man all die überflüssigen Informationen benötigt.
Ich muss zugeben, dass ich die Seiten nach einer gewissen Zeit übersprungen habe, in denen vom Leben der Entführten berichtet wird. Es war einfach nur ermüdend.
Bin dann bei den Kapiteln gelandet, in denen die Gefangene in ihrer Situation beschrieben wird. Naja, auch das war nicht wirklich spannend. Es wird erzählt, wie sie Bonbons lutscht, durch die Höhle kriecht, Wassergeräusche hört und sich fragt, ob dahinter wirklich ihr Mann stecken kann. Wem das gefällt,okay,aber es war alles andere als fesselnd. Nach der Hälfte des Buches habe ich aufgehört zu lesen,weil es mich geärgert hat! Es ist echt schade, habe weit mehr von dem Buch erwartet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Luxusprobleme, Langeweile und Sinnlosigkeit als Konzept, 19. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Taschenbuch)
Ich habe das Buch endlich beendet in der Hoffnung, dass zumindest die Auflösung noch Spannung bereit hält, dem war leider nicht so. Das erste große Manko besteht für mich darin, dass die Hauptfigur Marlene einfach unsympathisch ist. Schwer auszuhalten, wenn sie sich seitenweise über ihre Luxusprobleme auslässt (Ich bin mit einem tollen Mann verheiratet, der mich immer noch liebt und sich sehr um mich bemüht, ich habe zwei tolle gesunde Kinder und viel Geld, ach wie ist mein Leben schrecklich. Und ich habe wirklich keine Ahnung was ich gegen meine Langeweile tun könnte,) Als Gefangene in der Höhle verdächtigt sie anfangs immer ihren Mann und es wird überhaupt nicht deutlich, worauf sich dieser Verdacht gründen könnte. Überhaupt erscheint ihr Verhalten als Gefangene und bei der Flucht extrem unglaubwürdig. Als sie endlich die Höhle verlassen kann und in einen Raum gelangt, erblickt sie eine Tür, von der sie einfach ausgeht, dass sie nicht zu öffnen sei und versucht es daher gar nicht erst. Stattdessen denkt sie ernsthaft darüber nach, sich einen Kaffee zu kochen (!) und schaut sich in aller Ruhe DVD`s an. Sie pinkelt sogar genau vor diese Tür, dreht aber nicht am Türknauf. Später stellt sich heraus, dass sie nicht verschlossen ist und sie in ein leeres Haus gelangt. Dort schmiert sie sich erstmal in aller Ruhe Butterbrote und ruft nicht etwa die Polizei sondern ihre Freundin an, ja so würden wir sicherlich alle reagieren. Bei einem Blick in den verschneiten Garten entscheidet sie dann auch noch, dass sie lieber im Haus bleiben wolle, statt zu fliehen. In aller Ruhe durchsucht sie das Haus, benutzt die Toilette, zieht sich neue Kleidungsstücke an. Schließlich wird sie nun doch "gerettet". Doch anscheinend ist ein Entführung in ihrem privaten Umfeld nichts Besonderes. Als ihr Mann sie aus dem Krankenhaus abholt nutzt er gleich die Gelegenheit noch einen Freund zu besuchen, die Freundin spricht mit ihr über ein Jobangebot und es gibt chinesisches Essen statt Lachslasagne! Hallo? Der Täter ist dann die große Enttäuschung, zu ihm wird kaum etwas erzählt, all die sehr an den Haaren herbeigezogenen Theorien zu Verdächtigen lösen sich ohne Sinn in Luft auf. Dieses Buch sollte man nur lesen, wenn man sich wie Marlene mit dem Luxusproblem der Langeweile herumschlägt und es sich leisten kann, sich weitere 400 Seiten lang zu langweilen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur!, 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Hier passt alles - Spannung pur!
Heute möchte ich endlich meine Rezension zum aktuellen Buch von Petra Hammesfahr abgeben. Ihr neustes Werk ist der Roman Der Frauenjäger". Auch mit diesem Buch wird die Kölner Bestsellerautorin sicherlich viel Erfolg haben. Besonders habe ich mich gefreut diese Neuerscheinung zu lesen, da ich bisher noch gar kein Buch der Autorin kannte.
In diesem Buch geht es um einen Psychopaten, der es auf Frauen abgesehen hat. Frauen, die in seinen Augen Schmarotzer sind, da sie sich von ihren Männern aushalten lassen und ihnen untreu sind. Im Mittelpunkt des Buches steht eine Frau Namens Marlene, die in das Beuteschema des Frauenjägers zu passen scheint. Sie ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, aber fühlt sich in ihrer Ehe nicht wirklich gebraucht, so dass sie nur zu gerne einem langjährigen Freund, Andreas, in einer Notsituation helfen möchte. Die falsche Entscheidung, da sie kurz darauf entführt und gefangen gehalten wird....
Diese Neuerscheinung ist sehr, sehr spannend und hat mir richtig gut gefallen! Erst mal ein Lob für den ersten Eindruck: Schon der Titel ist gut gewählt: Kurz aber sehr präzise und gruselig. Ebenso jagt einem das Cover einen Schauer über den Rücken, da man direkt ahnt, dass die Opfer schlimmes erdulden müssen. Zuletzt ist auch noch die Kurzbeschreibung so eingeleitet, dass sie sehr gut zu Titel und Bild passen und neugierig auf das ganze Buch machen
