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5.0 von 5 Sternen gutes buch
Mal wieder ein gutes buch von h. Bosetzky. Es fängt die zeit gut ein. Und es ist spannend erzählt. Mit einen feinen humor
Vor 3 Monaten von burghard huse veröffentlicht

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein interessanter Krimi mit Schwächen.
Auf dem Stettiner Bahnhof wird im April 1917 eine Frauenleiche gefunden. Abgeschickt wurde sie 17 Tage vorher in Berlin.
In einem Frisiersalon in Berlin arbeitet Louise Schulz. Was keiner ahnt: Sie ist in Wirklichkeit ein Mann, der dem Kriegsdienst entgehen möchte. Die Hausbesitzerin Hertha Theuerkauf würde gerne eine Beziehung mit ihr eingehen...
Vor 16 Monaten von Tuppi veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein interessanter Krimi mit Schwächen., 18. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Fahnenflucht (Broschiert)
Auf dem Stettiner Bahnhof wird im April 1917 eine Frauenleiche gefunden. Abgeschickt wurde sie 17 Tage vorher in Berlin.
In einem Frisiersalon in Berlin arbeitet Louise Schulz. Was keiner ahnt: Sie ist in Wirklichkeit ein Mann, der dem Kriegsdienst entgehen möchte. Die Hausbesitzerin Hertha Theuerkauf würde gerne eine Beziehung mit ihr eingehen. Plötzlich verschwindet Hertha Theuerkauf und taucht als Leiche in Stettin wieder auf.

Ich habe schon mehrere Bücher des Autors gelesen und der Schreibstil ist auch in diesem Buch wieder gut verständlich. Was mich aber dieses Mal gestört hat, ist der Zeitenwechsel. Dieses Werk beginnt im April 1917, dann wechselt das Geschehen zwischen März 1917 und April 1917 hin und her - warum war mir nicht ersichtlich. Meiner Meinung nach wäre eine chronologische Erzählweise besser gewesen. Ebenfalls missfallen hat mir, dass der Name "Falkenrehde" unterschiedlich geschrieben wird. Im ersten Buch wird der Name ohne h geschrieben, im Klappentext ist das h vor dem e und im Buch ist das h nach dem e.

Es gab drei Erzählstränge. Zum einen Louis Maleike, alias Louise Schulz, und Hertha Theuerkauf. Zum anderen der Leichenfund und die Ermittlungen. Und außerdem die private Seite von Kommissar Fokko v. Falkenrehde.

Für mich war die Story nachvollziehbar. Die Geschehnisse waren lückenlos verständlich und am Ende wurde alles aufgeklärt. Dieser Fall beruht größtenteils auf einer wahren Geschichte. Einzig die Verbindung zwischen Fokko und seiner Verlobten bleibt im Dunkeln.
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5.0 von 5 Sternen gutes buch, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fahnenflucht (Broschiert)
Mal wieder ein gutes buch von h. Bosetzky. Es fängt die zeit gut ein. Und es ist spannend erzählt. Mit einen feinen humor
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor diesem Buch muss man absolut nicht flüchten ..., 4. April 2013
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Fahnenflucht (Broschiert)
Fahnenflucht – ein bekannter Begriff. Mir ist er neulich auf einem Buch von Horst Bosetzky aufgefallen und ich habe mich näher damit beschäftigt, weil ich Horst Bosetzky sehr gern lese. Ich möchte euch von der Lektüre und meiner Meinung berichten …

Als ich las, dass die Geschichte – der Krimi – auf einer wahren Begebenheit beruht, war ich nicht mehr zu bremsen, das war etwas für mich

Inhalt und Gliederung:
================

Wir befinden uns im Jahr 1917 und in Berlin. Die Leute leben in Hunger und sind im Krieg. Massenstreiks sind an der Tagesordnung - Plünderungen ebenfalls. Der Schwarzhandel boomt.

Bahnhof Stettin – neuer Punkt – hier wird die Leiche einer Frau in einem Reisekorb entdeckt. Sie muss schon seit dem 15. März unterwegs sein, Dies kann man nachvollziehen, weil man die Papiere hat, die besagen, dass der Korb am 15. März am Bahnhof Stettin aufgegeben wurde.

Die Kripo Berlin muss ermitteln. Hier ist der Kommissaar Fokko v. Falkenrhede mit seinem Helfer Markwitz. Auch der Oberregierungsrat ist involviert. Die Drei fahren nach Stettin. Sie wollen dabei sein, wenn man die Leiche obduziert. Die Tote ist Hertha Theuerkauf.

Dann wird noch ein Frisiersalon involviert …. Es passieren rätselhafte Dinge.

Horst Bosetzky schreibt mal wieder mit einer gewissen Portion Humor, Witz und auch Ironie.

Auszug aus Kapitel 9:
================

Mittwoch, 11. April 1917

Fokko v. Falkenrehde und Hermann Markwitz standen auf dem Alexanderplatz und warteten auf einen Straßenbahnzug der Linie 3, den Großen Ring, um bequem zum Rosenthaler Platz zu gelangen.
„Gott, wenn Dummheit wehtun würde, müssten die den ganzen Tag über schreien“, sagte Markwitz.
„Wer?“, fragte Fokko v. Falkenrehde, denn dieser Tatbestand traf seiner Meinung nach derzeit auf viele zu, angefangen beim Kaiser.
„Na, die, die dem Dienstmann den Reisekorb mit der Leiche anvertraut und dabei die Adresse angegeben haben: Brunnenststraße 4, Friseurladen Woytasch.
Fokko v. Falkenrehde sah das ein wenig komplizierter.
„Das kann doch auch ein Trick sein. Um ihre wirkliche Adresse nicht preiszugeben, schleppen sie den Korb mit der Leiche vom Tatort, der durchaus in einiger Entfernung liegen kann, zur Brunnenstraße, stellen ihn dort vor dem Friseurladen ab und bestellen den ahnungslosen Dienstmann dorthin. ..

Das Buch ist in einem gesunden Maße mit Dialogen versehen und die restlichen Texte sind verständlich, nachvollziehbar und flüssig authentisch bildhaft zu lesen. Wenn man bedenkt, dass die Geschichte mit einem wahren Hintergrund behaftet ist, dann muss der Autor schon umfassend recherchiert haben, um so in die Tiefe gehen zu können. Da kann ich nur ein Kompliment aussprechen. Mir hat es sehr gut gefallen, wie der Autor den Spannungsbogen erst einmal von Beginn an spannt und ständig gespannt hält – sogar noch weiter ausbaut und so den Leser am Buch fesselt.

Es ist verrückt, wie die Geschichte sich wendet, als man erfährt, dass Louis Maleike ein junger Mann – Friseur – nicht an die Front will, Angst hat vor dem Krieg – und deshalb desertiert. Er verkleidet sich als Frau und lebt als Louise Schulz in seinem Herrenfrisiersalon, der geschlossen ist, weil – wer braucht schon im Krieg einen Friseur für Herren …

Als dann aber der Mord passiert, muss Louis (Louise) fliehen, muss untertauchen ….

Wirklich spannend, mich hat das Buch fasziniert, weil es so viel einerseits aus den Tagen des Krieges in Berlin – von Berlin allgemein und von dieser realen Geschichte erzählt. Man erfährt aus dieser Kriegszeit, was passierte, was allgemein auf der Tagesordnung stand und was speziell mit dem Fall in Zusammenhang steht.

Überaus lesenswert vom Inhalt und vom literarischen Stil her !!!!

Empfehlung !!!
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Fahnenflucht
Fahnenflucht von Horst (-ky) Bosetzky (Broschiert - 4. Februar 2013)
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