Während dein Leben perfekt scheint, lauert Er im Dunklen".
Der komplette Band mit seinen gut 430 Seiten selbst hat dann auch gehalten, was ich auf den ersten Blick erwartet habe. Ein gelungener sehr spannungsgeladener Roman. Direkt zu Beginn lernt man im Prolog den Täter kennen - seine Beweggründe und sein schlechtes Verhältnis zu seiner Mutter. Vielleicht etwas klischeehaft, dass wie so oft die Mutter an allem Schuld ist und für einen psychopathischen Werdegang herhalten muss, aber dies tut dem Gruselfaktor ja keinen Abbruch. Gleich darauf geht es direkt rasant weiter, als Marlene zu sich kommt, und nicht weiß, wo sie ist und was passiert ist. Darauf folgt dann ein Einblick in Marlenes Zeit, als sie mit ihren besten Freundinnen ihre Jugend verbracht hat und wie sie gemeinsam ihre zukünftigen Partner kenen lernten. Durch die im ganzen Buch wiederkehrenden Wechsel aus Marlene Rückblicke in ihre Vergangenheit und ihre Entführungssituation, kommt keinen Moment Langeweile auf und man ist gespannt was als nächstes passiert. Zum Ende hin werden diese Sprünge immer schneller und kürzer, was ich verschlungen habe. Mir gefiel es sehr gut, dass auch ein Blick auf Frauenfreundschaften, Beziehungen und alltägliche Probleme gelegt wurde ohne zu viel / zu wirre Handlungen in ein Buch zu packen. Von mir volle 5 Sterne und die Gewissheit, dass ich nun auch andere Bücher der Schriftstellerin lesen werde.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Let it be, 20. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Let it be- lass es so, oder frei übersetzt lass das Buch zu, es lohnt nicht zu lesen.
Nach langer Zeit habe ich wieder mal ein Buch der Autorin zur Hand gemommen, nachdem ich sie in einem Radiointerview gehört und neugierig geworden war. Um so größer meine Enttäuschung.
Das Buch beginnt mit einem Donnerschlag im Forte und endet mit einem Pianissimo und dazwischen ist auch fast nichts.
Auf den ersten Seiten erhalten wir das Patho- Psychogramm eines Frauenmörders und Pseudo- Motive seines Mordens. Das ist alles eindrucksvoll dargestellt.
Danach konnte das Buch die Spannung eigentlich nur halten oder schlechter werden, und es wird nur viel schlechter. Die zwei miteinander verknüften und sich abwechselnden Handlungsstränge: hier das Leben von 4 Freundinnen und ihrer Familen, dort der Kampf von Nr. 9 um das nackte Überleben in einer dunkelen Höhle. Dabei ist das Finale des Buches, das heißt die Befreiung von Nr.9, das unmittelbar darauf folgende so flach und gespickt mit so naiven Ungereimtheiten, dass ich das Buch in die Ecke werfen möchte, wenn ich nicht prinzipiell einen riesigen Respekt vor Büchern hätte.
Das Buch ist wohl eines der schwächsten der Autorin und absolut nicht zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gottseidank ausgelesen...., 29. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Gerade habe ich das Buch (endlich) ausgelesen, und wollte nachschauen, wie andere Leser dieses Buch beurteilen. Ich liege mit meiner Beurteilung gar nicht so daneben, ich finde das Buch phasenweise total langweilig, umständlich geschrieben und unlogisch. Am Anfang verwirren zudem die vielen Freundinnen samt Männern und Kindern. Bis man sich merken kann wer zu wem gehört, dauert es eine Weile. Einzig die Abschnitte, in denen Marlene in der Höhle ist, sind einigermaßen spannend, obwohl sie sich nach meiner Meinung völlig anders verhält, als normalerweise in solch einer Situation. Dass sie sich vor ihrer Flucht aus dem Haus noch seelenruhig Cola, Milch und Salamibrote schmecken lässt, kann ich nicht nachvollziehen, da hat man doch nur einen Gedanken: raus....weg..... und zwar so schnell wie möglich.
So spannend und vielversprechend die ersten Seiten waren, so ist der Schluss lieblos zusammengeschustert, die letzten Seiten habe ich eigentlich nur noch überflogen und quergelesen. Schade.....
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr enttäuschend, 29. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Taschenbuch)
Ich habe die Bücher von Petra Hammesfahr immer sehr gern und mit Freude gelesen! Dieses Buch hat sehr enttäuscht. Null Spannung, und überhaupt kein "roter Faden" Nichts was im Gegensatz zu früheren Werken, menschlich nachvollziehbar ist. Das Ende ist so, als ob Frau Hammesfahr einfach keine Lust zum Weiterschreiben gehabt hat. Schlimmes Buch, Finger weg!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Frauenjäger, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:

Er hasst Frauen ' Schuld ist seine Mutter, die sich lieber mit fremden Männern vergnügte, anstatt zu arbeiten oder sich um Mann und Kind zu kümmern. Sein Plan: Frauen, die sich aushalten lassen, zu bestrafen und auszurotten. Bisher hat er 8 Männer von solchen Frauen befreit, Nummer 9 hat er im Visier.

Marlene ist glücklich verheiratet, hat zwei beinahe erwachsene Kinder ' allerdings fehlt ihr eine Aufgabe, die sie ausfüllt. Vor allem, seit ihre Kinder selbständig eigene Wege gehen, hat sie nur noch den Haushalt. Ihre Freundinnen aus Kinder- und Jugendtagen dagegen haben es nicht so leicht: Karola wurde von ihrem Mann ständig betrogen, bis er von einem auf den anderen Tag verschwand. Annette verdient ihren Lebensunterhalt mit einem Buchladen und ist mit einem übergewichtigen, völlig taktlosen Mann gestraft. Ullas Mann hat nach zwei Geschäftspleiten damit zu tun, die Schulden abzuzahlen, während sie die Familie ernährt.

Eines Tages erwacht sie in völliger Schwärze. Sie kann sich nicht erinnern, was ihr passiert ist und wo sie sich befindet. In einer Endlosschleife hört sie 'ihr' Lied, dass sie einmal im Radio gewünscht hat und Wasserrauschen. Zuerst denkt sie an einen schlechten Scherz, aber dann begreift sie, dass sie in einer Höhle gefangen ist. Verzweifelt beginnt sie, um ihr Leben zu kämpfen.

Zum Buch:

Das Buch beginnt aus der Sicht des Frauenjägers, im Verlauf des Romans wechseln die Erzählstränge von der Vergangenheit (Rückblick auf Marlenes Leben und die letzte Woche vor ihrer Gefangenschaft) in die Gegenwart (die Zeit während ihrer Gefangenschaft).

Durch die Szenenwechsel baut sich die Spannung stetig auf. Blutrünstige Gewalttaten findet man nicht, die Spannung ist subtiler. Die Protagonisten sind lebendig beschrieben, durch die Rückblicke lernt man sie besser kennen - und umso mehr fiebert man im Geschehen mit.

Fazit:

Ein spannendes Buch, das sich flüssig lesen ließ. Das Ende, auf das man hingefiebert hat, kam für mich allerdings zu abrupt. Wogegen manche Szenen schon wieder übertrieben ausgeschmückt waren. Ein weiterer Nachteil: zu viele 'wichtige' Charaktere, die immer wieder erwähnt werden, aber eigentlich mit der Geschichte an sich nicht SO viel zu tun haben. Ansonsten kann ich das Buch weiter empfehlen (was ich eh schon getan habe) und würde jederzeit wieder etwas von Petra Hammesfahr lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hausfrau contra Psychopath, 28. März 2011
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
In diesen Krimi von Petra Hammesfahr muss man sich wirklich erst mal einlesen, bevor man ihn und seine Protagonisten zu schätzen lernt. Die Autorin verlangt ihren Lesern wirklich eine Menge ab.

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Vier junge Freundinnen seit Grundschulzeiten treffen vier gleichermaßen befreundete junge Männer und glauben mehr oder weniger erfolgreich, in ihnen den Partner fürs Leben gefunden zu haben. In zwei dieser Ehen gewinnt der Leser einen engeren Einblick. Marlene und Werner wählen eine sehr traditionelle Lebensform, bekommen zwei wohlgeratene Kinder, Werner ist finanziell erfolgreich, aber beruflich sehr eingespannt. Marlene wird immer unzufriedener mit ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter zweier fast erwachsener Kinder, die sie nicht mehr recht brauchen. Marlene ist der Kitt in ihrem Freundeskreis, was aber von den mittlerweile berufstätigen Frauen nicht anerkannt wird. Werner hingegen ist wie vom Donner gerührt, als er eines Tages durch ein herumliegendes buch erfährt, dass seine Frau nicht so glücklich ist, wie er immer gedacht hat.

Die Ehe von Karola und Andreas scheitert, als er sie eines Tages mit zwei Kindern einfach sitzen läßt. Karola wird mehr zufällig Radiomoderatorin. Sie nimmt es mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau und eines Tages findet sich Marlene in ihrem Studio wieder, um über die letzten Stunden einer Autorin zu berichten. Dadurch gerät sie ins Visier eines Mörders, der schon acht weitere Frauen auf dem Gewissen hat. Die Beweggründe des Mörders erläutert Hammesfahr gleich auf den ersten Seiten. Eine Rechtfertigung bietet das nicht. Der Kerl ist einfach krank.

Nummer 9 ist Marlene, die sich eines Tages benommen und ohne Wasser in einer finsteren Höhle wiederfindet. Hier ist sie das erste mal ganz auf sich gestellt, ganz auf sich zurückgeworfen und stellt fest, dass sie eines bestimmt nicht will, nämlich sterben. Die Vorstellung allein in einer finsteren Höhle vor mich hin zu kriechen, Fallen zu entgegen, über die Leichen der vorigen Opfer zu stolpern ist grauenerregend und das umso mehr als sie immer nur in kurzen Auschnitten der ach so normalen, heilen Welt der Freunde gegenübergestellt werden. Auch wenn nach gut 20 Jahren die Freundschaft nicht mehr ganz so uneigennützig, tief und vertrauensvoll ist, so hat sie doch Bestand.

Trotz einiger Längen am Anfang ein sehr lesenswertes Buch.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und langatmig, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Frauenjäger (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch "Der Frauenjäger" gekauft, nach dem ich im Buchladen die ersten Paar Seiten durchgelesen hatte und es ganz spannend fand. Doch leider ist das einzig Spannende an dem Buch die Schilderungen aus der Perspektive des Mörders, welche nur in 2 Kapiteln vorkommen (Prolog und Epilog). Ich muss zugeben, dass mir so ein langweiliger "Krimi" schon lange nicht mehr unter die Finger gekommen ist. Hätte ich das Buch nicht gekauft, so hätte ich es schon nach der Hälfte zur Seite gelegt.

Warum das Wort "Krimi" in Anführungszeichen? Nun, weil das Genre in diesem Buch nur sehr mager vertreten ist. Obwohl das Cover und auch der Klappentext doch vielversprechend wirken und man deshalb Nervenkitzel und Spannung erwartet, wird man auf über hunderten von Seiten mit allen Details aus dem Leben der 4 Frauen gequält. Jede hat ihre eigene Lebensgeschichte, die dem Leser nicht vorenthalten und in allen Ausführungen erzählt wird. Dies mag am Anfang der Geschichte noch interessant und wichtig sein, um die Charaktere besser kennen lernen zu können. Doch nach der Hälfte des Buches fragt man sich, welche Hintergrundgeschichten noch erzählt werden müssen, damit es endlich einen Hinweis auf den Täter seitens der Autorin gibt. Auch sind viele Einzelheiten für die eigentlichen Mordfälle nicht relevant und man wird das Gefühl nicht los, dass die Autorin unbedingt auf die 400 Seiten kommen wollte.

Die Beschreibung der Flucht der Protagonistin, die anfangs recht fesselnd war, wurde nach der Hälfte des Buches nur noch ermüdend und schleppend. Auch hier wird in allen Details geschildert, wie sie sich langsam durch die Höhle robbt und schleift, wobei -nach dem sie auf über 200 Seiten gerobbt und gekrochen ist- man doch eine Abwechslung erwartet. Die erhoffte Abwechslung erfolgt dann in einem vollkommen unspektakulären Ende, das noch nicht einmal 1/10 des Buches ausmacht.

Das Buch kann gut zusammengefasst werden als eine Geschichte über Ehen- und Familiendramen, wobei einem noch beigebracht wird, wie man mit ein Paar Streichhölzern aus einer völlig dunklen Hölle entkommt. Elemente eines Krimis, wie z. B. Ermittlungen, die zum Täter führen oder eine spannungsgeladene Verfolgungsjagt findet man gar nicht. Deshalb ist das Buch trotz Cover und Titel für mich auch kein Krimi.
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Der Frauenjäger
Der Frauenjäger von Petra Hammesfahr (Audio CD - 8. März 2011)
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